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The Mars Volta

User Beitrag
Der allgemeine TMV-Fan
05.05.2012 - 08:15 Uhr
1. De-Loused 10/10
2. Frances 9,5/10
3. Noctourniquet 7,5/10
4. Bedlam 7,5/10
5. Amputechture 6,5/10
6. Octrahendon 5,5/10

Huhn vom Hof

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09.11.2015 - 17:14 Uhr

1. De-Loused 10/10
2. Frances the Mute 9/10
3. Noctourniquet 8/10
4. Amputechture 8/10
5. The Bedlam in Goliath 7/10
6. Octahedron 5/10

Demon Cleaner

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09.11.2015 - 17:22 Uhr
1. De-Loused In The Comatorium 9.5
2. Frances The Mute 8.5
3. The Bedlam In Goliath 8.5
4. Noctourniquet 8.0
5. Amputechture 7.5
6. Octahedron 7.0

Demon Cleaner

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09.11.2015 - 17:23 Uhr
"Octahedron" ist schon klar das schwächste, aber als ich es letztens gehört habe, doch gemerkt, dass auch das grandiose Stellen hat.

Affengitarre

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09.11.2015 - 17:31 Uhr
1. De-Loused In The Comatorium (10/10)
2. Amputechture (9/10)
3. Frances The Mute (9/10)
4. Noctorniquiet (8,5/10)
5. Bedlam In Goliath (8/10)
6. Octahedron (7/10)

Schon ziemlich nah an deinen Wertungen. "Tremulant" ist auch gut, aber die könnte ich da schlecht einsortieren. "Octahedron" ist zwar schon irgendwie schwächer als der Rest, aber ich bin trotzdem froh, dass es die Scheibe gibt. Sozusagen Mars Volta lite, wenn man gerade keine Lust auf den Wahnsinn hat aber trotzdem auf die Gruppe.

edegeiler

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Registriert seit 02.04.2014

09.11.2015 - 18:49 Uhr
1. Amputechture
2. Frances the Mute
3. Bedlam in Goliath
4. Noctourniquet
5. De-loused in the Comatorium
6. Octahedron

Auf Wertungen verzichte ich mal. Bis auf den ersten und den letzten Platz variiert es auch ständig in meiner Liste.

Demon Cleaner

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Registriert seit 15.05.2013

09.08.2016 - 12:57 Uhr
Große Omar-Wochen bei mir...nachdem ATD-I schon abgehakt wurde, jetzt mal die erste Hälfte der Diskographie seiner - wie ich finde - besten Band durchgehört.

Tremulant (EP, 2002)
Ein vergleichsweise moderater Einstieg mit nur 3 Songs in 20 Minuten. "Concertina" ist schon groß, ansonsten fehlt mir hier irgendwas - und es liegt nicht an der Spielzeit. Nicht mehr als ein Appetitmacher.
6.8

De-Loused In The Comatorium (2003)
Vielleicht noch auf dem Hoch, nach "Relationship" mit der ersten LP etwas beweisen zu müssen, vielleicht auch einfach in der Form ihres Lebens - "De-Loused" ist für mich ganz klar ihr bestes Werk. Hier treffen fulminante Gniedel-Parts auf das beste Pop-Verständnis. Beispielsweise "Roulette Dares": So ein geiler energetischer Einstieg und dann trotzdem der allerschönste Refrain. Oder "Drunkship Of Laterns", über die Jahre mein heimlicher Favorit, spätestens bei der Stelle "Carpel jets hit the ground" gibt es doch kein Halten mehr. Und mit "Televators" haben sie ihre mit Abstand beste Ballade untergebracht.
9.4

Frances The Mute (2005)
Ich kann absolut verstehen, wenn man "Frances" noch über "De-Loused" ansiedelt, ich tue es aber nicht. Was nicht heißen soll, dass es für mich kein geniales Album ist: So was geiles wie "Cygnus" muss man erst mal schaffen (schon der ist länger als jeder Song auf dem Vorgänger) und "Cassandra Gemini" ist eben tatsächlich ihr Opus Magnum, weil sich in der ersten Hälfte von Hook zu Hook fallen lässt, um dann in der zweiten langsam auszufaden und mit dieser geilen Rettungsmaßnahme wieder auf Kurs zu kommen. Aber: Zum einen hätte zwischen den beiden Polen an gewissen Stellen Gewaber, Geklimper oder Gequake etwas gekürzt werden können. Zum anderen fehlt einfach der tolle Titeltrack als Opener. Trotzdem in jeder Hinsicht ein Wahnsinnsalbum
8.6

