Everlast - Songs Of The Ungrateful Living

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2b1
29.02.2012 - 20:34 Uhr
Neues Album vom guten alten Whitey. Single geht schon mal in Ordnung

Everlast - I Get By
2b1
29.02.2012 - 21:45 Uhr
Hm, dann halt so...

http://www.youtube.com/watch?v=rXLmt6i-hBY
Wolffather
29.02.2012 - 21:51 Uhr
Album ist recht ordentlich geworden, wenn auch etwas unspektakulär... macht auf jeden Fall Spaß, leider wird er wohl nie wieder an die herausragende Qualität der grandiosen Whitey Ford Sings The Blues und Eat At Whiteys herankommen
2b1
29.02.2012 - 21:58 Uhr
Ja, die beiden Alben sind unschlagbar. Die anderen Alben hatten mich dann auch nicht mehr so wirklich interessiert. Aber mal sehn, vielleicht geb ich der neuen Platte mal ne Chance...
Jörg
13.03.2012 - 22:05 Uhr
Ich bin zwar keien Fan von Everlast. Aber die Rezi von Jennifer Depner ist unpassend hoch 3.

Da höre ich nur Feminismnus heraus.

Schlimm.

Traurig, dass Jennifer Depner was gegen Männer hat. Wie kann man glücklich sein oder im Frieden, wenn man etwas gegen 50% der Weltbevölkerung hat? Wieviele Milliarden das sind, fällt mir grad nicht ein.

Schade.
Jennifer
13.03.2012 - 22:14 Uhr
Der war gut.
Jörg
13.03.2012 - 22:16 Uhr
Ergänzung: ich glaube, dass die Rezensentin sehr verkoft ist, im Vertstand lebt. Wer erwartet denn schon dass Texte in Songs immer autobiographisch sein müssen?

Mann kann sich auch Dinge vorstellen, oder Inspiration aus Filmen/Büchern übernehmen oder über Erfahrungen von andern (nahe stehenden Menschen) schreiben.

Ich verstehe die Rezi echt nicht.

Naja.
Jörg
13.03.2012 - 22:18 Uhr
@Jennifer

ok, hab vlt ein wenig laut gebrüllt. Aber ich finde deine rezi dennoch zu kritisch und sie kling irgendwie von vornherein nur negativ.

Hab aber auch schon gute Kritiken von Dir gelesen btw.

Jennifer
13.03.2012 - 22:21 Uhr
Mann kann sich auch Dinge vorstellen, oder Inspiration aus Filmen/Büchern übernehmen oder über Erfahrungen von andern (nahe stehenden Menschen) schreiben.

Und dann darf man nicht kritisieren, dass es sich Album um Album um Album um Album wiederholt?

ok, hab vlt ein wenig laut gebrüllt. Aber ich finde deine rezi dennoch zu kritisch und sie kling irgendwie von vornherein nur negativ.

Passt schon, Geschmäcker sind eben verschieden und so weiter und so fort.
Jörg
13.03.2012 - 22:23 Uhr
@Jennifer

Sollen wir uns mal treffen?
Bei einem guten Chianti könnte ich dir meine Meinung ganz genau darlegen. ;-)
Jörg
13.03.2012 - 22:30 Uhr
"Mann kann sich auch Dinge vorstellen, oder Inspiration aus Filmen/Büchern übernehmen oder über Erfahrungen von andern (nahe stehenden Menschen) schreiben.

Und dann darf man nicht kritisieren, dass es sich Album um Album um Album um Album wiederholt?"

Ok, ich kenne mich mit Everlast seiner Musik gar nicht aus. 1:0 für dich. Der Everlast war mir schon immer egal.

Ich hatte halt nur algemeinen Dinge aus deiner rezi heraus gelesen. Wie zB dass er ein Märchenerzähler sei und man ihm kaum galuben könnte, dass er all diese Dinge selbst erlebt hat. Da dneke ich halt, dass dies gar nicht notwendig ist.

Und auf Feminismus sowie Chauvinismus/Macho-Tum reagiere ich immer sehr empfindlich. Ich kriege halt oft zu viel, wenn Menschen in schubladen gesteckt werden: Männer sind so..., Frauen sind so... Deutsche sind so..., Ältere sind so, Jugendliche sind so... usw

ps: Ich möchte mich aber dennoch für meinen etwas lauten Ton vorhin entschuldigen. Ich bin momentan sehr labil. Ich habe Depressionen und bin teilweise etwas paranoid, steigere mich leicht in Dinge hinein.
Entschuldigung.
Jörg
13.03.2012 - 22:31 Uhr
22:23 war ein fake.
Wolffather
14.03.2012 - 00:11 Uhr
gewohnter Schwachsinn hoch 3 von Jennifer Depner - Sorry, ist nicht persönlich gemeint, aber die Rezension und die nachfolgenden Ausführungen sind kompletter Unfug, ähnlich wie die phänomenale Rezension zu Brothers von den Black Keys.

1. Wiederholt sich Everlast niemals "Album um Album um Album", denn diese angesprochene Sozialkritik war zumindest in seinen ersten 3 Alben Whitey Ford Sings The Blues, Eat At Whiteys und White Trash Beautiful nicht im Geringsten das Haupt-Thema und wurde dort wenn überhaupt nur ansatzweise angerissen - in allerhöchstens einer Handvoll Songs... bei White Trash Beautiful waren die Hauptthemen Liebe, Einsamkeit, die Suche nach dem richtigen Weg im Leben etc... bei den ersten beiden ging es auch eher um introvertiertere Themen wie Spiritualität, Beziehungen, das Finden des eigenen Selbst garniert mit sich selbst feiernden Hip Hop Motiven (besonders auf dem WFSTB Album, oder Songs wie Black Jesus auf der Eat At Whiteys)... bei Songs Of The Ungrateful Living ging es eher um politische Kritik und den Krieg und zweitrangig um die bereits erwähnten Themen der vorherigen Alben... Die Rezension ist eine reine Themaverfehlung, denn da kennt sich jemand mit dem Schaffen von Everlast mit Ausnahme eines nicht fundierten 1/4-Wissens und der Kenntnis einer Handvoll Singles nicht wirklich aus... dass soziale Misstände in Folge der Wirtschaftskrise als Hauptthema bzw. roter Faden des Albums aufgegriffen werden, gab es in dieser Form noch nicht in Everlasts Schaffen...

2. Der Vorwurf man müsse alles selbst erlebt/gelebt haben, ist wie schon eben angesprochen ein astreiner Bullsh*t... so darf man an Kunst nicht rangehen, auch hier reine Themaverfehlung...


Die Rezension ist eine grandiose 2/10, die Black Keys Rezension sogar eine 1/10... das ist wirklich auffällig mies.
Jörg
14.03.2012 - 00:27 Uhr
Wolffather
"2. Der Vorwurf man müsse alles selbst erlebt/gelebt haben, ist wie schon eben angesprochen ein astreiner Bullsh*t... so darf man an Kunst nicht rangehen, auch hier reine Themaverfehlung..."

hmmm, also lag ich mit meiner Kritk an der Rezi doch nicht ganz daneben? Dacht ja schon, ich hätte mich nur in was reingesteigert wieder mal. Naja, ein bissel übertrieben hab ich wohl schon vorhin, aber unzufriedenstellend finde ich die Rezi immer noch.

Denn selbst wenn er "Von album zu album zu album" sich wedierholen würde? na und?

es geht um glaubwürdigkeit - und damit ist NICHT gemeint, dass er ALLES SELBST erlebt haben muss, wörüber er schreibt. ER muss es selbst erlebt haben ODER es indirekt miterlebt haben durch ihm nahe sthende Personen oder er muss sich in eine Situation hineinverstezen können.

ich zB habe seit Jahren Depressionen. Ich trinke aber kein Alkohol oder nehme Drogen. Dennoch kann ich mich zumnndest eun grosses Stück weit in Leute mit einer Sucht-Problematik hineinverstezen, obwohl ich selber nicht süchtig bin. Aber dieses Gefühl der Leere oder Hoffnungslosigkeit, die man oft nur schwer ertargen kann, die einen zum Akohol/Drogen bringen kann - DIE kenn ich auch sehr gut. Und ich habe viel mitbekommen von Süchtigen, direkt und auch über Erzählungen und auch Dokus/Filme im TV.

Ich könnte also schon einen Song-Text über Alkohol- oder Drogensucht schreiben, auch wenn ich es NICHT SELBST erlebt habe.

Stimmts?
Wolffather
14.03.2012 - 00:37 Uhr
wie gesagt: die Aussage er wiederhole sich "Album um Album um Album" ist schlicht und ergreifend nicht richtig, zumindest was die lyrischen Themen der Alben betrifft - in musikalischer Hinsicht mag das oberflächlich gesehen/gehört eher ein wenig zutreffen, aber auch hier müsste jedem bei genauerem Hinhören sofort auffallen, dass die meist ruhige folkige/countrieske neue Platte doch ein ganzes Stück anders klingt als z.B. die Whitey Ford Sings The Blues (wo noch viel mehr Hip Hop und etwas härterer Rock zu hören war) oder Eat At Whiteys...

Und selbst wenn er sich ständig wiederholen würde: ein stringentes und glaubwürdiges Storytelling mit rotem Faden kann man ihm nicht absprechen... oder meint die Autorin etwa, dass Tolkien die Herr Der Ringe Geschichte oder Spielberg die Star Wars Saga selbst erlebt haben??

wie gesagt, als ich die Rezension las, hab ich das mit einem Schulterzucken weggeklickt, aber die weiteren haltlosen Ausführungen der Schreiberin hier, haben mich dann doch etwas angenervt...
Jörg
14.03.2012 - 00:45 Uhr
@Wolffather

Ok, verstehe ich. Ich bin gar kein everlast-experte. kann daher nicht beurteieln, ob er sich wiederholt von Album zu Album.

Ich las die Rezi einfach nur so mal durch und hatte einfach ein ganz schlechtes Gefühl dabei. Vor allem, dass er alles selbst erlebt haben müsste. Und auch der sehr negative Schreibstil am Anfang: von wegen "wenn er seiner ex nachtrauert" oder "einen auf macho macht".

Der Eindruck kommt auf, dass da eine von vornherein eine persönliche Abneigung gegenüber dem Künsteler bestand.

Ist nachvollziehbar/menschlich - sollte aber im journalistischen Idealfall nicht so sein.
Jörg
14.03.2012 - 01:29 Uhr
auch dass j.d. erwähnt dass everlast über 40 ist und graue haare hat (????????)

Mir ist egal wie alt ein Künstler(-in) ist! Oder welche Haarfarbe er/sie hat!

Es geht doch um Musik! Es wird eine CD bewertet!

Fotos von Leuten werden in der Yellow-Press bewertet, in der "Bunten" usw.

ts ts ts.
just my 5 bucks
15.03.2012 - 20:49 Uhr
Die Rezi ist der beste Beweis, wie man Dinge zerreden kann, des Zerredens wegen.

Im Vergleich zum imho mauen Vorgänger ein Schritt in die richtige Richtung. Mag sein dass er im Alter etwas graue Kanten bekommen hat, aber dieses Album ist wieder so Everlast wie man ihn lieben lernte. Man muss das Rad nicht ewig neu erfinden und bei Everlast bevorzuge ich lieber Kontinuität statt Experimente.

6,5/10

hideout

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01.08.2019 - 19:40 Uhr
1.Long at all 5/10
2.Gone for good 7/10
3.I get by 7/10
4.Little Miss America 8/10
5.My house 5/10
6.Long time 7/10
7.Friday the 13th 4/10
8.The crown 8/10
10.Sixty-five roses 8/10
11.Moneymaker 7/10
12.The rain 6/10
13.Some of us pray 5/10
14.I'll be there for you 6/10
15.Even God don't know 9/10
16.A change is gonna come 6/10


Everlast-Alben sind abwechslungsreich, somit fallen immer Songs hinten runter und meine Zufriedenheit hält sich stets in Grenzen. Trotzdem kann ich die Ohren nicht von ihm lassen und würde auf eine einsame Insel immer ein Best-of von ihm mitnehmen. "Love, war and the holy ghost" war eine derbe Enttäuschung und ich hoffe, dass er irgendwann eine Platte im "I can't move"-Stil macht. Wird demnächst übrigens 50. :-)

hideout

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01.08.2019 - 19:43 Uhr
Achja, die Wertung: 7/10

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