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The Twilight Sad - No one can ever know

User Beitrag
Rate your music
07.08.2012 - 19:54 Uhr
http://rateyourmusic.com/release/album/the_twilight_sad/no_one_can_ever_know/

Wertung: 3.21
Johnny
27.08.2012 - 13:00 Uhr
Album des Jahres so far...
Afterlives
28.08.2012 - 12:46 Uhr
SO werden Synthies eingesetzt, liebe Unwinding Hours, so und nicht anders..
Eierfurz
03.09.2012 - 19:14 Uhr
gucke mir gerade Control an und hab mal ein wenig im Joy Division-Thread geschmöckert - danke für den Tipp Castorp!!!

hab mir nämlich eben mal einen Song bei yt gegeben, und der hat bei mir direkt eingeschlagen wie ne Bombe. Direkt bestellt :)
Castorp
04.09.2012 - 13:16 Uhr
Und welcher Song war's? :)
Eierfurz
07.09.2012 - 13:37 Uhr
Es war „Don´t Move“. Dieser geniale Bass-Sound im Hintergrund hat es mir richtig angetan. Extrem hypnotisch, gleichzeitig so lässig, es zieht einen direkt in seinen Bann (beim ersten hören!). Ich hoffe, die Scheibe kommt heute oder morgen an, mit meinen neuen richtig geilen Boxen wird das ein Wochenend-Fest :)
Eierfurz
07.09.2012 - 13:37 Uhr
Es war „Don´t Move“. Dieser geniale Bass-Sound im Hintergrund hat es mir richtig angetan. Extrem hypnotisch, gleichzeitig so lässig, es zieht einen direkt in seinen Bann (beim ersten hören!). Ich hoffe, die Scheibe kommt heute oder morgen an, mit meinen neuen richtig geilen Boxen wird das ein Wochenend-Fest :)
Castorp
26.09.2012 - 02:13 Uhr
"No One Can Ever Know - The Remixes" erscheint am 05. November auf Fat Cat Records und enthält Remixe u.a. von The Liars, The Horrors, Com Truise u.v.m. - wir sind gespannt.
Castorp
26.09.2012 - 02:19 Uhr
Hier kann man schon mal in einen Remix reinhören.
ms. newton
10.10.2012 - 23:32 Uhr
sorry, habs versucht mit dem album no one can ever know, aber ist mir zu langweilig.

6/10
Denver
12.10.2012 - 01:59 Uhr
6/10? Sitzt du auf deinen Ohren??? :O
baran
12.10.2012 - 06:41 Uhr
im vergleich zu den vorgängern ein eher komisches album. 7/10
Denver
13.10.2012 - 13:10 Uhr
Komisch??? Inwiefern denn?Leute, was ist mit euch los?? :O

Ok, es tönt nicht wie die x-te Hipster-Scheibe, aber gerade das ist doch das geile...
Banana Co.
13.10.2012 - 17:17 Uhr
Im Vergleich zu den Vorgängern ein eher komisches Album. 9/10
Castorp
14.10.2012 - 01:19 Uhr
Im Vergleich zu den Vorgängern ein eher clowneskes Album für die Schwarze Messe. 9,7/10
J. Wigger
16.10.2012 - 17:41 Uhr
Album des Jahres, ihr Würmer!
Schallgrenze Review
17.10.2012 - 16:49 Uhr

The Review: The Twilight Sad – No One Can Ever Know

Keine Frage, ich liebe Rockmusik in der die Gitarren den Ton angeben.Den flächendeckende Gitarreneinsatz der schottischen The Twilight Sad fand ich auf ihrem zweiten Album “Forget the Night Ahead” einfach nur großartig. Und dann hat die Band aus Kilsyth 2010 mit “The Wrong Car” den vielleicht besten Song überhaupt geschrieben. Wie würde es weiter gehen? Manche Bands ändern ihren erfolgreichen Sound nie. Andere machen eine Kehrtwende um 180 Grad und fallen gehörig auf die Schnauze. The Twilight Sad hat sich nach dem Weggang des Bassisten Craig Orzel gegen Stillstand und Status Quo entschieden. Gitarrist Andy MacFarlane hatte keinen Zweifel: “We never want to remake the same record just because it’s pleased some people”.

Und tatsächlich ließen die drei vorab im Netz veröffentlichen (und wunderbaren) Songs “Sick”, “Another Bed” (fast schon poppiger Wave a’ la OMD) und “Kill It in the Morning” (eine wütend, böse Tanzgranate) nicht nur keinen Zweifel aufkommen, sondern einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Mehr davon. Aufbruch zu neuen Ufern. Zu hören gibt es auf dem dritten Album immer noch noisige Gitarren, aber düstere Synthies haben zumindest zeitweise das Kommando übernommen. Shoegaze, Industrial und dunkel, rauschender Wave und immer und immer und immer rythmisch-hypnotische Beats die das Tanzbein zucken lassen. Geblieben und die halbe Miete sind die prägnanten Vocals von James Graham.Entweder man mag die Art, wie der Mann im tiefsten schottischen Akzent bitter-bösen Geschichten (Beipackzettel mit Lyrics ist dringend angeraten) vorträgt oder man wendet sich ab. Ich liebe den Gesang. Jedenfalls scheint der Mann eine morbide Ader zu haben. Die Plattencover, ich denke nur an die abgesäbelten Finger auf dem Tourplakat oder das niedliche Mädchen auf dem Cover der Single “Sick”, sollte man kleinen Kindern nicht unbedingt zeigen.

Das es auf “No One Can Ever Know” diesen hörbare Richtungswechsel hin zu späherischen Synthieklängen und abgrundtiefen Elektrobeats (alles sehr analog und vintage klingend), gekommen ist, war dennoch nicht geplant. “There was no deliberate move towards more synths and less noisy guitars,” meint MacFarlane dazu. “All the pre-production and demos were finished before we even met up with Weatherall (der beteiligte Produzent). It just happened that it was also the kind of thing he was into at that point”.

Ich will hier nicht jeden einzelnen Song auseinanderklamüsern, aber ein paar Highlights sollen es dennoch sein. Schöner, eher ruhiger Einstieg mit “Alphabet”. Das extrem düstere und sehr schöne “Not Sleeping” das soviel Kälte und Einsamkeit ausstrahlt, das ich beim Hören, obwohl im warem Kämmerlein, zu bibbern anfange. Einer der besten Songs (“Kill It in the Morning” bleibt ein echtes Monster) ist “Nil”, eine eher ruhige Angelegenheit mit elegische Synthieklänge und ganz wunderbaren Gesang. Wer gerne tanzen möchte, der kann sich dennoch bewegen. Zu “Don’t Move” mit tollem Refrain und Gitarren, die ausnahmsweise vorne weg marschieren. Genau anders herum, aber auch großes Kino ist “Dead City”, ein böses Biest mit druckvoller Bassline und analogen Maschinensounds. Wer via iTunes ordert, bekommt als Bonus noch das entbehrliche Instrumental “A Million Ignorants”.

Summa Summarum: “No One Can Ever Know”, das ist ein Album ziemlich aus einem Guß, wie vermutet vom ersten bis zum letzten Ton düster, fast finster und oft tanzbar und mit vielen Referenzen an die seeligen Achtziger. Die Produziert klingt wie eine Aufnahme aus guter alter Zeit und sicher erscheint, die drei Schotten haben bestimmt schon mal etwas von Public Image Ltd, Wire, Se+x Gang Children und Fad Gadget gehört.


http://www.schallgrenzen.de/the-review-the-twilight-sad-no-one-can-ever-know/
HV
18.10.2012 - 00:52 Uhr
voll de homo mucksche 3.4 gebsch :O
VH
18.10.2012 - 00:57 Uhr
voll de homo mucksche 10.0 gebsch :)))
sano
18.10.2012 - 01:04 Uhr
Alphabet 1/10
Dead city 2/10
Sick 2/10
Don't move 3/10
Nil 1/10
Don't look at me 3/10
Not sleeping 1/10
Another bed 1/10
Kill it in the morning 2/10
electrolyt
23.10.2012 - 01:24 Uhr
meine meinung: dunkles synthie-wave-album, als wär's wieder 1982.
Süntiewabern
01.11.2012 - 00:59 Uhr
Meine Meinung: Schrott hoch zehn.
Castorp
03.11.2012 - 21:27 Uhr
Album des Jahres, ihr Mehlwürmer!
bat
06.11.2012 - 12:34 Uhr
absolut geiles Album, live waren sie auch sehr gut (haben mich erst da wirklich überzeugt). Find es ein ganzes stück stärker als Forget the night ahead.

