The Cure - Faith

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The Hungry Ghost
22.04.2012 - 18:58 Uhr
Verrückt, dass es bisher noch keinen Thread zu diesem Album gab.

Hat jemand vielleicht den langen Instrumental-Song "Carnage Visors", der auf der Deluxe-Edition vor einigen erstmals wieder veröffentlicht wurde?

Habe leider nur die Einzel-CD, bei der das Stück nicht mit drauf ist und man kann es als mp3 nicht einzeln kaufen, da es wohl zu lang ist, echt blöd, habe es schon versucht bei diversen Anbietern.

Wär cool, wenn mir das jemand in 320 kbit schicken könnte, gerne im Tausch gegen irgendwas aus meiner Plattensammlung.
The Hungry Ghost
22.04.2012 - 22:52 Uhr
*push*
The Hungry Ghost
23.04.2012 - 09:18 Uhr
Ich habe immer noch Hoffnung, dass mit da jemand weiterhelfen kann..
VelvetCell
23.04.2012 - 09:26 Uhr
http://tinyurl.com/bl7bsok
Castorp
24.04.2012 - 22:05 Uhr
"Carnage visors" gefällt mir, kannte ich noch nicht. 1981 geschrieben?
fat bob
03.12.2017 - 14:14 Uhr
the holy hour (8/10)
primary (10/10)
other voices (9/10)
all cats are grey (5/10)
the funeral party (6/10)
doubt (7/10)
the drowning man (8/10)
faith (7/10)

lumiko

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05.06.2019 - 19:45 Uhr
Gerade wieder gehört:

the holy hour 8 /10
Primary 9 / 10
Other Voices 9 / 10
All Cats Are Grey 7 / 10
The Funeral Party 6 / 10
Doubt 8 / 10
The Drowning Man 10 / 10
Faith 9 / 10

VelvetCell

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05.06.2019 - 20:49 Uhr
Eines des ganzen großen The-Cure-Alben. In der Stimmung einzigartig und mit lupenreinem Songwriting. Was mich immer ein bisschen gestört hat, ist "Doubt", dass diesen meditativen Flow an "All cats are grey" unterbricht.

the holy hour 9 /10
Primary 9 / 10
Other Voices 9 / 10
All Cats Are Grey 10 / 10
The Funeral Party 10 / 10
Doubt 7 / 10
The Drowning Man 10 / 10
Faith 10 / 10

In seiner Gesamtheit dennoch 10/10.

VelvetCell

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05.06.2019 - 20:50 Uhr
*ab "All cats are grey" ...

Autotomate

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05.06.2019 - 21:24 Uhr
Ja, seh ich auch so. Beim Cure-Voting hab ich dem Song deswegen sogar ne 5/10 aufs Auge gedrückt. Sozusagen im Albenkontext.

VelvetCell

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05.06.2019 - 21:26 Uhr
Im Albumkontext durchaus verständlich.

lumiko

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06.06.2019 - 12:01 Uhr
Stimmt, "Doubt" passt von der Stimmung her nicht so recht ins Album -
Robert Smith hat mal in einem Interview gesagt, dass er den Song im Nachhinein nicht mehr mag.
Aleng Delong
06.06.2019 - 14:51 Uhr
10/10. Klarer Fall.

The MACHINA of God

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11.06.2019 - 02:52 Uhr
Ist wohl meine liebste aus der Frühphase. Sehr düster.

MopedTobias

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11.06.2019 - 10:42 Uhr
Ich find die nach erneutem Hören auch sehr viel besser als zuletzt, bevorzuge aber weiterhin die noch dunklere, abgründigere Pornography.

lumiko

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11.06.2019 - 22:48 Uhr
"Faith" ist auch mein liebstes Album aus der Frühphase - allein schon wegen "The Drowning Man"

1) Faith
2) Pornography
3) Seventeen Seconds

Autotomate

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11.06.2019 - 23:28 Uhr
In der Beklemmung, die sie ausstrahlt, ist die "Pornography" derart konsequent, dass ich ihr nicht so einfach "trübsinnig entspannt" zuhören kann, wie den beiden Vorgängern. Sie überschreitet von Anfang an die Grenze der gemäßigten Melancholie in Richtung Verzweiflung und kommt nicht mehr zurück. Das macht zwar einen wesentlichen Teil ihrer Genialität aus, ich kann mir das aber nicht immerzu reinziehen. Daher dürfte ich sie wohl deutlich seltener gehört haben, als "Seventeen Seconds" und "Faith".

