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Alben,die lange brauchen,um zu Zünden

User Beitrag
Progressive
10.08.2011 - 22:50 Uhr
Kennt ihr das? Ihr habt euch ne Platte zugelegt und sie will einfach nicht zünden? Selbst nach 6-7 Durchgängen nicht. Man ist dann total Entäuscht und möchte die Platte am liebsten at akta legen. Aber irgendwann legt man die Platte wieder in den Player und auf einmal Kommt der Geistesblitz und man versteht die Platte auf einmal. Und seitdem nimmt man die Platte nie mehr aus dem Player, weil sie immer frisch und Spannend bleibt.

Kennt ihr solche Platten? Welche sind denn das? Schreibt mal was!
stiw
10.08.2011 - 23:42 Uhr
Zum Beispiel:

-Radiohead:Kid A (Ich hab ein Halbes Jahr gebraucht, um diese Platte zu kapieren.)

-Tool: 10.000 Days(hab 4 Monate Gebraucht.)

-Porcupine Tree: The Incident(hab 3 Monate Gebraucht.)
LOL
10.08.2011 - 23:48 Uhr
3 Beispiele von Mindermucke genannt. Grandiose Quote...Glückwunsch.
LOL
10.08.2011 - 23:50 Uhr
Metallica are the best!!!
Unter.haltung
10.08.2011 - 23:53 Uhr
Aber warum muss man Alben "verstehen"? Entweder die Musik gefällt einem Sofort oder gar nicht. Warum sollte man sich Platten "erarbeiten"? Musik hören sollte Spaß machen und keine Arbeit sein. Immer diese Nerds........
Hanskartoffel
10.08.2011 - 23:54 Uhr
Also bei The Incident von PT hab ich immer noch meine probleme und bin bis heute nicht sonderlich warm geworden mit dem teil! Hab auch eher nicht das gefühl das sich daran nochmal was ändert!

Ähnlich ging es mir bei Disillusions Back To Times Of Splendor... Anfangs nicht durchgeblickt und für stupides rumgewichse gehalten, irgendwann jedoch erkannt wie großartig und durchdacht das album ist... mittlerweile für mich die scheibe die es zu haben gilt, wenn es Prog-Metal sein soll!
Guzica
11.08.2011 - 07:29 Uhr
vinyl brennt besonders gut.
D. Epp
11.08.2011 - 08:02 Uhr
Wird das hier eigentlich derzeit üblich, Adjektive und Verben großzuschreiben? Sorry, ist ja auch nicht weiter schlimm, aber lese das hier in letzterZeit oft.
fubu
11.08.2011 - 08:05 Uhr
die einen sagen "erarbeiten" die anderen "schönhören". ich höre mir den meisten mist gar nicht erst an, mir reichen schon die rezensionen hier zu lesen und ich weiß was sich da auf der platte abspielt. nein danke.
Demon Cleaner
11.08.2011 - 08:31 Uhr
The Mars Volta - De-Loused In The Comatorium (war mein erstes von ihnen)
Radiohead - Kid A
Muse - Black Holes And Revelations
Sonic Youth - Daydream Nation (ebenfalls erstes)
Madonna - Ray Of Light

Muse und Madonna sind eigentlich keine schwere Kost. Aber ich habe sie erst nach langer Zeit richtig gut gefunden.
Redebeul
11.08.2011 - 10:49 Uhr
@D. Epp: Schätze, dass ist immer derselbe Depp. Antwortet sich gerne selbst und wechselt innerhalb eines Threads die "Meinung" um Feuer zu machen. Wie viele PT-User halt, nur dass es bei ihm aufgrund seiner üblen Ortographie stärker auffällt.

Ansonsten ist der Typ an seinen auch inhaltlich meist schrottreifen Postings zu erkennen. Ich meine: Welcher halbwegs ernstzunehmende Mensch hört sich ein Album, das nicht beim ersten oder zweiten Hören zündet und spätestens beim dritten Hören in prächtigsten Farben lodert noch weitere vier mal an?
musie
11.08.2011 - 11:02 Uhr
alles von Nada Surf, insbesondere Let Go
Eliminator Jr.
11.08.2011 - 11:33 Uhr
Ich meine es wurde in einem anderen Thread schon einmal ausführlich diskutiert, aber wirklich viel Zeit musste ich in beinahe alle Platten von Sonic Youth investieren. Ich denke, dass sich die Daydream Nation als Einsteiger da noch am Besten eignet, die Frühwerke und die Phase von Washing Machine bis Murray Street ist da schon um einiges komplizierter, aber eben nicht minder großartig. Es dauert einfach länger, bis man es endlich raushört, der Effekt ist dafür umso besser.

Einige Alben, mit denen ich mich in den letzten Monaten intensiver auseinandersetzen musste:

Black Flag - My War bis Loose Nut
Converge - Axe To Fall
Flying Lotus - Cosmogramma
Hogi
11.08.2011 - 11:35 Uhr
die letzten beiden Talk Talk-Scheiben waren für mich jahrelang unhörbar...irgendwann einen Song nochmal im Kontext eines Filmes gehört (The rainbow in Willenbrock glaube ich...) und es hat klick gemacht. Seitdem für mich beides Meisterwerke.
me
11.08.2011 - 11:43 Uhr
@musie

Ging mir genauso und hab ich auch schon oft von Anderen gehört! Bei mir hat 'Lucky' am längsten gedauert, bis sie zündete. Das ist offensichtlich echtes Nada Surf Phänomen. Anfangs denkt man immer: och, so toll ist die Platte nicht, klingt irgendwie belanglos. Und plötzlich fügt sich alles zusammen und die Songs sind übergroß. Komisch ist insbesondere, dass es jedes Mal so ist, obwohl man es eigentlich besser wissen müsste. Woran liegt das bloß?
Tja
11.08.2011 - 11:43 Uhr
Depeche Mode - Ultra
The MACHINA of God
11.08.2011 - 11:48 Uhr
Etliche.
Oft Klassiker, die man sich besorgt, weil soviele gute Leute sagen, dass es fantastisch ist. Und dann sitzt man erstmal und ist enttäuscht. Aber am Ende sind das dann wirklich die, welche dann ewig halten. Auf die Schnelle fallen mir ein:

Faith no more - Angel dust
dEUS - In a bar, under the sea
Wilco - Yankee hotel foxtrott
Far - Water & solutions
u.v.a.

Gerade ist es auch bei den CIrca survive bei mir so. Auch wenn es bisschen schneller geht.
The MACHINA of God
11.08.2011 - 11:50 Uhr
@musia + me:
Jepp. Nada surf sind da wirklich eigenartig.
me
11.08.2011 - 11:54 Uhr
@machina

'Yankee hotel foxtrott' ist in der Tat ein Paradebeispiel. Erst als nervig empfunden, dann zum all time favorite mutiert. Bei den anderen von dir genannten Beispielen war es bei mir nicht so, inkl. Water & Solutions, die fand ich damals sofort geil. Mother Mary war jedoch ein Song, der mir lange nicht so gut reinging. Allerdings ging mir die Genialität von Angel Dust in ihrem volen Umfang erst einige Jahre später auf.
The MACHINA of God
11.08.2011 - 11:56 Uhr
Allerdings ging mir die Genialität von Angel Dust in ihrem volen Umfang erst einige Jahre später auf.

Jepp. Das meinte ich. Also ist nicht bei allen aufgezählten so, dass sie mir am Anfang gar nicht gefielen. Nur kein Vergleich zu den monströsen Ausmaßen, die sie später annahmen.
me
11.08.2011 - 12:08 Uhr
Für mich auch gute Beispiele sind:

Tomahawk - Mit Gas
Tom Waits - Swordfish Trombones, Bone Machine
Baroness - Red Album
Trail of Dead - Surce Tags & Codes
Trenches
11.08.2011 - 12:26 Uhr
Pelican - City of Echoes (verstaubte fast über ein Jahr. Habe ab und an mal reingehört. Nie hats gezündet. Und dann irgendwann nachts auf dem Nachhauseweg von ner Feier... Heute eines meiner absoluten Lieblingsalben)

Arcade Fire - Funeral (puh...halbes Jahr bestimmt)

Meshuggah - Catch thirtythr33 (einige Monate bis ich diesem eiskalten, emotionslosen Geriffe etwas abgewinnen konnte. Ab da an wars ne Zeit lang mein Album zum Joggen =))

und noch viele andere.
Merkzettel
11.08.2011 - 12:27 Uhr
fast über ein Jahr
Wegweiser
11.08.2011 - 12:40 Uhr
Platten, die spät zünden
http://www.plattentests.de/forum.php?topic=54805
me
11.08.2011 - 12:47 Uhr
@Trenches

Wenn du mal was zum Lachen brauchst, schau dir mal dir Kommentare auf Youtube zum angeblich untighten drumming des Pelican Schlagzeugers an.
Trenches
11.08.2011 - 13:34 Uhr
@me

Ohja, die allgemeine Meinung zum Pelican-Drummer kenn ich :-D Nur weil er nicht an seinem Set rumwichst wie ein Irrer, heißt es, er habe nichts drauf. Gerade weil er kein Facerolldrumming (sag ich mal =)) veranstaltet, sondern so verdammt akzentuiert und songdienlich spielt, ist er für mich so großartig. Perfektes Beispiel wäre "Last Day of Winter" oder, um beim erwähnten Album zu bleiben, der Titeltrack von "City of Echoes".

Da fällt mir noch ein:

Doves - Last Broadcast (5-6 Monate)
lucarelli
11.08.2011 - 13:45 Uhr
Wilco - Yankee hotel foxtrott

Seit bestimmt 4 Jahren zu Hause liegen, kaum gehört, da ich irgendwie den Einstieg nicht gefunden habe. Letzten Monat "Ashes of american flags" im Radio gehört und seitdem find ich die ganze Platte großartig.
Schön, dass es mehreren so geht.
tetete
11.08.2011 - 13:47 Uhr
etetet hghghg
Bewerter
11.08.2011 - 13:50 Uhr
Eigentlich alle Alben der Flippers.
@Bewerter
11.08.2011 - 13:57 Uhr
Es geht hier um Alben, die spät zünden. Nicht um Blindgänger!
Richter Gnadenlos
11.08.2011 - 14:04 Uhr
Um die Werke der Künstler richtig verstehen zu können, müsst ihr euch dieselben Mengen an Stoff in eure Venen bzw. Nasen befördern. Wird allerdings nicht billig: Steven Tyler hat insgesamt mehr als 14 Millionen Euro für Rauschmittel ausgegeben.

"Wir haben als hauptberufliche Musiker angefangen, die Drogen probiert haben, und endeten als hauptberufliche Drogenabhängige, die es mit Musik probiert haben."

Richter Gnadenlos
11.08.2011 - 14:14 Uhr
Was sagt der Hip-Hop- und Reggae-Fan wenn er kein Dope geraucht hat?

Mach doch mal einer diese Scheißmusik aus.
These
11.08.2011 - 14:25 Uhr
Alben sind Objekte, die nicht von sich aus zünden können. Nur beim Hörer macht es nach mehrmaligen Anläufen klick (vgl. Schönhören).
der Amigo
11.08.2011 - 14:27 Uhr
Radiohead - Kid A
damals (Herbst 2001) nach dem ersten Reinhören zurück in den Schrank gestellt, mehrere Monate später rausgekramt und dann hat es ganz schnell klick gemacht; ich kannte bis dahin nur "Amnesiac"

Pearl Jam - No Code
hiermit konnte ich zuerst kaum was anfangen, es fehlt auch ein bisschen der rote Faden, aber es wurde trotzdem mein Lieblings-PJ-Album
Richter Gnadenlos
11.08.2011 - 14:27 Uhr
Musik sollte erst ab 18 erlaubt sein. Ich plädiere für eine Kennzeichnungspflicht aller Substanzen, die während der Aufnahmen genommen wurden. Mit Warnstickern wie bei Zigaretten.
Boston
11.08.2011 - 14:49 Uhr
Ich plagiiere diesen Satz:
alles von Nada Surf, insbesondere Let Go
me
11.08.2011 - 15:37 Uhr
@ trenches

Ich meinte vielmehr die absolute Anhnungsfreiheit indizierende Behauptung, er könne nichts, denn er spiele untight oder gar außerhalb des timings...

@jeden bei dem Yankee Hotel Foxtrott bisher nicht gezündet hat

Bitte tut euch einen Gefallen. Wenn du am WE nachts nach Hause kommst und nicht mehr ganz nüchtern bist, nimmst du dir Yankee Hotel Foxtrott aus dem Regal, schenkst dir noch ein Glas irgendeiner hochwertigen Spiritouse ein (optional), legst die Scheibe auf und hörst sie dann in einem abgedunkelten Raum laut über Kopfhörer. Wenn du YHF dann nicht auf alle Zeit liebst, kann dir keiner helfen.
musie
11.08.2011 - 16:52 Uhr
john grant fand ich anfangs wahnsinnig cheesy und dann entwickelte sich das album zu einem jahreshighlight.

der sog von midlake's the courage of others hat mich auch erst mit der zeit mitgerissen, aber dann dafür umso heftiger.

wie gesagt, nada surf sind da einzigartig... ein bisschen ähnlich gehts mir mit snow patrol, autsch.. :-)
Boston
11.08.2011 - 17:12 Uhr
Was ist denn "cheesy"? Mal von der Ü30-Fraktion gefragt.
musie
11.08.2011 - 17:23 Uhr
@Boston: cheesy = bissl schmalzig, bissl Elton John Billy Joel melodien...
The MACHINA of God
11.08.2011 - 17:25 Uhr
Bitte tut euch einen Gefallen. Wenn du am WE nachts nach Hause kommst und nicht mehr ganz nüchtern bist, nimmst du dir Yankee Hotel Foxtrott aus dem Regal, schenkst dir noch ein Glas irgendeiner hochwertigen Spiritouse ein (optional), legst die Scheibe auf und hörst sie dann in einem abgedunkelten Raum laut über Kopfhörer. Wenn du YHF dann nicht auf alle Zeit liebst, kann dir keiner helfen.

Ich glaube sogar, meine Erweckung erfolgte in einer gar nicht so unänhlichen Szenerie. :)
Cambridge
11.08.2011 - 17:42 Uhr
Wer sind denn Elton, John, Billy und Joel? Mal von der U15-Fraktion gefragt.
Tarntown
11.08.2011 - 17:46 Uhr
Meistens ging es um Mist

Und ohne dass ich es so richtig merkte, befiel mich langsam der Facebook-Virus. Ich loggte mich immer öfter ein, vor der Arbeit, in der Kaffeepause, nach dem Sport, schickte Freundesanfragen an Menschen, die ich kannte, wurde von anderen gefragt, ob ich ihr Freund sein wolle, fühlte mich legitimiert, hier zu sein, weil viele bei Facebook waren, von denen ich wusste, dass sie sonst im wahren Leben, nicht im Internet zu Hause sind. Wenn der und die da sind, dachte ich, dann kann es ja nicht so schlimm sein. Aber es war viel schlimmer. Ich erfuhr nun vieles von meinen Bekannten, was ich eigentlich gar nicht wissen wollte, war erstaunt über die Humorlosigkeit, mit der sie zu Werke gingen.
Guttmensch
11.08.2011 - 17:53 Uhr
Solch einen Thread mit den Worten 'Alben' und 'zünden' zu eröffnen, in Anbetracht der Krawalle in England und dem abgebrannten Lager mit CDs finde ich ziemlich daneben!
matti
11.08.2011 - 19:16 Uhr
nö. die cds im lager haben ja nicht gezündet, sondern wurden angezündet.
weiter im text.
me
15.08.2011 - 16:01 Uhr
Einer meiner Favs, die viele Durchläufe brauchten:

Head Automatica - Propaganda

Ich habe dieses Album nach 'Decadence' erst als langweiligen, quietschsüßen Collegerock abgetan und damit maßlos unterschätzt (wie m.E. auch viele Rezensenten - man las hier absurderweise Green Day Vergleiche, was dafür spricht, dass die Platte höchstens mit einem halben Ohr gehört wurde).

Nach weiteren gefühlt 20 Durchläufen hat die Scheibe mich dann gepackt. Nicht nur, dass Daryl Palumbo eine seiner beindruckensten Gesangsleistungen abgibt, die 14 Powerpop-Songs knallen durch die Bank allesamt, was wohl nicht zuletzt an dem ultrakompakten Arrangement liegt (und der grenzwertigen Loudness) und entpuppen sich auf den zweiten Blick zudem als viel intelligenter und durchdachter als zunächst angenommen. Für mich nach wie vor ein perfektes Sommeralbum für Fahrten im brüllend heißen Auto.

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