Ernesto Garcia Cruz Blanco
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14.02.2012 - 22:28 Uhr
Welche Bestimmung sollten Bienen sonst haben, als dem Menschen Honig zu bringen? Also ehrlich, wie kann man nur so lange rätseln, Freunde?
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@Anderer Strokeshörer
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14.02.2012 - 22:38 Uhr
Du spinnst doch!
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Back2Topic
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14.02.2012 - 23:35 Uhr
Ok, halten wir die wichtigsten Ergebnisse, den Threadtitel betreffend fest:
1. Honig ist nicht vegan, da Bienen dafür "missbraucht" und "ausgenutzt" werden
2. Die Meinungen darüber, was es heißt, Tiere "auszunutzen" und "auszubeuten" gehen weit auseinander
3. Telecaster süßt mit Agavensirup
4. User mit dem Nicknamen "bazi" müssen direkt runtergemacht werden
Ach ja, Anderer Strokeshörer=bazi |
bazi
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14.02.2012 - 23:45 Uhr
ihr scheiß fotzen! |
user854
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14.02.2012 - 23:47 Uhr
schwer nachvollziehbar |
Telecaster
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15.02.2012 - 00:26 Uhr
@Funny van Dannen:
So, bin jetzt noch mal online und hab mir gerade dein letztes, an mich gerichtetes Posting nochmal durchgelesen, über das ich mich schon heute Nachmittag etwas geärgert habe.
Dann wollen wir das mal zerpflücken.
"Nein, es kann nicht konsequent sein, wenn man aus vorgegebener Tierliebe ein Tier quält durch unnatürliche Mangelernährung."
Ach so, Katzenfutter mit Fleisch drin ist also "natürlich", veganes Katzenfutter unnatürlich. Was ist denn im Fleisch drin, was die Katze so dringend braucht, weil sie sonst Mangelerscheinungen kriegt?
"Für Katzen gilt das defintivn, bei Hunden kann man natürlich drüber streiten, die sind auch von Natur aus Fleischfresser, aber es ist wohl nicht eindeutig."
Es wird immer verwirrender. Die Katze ist von Natur aus Fleischfresser, der Hund aber nicht. Deshalb kriegt die Katze Mangelerscheinungen wenn man ihr Fleisch vorenthält?
"schlussendlich bin ich kein Experte auf dem Gebiet."
Gut, dass du das einsiehst, aber schade, dass du trotzdem Leute, die ihr Katze vegan ernähren, als Tierquäler verurteilst.
"Ich habe nicht nur mit einem Imker geredet, ich kenne mich tatsächlich aus. Du wirst es schwer haben einen Imker zu finden der sowas tut, und 95% der Imker sind nun mal Hobbyimker. [...] Hier ist es doch schon etwas suspekt, du hast im Internet nach Gründen gesucht, die gegen Honig sprechen, diese "Infos" in einschlägigen Foren gefunden und trägst dann die Veggie-Propaganda weiter. Mit welchem Ziel?"
Du hast dahingehend recht, dass ich tatsächlich die Argumente gegen Honigkonsum aus dem Internet habe. Nur, dass die einfach so von irgendwelchen bösen militanten Veganern erfunden worden sind, glaube ich halt auch nicht. Und schon bringt mich ein bißchen googlen zu einer weiteren Erkenntnis:
80 Prozent des Honigs in Deutschland ist Importhonig.
http://www.was-wir-essen.de/abisz/honig.php
Was weißt du also über die Honigproduktion in anderen Ländern? Bist du um die Welt gereist und hast Imkereien besucht, oder hast du ein paar Hobbyimker aus deiner Gegend besucht, und festgestellt dass alles in Ordnung ist und Veganer halt nur dreckige Propaganda gegen die netten Imker-Opas, die du kennst, verbreiten? Ich will hier nicht Stimmung gegen andere Länder machen, aber kürzlich hat die zum Jahresende in Kraft getretene EU-Richtlinienänderung gezeigt, dass sich ein paar Länder (Italien, Spanien, Frankreich) ein ganzes Stück weniger darum kümmern, wie man Tiere zu behandeln hat.
"Und einem Insekt einen leblosen Flügel zu stutzen, um 50.000 Bienen vor dem Tod zu bewahren, ist nun nicht der Gipfel der Grausamkeit."