Meine Bewunderung für die 3 Alben nimmt ihrer Chronologie folgend leicht zu. Eine 10/10 würde ich inzwischen aber wohl allen dreien geben.

Affengitarre

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11.06.2019 - 23:47 Uhr
Habe ich bestimmt schon oft gesagt, aber die "Pornography" ist in ihrer Düsternis und Beklemmung sehr extrem und schwierig anzuhören, wie Autotomate ja auch schon sagte. Vor allem das Doppel "Siamese Twins" und "The Figurehead" empfinde ich als enorm deprimierend, wobei auch sonst die Sonne nicht scheint. Auch wenn die Band viele andere, sehr starke Sachen veröffentlicht hat, die dann auch ein anderes Soundbild und eine andere Stimmung bedienen, bleibt "Pornography" dann doch klar mein Favorit. "Seventeen Seconds" und "Faith" sind düster, "Pornography" ist aber nicht von dieser Welt.

The MACHINA of God

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12.06.2019 - 00:32 Uhr
SHit, ich vergesse "Pornography" oft. :D
Aber ja, vielleicht find ich "Faith" sogar trotzdem besser.

VelvetCell

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12.06.2019 - 14:21 Uhr
Den einzigen Vergleich, den man zwischen Faith und Pornography ziehen kann, ist die Höchstwertung 10. Ansonsten sind die Alben für mich grundverschieden. Faith, insbesondere der Titeltrack, hat für mich etwas sehr tröstendes, sogar warmes – obwohl das Album vom Artwork bis zum Sound ja eigentlich eher kühl ist. Faith kann ich mir fast immer anhören.

Pornography hingegen ist neurotisch, kryptisch, verzweifelt, aggressiv und im Gegensatz zu Faith (mit dem Störfaktor "Doubt" und dem poppigen "Primary") absolut aus einem Guss. Wenn etwas herausragt, dann das majestätische "The Figurehead". Pornography ist eindeutig auch nichts "für alle Tage".

Seventeen Seconds hat überragende Einzelsongs, ist mit aber insgesamt etwas zu zerrissen.

lumiko

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12.06.2019 - 14:35 Uhr
"Pornography" kann ich mir eher abends und im Herbst / Winter anhören -
"Faith" ist bei mir an keine Jahreszeit bzw. Tageszeit gebunden ;-)
Aleng Delong
12.06.2019 - 16:13 Uhr
Für mich sind alle drei 10/10 und die einzig wirkliche Trilogie.
Und, wie bereits herausgehoben, ist PXXXography düster-verzweifelt und unterscheidet sich dadurch in der Stimmung von den beiden Vorgängern. Sie ist der Tiefpunkt einer Abwärtsspirale. Bleibt für immer mein Lieblingsalbum.

Autotomate

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12.06.2019 - 16:25 Uhr
Was meinst du denn mit "zerrissen", Velvet, das ist ein Attribut, das ich mit "Seventeen Seconds" so gar nicht verbinden kann. Superkonsistentes und schön ausbalanciertes Album, finde ich.

lumiko

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12.06.2019 - 17:10 Uhr
Pornography ist extrem / genial und wie ein Schlag ins Gesicht - alleine schon wie der Opener beginnt: "It doesn't matter If we all die".

Faith ist ist da um einiges verträglicher und mein meist gehörtes Album aus der Frühphase.

Seventeen Seconds ist auch klasse, aber für mich auch nicht "für alle Tage".
Ich stimme dem zu, dass es ein ausbalanciertes, geschlossenes Album ist.
Castorp (real)
12.06.2019 - 17:10 Uhr
Ja, korrekt, "P.ornography" ist die Downward Spiral der Kur.

VelvetCell

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12.06.2019 - 20:10 Uhr
@ Automate: Hatten wir es nicht schon mal darüber? Fandest du nicht auch "Three" so super, was mich so verwunderte?

Ich empfinde gerade das Doppel aus "Three" und "The Final Sound" als nahezu unnötige Zwischenstücke. Auch die Songqualität ist nicht so hoch wie auch Faith oder Pornography. Ich finde das manchmal fast skizzenhaft. Aber das ist Jammern auch hohem Niveau. Auch Seventeen Seconds ist toll. Und deine Begeisterung für das Album motiviert mich, die Platte – vielleicht noch mal mit anderen Ohren – zu hören.
velvet cacoon
12.06.2019 - 20:21 Uhr
faith 9/10
17 seconds 8/10
por.nography 8/10

MopedTobias

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12.06.2019 - 20:31 Uhr
Three ist ganz gut, The Final Sound tatsächlich unnötig, aber geht ja auch nicht mal ne Minute. Finde sonst At Night nicht so gut.
Seitdem ich Faith etwas mehr liebgewonnen hab, stimme ich VelvetCell auf jeden Fall zu, dass Seventeen Seconds das am meisten durchwachsene der drei Alben ist, wenn auch immer noch sehr gut. Würde wohl so bei mir aussehen:

Seventeen Seconds 8/10
Faith 8,5/10
Pornography 9/10

Autotomate

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12.06.2019 - 20:42 Uhr
Fandest du nicht auch "Three" so super, was mich so verwunderte?

Nein, das war ich nicht, "Three" hab ich noch nirgends lobgehudelt, auch wenn ich es mag.

das Doppel aus "Three" und "The Final Sound" als nahezu unnötige Zwischenstücke

Naja, eigentlich ist das kein wirkliches Doppel, sondern "Three" ist das Ende von Seite 1 und "The Final Sound" der Anfang von Seite 2. Das sollte man sich auf CD oder Spotify probehalber dazudenken.

VelvetCell

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13.06.2019 - 07:39 Uhr
Die Aufteilung für LP hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Eines der wenigen Cure-Alben, die ich nicht auf Vinyl habe. By the way: Hat noch jemand eine Blood-Flowers-LP rumliegen? ;)

VelvetCell

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13.06.2019 - 08:36 Uhr
Schon fast Off-Topic, aber hier mal meine Seventeen-Seconds-Songübersicht:

A Reflection: Nur ein Intro.

Play for Today: Klassiker. Eine Cure-Single allererster Güte.

Secrets: Ein seltsam zurückhaltender Song. Hier kommt das Skizzenhafte zum Tragen, von dem ich oben schon sprach.

In Your House: Auch hier geht es etwas verschlafen zur Sache. Ich mag ja die Atmosphäre, dieses verwaschene, benebelte. Aber auch dies ist kein Song, der es auf meine persönliche Cure-Best-of schaffen würde.

Three: Quasi ein Instrumental trotz einiger Sprachschnipsel. Filler.

The Final Sound: Das Intro zu Seite 2 (Danke Automate), mehr nicht.

A Forest: Für viele DER Cure-Klassiker. Und gewiss ein saustarker Song. Für mich aber kein Lieblingssong. Da gibt es viele andere von The Cure.

M: Den liebe ich dann wieder von ganzem Herzen. Da stimmt alles. Schafft es eher auf meine Best-of als A Forest.

At Night: Beginnt ähnlich wie Secrets und In Your House wie durch eine dicke Milchglas-Scheibe betrachtet, baut sich aber langsam auf. Trotzdem mehr Sound als Song – was OK ist, aber eben nicht für eine Höchstwertung reicht.

Seventeen Seconds: Das Titelstück. Auch das klingt genau so wie das Artwork aussieht. Die Lyrics stützen diesen Eindruck perfekt. Von daher ein konsequentes Album, das müde wirkt – auf eine resignierte Art der Welt überdrüssig.

Meine Meinung ist nicht positiver geworden. Zieht man Einzelwertungen der Songs heran, sogar eher negativer. Die stimmige Gesamtatmosphäre ist dann wieder ein Pluspunkt. Dennoch würde ich das Album noch hinter Three Imaginary Boys einsortieren.

The MACHINA of God

User und Moderator

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13.06.2019 - 15:38 Uhr
@Velvet Cell:
"Seventeen seconds" hat auch nen Thread. :D

VelvetCell

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Registriert seit 14.06.2013

13.06.2019 - 16:01 Uhr
Ja, ich weiß. Aber hier passte es gerade so gut in die "Dramaturgie" ...

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