Warum wird der Kapitalismus eigentlich so sehr verachtet?

User Beitrag
Marktwirtschaft of the FREE
18.12.2018 - 19:44 Uhr
Also, das 'S' in 'USA' steht für 'states'

Aber nicht für SOZIAL state.
G20-Prozess
18.12.2018 - 22:33 Uhr
"Die Tat hat mit der Versammlungsfreiheit so viel zu tun wie der HSV mit der Champions League", sagt er, "nämlich gar nichts. Das Einzige, was hier demonstriert wurde, waren Gewalt und Zerstörungswut."

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-in-hamburg-so-laeuft-der-prozess-wegen-der-elbchaussee-randale-a-1244434.html
Weihnachten: Und nachher sind wir wieder Egoisten
25.12.2018 - 16:36 Uhr
Es hat sich im Denken der Mehrheit seit Feudalzeiten nicht viel verändert. Jede hat ihren Platz in der Gesellschaftsordnung, jede will mehr, nach oben, noch weiter, und um das zu erreichen, darf man nicht nach unten schauen, nicht zurückschauen, nicht denken. Die Unfähigkeit der meisten, Leute, die einem nicht in Einkommen und Gestalt ähneln, als Verwandte wahrzunehmen, ist der Hauptmotor des Kapitalismus, ist der Grund, warum das Leben aller immer anstrengender und kälter wird.

Aber mit Online-Shopping. Hurra. Weihnachten, das Fest der Liebe. Aber. Wir lieben einander nicht. Die Liebe ist eine Erfindung des Kapitalismus, um Zeug zu verkaufen.

Ein alter Satz ist fast aller Motto - Jeder stirbt für sich alleine - Und damit: ein schönes Fest.


http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/weihnachten-und-nachher-sind-wir-wieder-egoisten-a-1244866.html
Divided
26.12.2018 - 11:12 Uhr
We fall
Phil O. Soph
26.12.2018 - 12:04 Uhr
Der Kapitalismus ist das schlechteste aller Wirtschaftssyteme - abgesehen von allen anderen, die bisher ausprobiert wurden.
Ellen Bogen
26.12.2018 - 12:05 Uhr
Me first.
Shopping King
27.12.2018 - 18:51 Uhr
Der Kapitalismus macht alle froh.
Netzfund
31.12.2018 - 02:58 Uhr
Krebs ist nicht umsonst die Krankheit unserer Zeit

Die Wachstumswirtschaft kann man mit einer Krebserkrankung vergleichen.
Die Mega-Städte sind die sichtbaren Metastasen dieser globalen Erkrankung, die sich immer mehr über die belebte Erde ausbreiten und immer mehr Energie in Form von Elektrizität, Nahrung, Wasser und Menschen verbrauchen.

Wie im menschlichen Körper auch, werden mittlerweile alle Organe befallen und deren Lebensenergie ausgesaugt.

Die Organe der Erde sind der Boden, das Klima, das Wasser und dessen Kreisläufe, die Luft, die Tier- und Pflanzenwelt und ihre mannigfaltigen Biotope. Überall schon hat sich der Krebs reingefressen und zerstört die natürliche Dynamik.

Zurück bleibt totes Gewebe in Form von Wüsten, Steppen, ausgemergelten Böden, leergefischten Meeren, umgekippten Seen.

Krebs, also ungebremstes und unkontrolliertes exponentielles Wachstum, ist, neben Herz - Kreislauf (und auch das drückt sich symptomatisch auch auf der Ebene der Biosphäre aus) die Triebfeder unserer Zeit und sie drückt sich auch zunehmend in den Körper der Menschen aus. Unkontrolliertes exponentielles Wachstum auf ALLEN Ebene des Lebens. Wie innen, so außen, wie außen, so innen.

Und es ist, wie es aussieht, unheilbar.

Wie will man es heilen?

Zurück zur extensiven Lebensweise des 19. Jahrhunderts? Harte Arbeit in der Landwirtschaft, dafür aber Bioprodukte und Artenreichtum (der Peak Biodiversität liegt in Mitteleuropa um das Jahr 1850 - Grund: flächendeckend extensive Landwirtschaft).

Wie will man es lösen? Mit Elektroautos? Veganer Lebensweise? Biokaffee?

Wir sind gefangen im Lauf der Megamaschine. Exponentielles Wachstum um JEDEN Preis. Koste es, was es wolle...

Und jeder ist beteiligt! Jeder will Zinsen auf seine Ersparnisse, Renditen auf seine Anlagen, steigende Löhne, mehr Wohlstand, größeres Haus, besseres Smartphone, größeres Auto... nur deswegen steht man überhaupt erst auf und geht arbeiten!