Scabdates (Live, 2005)
Witzig, das ausgerechnet dieses verquere Ding dann noch mal 7/10 bei PT abgestaubt hat. Ich mag es ja im Grunde, aber sehe bei dem Album doch Probleme. Große Teile der Songs sind dann doch überraschend wirklichkeitsgetreu nachgespielt und bieten keinen Mehrwert. Die Interludes bzw. Breakdown-Parts sind außerdem leider deutlich weniger spannend als auf den vorigen beiden Alben. Allerdings mag ich die Klangcollage in "Cicatriz" (beim ersten Hören war ich damals völlig verwirrt) und allein für die letzten 5 Minuten Turbomodus lohnt sich dann alles doch wieder.
6.9

So, den Rest hör ich die Tage mal wieder... :-)
snickers
09.08.2016 - 13:55 Uhr
bin wohl allein mit der meinung, aber scabdates finde ich am besten. völlig unterbewertet.
karl
09.08.2016 - 14:34 Uhr
@demon cleaner:

ich hoffe dass deine bewertung für amputechture besser wird als letztes jahr noch. :P
die ist für mich auf einem level mit den ersten beiden. dann bedlam, dann noctourniquet, dann octahedron.

scabdates konnte ich nichts mit anfangen.

BrockLanders

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Registriert seit 29.08.2013

09.08.2016 - 14:40 Uhr
Die Octahedron ist maßlos unterbewertet. Für mich auf Platz 3.

Affengitarre

User und News-Scout

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09.08.2016 - 16:06 Uhr
"Scabdates" ist recht enttäuschend. Ein TMV-Livealbum könnte so gut sein, aber hier verkaufen sie sich unter Wert. Die Soundqualität ist schwach, der Gesang auch nicht optimal und diese Soundcollagen halte ich für unnötig. Gibt tausend Bootlegs, die besser sind als die "Scabdates".

edegeiler

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09.08.2016 - 22:17 Uhr
Ein TMV-Livealbum könnte so gut sein

Nein, nein und nein! Ich liebe The Mars Volta, aber ich muss sagen, dass sie einer der unerträlichsten Live-Bands sind, die diese Welt je zu Gesicht bekam. Live hat Mars Volta nie funktioniert.

Demon Cleaner

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

10.08.2016 - 08:07 Uhr
Was "Scabdates" angeht, bin ich der Meinung, dass es entweder zu weit geht oder nicht weit genug.
Für ein "richtiges" Livealbum ist die Songauswahl zu komisch und der Sound könnte besser sein. Außerdem stören dann die Field Recordings.
Für ein Collagenexperiment besteht dann ein zu großer Anteil des Albums nur aus klassischem Nachspielen.
Mars Volta
10.08.2016 - 12:01 Uhr
Bounty bekama
dumbsick
10.08.2016 - 13:19 Uhr
finde als "live-album" die televators-single (AUS-Version) ganz gut, dort sind Aufnahmen aus den XFM-Sessions drauf

Demon Cleaner

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

11.08.2016 - 12:37 Uhr
Zweite Runde!

Amputechture (2006)
Ich muss tatsächlich zugeben, dass ich sie zu lange unterschätzt habe. Hat halt einen recht speziellen Mix, in dem teilweise einzelne Instrumente weit vorne sind, und diese abgehackten Übergänge. Aber die Bläserlastigkeit der ganzen Sache ist toll. "Vermicide" ist leider eher schwach, da hatten sie bessere Popsongs. Sonst kein Ausfall (selbst "Asilos Magdalena" ist gut). Die absoluten Gewinner sind aber die letzten drei Tracks. "Viscera Eyes" ist ein Hit, "Day Of The Baphomets" der helle Wahnsinn. Und ja: "El Ciervo Vulnerado" ist nach den knapp 70 Minuten Energie zuvor das ideale Outro, mir kommt es kaum vor wie ganze neun Minuten. Finde auch die Version auf "Omar Rodriguez" ("Vondelpark Bij Nacht") sehr toll. Zugegeben: Aktuell hat es für mich tatsächlich den Nachfolger leicht überholt.
8.3

