Ich fühle mich im Kapitalismus wohl

User Beitrag
Mr. Feel Well
03.09.2011 - 11:16 Uhr
Was kann ich sonst noch sagen? Meine einzigen Sorgen sind Luxussorgen, wie die Frage, ob meine the Gaslight Anthem CDs durch den Kreationisten-Typ ungeiler werden.
...
03.09.2011 - 11:29 Uhr
ich fühle mich hier nicht so wohl:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/47/Starved_girl.jpg
Julia
03.09.2011 - 11:43 Uhr
Blöd nur,dass die Menschen in Afrika schon immer verhundert sind. Egal, welches System wir hatten.
Mr. Feel Well
03.09.2011 - 11:48 Uhr
@...

dann musst du einen Umzug in Betracht ziehen. nimm doch das nächste boot nach lampedusa
Romeo
03.09.2011 - 11:48 Uhr
Stimmt doch gar nicht.
...
03.09.2011 - 11:53 Uhr
"Der Kapitalismus ist Schuld am Hunger"

Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. Das ist kein Schicksal, sondern Produkt des globalen, vom Westen beherrschten Wirtschaftssystems, meint der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler

taz: Herr Ziegler, Sie sind nach Jahrzehnten als Universitätsprofessor und Parlamentsabgeordneter nun UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Ist das auch eine Rückkehr zu Ihren Wurzeln?

Jean Ziegler: Mein Schlüsselerlebnis war im Kongo, da war ich ein ganz junger Mann. Ich arbeitete damals, Mitte der Sechzigerjahre, für die UNO. Das war ja das erste Mal, dass die Weltorganisation ein Land übernommen hat. Wir saßen in unserem Luxushotel in Kinshasa, das war bewacht von den Gurkhas, den nepalesischen Blauhelmen. Täglich kamen Kolonnen halb verhungerter Kinder aus der Stadt. Die Köche warfen ihnen Speisereste über den Stacheldraht. Die Kinder kletterten in den Draht, rissen sich die Finger auf. Die Gurkhas schlugen ihnen auf den Kopf, damit sie nicht rüber kommen. Damals habe ich mir geschworen, nie wieder auf der Seite der Henker zu stehen - auch nicht zufällig.

Seit einigen Jahren kämpfen Sie nun gegen den Hunger in der Welt.

Ich stehe jetzt dem gegenüber, was eigentlich die Essenz unserer Wirtschaftsweise ist. 100.000 Menschen sterben täglich an Hunger oder seinen unmittelbaren Folgen. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 856 Millionen Menschen sind schwer unterernährt - einer von sechs Menschen auf diesem Planeten. Und das auf einem Erdball, der vor Reichtum überquillt. Schon heute könnten ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernährt werden,also das doppelte der Weltbevölkerung. Das heißt: Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.

Aber kann man das dem globalen Kapitalismus anlasten? Gehungert wird doch dort, wo er kaum Wurzeln geschlagen hat.

Der Hunger hat schon mit einer mörderischen Monopolisierung der Reichtümer zu tun. Die 500 größten multinationalen Konzerne kontrollieren 52 Prozent des Weltsozialprodukts. Sie haben heute eine Macht, die kein Papst, kein König je hatte.

Ist der Hunger ein Nebenprodukt oder ist er Folge einer inneren Logik des Systems?

Die Kausalkette ist kompliziert. Es gibt den konjunkturellen Hunger - der klassische Mangel, die Katastrophen, Klima, Heuschreckenplagen, Kriege, all das, was schwache Ökonomien kollabieren lässt. Zehn Prozent der Hungernden auf der Welt sind Opfer solcher Krisen. Viel bedeutender ist der strukturelle Hunger. Die Ursachen dafür: Kein Zugang zum Land, fürchterliche Pachtverträge, Kleinstbetriebe, die der Konkurrenz nicht bestehen und die die Menschen nicht ernähren können. Permanent fehlendes Einkommen, informelle Ökonomie. Und diese Struktur wird bestimmt von der Weltordnung und der multinationalen Ökonomie. 90 Prozent der Hungertoten gehen auf das Konto des strukturellen Hungers.

Könnte man nicht sagen: Wo der Kapitalismus Wurzeln schlägt, rottet er auch den eklatanten Mangel aus?

