James Blake, Joanna Newsom, Casper und co. - Die größten Feine der Anti-Hipster-Fraktion

User Beitrag
walda alda
11.01.2012 - 16:19 Uhr
Warum nerven die euch so? Wenn Leute zu Mainstream und Massenkompatibel sind hackt ihr auf ihnen rum, aber wenn mal welche kommen und aus den normalen Konvention ausbrechen und was vollkommen neues machen, hackt ihr auch drauf rum und schreit "Hipster-Scheiße"! Was wollt ihr eigentlich? :(
huh
11.01.2012 - 16:22 Uhr
was ist ''Feine''?
walda alda
11.01.2012 - 16:22 Uhr
Sorry, soll natürlich "Feinde" heißen.
Strange Days
11.01.2012 - 16:22 Uhr
MAAAAAAUUUUUUUUAAAAAAAAAAMMMMMMMM!!!!!!!!
Boot mit Loch
11.01.2012 - 16:25 Uhr
Casper ist ungefähr so Hipster wie Salatgurken.
Strange Days
11.01.2012 - 16:25 Uhr
Sry, kurzer Aussetzer. Ich glaube im Internet geben sich sehr viele Menschen - vielleicht besteht schon vorher eine Tendenz - einem generell oppositionellen Verhalten hin, weil es, vor allem anonym, einfach mehr spass macht, eine gegenposition zu beziehen und Streit anzufangen.
Hüpster
11.01.2012 - 16:32 Uhr
Ich denke halt, echt viele dieser Musiknazis würden auf der Straße halt eher "ne, steh ich nicht drauf" sagen, als "UAHHIPSTERSCHEIßARSCHKRAM"

Hipster ist sowieso so ein widersprüchliches Konzept: Soll nicht eine primäre eigenschaft des Hipsters sein, dass er Musik mag, die sonst kaum jemand kennt? Wie zur hölle soll denn dann Musik, die schon in Magazinen und TV auftaucht irgnedwas mit Hipster zu tun haben?
Boot mit Loch
11.01.2012 - 16:34 Uhr
ät Hüpster:

Du hast's voll durchblickt, alter.
Tipster
11.01.2012 - 16:35 Uhr
Weil sie in Hipster-Magazinen und Hipster-TV-Sendern auftauchen.
Tipster
11.01.2012 - 16:35 Uhr
Weil sie in Hipster-Magazinen und Hipster-TV-Sendern auftauchen.
WerHüpftDa?
11.01.2012 - 16:36 Uhr
@Tipster
bist du doof
ole
11.01.2012 - 16:38 Uhr
versteh nich was an hüftunterhosen so besonders is
gähner 2.0
11.01.2012 - 16:39 Uhr
*gääääääääääääääähn*
Nur zur lnfo
23.03.2012 - 16:50 Uhr
walda alda = Squasher = timmie = ericy = Music-Listener etc pp
knobi
23.03.2012 - 17:35 Uhr
Now you're just somebody that I used to know.
Erklärbär
23.03.2012 - 18:46 Uhr
Es ist so. Früher (90er bis ~2006) war der Mainstream eben Mainstream und Indie war Indie. Die damaligen Hipster fanden den Mainstream kacke und liebten ihr Indie, weil es so cool und anders war. Mittlerweile ist Indie jedoch Maintream geworden ("Mumford & Sons"). Dadurch ist nun Polen offen. Viele Hipster sind verwirrt, was denn jetzt noch Indie ist und was nicht. Vielleicht sollte man zuerst noch erwähnen, dass es schon immer verschiedene Arten von Hipstern gab: die Militanten, die pauschal alles verteufeln was irgendwie in den Charts ist oder nach Hype riecht, dann die Toleranten, die Indie schon mögen, sich aber auch für Zeug wie Fall Out Boy nicht zu Schade sind, und die Unwissenden, die mit 17 den Film Garden State gesehen haben und jetzt die Shins vergöttern. Jede dieser Gruppen denkt übrigens von sich selbst, sie seien die Toleranten und die anderen wären militant.
Wie dem auch sei hat sich inzwischen alles auf den Kopf gestellt und einen Teufelskreis in Gang gesetzt: um sich jetzt von der Masse der Mainstream-Indies abzuheben, sind die Hipster gezwungen, sich noch extremere Bands, Klamotten und Frisuren zuzulegen. Da ist dann viel Pseudo-Schrott dabei, teilweise aber auch wirklich gutes Zeug das einfach neu und erfrischend ist. Das wird dann gehyped ohne Ende, bis es im Indie-Mainstream angekommen ist. Den Toleranten gefällt das, die Militanten kotzt es an, und die Unwissenden sind einfach verstört weil mittlerweile alles so anders und verwirrend ist. Darum gesellen sie sich dann beim Verteufeln des Indie-Mainstreams manchmal unfreiwillig auf die Seite der Militanten - typisch für die Unwissenden. Inzwischen schreiben wir das Jahr 2012.
boris
23.03.2012 - 19:09 Uhr
ihr habt probleme, alle miteinander ... mal ernsthaft.
@Erklärbär
24.03.2012 - 10:03 Uhr
Die von dir beschriebene Entwicklung hat schon viel früher eingesetzt, und zwar bereits Mitte der 90er. Die letzte richtig große Zeit des Indierock war Anfang der 90er, was danach kam und unter "Indie" firmierte, war und ist meines Erachtens genauso gekünstelt wie Britney Spears und Konsorten. Früher haben sich Musiker nicht um ihr Aussehen gekümmert. Heute verbringen "Indiemusiker" Stunden beim Stylisten, damit es nachher so aussieht, als würden sie sich nicht um ihr Aussehen kümmern.
jdc
24.03.2012 - 11:32 Uhr
ich empfehle den song "bands with managers" von pedro the lion.
Indiemusiker
24.03.2012 - 11:41 Uhr
also,es ist zwar noch früh am samstagmorgen und die sonne scheint so schön.zu schön,um eigentlich sich mit deisem quatsch zu beschäftigen.
aber als professioneller "indie"-rocker, der ein karriere anstrebt (hype in div. blogs und social networks,massives airplay auf flux.fm und ähnlichen radios,gehypte tour mit (bestenfalls) langweiliger bzw (meisT) grausiger liveperformance...) muss man sich 2012 eben um solche sachen massiv kümmmern. time is money.auch und besonders im "indie" 2012,verstehste baby! es dauert schon eine weile,bis ich die verwegen-zerzauste frisur jedem morgen so hinbekomme (StuStudStudioline! checkt deren neues haarwax, gepowert wird unsere tour von ihnen!). und die röhrenjeans werden auch immer enger,seit wir als band bei so vielen empfängen lecker dinieren,aber was solls.
als solange tausende erstsemester-girlies mit ihren festivalarmbändchen vor unserer bühne kreischen,nehm ich mit was geht. ist mir schon klar,dass unsere musik keinerlei substanz hat (mal ehrlich,dieser "indie"-schrott hört sich doch alles gleich an!) und in 2 monaten keine sau mehr interessiert, denn wir haben im promo-text die richtigen referrenzen (facotry records, early 90s shoegaze & sup pop, post-punk, CBGBs-Blondie-Talking Heads usw usf...ein paar dieser Bands habe ich mir sogar mal angehört und mag sie sogar!).
also,i don' know...aber seit wir nach Berlin-Neukölln gezogen sind läuft es echt gut für uns! das ist doch das wichigste, und va. : I don't care weil ich bin indierocker!
sep
24.03.2012 - 13:30 Uhr
Wer bist du?
Satre
06.04.2013 - 16:12 Uhr
Leute, Leute.

Das meiste, das ich hier überflog ist doch ernsthaft mal krank.
Ganz ehrlich? Hipster ist doch die ewige Bemühung cool zu sein. Nichts, aber cool. Und ja, man muss gestehen, Hipster - also richtige Hipster, keine Kinder mit stärkeloser Nerdbrille - sind verdammt cool.

Das ganze ist doch irgendwie Zeitgeist. Die Masse fängt den Geschmack der coolsten der Szene auf und so sind Blake und die anderen in den Charts, während die 'Hipster' auf Bandcamp das nächste große Ding zu finden meinen.

Allerdings verstehe ich den Hass auf diese Leute nicht. Ich muss sagen, ich finde sie irgendwie inspirierend. Klingt scheiße, aber nevermind.
Ich meine nicht jede Meinung, die das Internet verbreitet ist es unbedingt wert übernommen zu werden. Weil man es einmal hört, dann sind Hipster auf einmal scheiße, obwohl man vielleicht vorher nichts gegen sie gehabt hat.
Quintessenz: Die Masse will haten. Man hat ja sonst nichts zu tun.

Wirre Gedanken, hoffe man verstht sie.
Nur damit ihr es wisst:
06.04.2013 - 17:11 Uhr
Nur zur Info = langweilig & gelangweilt
HollgerX @ hothothot.de
06.04.2013 - 21:01 Uhr
Also ich finds witzig.

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