Und das wird die lebendige Erde irgendwann nicht mehr verkraften und dann wird der Zusammenbruch kommen. Bzw. wird sind schon mitten drin. Und die dann frei werdenden Menschen werden durch Instrumente wie den Migrationspakt dann in die Zentren der Megamaschine gepumpt, um dort auch in Zukunft Wachstum zu sichern.

Man kann es drehen und wenden wie man will... ohne eine enorme Bewusstwerdung wird es in einer enormen Krise enden, bzw. wir werden eine nie endende Krise bekommen. Krebs ist ja zumeist langsam tötend und schmerzhaft.

Wie weit wir aber von einer "Wende" entfernt sind, sieht man am Wahlergebnis z.b. der Deutschen. Die gelten gemeinhin schon als umweltbewusst, wählen aber ein "Weiter so!" in der Mehrheit.

Weil man von der Gier nach Mehr nicht loskommt.
Hier: DAS ist die Mitte der Gesellschaft!!
Schaut sie euch an: https://www.youtube.com/watch?v=P4OVGUQL_tk
Und hier:
https://www.youtube.com/watch?v=cK1kaWMUnBM&t

Und das wird böse enden. Tödlich vielleicht sogar.

Krebs, also unkontrolliertes exponentielles Wachstum, ist das Zeichen unserer Zeit und das drückt sich auf vielen Ebene aus. Es ist kein Zufall, dass sich Krebs auch genau da enorm ausbreitet, wo diese exponentiell wachsende Wirtschaft ihre Zentren hat. Westeuropa, USA usw...

Morgen werden wir Silvester feiern. Danach kommt ein neues Jahr. Und alle hoffen, dass es in diesem Jahr mehr Geld gibt, mehr Renditen, mehr Gewinne, mehr MEHR. Hoffentlich steigt der DAX!!!

Solange wie das nicht erkannt wird und nicht erkannt wird, was aus dem Zwang, ewig zu wachsen, erwächst, solange befinden wir uns auf dem Weg in den Zusammenbruch.

Ökosysteme können zusammenbrechen.

Jeder, der mal am Mittelmeer war, kann sich die Reste der ehemaligen Stein- und Korkeichenwälder anschauen. Ein artenreicher Lebensraum, von dem nur noch eine degenerierte Stein- und Felsenlandschaft übrig blieb...

Aber auch das finden ja manche schön...
Jubelperverser
02.01.2019 - 13:33 Uhr
Zahl der Erwerbstätigen stieg 2018 auf Rekordhoch

Der Boom auf dem Arbeitsmarkt hat Deutschland im vergangenen Jahr einen Rekord bei der Zahl der Erwerbstätigen gebracht. Im Jahresdurchschnitt hatten rund 44,8 Millionen Personen einen Job in Deutschland
Einen
02.01.2019 - 21:49 Uhr
"job" ungleich "Arbeit von der man Leben kann und die würdevoll ist"
Linksgrüner Gutmensch
02.01.2019 - 22:14 Uhr
arbeit die würdevoll ist? geh zur Nahles, zur SPD, die will ein recht auf arbeit.

wir wollen ein recht auf KEINE arbeit, also ein bedingungsloses grundeinkommen.
Startup-Comedian
02.01.2019 - 22:19 Uhr
Ich will Millionen für eine dreist kopierte Idee aus den USA.
Soooo geil
06.01.2019 - 13:50 Uhr
TV-Serien-, Games-, Film- und Alben-Konsum rund um die Uhr.
Rudi Aschlmeier, Vampirjäger
06.01.2019 - 13:51 Uhr
Bin Sklavenschwein, will blasen!
Kann nur gegen einen Ball treten und frisst Gold
06.01.2019 - 14:11 Uhr
F**** eure Mütter, eure Großmütter und euren gesamten Stammbaum"!

Ich schulde euch überhaupt nichts, meinen Erfolg habe ich vor allem Gott zu verdanken, mir selbst und meinen Vertrauten, die an mich geglaubt haben. An alle anderen: Ihr wart nicht mehr als kleine Steinchen in meinen Schuhen.
echt
06.01.2019 - 20:52 Uhr
wer so viele leute öffentlich beleidigt und dafür nur ein wenig strafe zahlen muss könnte eigentlich anstelle dessen mal zu gemeinnütziger arbeit herangezogen werden.
chain gang für frank ribery
FC Bayern München
06.01.2019 - 20:55 Uhr
Mia san die größten Heuchler überhaupt.
Grundgesetz-Kalle
07.01.2019 - 14:13 Uhr
Die Menschenwürde und dem Ulli sein Festgeldkonto asind unantastbar!
nööörtzz
16.01.2019 - 10:39 Uhr
Gegen den großartigen Kapitalismus sind nur irgendwelche linken Hippies.
Die Diktatur des Geldes
19.01.2019 - 23:44 Uhr
Wollt ihr den totalen..globalen Kapitalismus?
Susan Bonath
20.01.2019 - 00:06 Uhr
Extremer Billiglohn, brutale Arbeitsbedingungen, Elend und Kinderarbeit: Wer wissen will, wo ein Großteil unserer Kleidung und zahlreiches technisches Spielzeug produziert wird, blicke zum Beispiel nach Indien. Millionen von Menschen schuften dort wie Sklaven für den Wohlstand unserer westlichen Lebenswelt. Über die Armut in dem bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg von Europa kolonialisierten und bis heute wirtschaftlich ausgeplünderten Staat mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern wird oft berichtet. Nicht erwünscht sind dagegen Informationen über den Widerstand der indischen Bevölkerung gegen die Herrschenden. Vergangene Woche ereignete sich in Indien der vielleicht größte Streik der Geschichte. Doch niemand außer ein paar kleinen linken Blättern berichtete darüber.

Nach Angaben der Dachverbände der größten indischen Gewerkschaften, darunter kommunistische und reformistische sowie Frauenverbände, legten am vergangenen Dienstag und Mittwoch rund 200 Millionen Arbeiter zugleich ihre Arbeit nieder. Stillgestanden habe die Bahn und das Transportwesen, ein Großteil der Produktion, sogar Banken und staatliche Behörden, wie zuerst das Neue Deutschland (ND) berichtete.

200 Millionen – das ist mehr als ein Siebtel der Gesamtbevölkerung des einwohnermäßig zweitgrößten Staats der Welt. Die Streikenden haben massiven Repressionen getrotzt. Damit hatte die indische Regierung gedroht. Im südindischen BundesstaatTamil Nadu etwa kündigte sie gravierende Lohnkürzungen für Festangestellte an. Teilzeitbeschäftigten und Tagelöhnern drohte sie mit dem Verlust ihres Jobs.

Demnach richtete sich der Streik vor allem gegen die Änderung eines Gewerkschaftsgesetzes zugunsten der Industriellen, Aktionäre und Firmenbesitzer. Es erschwere Proteste und Organisation von Arbeitern massiv. Laut Tapan Sen von der Kommunistischen Gewerkschaft Indiens sorge das Gesetz „für sklavenähnliche Bedingungen“. Die indische Regierung begründete die Novelle ähnlich, wie einst der deutsche Altbundeskanzler Gerhard Schröder bei der Einführung der schikanösen Hartz-Gesetze: Man müsse das Wirtschaftswachstum beschleunigen.

200 Millionen, das sind 2,6 Prozent der heutigen Weltbevölkerung – so viele muss man erst einmal mobilisieren. Indischen Gewerkschaften ist das gelungen. Ein Weltereignis? Denkste. Denn während allzu häufig einzelne Gewalttaten durch die überregionale Presse gehen, herrschte absolute Funkstille über den Generalstreik. Das lag an der Ignoranz der großen Nachrichtenagenturen. Auf diese sind fast alle Medien angewiesen. Denn heute verfügen sie nicht mehr über eigene Korrespondenten in vielen Teilen der Welt. Deshalb schaffen es Ereignisse es meist nur dann auf die große Playlist, wenn dpa und Co sie aufgreifen, journalistisch aufbereiten und gegen Geld an die Presse weitergeben.

Das ND, offenbar durch eigene Korrespondenz informiert, tat das einzig Vernünftige: Es fragte bei der größten deutschen Nachrichtenagentur dpa nach, die natürlich auch über Mitarbeiter in Indien verfügt. Antwort: Sie habe nicht über den Streik berichtet, da die Zahl der Beteiligten für sie nicht verifizierbar gewesen sei. Außerdem sei es weder zu größeren Ausschreitungen noch zu Todesfällen gekommen. Man habe, so ein dpa-Vertreter laut ND, „den Generalstreik daher als irrelevant erachtet“.

Nun zählen Medien fast niemals selbst die Anzahl von Streikenden oder Demonstranten, sondern geben die Zahlen der Polizei sowie der Organisatoren an – die Wahrheit liegt meist irgendwo dazwischen. Also darf vermutet werden: Man kolportiert lieber das Bild von einer archaisch-rückständigen Postkolonie. Ein gut organisierter Generalstreik passt da nicht hinein.

