Welches Videogame hast du zuletzt gespielt und wie ist deine Bewertung?

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Kamm

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19.05.2020 - 01:12 Uhr
@nörzt
Stimmt, DSA! Habe ich auf GOG, aber noch nicht gespielt. Das wäre natürlich auch einen Versuch wert. Obwohl ich gerne chronologisch vorgehe, also eher Teil 1 zuerst.

Aber vielleicht muss ich mir auch eingestehen, dass ich schon irgendwo eine Grafikh*re bin und so etwas wie LoL1 die Untergrenze für mich darstellt, für Spiele, die ich eben nicht damals gespielt habe und bei denen dann die nostalgisch-emotionale Verknüpfung fehlt.

hos

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19.05.2020 - 01:28 Uhr
spiele gerade erstmals Resident Evil 2 (PC Remaster).

schön, dass es endlich mal für die immer noch wichtigste Plattform umgesetzt wurde. von ein paar Makeln mal abgesehen (GUI hätte man ruhig mal optimieren können, wirkt halt immer noch sehr ungelenk als gäbe es lediglich nen Konsolen-Controller) ists bislang spannend, wenn auch zäh (habe nach 3 Stunden immer noch das Gefühl, gerade noch am Anfang zu stehen). Puzzles können gerne noch was anspruchsvoller werden, aber gut, ich bin auch erst mit dem ersten Charakter durch die meisten Bereiche des Polizeireviers (Maschinenraum, Tiefgarage und mit Kurbel zurück in den kleinen Wachraum, in dem der halbe Kollege gerade wieder aufgewacht ist...)

Given To The Rising

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19.05.2020 - 20:12 Uhr
Ich habe so nen Hals. Da lobe ich AC Odyssey über den grünen Klee und da kommt der nächste Bug daher. Nach einer unnatürlich langen Ladezeit sind auf einmal alle Quests verschwunden. Gerade Episode 1 abgeschlossen und jetzt zeigt er mir kein Ziel mehr an. Auch bei alten Spielständen ist es dasselbe. Muss ich wohl nochmal installieren und darauf hoffen, dass meine Savegames noch funktionieren.

Christopher

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19.05.2020 - 20:30 Uhr
Das ist sehr komisch. Ich hatte in den ca. 80 Stunden keinen einzigen nennenswerten Bug.

Old Nobody

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19.05.2020 - 20:55 Uhr
Ich auch nicht in ca 120 Stunden

Given To The Rising

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19.05.2020 - 23:02 Uhr
Mach ich halt mit Origins weiter. Gefällt mir zwar von der Landschaft nicht so gut wie Odyssey, aber trotzdem gut.

Hoschi

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20.05.2020 - 17:56 Uhr
So ein Plotstopper Bug nervt tierisch.
Hatte damals, als Fallout 3, erschienen ist das Problem, dass das scheiss Spiel jedes mal wenn ich aus dem Turtorial Bunker raus kam auf dem Desktop gelandet bin.
Nichts half. Win 7 neu installiert, Treiber aktualisiert, Die INI editiert und und und.
Konnte das Spiel erst 6 Monate später spielen, als ein Patch erschien welcher das Problem fixte.
Glaub bei Odyssee kommt da nix mehr :(

nörtz

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20.05.2020 - 18:24 Uhr
Hab gestern mal Skyrim installiert. Ein Fehler? :D Ich habe es noch nie gespielt. Immer nur Fallout.

Erstmal modfähig machen, denn ich will all die grafischen Verbesserungen haben.

Given To The Rising

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20.05.2020 - 18:52 Uhr
Spiel deinstalliert und wieder neu installiert. Das gleiche Problem. Offenbar sind die Savegames im Eimer. Die Ladezeiten sind auch extrem lang im Vergleich zum Anfang. Bei AC Vahlhalla kann man übrigens auch ohne Grinding und Nebenmissionen die Hauptstory schaffen können.

Given To The Rising

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20.05.2020 - 18:58 Uhr
*soll man können.

Christopher

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20.05.2020 - 20:44 Uhr
@nörtz: Wenn du Fragen zu Mods hast, stell sie. Habe letztes Jahr in einer völlig unvernünftigen Aktion mein Skyrim mit über 250 Mods aufgeblasen. Sobald man diese Sphären erreicht, ist es aber mit bloßem Mod hinzufügen und hoffen nicht mehr getan. ModOrganizer und andere Tools (v.a. LOOT, SSEdit und zEdit) werden dann Pflicht. Meine Installation läuft absturzfrei, von daher scheint es funktioniert zu haben.

Given To The Rising

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20.05.2020 - 21:32 Uhr
Müssten die Download-Versionen nicht überall die Gleichen sein? Wie kann es dann sein, dass es bei den einem vollkommen ohne Bugs und bei dem anderen mit lauter Bugs erscheint? Im Zusammenspiel mit der Grafikkarte?

Christopher

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20.05.2020 - 21:47 Uhr
So "funktionieren" Bugs nicht. Es gibt natürlich die schlimme Sorte, die sich ganz leicht reproduzieren lässt und bei jedem auftritt. Andere hängen teilweise an den absurdesten Faktoren. Das kann z.B. die Framerate sein (Hallo, Skyrim), manchmal sind es z.B. auch Trigger, die nicht ausgelöst werden, weil der Spieler irgendetwas gemacht hat, auf das das Spiel nicht gefasst war.

Die Liste ist praktisch endlos fortsetzbar. Hardware kann eine Rolle spielen, aber eigentlich nur, wenn entweder etwas schlicht nicht kompatibel ist (äußert sich dann am ehesten in Abstürzen), oder wenn zu schlechte (oder zu gute, Hallo, Skyrim) Performance dazu führt, dass in der Engine komische Sachen passieren. Aber auch da gibt es zig Details, die hier nicht hinpassen würden. Es grenzt eigentlich ein Wunder, dass moderne Spiele überhaupt funktionieren.

Old Nobody

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20.05.2020 - 22:57 Uhr
Bzgl Skyrim Mods hatte Gronkh ne Liste gemacht. Sind inzwischen 400 Mods.

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1BsCRdQLZHgiPwYT2jDSdVvdu9F3sF_DOJNhoNtoE1Tw/edit#gid=402058025

Gronkh hatte ja Ende letzten Jahres endlich sein Skyrim LP angefangen.
Hätte ich auch nochmal sehr Bock drauf weil von der Stimmung her geht nur sehr wenig über Skyrim.

Old Nobody

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20.05.2020 - 23:10 Uhr
Er legt aber Wert auf die Feststellung, dass seine Liste work in progress ist und er selbst 3 Tage gebraucht hat das Spiel mal zum Laufen zu bekommen weil sich wohl verschiedene Mods beißen und er einiges ausprobiert hat.

Auf so eine Aktion habe ich schon auch wirklich Lust, hätte dann aber gerne mal eine definitive Liste von Mods die zusammen am besten laufen und das Spiel zumindest annähernd so toll aussieht wie bei Gronkh.

Dabei wollte ich schon ewig erstmal ESO spielen. Bin da ein paar mal eingestiegen und da hat mir die Welt/die Welten ziemlich gut gefallen aber die Missionen mich einfach nicht so langfristig gekickt. Ich glaub aber, dass ich jeweils mit ein paar Stunden zu kurz dran geblieben bin um einen richtigen Sog zur Entfaltung kommen lassen zu können. Kann aber auch sein, dass ESO schlicht nicht so ne geile Atmo wie Skyrim hat, ich diese aber gerne hätte^^

nörtz

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20.05.2020 - 23:35 Uhr
@Christopher

Ich benutze zur Einrichtung einen Guide aus Steam, der auch die von dir erwähnten Tools beinhaltert. Falls ich Fragen habe, werde ich mich hier melden. Danke für das Angebot.

nörtz

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21.05.2020 - 03:18 Uhr
Meine Güte! Das ist ja eine Wissenschaft für sich. Jetzt muss ich checken, ob die Mods, die ich installiert habe, ESL-flag-tauglich sind und das dann mit xEdit durchführen Erst einmal ein Tutorialvideo dazu angeschaut. Krieg ich hin, aber erst morgen. Sitze hier jetzt schon wieder zwei Stunden daran.^^

Hast du das auch alles gemacht, Christopher?

Ich sehe gerade, dass das dann eine SkyrimSE mit 600 Mods wird. :D

Christopher

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21.05.2020 - 04:22 Uhr
Sagen wir es mal so: Bis ich mein Skyrim so weit hatte, dass alles perfekt lief, vergingen insgesamt ca. 40 Stunden. Es reicht ja nicht, einfach nur hunderte Mods zu installieren. Man muss schauen, ob sie zueinander kompatibel sind und notfalls Patches installieren. Teils muss man sogar händisch in den Dateien etwas editieren (gibt Tools dazu).

Bei sehr komplexen Installationen kann man auch nicht einfach Mods dazufügen, wie man gerade lustig ist, sondern sollte einen generellen Plan haben. Sonst sitzt man irgendwann verwirrt und frustriert vor der ellenlangen Liste und sucht nach Fehlerquellen.

Der Guide, der mir die technischen Basics wirklich erklärt hat, war dieser hier:
https://lexyslotd.com/

Bei meiner eigenen Version habe ich lustigerweise auf "Legacy of the dragonborn" verzichtet, aber dafür zig andere Mods aus dem oben verlinkten Guide benutzt.

Besonders aufpassen muss man bei Itemmods (unbedingt nach Kompatibilitätspatches suchen) und Wettermods (nicht alles verträgt sich mit allem). Texturen kann man nach Belieben hinzufügen, da geht selten was kaputt. Beim Rest gilt: Einlesen, vergleichen, entscheiden.

Wenn du wirklich "all in" gehen willst, kommt am Ende noch so Zeug wie LOD-Generation, Bash-Patching und Script-Merging dazu. Auch dazu am besten einlesen. Bei 600 Mods kommt man i.d.R. an diesen Dingen nicht vorbei. (LOD kann man sich sparen, sofern man mit der "vanilla"-Weitsicht leben kann.)

Ich merke schon, wie ich gerade ausufere. Daher nochmal die Empfehlung: Lies dich in die Guides ein und organisiere von Anfang an deine Installationen per Mod Organizer. NIEMALS (!!!) einfach Zeug in irgendwelche Ordner pasten. Du verlierst zu 100% den Überblick. Mods ausschließlich per Mod Organizer installieren. Und zwar in einem separaten Verzeichnis. Und unbedingt im Organizer verschiedene Profile anlegen. Sonst gibts Tränen.

hos

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21.05.2020 - 04:51 Uhr
ich besitze Skyrim zwar noch nicht, weiß aber, dass sich die Mods für das Game mit Vortex managen lassen. Dies hat mir zb. bei Fallout 4 etliche Frimmelei und Unhandlichkeiten in Bezug auf Mods erspart. Wirklich empfehlenswert (und der nötige Account bei Nexus Mods ist nachwievor gratis)

https://www.youtube.com/watch?v=GqChBvu9jmc&disable_polymer=1

Given To The Rising

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21.05.2020 - 05:34 Uhr
Origins macht im Augenblick ziemlich viel Spaß. Wäre ich nicht drauf gekommen, wenn nicht Odyssey so verbugt wär. Das kann ich nicht mit mittleren Grafikeinstellungen spielen und deswegen lasse ich es erstmal sein. Besonders cool sind die Monturen, die so bei Odyssey nicht vorkommen, und die täglichen Aufträge von Reda, die als Belohnung Raritäten gibt.

Mister X

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21.05.2020 - 19:08 Uhr
Nochmal vor Last of Us 2 den Erstling gespielt und dann auf den Geschmack gekommen, Spiele nochmal durchzuspielen und sie vll nicht mehr mit der Hype-Brille zu sehen.

Last of Us : Ein inszenatorisches Meisterwerk. Selten waren mir Figuren wichtiger als Ellie und Joel. Das Sahnestück des Spiels sind ganz klar seine Zwischensequenzen, die die Bindung unserer beiden Protagonisten deutlich vorantreibt. Hier sind so viele Gänsehautmomente. Das Gameplay kann dieser Qualität leider nicht ganz folgen. Ist doch die KI zb seltem dämlich und die Rätsel beschrenken sich auf das Schieben einer Tonne oder das Umstellen einer Leiter. 1,2 Mal vll nicht Tragisch, jedoch muss dich im Spiel unzählige male gemacht werden. Zudem ist, für mich auf jeden Fall, das Zielen mit den Pad eine Katastrophe. Und ich bin schon jemand der sein Leben lang nur am Pad zockt. Zudem hat das Spiel nicht gerade davon profitiert, dass ein Jahr zuvpr Telltales Walking Dead kam.
Inszenatorisch 10/10
Gameplay 8/10

Half-Life 2 : Steinigt mich, aber für mich ist das Spiel "nur" gut. Klar es hat Maßstäbe gesetzt, keine Frage, jedoch ist es für mich kein perfektes Spiel, wie überall getan wird. Für mich sind wirklich alle Abschnitte mit dem Buggy nur ok gewesen. Und diese machten schon einen Großteil aus.

Das Spiel warb ja förmlich mit seiner einzigartigen Physik. Das Ergebnis war, dass die Stellen wo die Physik genutzt werden konnte und musste völlig konstruiert waren. Man wusste schon vorher dass jetzt gleich bestimmt ein Physikspiel kommt. Ähnlich wie bei Jumpscares. Als hätte man Schulkindern gesagt : Passt auf, wir brauchen ein Paar Physikspielchen. Das einfachste Erdenkliche landete dann im Spiel. Und da war schon 2004 so.

Story ok, musste ja bekanntlich mit Episode 1 und 2 fortgesetzt werden.

Das Spiel profitiert halt mit seinem hervorragenden Setting, der guten Spielbarkeit, der tollen Grafik und der Gravity-Gun. Und Aylex wollten alle doch knallen.

Halo 3
Hatte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr richtig in Erinnerungen. Ob mans glaubt oder nicht aber Halo 3 ist streckenweise sogar ein Horror-Spiel. Der Teil wäre für mich auch das perfekte Ende gewesen. Kann mit Halo 4 und 5 nicht mehr so viel anfangen. Teil 3 hatte zwar nicht mehr den Wow-Effekt, den der Zweite hatte, ist aber durch eine tollte Story und noch tolleres Gameplay ein hervorragendes Spiel
9/10

Kamm

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21.05.2020 - 23:47 Uhr
Half-Life 2 habe ich nur einmal kurz nach Erscheinen gespielt, plus jeweils die Episoden. Ich glaube, die Steinigung kann ausbleiben, denn die Ansicht, dass es nicht das am besten gealterte Spiel ist, ist gar nicht mal so selten und wird auch von mir geteilt. Ich würde es zwar schon nach wie vor als 9/10 einstufen, aber ich bin bei meiner Bewertungsskala auch sehr kulant mit einer 10/10. :D
Vielleicht ist es das mit den technischen Errungenschaften, die sich etwas zu prominent und offensichtlich im Gameplay wiederspiegeln. Letztendlich kann ich es nicht genau festmachen, aber in der Retrospektive hat es für mich nicht ganz den Impact, den der erste Teil für mich hatte, der eine felsenfeste 10/10 darstelllt. Dabei stören mich noch nicht einmal die Boot-/Buggy-Passagen. Hab kein Problem damit und finde es sogar recht reizvoll, ein bisschen rumzufahren, um dann einzelne Locations zu Fuß näher zu untersuchen. In Ravenholm jedenfalls stellenweise auch ein ziemliches Horrorspiel, und nicht nur da atmosphärisch so stark, dass es für mich die 9/10 rechtfertigt.

Was Halo angeht, ich bin mal gespannt, ob die anderen Teile außer Halo 1 mehr können.

Affengitarre

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22.05.2020 - 00:23 Uhr
Ich finde Half-Life 2 überhaupt nicht schlecht gealtert. Das ist wie Mirrors Edge so ein Spiel, dass ich alle zwei Jahre oder so mal wieder durchspiele und jedes Mal einen Riesenspaß habe. Der tolle passive Einstieg in der dystopischen Stadt, die erste Verfolgungsjagd, der Horror in Ravenholm, das Ende in der Citadel, klasse. Es sieht nach all den Jahren immer noch ziemlich gut aus, spielt sich wunderbar und die Gravity Gun bringt auch viel Spaß.

Episode 1 schwächelt etwas, ständig ist man in dunklen engen Räumen unterwegs (und die blöde Taschenlampe hat auch viel zu wenig Akku!) und sobald man wieder ans Tageslicht kommt ist es eigentlich auch wieder vorbei.

Episode 2 finde ich fast genauso stark wie Half-Life 2. Die neuen Gegner sind toll, man ist wieder viel in der Natur unterwegs und das Muscle Car ist natürlich auch schick. :D

Das originale Half-Life hatte ich leider erst gespielt, nachdem ich den zweiten Teil kannte und das wirkte dann natürlich schon arg angestaubt.

Given To The Rising

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22.05.2020 - 01:58 Uhr
Ist das Zufall, dass der Epic Game Store ausgerechnet die 2,3 Spiele kostenlos anbietet, die ich habe? Erst GTA V, jetzt Civilization VI. Ich gehe davon aus, dass demnächst AC Unity oder so folgt.

Christopher

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22.05.2020 - 02:14 Uhr
Bzgl. Skyrim und Mods: Wenn es geht bitte nicht Vortex nutzen. Ist bequem, solange man wenige Mods managt, aber stößt bei komplexen Installationen an seine Grenzen.

Mister X

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22.05.2020 - 09:35 Uhr
Und falls einer fragt : ich bewerte Spiele aus der Sicht der Zeit in der sie erschienen sind.

Bioshock
Für mich immer noch ein Meisterwerk. Unfassbares Setting und eine Atmosphäre die ihres gleichen sucht. Mehr eigene Identität kann ein Spiel gar nicht mehr haben. Die Big Daddys ? Will ich mir ins Regal stellen. Mal auf Ebay schaun. Es gab ja mal eine Xbox360 Collector Edition wo eine Figur dabei war.
10/10

Kamm

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22.05.2020 - 10:44 Uhr
@Affengitarre
Zustimmung, was die Episoden angeht. Vielleicht sollte ich es einfach noch einmal spielen, trotz Pile of Shame. Mit dem Cinematic Mod lässt sich zudem auch grafisch noch einiges herausholen.

Aber vielleicht greift hier auch einfach eine Beobachtung, die mir im Laufe der Jahre bewusst geworden ist.
Half-Life 1 ist ein klassicher Shooter, obwohl es seinerzeit revolutionär war, was die Scripte und die Art, wie man in einem Shooter Geschichten erzählt, angeht. Klassischer Shooter heißt: Levels, die es in der Realität nicht ansatzweise gäbe. Die Proportionen, die Geometrie, die ganze Art, wie Dinge zusammengefügt sind, sind "alien". Traumähnlich aufgebaute Konstrukte, die ihrer eigenen Logik folgen. Wenn ich in Half-Life 1 in ein Forschungslabor komme, in eine Empfangshalle, ein Lagerhaus; oder in einem Canyon unterwegs bin, dann sind das Dinge, die eher mehr als weniger surreale Abstraktionen von den echten Dingen darstellen. Das hat natürlich viel mit den technischen Limitierungen zu der Zeit zu tun. Diese Abstraktionen hatten jedenfalls zur Folge, dass viele Spiele einer Interpretation, wie man dreidimensionale Räume erfahren kann, einen eigenen Stempel aufdrücken konnten. Eben, weil eine Entsprechung im Realen fehlte, bzw. nur zu erahnen war. Die Lücken, um das Ganze im eigenen Erleben real werden zu lassen, mussten zwangsläufig mit der eigenen Phantasie ausgefüllt werden.

Half-Life 2 steht schon mit einem Bein in der Moderne der Spielegrafik. Viele Schauplätze, obwohl immer noch technisch limitiert, haben inzwischen eine recht deutliche Entsprechung in der Realität. Es gibt Abschnitte, denen man den Kanal, die Küste, die osteuropäische Stadt relativ anstandslos abkauft. Der Unterschied zwischen echt und Spiel ist zwar immer noch deutlich vorhanden, aber auch kleiner geworden. Levels mussten nicht mehr zwangsläufig "alien" sein, sondern konnten auch, ohne nennenswerte Leveldesign-Setpiece-Highlights liefern zu müssen, über weite Strecken einfach einen Kanal simulieren. Der halt die Merkmale eines Kanals hat, in dem man minutenlang rumfahren kann. Die eigene Phantasie kann immer noch alles mögliche darin sehen, muss es aber nicht mehr, weil eine Annäherung an die Realität stattgefunden hat.

Hm, weiß nicht, ob klar wird, was ich meine.
Noch ein Beispiel:
Wenn ich im ersten Tomb Raider in irgendwelchen riesigen, uralten Gräbern unterwegs bin; und ich schreibe gerade "riesige, uralte Gräber", und nicht "räumlich sehr begrenzte Aneinanderreihung von 1 x 1 Meter großen, quadratischen Blöcken", dann heißt das, dass hier eine Abstraktionsleistung meinerseits erfolgen musste, um es wirksam werden zu lassen. Das fehlt in den neueren TR-Teilen, in denen die Gräber genau so groß wirken, wie sie dargestellt werden, weil sie eben glaubhafter "echte" Gräber sind.

Meine These wäre also: Moderne Spielgrafik, die der Realität glaubhafter nachempfunden ist, kann die Designer dazu verleiten, beim Leveldesign weniger kreativ vorzugehen.
Half-Life 2 ist dabei in dieser Hinsicht immer noch ein sehr gutes Spiel! Aber tatsächlich kann ich mich an mehr konkrete Levels und Räume aus dem ersten Teil erinnern, obwohl das länger her ist. Bei HL2 verschwimmen nach dem sehr prägnanten Beginn einige Abschnitte zu einem zwar stimmungsvollen, aber nicht sonderlich einprägsamen Brei.

Mister X

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22.05.2020 - 11:38 Uhr
Und falls einer fragt : ich bewerte Spiele aus der Sicht der Zeit in der sie erschienen sind.

Bioshock
Für mich immer noch ein Meisterwerk. Unfassbares Setting und eine Atmosphäre die ihres gleichen sucht. Mehr eigene Identität kann ein Spiel gar nicht mehr haben. Die Big Daddys ? Will ich mir ins Regal stellen. Mal auf Ebay schaun. Es gab ja mal eine Xbox360 Collector Edition wo eine Figur dabei war.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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22.05.2020 - 12:45 Uhr
Bioshock ist wirklich klasse. Und es war damals tatsächlich seiner Zeit voraus.

@thread: Automobilista 2. Ist noch im EA, bin eigentlich kein Fan von sowas, aber der Entwickler (Reiza) hat sich mit Automobilista 1 einen sehr guten Ruf erarbeitet. Bisher bin ich angetan, wenngleich es aufgrund eines Engine-Wechsels noch ein paar Kinderkrankheiten gibt. In VR aber unglaublich gut.

fuzzmyass

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22.05.2020 - 13:04 Uhr
Kid Chameleon auf dem Sega Megadrive - classic 10/10

Hoschi

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22.05.2020 - 17:28 Uhr
Xenoblade Cronicles 2 (Switch) 8/10

Im Handheld verursacht das Teil Augenkrebs aber das Weltendesign ist phänomenal.
Bin kein großer Jrpg Fan (abgesehen von Final Fantasy 7 +8, Mystik Quest und Tales of Vesperia) aber es ist nicht gaaaaaanz so klischeebeladen wie man meinen könnte.
Bei vielen Dialogen musste ich wirklich lachen anstatt mit den Augen zu rollen.
Leider ein monströser Zeitfresser, selbst ohne Grind.
Warum müssen diese Fernost Titel immer 50+ Stunden haben ?

Mister X

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22.05.2020 - 19:57 Uhr
Ist jetzt immer bissl fragend wo man was postet: hier oder im Voting-Thread.

Aber da ich es momentan wieder spiele : Bioshock 2. Wie steht ihr zu der Fortsetzung. Die einen sagen dass es sogar besser ist als Teil 1, da an allem nochmal gefeilt wurde, die anderen sagen dass es eher unnötig war, da es zum Erstling kaum Veränderungen gab und man alles schon gesehen hat. Bioshock 1.5 sozusagen.

Given To The Rising

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22.05.2020 - 21:47 Uhr
Origins hat echt das Potenzial in die Top 5 zu kommen. Die Oase von Siwa war so langweilig, dass mir die Lust verging. Aber das wurde besser. Man kann tagelang Nebenquests erfüllen, aufrüsten und Schätze plündern, ohne dass man in der Hauptstory weitermachen muss. Heute war ich auch das erste Mal in den Pyramiden. Da ist ein riesiger Schatz in der Cheopspyramide, aber er kann nichts mitnehmen.

Hoschi

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22.05.2020 - 21:51 Uhr
Aber dieses staubige Ägypten...
Ich ertrag es dort einfach nicht länger als 30 min ;)
Und dann noch dieser völlig versiffte Nil.

Given To The Rising

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22.05.2020 - 21:58 Uhr
Ging mir auch so. War wegen Black Flag und Rogue voll im Neuzeitflow, aber jetzt ist es total cool, weil Odyssey nicht funktioniert. Auch den ersten Endgegner besiegt, die Hyäne. Viel schwerer als die Endgegner von oben genannten zusammen. Und dann noch die Pferderennen im Hippodrom. Richtig gut.

Affengitarre

User und News-Scout

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22.05.2020 - 22:10 Uhr
Wow! Bin gerade in Dark Souls in Anor Londo angekommen und die Aussicht ist ja mal fantastisch. Total klasse Gefühl, den Ort erreicht zu haben.

Given To The Rising

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23.05.2020 - 00:00 Uhr
Warum steht neben der Cheopspyramide kein Heuhaufen? Das macht mich ganz wahnsinnig. Oder anders formuliert: Warum liegt hier kein Stroh?

Christopher

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23.05.2020 - 00:06 Uhr
@Affengitarre: Anor Londo ist episch. Und du wirst fluchen. Und irgendwann jubeln. Du kennst es mittlerweile.

Mayakhedive

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23.05.2020 - 05:24 Uhr
@Affengitarre

Magic Moment. Da hast du ja eine der “schönsten“ Stellen im Spiel vor dir :P

Mayakhedive

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23.05.2020 - 08:31 Uhr
Ich habe mittlerweile, über alle Editionen verteilt, etwas über 1000 Stunden in Dark Souls 1 und kann trotzdem noch überrascht werden. Soeben hat mich das erste Mal ein Silver Knight von hinten durchbohrt. Ich hatte keine Ahnung, dass die das können.

Affengitarre

User und News-Scout

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23.05.2020 - 23:44 Uhr
Also Dark Souls war wohl bisher schon anspruchsvoll und fordernd, aber mittlerweile ist es echt nur noch gemein. :D

Christopher

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23.05.2020 - 23:54 Uhr
Ich gehe mal davon aus, dass du dich auf dem Weg zum Boss von Anor Londo befindest. Eventuell schon Kontakt mit bogenschießenden Freunden gehabt?

