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Tom Waits - Bad as me

User Beitrag
Hans
03.11.2011 - 21:22 Uhr
Der erste Verriss von BAM, von Björn Bischoff. Anderes hätte mich gewundert, ich rechnete mit viel Gegenwind, und dennoch: Der erste Verriss einer Platte ist immer etwas Unerwartetes, besonders bei dieser Platte. Obwohl man die Rezensenten von plattentests.de zur Genüge kennt, hält man es bis dahin doch für unmöglich, dass irgendjemand eine solche Platte verreißen könnte.

Nun ja, der Rezensent mag Tom Waits einfach nicht, das merkt man.
IFart
03.11.2011 - 21:24 Uhr
naja Verriss...
6/10
HV
03.11.2011 - 21:29 Uhr
das rym-rating ist übrigens 3.94/5.0, was außerordentlich gut ist.
Hans
03.11.2011 - 21:29 Uhr
Es ist ein Verriss! Lies den Text.
tobi
03.11.2011 - 21:29 Uhr
Definitiv zu schlecht bewertet.
Hans
03.11.2011 - 21:34 Uhr
Der Verriss von Björn Bischoff ist derart blöd-schlaumeierisches Geschreibsel.
BAM sei im popkulturellen Kontext eine gute Platte (also 8/10),
im waitschen Kontext eine Rutsche oder so was ähnliches (also 6/10).

Was soll das?
@Hans
03.11.2011 - 21:35 Uhr
hab den text gelesen
ist kein veriss.
Hans
03.11.2011 - 21:38 Uhr
Was dann?

03.11.2011 - 21:40 Uhr
Ne durchschnittliche Bewertung. Herr Gott, bist du nur zu Schwarz/Weiss-Denken in der Lage?
Hans
03.11.2011 - 21:45 Uhr
Bist du nicht in der Lage eine Rezension zu lesen? Das ist ein Verriss.

03.11.2011 - 21:47 Uhr
Hör auf rumzuheulen.
NUR SO ZUM VERGLEICH
03.11.2011 - 21:48 Uhr
DAS....

http://www.plattentests.de/rezi.php?show=1038

ist ein Verriss.
Enntäuscht
03.11.2011 - 22:22 Uhr
Es ist ein Verriss. Nur, für eine 4/10 oder 5/10 fehlte Björn Bischoff dann doch der Mut.

"Muß Björn Bischoff jetzt zur Beichte gehen für seine Freveltat?"

Nein, sicher nicht: Es ist das heilige Recht jedes Rezensenten, seine Empfindungen auszudrücken. Mein (Unser) Recht ist es, sie nur als die seinen anzuerkennen - was übrigens alles andere als ein Trost ist! In gewissen Augenblicken, nicht in selbstgewissen, aber in mutigen oder verzweifelten Augenblicken sehnte man sich danach, sich (die Platte, das Buch) einem unbedingten Maßstab unterziehen zu können.
Björn
03.11.2011 - 22:22 Uhr
Oder das oder das.
LG
03.11.2011 - 22:22 Uhr
Ich finde, man muss etwas kritisieren dürfen, ohne es selbst besser zu können.

Richtig. Allerdings sollte Kritik fundiert sein und sich nicht in Worthülsen äußern.
"ahnungslose-ärgerliche Rezension" und "aber bei plattentests.de wird dreist dran herumgemosert" ist unsachliche Polemik.

Weiß nicht warum sich LG hier so aufregt.

Mein Puls ist so niedrig, ich brauche erstmal einen Kaffee.

Björn
03.11.2011 - 22:25 Uhr
Es ist ein Verriss. Nur, für eine 4/10 oder 5/10 fehlte Björn Bischoff dann doch der Mut.

Nö, ist ja immer noch eine gute Platte - eben nur mit ein paar Schwachpunkten.
Enttäuscht
03.11.2011 - 22:30 Uhr
Blöd-schlaumeierisches Geschreibsel, wie schon gesagt.
LG
03.11.2011 - 22:38 Uhr
Kritik bezeichnet "die Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung" in Bezug auf eine Person oder einen Sachverhalt.
Fazit: Üben!
Kent Brockman
03.11.2011 - 22:48 Uhr
Die Kritik lässt sich auf den typisch dummen Idiotentext von Besserwissern herunter kürzen: "Früher mit Raindogs war es viel besser".
Aus Trotz
04.11.2011 - 00:14 Uhr


"Im Vorfeld schlich sich das Gefühl ein, dass mit BAD AS ME irgendwas nicht stimmen kann. Die Blogs hyperventilieren, nachdem der Stream gerade ein paar Stunden aufgetaucht war. Meinungsbild 2.0 eben: Wer sich zuerst meldet muss recht haben. Und gerade zu Tom Waits kann es ja nur eine Meinung geben. Alles außer Höchstwertung kommt da einem Hohn gleich."

Falscher Respekt, denkt sich Björn Bischoff. Vielleicht sollte man dem Album einfach mal (aus Trotz) ne 6/10 geben. Alle anderen Hörer sind taub. Außer mir.


@Björn
04.11.2011 - 02:12 Uhr
@Björn

Halt endlich mal die Fresse !

captain kidd
04.11.2011 - 08:56 Uhr
erklärt mir jemand mal die faszination für den mann mit der muppets-stimme? hören seine fans sonst auch so vaudeville-kram? oder jelly roll morton? oder ist das eher ein muss-man-gut-finden-künstler?
Dylan
04.11.2011 - 09:02 Uhr
8/10

Die Songs sind klasse, seine Stimme sehr variabel, die Instrumentierung abwechslungsreich.

Leider ist die Produktion wirklich etwas glatt und blutarm. Geniale Songs wie "Bad As Me" und "Hell Broke Luce" hätten noch mehr Wucht entwickeln können.

Eine 9/10 wäre drin gewesen.
Pete
04.11.2011 - 09:17 Uhr
Meine Vermutung: Björn Bischoff ist Lou Reed Fan - und muss auch noch mit der Tatsache Leben, dass Tom Waits Lou Reed mit BAD AS ME gerade wieder die Schau gestohlen hat. Wie zur Revanche hat er nun diese Rezension geschrieben, um allen Tom Waits Fans mal kräftig den Mund zu stopfen.
Dylan
04.11.2011 - 09:22 Uhr
Waits und Reed sind kein Vergleich.

Reed kann nicht singen, dennoch sind seine Songs gut und haben durch die brüchige Stimme ihren Reiz. Lulu ist nicht so schlecht wie es gemacht wird! Bad as me aber auch nicht so gut wie man lobhudelt.

Aus der 6/10 spricht meiner Meinung nach die Enttäuschung über keine weitere Großtat. Das finde ich auch okay, da es subjektiv beurteilt und mit Sachverstand erläutert wurde.
Pete
04.11.2011 - 09:31 Uhr
"Aus der 6/10 spricht meine Meinung nach die Enttäuschung über keine weitere Großtat."

Das ist Unsinn. Lies den ersten Satz: "Im Vorfeld schlich sich das Gefühl ein, dass mit BAD AS Me irgendwas nicht stimmne kann." Schon im Vorfeld (bevor er die Platte gehört hat) schlich sich die 6/10 in seinen Kopf ein!
BB mag die Musik von Tom Waits einfach nicht, das merkt man. BB schneidet eine Kartoffel zurecht, bis sie wie eine Birne aussieht, dann beißt er hinein und empört sich in aller Öffentlichkeit, dass es nicht nach Birne schmeckt, ganz und gar nicht.
tom
04.11.2011 - 09:40 Uhr
haha. eine 6, das ist wohl die fehlbewertung des jahres. peinlich.t
Dylan
04.11.2011 - 10:01 Uhr
Nun gut, für mich ist es natürlich auch eine Fehlbewertung, da es sich schlicht um Waits' bestes Album seit "Mule Variations" handelt.

Die Frage ist, wie weit die Bewertungen auf Plattentests.de die Meinungen einzelner Rezensenten wiederspiegeln (sollen) oder vielleicht auch mal mehrere Redaktionsmitglieder mitbestimmen (sollen).

Ich fände es sinnvoll, wenn die Bewertung sich immer aus mehreren Meinungen zusammensetzt.
Pete
04.11.2011 - 10:09 Uhr
So ist plattentests.de: vergibt ihre Rezensionen konträr zu den Vorlieben der Kritiker. Was erreicht man damit? Dass Leute unsicheres Gewäsch über Künstler/Musiker schreiben, von denen sie gerade mal eins, zwei Platte (in diesem Fall "Rain Dogs" und "Real Gone", evtl. "Swordfishtrombones") gehört haben.
Dylan
04.11.2011 - 10:16 Uhr
Dass da generell ein "konträres" System dahinter steckt will ich jetzt mal nicht unterstellen.

Tatsächlich habe ich aber oft dass Gefühl, als müsse man sich mehr "Indie" geben als z.B. laut.de, pitchfork.com und andere...

Tom Waits ist zurecht einer der wenigen Künstler, die sich stets auf hohem Niveau bewegt haben und auf den sich viele Kritiker einigen können.

@plattentests.de: Nicht jeder "Hype" ist ungerechtfertigt - Ihr müsst nicht immer die ersten und einzigen sein, die etwas gut finden!
Demon Cleaner
04.11.2011 - 10:17 Uhr
Ich fände es sinnvoll, wenn die Bewertung sich immer aus mehreren Meinungen zusammensetzt.

Was dem Sinn einer Rezension widersprechen würde, die ja nichts anderes wiedergeben soll, als die Meinung eines Redakteurs. Durchschnitte sagen für mich sogar weniger aus - und soll dann im Text auch je ein Absatz von nem anderen redakteur verfasst werden?
Was ich schön finde, ist allerdings, wenn Platten vom gleichen Interpreten auch weitestgehend von gleichen Rezensenten besprochen werden.

Meine Vermutung: Björn Bischoff ist Lou Reed Fan - und muss auch noch mit der Tatsache Leben, dass Tom Waits Lou Reed mit BAD AS ME gerade wieder die Schau gestohlen hat.

Ungeachtet der Qualität beider Alben schlägt "Lulu" sicherlich höhrere Wellen als "Bad As Me".

Ich finde das Album nach dem ersten Hören nicht schlecht, überraschend zugänglich. Kenne aber bisher auch nur "Rain Dogs" und "Mule Variations" (sollte die Messlatte schon recht hoch legen).
Pete
04.11.2011 - 10:26 Uhr
"Ungeachtet der Qualität beider Alben schlägt LULU sichere höhere Wellen als BAD AS ME."



Ja, weil es so schlecht ist. THE QUIETUS rät, lieber dem Gras beim Wachsen zuzuhören als dieser Platte.
Dylan
04.11.2011 - 10:29 Uhr
Naja, die Diskussion gehört ja hier auch nicht her.

Schließlich geht es hier um Bad As Me und nicht um allgemeine Kritik.

Das ganze sujektiv-objektiv-Ding ist sowieso immer sehr schwer zu beurteilen.

Ich finde, dass die Kritik an Bad As Me aber zu subjektiv ausgefallen ist und nicht genau herauskommt wie die Platte klingt oder welches Gefühl sie vermittelt.

Dafür muss man sie aber eben vor dem Kauf hören und sich nicht nur auf Rezensionen verlassen.
cine
04.11.2011 - 10:33 Uhr
Die Blogs hyperventilieren, nachdem der Stream gerade ein paar Stunden aufgetaucht war.

Merkwürdig. Davon habe ich überhaupt nichts mitbekommen. Vorfreude ja, "Hyperventilieren" blödsinn. Mir scheint es eher so, als wolle Bischoff verzweifelt einen Widerspruch zwischen Erwartungshaltung und tatsächlicher Qualität an den Haaren herbeiziehen. Fail.

@captain kidd: Es wird Zeit, dass dir deine Pfleger das Internet verbieten. Deine Kommentare werden leider immer schlimmer :(
fluke
04.11.2011 - 10:48 Uhr
@LG
03.11.2011 - 21:12 Uhr
Ganz Unrecht hat er nicht. Die ehemalige Kompetenz-Phallanx aus Leuten wie Ding, Wollmann, Gerhardt, Jakobs usw lichtet sich immer mehr und wird durch unbedarfte Jungspunde ersetzt, die so weit über laut.de-Niveau nicht sind. Merkt man nicht nur am Inhalt, auch an der sprachlichen Versiertheit.


yep!

den niedergang liest man aber auch bei magazinen wie visions, wo es seit 2001 kontinuierlich bergab geht. fluktuation in der redaktion...
yes
04.11.2011 - 10:50 Uhr
Das sinkende Niveau spiegelt sich auch im letzten Jahrespoll wieder (Favoriten der Redaktion).

Wo waren hier folgende Alben?

The Coral – Butterfly House
Sufjan Stevens – The Age Of Adz
Warpaint – The Fool
Beach House – Teen Dream
yes
04.11.2011 - 10:52 Uhr
Sorry! Teen Dream war dabei...
Lempel
04.11.2011 - 11:13 Uhr
Anstatt der Rezension irgendetwas haltbares entgegenzustellen wird geflennt und geschimpft, als hätte man im Rosenstolz-Forum geschrieben, AnNa R. röche nach Lulu. Reißt euch doch mal zusammen!
Mimimi
04.11.2011 - 11:19 Uhr
Und die anderen 3 Sind sicher keine schlechten Alben, aber in den Top 10 haben sie beim besten Willen nix verloren.