Die neoliberale Irrlehre glaubt, wenn nur Bedingungen wie Liberalisierung, freier Kapitalverkehr, ein schlanker Staat verwirklicht würden, gäbe es einen wahren Goldregen - das ist so Irrational wie das Paradies im Christentum. Die Fakten sehen anders aus: Goldberge türmen sich auf und daneben Leichenberge. Infolge des Prinzips der Profitmaximierung bekämpfen sich die Multis untereinander, und sie führen Krieg gegen die Menschen. So erwirtschaftet das boomende Indien heute Reichtümer in der Hochtechnologie, gleichzeitig sind 400 Millionen Menschen unterernährt. Die Hälfte der unterernährten Menschen der Welt lebt in Indien.

Ginge es diesen Ländern besser, wenn sie nicht Teil des globalen Weltkapitalismus wären?

In Brasilien sind 44 Millionen Menschen schwer unterernährt. Lula, der Präsident, will den Hunger bekämpfen, hat aber eine exorbitante Auslandsschuld geerbt. Hinzu kommt: Die Multis transferieren Devisen zu ihren Muttergesellschaften. Für Lizenzen, für Saatgut werden unerhörte Summen bezahlt. Das fruchtbare Land ist monopolisiert. All das bedeutet: Es gibt keinen Spielraum für Reformen. Am Ende steht der Hunger.

Wie könnte man das ändern? Was etwa kann die EU tun?

Die EU müsste ihre Export- und Produktionssubventionen in der Landwirtschaft abschaffen. Alle Industrieländer zusammen haben 2004 für Produktions- und Exportsubventionen landwirtschaftlicher Güter 349 Milliarden US-Dollar ausgegeben - fast 1 Milliarde Dollar am Tag! Die Zerstörung der lokalen Märkte in Entwicklungsländern durch Billigexporte aus der EU ist ein schon lange bekannter Skandal. Die senegalesischen Bauern rackern sich 16 Stunden unter brennender Sonne ab. Aber auf dem Markt in Dakar haben sie keine Chance, weil europäisches Gemüse zu einem Drittel des einheimischen Preises kauft wird. Was wir brauchen, sind gerechte Regeln. I

NTERVIEW: ROBERT MISIK

taz vom 3.6.2006, S. 12, 159 Z. (Interview), ROBERT MISIK
.........
03.09.2011 - 11:58 Uhr
Kapitalismus: taz ist Schuld an Dummheit


Alle fünf Sekunden verblödet ein Kind unter zehn Jahren. Das ist kein Schicksal, sondern Produkt des lokalen, vom Osten beherrschten Mediensystems, meint der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, Jean-Claude Picard.
@.........
03.09.2011 - 12:02 Uhr
vollidiot!
Mr. Feel Well
03.09.2011 - 12:02 Uhr
Ich fühl mich trotzdem wohl, obschon ich weiss, dass die Welt mies ist. Ich weiss, dass der Wohlstand hier auch durch den Misstand in z.B. Teilen Afrikas erkauft ist. Es ist ein seltsamer Umstand. Ich habs gut. Viele nicht. Ändern werde ichs nicht. Weil ich nicht mag und auch nicht kann.
Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht.
03.09.2011 - 12:15 Uhr
Das ist wirklich wichtig: Sich und sein Geld vermehren. Und darüber bei Facebook posten.
Mr. Feel Well
03.09.2011 - 12:17 Uhr
Das habe ich nirgendwo geschrieben. Nur mit Forenpostings und Gelegenheitsspenden und einer achsobewussten Haltung wird sich trotzdem nix ändern.
Graham Greene
03.09.2011 - 12:19 Uhr
und das erzählst du uns alles, weil...?
Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht.
03.09.2011 - 12:19 Uhr
Ich habe das aber geschrieben.

03.09.2011 - 12:20 Uhr
Wenn ich mich depressiv fühle, denke ich an die armen Kinder in Afrika und mir gehts besser. Krank, aber es hilft...
Mr. Feel Well
03.09.2011 - 12:26 Uhr
Wollte nur sagen, dass ich mich dufte fühle. Trotz oder gerade wegen dem Kapitalismus. Sonnigen Tag euch allen!
Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht.
03.09.2011 - 12:28 Uhr
Dafür habe ich gar keine Zeit in meiner Selbstoptimierungs-/Karriereplanung.
Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht.
03.09.2011 - 12:30 Uhr
Also an die Kinder in Afrika zu denken.

03.09.2011 - 12:33 Uhr
welche kinder
Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht.
03.09.2011 - 12:34 Uhr
Hierzulande geht es jedenfalls allen bestens - so mein repräsentativer Eindruck (Facebook-Freundeskreis).
Kacke
03.09.2011 - 12:35 Uhr
Mir geht's auch prima!
Schön, dass es hier noch normale Leute gibt.
@Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht.
03.09.2011 - 12:36 Uhr
Manchmal denke ich, dass alle in extremer Weise kaputt sind - so mein repräsentativer Eindruck (Freunde in Therapie, mit Selbstverletzung, etc...). Depression ist die Krankheit des Kapitalismus!
Hinweisservice
03.09.2011 - 12:38 Uhr
Bitte alle betroffen aufessen.
marxitsch
03.09.2011 - 12:40 Uhr
Die Kommunisten hatten Recht! Unsere Form des Kapitalismus wird auf Kurz oder lang scheitern! Sieht man ja jetzt!

Liegt unsere Zukunft deshalb wirklich im Sozialismus?
stormy
03.09.2011 - 12:48 Uhr
@marxitsch

Ehrlich gesagt: NEIN!

Wie soll man das bewrgstelligen? Wie lange soll das dauern? Und vorallem: Man müsste erstmal das alte System aus den Köpfen der Leute bekommen und das würde schon schwierig werden.

Und: Der Sozialismus KANN nicht funktionieren.
Klar, die grundidee dahinter ist gut: alle Menschen sind gleich, soziale gerechtigkeit, sichere Arbeitsplätze etc. Aber: Es sind numal nicht alle Menschen gleich und nicht alle Menschen wollen immer auf der Gleichen Stufe bleiben. Menschen wollen immer MEHR! Aber Reichtum ( zumindest offiziel) würde es im Sozialismus z.B. nicht geben. Oder Meinungs und Pressefreiheit.

Man müsste den Kapitalismus mal ordentlich umkrempeln und reformieren. Ein neues System würde uns nicht viel Bringen.

Okay, in China funktioniert ihr Sozialismus, aber die können ja eh alles........
timmie
03.09.2011 - 12:54 Uhr
Hört auf zu nörgeln! Kapitalismus WAR gut, IST gut und WIRD auch immer gut bleiben!
Wollt ihr lieber den Kommunismus,oder was?

WAS WOLLT IHR EIGENTLICH?

hmm
03.09.2011 - 13:01 Uhr
"Der Kapitalismus ist Schuld am Hunger"

Mag ja teilweise durchaus stimmen, aber was ist mit den Millionen Menschen die in Russland, und vor allem in China, dank eklatanter Fehlplanungen verhungerten? Anscheinend schaffen es auch andere Systeme, dass Menschen sterben, weil sie zu wenig zu essen bekommen.
Bier und Fußball
03.09.2011 - 13:12 Uhr
Hammertor von Götze, wa?
reich und schön und indie
03.09.2011 - 13:27 Uhr
am we schön shoppen und ausgehen (konzert, kino etc) mit der süßen. und bald ist berlin-festival, da sind wir natürlich auch dabei.
friedrich engels
03.09.2011 - 18:19 Uhr
Und: Der Sozialismus KANN nicht funktionieren.

mit der einstellung, kunde-popunde, wird das bestimmt nichts!
schon mal was von self-fullfilling-prophecy gehört?
speedrun
03.09.2011 - 19:48 Uhr
Depression ist die Krankheit des Kapitalismus!

Und warum? Mir geht der vorgegaugelte "Zwang" zum konsumieren auf den Sack. Ich muss nicht alles haben. Weniger ist manchmal mehr. Aber das kapieren die meisten charakterarmen, minderbemittelten Amöben in diesem Land nicht. Hinzu kommt der Voyeurismus unserer medialen Informationsgesellschaft. Ich mache morgens das Radio an und die "Nachrichten" beschränken sich auf Kriminalität, Autounfälle, sonstige Katastrophen und politischer Miesmacherei. Nachrichten müssen schlecht sein, der Mensch muss nörgeln, meckern und alles aufsaugen, damit sich alle einig sind, das alles immer schlechter wird. Währenddessen gibt es Regionen auf der Erde, wo man morgens nicht das Radio anmacht, sondern sich Gedanken, wie man was zu Fressen kriegt. Hierfür geben wir uns dann die Schuld, schieben nochmehr Milliarden in Diktatorenärsche, die auf einem Reichtum an Bodenschätzen sitzen, die alle Industriestaaten nicht mal zusammen haben. Wer ständig alimentiert wird, wird nie lernen eigenverantwortlich zu leben. Und gleich kommen die Weltverbesserer-Nerds und werden mich wegen dem Wort "Eigenverantwortung" zerreissen.

Tja, es ist Wochenende, ich werde mich jetzt ordentlich zulöten um dieses Elend zu ertragen. Morgen geht es mir dann zwar noch beschissener, aber immer noch besser als den meisten in diesem Moloch. Aber vielleicht mache ich auch einen Nachtspaziergang im Wald und konsumiere ausschliesslich frische Luft und Stille, schalte einen Gang zurück und besinne mich auf das Wesentliche. Derartiges kommt in unserer schnellen Zeit sowieso viel zu kurz.
Festival- und Konzertveranstalter (4000 FB-Freunde)
03.09.2011 - 20:13 Uhr
Wann kommt das iPhone 5?
Oh Gott
03.09.2011 - 20:16 Uhr
Völlig verwöhnte Kids philosphieren über Weltanschauungen...die zig Millionen Menschenleben gekostet haben.
Der Sozialismus wird euch noch nichtmal das Surfen in diesem Auffangbecken von menschlichem Abschaum gestatten...und warum nicht?
Weil der Sozilalismus nur das beste will...dazu gehört aber die eigene Meinung nicht.
Bitte einen Schüleraustausch in ein sozialistisches Land beantragen, dürfte den gelangweilten, übersättigten und aus diesem Grund fehlgeleiteten Pubertäries ja nicht schwer fallen.
Hingehen, wiederkommen und dann posten.
Dreckspack.
@speedrun
03.09.2011 - 20:36 Uhr
Über was beschwerst du dich?
Du hast doch die Wahl aus deinem Leben zu machen was du willst.
Dich kotzt Deutschland an?
Dann geh doch weg hier, wer hindert dich daran?
Im Sozialismus gibt es genügend Menschen und Gründe dich daran zu hindern.
Freiheit? Was ist das?
Dahin zu gehen, wo du nur willst.
Wenn es überall besser ist, dann bitte geh auch.
Laber nicht, geh, dir stehen alle Möglichkeiten offen...
Oder kotzen dich nur deine autoritären Eltern an, die dich mit allen erdenklichen Konsumgütern überschütten?
Egal...geh, die brauchst du doch nicht.
Die verstehen dich nicht, also musst du gehen.
Oder musst du dier hier in diesem von verwöhnten Muttersöhnchen verseuchten und deswegen motivierten Möchtegernquerdenkern die Absolution für deine Frustration abholen?
Geh, bitte, geh einfach...du hilfst dir und mir.
Lass den Kapitalismus hinter dir...
Geld macht frei
03.09.2011 - 20:50 Uhr
Geld macht glücklich.
Komisch
03.09.2011 - 21:00 Uhr
Alles linke Denken resultiert aus Übersättigung.Ein Verzicht auf Übersättigung ist also das Ziel?
Weniger ist mehr?
Es gibt genügend Möglichkeiten dies zu ändern.
Es gibt Staaten, die dies ermöglichen, ohne Asyl in einem Kloster zu beantragen.
Kuba, Nordkorea, China...die haben sogar noch Platz, alle unerfüllten Sehnsüchte des Kapitalismus zu erfüllen.
Und der Clou ist... es gehen aus unserem Land Flugzeuge dahin...für Taschengeld...
speedrun
03.09.2011 - 22:19 Uhr
Über was beschwerst du dich?
Du hast doch die Wahl aus deinem Leben zu machen was du willst.
Dich kotzt Deutschland an?
Dann geh doch weg hier, wer hindert dich daran?
Im Sozialismus gibt es genügend Menschen und Gründe dich daran zu hindern.
Freiheit? Was ist das?
Dahin zu gehen, wo du nur willst.
Wenn es überall besser ist, dann bitte geh auch.
Laber nicht, geh, dir stehen alle Möglichkeiten offen...
Oder kotzen dich nur deine autoritären Eltern an, die dich mit allen erdenklichen Konsumgütern überschütten?
Egal...geh, die brauchst du doch nicht.
Die verstehen dich nicht, also musst du gehen.
Oder musst du dier hier in diesem von verwöhnten Muttersöhnchen verseuchten und deswegen motivierten Möchtegernquerdenkern die Absolution für deine Frustration abholen?
Geh, bitte, geh einfach...du hilfst dir und mir.
Lass den Kapitalismus hinter dir...


Du hast wenig bis nix von dem verstanden, was ich geschrieben habe.

Nur weil ich ein paar Dinge kritisiere, heisst das nicht, das ich dieses Land Scheisse finde. Aber einiges geht mir eben gehörig gegen den Strich. Auch ich bin Teil der Konsumgesellschaft, aber eben in Maßen und weit unter meinen finanziellen Möglichkeiten. Und wenn ich mir das Gemecker und Geschimpfe anhöre denk ich mir halt, viele wissen garnicht wie gut sie es hier haben. Auch mit wenig hat man hier bedeutend mehr als in vielen Teilen der Welt. Aber Bescheidenheit ist eben nicht des Deutschen Stärke.

Und auch wenn Ironie nicht deine Stärke ist: ich gehöre nicht zu den Leuten die sich ständig "am Wochenende zulöten" um den Arbeitsalltag zu ertragen, sondern zu jenen, die sich auch mal auf das Wesentliche besinnen fernab des tagtäglich technischen Schnickschacks, einen Gang zurück zurückschalten und nicht Geiz ist Geil hinterherlaufen.


04.09.2011 - 04:14 Uhr
Die Menschheit steht an einem Scheideweg. Der Kapitalismus offenbart gerade sein wahres Gesicht. Das Wichtigste wäre eh erstmal, dass man andere Menschen als gleichwertige Lebewesen ansieht, anstatt immer nur auf sich selbst zu schauen. Ist einem überhaupt wirklich geholfen, wenn es einem selbst gut geht, es aber anderen schlecht geht? Und das sind nicht nur irgendwelche Hippiegedanken, die keine Rolle spielen. Wenn man selbst der Tyrann ist, der sich nicht um das Wohl seiner Mitmenschen interessiert, wird einen das gleiche Schicksal ereilen wie einen Adolf Hitler oder jetzt aktuell einen Gaddhafi. Schaut nur genau hin!

Es ist kurzsichtig, nur das eigene Wohl im Auge zu haben. Im Innersten wisst ihr, dass es so ist. Auch ein Jesus hat dies schon gepredigt. Also erkennt es endlich an, ihr blinden Schlafwandler!
red
04.09.2011 - 05:06 Uhr
das system kapitalismus funktioniert soweit, nur ist es in den letzten 10 jahren echt schlechter geworden
Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht.
04.09.2011 - 10:59 Uhr
Das perfide bzw. tolle (für die, die davon profitieren) am derzeitigen System ist ja: Selbst an der Armut/den Armen wird verdient. Ganze Wirtschaftszweige leben von Billigarbeitskräften, Weiterbildungen, Entwicklungshilfe und deren Verwaltung.

Kritik am System ist ebenfalls integraler Bestandteil des Sytems: Mit Kritik am Kapitalismus bestreiten zahlreiche Journalisten, Politiker und Professoren ihren Lebensunterhalt, freilich ohne, dass sich dadurch irgendetwas verändern würde.

Dass einzige, womit man nämlich etwas verändern kann, ist - ta da - Geld.
Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht.
04.09.2011 - 11:02 Uhr
Das Einzige, womit man nämlich etwas verändern kann, ist - ta da - Geld.
Student
04.09.2011 - 12:44 Uhr
Mir ist gestern beim Einkaufen ein Geldschein runter gefallen. So viel gierige Blicke werden einem sonst nur zuteil, wenn man jung, weiblich und gut aussehend ist.
Menschheit?
04.09.2011 - 14:21 Uhr
Wer Menschheit sagt, will betrügen!
Geld macht geil
04.09.2011 - 21:16 Uhr
Sandra alias Vivien arbeitet für einen Münchner Escort-Service. Die 22-Jährige begleitet reiche Geschäftsmänner in exklusive Restaurants, ins Theater, auf Luxusreisen – und ins Bett. Geld spielt für den Kunden einer Escort-Agentur keine Rolle

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/430211/1/1
Ford Escort
04.09.2011 - 23:35 Uhr
Brumm Brumm Brumm.
klobi
04.09.2011 - 23:37 Uhr
kann man auch als junger mann bei diesen escort-services arbeiten?
klobi
04.09.2011 - 23:38 Uhr
p.s. ich bin sch wul.
Jack White
04.09.2011 - 23:44 Uhr
Ich mag den Kapitalismus auhc er gibt mir die Möglichkeit euch Lieder wie "Leck mich im Arsch2 , das eigentlich nur dümmste Scheiße ist als Musik hzu verkaufen.
Posting des Tages
05.09.2011 - 17:17 Uhr
Euer Wellness-Kapitalismus ist für andere der tägliche Survival-Horror.
gay
05.09.2011 - 17:22 Uhr
gay gay gay gay gay gay gay gay gay gay gay gay gay
Beckmann
05.09.2011 - 19:50 Uhr
Auch bei uns droht die Gefahr, dass sich durch die Ballung von Armut ganze Wohnviertel abkoppeln und Parallelwelten entstehen. Die Menschen registrieren genau, dass es an der Börse trotz aller Krisen immer noch große Gewinner gibt, die absurde Milliardenbeträge für sich abschöpfen, während Verluste sozialisiert werden. Da darf man sich über Proteste nicht wundern.

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