In manchen Punkten lass ich mich gerne eines besseren belehren - nur das Ganze, in dem Irrglauben, aller Honig käme von netten alten Opas, mit so einer pathetischen Sülze abzurunden ("Lass dir gesagt sein, Imker lieben Bienen und sorgen sich sehr gut um Ihr überleben.") ist schon gewaltig vermessen.
Hier mal ein paar nützliche Links, um dein enormes Fachwissen noch um ein paar Erkenntnisse zu erweitern:
http://www.bee-info.de/bienen-krankheiten/imkerliche-praxis-abtoeten.html
Auch wenn das nun wieder passieren mag, um andere Bienenvölker nicht zu gefährden - mich erinnert so was dann schon ein bißchen an das sogenannte "Keulen" von infizierten Tieren. Es sind halt doch domestizierte Tiere, die anfälliger sind für Krankheiten.
Hier nun eine meiner Meinung nach nicht allzu pragmatische Darstellung dieser Ausschwefelungsgeschichte, natürlich auch etwas übertrieben formuliert zum Teil, aber immerhin MIT QUELLENANGABEN, die du nicht einfach so wegromantisieren kannst:
http://maqi.de/txt/bienenerbrochenes.html
Aber Vorsicht, das ist von den bösen Veganern! ;-) |
@Telecaster
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15.02.2012 - 00:28 Uhr
Wenn du ernsthaft behauptest, dass Katzen und Hunde keine Fleischfresser sind bzw. auch ohne Fleisch vollwertig ernährt werden können dann hast du dich damit entgültig als Troll enttarnt. |
Telecaster
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15.02.2012 - 00:31 Uhr
Ersteres habe ich nicht behauptet (lies mal ein bißchen genauer, ja?), aber die Behauptung, dass man Hunde wie auch Katzen vollwertig fleischlos ernähren kann, werde ich nicht zurücknehmen. |
@Telecaster
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15.02.2012 - 00:37 Uhr
Fleischfressenden Haustieren wie Hund oder Katze eine fleischlose Ernährung aufzuzwingen ist Tierquälerei und sogar ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz - somit illegal.
Wenn ein Mensch so etwas für sich entscheided - alles klar. Aber wer Tiere so quält gehört hart bestraft. |
Telecaster
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15.02.2012 - 00:37 Uhr
http://veganismus.de/vegan/faq-vegane-katzen.html |
Telecaster
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15.02.2012 - 00:38 Uhr
Es ist illegal, Hunde und Katzen vegan zu ernähren? Quelle, bitte. |
@Telecaster
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15.02.2012 - 00:39 Uhr
Sicher! Lies mal diesen Thread durch.
http://www.haustiere.de/forum/thread.php?threadid=38907 |
Telecaster
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15.02.2012 - 00:40 Uhr
http://vegan-katze.de/ |
Telecaster
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15.02.2012 - 00:43 Uhr
Das soll deine Quelle sein? Ich glaube du bist hier der Troll.
Da steht lediglich
"Meiner Meinung nach ist es ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. § 2 besagt u.a.: "Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren(...)"
Meiner Meinung nach kann man eben eine Katze auch vegan angemessen ernähren. |
@Telecaster
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15.02.2012 - 00:44 Uhr
Tolle Homepage. Trotzdem zeige ich jeden an, der Hunden und Katzen eine vegane Ernährung aufzwingt. Du wirst dich wundern, wie schnell dir die Tiere abgenommen werden (zurecht). |
LOL!!!
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15.02.2012 - 00:45 Uhr
@Telecaster
Aber deine Fascho-Veganer-Homepage ist eine angemessene Quelle? Lächerlich bist du! |
wuff
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15.02.2012 - 01:05 Uhr
Hunde/Katzen fleischlos zu ernähren ist in etwa so wie Schwule zur Heterosexualität umerziehen zu wollen und entspringt den verwirrten Hirnen eines totalitären Gutmenschentums.
Es ist dabei doppelt absurd: Warum schafft man sich nicht gleich einen Pflanzenfresser als Haustier an.
Als echter Vegetarier müsste man die maßlose Vermehrung von Hunden und Katzen (wie überhaupt dem, was man Haustier nennt), die ja nicht naturgegeben ist, sondern dem Bedürfnis des Menschen nach ausbeuterischer Nutzung (etwa Jagdhund) oder einer emotionalen Projektionsfläche (Kleinkindersatz) entspringt, sowieso kritisch gegenüberstehen.
