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Krautrock

User Beitrag

kingbritt

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14.02.2021 - 17:28 Uhr

. . . Camera, die Berliner? gibt es eigentlich den Begriff "Post Krautrock" oder ähnliches, um mal da eine Grenze zu ziehen?

kingbritt

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14.02.2021 - 17:42 Uhr

. . . the Mars Volta auch irgendwie Kraut- und Progressive als Wiederauferstehung des Genres Anfang der 00'er.

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

14.02.2021 - 17:46 Uhr
Berliner, ja...da fallen mir diverse Krautrockoriginalalben ein die u.a. Pate gestanden haben.
Neben den offensichtlichen Referenzen zu Neu, Can, Amon Düül 2, etc höre ich auch eindeutig Agitation Free und Ash Ra Temple. Kopf der einen und Kopf der anderen Combo, Michael Hoenig und Manuel Göttsching haben 76 ein Album eingespielt: "Early Water" passt auch in den Flow.

https://www.youtube.com/watch?v=e58pa1Pp42Q


dreckskerl

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14.02.2021 - 18:22 Uhr
Auch meine Lieblingsbands Yo La Tengo und Wilco haben Songs mit eindeutigem Krautrockbezug.

Meine Nummer eins:

"Kidsmoke" vom phänomenalem "A Ghost is born":

https://www.youtube.com/watch?v=Yc5BgR8Cz5A

ijb

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14.02.2021 - 18:27 Uhr
A Ghost is born ist auch mein Lieblingsalbum von Wilco

kingbritt

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14.02.2021 - 18:45 Uhr

Camera machen keinen "Post-Krautrock" sondern "Neo-Krautrock". Der Begriff ist in der Sache aber auch was anderes.

Für meine Liste bleibe ich jetzt erst mal bei den Klassiker of the German Krauts.

meine 3er "Faust" Auswahl bis '79 fiel bei fünf Alben nicht allzu schwer:

1. So Far (1972) 9/10 mit Sternchen
2. IV (1974) 9/10
3. Debüt (1971) 8,5/10

dreckskerl

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14.02.2021 - 18:51 Uhr
Ich meinte die Nummer eins im Bereich Krautrockreferenzen, aber trotzdem würde ich wohl meistens sagen, A Ghost is born ist mein liebstes. Das Hotel und der himmelblaue Himmel sind an manchen Tagen aber auch schon mal vorn.

kingbritt

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16.02.2021 - 10:10 Uhr

Gerade auf JPC.de gesehen, es gibt eine 4-teilige Doppel-CD Reihe:

KRAUT! Die innovativen Jahre des Krautrock 1968 - 1979 Teil 1-4.

Puuh, ist aber nicht gerade günstig. Aber man kann ja Interesse halber mal schauen was da so drauf ist. ^^

kingbritt

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Registriert seit 31.08.2016

16.02.2021 - 12:07 Uhr

Aera, das Debüt von 1974, Erstdurchgang, ja schon verdammt gut für anno in der Rubrik: Krautrock, Folk, Prog, Fusion & Jazz. Kenne von denen nur das 1982er Album "Türkis", das dann jazzrockiger war. Schönes Fundstück.

Aera - Humanum Est (1974) 8,5/10

dreckskerl

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16.02.2021 - 17:05 Uhr
Die 4 teilige Krautreihe ist mir vor ca 3 Monaten erstmalig mit einer Review aufgefallen, daher hatte ich auch die Idee, bereits mit den Regionen eine Einteilung des weiten Feldes Krautrock vorzunehmen, was mir auch immer besser gefällt.
4 kleinere Listen statt einer gesamten!

Die Tracklisten der CDs waren und sind u.a Grundlage meiner "Recherche"^^

Aera hatte ich letzte Woche auch schon gehört und ist im Topf dabei.
Unglaublich wieviel "Jazzrockfusionkram" in den paar Jahren entstanden ist und ganz ohne Flöte gibts kaum :)

Mr Oh so

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16.02.2021 - 17:12 Uhr
ca.10 Stunden Musik, 4 ca. 100-seitige Booklets - schon ein fettes Paket. Da ist auch der Preis gerechtfertigt.

kingbritt

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16.02.2021 - 17:25 Uhr

https://www.bear-family.de/various-kraut/

dreckskerl

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16.02.2021 - 18:06 Uhr
Der Preis geht absolut in Ordnung.
Ist aber schon was für absolute Liebhaber. Die ganz großen Bands/Künstler fehlen zum großen Teil und es sind doch einige Tracks dabei, die musikalisch und wegen des Klangs, von mir nicht häufiger als sehr sehr selten gehört werden würden.

kingbritt

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16.02.2021 - 18:43 Uhr

. . . noch ein feines Instrumental-Fundstück von einer Combo aus Westfalen. So in Richtung psych progressive Jazz-/Kraut. Schöne Orgel like Frumpy.

Frob - Frob (1976) 8/10

dreckskerl

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16.02.2021 - 18:58 Uhr
Hab ich auf der Liste "unbedingt noch reinhören"...werde ich tun.

dreckskerl

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16.02.2021 - 19:45 Uhr
Zum Krautrockabschluss heute, ein Album was ich schon 40 Jahre in der Sammlung habe und mein liebstes Amon Düül II Album ist, absolut einzigariger Sound "Anarcho-Garage-AcidProg-Soundscape/worldmusic".
Ein einziger bekloppter, groovender Trip voller überraschender Klänge.

Amon Düül - Wolf City (1972) 9,5/10
Krautrock Meisterwerk!

Mann 50 Wampe

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Registriert seit 28.08.2019

16.02.2021 - 20:09 Uhr
@ Dreckskerl

Absolut, Wolf City ist auch mein Amon Düül II Favorit. Für mich stärker noch als Yeti, Tanz der Lemminge oder Psychedelic Underground. Bestenfalls Phallus Dei kann da noch mithalten.

dreckskerl

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17.02.2021 - 12:25 Uhr
Und noch eine ganz aktuelle Band aus Leipzig, die sehr eindeutig einen Krautrockbezug hat.
Die 7 köpfige Band entwickelt die Songs über Improvisationen mit 4! Gitarristen, die aber weniger als Soloinstrument glänzen, sonden einen sehr spannenden Soundteppich weben. Das ist zum Teil ziemlich tanzbar bis technoid.
Ich finds klasse.
Referenzen: Can, Neu, Stereolab, Broken Social scene, u.m.a.

Flying Moon In Space - s/t 2020

Mann 50 Wampe

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17.02.2021 - 17:26 Uhr
Checkt mal: Dom - The Edge Of Time
Bei Spotify verfügbar. Das pustet das Hirn durch, ist wohl von 1972 und Dom's einziges Album. Psych, Prog, Ambient, Space. Orginal LP kann man Discogs für schlappe 800 abgreifen.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

17.02.2021 - 17:38 Uhr
Bin ja nich so Experte in Sachen Krautrock, aber "Cavern of Antimatter" möchte ich zum wiederholten Male erwähnen, Ex-Stereolab plus 2 Mitmusiker, 3 famose Alben, die 70er Spirit und aktuellere Sounds aufs Beste vermählen, natürlich mit deutlicher 'lab-Schlagseite ab und zu.

dreckskerl

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17.02.2021 - 19:38 Uhr
"Dom" hatte ich tatsächlich noch nicht mal auf einer Liste, hat echt schöne Momente auf Albumlänge brauchts schon viel Geduld. Der letzte Track gefällt mir jedoch richtig gut. Wieder Flöten. :)

Zu "Cavern of Antimatter" hab einfach das 2018er Album angehört, ja eindeutig Krautbezüge, ist mir auf Albumlänge etwas zu gleichförmig und irgendwie ist da auch ein 80er Vibe und Keyboardsounds, die mir nicht gut ins Ohr gehen.
Ein analog gespielter Bass hätte dem Groove gut gtan.

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

17.02.2021 - 21:55 Uhr
Von Cavern of Antimatter habe ich nur das 2015/2016-Album (Aufnahmedatum (2015) steht drin, Veröffentlichungsdatum aber nicht), das ist sehr gut! Das nachfolgende habe ich 2018 u.a. aufgrund der Rezensionen auch ausgelassen. Eine ganz schöne Fortführung von Stereolab-Elementen, aber "krautiger", offener. Auch recht abwechslungsreich.

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

17.02.2021 - 22:07 Uhr
krautiger und abwechslungsreich kam mir bei der 2018er Scheibe eben gerade nicht in den Sinn.

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

17.02.2021 - 22:37 Uhr
Weil ich vorhin in einem anderen Thread darauf verwiesen habe, hier mal flink meine Besprechung zum tollen Album "Imi" der leider wenig bekannten norwegischen Band Moon Relay; bin sicher, dass einige hier daran Freude haben werden (an der Musik, meine ich):

_

Huch – versehentlich die falsche CD eingelegt? Moon Relays Album beginnt, als wäre es eine Technoplatte fürs Berghain. Das knallige, Hubro-untypische Cover hätte uns ja darauf vorbereiten können, dass das norwegische Quartett etwas anderes bietet: Mit seiner gänzlich anderen visuellen Sprache als den vom Label bekannten Low-Fi- und Found-Footage-Bildern mit handgemachten Schriften denkt man ebenfalls eher an ein Elektroniklabel. Die Online-Katalogisierungshilfe und -Handelsbörse Discogs ordnet den bisherigen Veröffentlichungen – einer limitierten Mini-LP ohne Titel, einer ebenfalls unbetitelten Debüt-CD bei den Kollegen von Fysisk Format und schließlich der 2016 veröffentlichten Hubro-CD/LP »FULL STOP ETC.« – die unterschiedlichsten Genres zu: Surf, NoWave, Contemporary Jazz, Experimental, Post-, Punk-, Kraut-, Avant- und Art-Rock, Avantgarde und Free Improvisation. Auf »IMI« findet man von nahezu alldem etwas, und doch kann kaum eine dieser Genrebezeichnungen das Opus angemessen einordnen, zumal nun auch noch Techno und Elektro dazu kommen müssen.

Manches geht als pumpender Progressive Rock durch, doch die sechs Stücke à rund sieben Minuten sind wahrlich alles andere als retro im Sinne der Siebziger, sondern eher eine schillernd eingängige und aufregende Verbindung aus Techno und Neo-Krautrock. Die Bandmitglieder, im Wesentlichen die beiden Chefs und Produzenten Håvard Volden und Daniel Meyer Grønvold, die eine längere gemeinsame Geschichte und eine beeindruckende Vielfalt stilistischer Projekte vorzuweisen haben, treten mit etlichen Instrumenten in Erscheinung und wirken in ihrer treibenden Verspieltheit und tollen Energie ebenso souverän wie findig. Wer zufällig Nisennenmondai liebt, wird hier ebenso ein super Album finden wie Freunde der Talking Heads, Can, Neu!, Trans Am (mit dem letzten Song mündet »IMI« schließlich doch in ein 1A zeitloses Krautrock-Epos) oder Liebhaber von luftigem Noise-Rock. Eine klasse, fantasievolle Scheibe, die ins schnell Ohr geht und Freude bereitet.

dreckskerl

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17.02.2021 - 22:55 Uhr
Ich werde das antesten.

ijb

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24.02.2021 - 17:30 Uhr
Mute and Spoon Records are collaborating on a series of Can live album releases.

The run of releases kicks off in May with Live In Stuttgart 1975, which will be available across CD, vinyl and digital formats. Split into five parts, the live recording captures the core group of Michael Karoli, Jaki Liebezeit, Irmin Schmidt and Holger Czukay in full flow. You can listen to an excerpt of 'Stuttgart 75 Eins' from the live album above.

The Can Live series will see a number of bootlegged recordings given the remaster treatment, overseen by Irmin Schmidt and producer and engineer Rene Tinner. Further instalments in the series will follow in the months after the release of Live In Stuttgart 1975.

Mute and Spoon Records will release Live In Stuttgart 1975 on May 28, 2021.



https://thequietus.com/articles/29616-can-live-series-live-in-stuttgart-1975-details

flow79

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25.02.2021 - 10:30 Uhr
Bin schon auf das neue Tindersticks Album, soll ja auch krautig sein. Überhaupt liest man so die Rezensionen der Musikzeitschriften und Portele, scheint das Kraut derzeit mächtig in allen möglichen Kontexten zu sprießen. Von roh bis gekocht bis fermentiert ist da alles dabei.

Mann 50 Wampe

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25.02.2021 - 20:24 Uhr
Kraut ist ja auch gesund.

flow79

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26.02.2021 - 08:35 Uhr
Besonders Kimchi!

Der Wanderjunge Fridolin

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26.02.2021 - 09:25 Uhr
Habe den Thread nicht im Detail verfolgt, daher sorry vorab, sollte der Name bereits gefallen sein:

Level Pi - Elektronische Philosophie (2020)

Hinter dem Projektnamen verbirgt sich der 56-jährige Kölner Uwe Cremer. Läuft gut durch. Würde das ganze beschreiben als Mischung zwischen elektronischem Kraut- und Spacerock, der aber auch zahlreiche andere Einflüsse zulässt (Trip Hop?).

Randwer

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Registriert seit 14.05.2014

26.02.2021 - 21:20 Uhr
Cool. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass er ein neues Album draußen hat. Das 2009er Album von Level Pi, Electronic Sheep schätze ich sehr.

Herr

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Registriert seit 17.08.2013

27.02.2021 - 12:31 Uhr
Stereolab

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