und kp was hier jemand gegen unwinding Hours schreibt, das neue Album ist großartig, kommt fast an die alten Aereogramme sachen dran
Donny
25.11.2012 - 17:47 Uhr
Für ein Remix - Album ist das "neue" Teil äußerst gelungen! Könnte einigen hier gefallen.
icy cold
14.02.2013 - 18:38 Uhr
Rocks.
juicy
16.02.2013 - 13:04 Uhr
Eine der interessantesten Bands überhaupt, und das schon seit Jahren. Und kaum jemand bekommt es mit.
Castorp
01.03.2013 - 21:20 Uhr
Was James bei der Zeile "And threeeeeeeeeeeee girl saw her" (Sick) alles an Emotionen in seine Stimme legt, geht einem durch Mark und Bein...
sadness
16.03.2013 - 18:59 Uhr
wären doch bloß diese grausigen synthies nicht :(
Castorp
25.03.2013 - 18:55 Uhr
http://www.schallgrenzen.de/heute-lieblingssong-the-twilight-sad-tell-me-when-were-having-fun/

"Das kann doch nicht wahr sein. Vor wenigen Minuten habe ich Schnee geschippt. Was geht mir die weiße Scheisse zum Frühlingsanfang auf den Keks. Aber regen wir uns ab und erfreuen uns an einen neuen Song der Schotten The Twilight Sad. Das unlustige Lied hatte ich in der letzten Radiosendung vorgestellt, bin aber noch nicht dazu gekommen hier ein paar Worte zu verlieren. Der Song “Tell Me When We’re Having Fun”, ein von Pianoklängen dominiertes Wehklagen in breitesten Schottisch, ist ein hörenswertes Überbleibsel ihres letzten Albums “No One Can Ever Know” und gibt es als kostenlosen Download. Und zwar hier bei Facebook wo ihr irgend eine Mailadresse eintragen müsst. Lohnt sich aber, diese 5 Minuten und 53 Sekunden gemächlich seufzenden Shoegaze."
hmmm nein
25.03.2013 - 19:05 Uhr
sorry,no fun.
Gääähn
26.03.2013 - 12:39 Uhr
Tell me when's vorbei ist.
Homuncus
27.03.2013 - 09:03 Uhr
Hier mal reinhören, wer`s noch nicht kennt
Schöner unveröffentlichter Song
The Twilight Strickhändler
27.03.2013 - 16:20 Uhr
Stricke! Schöne Stricke zu verkaufen!
Homunculus
27.03.2013 - 16:31 Uhr
Urrppsss Castorp, hatte deinen Eintrag glatt übersehen..
hätte dafür jenes anzubieten, feine Straßenmusik mit geballt schottischen Akzent
http://www.youtube.com/watch?v=py9vlDBJzIU&feature=share
Castorp
02.04.2013 - 17:01 Uhr
Alternative Versionen der Album-Songs von der N/O/C/E/K Tour EP:

1. Idiots

2. Alphabet

3. Not sleeping (hört sich fast an wie My Bloody Valentine:-))

4. Untitled #67

5. Another bed

6. A million ignorants

Hoffentlich kommen sie dieses Jahr nochmal nach Berlin und haben diese Tour EP mit im Gepäck...echt schade, ich hätte die auch gerne als Original. Auf der letzten Deutschland-Tour im vergangenen Jahr gab es die nämlich noch nicht.
Castorp
06.04.2013 - 15:54 Uhr
Der Refrain von "Idiots" ist auch mal wieder zum Einrahmen!
nur mal so
06.04.2013 - 16:04 Uhr
die können sich auch nicht zwischen editors oder interpol entscheiden, oder? :)
afromme
20.04.2013 - 21:09 Uhr
Gestern live gesehen, leider ein bisschen enttäuschend, wenn man bedenkt, wie groß ich die Jungs auf Platte finde.
Etwas nervöser Sänger, der aber auch null Unterstützung von seiner Band bekommen hat, die ziemlich desinteressiert wirkte. Da verhaut der Sänger ein Stück, das dann nochmal gespielt wird - augenscheinlich ist auch der Rechner mit den zwei drei Samples abgeschmiert, der dann also neu booten muss.
Nun ist der Sänger auch nicht gerade der große Entertainer, aber die Band steht halt auch ein bisschen gelangweilt rum... der Gitarrist macht das, was er den ganzen Abend über machen wird, nämlich ein bisschen Feedbackgewitter erzeugen (bei jedem Liedschluss wiederholt sich das, was die Sache mit der Stimmung und dem Jubeln nach einem Stück nicht einfacher macht)... während man 3 Minuten auf den Rechnerreboot wartet. Das hatte schon was von "Wir gucken bei Proben zu". Wobei sicher nicht half, dass nicht besonders viele Leute da waren. Aber gerade dann sollte man nicht rummucken als wenn's eine Probe wäre.
Vonseiten des Schlagzeugers grenzte der Schluss des letzten Stücks gar an Arbeitsverweigerung. So habe ich mich bei meiner letzten Band angehört, wenn ich wirklich gar keinen Bock auf Proben hatte und die Probe obendrein nicht gut lief.

Das Oevre von Twilight Sad finde ich immer noch großartig, aber für die Live-Darbietung gehören eigentlich bis auf Sänger und Basser alle gefeuert, einschließlich des Tonmanns, der die Stimme konsequent zu leise abgemischt und generell nur Brei produziert hat.
post-punker
26.04.2013 - 19:24 Uhr
schade das du einen scheiß live-auftritt abgekriegt hast.

dabei können sie es doch besser:

http://www.youtube.com/watch?v=6H4LSqaMyus

(post-punk mit s/w-videos scheint in mode zu kommen..siehe savages)
kein Vergleich,
26.04.2013 - 19:35 Uhr
The Twilight Sad sind viel dreckiger und weniger kalkuliert als Savages.

Oder hat "arte tracks" schon mal über eines der drei Alben von den Schotten berichtet? nicht dass ich wüsste. Sie sind halt keine Frauenband, die mit der Feministen-Karte wedeln können und auf die sich die gierigen Medien stürzen können. Savages haben gerade mal ihr (gutes) Debüt veröffentlicht und schon sind sie der krasseste Hype von London bis Berlin.
hyper hyper
26.04.2013 - 19:46 Uhr
@kein vergleich: es könnte aber auch daran liegen, daß twilight sad einfach mal scheiße sind (der schottenakzent voll eklig... die synthies? graus), während wir mit savages eine brilliante neue mädelstruppe am start habne.
runnin up your legs
15.05.2013 - 00:45 Uhr
@castorp: danke für die links! "idiots" kann tatsächlich einiges.
kein Vergleich,
15.05.2013 - 00:50 Uhr
PS: Scheiß Kunden!

rainy april day

Postings: 690

Registriert seit 16.06.2013

19.06.2013 - 01:44 Uhr
@afromme
Ich hatte zwar etwas mehr Glück als ich sie voriges Jahr gesehen habe, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man mit denen auch einen schlechten Abend haben kann. Damals stimmte die Technik, der Ton war großartig und die Band somit nicht zu irgendeiner zwischenmenschlichen Interaktion mit dem Publikum gezwungen.

@Castorp
Mal die Acoustic EP gehört?
Gibts umsonst im Netz zum Download und ist unglaublich. Die Akustik-Version von "Throw Yourself Into The Water Again" ist mit dem Geburtstagsgeschenk mein absoluter Lieblingssong der Band.
now youre colder
09.11.2013 - 00:28 Uhr
http://www.youtube.com/watch?v=B6E01-Ylpgg
Justin Bieber
10.12.2013 - 13:41 Uhr
Stinklangweilige Hipsterkacke.

Castorp

Postings: 2741

Registriert seit 14.06.2013

10.12.2013 - 18:10 Uhr
Neu: "The wrong car" mit Orchester :)

Neues Album soll wohl im nächsten Jahr aufgenommen werden (und dann auch erscheinen)! Juchheeee!

Castorp

Postings: 2741

Registriert seit 14.06.2013

29.01.2014 - 13:44 Uhr
Live-Gig-Download

Castorp

Postings: 2741

Registriert seit 14.06.2013

21.02.2014 - 02:13 Uhr
Die hallende Stimme von James kommt in der Orchester-Version auch nochmal ziemlich geil ("Sick", "Alphabet" und vor allem bei "The room"). :)

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