Was dem Sinn einer Rezension widersprechen würde, die ja nichts anderes wiedergeben soll, als die Meinung eines Redakteurs. Durchschnitte sagen für mich sogar weniger aus - und soll dann im Text auch je ein Absatz von nem anderen redakteur verfasst werden?

In der Spex wurde das mal eine Zeit lang quasi genau so gemacht. Zu jedem Album ergab sich dann eine kleine Diskussion mit teilweise ziemlich abweichenden Meinungen, also ganz ähnlich wie es hier in den jeweiligen Threads laufen könnte, wenn es ein wenig mehr qualifizierte Beiträge geben würde und etwas weniger Geblubber.
Björn
04.11.2011 - 12:05 Uhr
Dass Leute unsicheres Gewäsch über Künstler/Musiker schreiben, von denen sie gerade mal eins, zwei Platte (in diesem Fall "Rain Dogs" und "Real Gone", evtl. "Swordfishtrombones") gehört haben.

Und was, wenn ich Dir jetzt sage, dass ich fast alle Waits-Platten im Regal habe?

Ganz Unrecht hat er nicht. Die ehemalige Kompetenz-Phallanx aus Leuten wie Ding, Wollmann, Gerhardt, Jakobs usw lichtet sich immer mehr und wird durch unbedarfte Jungspunde ersetzt, die so weit über laut.de-Niveau nicht sind. Merkt man nicht nur am Inhalt, auch an der sprachlichen Versiertheit.

Ungeachtet der Qualitäten der Schreiber: Es gibt hier zahlreiche Threads, in denen gegen den Schreibstil der "alten" Autoren gepöbelt wird - komischerweise immer dann, wenn die Wertung nicht mit der des Pöblers übereinstimmte.

Man merkt, dass der Autor sich schon vor dem ersten Hördurchgang vorgenommen hat, mit dem Album besonders streng ins Gericht zu gehen und sich von den viellen positiven Kritiken abzuheben.

Oder schon nach den ersten Durchläufen des Streams leicht enttäuscht war.
Hans
04.11.2011 - 12:21 Uhr
"Und was, wenn ich dir sage, dass ich fast alle Waits Platten im Regal habe."

Im Regal, alles klar.
Lempel
04.11.2011 - 12:45 Uhr
Wahrscheinlich auch noch so ein Ignorantenregal aus Spanplatte! Die Frage, ob man sich einen Aufbewahrungstempel für seine Waits-Platten leistet, ist halt vor allem eine Frage des guten Geschmacks.
Ryan Adams
04.11.2011 - 12:55 Uhr
6/10 wtf ?
laut pt eine stufe mit gold cobra von limp bizkit ???
lächerliche bewertung ....


@ Ryan Adams
04.11.2011 - 13:04 Uhr
Das ist falsch. Der Autor schreibt doch: "Im popkulturellem Kontext schwingt sich die Platte zu einem guten Album auf (also 7/10 oder 8/10), im waitschen Kontext schwingt sich die Rutsche ein Stück weiter runter (also 6/10). Alles klar, oder?
Ryan Adams
04.11.2011 - 13:19 Uhr
finde es trotzdem nicht gerechtfertigt im waitischen kontext zu bewerten ... das wird bei anderen platten hier auch nie gemacht ...
denn dann wären alle anderen ne 1/10 ^^
im waitischen kontext ^^
Marianne
04.11.2011 - 13:29 Uhr
Ich wußte erst nicht, was der Autor damit sagen wollte - ach so - jetzt begreif ich: Im popkulturellem schwingt sich die Platte zu einem guten Album auf (also 6/10), im waitschen Kontext schwingt sich die Rutsche ein Stück weiter runter (also 3/10 oder 4/10).

Man muß BB für die 6/10 sogar dankbar sein!
Hans
04.11.2011 - 13:35 Uhr
Sag ich doch: BB´s Rezension ist ein Verriss.
Hans
04.11.2011 - 13:36 Uhr
Sag ich doch: BB´s Rezension ist ein Verriss.
Marianne
04.11.2011 - 13:45 Uhr
3/10 wäre demnach eine faire Wertung?
Hans
04.11.2011 - 13:47 Uhr
Im waitschen Kontext, ja.

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