An dieser Stelle mal ein paar Worte zu Arbeit und Globalisierung, da über diese Themen offensichtlich viel Empörung, aber wenig Verständnis herrscht. Zunächst: Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen Arbeit und Lohnarbeit.

Arbeit ist der Kern menschlichen Lebens. Der Mensch lebt von und mit der Arbeit. Sie steckt in allem, was hergestellt wird und in der Reproduktion des Menschen selbst. Menschen können Land urbar machen und auf dem Feld Gemüse anbauen, um es zu verzehren. Sie können Bäume pflanzen und das Holz als Rohstoff nutzen, Häuser bauen, um darin zu wohnen, Maschinen erfinden und, mit Blick auf die Ressourcen, die nötigen Rohstoffe dafür gewinnen. Das ist Arbeit, die allen nützt. Besser gesagt: Nützen könnte.

Die Realität aber ist: Ressourcen, Maschinen, Produktionsstätten, selbst das Gros des Wissens gehören wenigen, und zwar denen, die das nötige Geld besitzen, um all dies zu erwerben, zu kapitalisieren und Profit daraus zu schlagen. Der Profit, ursächlich erzeugt durch eingekaufte Lohnarbeit, wandert in private Taschen. Im Kapitalismus lässt kein Eigentümer etwas produzieren, um den materiellen Bedarf der Bevölkerung zu decken. Der einzige Zweck jeder Produktion ist vielmehr das Erzielen von Profit.

Da die Konkurrenz tobt und der technologische Fortschritt die Lohnarbeit als einzige echte Profitquelle en masse überflüssig macht, unterliegt diese Wirtschaft dem steten Zwang, exponentiell zu wachsen. Damit einher geht die Ausplünderung, Zerstörung und letztlich Vernichtung der einzigen Lebensgrundlage des Menschen, der Erde. Auf einem begrenzten Planeten muss es so irgendwann zum Crash kommen.

Man könnte die irre Logik der kapitalistischen Produktionsweise auch so formulieren: Ein Überleben kann sich die Menschheit im Interesse des Wirtschaftswachstum nicht leisten.

Um die Profitmaschine am Laufen zu halten, sprinten Abermillionen Arbeiter im Hamsterrad. Viele fühlen es richtig: Sie werden immer obszöner ausgebeutet. Doch in Reaktion darauf ziehen die meisten gegen die Freigesetzen aus aller Welt zu Felde, gegen die angeblich „faulen“ Lohnerwerbslosen, die Arbeitsmigranten und Flüchtlinge, die Obdachlosen und Hartz-IV-Bezieher. Dabei sind es die malochenden Lohnarbeiter selbst, die das Weiterlaufen der Profitmaschine besorgen. Und je weniger von ihnen benötigt werden, desto mehr müssen Kapitalisten sie ausbeuten. Denn Lohnarbeit ist die einzige Profitquelle. Warum?

Hochtechnologie erhöht zwar kurzfristig den Profit eines einzelnen Unternehmers. Dies allerdings nur, solange der Rest nicht mitzieht. Dann beginnt innerhalb der wirtschaftlichen Konkurrenz der Preiskampf. Die Preise sinken. Immer effizientere Technologie ermöglicht immer effizientere Massenproduktion. Sie senkt die Warenpreise und vermindert zugleich die Kaufkraft durch wachsende Erwerbslosigkeit. Die Profitrate sinkt.

Nur Lohnarbeiter können zu kostenloser Mehrarbeit gezwungen werden. Das werden sie auch, merken es aber nicht. Denn die Lohnhöhe wird bereits so kalkuliert, dass für Unternehmer und Aktionäre genug Profit davon abfällt. Heißt: möglichst niedrig. Je mehr die Hochtechnologie die Gesamtprofitrate zu Fall bringt, desto brachialer greifen die Kapitalisten und ihr Staat von den verbliebenen Arbeitern ab.

Das wiederum senkt Kaufkraft und Profitrate weiter. Die Wirtschaft inklusive des sie finanzierenden Bankkapitals rutscht immer häufiger in die Krise. Krisen machen Kapital unrentabel, auch Humankapital. Die kapitalistischen Staaten reagieren darauf nicht nur mit Sozialabbau, sondern auch mit der Privatisierung öffentlicher Sektoren, wie Gesundheitswesen, Nahverkehr, Straßen, Gefängnisse, etc.. Ziel ist es, den Kapitalisten Ersatzprofite zu beschaffen. Den Fall der Profitrate kann das nicht aufhalten.

