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Tom Waits - Bad as me

User Beitrag
Watchful_Eye
11.11.2011 - 03:20 Uhr
"Mit einem (verdienten) Pünktchen mehr wäre der Gegenwind in jedem Fall bedeutend geringer gewesen. "

Mit solchen Aussagen trägt man einen Teil dazu bei, dass eine 6/10 auch weiterhin eine "furchtbar schlechte" Wertung im Plattentests-Kontext bleibt. ;-)

Blöderweise hat sich unter Lesern wie Redakteuren gleichermaßen die 7 schon als Standard-Wertung etabliert, so dass Redakteure schon bei leicht davon abweichende Wertungen auf potentielle Minenfelder treten.
Watchful_Eye
11.11.2011 - 03:30 Uhr
*"schlechte"
*abweichenden

sry, es ist spät ;-)
6/10
11.11.2011 - 07:03 Uhr
6/10 (3/5), das bedeutet: durchschnittlich, mittelmäßig

Der Rest ist Lyrik
Björn-Vertretung
11.11.2011 - 08:57 Uhr
1. Rezis sind immer subjektiv!
2. wozu den Zusatzpunkt fürs Lebenswerk?
3. Waits kratzt's nicht - ist schon Millionär
Ähm
11.11.2011 - 09:09 Uhr
Keine Ahnung, wie lange du schon den "Job" machst, aber ein Kritiker sollte, weil sie schlicht zu erwarten ist, ebenfalls mit Kritik umgehen können und nicht so angepisst reagieren. ;)

Das meiste hier war aber keine Kritik, sondern blöde Pöbelei von beleidgten Waits-Fans.
Ähm
11.11.2011 - 09:50 Uhr
Wer sagt, ich wäre der Rezensent?

11.11.2011 - 14:48 Uhr
Mit solchen Aussagen trägt man einen Teil dazu bei, dass eine 6/10 auch weiterhin eine "furchtbar schlechte" Wertung im Plattentests-Kontext bleibt.

Warum sollte sich das auch jemals ändern? Das ist doch schon immer so. Die Bewertungsskala für "ehrliche", "handgemachte", "authentische" Musik geht hier bei 5/10 los, ganz egal wie harmlos, seicht, öde, abgestanden und beschissen die jeweiligen Platten sind, siehe James Blunt, Duffy, Jack Johnson, Milow, Thomas Godoj und dieser ganze Hausfrauen-Schmu halt.

Auf der anderen Seite endet die Skala für bösen, "unauthentischen" Mainstream-Pop, schlimmstenfalls auch noch aus dem Computer, bei aller aller höchstens 5/10. Es sei denn es kommen superauthentische Gitarren drin vor wie bei Pink, dann kann man auch ausnahmsweise mal ne 6 geben.
Hans
11.11.2011 - 17:39 Uhr
"Davon abgesehen fand ich die Rezension sehr treffend. Ich hätte sogar nur 5 gegeben, denn ich halte das neue Waits-Werk für ziemlich belanglos und langweilig."

Lächerlich. Purer Neid.



Wo Erfolg ist (siehe Metacritic-Wertung/Chart-Platzierung), gibt es auch jede Menge Neider und Misepeter. Bei Metacritic wird Tom Waits bereits vorgeworfen Rezensionen zu faken, bzw. Werbeagenturen damit zu beauftragen, da diese kurz nach Erscheinen des Albums geschrieben wurden. Das trifft Tom Waits hart, ist aber auch nicht ganz aus der Luft gegriffen.

Es gab schon Fälle in denen Plattenfirmen gezielt jemanden damit beauftragt haben Rezensionen bei UNCUT und MOJO zu schreiben. Das ging nach hinten los, da es irgendwann aufgefolgen ist. Da Tom Waits extrem viel unterwegs ist und das Geschäft sehr gut kennt, würde er nicht auf die Idee kommen selbst Rezensionen zu faken. Das kann nur schief gehen und ist absolut dumm.

Mir ist klar, dass das Album nicht jedem gefällt und daher sind auch negative Rezensionen wichtig und wertvoll. Schließlich muß man ja die Welt vor BAD AS Me und Tom Waits schützen.
Sick
12.11.2011 - 00:05 Uhr
"Tom Waits hat mit "Bad As Me" eines der besten Alben seiner Karriere veröffentlicht. Punkt. Der Rest ist Lyrik. Rezensenten-Lyrik."

Ach, Fanboy-Sprüche langweilen so. Kann keiner für voll nehmen. Gewisse Menschen würden auch noch eine 8/10 zücken wenn der gute Tom eine halbe Stunde mit Whiskey gurgeln aufgenommen hätte. Was solls. Nette Platte, OK. Aber irgendwie auch erwartbar und unspektakulär.
@ Sick
12.11.2011 - 00:15 Uhr
"Gewisse Menschen würden auch noch eine 8/10 zücken, wenn der gute Tom eine halbe Stunde mit Whiskey gurgeln aufgenommen hätten."

...sagen die Dummköpfe.
Sick
12.11.2011 - 00:29 Uhr
Ahh, das Niveau wird radikal gesenkt. Entweder Fanboy (ich sags ja) oder Troll.
Egal, macht das Album auch nicht besser.
Schöne Nacht noch. :-)))

Ach ja. Es heißt "...gurgeln aufgenommen hätte." nicht "...hätten". Wer hätte gedacht das kopieren so schwer ist. :)
Hans
12.11.2011 - 00:33 Uhr
Arschloch.
Hans
12.11.2011 - 00:55 Uhr
Ich danke nochmal im Namenmeines Fanclubs, der z.Z. sehr betrübt ist, dass das neue Tom Waits Album keine Beachtung fand, und nun kommen Herr Bischoff und Herr Sick persönlich und befassen sich damit, und auch die FAZ tut es. Ich habe Herrn Achim Lindner immer gesagt: das ist ein totgeborenes Kind, ein Zwitter, halb belanglos und halb langweilig. Es zu besprechen, dazu gehört Bildung u. man muß unterrichtet sein, das ist bei der Jugend nicht der Fall u. die ältere Generation hat das Thema satt. Was soll nun werden? Tom Waits rangiert mit Coldplay und Snow Patrol unter Gaukler, Scharlatane, und sie sind alle zusammen der letzte Dreck.

Auf jeden Fall ist Björn Bischoff und Sick der Nachweis der Hohlheit, der Pose, des Eitlen, der Leere vieler Tom Waits Alben glänzend gelungen. Ihre Botschaft ist hochinteressant und bedeutend.
Deppenleerzeichen
12.11.2011 - 01:34 Uhr
*doppelt auftauch*
Hans
12.11.2011 - 08:18 Uhr
Arschloch.
Jazzthetik
12.11.2011 - 09:10 Uhr
"Mit 61 gilt Tom Waits längst als der größte lebende Künstler abseits des Mainstreams. Eiun Phänomen und Phantom zugleich, um das sich umso mehr Mythen ranken, je mehr ins Land verstreichen. [...]
Lange war er ausgewichen, stets bemüht, nicht Sklave seines Erfolgs zu werden, indem er Vaudeville-Waits, den Punk-Waits, den Grunge-Waits hinzuerfand.

In nahezu allen Rumpelkammern der Musik trieb er sich herum,

mit dem Effekt, dass die Stammkundschaft ihm zwar treu blieb, aber irgendwann vor lauter Rollenspiel die Story nicht mehr zu erkennen war. Und jetzt gräbt er Balladen wie PAY ME, BACK IN THE CROWD, KISS ME, LAST LEAF, NEW YEAR`S EVE oder TELL ME aus - fassungslos schön, atemberaubend simpel. Die tiefgreifendste Innensicht auf diesen auf der Flucht befindlichen Menschen seit JERSEY GIRL und DOWNTOWN TRAIN. Etwas ganz Privates, aber dafür eigentlich viel zu groß."

In nahezu allen Rumpelkammern der Musik trieb er sich herum. So ist es. Von wegen Wiederholung.
Edit:
12.11.2011 - 09:15 Uhr
Mit 61 Jahren gilt TW längst als der größte lebende Künstler abseits des Mainstreams. Ein Phänomen und Phantom zugleich, um das sich umso mehr Mythen ranken, je mehr Jahre ins Land streichen.
Zuschauer
12.11.2011 - 09:39 Uhr
*gähn*
Bitte ein bisschen mehr Leidenschaft, Hans!
Hans
12.11.2011 - 11:09 Uhr
Arschloch.
Arschloch
12.11.2011 - 11:13 Uhr
Hans.
Hans´Fazit
12.11.2011 - 12:18 Uhr
Ohne Namen zu nennen, wozu ich Lust hätte: Was derzeit bei plattentests.de (und hier im Forum) an Popmusik gefeiert wird, ist meistens der Rede nicht wert, das kann man nicht laut und oft genug sagen. Regelmäßig wird das Mittelmäßigste gefördert, nur weil die Jurys (Threads) paritätisch halb mit Idioten, halb mit Geisteskranken besetzt sind.

Hans.
@Hans/Marianne
12.11.2011 - 12:26 Uhr
Nenn doch die Namen der Bands, schadet doch keinem. Ist grundsätzlich eher doof, so ne wichtigtuerische Geheimniskrämerei.
Wiglaf Droste
05.12.2011 - 18:17 Uhr
WENN AUFGETAUTES HOLZ SPRICHT


Wozu etwas von einer Sache verstehen, wenn man sich ein Leben lang durchbluffen kann als Dauerlautsprecher? Zuverlässig umnachtet schreibt Diether Dehm über Musik, in Klar, der Gratiszeitung der Linksparteifraktion im Bundestag über "Bad As Me", das jüngste Album von Tom Waits, wörtlich und ungekürzt so (Orthographie, Zeichensetzung und kursive Hervorhebungen im Original):

"Tom Waits ist immer ein Klangerlebnis. Aber über die Jahrzehnte überreizt die immer überreizte Stimme. Er schauspielert subversive Pose und - solange nicht mal ein Silbchen gegen das Kapital dabei ´rauskommt - klingt er nicht revolutionärer, als ein manierierter Wulfman Jack und auch selten nach Textiefe. ´Ich möchte, dass du mich küßt wie ein Fremder´, naja so ´was kann Howard Carpendale auch."

Während Diether Dehm, der Pose nicht schauspielern muß, Klaus Lage Textiefe Zeilen wie "Das Telefon schweigt wie gefrorenes Holz" in den Vollbart diktierte. Danny Dziuk schrieb in seinem Lied "Armer Willy" über Dehm: "seine lyrische Ader, rette sich wer kann..." Für Wolfman Jack kam Dziuks Warnung zu spät; der legendäre Radio-DJ starb 1995 und ist nun als "Wulfman" zurückgezerrt worden, zumindest in die Welt des Diether Dehm, von dem man sich nur wünschen kann, er nähme sich sein gefrorenes Holz zum Vorbild.
Jens Balzer
05.12.2011 - 18:24 Uhr
Tom Waits ist der Howard Carpendale von heute. Mein Reden!
Wulfman Jack
05.12.2011 - 18:36 Uhr
"Dann bin ich auch wohl umnachtet..."

Ja.
BB
11.01.2012 - 19:25 Uhr
"Tom Waits has the best-reviewed major album of 2011"

http://www.metacritic.com/feature/best-albums-of-2011?tag=supplementary-nav;article;1

Und Bischoff gibt eine 6/10.
bee
11.01.2012 - 21:13 Uhr
" best-reviewed major album"
tja, da ist das Problem
BB
11.01.2012 - 21:17 Uhr
mit "major album" sind in diesem fall einfach alle 'regulären' erst-vös gemeint. gerade letztes jahr kamen ja dutzende reiusses raus, viele davon mit einem score von 95-100.
saddle up
12.01.2012 - 08:29 Uhr
boring shit und nix neues. das gilt natürlich auch für viele von den hier eher abgefeierten alben (wobei der konsens nicht mehr so groß ist, wie vor ein paar jahren). gilt aber ebenso für sonstwo abgefeierte andere platten. tom waits ist nicht heilig (und nicht heiliger als andere), und auch er liefert oft mittelmaß und bad as me berührt das herz kaum. da kann die jazzthetik noch so viel drüber salbadern.

kingsuede

Postings: 2795

Registriert seit 15.05.2013

22.10.2017 - 23:37 Uhr
Immer noch wahnsinnig großartig und ein wenig unterschätzt in der Waitschen Diskographie. Insbesondere Talking at the same time und das finale Doppel aus Hell broke luce und New year‘s eve sind absolut hinreißend.

8,5/10

fakeboy

Postings: 2319

Registriert seit 21.08.2019

16.03.2022 - 20:39 Uhr
Was Kingsuede sagt. Talking at the same time ist gigantisch.

Deaf

Postings: 1692

Registriert seit 14.06.2013

16.03.2022 - 22:22 Uhr
Die 6/10 war natürlich ein Hohn, keine Frage. Würde mich ebenso für "Talking at the same time" entscheiden als besten Song, der Titelsong und der Opener "Chicago" dürfen für mich auch noch zu den Highlights gezählt werden.

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