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David Gilmour

User Beitrag
Crazy Diamond
05.11.2003 - 18:27 Uhr
Einfach der beste Gitarrist, Sänger und Songwrirter der Welt.
Das wahre Genie bei Pink Flyod.
loesilette
06.11.2003 - 08:19 Uhr
seh ich auch so, nichts gegen Roger Waters, aber Gilmour ist ein Künstler wie man ihn kaum ein zweites mal findet. wenn da nur nich dieser zoff gewesen wäre...
ditsch
06.11.2003 - 12:19 Uhr
Naja, David Gilmour ohne den Rest von Pink Floyd wäre reichlich unspannend gewesen.
Crazy Diamond
06.11.2003 - 13:33 Uhr
Das stimmt schon.
Gilmour alleine hätte nie das zusammen gebracht was alle Floyds zusammen geleistet haben.
Aber Gilmour war es der den Floyds mit seiner unverwechselbaren Spielweise, Kompositionen und Stimme ihren Stil eingehaucht hat.
Hinter den meisten genialen Nummern der Flyods
(Time,Dogs,Shine on you crazy Diamond,Echoes, Wish you were here, Brathe...) steht sein Name.
Die anderen Mitglieder sind zwar auch oft als Songwriter angegeben aber fast alle Ideen stammen von Gilmour.
ditsch
06.11.2003 - 13:59 Uhr
Den Stil von Pink Floyd prägte bis und mit 'Obscured by clouds' Syd Barret. Auch wenn er nach dem ersten Album rausgeschmissen wurde, eiferten die restlichen Bandmitglieder und der neu dazugestossene David Gilmour stets ihm nach. Danach wurde Pink Floyd allerdings der Stempel von Roger Waters aufgedrückt.

'Echoes' beispielsweise als Idee von David Gilmour zu bezeichnen, wiederspiegeld keineswegs die Tatsachen. Wenn ich mich recht erinnere, wurden 36 Teilstücke für den Song aufgenommen, und zwar von jedem Bandmitglied alleine. Die Stücke 'Return of the son of nothing Part 1 - 36' wurden dann zusammen im Studio abgemischt und daraus entstand 'Echoes'. Der Song ist somit eindeutig das Produkt eines Kollektivs, keiner einzelnen Person.
oldy
06.11.2003 - 14:32 Uhr
unverwechselbarer Stil ? halte ich für übertrieben.
Wenn Roger Waters & Band das Pink Floyd Zeug aufführen, fällt 0 auf, dass ein anderer als Gilmour an der Gitarre ist ...
Crazy Diamond
06.11.2003 - 16:39 Uhr
ditsch!
Was du mir da erzählst ist mir bekannt.
Ich habe doch gesagt die restlichen Bandmitglieder sind ebenfalls al Songwriter angeben.
Das stimmt das sie bis Atom Heart Mother den Stil von Barret nachmachten nicht bis Meddle
Doch du kannst nicht sagen das danach allein Roger der Kopf war.
Von Meddle bis Wish you were here(meiner Meinung nach die beste Phase der Band, ok Animals gehört noch dazu) stammen ganz eindeutig die meisten Produktionen von Gilmour. Auf Obscured by Clouds schrieb er den größten Teil und komponierte das beste Lied(Childhoods End). Bei Meddle schrieb er alleine die Musik zu Fearless un A Pillow of Winds. Waters schrieb dazu die Texte.
Bei Dark Side of the moon war es sehr ausgewogen.
Obwohl Gilmour diesmal wirklich nicht am meisten Anteil hat. Hier schrieb Wright/Waters ein wenig mehr.
Bei Wish you were here macht sein Anteil 50% des Gesamtanteils. Wright und Waters schrieben die anderen 50%. Wobei Waters mehr schrieb als Wright(Have a Cigar, Welcome to machine)
Ab Animals übernahm dann Waters die Herrschaft.
Obwohl Gilmour hier auch die gesamte erste Seite komponiert hat - Dogs.
The Wall ist für mich bis auf wenige Stücke(die stammen dann meistens von Gilmour - Compfortably Numb, Run like hell..) nicht mehr Pink Floyd.
Versteh mich nicht falsch.
Ich schätze Waters und seine Kompositionen.
Für mich ist er einer der besten Musiker.
Er schreibt wahnsinnig gute Texte und gute Musik.
Doch die besseren Musiker waren Gilmour und aber auch Wright. Letzderer hatte es nur schwer bei solchen Egos wie Waters und Gilmour seine Ideen einzubringen.Ähnlich wie bei den Beatles Harrison. Doch wenn er es tat waren diese genial (Mason hatte ja nicht so großen Anteil bei den Kompositionen nichts desto Trotz ist er ein genialer Drummer).
Gilmour beherscht die Instrumente sicher besser als Waters. Darüber hinaus kann er im Gegensatz zu Waters singen. Und ich meien wirklich gut singen. Waters schreibt zwar die besseren Texte aber Gilmour ganz sicher die bessere Musik.
Obwohl Gilmour auch gute Schreibfähigkeiten besitzt wie man auf Devision Bell sieht( die Musik ist dafür aber nicht bei jedem Song gut)

Übrigens

Das Lied Echoes entstand dadurch als Wright sein Keyboard per Mikro an einen Leslie Verstärker anhing. Das ergab dieses Ping
Die anderen hielten es für grossartig und wollten dies als Intro für einen neuen Song benutzen.
Über 20 von den 36 Parts stammen von Gilmour und Wright. Und glaub mir das stimmt.
Waters wollte anfangs ihr Science Fiction Image pflegen.
Ursprünglich begann es mit " Planeten stehen sich gegenüber" was später in " Droben hängt der Albatros" umgetauft wurde.
Und in Echoes kann ich übrigens keinen Stil von Barret entdeccken. Sowie auf ganz Meddle nicht.

ditsch
06.11.2003 - 18:11 Uhr
...und es bleibt dabei. David Gilmour ohne Pink Floyd - nix.

Möchte wissen, wieso alles auf eine Person reduziert werden sollte.
Crazy Diamond
06.11.2003 - 20:33 Uhr
Hör mir mal zu.
Ohne die 3 anderen hätte es kein Pink Flyod gegeben. Dann hätte es nur David Gilmour gegeben.
Und er alleine hätte nicht hätte nicht einmal ansatzweise das erreicht was alle 4 zusammen erreicht haben. Ihr Stil entwickelte sich ja durch die unterschiedlichen Impulse der 4.

(Sowie bei vielen Solokünstkern heute die erst dadurchr ichtig berühmt geworden sind weil sie damals in einer populären Band gespielt haben.)

Ich meine in jeder Bänd muss ein oder zwei Leader geben die die Gruppe zusammenhalten und die wichtigen Ideen liefern. Im Fall von Pink Floyd waren es halt Gilmour/Waters(zumindest bis zum erscheinen von Animals).
Wobei, und das bleibt mein Standpunkt, Gilmour einfach der bessere Künstler von beiden ist.
Und das Waters dann den ganzen Lob für The Wall(meiner Meinung vollkommen unverdient) einheimste kann man Gilmour nicht zum Vorwurf machen.
Hätte Watres mehr von Gilmours Ideen a la Young Loust usw. akzeptiert und die in Verbindung mit seinen Texten gebracht währe das Album sicher ein besseres geworden. Von Wrights Anteilnahme wird jetzt nicht gesprochen.

Also es wird hier gar nichts auf eine Person reduziert.Alle vier waren in von 70-77 verdammt gut.
Aber eine fand ich halt am besten.
Weil diese eine eben verdammt gut Gitarre spielt,singt und komponiert.
Trotzdem ist jedes einzelne Mitgliedd er 4
verdammt gut.
ditsch
06.11.2003 - 22:34 Uhr
Wobei, und das bleibt mein Standpunkt, Gilmour einfach der bessere Künstler von beiden ist.

Das ist natürlich dein Recht, Gilmour für den besseren Künstler zu halten (sehe ich im übrigen genau so), aber gerade aolche grandiosen Songs wie 'Echoes' sind _nur_ durch das wirken _vier_ verschiedener Künstler entstanden. Wen interessiert es dann schon gross, wer die mittelmässigen 'Fearless' und 'A pillow of winds' noch geschrieben hat?

Und das Waters dann den ganzen Lob für The Wall(meiner Meinung vollkommen unverdient) einheimste kann man Gilmour nicht zum Vorwurf machen.

Was hier allerdings auch niemand getan hat.
Crazy Diamond
07.11.2003 - 10:42 Uhr
Nun ja ich finde Fearless nicht gerade mittelmäßig.
Es beinhaltet eine schöne Melodie und saubere Gitarrenarbeit. Ist immerhin nach Echoes und One of this days der 3 beste Song auf Meddle. Immerhin noch zehn mahl besser als San Tropez. Nur die Stimme von Gilmour ließ damals noch ein wenig zu wünschen übrig.
Ok A Pilow of Winds gefällt mir auch nicht ganz so gut.
Klingt mir ein wenig zu orientalisch

Mit den Vorwurf auf Gilmour beziehe ich mich auf en Interview mit Waters und den Spiegel.
In dem Waters sagte Gilmour brachte keine guten Impulse zu The Wall.
Aber gerade die Impulse die er brachte waren noch das was man auf The Wall zu hören bekomm.
Ausgenommen vieleicht Brick in the wall und Hey You.
Und ich denke Gilmour hätte noch mehr Ideen eingebracht wenn Waters diese akzeptiert hätte.
Crazy Diamond
07.11.2003 - 10:55 Uhr
Koorektur von meinen Text.
Die Impulse die Gilmour brachte waren noch das Beste was man auf The Wall zu hören bekommt.

Und übrigens.
Klar entstanden die meisten Songs durch das Wirken von vier Musiker.
Solche langen grandiosen Stücke wie Echoes könnte ein Musiker gar nicht verwirklichen.
Einer kann zwar den Impuls da zu setzen aber die anderen bauen nach und nach ihre Idden ein und dadurch bekommt das ga ganze erst die eigentliche Struktur.
Ich habe Gilmour und Wright als Kopf von Echoes
bezeichnet weil sie eben die meisten Ideen einbrachten aber die anderen formten es dann mit ihren etwas wenigeren Ideen aber wichtigen zu Recht.

Und mich täte interessieren was dein Lieblingsalbum der Floyds ist und was du von The Wall hälst
ditsch
07.11.2003 - 12:46 Uhr
Ich mag 'The Wall' eigentlich ganz gut. Bin schliesslich damit aufgewachsen, war mein Einstieg zu Pink Floyd. Meine Lieblingsalben sind aber 'The piper at the gates of dawn', 'Atom heart mother' und 'Animals'.
binary
07.11.2003 - 13:27 Uhr
David Gilmour als "Kopf" der Band? Gibt's, die Ergebnisse heißen A Momentary Lapse Of Reason (schnarch) sowie The Division Bell (nette Pop-Platte).
Ernsthaft, Pink Flyod waren als Kollektiv stark, wobei mir die sogenannte Waters-Ära noch am meisten liegt. Animals ist vermutlich Floyds meistunterschätztes Werk.
Crazy Diamond
07.11.2003 - 15:10 Uhr
Bis vor kurzem mochte ich The Wall überhaupt nicht.
Jetzt habe ich mich einigermaßen damit angefreundet.
Gründe warum mir The Wall nicht so gefällt ist das es eine Soloplatte und keine Platte von einem Kollektiv ist und das fast nur Waters singt(war bei Animals zwar auch so doch dort fiel es dank der grandiosen Musik nicht auf) wobei er kein besonders guter Sänger ist.
Meine Lieblingsphase ist von Meddle bis zum grundlos unterschätzten Animals.
Obwohl man hier schon Ansätze von Waters Machtübernahme erkennt.
Obscured by Clouds finde ich auch grossartig weil die Band hier so eine selten gezeigte musikalische Seite offenbart und der Gesang von Gilmour richtig gut wird.
Die Vorgängeralben sind auch sehr gut aber meiner Meinung nicht ganz ausgereift.
Der Stück Atom Heart Mother zB stammt ja teils
nicht von der Band selber sondern von einem Orchester. Hinter den ganzen steht ja auch nicht Pink Floyd sonder dieser Geesin.



Crazy Diamond
07.11.2003 - 15:21 Uhr
Und A Momentary Lapse of Reason und fast alle Stücke von Devision Bell( What do you want from me, Poles Apart, Wearing the Inside out und High Hopes sind gut) sind nur noch von sich selber mies kopierte Aufgüsse einer Ära.
Sie klingen aber immer noch mehr nach Pink Flyod als Waters Final Cut.Das klingt wirklich schrecklich.
Jeese
11.11.2003 - 19:05 Uhr
Für mich ist er einer der besten Musiker aller Zeiten
Russel
15.11.2003 - 16:38 Uhr
Von den hört man momentan auch nichts mehr
Norbert
11.02.2004 - 02:04 Uhr
an oldi: da stimme ich nicht zu und ich denke, da kann ich mitreden
http://www.birdsville.de/floyd.htm
wallegg
15.03.2004 - 12:49 Uhr
SYD BARRET ist Pink Floyd.
Er hat Sie mit erschaffen, war leider dann zuviel LSD im Spiel :(
Aber hat ja auch einige gute Solo sachen gemacht nach Pink Floyd.

mfg wall
Norbert
17.03.2004 - 00:11 Uhr
SYD BARRET wird hoffnungslos überschätzt - ihn heute noch immer als "Pink Floyd" zu bezeichnen, ist absolut weltfremd
Kabuki
24.12.2005 - 01:06 Uhr
David Gilmour, Gitarrist und Stimme der legendären Pink Floyd, startet im Frühling 2006 eine kurze Europatournee. Parallel zur Veröffentlichung seines neuen Soloalbums "On An Island Tour" spielt Gilmour dabei in sieben europäischen Städten.

Es ist seine erste europäische Tour seit der triumphalen "Division Bell"-Konzerte von Pink Floyd 1994. Gilmour kommentierte das Vorhaben: "Ich freue mich sehr auf die Tournee und mit großartigen Musikern in der Band zu spielen. Ich hatte eine phantastische Zeit bei den Aufnahmen für mein neues Album und ich möchte die Tracks gerne live performen, zusammen mit bekannterem Material. Ich hoffe, die Menschen vertrauen meiner ehrlichen Aussage, dass dies die einzige Band ist, mit der ich Auftritte plane!" Marc Brickman, der geniale Lichtdesigner vieler Pink Floyd-Tourneen, hat für die intimeren Konzertsäle dieser Tournee ein besonderes Beleuchtungskonzept erarbeitet.

alles ausverkauft, tickets bei ebay grob zwischen 130 und 200+ oi. na super
Guitar Joe
24.12.2005 - 03:35 Uhr
Nun ja, als besten Songwriter und Sänger würde ich ihn nicht gerade bezeichnen. Mit der Bezeichnung "bester Gitarrist" habe ich jedoch keine Probleme...
Freak
26.12.2005 - 21:40 Uhr
genie
Kabuki
26.12.2005 - 22:00 Uhr
hehe. hab ne karte für hamburg, 11.3.
Armin
30.01.2006 - 12:46 Uhr
David Gilmour veröffentlicht im März sein Soloalbum „On An Island“ und kommt im selben Monat auf Europatournee





Am 3. März 2006 erscheint mit „On An Island“ das dritte Soloalbum von David Gilmour. Seit mehr als zwanzig Jahren hat der Sänger und Gitarrist von Pink Floyd kein Werk mehr unter seinem Namen veröffentlicht und es sind de facto seine ersten Studioarbeiten seit dem finalen und mehrfach mit Platin ausgezeichneten Pink-Floyd-Album „The Division Bell“ aus dem Jahr 1994. An dem neuen Studiowerk wirkten zahlreiche renommierte Musiker mit, darunter David Crosby und Graham Nash, Robert Wyatt, Georgie Fame, Jools Holland und Phil Manzanera, der das Album auch gemeinsam mit Gilmour und Chris Thomas produziert hat. Richard Wright von Pink Floyd gibt ebenso ein Gastspiel wie der Gitarrist Rado Klose, der zu der frühesten Besetzung von Pink Floyd gehörte.

„On An Island“ ist eine exzellente Kollektion von Songs und Instrumentalstücken, die ihren Ursprung in einer Reihe von Konzerten haben, die David Gilmour im Jahr 2002 in der London Festival Hall gegeben hatte. Geprägt von seinem lyrischen Gitarrenspiel und seiner unverkennbaren Stimme, offenbart Gilmour auf den zehn Tracks von „On An Island“ eine enorm breite stilistische Palette aus Folk, Jazz, Rock und orchestralen Passagen, die unter der Führung des renommierten polnischen Komponisten Zbigniew Preisner eingespielt wurden. „Dies ist meine beste und persönlichste Arbeit“, so Gilmour über sein neues Album. „Das mit so vielen befreundeten Musikern aufzunehmen, war in vielerlei Hinsicht eine absolut positive Erfahrung.“ Bereits im März geht David Gilmour mit „On An Island“ auf Tournee. Für alle Fans von Pink Floyd, die seit dem spektakulären Live8-Auftritt der Band von einer dauerhaften Reunion träumen, dürften die Veröffentlichung von „On An Island“ und die anschließende Tournee zu den Highlights des Jahres 2006 gehören.

Deutsche Tourdaten:
10.03. Dortmund, Konzerthaus
11.03. Hamburg, Congress Centrum
18.03. Frankfurt, Alte Oper


Kabuki
30.01.2006 - 18:20 Uhr
fraglich, warum solche namen nur drei mal in deutschland vertreten sind.
hat mich bei toto schon gewundert, einmal frankfurt - einmal essen, und das war's dann auch.
jedenfalls freue ich mich schon sehr auf das album und das konzert, vor allem da die letzte pink floyd-tour schon wieder ewigkeiten her ist...
Armin
07.02.2006 - 15:43 Uhr
David Gilmour

On An Island



David Gilmour hat sich in seiner langen Karriere, die größtenteils von Pink Floyd bestimmt gewesen ist, als Solokünstler äußerst rar gemacht. „On An Island“ ist erst sein drittes Soloalbum. Die ersten beiden, „David Gilmour“ (1978) und „About Face“ (1984), liegen schon mehr als zwei Jahrzehnte zurück und auch das letzte Studioalbum von Pink Floyd, der mehrfach mit Platin ausgezeichnete Bestseller „The Division Bell“ (1994), hat nun schon ein Dutzend Jahre auf dem Buckel. Trotz ihrer sensationellen Wiedervereinigung anlässlich des Live8-Konzerts steht eine dauerhafte Reunion von Pink Floyd in den Sternen. Umso willkommener dürfte bei den Fans das neue Studioalbum von David Gilmour sein.



Von den ersten Tönen der Soundcollage an, die „On An Island“ eröffnet, hat man das Gefühl einer ganz besonderen musikalischen Erfahrung, die nicht nur jedem Vergleich mit den besten Arbeiten von Pink Floyd standhält, sondern die Klasse des Leadgitarristen und Sängers David Gilmour als Solokünstler einmal mehr bestätigt. Hier offenbart er seine persönlichen musikalischen Visionen und eine Bandbreite stilistischer Elemente aus Folk, Jazz, Rock und orchestralen Passagen, wobei sein lyrisches Gitarrenspiel und seine unverkennbare Stimme sich wie ein roter Faden durchs Album ziehen.



Durch die Mitwirkung des renommierten polnischen Komponisten Zbigniew Preisner, der für die Orchesterarbeiten verantwortlich zeichnet, sowie durch die brillante Produktion (bei der Phil Manzanera, einst bei Roxy Music, assistierte) ist schon das Fundament des Albums ein Garant für Virtuosität. Hinzu kommen prominente Gastmusiker wie David Crosby und Graham Nash (Harmoniegesang), Robert Wyatt (Kornett), Georgie Fame (Hammond), Jools Holland (Piano), Caroline Dale (Cello) und Alasdair Molloy (Glas-Harmonika). Richard Wright (Hammondorgel) von Pink Floyd gibt sich ebenfalls die Ehre und eine der ganz großen Überraschungen ist die Mitwirkung des Gitarristen Rado „Bob“ Klose, der zu der frühesten Besetzung von Pink Floyd gehörte. Die Seele des Albums bilden natürlich die Stimme und die grandiose Gitarrenarbeit von David Gilmour, der jedoch Sorge getragen hat, dass das Album niemals zu bombastisch klingt, sondern in erster Linie ein sehr beschauliches Werk bildet, wozu auch die Lyrics einen entscheidenden Beitrag leisten.



Auch wenn David Gilmour an einigen Texten mitgearbeitet hat, stammt der Großteil der Lyrics von der Schriftstellerin und Autorin Polly Samson, mit der David Gilmour seit 1994 verheiratet ist. Die fruchtbare Zusammenarbeit als Autorenteam hatte das Paar schon für Pink Floyds „The Division Bell“ begonnen. Die neuen Songs sind geprägt von gemeinsamen Erfahrungen, die unterschiedlichste Stimmungen einfangen: von dem bezaubernd schönen Titelsong „On An Island“ (mit einer Gitarrenperformance, die direkt in den Kanon von Gilmour-Klassikern eingehen wird) über eher meditative Stücke wie „The Blue“ und „A Pocketful Of Stones“ bis hin zu den schwerblütigen Rock- und Bluestiteln „Take A Breath“ und „This Heaven“. Eine weitere Delikatesse ist „Red Sky At Night“, ein intim wirkendes Stück, bei dem David Gilmour zum ersten Mal am Saxophon zu hören ist.



„On An Island“ ist eine superbe Kollektion von Songs und Instrumentalstücken, die ihren Ursprung in einer Reihe von Konzerten haben, die David Gilmour im Jahr 2002 in der London Festival Hall gegeben hatte. Gilmour war damals einmal mehr aus dem Schatten von Pink Floyd herausgetreten und präsentierte sich zu seiner eigenen Zufriedenheit nach wie vor in exzellenter Form. „Dies ist meine beste und persönlichste Arbeit“, so Gilmour über sein neues Album. „Das mit so vielen befreundeten Musikern aufzunehmen, war in vielerlei Hinsicht eine absolut positive Erfahrung.“ Bereits im März geht David Gilmour mit „On An Island“ auf Tournee.



Tourdaten: 10.03. Dortmund, Konzerthaus

11.03. Hamburg, Congress Centrum

18.03. Frankfurt, Alte Oper



www.davidgilmour.com







Tracklist „On An Island“



Castellorizon

(Gilmour)

David – guitar



On An Island

(Gilmour/GilmourSamson)

David – vocals, guitars, electric piano, percussion

David Crosby – vocals

Graham Nash – vocals

Richard Wright – Hammond organ

Rado Klose - guitar

Guy Pratt - bass

Andy Newmark - drums



The Blue

(Gilmour/Samson)

David – vocals, guitars, bass, percussion, piano

Richard Wright - vocals

Andy Newmark – drums

Jools Holland – piano

Chris Stainton – Hammond organ

Rado Klose – guitar

Polly Samson – piano



Take A Breath

(Gilmour/Samson)

David – vocals, guitars

Guy Pratt – bass

Ged Lynch – drums

Phil Manzanera – keyboard

Leszek Mozdzer - piano

Caroline Dale – cello



Red Sky At Night

(Gilmour)

David – guitars, saxophone

Caroline Dale – cello

Chris Laurence – double bass

Ilan Eshkeri - programming



This Heaven

(Gilmour/GilmourSamson)

David – guitars, vocals, bass

Georgie Fame – Hammond organ

Phil Manzanera – keyboards

Andy Newmark – drums

Drum samples courtesy of Adam Topol and Jack Johnson



Then I Close My Eyes

(Gilmour)

David – guitars, bass harmonica, cumbus

B J Cole – Weissenborn guitar

Phil Manzanera – piano

Robert Wyatt – cornet, voice, percussion

Andy Newmark – percussion

Caroline Dale – cello

Alasdair Malloy – glass harmonica





Smile

(Gilmour/Samson)

David – guitars, vocals, percussion, Hammond organ, bass

Willie Wilson – drums

Polly Samson – vocals



A Pocketful Of Stones

(Gilmour/Samson)

David – guitars, vocals, Hammond organ, piano, bass, percussion

Leszek Mozdzer - piano

Lucy Wakeford – harp

Alasdair Malloy – glass harmonica

Chris Laurence – double bass

Chris Thomas – keyboard

Ilan Eshkeri - programming



Where We Start

(Gilmour)

David – guitars, vocals, bass, percussion, Hammond organ

Andy Newmark - drums



Orchestral arrangements by Zbigniew Preisner

Conducted by Robert Ziegler

Orchestra recorded at Abbey Road Studios by Simon Rhodes

Orchestral Leader David Juritz

Strings contracted by Hilary Skewes, Buick Production Ltd





Produced by David Gilmour, Phil Manzanera and Chris Thomas



Recorded by Andy Jackson and David Gilmour

Assisted by Damon Iddins, Devin Workman and Jamie Johnson Technical support by Phil Taylor



Recorded at Astoria, Abbey Road, British Grove, Gallery Studio and at home



Kabuki
07.02.2006 - 15:47 Uhr
Orchestral arrangements by Zbigniew Preisner

ok. jetzt ist der augenblick erreicht wo ich wirklich saumässig gespannt auf die platte bin
rolle rückwärts
07.02.2006 - 15:49 Uhr
Gespannt bin ich auch. Aber lieber mal nix erwarten und sich letztenendes von einem akzeptablem Ergebnis zufrieden stellen lassen.
Kabuki
07.02.2006 - 15:51 Uhr
die tour rückt auch immer näher, was die spannung natürlich auch noch steigert...
rolle rückwärts
07.02.2006 - 15:55 Uhr
Darf man mal unverblümt fragen, was dich eine Karte gekostet hat?
Kabuki
07.02.2006 - 15:58 Uhr
64,90
ich hab sie noch zum regulären preis ergattert. in der zwischenzeit erreichen sie bei ebay schon 200-400 euro, unfassbar
rolle rückwärts
07.02.2006 - 16:00 Uhr
doch, das ist ja sogar noch im menschlichen Rahmen.
Kabuki
07.02.2006 - 16:10 Uhr
für jemanden von der grössenordnung denk ich eben auch...
hmm, ich frag mich was ich damals für pink floyd gezahlt habe
bee
07.02.2006 - 16:16 Uhr
"doch, das ist ja sogar noch im menschlichen Rahmen."
ich find's eher tierisch teuer ,-)
Konsum
07.02.2006 - 16:18 Uhr
Oh man, bin ja auch dermassen gespannt, wie das wird ...
Kabuki
07.02.2006 - 16:34 Uhr
ui, leszek mozdzer am klavier auch noch, überlesen vorhin...
und dazu orchestrierung von preisner. wenn nationalstolz mir nicht vollkommen fremd wäre würde er jetzt hochkommen ;)
rolle rückwärts
07.02.2006 - 16:37 Uhr
@bee
Das die Karten reichlich überteuert sind, steht wohl ausser Frage. Aber der Kartenpreis liegt so im üblichen Claptonlike Rahmen.
Konsum
07.02.2006 - 16:40 Uhr
Aber das Gitarrenspiel wird den "Claptonlike Rahmen" noch sprengen.
bee
07.02.2006 - 16:46 Uhr
"Aber das Gitarrenspiel wird den "Claptonlike Rahmen" noch sprengen."
Gilmour was never God ,-)
er steht für grosse Musik - aber ist imho kein grosser Instrumentalist ...
Guitar Joe
07.02.2006 - 16:49 Uhr
Wo sind Stills und Young als Gastmusiker abgeblieben? :-)
Freak
07.02.2006 - 16:50 Uhr
allein für Comfortably Numb gehört der mann gehuldigt
nussschale
07.02.2006 - 17:40 Uhr
Naja, umso besser er an der Gitarre wurde, umso schlechter wurden seine Songs.
afromme
03.03.2006 - 14:22 Uhr
Das Album ist seit heute (in Deutschland) draußen und als Stream hier komplett zu hören:
http://www.whas.com/cc-common/mfeatures/davidgilmourSP/
Offiziell und inklusive Kommentaren von Gilmour himself.

Was seine Rolle bei Pink Floyd betrifft:
Die Mischung macht's. Das fast allein produzierte Momentary Lapse ist zwischendurch arg überproduziert und bietet ein bisschen zu viel "weiche Kost" wie "Learning to fly" und "On the turning away". Division Bell ist entschieden besser ("Keep talking", "High Hopes", "What do you want from me", "Poles apart" und der erste Wright-Beitrag seit Wish you were here, "Wearing the inside out"), bietet aber eben auch Weichspülkost, wie Gilmour sie in zunehmendem Maße zu mögen scheint. Siehe "A great day for freedom".

Der unterschätzteste der Floyds ist m.E. Wright. Man bemerkt nicht direkt, dass er fehlt, wenn er aber wieder dabei ist, klingt es - ob live oder im Studio - direkt wieder nach einer runderen Sache.

Zum neuen Album: es gibt ein Lied, das ein bisschen wie eine Mischung aus Elementen von Saucerful of Secrets (dem Album) und "High Hopes" klingt, nämlich "A pocketful of Stones". Pink Floyd in dezenter, also prinzipiell ganz nett. Dann gibt es da noch "This heaven", das einen doofen Titel hat aber eine überraschend gute und stimmige Blues-Nummer ist; in der Richtung würd ich gern mehr hören von ihm.
Der Rest: gepflegte Langeweile, dramatisch undramatisch und uninspirierend. Es geht Gilmour gut, er liebt Frau und Kinder und seine Frau darf dazu die sehr unsubtilen und manchmal geradezu peinlich-kitschigen Texte schreiben ("Let the night surround you - we're halfway to the stars").
Achso - es gibt einen Rocker ("Take a breath"), aber der klingt auch so überproduziert und anachronistisch-stampfend, dass er auch eine B-Seite von "Run like hell" oder Gilmour's bestenfalls mäßigem "About Face"-Album sein könnte.

Kein Zwangskauf also; wenn von Gilmour mehr Blues wie "This Heaven" oder andere Überraschungen kommen (über noch ein Pink Floyd-Album unter seiner Leitung möchte ich nach diesem Album lieber nicht nachdenken) können wir uns noch einmal unterhalten.

Eine Rezension der Platte auf dieser Seite würde mich aber schon interessieren. ;-)
Kabuki
04.03.2006 - 12:38 Uhr

bee (07.02.2006 - 16:46 Uhr):
er steht für grosse Musik - aber ist imho kein grosser Instrumentalist ...

ich mag seine solos unheimlich. einer der wenigen gitarristen, deren solos sich komplett nachsummen lassen, ohne dabei langweilig oder trivial zu werden...gerade sachen wie comfortably numb, shine on you crazy diamond etc sind von der instrumentalisierung her sehr spannend, imho

nussschale (07.02.2006 - 17:40 Uhr):
Naja, umso besser er an der Gitarre wurde, umso schlechter wurden seine Songs.

das erklär mal.

Toni
06.03.2006 - 18:26 Uhr
Dieses Album ist grottenschlecht! Die Melodien (Melodien?) sind banal und langweilig und die Texte unterirdisch. Mein schönes Datenvolumen, das ich dafür geopfert habe.
der nette dicke von nebenan
06.03.2006 - 20:17 Uhr
Auch wenns hart kommt, aber mich als Pink Floyd Fan, beeindruckt das Album auch nicht! Aber die Texte sin d geil.
afromme
07.03.2006 - 19:16 Uhr
@ Toni:
Irgendwie beruhigt es mich, dass das mal jemand ähnlich wie ich sieht.
Ein Rezensent bei amazon fasste es auch recht treffend:
"Die Lieder wabern vor sich hin, ein Klangbrei ohne Entwicklung, ohne Höhepunkte. Klangstrukturen ohne Inspiration [...] Das ganze ist New Age für Arme. Ich erwarte mehr als Musik, die man nebenbei zum Bügeln hören kann. Selbst für Easy Listening ist mir die Scheibe zu langweilig. Vielleicht sollte Gilmour sich einfach zur Ruhe setzen und sein glückliches Leben genießen."
Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen.
Außer, dass die Texte _nicht_ geil sind, im Gegenteil.
Armin
14.03.2006 - 20:04 Uhr
PRESSEMITTEILUNG

David Gilmour erobert Europa:
Soloalbum „On An Island“ auf Anhieb Top 3 in Deutschland
Nummer eins in Großbritannien, Italien und Norwegen
Umjubelter Auftakt der ausverkauften Europatournee in Dortmund





Köln, 14.03.2006. Mit „On An Island“, seinem dritten Album, ist David Gilmour der bislang größte Erfolg in seiner gesamten Solokarriere gelungen. Der ehemalige Sänger und Gitarrist von Pink Floyd, der am 6. März seinen 60. Geburtstag feierte, eroberte mit dem von der Kritik als spätes Meisterwerk gelobten „On An Island“ auf Anhieb Platz drei in den deutschen Media Control Album Charts. In seiner Heimat Großbritannien, wo das Album direkt die Goldmarke überschritt, sowie in Italien und Norwegen eroberte es die Spitze der Album Charts. Gold meldeten auch Polen und Kanada. In den USA ist David Gilmour ebenfalls auf dem besten Weg in die Charts: Der Titelsong „On An Island“ belegt dort die Nummer eins in den Rock Charts.

Am Freitag, den 10. März gab David Gilmour im Konzerthaus von Dortmund das Auftaktkonzert seiner ausverkauften Europatournee. Der umjubelte Set bestand aus zwei Teilen: zum einen aus dem kompletten neuen Album „On An Island“, zum anderen aus Pink-Floyd-Klassikern wie „Shine On You Crazy Diamond“, „Breathe/Time“ und „Echoes“. Nach standing ovations verabschiedeten sich David Gilmour und seine prominente Begleitband, zu der unter anderen Gitarrist Phil Manzanera (Roxy Music) und Keyboarder Richard Wright (Pink Floyd) gehören, mit „Wish You Were Here“ und „Comfortably Numb“. Am 18. März gibt David Gilmour in der Alten Oper von Frankfurt sein vorerst letztes Konzert in Deutschland. Der Europatournee folgt im April eine Tournee durch Nordamerika.

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