Bayern: Landtagswahl

User Beitrag
Altstalinist Herbert Bitterbirne
16.09.2013 - 20:16 Uhr
"Was braucht der reichste Fabrikant um seine Waren zu produzieren und zu vertreiben?"

Interessante Sprache, hat was von 1927 im äußeren Kaukasus.
Die Wahlfakten
16.09.2013 - 22:24 Uhr
Lol, in Bayreuth gabs eine Wahlbeteiligung von 110%! :D
Piet aus der Disco
16.09.2013 - 22:37 Uhr
Das macht Sinn.Die Stimmen von Gottschalk und den Wagner-Nachfahren zählen schon 105%

Castorp

Postings: 2793

Registriert seit 14.06.2013

17.09.2013 - 13:56 Uhr
http://www.nachdenkseiten.de/?p=18640

"So viele Bayern sind es ja auch gar nicht, die sich mit der CSU so ganz identifizieren. Bezogen auf die Gesamtheit der Wahlberechtigten sind es ja nur etwas über 30 Prozent, die für die CSU abgestimmt haben. „Tiefe Verankerung in der bayerischen Bevölkerung“, wie sie Seehofer für seine Partei reklamierte, sieht jedenfalls anders aus. Die anderen Parteien wurden natürlich noch viel weniger gewählt, als ihre Prozentanteile ausweisen, aber wenn Seehofer am Wahlabend die zweitschlechteste Wahlbeteiligung mit 63,9% als „phantastisch“ und „als Gewinn für die Demokratie“ bezeichnet und wenn er dann noch behauptet „jeder Zweite hat uns gewählt“, dann muss man schon mal auf diese Realitäten hinweisen dürfen. Im Übrigen hat die CSU mit weniger als der Hälfte der Stimmen nur deshalb eine so satte Mehrheit der Parlamentsmandate (101 von 180), weil knapp 14 % der abgegebenen Stimmen nach dem bestehenden Wahlrecht schlicht unter den Tisch fallen. Und zu viel Hoffnung sollte Seehofer auf das „große Vertrauenskapital“ für seine CSU auch nicht setzen, wenn fast die Hälfte der Bayern eine Alleinregierung dieser Partei für schlecht hielt."

Mainstream

Postings: 1860

Registriert seit 26.07.2013

17.09.2013 - 14:03 Uhr
Geringe Wahlbeteiligung kann Blindvertrauen bedeuten, was bei den tollen Umständen hier nur schlüssig wäre.

Castorp

Postings: 2793

Registriert seit 14.06.2013

17.09.2013 - 14:03 Uhr
http://www.nachdenkseiten.de/?p=18648

"Als gefühlter Background sind sicher 800 Jahre Wittelsbacher und ein dominierender Katholizismus sicher ein nicht zu übersehender Faktor für diese ausgeprägte bayerische Identität. (Welcher deutsche “Volksstamm” kann denn schon auf eine solch lange und ausgeprägt-einheitlich-tradtionsreiche Geschichte zurückblicken?

Darüber hinaus aber sollte man einmal – entgegen der ganzen beliebigen Oberflächlichkeit der Medien – einmal etwas tiefer schürfen.
Dabei sehe ich nicht die während seiner Amtszeit gezeigte Wendigkeit von Seehofer ( z.B. Donau-Ausbau und Studiengebühren) als die wichtigsten Erfolgskriterien für diesen CSU-Erfolg an, sondern die klare Positionierung von Edmund Stoiber den – vorher regelrecht an die Seite geschobenen – Horst Seehofer der CSU als seinen Nachfolger zu präsentieren.
(Er hatte in dieser Phase – im Jahre 2004 ! – sogar ein Buch von Albrecht Müller (“Die Reformlüge” mit vorgestellt? Die “Welt” schrieb über diesen Seehofer damals “Der mit den Linken tanzt“.)

Bei dieser Buchvorstellung kritisierte Seehofer die ganze “hochgezogene” Demografie-Debatte als Mittel sozialpolitischer Demagogie – und fand, dass die Lohnnebenkosten kein Problem sind – nicht gerade “mainstream-fähig”!

Seehofer stand in der CSU – auch mit seinem sozialen Engagement gegen den damals vorherrschenden marktradikalen Mainstream in der CSU unter Stoiber. Und dennoch gelang es Stoiber ihn als seinen Nachfolger durchzusetzen.

Stoiber hatte eben schneller diese Gefahr erkannt, die der Direktor der “Monde Diplomatique”, Serge Halimi unter der Überschrift “Rückeroberung der Politik” – erst jetzt – so beschrieb: “Die neoliberale Utopie hat ihren Teil des Traums, ihren Absolutheitsanspruch, ihre Ideale verbraucht, ohne die Gesellschaftsprojekte nicht dauerhaft überleben können. Sie bringt nur noch Privilegien für wenige hervor, kalte und tote Existenzen. Die Wende wird kommen. Jeder kann dazu beitragen, dass es ein bisschen früher so weit ist”.

Stoiber hatte dieses “Verbrauchtsein” der neoliberalen Utopie mit ihren Versprechungen wohl “etwas früher” als andere und damit noch ziemlich rechtzeitig für die CSU erkannt – und mit Blick auf die CSU einige klare Konsequenzen daraus gezogen."

Castorp

Postings: 2793

Registriert seit 14.06.2013

17.09.2013 - 14:04 Uhr
@Mainstream:
Schon, aber es kann auch ein "Mei, es ändert sich doch eh nichts" bedeuten.
kopfschüttel
17.09.2013 - 14:25 Uhr
traurig was aus patte inzwischen geworden ist. schlimm.
@kopfschüttel
17.09.2013 - 14:26 Uhr
er hat halt inhaltlich nichts mehr zu sagen
Hans hartz
17.09.2013 - 14:31 Uhr
Zumindest bleibt er sich treu und ignoriert einfach alle Fakten und Argumente.
Karl Liebknecht
17.09.2013 - 14:34 Uhr
Castorp, auch dich möchte ich noch mal ausdrücklich darum bitten, es gut sein zulassen und dich nicht so hemmungslos mit geistigem Bullshit zu brüsten, den du ohnehin nicht für eine Seklunde verstehst.

Meiner Treu
17.09.2013 - 14:40 Uhr
Treue dem Vataland!
Aurecht & wacker
17.09.2013 - 14:41 Uhr
Nieder mit den Antideutschen!
Meiner Treu
17.09.2013 - 14:41 Uhr
Denn sie sind gegen mein Vataland!
Hart wie Kruppstahl
17.09.2013 - 14:43 Uhr
Wir dulden wei Castorp keine Antideustchen in unseren fest geschlossenen Reihen! Vorwärts!
Meiner Treu
17.09.2013 - 14:50 Uhr
Der Antideutsche ist schwachbrüstig wie ein Häufchen Laub im strammen Eichenwald! Dem zeigen wir schon noch, was eine Harke ist. Wasser marsch!
C.astorp
17.09.2013 - 14:52 Uhr
Ich möchte mit den meinesgleichen in die Gemeinschaftsdusche. Antideutsche dürfen nicht mit.
Meiner Treu
17.09.2013 - 14:53 Uhr
Mein Leibgericht: Strammer Max!
Wahlfälschung in Baziland
19.09.2014 - 02:39 Uhr
Im niederbayerischen Geiselhöring hat die CSU die Kommunalwahl gewonnen. Dann fiel auf: Etliche Stimmzettel wurden mit derselben Handschrift ausgefüllt. Eine christsoziale Großbäuerin wollte wohl nachhelfen.
Post von Wagner
05.12.2017 - 11:07 Uhr
Lieber Markus Söder,

Sie haben den Machtkampf gegen Seehofer gewonnen. Sie werden Ministerpräsident von Bayern. Die Heimat der Bierbäuche, des besten Fußballvereins, der besten Abiturienten, der teuersten Mieten, des schönsten Himmels, wenn er wolkenlos ist.
Ich kenne keinen Journalisten, der Sie mag. Heribert Prantl, der Chefkolumnist der „Süddeutschen Zeitung“, nannte Sie rücksichtslos, ruchlos, skrupellos.
Hier muss ich eingrätschen. Söder ist im Prinzip ein netter Kerl. Einser-Abitur. Als Pubertierender hatte er ein Franz-Josef-Strauß-Poster an der Wand. Nach seinem Jurastudium wurde er Journalist, beim Bayerischen Rundfunk.

Markus Söder war schon als Jungendlicher ehrgeiziger. Seit wann ist Ehrgeiz schlecht?
Eine Facette in seinem Leben irritiert mich. Beim Fasching verkleidet er sich als Marilyn Monroe, als Punk, als Homer Simpson, als Shrek. Was ist lächerlich, was ist ernst?
Ich habe ein Fontane-Zitat gefunden. Ich glaube, es passt auf die Figur Markus Söder. „Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.“
Sie werden Ministerpräsident von Bayern, vermasseln Sie es nicht.

Herzlichst
Franz Josef Wagner

Seite: « 1 2 3 4 5
Zurück zur Übersicht

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread
Dein Name:
Deine Nachricht: