Banner, 120 x 600, mit Claim

Sparta - Trust the river

User Beitrag

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 8385

Registriert seit 23.07.2014

24.01.2020 - 11:44 Uhr - Newsbeitrag
Daraus mache ich eben einen Newsbeitrag.

Album heißt wohl "Trust The River" und erscheint am 10. April.

Zu hören gibt es jetzt den Song "Believe":



Bereits bekannt sind auch schon "Cat Scream" und "Graveyard Luck":





Tracklist:

1. Class Blue
2. Cat Scream
3. Turquoise Dream
4. Spirit Away
5. Believe
6. Graveyard Luck
7. Dead End Signs
8. Miracle
9. Empty Houses
10. No One Can Be Nowhere

Quelle

Yndi_

Postings: 13

Registriert seit 23.09.2019

24.01.2020 - 12:01 Uhr
Natürlich 10.4., weiß nicht, warum mir die 14 im Kopf rumspukte. Wahrscheinlich wegen der 14 Jahre.

derdiedas

Postings: 604

Registriert seit 07.01.2016

24.01.2020 - 13:09 Uhr
Na endlich. Weiß nur nicht, was ich erwarten soll

Der neue Song klingt eher nach Sleepercar. (Ich mag die ja, aber Sparta waren schon ein anderes Kaliber), die anderen zwei sind nicht schlecht, hauen mich aber auch nicht vom Hocker.
Da müssten noch paar deutliche Überraschungen kommen, um die Hoffnungen für ein Sparta-Album nach 16 Jahren Pause zu erfüllen.

Keeley Davis' Abgang Richtung At the Drive-In ist jedenfalls ein Verlust, die Gitarren auf der Threes waren toll.

derdiedas

Postings: 604

Registriert seit 07.01.2016

24.01.2020 - 13:10 Uhr
14 Jahre, stimmt, nicht 16

Voyage 34

Postings: 957

Registriert seit 11.09.2018

24.01.2020 - 14:43 Uhr
Oh yes ich freue mich!

tjsifi

Postings: 481

Registriert seit 22.09.2015

24.01.2020 - 14:54 Uhr
Was habe ich mich über diese Nachricvht gefreut! Songs sind aber momentan noch nicht die absoluten Oberhammer. Ja die Erwartungshaltung ist natürlich auch extrem hoch, muss eventuell noch wachsen.

Robert G. Blume

Postings: 636

Registriert seit 07.06.2015

25.01.2020 - 13:34 Uhr
Erstmal: Hurra!
Dann "Believe": meh. Klingt mehr nach U2 denn je. Und nicht nur der Abgang von Keely Davis, auch der von Tony Hajjar ist natürlich ein schmerzhafter Verlust.

sizeofanocean

Postings: 490

Registriert seit 27.01.2020

27.01.2020 - 08:59 Uhr
Der neueste Song klingt nach den schlechten Momenten von Gaslight Anthem, Cat Scream war ganz cool, der Track davor ziemlich belanglos. Das macht schon mal 3 von 10 Songs, die eher verzichtbar sind, keine guten Vorzeichen, erst recht nicht nach der Bombe von Vorgängeralbum.

derdiedas

Postings: 604

Registriert seit 07.01.2016

27.01.2020 - 09:12 Uhr
Hier gibt's noch paar Infos und Zitate dazu:

https://glidemagazine.com/238732/sparta-returns-with-new-lp-trust-the-river-spring-tour/

Of the single Ward notes, “‘Believe’ is a song that’s been on my desk for 10 years, I’ve recorded numerous versions but couldn’t quite get it where I thought it was ready until now. Once we had the basic track I sent it to my friend Carlos Arevalo from Chicano Batman for some guitar touches and was over the moon with his contribution. I couldn’t think of a better song from Trust The River to kick this new chapter off.” Watch the video below.

When it comes to his long and fruitful career in music, Jim Ward is not guided by vanity or money or some grand narrative in which he’s the central player. It’s all about the song, the melody, the lyric. So in late-2017, when he began making heavier, more riff-laden music, he rang his Sparta bandmate of more than 20 years, bassist Matt Miller, and began work on Trust The River, the band’s first album since 2006’s Threes.