Affengitarre

User und News-Scout

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23.05.2020 - 23:56 Uhr
Du hast mich durchschaut. Das ist doch einfach scheiße, diese blöden Bogenschützen. :D Und nach dem Sturz nach unten schön wieder am letzten Bonfire starten und alles nochmal. Argh!

Kamm

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24.05.2020 - 00:17 Uhr
Oh ja, die waren mies! Fand den Capra Demon vorher aber noch einen Tick schlimmer; das war mein erster Ragequit im Spiel :p
Ich habs, wie schon mal erwähnt, nie durchgespielt. Das nagt immer noch an mir :/

Affengitarre

User und News-Scout

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24.05.2020 - 00:21 Uhr
Den Capra Demon hatte ich recht schnell gehabt, der einzige Boss, an dem ich bisher länger hing, war die Queelag. Das lag vor allem an diesem blöden Angriff (diese komische Staubwolke), der mich direkt mit einem Treffer erledigt hat. Die Bogenschützen bekomme ich aber auch noch hin. Aber jetzt nicht mehr. :D

Kamm

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24.05.2020 - 00:54 Uhr
Beim Capra Demon bin ich locker 20 Mal gestorben; wahrscheinlich sogar öfter. :D Queelag lag queekend schon beim ersten Versuch, wie auch immer ich das geschafft habe.

Nachdem ich dann irgendwann später (vorerst?) endgültig raus war, habe ich mir einen No-Hot-Run angesehen, von jemanden, der dabei fröhlich vor sich hin tratscht. Beim Boss, der meinen Geist gebrochen hat, musste ich dann bitterlich weinen. Oder vielleicht war es auch nur eine Frust-Kippe.

Mister X

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24.05.2020 - 01:02 Uhr
Konnte die Faszination Dark Souls nie verstehen. Denke mir immer wieder : hätte das Spiel einen normalen Schwierigkeitsgrad, hätte das Spiel auch seinen Stand in der Videospielgeschichte ?

Wenn über Dark Souls geredet wird, geht es meisst nie über gutes Gameplay oder eine gute Story. Es geh immer nur um den Schwierigkeitsgrad.

nörtz

User und News-Scout

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24.05.2020 - 01:07 Uhr
Wat?

Kamm

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Registriert seit 17.06.2013

24.05.2020 - 01:12 Uhr
"hätte das Spiel einen normalen Schwierigkeitsgrad, hätte das Spiel auch seinen Stand in der Videospielgeschichte ?"

Ich denke schon, obwohl die Schwierigkeit definitiv zum Hype beigetragen hat. Damit hat es ein Merkmal, auf das man es leicht reduzieren kann, eine Punchline. Womit sich zur Hälfte erklärt, warum meistens von der Schwierigkeit die Rede ist. Die andere Hälfte besteht darin, dass die anderen Dinge, die Dark Souls ausmachen, nicht so einfach vermittelt werden können. So etwas wie die außerweltliche, einzigartige Atmosphäre, oder das grandiose, bis dahin schon lange nicht mehr so genial gesehene Leveldesign.
Aber da lasse ich lieber die Fans hier ran, die können da besser was zu sagen. Ich habs ja noch nicht mal geschafft. :D

Given To The Rising

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24.05.2020 - 01:33 Uhr
Ich sterbe auch immer in Animal Crossing, also ist das wahrscheinlich nichts für mich. :)
Die Tempel in Origins sind echt ne Nummer für sich. Rein von Qualität und Umfang her ist es das beste Spiel, was ich bisher gespielt habe, auch wenn die Story im Gegensatz zu den ersten Teilen eine Randerscheinung ist. Aber wenn ich Geschichten hören will, gucke ich mir nen Film an. Die früheren guten Spiele waren komprimierter, schneller, aber dafür gibt es keinen Anreiz mehr, das Spiel über die Beendigung der Story hinaus zu zocken. Stories in Fantasiewelten sind für mich irrelevant, weil ihre Umgebung nicht die normaler Menschen widerspiegelt und daher nicht mit unseren Maßstäben bewertet werden können.

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