Würdet ihr ein Leben mit den geringsten Widerständen leben?

User Beitrag
Rockstar vs. Minivan
07.02.2011 - 22:53 Uhr
Was für ein Leben würdet ihr gerne in Zukunft leben bzw. wünschen?(Ich weiss, das ist eine doof formulierte Frage)

Würdet ihr in Zukunft ein "normales" Leben mit den geringsten Widerständen anstreben?
Mit 40 ein Reihenhaus für 20 Jahre finanzieren mit Bausparvertrag, dazu eine Ehe mit 2 Kinder, einem Minivan und einem von morgens 7h bis abends 18h auf Arbeit Job.

Oder würdet ihr einen auf RocknRoll Star machen?
Das ganze Leben ist eine Party, ich lebe heute, travelle durch die Welt und lege mich nicht auf einen "bestimmten" Beruf fest...
Mein Lebensplan (20 jähriger):
07.02.2011 - 23:01 Uhr
Studienplatz für Freie Kunst bekommen, die nächsten 5-6 Jahre studieren, dabei als Künstler so gut wie möglich werden und versuchen, mich im Geschäft zu etablieren.

Momentan wahrscheinlichster Beruf, der dabei herausspringt: (erstmal) armer selbstständiger Künstler, der über die Runden kommt, eine Freundin hat dank der er sich eine Wohnung in günstiger Lage in einer Großstadt leisten kann, da sie dann doch nen vernünftigen Job hat und versuchen den Durchbruch zu schaffen.

Ab und an einen Job übernehmen, falls es mal eng wird, aber hauptsächlich Künstler bleiben.
Längerfristiges finanzielles Ziel: Mit 30 spätestens von Freunden und Familie finanziell unabhängig sein.

Mit 30 guck ich hier nochmal rein und lach mich tot über meine Naivität ;-)
Elin
08.02.2011 - 12:09 Uhr
Ein interessanter Thread, warum hat er sowenig Antworten?

Würdet ihr in Zukunft ein "normales" Leben mit den geringsten Widerständen anstreben?
Mit 40 ein Reihenhaus für 20 Jahre finanzieren mit Bausparvertrag, dazu eine Ehe mit 2 Kinder, einem Minivan und einem von morgens 7h bis abends 18h auf Arbeit Job.

Nicht so extrem, aber schon irgendwas zwischen Freiheit und Sicherheit bzw. Unabhängigkeit und Verantwortung übernehmen können ;-). Also lassen wir den Bausparvertrag und den Minivan weg (als ob der so wichtig wäre...), nehmen aber einen Beruf mit dem man eine größere Wohnung bezahlen kann und eine Partnerschaft die hoffentlich lange hält und die für mich erstmal Vorraussetzung wäre um überhaupt mal an Kinder zu denken ;-) Und ansonsten ganz viel von den Prinzipien und Idealen, die man entwickelt hat, ins eigene Leben miteinbringen. Heißt für mich auch sich von gesellschaftlichen Normen und unnötigem materialistischen Streben weitgehend so frei zu machen, dass ich mit meiner eigenen privaten Realität glücklich bin mich aber auch, wenns sein muss, an die ,,Aussenwirklichkeit" anpassen kann (z.B auch mal einen Job annehmen der mir nicht so gefällt) und nicht immer nur mein Ding durchzuziehen.

Das ganze Leben ist eine Party

So mit Timberland-Mucke und Alkohol? Dann wäre das ganze Leben aber auch ganz schön leer.

ich lebe heute, travelle durch die Welt

Ja, das schon eher.
Elin
08.02.2011 - 12:11 Uhr
(z.B auch mal einen Job annehmen der mir nicht so gefällt)

Also kurzfristig. Und dann mal weitersuchen.
hmm
08.02.2011 - 12:12 Uhr
@Elin: Haben wir da heute die rosarote Klein-Elin-Brille auf? ;-)
EIins Seelenverwandter
08.02.2011 - 12:16 Uhr
und eine Partnerschaft die hoffentlich lange hält und die für mich erstmal Vorraussetzung wäre um überhaupt mal an Kinder zu denken

Ach Elin. Ich bin die ganze Zeit hier aber du ignorierst mich ja immer, denkst wohl ich bin ein TroIl. In Wahrheit sind wir SeeIenverwandte, ich weiß das. Wann merkst du es endlich
Ach ja
08.02.2011 - 12:19 Uhr
eine Ehe mit 2 Kinder

Welches Standesamt macht denn das?
Elin
08.02.2011 - 12:20 Uhr
Wann merkst du es endlich

Nachdem du deinen Namen, Adresse, Telefonnummer und ein Bild hinterlassen hast. *Spaß*
Elin
08.02.2011 - 12:26 Uhr
Haben wir da heute die rosarote Klein-Elin-Brille auf? ;-)

Hmm, was daran findest du rosarot? Rosarot wäre für mich zu denken, ich sei mein Lebenlang frei, unabhängig und deswegen zwingend glücklich wenn ich von einer Party zur anderen hoppse oder mein Leben nur aus Wochenendtripps nach London und Paris besteht.
Oder wenn ich mich in einem Leben mit abbezahltem Einfamilienhaus und Minivan suhle und der Minivan das höchste und wichtigste Gut in meinem Alltag darstellt, das wäre dann die andere Extreme der rosaroten Brille. Aber ich habe dich immernoch nicht verstanden. Erklär mal genauer...
hmm
08.02.2011 - 12:30 Uhr
Okay, lass es mich anders ausdrücken... es ist kein klassisches Rosarot, sondern ein Indie-Rosarot. Reicht das? ;-)
Elin
08.02.2011 - 12:34 Uhr
Reicht das? ;-)

Ja, wir haben jetzt alle verstanden was du meinst. Scheinbar weisst du nämlich selbst nicht worauf du hinaus willst. Aber okay, passiert jedem mal :-)
suppenkasper
08.02.2011 - 12:43 Uhr
ach, elin, du bist süß. :-) ich wette, du kiekst nach der masturb@tion und läufst aus wie ein öltanker.
User
08.02.2011 - 12:47 Uhr
Elin, Respekt, dass du hier noch postest und nicht die Energie verlierst, dich mit namenlosen (Trollen?) zu unterhalten. Ich an deiner Stelle hätte mich längst vergraulen lassen. Halte durch ;-)
Elin
08.02.2011 - 12:51 Uhr
Oh, jetzt bin ich ja sowas von empört und sprachlos *mit Kleinmädchenstimme pieps*. Sexuelle Anspielungen, hihi, du traust dir ja ganz schön viel zu. Mutig, mutig.

Tipp: Wenn du nicht mehr weißt was du sagen sollst, dann lass es doch einfach. Das wird dir keiner hier übel nehmen.
Elin
08.02.2011 - 12:57 Uhr
dass du hier noch postest und nicht die Energie verlierst, dich mit namenlosen (Trollen?) zu unterhalten.

Ja ja. Wie gesagt, das Thema hätte interessant werden können. Ein Versuch wars wert. Aber scheinbar sind die meisten Verbliebenen hier nicht mehr in der Lage Diskussionen zu führen. Die meisten sind ja noch nichtmal in der Lage ihre Klappe zu halten wenn sie zum Thema nicht zu sagen haben weil ihr Erfahrungshorizont scheinbar gen 0 tendiert. Kellerkinder :-)
hmm
08.02.2011 - 13:05 Uhr
Ach Elin, ich habe doch seit 12:30 Uhr gar nichts geschrieben, bitte keine falschen Unterstellungen.

Ich finde es aber sehr niedich, wie nun versuchst zum Angriff überzugehen... aber lass es mich konkreter beschreiben: Deine Zukunftsvorstellungen sind nicht die schlechtesten, und wohl auch nicht vollkommen realiätsfern, es liest sich aber wie eine Lebenslaufschablone für die klassische 08/15-Indie-Dame von Welt... was ja nicht das schlimmste sein muss, aber schon ein wenig, naja sagen wir mal langweilig, klingt.
Elin
08.02.2011 - 13:14 Uhr
Ich finde es aber sehr niedich, wie nun versuchst zum Angriff überzugehen..

Ach, ich wusste halt, wenn ich das Wort ,,Kellerkinder" in den Raum werfe kommmen garantiert noch einpaar gute Gegenantworten und der Thread rutscht nicht nach unten. Langjährige Postingerfahrung :-/

Aber sonst, ja und? Ist es für dich so erstrebenswert dein Leben nach aussen hin spannend wirken zu lassen? Für mich stellt sich da garnicht die Frage ob das was ich tue für jemanden (ausser mir selbst) jetzt langweillig oder spannend ist Oo
Elin
08.02.2011 - 13:24 Uhr
Ah ja und was ich noch sagen wollte: Innere Zufriedenheit (und damit meine ich nicht das einkuscheln in materielle Sicherheiten) sondern inere Stabillität und Selbstsicherheit ist nunmal ein erstrebeswertes Dauerziel weil es vor Abhängigkeit und Depressionen schützt. Und innere Zufriedenheit erreichst du nunmal wenn du dich von gesellschaftlichen Normen, die gegen deinen Gunsten stehen, weitgehends abhängig machst, aber trotzdem sicher sein kannst, dass du dich an deine Umwelt und die damit verbundenen Forderungen gut und zu deinem Nutzen auch anpassen kannst. Das ist dann für mich innere Geistige Freiheit. Da fängt sie an und nicht erst mit der Möglichkeit auf einem Anderen Kontinent wohnen zu können wenn mir danach ist oder feiern gehen zu dürfen wann ich gerade Lust habe. Es ist die Innere Einstellung die zählt und die ist nach aussen hin, zugegeben, nicht sehr spannend anzusehen ;-)
So. Vielleicht wirds ja noch mit dem Thema, jetzt wo du schon so gut Angefangen hast, hmm :-) Ich muss aber leider jetzt auch wech.
Tanztheater
08.02.2011 - 13:27 Uhr
@Elin: Ich hoffe du meinst "wenn du dich von gesellschaftlichen Normen, die gegen deinen Gunsten stehen, weitgehends UNabhängig machst", oder?
Elin
08.02.2011 - 13:28 Uhr
Ja danke, so ists richtig :-)
Frägende Ente
08.02.2011 - 13:28 Uhr
Wie schmeckt eigentlich dein Mösensaft, Elin?
lazybone
08.02.2011 - 13:44 Uhr
@Elin: was Du da schreibst, hört sich für mich sehr, sehr theoretisch an, bzw. man merkt bei Lesen sehr schnell, das Du über Dinge mutmaßt. Du denkst also, innere Stabiltität und Selbstsicherheit schützen Dich vor Abhängigkeit und Depression? Nicht unbedingt: ich kann zwar so eine Art "inneren Frieden" besitzen, trotzdem aber Abhängig z.B. vom Job sein. Wenn der mich aufgrund unangenehmer Umstände dann krank macht, stürzt Deine Theorie schon in sich zusammen.
Und wie bitteschön möchtest Du es anstellen, von gesellschaftlichen Normen unabhängig zu sein und Dich DENNOCH anzupassen? Ist das nicht ein Spagat, der letzten Endes zur Selbstverleugnung führt? Solltest Du es wider Erwarten trotzdem schaffen, stehst Du in Deiner Unabhängigkeit jedenfalls ziemlich alleine da. Schau Dich um: die Menschen sind Schafe, nur in der Herde fühlen sie sich wohl.
Nur damit wir uns richtig verstehen: mir geht es hier wirklich um's Thema, nicht darum jemanden nieder zu machen. ;-)
Boston
08.02.2011 - 13:48 Uhr
Würdet ihr in Zukunft ein "normales" Leben mit den geringsten Widerständen anstreben?
Mit 40 ein Reihenhaus für 20 Jahre finanzieren mit Bausparvertrag, dazu eine Ehe mit 2 Kinder, einem Minivan und einem von morgens 7h bis abends 18h auf Arbeit Job.


Was heißt hier mit den geringsten Widerständen? Mittlerweile ist es doch so, dass so ein Leben die Ausnahme ist, weil schwer zu bekommen und mit Kindern hast du in der Gesellschaft immer Nachteile. Für sowas braucht es heute fast mehr Mut als für das Leben als Bohémien oder Weltenbummler.
hmm
08.02.2011 - 13:50 Uhr
@Elin:
Aber sonst, ja und? Ist es für dich so erstrebenswert dein Leben nach aussen hin spannend wirken zu lassen?

Kann, muss aber nicht...

Verzeih mir diesen Rückzug in meine relativistisch anmutende Trutzburg. ;-)

Für meine Wenigkeit gilt, dass ich keine langfristige Lebensplanung mein Eigen nennen kann, da ich einfach keinen blassen Schimmer habe, wie nun meine Zukunft in, sagen wir mal 15 Jahren aussehen wird und es schlicht zu viele Faktoren gibt die diverse mögliche Entscheidungen beeinflussen... Geht ja schon beim Job los: Ist eine Familie am Start, ist die Notwendigkeit einer Arbeit nachzugehen die vielleicht Geld bringt, aber einen nicht glücklich macht, einen nicht wirklich ausfüllt, natürlich deutlich größer, als wenn man alleine lebt (um mal ein klassisches Beispiel zu wählen). Ähnliches gilt für Prinzipien und Ideale... Es wäre zwar an und fürs sich ganz nett, wenn diese sich auch in 15 Jahren von den heutigen nicht all zu sehr unterscheiden würden, aber garantieren könnte ich das nicht... Wer weiß schon, wen (oder was *g*) man kennenlernt, der einen zum Umdenken bringt. Von daher, um zur Ausgangsfrage des Threads zu kommen, gibt es kein klares Ja oder Nein... wie gesagt... relativistische Trutzburg oder auch "ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt". :D
Tanztheater
08.02.2011 - 14:03 Uhr
Du denkst also, innere Stabiltität und Selbstsicherheit schützen Dich vor Abhängigkeit und Depression?

Sich vor irgendwas schützen zu wollen im Voraus macht sowieso keinen Sinn und ist eher schädlich, weil man sich dann von Angst leiten lässt und nicht auf sich selbst vertraut (werde ich auch zukünftig so stark sein...?). Vielleicht muss man auch einfach die Illusion aufgeben, dassas Leben einfach nur schön sein kann/im Idealfall sein sollte. Das Leben kann doch ruhig schwierig und kompliziert sein, man muss nur lernen, damit möglichst gut umzugehen.
"Find your fears and face them" ist vielleicht die beste herangehensweise, um nicht mal in einen Abgrund zu geraten ;-)

Und im Übrigen ists doch auch egal, wie wahrscheinlich es ist, dass man mal "seine Mitte" findet und "den Spagat schafft". In dieser Gesellschaft sind das Einzelfälle, ja und? Warum solte man selbst nicht ein Einzelfall sein?
meine meinung
08.02.2011 - 14:07 Uhr
dämliche Trolle. Ich schreib mal an Armin.
lazybone
08.02.2011 - 14:10 Uhr
"Das Leben kann doch ruhig schwierig und kompliziert sein, man muss nur lernen, damit möglichst gut umzugehen."

Find ich ziemlich zynisch....
lazybone
08.02.2011 - 14:11 Uhr
ps ich bin ein lächerliches würstchen und schwul.
@lazybone-fake von 14.11
08.02.2011 - 14:13 Uhr
Noch nicht lange im Forum dabei, nich? ;-)
Tanztheater
08.02.2011 - 14:18 Uhr
Zynisch find ich das nicht. Ich hätte auch den blöden Spruch sagen können "das Leben ist kein Ponyhof".

Und man kann durchaus virtuos und lebensfroh durchs leben gehen, auch wenn es schwierig und kompliziert ist. Ich vergleich das immer mit Surfen oder Skifahren. Die grössten Wellen (nehm ich mal an, war noch nie surfen) und Buckelpisten machen da sogar am meisten Spaß, vorausgesetzt man kann gut Skifahren oder Surfen.
Hmm
08.02.2011 - 14:22 Uhr
Die grössten Wellen (nehm ich mal an, war noch nie surfen) und Buckelpisten machen da sogar am meisten Spaß, vorausgesetzt man kann gut Skifahren oder Surfen.

Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. ;-)

*drei Euro ins Phrasenschwein schmeiß*
Tanztheater
08.02.2011 - 14:27 Uhr
Für mich "fühlt" sich der Vergleich ziemlich passend an ;-) Warst du schonmal Surfen oder Skifahren?
lazybone
08.02.2011 - 14:28 Uhr
Grundsätzlich hast Du ja nicht Unrecht. Man macht es sich nicht leichter, wenn man miesepetrig durch's Leben geht, aber m.E. macht das Lösen von Problemen nicht sehr viel Spass.
Natürlich bekommt man im Laufe der Zeit so etwas wie Routine, oder man hat Strategien entwickelt, die einem weiterhelfen.
Trotzdem hinkt dein Vergleich mit dem Surfen: surfen/skifahren tu ich aus Lust und freiwillig, mich mit den Schwierigkeiten des Alltags auseinanderzusetzen ist eine Notwendigkeit.
Tanztheater
08.02.2011 - 14:33 Uhr
Ich finde Schwierigkeiten kann man als Teil des Lebens anerkennen. Und mir machen Probleme nur zu schaffen, wenn ich nicht den Mut habe, an sie heranzugehen und sie mich so ständig belasten. Aber es macht mir sogar etwas wie Freude, wenn man seiner Angst zum trotz auf die Konflikte zugeht. Würde mir das immer gelingen wären Probleme für mich überhaupt kein Problem ;-)
Notwendig ist das Lösen von Problemen für mich zumindest leider nicht, man kann den meisten immer ausweichen, gerne auch sein Leben lang...
lazybone
08.02.2011 - 14:51 Uhr
Das Ausweichen kann ja auch eine Strategie sein... ;-)
Wir haben ja durchaus einen gemeinsamen Nenner, nämlich die Anerkennung der Probleme im Leben. Ohne sie würden wir auf der Stelle treten und uns nicht weiter entwickeln.
Ausserdem ist unser Gehirn so nett zu uns, uns nach erfolgreicher Bewältigung eines Problems in Form von Endorphinen zu belohnen. Wir sind zum Glück in der Lage, alte Hirnverschaltungen zu lösen, unsere Synapsen schnackeln zu lassen und neue, bessere Verschaltungen zu knüpfen.
schnack schnack schnaaack
08.02.2011 - 15:27 Uhr
aber die synapsen lassen sich viel besser schnack-eln, wenn man regelmäßig seinen trieben nachgeht und z.B. ordentlich schnack-selt.
Norman Bates
08.02.2011 - 18:16 Uhr
"Das ganze Leben ist eine Party, ich lebe heute, travelle durch die Welt und lege mich nicht auf einen "bestimmten" Beruf fest..."

Das ist doch fast schon die Definition von "geringster Widerstand". Klingt auf jeden Fall deutlich weniger muehsam als diese zaehe Reihenhausgeschichte.
Hmm
08.02.2011 - 18:38 Uhr
Für mich "fühlt" sich der Vergleich ziemlich passend an ;-) Warst du schonmal Surfen oder Skifahren?

Ja, sowohl als auch. Dass gewisse Tiefpunkte zum Leben dazugehören, will ich ja überhaupt nicht abstreiten. Diese aber als Salz in der Suppe zu sehen (ana.log zur großen Welle bzw schwarzen Piste), halte ich dann doch für ein wenig gewagt und in Anbetracht des einen oder anderen üblen Schicksalsschlag im Bekanntenkreis auch für ziemlich zynisch. Um jetzt mal so richtig polemisch daherzukommen: Ich brauche keine überwundenene Krebserkankung (egal ob ich, oder ein mir nahe stehender Mensch betroffen ist) um wirklich glücklich sein zu können, ganz im Gegensatz zum Surfer, der ist auf seine große Welle angewiesen. ;-)

Edit: Scheiß Filter. :-/
Tanztheater
08.02.2011 - 18:47 Uhr
Das stimmt allerdings. Für schwere Schicksalsschläge trifft das nicht zu, aber die gehören auch nicht richtig zum Alltag, um den es mir dabei ging. Ich dachte mehr an zwischenmenschliche oder berufliche Schwierigkeiten, die einen so belasten.
Fragerich
08.02.2011 - 20:52 Uhr
Wieviel Ohm darf ein Leben denn minimal haben?
wastedmind
08.02.2011 - 21:00 Uhr
zum anfangspost:

erstmal: das ist doch nicht unbedingt eine frage des entweder oder.
und außerdem gibt es eben mal unterschiedliche lebensphasen, in denen du dich auf unterschiedliche art und weise ausleben kannst.

was mit sicherheit nicht schaden kann, ist irgendeine form von beruflicher ausbildung. denn so ganz ohne (wenn man sich zB direkt nach oder schon während der schule für deine option nummer 2 entscheidet) hat mans unter umständen später im leben mal komplizierter als nötig. es nun mal leider so, dass wir zum leben ein gewisses maß an geld haben müssen, ist ja eh klar.
ansonsten kannst du doch als junger mensch (nehme ich einfach mal an) alles mögliche machen. langzeitreisen sind im jungen alter, wo man in der regel hauptsächlich verantwortung für sich selbst übernehmen muss, sicherlich am einfachsten zu realisieren. nimm dir halt die zeit dazu.
feiern kannst du bestimmt auch genug, wenn du willst.

ich finde es jedenfalls nicht verkehrt, beruflich einfach mal was "in der tasche" zu haben. etwas was dir gefällt, oder zumindest sinnvoll erscheint.
der rest, also die sache mit dem haus und den kindern, ergibt sich dann schon von selbst - oder halt nicht.
Rockstar vs. Minivan
08.02.2011 - 22:56 Uhr
@all

Danke für Eure Antworten!

In 2 Wochen ziehe ich wieder weiter. Bin 24, habe einen normalen Hauptschulabschluss und zuletzt in etwa das Monats-Nettogehalt eines studierten Assistenzarzt einer Klinik verdient. Hab mich mit diversen Zertifikaten in den letzten 3 Jahren weitergebildet und werde es gewiss weiter tun.

Das war nicht immer so.

Mit 18, 19 Jahren sah mein Lebensentwurf noch anders aus. Bock auf nichts gehabt und andere als Streber oder so bezeichnet:) Oder wenn ich ehrlich bin :(

Man entwickelt sich mit den Jahren weiter und weiss zu schätzen, dass das Leben mehr bieten muss, als Rumgammeln und in den Tag hinein Leben.

Daher strebe ich persönlich auch kein Leben mit den geringsten Widerständen, nach meiner Definition, an. Bei mir muss immer irgendetwas an Reibung dabei sein. Möchte mich auch nicht auf einen bestimmten Job (auf Dauer)festlegen.
Neytiri
08.02.2011 - 23:51 Uhr
Besser man sucht sich die steilste Wand und geht darin den Weg des geringsten Widerstandes (Güllich), als man nimmt den leichtesten Weg und stolpert absichtlich über die kleinsten Steine.
Neytiri
08.02.2011 - 23:52 Uhr
ps ich bin behindert und dumm.
Rockstar vs. Minivan
09.02.2011 - 01:03 Uhr
@ Neytiri

Danke vielen Dank
Hab grad meine letzte gebunkerte Rotweinflasche ausgetrunken und konnte herzhaft lachen
Laienmoderator
15.06.2016 - 17:24 Uhr
Kommentare gelöscht. Thread gesperrt. Zack. Fertig.
The Spezial-Traditionalist (Kacki und zufrieden)
15.06.2016 - 17:39 Uhr
Tu ich schon! Hartz 4 life!
The hubschrauberdoeedl (incocknieto)
15.06.2016 - 17:52 Uhr
Sorry, falscher Nick. lel XD
So einen möchte die Leute nicht als Nachbarn haben
15.06.2016 - 22:47 Uhr
Dieser Kleingartenverein geht den Weg des größten Widerstands:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sachsen-anhalt-kleingartenverein-wittenburg-lehnt-migranten-ab-a-1097774.html

Zurecht?
xeno
16.02.2018 - 10:37 Uhr
kenne nur gut integrierte migranten: boateng, mein türkischer gemüsehändler, etc... FCKAFD!

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