Of their absence Ward notes, “I’ve made a real point to never break up a band, mostly because if you look at my history it’s filled with on-and-off-again projects. As much as I can control it, I don’t want there to be permanence.”

Making the album was a multi-month songwriting process that culminated in some of the most inspired recording sessions of his career, with help from Miller, drummer Cully Symington, and guitarist Gabriel Gonzalez. Also joining them was Austin-based musician-producer, David Garza.

Beyond Sparta, Ward has performed in various bands and under several monikers over his long and winding career— from the iconic post-hardcore band At The Drive-In, to a slew of solo albums and, recently, his alt-country project, Sleepercar.

Having been a member of heavy bands but also showcasing his more melancholic side via his solo work, Ward says the new Sparta album feels like the logical meeting point of his influences. “Naturally it’s coming to this unity,” he says. “Those two worlds have always been on a path towards unity. And I knew in my heart that it was coming.”


Klingt so, als ob das wirklich eher Jim Ward solo ist und nur Sparta heißt, weil es wieder in eine etwas härtere Richtung geht

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 19447

Registriert seit 08.01.2012

13.02.2020 - 17:45 Uhr - Newsbeitrag
Eine gar nicht mal so kleine Sensation: 14 Jahre nach dem gefeierten dritten Album "Threes" melden sich SPARTA, die Band von Ex-At The Drive-In Gitarrist Jim Ward, dieses Jahr mit einem neuen Album zurück. "Trust The River" erscheint am 10. April 2020 bei Dine Alone Records. Die erste Single "Believe" ist bereits erschienen.

In seiner langen musikalischen Karriere ging es Jim Ward nie um Eitelkeiten, Geld oder eine große Erzählung bei der er im Mittelpunkt steht. Es ging immer um den Song, die Melodie, die Texte. Als er 2017 begann an neuen Songs zu arbeiten, die wieder mehr Riff- und E-Gitarren-orientiert waren, rief er sofort seinen langjährigen Freund Matt Miller an, mit dem er vor 20 Jahren das Projekt SPARTA gründete, und das vierte Album "Trust The River" nahm Formen an.

Klar, die Band lag nun 14 lange Jahre auf Eis, aber um eine "Reunion" handelt es sich trotzdem nicht. "Mir war immer wichtig, eine Band nie wirklich aufzulösen. Denn wenn man sich meine Karriere anguckt, war die immer nur von vielen "On-Off-Projekten" bestimmt. So sehr ich es in der Hand habe, versuche ich keine Permanenz in meinem Leben zu haben" sagt Ward.

SPARTA - "Believe"
Musikvideo:
Stream: https://smarturl.it/SpartaTrustTheRiver

Jim Ward war seit "Threes" natürlich nie untätig: nachdem er als Gitarrist von At The Drive-In einen eigenen Teil der Musikgeschichte schrieb, veröffentlichte er mehrere Solo-Alben und startete zuletzt als "Sleepercar" ein Alt-Country-Projekt. Auf "Trust The River" mischen sich diese Einflüße hörbar in den SPARTA-Sound, der immer noch mit einem Bein im Alternativerock und Posthardcore steht, auf der anderen Seite aber auch ruhigere Momente hat oder, wie in der Single "Believe", auch mal an Bruce Springsteen erinnert.

Dass seine melancholische Seite nun auf den Sound seiner Jugend stößt, war "ein ganz natürlicher Prozess, der sich für mich schon lange angedeutet hat" findet Ward.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24845

Registriert seit 07.06.2013

13.02.2020 - 17:52 Uhr
Sparta? Cool. Hätte ich ja fast verpasst.

Hoschi

Postings: 500

Registriert seit 16.01.2017

13.02.2020 - 19:15 Uhr
Of the single Ward notes, “‘Believe’ is a song that’s been on my desk for 10 years, I’ve recorded numerous versions but couldn’t quite get it where I thought it was ready until now. Once we had the basic track I sent it to my friend Carlos Arevalo from Chicano Batman for some guitar touches and was over the moon with his contribution. I couldn’t think of a better song from Trust The River to kick this new chapter off.”