Seltsam ist bei allem, dass das Übel „Globalisierung“ ihren Gegnern erst jetzt auffällt. Kapitalismus existiert seit über 500 Jahren. Seitdem strebt er nach Globalisierung. Schon die Ostindien-Kompanien um 1600 raubten andere Kontinente aus, unterwarfen sich fremde Länder, um an deren Ressourcen zu gelangen. Mit der industriellen Revolution im 18. und 19. Jahrhundert führte die „Globalisierung“ der Wirtschaft ihren unaufhaltsamen Siegeszug. Massenproduktion braucht Massen an Rohstoffen aus aller Welt.

Andersherum ist ein Zurück ins vorindustrielle Zeitalter mit fast acht Milliarden Menschen nicht möglich. Denn das wäre die Folge, würde jedes Land nur seine eigenen Rohstoffe nutzen. Wer keinen Rückfall ins Mittelalter will, kommt zu dem unweigerlichen Schluss: Die Wirtschaft ist nur noch global zu managen. Es kommt allerdings darauf an, wem die Wirtschaft gehört: Allen oder nur einigen wenigen, die sich Arbeitskraft kaufen, um Profit daraus zu schlagen.

Kurzum: Lohnarbeit ist an Kapitaleigentümer verkaufte Arbeitskraft. Sie dient lediglich deren Profit. Arbeit aber ist weit mehr als Lohnarbeit. Auch aktuell – Stichworte: Kindererziehung, Familien- und Hausarbeit, ehrenamtliche soziale Tätigkeiten, Nachbarschaftshilfe, und so weiter. Arbeit würde Produkte für alle schaffen. Lohnarbeit schafft Produkte für Kaufkräftige einzig um des Profits Willen. Die Lohnarbeit ist heute, wie die gesamte kapitalistische Profitwirtschaft, entlang globaler Produktionsketten organisiert.

In Indien beginnen viele globale Produktionsketten. Dort wird ein Großteil des Profits geschaffen, der später in den imperialistischen Zentren dank höherer Kaufkraft realisiert wird. Angesichts dessen sind 200 Millionen streikende Inder ein wahrlich großes Ereignis.

Ein internationaler Streik entlang der globalen Produktionsketten müsste sich anschließen. Dies erscheint derzeit als das einzig verbliebene Mittel, die tödliche Profitmaschine wirkungsvoll zu stoppen. Dazu sind aber Solidarität, Klassenbewusstsein und ein Minimum an Wissen über die kapitalistische Wirtschaftsweise unabdingbar. Fakt ist: Mit jedem Tag des Weiter so befindet sich die Menschheit auf ungebrochenem Kurs in Richtung der Selbstvernichtung durch die totale Zerstörung der Lebensgrundlage.
Friedrich nörtz­ ­
20.01.2019 - 12:15 Uhr
Die spinnen die Inder.
INSM
21.01.2019 - 13:15 Uhr
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Gerecht?
21.01.2019 - 16:24 Uhr
26 Superreiche haben so viel wie die halbe Welt

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/gerecht-26-superreiche-haben-laut-oxfam-so-viel-wie-die-halbe-welt-59669348.bild.html
Entwicklung in Deutschland
21.01.2019 - 16:51 Uhr
In Deutschland steigerten die Milliardäre ihr Vermögen im vergangenen Jahr um 20 Prozent, wie aus dem Oxfam-Bericht hervorgeht. Insgesamt verfüge das reichste Prozent der Bevölkerung jetzt über ebenso viel Vermögen wie die 87 ärmeren Prozent.

Damit zähle Deutschland zu den Industrienationen mit der größten Vermögensungleichheit.
Lachhaft
21.01.2019 - 19:00 Uhr
Wie hier immer irgendwelche linke Weltverbesserer herum heulen der ach so böse Kapitalismus, Fakt ist wir haben (noch) eine sehr hohe Lebensqualität die nur teilweise durch Wirtschaftsflüchtlinge erniedrigt wurde.
Wenn jemand sich ein System ausdenkt mit dem alle Menschen dieser Erde ernährt werden können, ein Zuhause und Lebensqualität haben, bitte her damit! Aber es ist schwer und Kommunismus ist gescheitert und funktioniert wenn dann nur im kleinen Kreis also will ihr alle umbringen um dann in einem Biotop mit vielleicht 1 Million Menschen zu leben auf der Erde?!
Lachhaft
21.01.2019 - 19:04 Uhr
Der Name ist bei mir Programm.
grosser schaden
22.01.2019 - 09:25 Uhr
die reichen sind nicht das problem, viele von denen geben auch viel. die kleingeistigkeit der dummfleissigen malocher die lieber saufen statt sich weiterzubilden und sich noch schwächere suchen um ihre bürgerwut abzulästern treten sich in eigenen arsch
grosser schaden
22.01.2019 - 09:28 Uhr
Der Name ist bei mir Programm.

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