The Bedlam In Goliath (2008)
Das ADHS-Album. Die Songs sind kürzer, haben aber noch genauso viele Wendungen und preschen größtenteils mit Tempo vor. Kann verstehen, dass "Bedlam" deshalb einigen zu anstrengend ist und manchmal finde ich es auch zu lang (obwohl kürzer als die zwei Vorgänger). Die ersten fünf Songs sind für mich aber ein dermaßen großartiger Lauf, das gibt es gar nicht, 10 Punkte für den Part der Platte. Wie das Album gleich mitten im Song beginnt, wie "Ilyena" den geilsten Rhythmus ever auspackt, wie "Goliath" sich komplett in Rage steigert. Aber auch die zweite, etwas (nur etwas) zurückgenommenere Hälfte hat viel für sich. "Ouroborous" und "Soothsayer" vor allem (dieser Chor am Ende!). Nur "Tourniquet Man"...na gut, sind nur zweieinhalb Minuten wenigstens. Für die hyperaktiven Tage gibt es nichts Besseres.
8.2

Octahedron (2009)
Stimmungstechnisch das komplette Gegenteil des Vorgängers. Unglaublich entspannt, was es auch wieder sehr abhängig davon macht, in welcher Stimmung man es hört. "Since We've Been Wrong" ist beispielsweise eine gute Komposition, aber der komplett abwesende Druck in den Strophen (so stark war das nicht mal in den Breakdowns auf "Frances") macht mich manchmal wahnsinnig. "Teflon" ist dann rhythmisch wieder ziemlich cool, "Cotopaxi" schon Antemasque-mäßig simpel. Und ich mag vor allem die zweite Riege der Balladen "With Twilight" und besonders "Corpernicus". Anderweitig kann das Album natürlich nicht das abschütteln, was es offensichtlich ist: The Mars Volta für Leute, die kein The Mars Volta mögen. Und damit ein etwas müder Kompromiss mit nach wie vor großen Songwriting.
7.1

Noctourniquet (2012)
Auf der einen Seite die logische Konsequenz von "Octahedron", das Pendel bewegt sich wieder Richtung Freakout, aber im Ganzen bleibt's im poppigen Bereich. Klangtechnisch ist der Band-Abschluss jedoch der komplette Außenseiter. Kalt und hart klingt die Platte, metallisch und elektronisch, ganz anders als die Vorgänger, die irgendwie wärmer wirkten (ganz besonderes eben "Octahedron"). Sie ist zudem wahnsinnig laut gepegelt, noch mehr als das von Rick "Ich hör nix, mach mal Loudness War" Rubin produzierte Debüt. Wie auf "Bedlam" sind hier die ersten fünf Songs der große Star, ein Strang an Hits. Dieser brutzelnde Sound im Refrain von "The Whip Hand" ist schon Hammer. Und "Empty Vessels" ein ganz großes Stück. Danach begeistern mich vor allem "In Absentia" und der Closer. Der Rest...hm, hier und da sehr schöne Melodien, aber auch deutlich weniger Eindruck machend.
7.6

Weil ich gerade Bock hab, hier noch ein Ranking der Coverartworks:

1. Frances The Mute
2. De-Loused In The Comatorium
3. Octahedron
4. Amputechture
5. The Bedlam In Goliath
6. Noctourniquet
7. Scabdates
8. Tremulant

Mit Storm Thorgerson war es schon geiler. Aber ich mag auch die Sachen von Jeff Jordan danach.

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

11.08.2016 - 12:57 Uhr
Freut mich, dass du endlich verstanden hast, dass "Amputechture" geiler als "Bedlam" ist. ;)
Ansonsten wie auch die Parts davor schön geschrieben, auch wenn ich das natürlich hier und da anders sehe (Bedlam wird erst in der zweiten Hälfte richtig gut, Noctourniquiet auch sehr groß). Wenn du Lust hast, mach das auch gerne für Antemasque und Bosnian Rainbows, würde mich freuen.

Demon Cleaner

User und Moderator

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11.08.2016 - 12:59 Uhr
Danke sehr! :-)

Freut mich, dass du endlich verstanden hast, dass "Amputechture" geiler als "Bedlam" ist.

Hehe, es war aber eine knappe Sache. Bei sind halt toll.

Wenn du Lust hast, mach das auch gerne für Antemasque und Bosnian Rainbows, würde mich freuen.

Die wären bei mir als nächstes dran. Bevor es dann in die unendlichen Weiten des Omar-Solowerks geht.

Demon Cleaner

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

11.08.2016 - 13:03 Uhr
*Beide
Fiep()
11.08.2016 - 13:19 Uhr
Puh, muss mich auch mal wieder dran setzen.

Artworktechnisch:
1.Frances The Mute
2.Noctourniquet
3.Amputechture
4.The Bedlam In Goliath
5. Octahedron
6. De-Loused In The Comatorium
7. Scabdates
8. Tremulant

Frances und De-Loused sind die top Alben,
Amputechture hat riesen einzeltracks (Behemoth!!!), bedlam hat zwar ein paar lästige passagen (sein gesang war hier am schlimmsten), aber funktioniert als ganzheitliches konzept besser als Amputechture. Octadrone langweilt mich bis heute, und Noctourniquet ist für mich ausreichend wenn ich Mars volta Lite will.

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

11.08.2016 - 14:25 Uhr
"Behemoth"? Vermutlich "Day of the baphomets". :D
Heißt Artworktechnisch jetzt wirklich Artwork oder auch nur Cover wie bei DC?
Fiep()
11.08.2016 - 16:15 Uhr
jup baphomets, keine Ahnung wie ich nun auf behemoth komme ^^

Cover. das gesamte Artwort hab ich schon zu lange nicht mehr gesehen.
Grim13
12.08.2016 - 00:46 Uhr
Bands wie The Mars Volta:
... schomma die ehemalige band Triclops! gehört?
Cedric der Mars Volta spielt mit dem Gitarissten in Anywhere, gabs sogar mal schon mit Mionuteman Mike wat ner platte, war toll.
Ihr kennt hier wenig, kann des sein?
Gericht13
12.08.2016 - 00:48 Uhr
Schonmalo Laddio Bolocko gehört? Exdrummer auf den tremnulant demos black blaaaa, sehr geil
G13
12.08.2016 - 00:52 Uhr
http://www.dailymotion.com/video/x2rum7n?GK_FACEBOOK_OG_HTML5=1
Grim13
12.08.2016 - 01:00 Uhr
Triclops! waren grossartig.
Anywhere waren Cedric und der Triclops!- Mann plus Mike Watt (Minutemen), gabs nur auf Vinyl.

so,Kinnas, googeln:)
Grim13
12.08.2016 - 01:07 Uhr
...oder Black Eyes: https://www.youtube.com/watch?v=y98BIje4JNk

The MACHINA of God

User und Moderator

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12.08.2016 - 01:08 Uhr
Sonst alles klar? :)

Watchful_Eye

User

Postings: 2474

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06.01.2017 - 16:24 Uhr
Ich hab grad nach langer Zeit, in der ich mich musikalisch auch weiter mit Jazz und Impros "abgehärtet" habe ;), erst die Amputechture und dann im Anschluss die De-Loused gehört. Hat sich gebockt - einerseits bin ich jetzt für die langen Jams von Amputechture offener, und die De-Loused, die ich zuvor wirklich ewig nicht mehr gehört hatte, hab ich noch nie als so eingängig empfunden. Sie fiel mir nie übermäßig schwer, aber das lief *sowas von* kompakt und sauber rein.. so wie früher Incubus auf "Science" oder System of a Down, aber viel geiler. Hat sich richtig gebockt. 8)

Underground

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07.01.2017 - 15:23 Uhr
Da besteht ja auch gar kein Zweifel.

edegeiler

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10.01.2017 - 01:03 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=OT9NGjKNbzc

Mal ein unendeckter Schatz, Mars Volta covern Nick Drake. Heraus kommt die schönste Ballade von ihnen.

edegeiler

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10.01.2017 - 01:04 Uhr
Ballade in Anführungszeichen versteht sich.
schwarzäugiger hund
10.01.2017 - 11:44 Uhr
das beste nick-drake-cover gibt es immer noch hier: https://www.youtube.com/watch?v=hqtyOM15kUM

Gomes21

Postings: 3643

Registriert seit 20.06.2013

10.01.2017 - 12:19 Uhr
@edegeiler der Song ist ohnehin großartig.
sehr interessante Version, aber das original gefällt mir immer noch um einiges besser, vor allem wegen dem Gesang

derdiedas

Postings: 671

Registriert seit 07.01.2016

10.01.2017 - 12:24 Uhr
Sakrileg, egal, was sie machen, Televators bleibt ihre schönste Ballade ;)

Huhn vom Hof

Postings: 3586

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20.08.2017 - 22:23 Uhr
De-Loused in the Comatorium (10/10)
Bester Song: Drunkship of Lanterns
Mitreißend, ausgewogen, perfekt.

