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Kommerzialität vs. künstlerische Qualität

User Beitrag
Art Dö
26.08.2003 - 18:57 Uhr
Welche Band hatte Eurer Meinung nach kommerziellen Erfolg und war TROTZDEM genial?

Ich beginne mal mit den Beatles.
Florian
26.08.2003 - 19:34 Uhr
Dann nehm ich das Gegenstück: Rolling Stones

und gleich noch mehr:
Neil Young
R.E.M.
Smashing Pumpkins
Björk
Led Zeppelin
.....

Kommerziell erfolgreich sein heißt nicht automatisch schlecht sein, ist aber in der Regel ein guter Anfang.
Maya
26.08.2003 - 19:29 Uhr
Kommerziell erfolgreich = SELTEN gut :o)

Nirvana waren bzw. sind auch erfolgreich und waren nich schlecht.. naja und Placebo sind mittlerweile auch kommerziell und sind eigentlich ziemlich geil!

Marius
26.08.2003 - 19:36 Uhr
Was heißt denn "war"? Ich würde in dem Fall jedenfalls Nirvana nennen, die mit Nevermind und In Utero auf Anhieb auf Platz eins in den Album-Charts landeten und, wenn auch vielleicht nicht genial auf jeden Fall weit von dem entfernt waren, was heute in den Charts ist!
Marius
26.08.2003 - 19:38 Uhr
@Maya
Verdammt! Irgendwie war ich zu langsam..
Mr. X
26.08.2003 - 20:12 Uhr
Ich finde, es ist ein großer Unterschied, ob eine Band in den Albumcharts oder in den Singlecharts oben ist.
oNe
26.08.2003 - 20:15 Uhr
kommerzille Popmusik kann auch extrem gut sein!
mein Paradebeispiel ist da immer Nelly Furtado - Whoa Nelly

war nen Megaseller, aber auch ein Hammeralbum
Piepi
26.08.2003 - 20:49 Uhr
@ Marius

Nirvana In utero kommerziel erfolgreich? Vielleicht auf Platz eins ja aber ein paar wochen später sofort wieder raus aus den top ten.
captain kidd
26.08.2003 - 21:03 Uhr
ich sehe da überhaupt keinen zusammenhang. klar gibt es scheiss musik, die kommerziell erfolgreich ist. aber im so called underground findet sich ja nun mal auch erheblicher mist.
deswegen: albernen thread.
polly
26.08.2003 - 22:04 Uhr
mir fällt da auch gleich PLACEBo ein
chris
26.08.2003 - 22:12 Uhr
danke captain!
Art Dö
26.08.2003 - 22:27 Uhr
captain:
genau die Frage soll erörtert werden. Mit Urteil möglichst NACH Erörterung. Vielleicht versuchst Dus ja mal im "hübscheste Sängerin"-Thread.
timA
27.08.2003 - 12:23 Uhr
aphex twin. oder ist der net erfolgreich genug?
andy möller
27.08.2003 - 12:26 Uhr
hey, art dö, nicht gleich beleidigt sein! Hat doch eh jeder schon für sich erörtert! Deshalb: Urteil sogar jetzt schon möglich!
ToS
27.08.2003 - 13:27 Uhr
pink floyd
Raventhird
27.08.2003 - 14:03 Uhr
das kann man nicht gleichsetzen, aber das bedingt sich irgendwie gegenseitig, weil selten gute Sachen kommerziell erfolgreich werden. Die Masse hat nunmal einen schlechten Geschmack. War schon immer so und wird auch so bleiben...
Maya
27.08.2003 - 14:11 Uhr
Die Frage welche Band erst nach dem Kommerziellen Erfolg schlecht geworden is wär auch mal ganz interessant.. Beispiel: Marilyn Manson :o)
Florian
27.08.2003 - 14:13 Uhr
@ravenbird:
Das die Masse einen schlechten Musikgeschmack hat wag ich zu bezweifeln. Es ist, meines Wissens nach, jedoch so, dass das kaufkräftigste/freudigste Klientel die 10-20jährigen sind, die sich nun mal generell mehr Schrott reinziehen, und daher auch diese Schicht zu einem Großteil die Charts bestimmt.
Art Dö
27.08.2003 - 14:29 Uhr
Vielleicht denkt aber auch jeder nur, er selbst hätte einen guten Geschmack im Gegensatz zu der bösen, bösen Masse - wer will schon einer von vielen sein...?
Raventhird
27.08.2003 - 17:24 Uhr
jedoch so, dass das kaufkräftigste/freudigste Klientel die 10-20jährigen sind, die sich nun mal generell mehr Schrott reinziehen

Hast vollkommen recht.

Vielleicht denkt aber auch jeder nur, er selbst hätte einen guten Geschmack im Gegensatz zu der bösen, bösen Masse

Ja. Ich denke definitiv so *g*. Der erste Schritt zur Entwicklung von Geschmack ist die Wertschätzung der eigenen Meinung.
loshombres
27.08.2003 - 17:29 Uhr
Also Bands die Kommerziell erfolgreich ,aber trozdem gut sind gibt´s einige!
Aber ab wann uist mann kommerziell erfolgereich,wenn man in den Charts Dauergast ist,oder z.B. eine Band die zwar in ihrem Heimatland schon in den Charts war,die aber bei uns der breiten Masse nicht bekannt sind!?
Depeche Mode
Placebo
Metallica
Guns´n´roses
Faith no more
Oasis
Manic Street Preachers
usw.
DrunkenBond
27.08.2003 - 18:19 Uhr
Ähm, und was is mit den Chilis?
Seit dem genialen Blood Sugar Sex Magik haben die mich eigentlich nie enttäuscht und kommerziellen Erfolg kann man denen auf jeden Fall auch nachsagen!
Raventhird
27.08.2003 - 18:29 Uhr
Ich würde da stark differenzieren zwischen den Bands, die sofortigen kommerziellen Erfolg haben und denen, die sich selbigen über lange Jahr "erarbeitet" haben...
Art Dö
27.08.2003 - 20:42 Uhr
Raven:

viele glauben, eine eigene Meinung zu besitzen. Ob dem dann tatsächlich auch so ist, steht auf einem anderen Blatt. Wenn man von Popmusik spricht, spricht man automatisch auch vom Geschmack anderer. Ich kenne keine Band, die nur einen Fan hat.

Jede Band hat sich ihren Erfolg erarbeitet. Bei manchen wird dies eben schon auf der ersten Platte sichtbar, bei anderen später und bei manchen nie.
Raventhird
28.08.2003 - 12:20 Uhr
Jede Band hat sich ihren Erfolg erarbeitet.

Genau. Zum Beispiel die No Angels, Linkin Park und Bro'Sis. Wirklich unglaublich wie viele Jahre die auf Dorffesten musiziert haben um nach Jahrzehnten auf Platz Eins zu kommen
Art Dö
28.08.2003 - 18:41 Uhr
Man kann davon halten, was man will, aber Arbeit steckt sicher hinter dem, was Brosis tun.
Sonst würde es ja jeder tun. Und wenn es nur die intelligente Vermarktung war. Naja, singen und tanzen können sie ja dann auch. Niemand kommt durch reines Glück in die Charts. Musik ist Geschäft, und da wird nichts dem Zufall überlassen. Ist doch umso schöner, wenn es mal so Leute wie Nirvana schaffen, die auf die ganze Vermarktung pfeifen.
markus
28.08.2003 - 19:27 Uhr
die ärzte.
Raventhird
30.08.2003 - 23:46 Uhr
Man kann davon halten, was man will, aber Arbeit steckt sicher hinter dem, was Brosis tun.

Ja, aber nicht Arbeit der "Band" sondern der Manager, der Choreographen, der Gesangslehrer usw.

Und wenn es nur die intelligente Vermarktung war.

Genau die war es. Sonst nix.

Naja, singen und tanzen können sie ja dann auch

Das können Hundertausende ohne jemals irgendwelche Charts zu sehen...
Who?
30.08.2003 - 23:55 Uhr
Mal 2 Fragen:
1. Was versteht ihr unter kommrziell erfolgreich? Platz 1 in den Charts? Oder Top 10? Oder gerade so drin?
2. Es gibt dermaßen viele gute Bands, die man als erfolgreich bezeichnen könnte, dass es sinnlos ist die hier alle aufzuzählen.

Ich finde Mayas Vorschlag ganz gut, nämlich Bands/Künstler aufzuzählen, die durch großen Erfolg schlecht geworden sind, bestes Beispiel sind für mich Limp Bizkit, die sind nach der "Significant Other" unglaublich schlecht geworden.

Um doch noch mal was zum Thema zu schreiben:
Coldplay
Die Ärzte
Radiohead
Art Dö
31.08.2003 - 08:01 Uhr
Raventhirnd:

Sicher ist es so, daß vom Prinzip her ecken- und kantenlose junge Milchgesichter für derartige Bands gecastet werden. Dennoch: ein Casting bedeutet, daß sich diese Leute gegen hunderte anderer Mitbewerber durchsetzen, nicht nur in ihrer Milchgesichtigkeit.
Erfolg muß aber auch nicht immer erarbeitet sein. Gerade den großen Künstlern kommen die Songs oft zugeflogen, einfach so, beim Scheißen oder in der Badewanne. Oder wie bei Lemmy, bei beidem.
Wobei ich Brosis natürlich nicht zu der Kategorie zähle. Die sind Interpreten, die bedingungslos alles nachträllern, was ihr Produzent verlangt. Das andere sind Autoren, Künstler eben, mit Marmorbadewanne.
Raventhird
31.08.2003 - 11:32 Uhr
Gerade den großen Künstlern kommen die Songs oft zugeflogen, einfach so, beim Scheißen oder in der Badewanne. Oder wie bei Lemmy, bei beidem.

Und das nennt man dann Kreativität und das Nachträllern ist Marionettentum. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Art Dö
31.08.2003 - 17:15 Uhr
Raventhird,

Elvis war auch nur ein Interpret, aber was für einer. Oder nimm mal Johnny Cash. Oder Bobby McFerrin, der beides ist, Autor und Interpret manchmal das eine, manchmal das andere und manchmal beides.
Don Grungie
31.08.2003 - 18:52 Uhr
Vielleicht haben die ihre Songs selbst geschrieben?
Tom
31.08.2003 - 19:59 Uhr
Kommerziell erfolgreich und automatisch schlecht passt doch eigentlich so pauschal nur zu Schlager und Volksmusik.
Art Dö
31.08.2003 - 20:08 Uhr
Don,

genau, und Elvis lebt.
fundamentally loathsome
03.09.2003 - 16:24 Uhr
R.E.M.
Radiohead
Moses
10.05.2004 - 10:19 Uhr
Aahh! Band "XY" ist doch der letzte Dreck! Klar, die waren früher mal gut, aber das letzte Album hat sich fantastilliardenfach verkauft, außerdem waren sie in Absurdistan auf Platz 1 (!) in den Charts. Nur noch Kommerzscheiße...

Oder:

Hey vergiß es Kleiner! "XY" ist K-O-M-M-E-R-Z!!!

Eine Frage, was genau ist denn "Kommerz"? ...und, verdirbt er gute Musik? Wenn ja, wie? ...und, muß ich mich schämen wenn ich eine Band gut finde die "Kommerz" ist? ...und, welche Bands sind denn überhaupt "Kommerz"? ...und, welche nicht?

Fragen über Fragen...
Orange
10.05.2004 - 10:30 Uhr
Alles was sich gut bis sehr gut verkauft ist kommerziell.
Also wenn einer etwas gegen Kommerz hat dann soll er sich Straßenmusiker anhören.
Kommerz(im wörtlichen Sinn) hat nichts aber auch gar nichts mit Qualität zu tun.
Jey
10.05.2004 - 11:13 Uhr
Freu mich schon wieder auf die Neo-Hippies die hier gleich Kommerz definieren!

Die einzige scheiße bei bands is wenn sie ihre Musikrichtung dafür um 180 Grad ändern!

ansonsten, wenn man lange was von der Band hören will warum sollten sie keine Kohle damit machen...müssen sie ja dann sogar =) !

jey
Raventhird
10.05.2004 - 12:05 Uhr
Jey (10.05.2004 - 11:13 Uhr):
Freu mich schon wieder auf die Neo-Hippies die hier gleich Kommerz definieren!


Der Unterschied ist meiner neo-hippieistischen Anschauung nach, ob der Kommerz sich auf die musikalische Ausrichtung niederschlägt, dh, ob die Band ihre Musik kommerziell ausrichtet und deswegen gekauft wird, oder ob die Qualität den Kommerz verursacht im Sinne von "guter Musik, die sich gut verkauft". Letzteres ist aber eher selten der Fall, ersteres viel eher, von daher würd ich pauschal mal diese erste von mir definierte Art von Kommerz strikt ablehnen.
Demon Cleaner
10.05.2004 - 15:31 Uhr
Kommerz ist Musik, die darauf angelegt ist, sich gut zu verkaufen. Hat durch viele prominente Beispiele, die dann stetig schlechter wurden, einen negativen Zusammenhang. Im Metal-Sektor gibt es wohl die deutlichsten Beispiele. Metallica, Sepultura oder In Flames würde ich mal nennen.

@Raventhird:

Wenn gute Musik, die sich dann gut verkauft, Kommerz ist, wäre "Kid A" z.B. ja auch Kommerz. Käme mir aber komisch vor.
simon
10.05.2004 - 20:22 Uhr
hier das statement eines dem kommerz verfallenen (nicht ich...)

Jetzt mal n GEILES lied: HOTEL!!!!!!!
das is sooooooooooooooooooooooooooooooooo geil.
und natürlich der hammerhart remix mit D-FLAME UND (!) ILLO77!!!
oder Sugar sugar und Shorty Doowap (beide von Baby bash)
Dann alle scheiben rauf und runter von bob marly, 2Pac, Eminem (OZ44 is sooo hammer!), und natürlich All Eyez on Me von 2Pac!
This Way von Dileated People, Who Knew von Eminem (Mic Check, One Two....Who wanna knew?) Millionen Legionen, If I want to,
Ok, der klassiker, beautiful von snoop dog und Pharrel, N.E.R.D. for Ever!!!
dann noch nen old school track: von snoop (doggy) dog!
Born to reign, Gone till September von Wyclef Jean.
Manu Chao (is n typi), move your body like a snake und von 2pac noma pain.
nicht zu verachten von eminem THE WAY I AM!!! richtig laut und richtig oft, DAS ist geil!!!!!!! diese schönen Agressionen..................YES!
Greylight
10.05.2004 - 21:12 Uhr
@Deamon Cleaner
Wenn gute Musik, die sich dann gut verkauft, Kommerz ist, wäre "Kid A" z.B. ja auch Kommerz. Käme mir aber komisch vor.

Der Wortbedeutung nach ist alles Kommerz, was erfolgreich ist. Demnach muss man zwischen vorsätzlichem und unfreiwilligem Kommerz unterscheiden. In der Praxis wird man bei Radiohead schlichtweg nicht von Kommerz (wie es im gängigen, negativen Sinne gebraucht wird) sprechen.
captain kidd
10.05.2004 - 21:53 Uhr
genau. radiohead wollen eigentlich gar keine platten verkaufen. deshalb sind sie auch bei einem großen label und machen singles. schon klar.

es gibt einfach keine möglichkeit, von der kommerzialität bestimmter musik auf deren qualität zu schließen. es gibt total beschissenen 'indiekram' und geile 'mainstream' sachen. letztlich gibt es nur gute und schlechte musik. und ich hör nur gute musik. punkt.
simon
10.05.2004 - 23:03 Uhr
warum benutzen wir nicht einfach raventhirds deifiniton?? Und du kannst mir nicht erzählen dass radiohead sich durch den erfolg beeinflussen lassen, also beeinflussen in dem sinne das sie musik machen damit diese ihnen noch mehr geld einbringen wird, und das nur aus dem grund.
Da sowieso alle Bands in gewisser Hinsicht "Kommerz" sind (da sie alle davon leben wollen) ist es doch quatsch den begriff nach dieser definition zu gebrauchen.
Wgonzales
10.05.2004 - 23:09 Uhr
mal anders gefragt, angenommen ihr seid kuenstler, ihr habt die chance mit eurem alten musikstyle 1mio. im jahr zu machen...ODER ihr nehmt den vorschlag eures managers an, aendert euren style und verdient 30mio. im jahr...

also ich braeuchte da garnicht lange ueberlegen
simon
10.05.2004 - 23:40 Uhr
1mio sind doch nich schlecht!
Demon Cleaner
11.05.2004 - 00:01 Uhr
@captain kidd:

Von "Kid A" gibt es weder Videos noch Singles...

Und Singles rauszubringen ist IMHO noch nicht so sehr Kommerz, Videos machen auch nicht (vor allem in Anbetracht dessen, was für geniale Sachen bei Radiohead rausgekommen sind).

@Wgonzales:

Bräuchte auch nicht lange zu überlegen. 1 Mio. reicht mal vollkommen aus.
simon
11.05.2004 - 08:10 Uhr
komisch dass du grad kid a nennst... denn an der stelle war es doch gerade ein schritt gegen den kommerz. Kommerz wärs gewesen wenn radiohead versucht hätten ein zweites ok computer zu machen.
svenja
11.05.2004 - 08:23 Uhr
Und Singles rauszubringen ist IMHO noch nicht so sehr Kommerz, Videos machen auch nicht (vor allem in Anbetracht dessen, was für geniale Sachen bei Radiohead rausgekommen sind).

du weißt aber schon, dass videos nur zu dem zweck herausgebracht werden, damit sich die single besser verkauft? wie hoch oder tief der künstlerische anspruch des videos ist, mag eine andere sache sein, ändert aber nichts an der eigentlichen intention.

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