Believe soll also "DER" Song sein ?!
Not my Sparta.
Da hätte es echt nix neues gebraucht.
Schade, mochte die 3 Alben zuvor ziemlich gerne, allen voran Wiretap Scars.

4/10

cargo

Postings: 394

Registriert seit 07.06.2016

13.02.2020 - 20:23 Uhr
Das im Video kann doch nicht ernsthaft die letztendliche Gesangsspur sein oder? :D
Klingt wie eins der "Band XY shreds" Videos. Absolut grauenhaft!

derdiedas

Postings: 604

Registriert seit 07.01.2016

13.02.2020 - 20:41 Uhr
schon arg vernuschelt ;)

manfredson

Postings: 389

Registriert seit 14.06.2013

13.02.2020 - 21:18 Uhr
Puh nee, hab mir gerade nochmal "Threes" angehört und da ist wirklich so gut wie jeder Song ein Volltreffer. Was man vom neuen Album bisher hören konnte, lässt mich aber völlig kalt. Wenn sich da nicht noch ein paar positive Überraschungen im Rest der Tracklist auftun, ist mein "Enttäuschung des Jahres"-Platz glaub ich schon besetzt.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24845

Registriert seit 07.06.2013

13.02.2020 - 22:05 Uhr
Puh, hat der stimmlich abgebaut. Das klingt echt schwach.

didz

Postings: 527

Registriert seit 29.06.2017

15.02.2020 - 11:33 Uhr
believe is ganz nett, die anderen beiden songs gefallen mir deutlich besser, auch wenn schon älter.
ich finds nur schade, das nach so langer zeit nur 10 lieder auf dem album sind, und man schon 3 davon kennt.
aber in erster linie freu ich mich einfach, das es überhaupt was neues gibt.

boneless

Postings: 3384

Registriert seit 13.05.2014

15.02.2020 - 11:35 Uhr
Ich würde das Album erstmal abwarten, bevor man groß rumjammert.
Irgendwie möchte und kann ich nicht daran glauben, dass es scheiße wird. Daran klammere ich mich jetzt.

Voyage 34

Postings: 957

Registriert seit 11.09.2018

15.02.2020 - 13:27 Uhr
dito

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 19447

Registriert seit 08.01.2012

21.02.2020 - 19:08 Uhr - Newsbeitrag
Nachdem SPARTA erst vor kurzem ihr erstes Album seit 14 Jahren angekündigt hatten, erscheint heute bereits die nächste Single aus "Trust The River", das am 10.04.2020 über Dine Alone Records erscheint. Zu "Empty Houses" gibt es auch ein Musikvideo.

"Unser Bassist Matt Miller brachte die komplette musikalische und textliche Idee von "Empty Houses" mit, und ich verliebte mich sofort darin. Die endgültigen Lyrics hatte ich schnell geschrieben. Der Song handelt von der Leere, die der Immobiliencrash asugelöst hat, und zahlreiche leere Häuser zurückließ, weil sie verkauft werden mussten. Wir wollten die Angst und Furcht der damals betroffenen einfangen und haben uns vorgestellt, wie man wohl damit umgeht" sagt Jim Ward über die Entstehung des Songs. Das animierte Musikvideo stammt von Kris Pierce.

SPARTA - "Empty Houses"
Musikvideo:
Stream: https://smarturl.it/SpartaTrustTheRiver

SPARTA wurden von Jim Ward vor 20 Jahren gegründet, als sich seine Band At The Drive-In trennte. Mit seinem neuen Projekt veröffentlichte er drei Alben, die heute alle zu Klassikern des Genres zählten. Zuletzt erschien 2006 das Album "Threes".

Mit "Trust The River" melden sich SPARTA nun endlich wieder zurück. Mit Gründungsmitglied Matt Miller am Bass schrieb Jim Ward seit 2017 neue Stücke, die die Melancholie seiner Soloalben oder seines Projekts Sleepercar, mit der Wucht seiner Posthardcore-Vergangenheit verbinden. Zuletzt war die Single "Believe" erschienen.

derdiedas

Postings: 604

Registriert seit 07.01.2016

21.02.2020 - 19:29 Uhr
Ich kenn jetzt schon 3 von 10 Tracks, ich glaube ich warte mal mit dem Anhören, sonst gibt's ja gar keine Überraschungen

Voyage 34

Postings: 957

Registriert seit 11.09.2018

22.02.2020 - 09:10 Uhr
Empty Houses gefällt mir bisher am besten. Bissher viel Hall auf den Vocals, unterstreicht die vorherigen Vermutungen... Guter Song. Ich warte aber ab jetzt auch aufs Album.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24845

Registriert seit 07.06.2013

26.02.2020 - 13:35 Uhr
Ok, "Empty houses" ist ganz schick. Aber die Stimme ist echt ziemlich durch, da hilft acuh der Hall nichts. Hat wohl doch "falsch" geschrien immer, der Herr Ward.

tjsifi

Postings: 481

Registriert seit 22.09.2015

26.02.2020 - 14:33 Uhr
Jepp, Empty Houses ist wirklich gut aber eben der erste gute Song neben den "ganz netten" anderen.

tjsifi

Postings: 481

Registriert seit 22.09.2015

26.02.2020 - 14:35 Uhr
Als ich den Song gerade bei Spotify gehört habe lief sofort im Anschluss "Guns of Memorial Park" und das ist halt einfach ein mehrfacher Klassenunterschied.

derdiedas

Postings: 604

Registriert seit 07.01.2016

26.02.2020 - 15:03 Uhr
Es ist schade, dass raus dem 2011 angekündigten Threes-Follow-Up nichts wurde. Noch ein Album mit der Besetzung wäre toll gewesen.

Das 2012 veröffentlichte "Chemical Feel" war ein super Song:
https://www.youtube.com/watch?v=Z6JoA8jzzMw

Klang wie eine Symbiose aus dem Stil von Threes und der alten Alben (und im Schlagzeug steckt eine Menge 'Arcarsenal', vielleicht ein Effekt der At the Drive-In-Reunion. An der das Album aber wahrscheinlich auch gescheitert ist).

jo

Postings: 2635

Registriert seit 13.06.2013

26.02.2020 - 15:20 Uhr
Unter "News" wird "Trust the River" als neuer Song angezeigt. Könnte man das mal korrigieren?

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 19447

Registriert seit 08.01.2012

20.03.2020 - 20:16 Uhr - Newsbeitrag

Copyright by Ivan Pierre Aguirre
SPARTA lassen heute mit "Miracle" den letzten Vorboten auf ihr neues Album "Trust The River" hören. Das erste Album der Band um At The Drive-In Gitarrist Jim Ward seit 14 Jahren erscheint am 10.04.2020.

"Miracle" feierte Premiere beim Magazin "Consequence of Sound" in der Reihe "Origins": in dem ausführlichen Artikel erfährt man u.a. was Jimmy Eat World-Sänger Jim Adkins mit der Entstehung des Songs zu tun hatte, und wie das Sonic Ranch Studio in Tornillo, Texas wo bereits Alben von TV on the Radio, Conor Oberst oder eben At The Drive-In entstanden sind, die Aufnahme beeinflusst hat. Dringende Leseempfehlung!

"Alle Teile dieses Songs entstanden spontan. Wir haben ihn dann zwei mal gemeinsam geprobt, und beim dritten Durchgang sofort aufgenommen. Und genau das ist der Take, den man jetzt hören kann - wir haben die Aufnahme seitdem nicht mehr angefasst!" schwärmt Ward. "Das war eine Erfahrung, die ich vorher noch nie gemacht habe. Dieser Song ist einfach in die Existenz explodiert."