Frances the Mute (8/10)
Bester Song: Cygnus....Vismund Cygnus
Verfehlt die 9/10 nur knapp. Ambient und Noise schön und gut, die Geräusche gehören ja auch zur Geschichte, die dieses Album erzählt, aber für meinen Geschmack ziehen sich manche Parts zu sehr in die Länge. Das 32-minütige “Cassandra Gemini“ ist wiederrum genial, genau wie der Titelsong, der leider nur B-Seite war und einen coolen Drive hat.

Amputechture (10/10)
Bester Song: Meccamputechture
Mir unbegreiflich, warum dieses Album so verpönt ist. Es fordert den Hörer noch mehr als der Vorgänger. Spielfreude und Groove ohne Ende, mehr Jazz denn je. Hat mit “Vicarious Atonement“ einen ruhigen, wundervollen Einstieg. Urig: Minute 9 bis 11 von “Tetragrammaton“. Einziges Manko: “Amputechture“ hat mit “El Ciervo Vulnerado“ und “Asilos Magdalena“ mehr als genug Ruhepole. Trotzdem ist es wegen der vielen Überflieger eine gefühlte 10/10. Jon Theodore ist Gott (aber Jimmy Chamberlin ist Götter).

The Bedlam in Goliath (7/10)
Bester Song: Goliath
Wieder mehr Geknüppel und mehr Tempo. Highlights sind “Metatron“, “Goliath“ (vor allem die letzte Minute), “Cavalettas“ und “Soothsayer“, aber dazwischen tummeln sich Songs, die sich mir noch nicht erschlossen haben.

Octahedron (6/10)
Bester Song: Since We've Been Wrong
Viel Entspanntes, wenig Risiko. Aber Cedrics Gesang ist toll.

Noctourniquet (7/10)
Bester Song: Empty Vessels Make the Loudest Sound
“Aegis“, “Dyslexicon“ (wieso war das keine Single?), “Empty Vessels...“ und “The Malkin Jewel“ sind die Glanzlichter des leider letzten TMV-Albums. “In Absentia“ ist ein schönes, finsteres Experiment. Leider einige Filler in der zweiten Hälfte.

Reunion please!

Gomes21

Postings: 3643

Registriert seit 20.06.2013

20.08.2017 - 22:33 Uhr
De-Loused in the Comatorium und Frances the Mute finde ich erstklassig, beide an die 9/10, von den anderen konnte mich aber leider gar keins durchweg begeistern...

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 9203

Registriert seit 23.07.2014

21.08.2017 - 00:36 Uhr
De-Loused in the Comatorium (10/10)
Bester Song: Take The Veil Cerpin Taxt
Unfassbare Energie, dabei aber auch wahnsinnig emotional und sehr melodisch. Cedrics Gesang ist fantastisch und instrumental ist das natürlich der Oberhammer. Eins meiner liebsten Alben überhaupt. Kann ich immer hören und hat mit den Jahren nichts an seiner Faszination verloren. Für mich ein absolut perfektes Album.

Frances the Mute (9,5/10)
Bester Song: Cygnus....Vismund Cygnus
Finde ich mittlerweile fast genauso gut wie das Debüt. Eine wundervolle musikalische Reise von der ersten bis zur letzten Minute. Es hat alles, was ich an "Deloused.." so geliebt habe und treibt es noch weiter. Mittlerweile stören die "Nervpassagen" kaum noch, eher im Gegenteil, "Miranda..." steigert sich durch den langen Einstieg extrem und explodiert dann so richtig. Der Titelsong ist super, schade, dass man ihn hier jedoch nicht findet.

Amputechture (9/10)
Bester Song: Day of the Baphomets
Schon ein komisches Album, aber auch ein sehr tolles. Das Jazzige steht der Band sehr gut, und die Songs sind wieder sehr episch und fesselnd. Ein Highlight unter vielen ist das geile Kochtopftrommelsolo in "Day of the Baphomets". Ein Manko ist für mich ein wenig die Stimme, die wird leider oft zu piepsig und gefällt daher weniger als auf den Vorgängern.


The Bedlam in Goliath (8/10)
Bester Song: Ouroborous
Sehr agressiv, laut, schnell und aufgedreht. Und dadurch schon anstrengend. Aber auch doch sehr sehr spaßig und voller großer Songs. Die erste Hälfte voller Hits und die zweite mit ausufernden, schwierigeren Stücken. Gesang mag ich hier am wenigsten und "Tourniquet Man" ist Unsinn, ansonsten habe ich hier wenig zu meckern.

Octahedron (8/10)
Bester Song: Halo Of Nembutals
Das komplette Gegenteil von "Bedlam..": ruhig, zurückhaltend und soft. Und das steht ihnen meiner Meinung nach sehr gut, da auch die Songs wieder emotionaler werden. Möchte ich jedenfalls nicht mehr missen.

Noctourniquet (8,5/10)
Bester Song: Zed And Two Naughts
Elektronisch, kalt und generell ein sehr untypisches Album in der Diskographie. Baut ein wenig auf der Zurückhaltung und Eingängigkeit des Vorgängers auf und geht damit in eine spannende Richtung. Und das klappt wahnsinnig gut. Die zweite Hälfte hat ein wenig gebraucht, steckt aber voller starker, emotionaler Balladen und tollen Krachern. Sehr guter Abschluss der Diskographie, wobei da ruhig noch ein wenig mehr kommen könnte.

Ich bin aber auch Fan. :)

The MACHINA of God

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21.08.2017 - 11:14 Uhr
Mein Problem mit "Amputechture" sind die Latino-Schnulzen und die Produktion, speziell der Drums, die irgendwo hinten rumpappen.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 7403

Registriert seit 26.02.2016

21.08.2017 - 11:15 Uhr
Ich kann Demon Cleaner weiter oben immer noch zustimmen. :-P

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

21.08.2017 - 11:32 Uhr
Antemasque und Bosnian Ranbows fand ich auch ziemlich gut, 8/10 bzw. 7,5/10. Von Omar's Solo-Zeug hat bei mir nur wenig überdauert.
bäck
12.02.2018 - 00:36 Uhr
http://www.nme.com/news/cedric-bixler-zavala-teases-the-return-of-the-mars-volta-2240057

The MACHINA of God

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12.02.2018 - 01:48 Uhr
Schön wär es. Wobei es natürlich nicht mehr den Wahnsinn von allem bis "The bedlam of goliath" (eines meiner krassesten Livekonzerte) haben wird.

derdiedas

Postings: 671

Registriert seit 07.01.2016

12.02.2018 - 18:57 Uhr
Ich wäre mal gespannt, was dabei herauskommt.

Omar hatte ja damals groß das Ende seiner Herangehensweise als "Diktator" der Band verkündet, aber danach kam nichts mehr, stattdessen die ganzen Nebenprojekte und die was neue Musik angeht eher halbgare Reunion von At the Drive-In

Wäre auf jeden Fall interessant zu hören, wie Mars Volta 2018 (oder wann auch immer sie dazu kommen) klingen

Affengitarre

User und News-Scout

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12.02.2018 - 21:46 Uhr
Hoffentlich kann sich die Band während den Aufnahmen Jon Theodore von den Queens ausleihen. :D

Gomes21

Postings: 3643

Registriert seit 20.06.2013

12.02.2018 - 21:59 Uhr
Ja, der ist klasse, aber wer hat den eigentlich auf den letzten Alben gedrummt?

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 9203

Registriert seit 23.07.2014

12.02.2018 - 22:06 Uhr
Also auf "Bedlam.." und "Octahedron" war das Thomas Pridgen und auf "Noctourniquet" Deantoni Parks. Beide natürlich auf ihre Art fantastisch.

Gomes21

Postings: 3643

Registriert seit 20.06.2013

12.02.2018 - 22:10 Uhr
Ja absolut. Insbesondere auf Octahedron ist mir das Drumming wieder sehr positiv in Erinnerung geblieben.

derdiedas

Postings: 671

Registriert seit 07.01.2016

12.02.2018 - 22:22 Uhr
Thomas Pridgen's Drumming war für meinen Geschmack zu technisch, John Theodore hat einfach ein unglaubliches Gefühl für den Flow eines Songs.
Deantoni Parks ist dann wieder auf eine komplett andere Weise genial.

Keyboard-Gott Ikey Owens ist ja leider mittlerweile verstorben

Gomes21

Postings: 3643

Registriert seit 20.06.2013

12.02.2018 - 22:39 Uhr
Ja, schade, dass Theodore mittlerweile bei QOTSA ist, bliebe wohl zumindest wenig Raum für Liveauftritte mit The Mars Volta.

Allerdings war er ja wenn ich mich nicht täusche auch hier und da auf Omars Solo-Alben involviert. Vielleicht kann man ihn ja für Recordings gewinnen.

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