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Film: Lemmy (Doku, Motörhead)

User Beitrag
Ledergsicht
14.02.2011 - 22:37 Uhr
Was, noch kein Betrag zu diesem Werk?!
Besonders interessant: Lemmy lebt in einem kleinen (für seine Verhältnisse winzigem), vollgemüllten Appartment in L.A. und bereitet sich dort gerne ungeschälte frittierte Kartoffelstäbchen zu!
Third Eye Surfer
15.02.2011 - 01:28 Uhr
Der Film ist natürlich toll. Lemmy muss man einfach mögen.
Motörhead
15.02.2011 - 09:24 Uhr
Don't forget................................... .................................................................................Motörhead.


We are Motörhead and we play ROCK'N'ROLL!!!!!!!!
Guzica
15.02.2011 - 10:34 Uhr
Motörhead ist toll, Lemmy ist irgendwie cool.

Aber manchmal labert er ziemlichen Mist. Religionen sind nur dazu da, die Leute zu manipulieren. Ach so.
Oder:
einerseits lästert er über die Marketing-Strategie von Rickenbaker (limitierte Editionen für horrendes Geld - Street credibility und so), selbst besitzt er aber ein absolutes Edel-Teil derselben Firma - mit handgeschnitzen Lorbeerblättern im Body...
Marshall baut schon lange seinen "Lem / Murder One", den man unter 2000 € nicht kriegt.
Und dann das peinliche Gelaber vor seinem Sohn...
der demontiert im Beisein seines Sohnes dessen Mutter und stellt sie als H*re hin. Und Paul Kilminster spielt natürlich mit, weil er seit seiner Kindheit versucht, an seinen Vater ranzukommen. Sogar Musiker ist er geworden. Die Stelle im Video, wo er von ihrem ersten Treffen erzählt (ich war ein Junge, er schaute mir tief in die Augen und ich spielte Gitarre, diesen Blick werde ich nie vergessen...),

BRRRR, SCHAUDER...

Motörhead ist geil, Lemmy ist ganz witzig,
aber irgendwie hat diese Welt ihn zum Heiligen gemacht und für mich ist er ein mittleres A*schloch. Kein großes, denn er hat es (überwiegend) glaubhaft geschafft, sich von Establishment abzugrenzen, aber ein mittleres A*schloch ist er schon.
Naja...
15.02.2011 - 10:48 Uhr
Viel schlimmer ist, dass in dem Film Lars Ulrich vorkommt... uah.
Stranger
15.02.2011 - 11:04 Uhr
Ritterkreuze - ok... Martialische Stahlhelme und Patronengürtel - ok... Aber was sollen die Hakenkreuzflaggen und die Reichskriegsflagge in seiner Wohnung? Finde das mehr als befremdlich...
Third Eye Surfer
15.02.2011 - 13:46 Uhr
Er ist halt Sammler und mag die N*zisachen rein vom Design her. Und ganz ehrlich, die deutschen Designer waren nun mal auch erste Klasse. Das macht einen noch lange nicht selbst zum N*zi. Dass das für Deutsche immer noch etwas befremdlich rüberkommt, ist zwar nachzuvollziehen, da der zweite Weltkrieg immer noch so jung in der Weltgeschichte ist, dass es sogar noch Zeitzeugen gibt, aber irgendwann wird der Tag kommen, an dem das Sammeln von N*zisachen genau so akzeptiert sein wird wie das Sammeln von Ritterkreuzen, etc.

Dass das Forum einen hier nicht mal das Wort N*zi ausschreiben lässt, find ich übrigens auch mal wieder sehr bescheuert und lächerlich.
kenner
15.02.2011 - 13:48 Uhr
Aber manchmal labert er ziemlichen Mist. Religionen sind nur dazu da, die Leute zu manipulieren. Ach so.

häh? ist doch die reine wahrheit und nichts ALS die wahrheit?
manaßas
15.02.2011 - 13:48 Uhr
"Religionen sind nur dazu da, die Leute zu manipulieren."

Hat er recht. Amen.
Häh?
15.02.2011 - 13:53 Uhr
Er ist halt Sammler und mag die N*zisachen rein vom Design her. Und ganz ehrlich, die deutschen Designer waren nun mal auch erste Klasse. Das macht einen noch lange nicht selbst zum N*zi.

Und wenn ich das auch so tun würde, wäre das völlig in Ordnung?
Morgen mach ich mir nen Seitenscheitel und lass mir ein kleines Bärtchen wachsen. Hat nichts mit Verehrung zu tun, ich mag nur den Look.

Ich denke eher, dass ihm das halt einfach mal nachgesehen wird, weil er ja in gewissen Kreisen gottgleich verehrt wird. Würde das ein anderer Künstler machen, sähe das wahrscheinlich ganz anders aus.
Guzica
15.02.2011 - 14:09 Uhr
nee, N*zi ist er nicht. Aber er ist völlig unbekümmert. Jetzt sagt jeder: na ist doch toll. Aber nicht jeder kann es sich leisten unbekümmert zu sein. Nicht jeder ist Rockstar und nicht jeder ist ein in den USA lebender Brite, der mal so nebenbei N*zi-Devotionalien sammeln kann...
Und was das Verhalten gegenüber seinem Sohn angeht, ist Unbekümmertheit auch nicht die richtige Eigenschaft.

Man kann es ihm nicht verdenken, er ist nun mal Rockstar und muß sich um nichts kümmern.

Nur sollten Heerscharen von Fans, die zur Normalbürgerschaft gehören, nicht meinen, unreflektiert jedes Wort Lemmys nachplappern zu müssen.

Das ist nichts anderes als das Gekreische zahnbespangter Teenies bei Justin Bieber. Hirn ausschalten, konsumieren, nachäffen, Mini-Ego aufpumpen.
manaßas
15.02.2011 - 14:15 Uhr
Ich überlege gerade, ob es bei Bob Dylan, den White Stripes, U2 oder Arcade Fire anders läuft...... ("...Gekreische...", "Hirn ausschalten, konsumieren, nachäffen, Mini-Ego aufpumpen"."
Third Eye Surfer
15.02.2011 - 14:16 Uhr
Es gibt in Amiland wahrscheinlich genug andere Leute, die solche Sachen sammeln und auch keine N*zis sind, da die Gesetze dort in der Hinsicht deutlich freier sind als hierzulande. Lemmy ist halt nur bekannt, deswegen bekommt man es bei ihm mit. Aber dass es er von seiner politischen Haltung absolut links ist, sollte klar sein, wenn man sich nur mal 1-2 Interviews mit ihm durchliest.

Ich find auch nicht alles an Lemmy verehrungswürdig. Wie oben schon von Guzica angedeutet, find ich seine Beziehung zu seinem Sohn und seine Haltung gegenüber Frauen auch ein wenig fragwürdig. Aber seine Faszination mit N*ziobjekten find ich nicht wirklich bedenklich.

Im Gegenteil, ich find den Umgang mit N*zisymbolik hierzulande ziemlich fragwürdig. Zensur ist nicht der richtige Weg, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Einer der Anreize, zum Neon*zi zu werden, ist schließlich sicherlich der Reiz des Verbotenen. Man sollte offener mit solchen Sachen umgehen.

Lemmy ist letzten Endes nicht viel anders als WWII-Historiker oder Militärmuseumsangestellte.
Third Eye Surfer
15.02.2011 - 14:19 Uhr
Stimmt es eigentlich, dass die Stelle im Film in der deutschen DVD Version rausgeschnitten wurde? Wenn ja, kann ich auch darüber wieder nur mit dem Kopf schütteln...
Justin Bieber
15.02.2011 - 14:30 Uhr
Meine Güte, seine Na.zi"verehrung" ist doch nur reine Provokation, wie sie sich eben für einen gestandenen Rock'n'Roller gehört. Wer sich darüber ernsthaft noch aufregt, hat von der Rock'n'Roll-Idee offenbar wenig verstanden.
Rhetorische Antwort
15.02.2011 - 14:33 Uhr
Ich überlege gerade, ob es bei Bob Dylan, den White Stripes, U2 oder Arcade Fire anders läuft...... ("...Gekreische...", "Hirn ausschalten, konsumieren, nachäffen, Mini-Ego aufpumpen"."

Nein! Es läuft ganz genauso. Sieht man gerade wieder im Arcade-Fire-Thread.
Häh?
15.02.2011 - 14:45 Uhr
Im Gegenteil, ich find den Umgang mit N*zisymbolik hierzulande ziemlich fragwürdig. Zensur ist nicht der richtige Weg, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Einer der Anreize, zum Neon*zi zu werden, ist schließlich sicherlich der Reiz des Verbotenen. Man sollte offener mit solchen Sachen umgehen.

Wir sollten uns also auch lieber Hakenkreuz-Flaggen an die Wände hängen um uns daran zu erinnern, dass Deutschland für den Tod unzähliger Menschen veranwortlich war? Macht Sinn...
facepalm
15.02.2011 - 14:47 Uhr
genau, in anderen ländern hat ja auch jeder die swastika im haus hängen. alles klar.
Bonbon aus Wurst
15.02.2011 - 14:51 Uhr
Nee, stimmt schon genau, was Third Eye Surfer da sagt, der verkrampfte Umgang mit der Vergangenheit schürt wiederum die Faszination an der Provokation. Wären wir insgesamt ein Land mit einer liberaleren (und auch humorvolleren) Tradition, würde das womöglich anders aussehen.
Faith Palm
15.02.2011 - 15:14 Uhr
Beste Methode ist, sich "Ein Käfig voller Helden" anzugucken und herzhaft über die doofen N*zis zu lachen.
Guzica
15.02.2011 - 16:00 Uhr
ich verstehe den hier genannten Zusammenhang zwischen Liberalität und Hakenkreuzen nicht. Beides schließt einander aus.
tobi
15.02.2011 - 16:05 Uhr
Klingt ja hier teilweise so als hätte Deutschland die N.S-Zeit totgeschwiegen, indem sie deren Symbole verbieten lies. Dabei kenne ich keine Land, welches sich so intensiv und kritisch mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt hat.
Guzica
15.02.2011 - 16:09 Uhr
@tobi

ja und? Und jetzt soll man die Symbole wieder erlauben oder...?
tobi
15.02.2011 - 16:10 Uhr
Wenns nach mir geht nein.
Bonbon aus Wurst
15.02.2011 - 16:10 Uhr
Beides schließt einander aus.

Nein! Warum willst du die Verwendung von Hak.enkreuzen oder das Sammeln von N.a.z.i-Devotionalien verbieten? Zu welchem Zweck? Wird die Aufarbeitung der N.S-Zeit dadürch erleichtert? Eine liberale Gesellschaft hat Verbote, die zu nichts führen, nicht notwendig.

Die Faszination für N.a.z.i-Symbolik bei gewissen Leuten rührt doch zu 99% aus dem Reiz des Verbotenen.
Guzica
15.02.2011 - 16:15 Uhr
Käse, nichts als Käse.

Menschen werden also zu N*zis, weil ihnen durch das N.-Symbol-Verbot die Aufarbeitung der N-Z*it erschwert wird?

Käse.
tobi
15.02.2011 - 16:20 Uhr
Ich glaube Guzica hat aus meinem Post die falschen Schlüsse gezogen oder ich habe schlecht formuliert.
soso
15.02.2011 - 16:21 Uhr
Naja, stellt euch vor irgendjemand sieht die Doku Lemmy, ohne vorher etwas Genaueres über Lemmy zu wissen. Der sieht die Reichskriegsflagge am Bücherregal und denkt sich... naja, sieht aus wie bei nem Neonazi! Und stellt euch mal vor, Lemmys neuer Nachbar wäre Jude und klingelt mal nebenan vorbei... hui!
Lemmy
15.02.2011 - 16:23 Uhr
Lemmys neuer Nachbar wäre Jude

Dazu würde es nicht kommen. ;-°)
@Lemmy
15.02.2011 - 16:25 Uhr
Dann biste also doch ein Antis.emit!
Guzica
15.02.2011 - 17:11 Uhr
nee, tobi. Dein "wenns nach mir geht nein" habe ich gelesen. Nur:
was willst du mit deinem Beitrag aussagen? Das die BRD sich kritisch und intensiv mit der Vergangenheit auseinandergesetzt hat...

...und?

Wer sich kritisch mit der N-Zeit auseinandergesetzt hat, kann einer "Liberalisierung" des Verbots von N-Symbolik nicht zustimmen.

Tust du nicht, weiß ich. Kam beim ersten Beitrag aber nicht raus.
Julian
15.02.2011 - 17:19 Uhr
Dieses Land hat nach wie vor eine ordentliche Vergangenheitsneurose.

Wieviele Menschen hängen sich ein Kreuz um den Hals oder an die Wand, teilweise sogar noch mit Jesufigur dran?

Lächerlich fand ich im übrigen auch das Urteil, welches es verbietet das berühmte durchgestrichene Hakenkreuz auf einem Shirt abzudrucken, da es ja unterm Strich immer noch das verbotene Symbol enthält. Und nein nein, man darf es nicht zeigen, nicht darüber reden.. pssssht! Uns könnte wer zuhören!

Die Vergangenheit lässt sich nicht leugnen, was damals passiert ist lernt man heutzutage in den Grundschulen, und dies zieht sich wie ein roter Faden durch Deutsch- und Geschichtsunterricht. Aber wie Deutschland damit umgeht finde ich feige.
soso
15.02.2011 - 18:43 Uhr
Ich sehe das ähnlich. Ich war in dieser Hinsicht auch nie "politisch korrekt" (hat nix mit Sarrazin und den Schlechtmenschen zu tun!!! "politisch inkorrekt" eher im Sinne von "Nazometer"), aber ich muss zugeben, dass es komisch aussieht, wenn bei jemand eine Reichskriegsflagge einfach so am Regal hängt und die Hakenkreuzflagge hinterm Sofa. Jemand der das aus geschichtlichem Interesse sammelt (und so weit ich weiß, ist das bei Lemmy so), hängt das nicht einfach so auf, als obs eine Deutschlandflagge bei der WM wäre oder wie ein Bandposter. ICH bekam bei dem Film keinen Schock und habe geschrien "verbieten!!!", aber ich stelle mir schon vor, wie es wäre, wenn ich gerade jemand kennengelernt hätte, der mich zu sich einlädt und da hängt das dann an der Wand. Es sieht schon komisch aus. Jedenfalls seltsamer, als würde mir jemand erzählen, dass er sich für sowas interessiert und dann in Folge sein "Archiv" aus der Schublade rausholt.

15.02.2011 - 19:09 Uhr
Wer sich kritisch mit der N-Zeit auseinandergesetzt hat, kann einer "Liberalisierung" des Verbots von N-Symbolik nicht zustimmen.

hier herrscht verwirrung, ihr redet aneinander vorbei.

ja, JETZT wo die symbole schon seit jahrzehnten verboten sind, wäre es natürlich eine zweifelhafte geste sie plötzlich zu erlauben und zu sagen "okay, jetzt dürft ihr wieder!"

gleichzeitig ist aber AUCH richtig, dass erst durch das verbot eine für manche leute faszinierende aura des verbotenen reizes entsteht. ohne tabu kein tabubruch. will heißen: hätte man VON VORNEHEREIN keinen großen hehl um ein paar doofe striche auf einem doofen kreis gemacht, hätte das die aufarbeitung womöglich erleichtern können.

dieser zug ist mittlerweile natürlich abgefahren.
buttegie
15.02.2011 - 20:39 Uhr

tobi
15.02.2011 - 16:05 Uhr
Dabei kenne ich keine Land, welches sich so intensiv und kritisch mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt hat.


aber eben auh seeeehr einseitig und oberflächlich.....
welcher deutsche weiß denn z.b., dass die briten & franzosen deutschland den krieg zuerst erklärt hatten und nicht umgekehrt? oder das die deutschen (später kriegswichtigen) konzerne nach dem ersten weltkrieg, also auch während der na.zi-zeit, gar nicht mehr so 'deutsch' waren, nämlich teilweise oder vollständig vom ausland gesteuert wurden (opel-werke -> general motors, ig farben usw.) und somit eine kriegsschuld gar nicht mehr so eindeutig festzustellen ist. und: wer hat die allierten für ihre ebenso schlimmen kriegsverbrechen im wk2 angeklagt? keiner. obwohl es hätte passieren müssen, im sinne der gerechtigkeit.
Guzica
15.02.2011 - 20:55 Uhr
Ach Du Scheiße.

Ein Motörhead-Thread driftet in den Revisionismus ab. Löschen, bitte.
Fan der zweiten Minute
15.02.2011 - 20:55 Uhr
Ich mag Lemmy. Er ist ein alter versoffener Spinner aber er weiß, wie man ins Mikro röhrt.
Sachsen-Paule
15.02.2011 - 21:01 Uhr
Die Sabotageakte von BRD-Firmen gegen DDR-Betriebe, um unsere Wirtsaft zu schwächen, hatten nachgelassen. Ich diente bei der NNA um unseren Staat gegen diese Sabotageakte zu schützen. Damit auch mein eigenes Eigentum! Während dieser Zeit entschlossen sich einige Menschen, Ihren eigenen angeblich intelligenten Fehlversuch Politik zu machen, rückgängig zu machen. Die "Mauer" wurde deshalb geöffnet! Ich wurde durch die damalige BRD mit 100 DM Begrüßungsgeld abgespeist um mich danach um meine Betriebsanteile ("Volkseigene Betriebe" Es gehörte alo jedem Bürger ein Teil des Betriebes und auch der gesamten DDR. )enteignen zu können. Dies erledigte man mittels Abfindung. Die Firma wurde einfach wegrationalisiert. Das "angeblich verseuchte Grundstück" wurde nicht entsäucht! Da steht heute ein Hotel drauf. Die Geldgieriegen Machthaber der damaligen BRD erfanden eine "Treuhandgesellschaft" um das Valutavermögen der DDR gewinnbringend unter sich selbst zu verteilen und das gesamte DDR Volk um sein Volkseigentum zu berauben. Diesem Raub am Eigentum anderer nannte man damals einfach "Betrieb für 1 symbolische DM"! Die Menschen wurden damit beruhigt: "Die Altlasten und der verseuchte Boden" würden die Kosten des eigentlichen Wertes übersteigen? Welche Altlasten? Nach jahrelangem Kämpfen gegen das "Arbeitsamt!" erhielt ich endlich eine Umschulung zum Bürokaufmann! Diese beendete ich mit dem Abschluß Facharbeiter als Bürokaufmann. Die ach so sozialen Menschen der "Feinen Gesellschaft" Armengeldern abgespeist. Die Machthaber der BRD haben dafür gesorgt, daß ich immer schön gerade am Rande des Existensminimums leben durfte.
@Guzica
15.02.2011 - 22:14 Uhr
"Revisionismus"

halt mal kurz die Backen, du hysterischer Unsympath.

'Revisionismus' meint im Grunde nur, daß man Geschichte neu schreibt, entweder basierend auf Fakten oder Lügen. (letzteres ist nicht gutzuheißen)

Beispiel: Wenn heute rauskäme, dass Hi*tler nur Männer mochte, müsste man die Geschichte auch in Teilen (nicht komplett) neu schreiben (neu bewerten), ergo revisionistisch (deutsch: wieder-betrachten) vorgehen. Völlig wertneutraler Begriff also...
Wehret den Anfängen
15.02.2011 - 22:27 Uhr
Lemmy ist einfach ein stinkender N azi-Proll! Lageraufsehermentalität!
...
15.02.2011 - 22:45 Uhr
guzica ist ja voll auf dem political-correctness-trip...übel ^^

buchtipp für dich:

The early 21st century is a time of uncertainty. The American led global order, which rose from the ashes of World War Two, is beginning to crumble. With Russia, China and the European Union all threatening American domination, upheaval, in some form, is certain. Conflict is inevitable. In 'From Nuremberg to Nineveh', Mark Turley goes back to the launch-pad of the American era, the Nuremberg Trial, in which the great evil of Na-zism was defeated, the ideals of Liberal democracy were championed and political correctness was born. Stripping away the layers of propaganda, this thorough an-alysis provides a fresh interpretation of what the trial really meant and the purposes it served. Utilising standard sources, as well as those purposely ignored by mainstream history, conclusions are reached that are both controversial and significant. The result is not only a rethink of the Na-zi epoch, but an up-to-date expose of the motivations behind current world affairs.
@@Guzica
15.02.2011 - 23:50 Uhr
diese angeblich wörtlichen übersetzungen von fremdwörtern sind idiotisch, vor allem bei solchen die auf -ismus enden. ich wüsste nämlich zB nicht, was die nazis mit einer sozialen nation gemeinsam hätten.
@@@Guzica
16.02.2011 - 11:52 Uhr
Mit diesem hanebüchenen Vergleich (na.tional ausgerichteter Soz.ialismus stimmt ja im Kern, vgl. Götz Alys 'Gefälligkeitsdi.ktatur') wird meine vorherige Aussage über "Revisionismus" nicht unwahrer. Was ist eine Geschichtsneubetrachtung (ganz unabhängig von Fälschungen oder echter Faktenaufdeckung) anderes als Re-Visionismus (lat. 'revidere' - wieder hinsehen; französ. 'revisionisme' - etwas Festgelegtes in Frage stellen)? Du bist doch jetzt bloß ein bissel angefu.chst, weil ich dir im Moment argumentativ überlegen bin.

Wenn man mit solchen Begriffen um sich wirft, wie Guzica, sollte man schon sein La.tinum kennen. Mit Erbsenzählerei hat das nichts zu tun, das sind ganz grundlegende Diskussionsrichtlinien. Den Begriff "Revisionismus" nur mit rechtsextremen Geschichtsfälschern in Verbindung zu bringen, wird diesem nicht gerecht und ist eben sehr einseitig.
Aha
16.02.2011 - 12:33 Uhr
Jemand der das aus geschichtlichem Interesse sammelt (und so weit ich weiß, ist das bei Lemmy so), hängt das nicht einfach so auf, als obs eine Deutschlandflagge bei der WM wäre oder wie ein Bandposter.

Also hängt man das aus rein geschichtlichem Interesse so auf, dass man es jeden Tag sieht und vor sich hat. Interessant...
the beast & the beast
16.02.2011 - 16:26 Uhr
mylytarya sammlung darf man auch yn dyse staat yn syne wohnhome haben
und/oder onkel addy fanshyrt euro tour 39/45
gesapo mantel drueber und auf der strasse kann dyr hyr kyner was
neue album zymlych cool


Hail Santanas
Dilemma
17.02.2011 - 00:28 Uhr
Anderes Szenario: Ihr dürft ein Bandmitglied von FREI.WILD zuhause besuchen und bei ihm hängt eine Reichskriegsflagge an der Wand. Er erzählt euch, dass er sowas aus historischem Interesse sammelt. Was nun?
manaßas
17.02.2011 - 09:02 Uhr
Das Übliche. Spätestens mit dem 15ten Posting geht's ab in die politische Ecke.

Lemmy hat eine recht kuriose Vorliebe, aber er sammelt das Zeug nicht aus politischer Motivation. Viele Engländer haben diesbezüglich etwas schräge Interessen.
Bei deutschen Bands sieht das etwas anders aus.
Da liegt man mit der Annahme "rechtsradikal" häufig eben nicht daneben.

Ansonsten: Motörhead rockt gnadenlos alles in Grund und Boden und das ohne Kompromisse.

PS: Songs wie 1916 weisen darauf hin, dass er von Krieg, etc. nicht allzuviel hält. Übrigens ein sehr ergreifender Song.
haste
17.02.2011 - 16:19 Uhr
..hat mich irgendwie an Kurt erinnert.
aha
17.02.2011 - 17:00 Uhr
Bei deutschen Bands sieht das etwas anders aus.
Da liegt man mit der Annahme "rechtsradikal" häufig eben nicht daneben.


Aha, und warum? Ist das generell so?

Kämen Motörhead aus Deutschland, würden sie Onkelz heißen!
manaßas
17.02.2011 - 19:55 Uhr
Quark.

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