Zum Text, der unverhoffterweise sehr gut in die heutige Zeit passt, sagt er: "Auch die Lyrics und Melodien entstanden schnell, nachdem ich mit unserem Produzenten David Garza darüber sprach. Ich erzähle eine fiktive, zeitlose Liebesgeschichte von zwei Liebenden, deren Romanze nicht erlaubt ist. Warum auch immer können sie kein Leben und kein Zuhause teilen - das kann viele Gründe haben: vielleicht leben sie in einem Umfeld in dem ihre Hautfarbe, Herkunft, Sexualität oder Religion sie daran hindert. Aber die Message des Songs und Refrains lautet: 'sometimes miracles come late' - Das heißt natürlich, dass man niemals aufgeben sollte. Gib die Liebe nicht auf! Gib die Hoffnung nicht auf!"


SPARTA - "Miracle"
Musikvideo:
Stream: https://smarturl.it/SpartaTrustTheRiver

Das Musikvideo wurde von Angie Reza Tures geschrieben und gedreht. Sie ist Mitglied von "Femme Frontera", einem Zusammenschluss von sechs Regisseurinen in der amerikanisch-mexikanischen Grenzregion. "Femme Frontera" setzt sich dafür ein, die Arbeit von weiblichen Filmschaffenden sichtbarer zu machen. Über ihre Idee zum Clip von "Miracle" sagt sie:

"Wunder geschehen selten, aber ich denke wir alle hoffen, dass wir irgendwann eines erleben dürfen. Ich habe das Video als Stop-Motion gedreht, also eine Serie von Schnappschüssen und Momenten, die den Alltag zeigen: Wie wir arbeiten, wie wir leben und wo wir Inspiration finden. Oft verlieren wir uns in dieser Routine, und wir laufen Gefahr, gar nicht wirklich zu realisieren was um uns herum passiert. So können wir ein Wunder schnell verpassen. Deshalb läuft die letzte Szene des Videos in Echtzeit: der Protagonist schafft es endlich, im Moment präsent zu sein, und kann seiner Zukunft hoffnungsvoll entgegen sehen."

Vorher waren die Singles "Believe" und "Empty Houses" aus dem Album "Trust The River" erscheinen. Das vierte Album von SPARTA erscheint ganze 14 Jahre nach "Threes".

Das Album-Release wird durch die derzeitige Situation nicht verschoben, jedoch müssen die bisher geplanten Live-Daten der Band in den USA verschoben werden. Deswegen hat Jim Ward gerade einen Patreon-Account gestartet: Patreon-Supporter erhalten für 5$ im Monat exklusive Demos, Behind the Scenes Footage und vieles mehr. Mehr Informationen gibt es hier.

sizeofanocean

Postings: 490

Registriert seit 27.01.2020

21.03.2020 - 12:18 Uhr
echt schade, wie langweilig und generisch das Songwriting geworden ist, wäre besser nicht unter dem Namen Sparta veröffentlicht worden, das Album scheint jedenfalls komplett verzichtbar zu sein...

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 19447

Registriert seit 08.01.2012

01.04.2020 - 21:15 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24845

Registriert seit 07.06.2013

01.04.2020 - 21:40 Uhr
Die Rezi klingt so, wie ich das Album nach den Vorabsongs erwartet habe. Schade.

derdiedas

Postings: 604

Registriert seit 07.01.2016

02.04.2020 - 16:28 Uhr
Ja, schade. Ich werd mir das mal am Stück anhören, aber besonders viel erwarte ich nicht mehr.

Ich verstehe die Motivation, das unter dem Namen Sparta rauszubringen, das Album hat viel mehr Aufmerksamkeit bekommen als Jim Wards letzte Projekte. Aber so halbgar, wie das Ganze scheint, hat er sich damit keinen Gefallen getan.

Ward kam mir im Vergleich zu den Selbstbeweihräucherungen der Mars-Volta-Typen (so sehr ich ihre Musik liebe) immer sehr sympathisch und bodenständig vor. Aber hier frage ich mich doch, was die andere Hälfte der letzten Sparta-Inkarnation dazu sagt.
Haben sie ihr ok gegeben, weil sie bei den reaktivierten At the Drive-In glücklich sind, oder ist das ein Alleingang von Herrn Ward?

didz

Postings: 527

Registriert seit 29.06.2017

10.04.2020 - 03:58 Uhr
hm ja, komisches ding.
ich find es sind eigentlich viele gute ideen auf dem album, und ich bin eigentlich auch fan davon sachen nich künstlich aufzublähen wenn eine idee einfach nich mehr hergibt.
aber das problem bei vielen songs is einfach, das sie keinen spannungsbogen haben.
die bridge weglassen, sachen nich ständig wiederholen, strukturen etwas auflockern...super. aber das problem is das die songs wirken als hätte man sie vor der bridge einfach beendet, irgendwie laufen sie ins leere.
sie wirken abgehackt und unfertig.
man hat die songs nach dem schema verse-chorus-verse-chorus-bridge-chorus komponiert, vor der bridge beendet, und so gelassen. dadurch hat das was übrig bleibt wie gesagt keinen spannungsbogen, weil die struktur nich angepasst wurde. so wirkt es auf mich.
ich mags trotzdem irgendwie, aber ein knaller isses leider nich geworden.
6/10

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 948

Registriert seit 31.10.2013

11.04.2020 - 20:15 Uhr
Ich kann alle Kritikpunkte nachvollziehen, möchte aber trotzdem bei didz Fazit "Ich mags trotzdem irgendwie" ansetzen.
Ich mag das Album sehr gerne, eben weil es so ein Stück weit skizzenhaft ist und manchmal ein bisschen so wirkt, als würde man ein paar Kumpels gerade beim Musik machen zuhören. Und irgendwie finde ich, dass das Ganze sogar richtig gut als Album funktioniert.
Warum da jetzt ausgerechnet Sparta drauf stehen muss, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

didz

Postings: 527

Registriert seit 29.06.2017

11.04.2020 - 22:44 Uhr
bin da ganz bei dir, martin.
ich möchte auch nochmal klarstellen, das die positiven aspekte und empfindungen in verbindung mit dem album klar überwiegen.

ich hab ein paar durchläufe mehr hinter mir und es ist kein song auf dem album wo ich sag "oh ne, den hör ich mir net an".
ich mag das album sehr gern, da is für mich kein schlechter song drauf.

auch believe und miracle gefallen mir mittlerweile, nachdem die als singles ein bisschen "underwhelming" waren.

grade die anfänge von miracle und auch class blue sind toll, auf sowas steh ich ja total^^

es is halt...ach...wie gesagt man hat beim hören aber auch gleichzeitig immer dieses nagende gefühl das es einfach besser, mehr sein könnte.
da steckt ein richtig geiles alternative-rock-album drin, aber dieses gefühl von "mit angezogener handbremse fahren" und dieses etwas schwachbrüstige der platte sind einfach zu präsent.

und was mich noch stört is, dass cat scream im vergleich zur "originalen" version leider verschlimmbessert wurde. weiss nich wieso dieser feinschliff sein musste, naja.

deshalb bin ich in der komischen situation, das es zwar vllt sogar eins meiner lieblingsalben des jahres is bis jetzt, ich aber nich mehr als ne 6 geben könnte.

ja, komisches ding halt^^

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24845

Registriert seit 07.06.2013

14.04.2020 - 16:49 Uhr
Immer wenn ich das Album höre, denke ich: Das klingt, als hätte er zuhause die Demos für die neue Sparta aufgenommen und diese anstatt an seine Bandkollegen ausversehen an die Öffentlichkeit verschickt.

didz

Postings: 527

Registriert seit 29.06.2017

14.04.2020 - 19:40 Uhr
ja, so kann mans auch ausdrücken ;-)

Vennart

Postings: 639

Registriert seit 24.03.2014

14.04.2020 - 20:51 Uhr
Ich finde es unaufgeregt solide, keine großen Höhepunkte (eventuell "Miracle") aber auch keine Ausfälle und ich finde es gerade ganz entspannend :)
Könnte sich auch als Grower herausstellen.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 6729

Registriert seit 26.02.2016

14.04.2020 - 20:54 Uhr
Ich kann euer Empfinden in den guten Momenten auch nachvollziehen, weshalb ich stellenweise zur 6/10 tendiert hatte. Leider stören mich die lauteren Songs immer noch und ein paar wirklich langweilige Songwriting-Kröten sind auch dabei.

