Pornografie

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Watchful_Eye

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Registriert seit 13.06.2013

10.12.2017 - 17:15 Uhr
Ist doch alles supidupieinfach.

Homophobie rechtfertigt Kritik, ggf. Boykott, aber keine Hexenjagd mit Todeswünschen etc.

Homophobie ist scheiße, hysterische Anfeindungen unter dem Deckmantel des Moralismus sind aber noch viel scheißiger.

Die Frau wird neben den Todeswünschen auch viel sachliche Kritik dazu erhalten haben. Und diese sachlichen Kritiker werden wohl kaum damit gerechnet haben, dass sie wegen solcher Kritiken Suizid begehen wird. Aller Wahrscheinlichkeit nach haben auch diejenigen, die ihr den Tod gewünscht haben, nicht wirklich damit gerechnet.

Wenn man es nicht auf dieses Beispiel, sondern allgemein betrachtet, ist es ebenso sehr pauschalisiert, daraus zu schließen "Scheiß Homophobiekritiker/Gutmenschen, ihr habt schon Menschen in den Tod getrieben!!1". Man kann Kritik auf ganz verschiedene Weise rüberbringen.

Ich bin mir auch sicher, dass Fefe das auch so sieht. Ich lese seinen Blog regelmäßig und er richtet sich wohl auch eher an die erstere Fraktion der engstirningen Moralisten. Da stehe ich auch 100% gegen.

Ich verstehe aber absolut Fefes Ärger darüber. Weil es solche Fanatiker eben gibt, insbesondere im Netz. Und weil sich Links und Rechts beiderseits durch "echo chambers", zielgruppenorientierte News bei Facebook etc. zunehmend radikalisieren und die andere Seite nicht mehr verstehen. Dadurch wird die andere Seite zu einem gewissen Grad "entmenschlicht", und das ging in der Geschichte bekanntlich schon öfters übel aus.
Nochmal die Frage:
10.12.2017 - 17:17 Uhr
Hat sie sich deshalb umgebracht???

hubschrauberpilot

Postings: 5114

Registriert seit 13.06.2013

10.12.2017 - 17:37 Uhr
Gut zusammengefasst Watchful_Eye! Sehe ich 1:1 genau so.

Das Problem ist, dass jeder zu allem eine Meinung haben möchte und die auch jedem unter die Nase reiben will. Den Personen im öffentlichen Leben vor allem, da diese ja auch oft noch eine Vorbildfunktion haben sollen, in dem Fall von August Ames trifft schonmal nicht zu.

Dazu die Anonymität, ich kann mir ja irgendein lustiges Bild aus dem Internet als Avatar nehmen und unter irgendeinem Alias meine Beiträge veröffentlichen, siehe z.B. die Kommentare bei Youtube, da sieht man sehr oft menschliches Elend.

Entmenschlicht, du sagst es --> entsozialisiert. Wenn der Mensch mir nicht direkt gegenüber steht, dem ich meine Meinung geigen will, weiss ich auch nicht was meine Worte bewirken.

Ich denke das ist oft Frust, man ist sauer auf den Chef oder wen anders, traut sich nicht den Konflikt anzugehen und muss den Frust erstmal an einer anderen Person rauslassen.
Nochmal die Frage:
10.12.2017 - 18:59 Uhr
Aber nochmal die Frage: Woher weiß man, dass sie sich aufgrund des Shitstorms das Leben genommen hat, ist doch rein spekulativ.
Das kann auch andere Gründe gehabt haben.
Nochmal die Antwort
10.12.2017 - 19:07 Uhr
Sie hatte schon vorher schwere psychische Probleme. Der 'Shitstorm' brachte wohl das Fass zum Überlaufen.
Rein juristisch ist Selbstmord Selbstmord, d.h. keine andere Person ist daran Schuld, moralisch kann man das anders sehen.
Knüppel aus dem Sack
10.12.2017 - 19:09 Uhr
Der 'homophobie'-Knüppel wird halt von interessierten Kreisen genauso schnell rausgeholt wie der 'Rassismus' oder der 'Na.zi'-Knüppel.

hubschrauberpilot

Postings: 5114

Registriert seit 13.06.2013

10.12.2017 - 19:38 Uhr
Weil er es in der Vergangenheit ja schon so oft gemacht hat? War eher eine Belustigung für mich, bis kurz vor seinem Rauswurf. :D Wer ist denn gesperrt, er oder ich? Ach, was red ich mit dir überhaupt darüber, langweiliges Thema.

Watchful_Eye

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Registriert seit 13.06.2013

10.12.2017 - 19:54 Uhr
Es tut mir leid, sofern ich die Darstellerin zu Unrecht vorschnell als homophob eingeschätzt haben sollte. Ich hab aber schon bei meinem Posting um 00:40 einschränkend gesagt "wenn ich das Posting richtig verstanden habe".

Aber eigentlich bin das doch ohnehin eher theoretisch angegangen. Ob die Frau homophobe Intentionen hatte oder nicht - es wäre in jedem Fall falsch gewesen, so eine Hexenjagd zu veranstalten.

Wenn aber sachliche Kritiker diese Frau zu Unrecht als homophob kritisiert haben, (was anhand ihrer Postings zumindest nicht völlig abwegig wäre) haben sie eben dies getan - sie haben Fehler gemacht, aber es wäre wohl übertrieben, sie für ihren Tod mitverantwortlich zu machen.

Mitverantwortlich sind nur ihre hysterischen Hater, und bestimmt auch weitere andere Hintergründe, die wir nicht kennen. Wenn ihr mich hier in diesem Forum für "ignorantes Schubladendenken" kritisiert, geht ihr ja auch erst einmal davon aus, dass ich damit seelisch klarkomme. Ich bin nicht perfekt, aber stets bemüht, meinen Geist sowohl von rechten als auch linken Schubladen frei zu halten, und ich finde, dass man mir das auch anmerkt.
Entenhuso der Echte
10.12.2017 - 21:11 Uhr
Welche psychischen Probleme könnte denn eine Frau haben dich sich vor der Kamera in allen erdenklichen Stellungen durchnehmen lässt?
Armen Londer
10.12.2017 - 21:38 Uhr
Pilzrahmsuppe ist wirklich witzig

Achim

Postings: 6191

Registriert seit 13.06.2013

10.12.2017 - 21:45 Uhr
https://blog.fefe.de/?ts=a4d237a5
Armer Windler
10.12.2017 - 22:47 Uhr
PILZRAHMSUPPEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE

Watchful_Eye

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Registriert seit 13.06.2013

10.12.2017 - 23:14 Uhr
Jo Achim, ich hatte bis heute Abend bei ihrem Tweet missverstanden, dass mit "agents" die Darstellerinnen selbst gemeint seien. Dann würde "Do agents not care what they are reprensenting?" darauf hindeuten, dass die Darstellerinnen ihrer Ansicht nach die Szene in einem schlechten Licht darstellen lassen, wenn sie mit "zweifelhaften" Gayporn-Darstellern zusammenarbeiten. Und das wäre ja eine Entscheidung, die jede für sich selbst treffen muss. Deshalb hatte ich - aber auch schon mit der Einschränkung "sofern ich das Posting richtig verstanden habe" - die Aussage zunächst als Hetze interpretiert.

Aber anscheinend - das war mir erst nach dem 17:15-Post aufgefallen ist - sind mit "agents" die Vermittler gemeint und mit denen, die repräsentiert werden, die Darsteller. Da hab ich mich dann vorschnell auf mein schlechtes Englisch verlassen. Wie gesagt, dafür entschuldige ich mich.

Die Aussage wirkt trotzdem immer noch relativ pauschal auf mich, weil sie eben sagt, dass Vermittler *grundsätzlich immer* Darstellerinnen in Gefahr bringen, wenn sie Gayporn-Darsteller vermitteln (obwohl Menschen ja immer noch Individuen gibt und es ja durchaus sein kann, dass es Darstellerinnen gibt, die das trotzdem wollen und/oder es weitergehende Informationen über diese Personen gibt, die gesundheitliche Sorgen entkräften), aber zumindest ist es in dem Kontext weitaus harmloser, weil es die Interpretation, es sei auf gesundheitliche Sorgen beschränkt, wahrscheinlich macht. Ich erlaube mir da kein Urteil mehr, und das hab ich vorher auch schon nur eingeschränkt getan.

Aber grundsätzlich verstehe ich schon, wenn Leute - erst Recht ohne den Informationshintergrund durch den fefe-Post - das Posting von ihr erstmal kritisch hinterfragen oder zunächst als homophob interpretieren. Allerdings rechtfertigt es natürlich keine solche Hetzkampagne gegen sie, wie sie es offenbar gegeben hat. Letzteres würde ich aber auch so sehen, wenn sie wirklich eine homophobe Absicht gehabt haben sollte.
Posting der Epoche
11.12.2017 - 00:22 Uhr
Welche psychischen Probleme könnte denn eine Frau haben dich sich vor der Kamera in allen erdenklichen Stellungen durchnehmen lässt?

Posting der Woche.
So siehts aus
11.12.2017 - 01:26 Uhr
Ich bin fest davon überzeugt, dass ein großer Teil des Hasses, der Oberflächlichkeit und der Respektlosigkeit, die heute die Internetkultur prägt, auf die Ero ti kfilmindustrie zurückgeht, weil du als Jugendlicher damit konfrontiert bist und einem genau das dort als normal vorgelebt und dann noch als Kunst verkauft wird.

Im Grunde gehören youp_ rn und Co verboten. Es scheint so manche schädlichen Auswirkungen zu haben. Befördert auch Impo te nz beim Mann, wenn man jahrelang immer nur, ihr wisst schon. Da weiß man dann gar nicht, was man mit einem echten Se _xualpartner anstellen könnte oder auch alleine, ohne Vorlage. Auch Pamela Anderson sprach sich bereits gegen Por _nos aus. Man darf nicht vergessen, Por_ nos sind wie ein Filmdreh. Letztlich machen die alles nur so, dass es für die Kamera gut wirkt, ein Filmdreh eben. Paar Stellungen durchexerziert und am Ende dann meistens der ihr wisst schon ins Gesicht der Frau. Und der Zuschauer hat keine Ahnung, wie viele Schnitte es dazwischen gab, wie oft der Schwanz schlaff wurde oder sonstwas. Wahrscheinlich verlernt der Mensch nach einer Zeit bei alldem sogar komplett, was wahre Se _xualität ist oder sein könnte.

julianaliebig

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Registriert seit 22.05.2019

31.05.2019 - 17:32 Uhr
Schauen Sie (zumindest gelegentlich) Pornos?

Pornographie ist heutzutage sehr verbreitet. Gleichzeitig ist es erstaunlich, dass der Pornographiekonsum selber nur unzureichend untersucht wurde. Als Forschungsteam der Uni Gießen suchen wir Personen, die an unserer Fragebogen-Studie zum Thema Pornographiekonsum mitmachen möchten.

Beispielsweise wollen wir erfahren, wie häufig, wie lange und welche Inhalte eigentlich konsumiert werden. Uns interessiert zudem, ob sich der Konsum über die Zeit verändert. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie sich vorstellen könnten in einigen Monaten noch einmal an der Umfrage teilzunehmen. Dies ist jedoch nicht verpflichtend – Sie leisten bereits mit Ihrer einmaligen Teilnahme einen wichtigen Beitrag!

Dabei ist uns bewusst, dass Sexualität und Pornographie sensible und intime Themen darstellen. Die Befragung ist selbstverständlich anonymisiert und Ihre Antworten werden vertraulich behandelt

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Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 45 Minuten. Sie können die Befragung überall durchführen – Sie brauchen lediglich eine funktionierende Internetverbindung.

Zur Teilnahme eingeladen sind alle Interessierten ab 18 Jahren!

Dies ist der Link zu der Umfrage:

https://www.soscisurvey.de/Pornographiekonsum/

Vielen Dank für Ihre Teilnahme und viel Spaß!

Dr. Charlotte Markert
Charlotte.Markert@psychol.uni-giessen.de

julianaliebig

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