Dabei fällt auf, dass erstaunlich viele Vegetarier ein fleischfressendes Haustier haben. ein klarer Fall von Ersatzbefriedigung: die bei sich selbst unterdrückte animalische Lust des Fleischgenusses wird auf ein fleischfressendes Haustier übertragen und an ihm ausgelebt. Über kurz ode lang jedoch führt dieser Mechanismus zu Schuldgefühlen und Bestrafungsphantasien, die dann wiederum zu dem völlig absurden Umerziehungsprogramm zum vegetarischen Hund führen.
Das ist das Geheimnis warum Vegetarier sich nicht gleich ein vegetarisches Haustier zulegen, sondern diesen Umweg beschreiten. |
@wulff
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15.02.2012 - 01:09 Uhr
Sehr gut und völlig richtig. Bei Menschen wie Telecaster kann man hier im Forum manchmal wirklich verzweifeln. Schön, dass dann ab und an doch mal jemand mit Verstand auftaucht. Danke. |
hihi
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15.02.2012 - 01:48 Uhr
Schön, dass dann ab und an doch mal jemand mit Verstand auftaucht. Danke.
und auch noch genau dann, wenn du ihn brauchst, dienstag nachts um 1 - in einem anonymen forum für alternative musik. wie überaus praktisch!
du hast dich hier endgültig als hasszerfressenen anti-veggie-troll enttarnt, funny. |
Telecaster
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15.02.2012 - 01:54 Uhr
1. Ich habe selbst kein Haustier, um das gleich mal klarzustellen. Meine Wohnung ist zu klein dafür, und unter "artgerecht" verstehe ich eben genügend Platz. Was nicht heißt, dass ich mir nicht irgendwann, wenn ich mehr Platz und einen Garten habe, vielleicht einen Hund anschaffen werde. Keinen gezüchteten Rassehund, sondern einen, der irgendwo anders keinen Platz findet - einen aus dem Tierheim etwa. Als Nutztier, also als Jagdhund werde ich dann wohl sicher nicht missbrauchen, wie ihr euch sicher denken könnt. Als "Kleinkindersatz"? Ernsthaft, wenn jemand einen Hund hält ist das, egal wie er ihn ernährt grundsätzlich hinsichtlich der Weltbevölkerungslage eigentlich ökologisch rücksichtsvoller, also verstehe ich nicht ganz, warum das hier so abwertend in den Raum gestellt wird.
2. An den namenlosen Tierliebhaber, der behauptet "Tolle Homepage. Trotzdem zeige ich jeden an, der Hunden und Katzen eine vegane Ernährung aufzwingt. Du wirst dich wundern, wie schnell dir die Tiere abgenommen werden (zurecht)." Starke Argumente lieferst du hier. Ach ja: Hast du schon mal jemanden angezeigt, nur weil er seine Haustiere vegan ernährt?
3. Wenn die Argumente ausgehen, fällt euch auch nichts anderes ein, als mit Beleidigungen um euch zu werfen. ("Fascho-Veganger-Homepage", die Unterstellung, es würde mir an Verstand mangeln und als Gipfel von allem den Vergleich mit Homosexualität... das hat mit Fleischkonsum/Veganismus nichts zu tun, aber es scheint dir wohl als Vergleich passend genug zu sein, um mich als Faschisten darzustellen)
Leute wie ihr leben in einer Welt voller längst überholter Ansichten, in der Alternativen grundsätzlich als Spinnereien abgetan werden. Immer schön alles ablehnen was anders ist. |
Telecaster
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15.02.2012 - 01:57 Uhr
Zu Punkt 1: Es geht natürlich nicht NUR Platz sondern auch u.a. eine adäquate Ernährung dazu, die meiner Meinung nach auch vegan sein kann. Nur am Rande, bevor sich da gleich wieder jemand draufstürzt, weil ich es etwas missverständlich formuliert habe. |
Die Wanderhure
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15.02.2012 - 08:29 Uhr
Be Veggie!!! |
K.A.
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15.02.2012 - 09:50 Uhr
Was nicht heißt, dass ich mir nicht irgendwann, wenn ich mehr Platz und einen Garten habe, vielleicht einen Hund anschaffen werde. Keinen gezüchteten Rassehund
also holst du dir einen Wolf?! |
Nur zur lnfo
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15.02.2012 - 09:58 Uhr
hihi = Telecaster |
Telecaster
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15.02.2012 - 10:49 Uhr
@Nur zur Info: Nein
@K.A.: Ich meinte damit, dass ich mir keinen Hund kaufen werde, der von irgendeinem Hundezüchter zu kommerziellen Zwecken wie Ware angeboten wird. |
McSojagranulat
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15.02.2012 - 10:52 Uhr
Leute die "xD"-Smileys benutzen haben eigentlich schon verloren. |
@Telecaster
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15.02.2012 - 10:53 Uhr
Wenn du unbedingt ein Haustier braucht, dann kaufe dir Kaninchen (mindestens 2) - die kannst du nach Belieben rein vegetarisch ernähren ohne sie zu quälen. |
Telecaster
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15.02.2012 - 11:10 Uhr
Die meisten von euch sind wahrscheinlich nicht einmal Vegetarier, maßen sich aber trotzdem an, zu definieren, was Tierquälerei ist und was nicht. In Dosen verpackte Schlachtabfälle sind demnach gesund, und dass für die Produktion dieses Futters ebenfalls Tiere gequält werden (die Schlachttiere jetzt mal beseite gelassen, die es sicher auch nicht gut haben), sondern von den Versuchstieren.
http://www.naturkost.de/meldungen/2003/030402o1.html
http://forum.zooplus.de/showthread.php?39917-Artikel-gefunden-zu-Hundefutter-Tierversuche
Aber, ist halt alles wieder nur böse Veganer-Propaganda. In Wirklichkeit lieben Hunde- und Katzenfutterhersteller Tiere und würden so etwas nie zulassen, nur um Profit zu machen. |
Ach herrje..
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15.02.2012 - 11:11 Uhr
@Telecaster:
Ich verstehe nicht ganz,warum der Vergleich mit der Homosexualität für dich hinkt. Ich finde das als Veranschaulichungsbeispiel ziemlich passend.
Man kann einen homosexuellen Menschen zwar zwingen, seine Neigung nicht auszuleben, er wird aber unter diesem Umstand aber leiden.
Eine Katze vegan zu ernähren, fällt in die gleiche Kategorie, denn ich gehe davon aus, dass jeder mit mir übereinstimmt, dass Katzen vor Natur aus Karnivoren sind. Meine Katzen kauen zum Beispiel sehr gerne auf Mäusen und Vögeln herum, im Gemüsebeet habe ich sie allerdings noch nie gesehen...halt doch...aber nur zum Reinkacken...Ich würde jetzt mal ganz vermessen behaupten, dass so das natürliche Verhalten einer Katze aussieht. Wer seiner Katze also nur fleischloses Futter vorsetzt, mißachtet ihre natürlichen Bedürfnisse und das fällt meiner Ansicht nach durchaus unter Tierquälerei. Ich gehe aber auch davon aus, dass eine vegan ernährte Katze, vorausgesetzt sie ist keine reine Wohnungskatze, sich bei den Nachbarn die gewünschte Fleischportion abholt. Eine vegan ernährte Wohnungskatze würde mir sehr leid tun. |
@Telecaster
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15.02.2012 - 11:13 Uhr
Nenn mir nur einen Fleischfresser, der in freier Natur aus eigener Entscheidung seine Ernährung auf Vegetarismus umgestellt hat und nicht elendig daran zu Grunde gegangen ist. Damit könntest du ja beweisen, dass es keine Tierquälerei ist. Also, anstatt irgenwelche Na.ziveganer-Links zu postes hast du jetzt die einfache Möglichkeit deine Thesen zu beweisen. Wir warten. |
Ach herrje...
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15.02.2012 - 11:17 Uhr
@Telecaster:
Es steht außer Frage, daß man bei der Futterauswahl für sein Haustier auf die Inhaltsstoffe achten sollte. Tierärzte empfehlen da immer ganz bestimmte Futtersorten, die es nur im Fachhandel gibt, und zwar, weil der Fleisch(!)anteil dort deutlich höher ist als bei _hiskas,_elix und Co., wobei es selbst hier schon Bioprodukte und hochwertigere Produktlinien gibt. Eine vegetarische oder gar vegane Produktlinie sucht man allerdings vergebens und das hat wahrscheinlich seinen Grund. |
Funny von Dannen
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15.02.2012 - 11:21 Uhr
Es wird immer verwirrender. Die Katze ist von Natur aus Fleischfresser, der Hund aber nicht. Deshalb kriegt die Katze Mangelerscheinungen wenn man ihr Fleisch vorenthält?
Exakt. Sich darüber aufregen, dass man Bienen statt Honig eine immunstärkende Zuckerlösung gibt, aber dann einer eindeutig karnivoren Katze Fleisch vorenthalten, ist der Gipfel der Heuchelei.
Für eine Katze ist vegane Ernährung ungesund, da lasse ich mich erst gar nicht auf eine Quellenschlacht ein. Daher ist es auch Tierquälerei, ja.
Bei Hunden scheint es nicht so eindeutig zu sein ob sie durch vegane Ernährung leiden, daher halte ich mit einem Urteil hier zurück.
Und schon bringt mich ein bißchen googlen zu einer weiteren Erkenntnis:
80 Prozent des Honigs in Deutschland ist Importhonig.
Du hast also keine Quellen, dass beim Importhonig Bienen gequält werden, lehnst es aber trotzdem ab? Musstest erst googeln, weil dein erstes Argument nicht gezogen hat, um doch einen Grund zu finden?
Nun, ich kann dir auch nichts genaues über Importhonig sagen, aber gerade als Veganer machst du dich mit so einer völlig absurden Argumentation völlig unglaubwürdig.
Denn als Veganer geht es dir ja wohl nicht um die 80% Industrie-Massenware, sondern du hältst dich ja grundsätzlich schon an die "guten" Quellen. Wenn du Honig ablehnst, mit dem Verweis, dass 80% Importhonig ist und man da nicht genau weiß wie er zustande kommt (wahrscheinlich werden die Bienen im bösen Ausland ausgepresst, anstatt sich an moderne Imkerpraxis zu halten).
Das Problem mit Importhonig ist übrigens eher, dass er mit künstlichen Stoffen angereichert bzw. verunreinigt ist, aber das wusstest du sicherlich.
Wenn wir hier über Honig und Veganismus reden, ist doch klar, dass es um Bio-Honig geht, und nicht um Importhonig. Sonst müsstest du ja sagen: "Esst keine Lebensmittel! 80% sind importiert und unökologisch!"
Es ist ohne weiteres möglich, sich Honig ausschließlich von netten, bienenliebenden Opas zu besorgen, so wie du es bei deinem Gemüse wohl ähnlich machst. Übrigens ist Imkerei ein Trend, vor allem im Ausland gibt es immer mehr junge Leute, die sich ausbilden lassen, ich werde demnächst auch damit beginnen.
Gibt auch viele englische Webseiten, informier dich mal (nicht auf Veggie-Seiten die Hass predigen), macht Spaß und ist ökologisch wertvoll!
Zum Abtöten der Bienen: du kannst dir vorstellen, dass das niemand gerne tut. Es kommt soweit ich weiß höchst selten vor, geht aber dann darum, andere Völker bzw das Ökosystem vor der Ausbreitung von Faulbrut zu schützen. Wie du deinem Link entnehmen kannst geschieht das möglichst human, so dass das befallene Bienenvolk sofort tot ist.
Es sind halt doch domestizierte Tiere, die anfälliger sind für Krankheiten.
Falsch, Bienen sind nicht domestiziert, wieder (weitverbreitete) Fehlinformation deinerseits. Und im Gegenteil: Honigbienen sind robuster und überleben länger als kollektive Wildbienen-Völker.
Dein Glanzstück der Verblendung lieferst du ganz am Ende, als du einen Link zum durchgeknallten Veggie-Faschisten Achim Stößer postest, großes Kino. Braucht man sich gar nicht durchzulesen, der Typ lügt bis sich die Balken biegen, verbreitet Hasspropaganda (Vegetarier sind Massenmörder, genauso schlimm wie Fleischfresser) und bräuchte dringend Hilfe.
Frag dich doch vielleicht mal selbst, warum du ohne Ahnung von Bienen zu haben, in diese Diskussion eingestiegen bist, und dann entsprechende "objektive" Veggie-Seiten durchsucht hast, um unbedingt zu dem Schluss zu gelangen, Hobbyimkerei als böse abzustempeln.
Natürlich stellen militante Veganer Seiten ins Netz, auf denen steht dass es ihrer veganen Katze bestens ginge und dass Honigessen Mord sei. Aber wie blöd muss man sein, um das zu glauben und ihr auch noch als Argumente zu posten?
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Telecaster
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15.02.2012 - 11:21 Uhr
Das Problem mit dem Vergleich mit dem Homosexualitätsvergleich:
Die Katze merkt es nicht, ob sie nun Schlachtabfälle aus der Dose oder veganes Ersatzfutter bekommt; beides ist nicht natürlich. Ein Homosexueller merkt es sehr wohl, wenn man ihn "umpolen" will; er ist halt homosexuell und das kann man nicht ändern.
Eine Katze nur in der Wohnung zu halten käme für mich nicht in Frage, abgesehen davon, dass ich eh mehr zu Hunden tendiere. Also angenommen ich hätte ein Katze, die im Garten Mäuse jagt, da spräche nichts dagegen, die Katze folgt in diesem Fall ihrem Instinkt. Dosenfutter fressen hat hingegen ohnehin nichts mehr mit Instinkt zu tun, es dient rein der Ernährung. |
@Telecaster
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15.02.2012 - 11:24 Uhr
Jetzt ist aber Schluss mit deinem "um den heißen Brei herumreden". Wir wollen jetzt Argumente sehen, du kennst deine Aufgabe. Ansonsten steh dazu, dass du keine Ahnung hast. |
retro
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15.02.2012 - 11:26 Uhr
witzig, dass es immer noch um den honig geht. hauptsache, man trampelt auf dem unwichtigsten aspekt des veganismus herum. und mal ehrlich: ist doch eh eklig, das zeug. würde das auch nicht essen, wenn es vegan wäre... |
Funny von Dannen
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15.02.2012 - 11:28 Uhr
du hast dich hier endgültig als hasszerfressenen anti-veggie-troll enttarnt, funny.
Ich habe in diesem Thread ausschließlich als Funny von Dannen gepostet!
Umgekehrt wundert es mich, dass hier gleich so viele "verschiedene" Veganer posten, wo die doch nur 0,1% ausmachen. Kann es sein, dass da jemand ständig Nicknames verschleißt die ihm dann zu peinlich werden, und er sich mit der Autorität vieler Nicks Gehör verschafft? So viel zu Minderwertigkeitskomplexen;)
Dass viele Menschen etwas gegen Veganer haben, wird dir ja nun nicht neu sein, oder?
Komisch, dass nicht nur ich es bin, der misanthrope, militante und missionarische Tendenzen feststellt.
Und nochmal: Ich sympathisiere sogar mit der Grundeinstellung, verteidige sogar oft Veganer gegen allzu intolerante und ignorante Fleischfresser, von denen es auch genug gibt. |
Funny von Dannen
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15.02.2012 - 11:30 Uhr
witzig, dass es immer noch um den honig geht. hauptsache, man trampelt auf dem unwichtigsten aspekt des veganismus herum.
Erst wird mir vorgeworfen, dass ich allgemein über Veganismus rede oder über militante Veganer (die angeblich nicht anwesend sind^^), nun ist es falsch, dass man noch über Honig redet. Was denn nun? |
salatmann
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15.02.2012 - 11:30 Uhr
"...angenommen ich hätte ein Katze, die im Garten Mäuse jagt, da spräche nichts dagegen, die Katze folgt in diesem Fall ihrem Instinkt..."
Wenn eine Katze in meinem Garten Mäuse und Vögel jagt, kriegt sie nen Brocken Mutterboden an die Rübe. Nach drei Versuchen ist der Instinkt vom Lernerfolg gebürstet. |
Ach herrje..
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15.02.2012 - 11:34 Uhr
@Telecaster:
Der Ernährungstrieb ist doch ein Instinkt oder nicht? Wenn man seine Katze auf vegane Ernährung "umpolen" möchte, dann entspricht das nicht ihrer Natur, von daher hinkt dieser Vergleich nicht völlig. Wenn ich einen Gemüseauflauf auf dem Teller habe, interessieren sich meine Katzen überhaupt nicht dafür, ein Wurstbrot darf ich allerdings keine Sekunde unbeaufsichtigt lassen, sonst hat sofort eine der beiden die Zähne drin. Wenn eine Katze also wählen kann, wählt sie das Fleisch, weil es ihrem natürlichen Bedürfnis entspricht, wer ihr das vorenthält, mißachtet dieses Bedürfnis und schadet ihr somit, sorry, aber das ist nun einmal so. |
retro
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15.02.2012 - 11:35 Uhr
der andere "vorwurf" war nicht von mir, daher kann ich nur für mich sprechen. aber auf der art der behandlung von insekten rumzureiten, halte ich für falsch. |
Ach herrje..
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15.02.2012 - 11:38 Uhr
@salatmann:
Die Katze hat lediglich dadurch gelernt, dass sie warten muss, bis Du wieder ins Haus gegangen bist, dann geht sie weiterhin ihrem Jagdtrieb nach und scheißt dir danach ins Gemüsebeet :-) |
bingo
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15.02.2012 - 11:39 Uhr
hunde und katzen sind fleischfresser dass heisst dass sie für eine gesunde ernährung vorwiegend fleisch benötigen um gesund zu bleiben.
das wissen auch kleine kinder schon und daher ist es hirnrissig und widersinnig diese tiere vegan ernähren zu wollen.
Die meisten von euch sind wahrscheinlich nicht einmal Vegetarier, maßen sich aber trotzdem an, zu definieren, was Tierquälerei ist und was nicht.
hierzulande gibt es ein tierschutzgesetz im gegensatz zu vielen anderen staaten, da es aber keine allgemein verbindliche definition
des begriffs tierquälerei gibt können die meinungen da auch auseinandergehen.
wir haben ein fortschreitendes wachstum der weltbevölkerung, zunehmende industrialisierung mit teilweise unabsehbaren folgen für die umwelt.
solange es megareichtum und raubtierkapitalismus gibt wird sich für die menschen und am allerwenigsten für die tiere wirklich was verändern.
das ist zwar traurig aber wer geht heute noch auf die strasse oder versucht sich aktiv dem entgegenzustellen ?
einfache menschen sind fast immer gehalten die gegebenen bedingungen anstandslos hinzunehmen um sich nicht noch mehr finanzielle oder gesellschaftliche nachteile einzuhandeln als ohnehin schon.
und wer aus idealismus seinen kleinen teil beitragen will der muss es sich auch erstmal leisten können. |
Telecaster
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15.02.2012 - 11:40 Uhr
Hui, jetzt geht´s ab.
@Funny:
"Wenn wir hier über Honig und Veganismus reden, ist doch klar, dass es um Bio-Honig geht, und nicht um Importhonig. Sonst müsstest du ja sagen: "Esst keine Lebensmittel! 80% sind importiert und unökologisch!""
Für mich als Veganer ist es ohnehin irrelevant. Ich esse keinen Honig, und werde es auch in Zukunft nicht tun. Die meisten Leute, davon gehe ich jetzt mal aus, essen keinen Öko-Honig, so wie das bei allen anderen Lebensmitteln nun mal auch ist. Ich selbst esse natürlich auch nicht NUR einheimische Lebensmittel und NUR Sachen mit Öko-Siegel - also bin ich offenbar ein Heuchler, das ist wohl das was viele Leute in Veganern sehen. Trotz allem bin ich ökologisch rücksichtsvoller als sämtliche Fleischesser und Vegetarier, wenn ich das jetzt mal an meinem ökologischen Fußabdruck festmache, und so etwas wie der Verzicht auf Honig geht mit der Konsequenz einher, keine Tiere auszubeuten. Ob du es willst oder nicht, Tiere zu halten, um ihnen etwas für den eigenen Gebrauch wegzunehmen, sie bei Bedarf zu ersetzen und zu töten bzw. zu verstümmeln, das ist nunmal definitionsgemäß Ausbeutung.
Dass Bienen im eigentlichen Sinne nicht domestiziert sind, ist soweit klar - sonst wäre es ja nicht nötig, die Bienenkönigin am Verlassen des Stockes zu hindern (durch das Flügelstutzen). Nur, wenn ein Bienenstock nun von der Wachsmotte befallen ist, schwärmen dann die Bienen eben nicht aus, sodnern bleiben bei der Königin. Wie, ernstgemeinte Frage, wäre das dann in freier Wildbahn?
"Dein Glanzstück der Verblendung lieferst du ganz am Ende, als du einen Link zum durchgeknallten Veggie-Faschisten Achim Stößer postest, großes Kino. Braucht man sich gar nicht durchzulesen, der Typ lügt bis sich die Balken biegen, verbreitet Hasspropaganda (Vegetarier sind Massenmörder, genauso schlimm wie Fleischfresser) und bräuchte dringend Hilfe."
Dass Stößer selbst in Veganer-Kreisen umstritten ist, weiß ich - dennoch, auch wenn auf seiner Page einiges an pathetischem Schwachsinn steht, und er genauso pauschalisiert wie du es tust ("Natürlich stellen militante Veganer Seiten ins Netz, auf denen steht dass es ihrer veganen Katze bestens ginge und dass Honigessen Mord sei."), es ist eben auch nicht alles erlogen. |
Funny von Dannen
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15.02.2012 - 11:43 Uhr
@Telecaster:
Immer schön alles ablehnen
Genau, immer schön alles ablehnen, was ignorante Normalbürger konsumieren, zum Beispiel Honig. Ich hab zwar keine Ahnung, aber Achim Stößer wird schon einen Grund wissen.
Bezüglich Katzen: Katzenfutter ist unnatürlich, aber Katzenfutter mit Fleisch ist sicher natürlicher als veganes Katzenfutter (welches soweit ich weiß gar nicht vertrieben wird). Wenn wir nicht mal bei solch elementaren Dingen auf möglichst artgerechte Haltung achten, dann spricht ja auch nichts dagegen, Hühner in Legebatterien zu halten.
Bitte nenn mir dochmal eine einzige Quelle, die nicht selbst Veganer-Ideologie vertritt, und bestätigt, dass Katzen nicht durch vegane Ernährung leiden. Dann gäbe es zwar immernoch unzählige Tierärzte die das Gegenteil behaupten, aber dann könnte man sich zumindest darauf einigen, dass es umstritten ist. vegane-Katze und solche Links kann man da nicht ernst nehmen. |
Achim
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15.02.2012 - 11:49 Uhr
Natürlich gibt es veganes Katzen- und Hundefutter, z.B. hier:
http://www.vegi-service.ch/de/shop/shop.php?EUR#G15 |
Telecaster
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15.02.2012 - 11:50 Uhr
Nochmal: Es ist mir völlig bewusst, dass Stößer auch einen Haufen Schwachsinn schreibt. Man muss das halt mit anderen Quellen abgleichen, solche Formulierungen wie "Bienen-Erbrochenes" lassen das ganze eben denkbar dämlich aussehen.
"Bezüglich Katzen: Katzenfutter ist unnatürlich, aber Katzenfutter mit Fleisch ist sicher natürlicher als veganes Katzenfutter (welches soweit ich weiß gar nicht vertrieben wird)."
Hier ein Link zu real existierendem veganen Katzenfutter:
http://alles-vegetarisch.de/Tiernahrung--Fuer-die-Katze,cat-69 |
Ach herrje..
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15.02.2012 - 11:54 Uhr
Das mit der Ablehnung von Ausbeutung ist ja schön und gut, aber wo will man da dann die Grenze ziehen. Da könnte man auch sagen, dass Ackerbau die Ausbeutung der Nährstoffe aus der Erde bedeutet, das ist ja auch nicht unwahr. Natürlich regeneriert sich der Boden wieder, aber wenn ich dem Huhn in meinem Garten das Ei wegnehme, legt sie morgen eben ein neues, das regeniert sich auch. Das Ei wird sowieso gelegt, warum soll ich es dann nicht verwerten?
Ich weiß, jetzt kommt gleich wieder die Massentierhaltungsargumentation und die ist ja auch nicht von der Hand zu weisen. Jeder müsste im Idealfall so etwas natürlich ablehnen und beim Kauf darauf achten. Aber Fakt ist: Hühner existieren, Hühner legen Eier, was spricht dagegen es zu verwerten. Das Huhn ist nicht glücklicher oder unglücklicher dadurch, es ist ihm schlicht egal und wird auch nicht dadurch gequält. |
Ach herrje..
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15.02.2012 - 11:56 Uhr
Sorry für die Tippfehler, ich hoffe man versteht den Text trotzdem |
Telecaster
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15.02.2012 - 11:57 Uhr
Man zieht die Grenze halt (wenn man Veganer ist) bei den tierischen Produkten. Die konsumiert man nicht mehr, und trägt dadurch seinen Teil bei.
"Aber Fakt ist: Hühner existieren, Hühner legen Eier, was spricht dagegen es zu verwerten."
Warum Hühner eigentlich Eier legen weißt du schon, oder? |
Ach herrje..
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15.02.2012 - 11:59 Uhr
Bezüglich der Links zu veganem Katzenfutter:
Man kann für seinen Hund auch Schühchen und Jäckchen kaufen und Parfüm und ein nettes Frisierset. Nicht alles was man kaufen kann, macht auch Sinn und meiner Meinung nach fällt darunter auch fleischloses Futtermittel für Tiere die von Natur aus Flesichfresser sind. |