Termin am tor

Postings: 187

Registriert seit 04.11.2019

16.04.2020 - 01:45 Uhr
Die Stimme des Sängers hat leider in den Jahren rapide abgebaut (in meinen Augen sieht er recht abgemagert und krank aus und diese fehlende Energie hört man der Platte an allen Ecken und Enden an (einzig "Miracle" versprüht noch den Verve von einst).

Und für eine raue Proberaum-Charme-Platte sind die Songs leider nicht gut genug.

Wenn man in 20 Jahren an Sparta denkt, wird an dieses Album leider niemand denken.

Termin am tor

Postings: 187

Registriert seit 04.11.2019

16.04.2020 - 01:59 Uhr
Was besonders ärgerlich ist: Viele Songs wie "Empty houses" oder "Cat Scream" haben schöne Passagen. Da wäre viel mehr drin gewesen. Hätte die band nach "threes" 2 weitere Platten bis zur jetzigen rausgebracht, wäre der Unterschied womöglich nicht so krass. So fällt die Diskrepanz zu den alten Platten umso mehr ins Gewicht.

Voyage 34

Postings: 957

Registriert seit 11.09.2018

16.04.2020 - 10:55 Uhr
Laut.de hat 4/5 gegeben (nicht dass das relevant wäre) aber eben die Platte auch ähnlich beschrieben, nämlich dass man vergessen sollte wie Sparta klangen

derdiedas

Postings: 604

Registriert seit 07.01.2016

16.04.2020 - 18:19 Uhr
Laut hat auch ein ganz interessantes Interview mit Ward

https://www.laut.de/Sparta/Interviews/Es-geht-nicht-nur-um-Sex,-Drugs-und-RocknRoll-15-04-2020-1755

Bin sowieso gerade positiv überrascht von der Seite. Fand die Reviews oft oberlächlich und hab sie lange nicht verfolgt, aber gerade was Interviews angeht haben sie gerade wirklich coole Sachen, auch z.B. das mit Notwist zu Shrink

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 8385

Registriert seit 23.07.2014

16.04.2020 - 19:09 Uhr
Ja, die Interviews sind oft gut.

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 948

Registriert seit 31.10.2013

27.05.2020 - 20:26 Uhr
Ich will nochmal eine Lanze für das Album brechen. Hab das Ganze inzwischen gerade aufgrund dieser eigenartigen Stimmung und des etwas hingeworfenen Charakters vieler Songs richtiggehend ins Herz geschlossen.

didz

Postings: 527

Registriert seit 29.06.2017

27.05.2020 - 21:31 Uhr
ich finds auch immernoch toll! :-D

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24845

Registriert seit 07.06.2013

28.05.2020 - 00:13 Uhr
hingeworfenen Charakters

Schön beschrieben. Und ja, genau dieser Aspekt ist mir an dem Album auch sympathisch.

Voyage 34

Postings: 957

Registriert seit 11.09.2018

28.05.2020 - 12:50 Uhr
Also mir gefällt das ALbum recht gut. Ist kein Meisterwerk und ganz sicher kein SParta Album im Sinne der Vorgänger, aber ganz losgelöst davon ein schönes ALbum, ich höres es gerne!

Seite: « 1 2
Zurück zur Übersicht

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum Du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread

Um Nachrichten zu posten, musst Du Dich hier einloggen.

Du bist noch nicht registriert? Das kannst Du hier schnell erledigen. Oder noch einfacher:

Du kannst auch hier eine Nachricht erfassen und erhältst dann in einem weiteren Schritt direkt die Möglichkeit, Dich zu registrieren.
Benutzername:
Deine Nachricht: