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Welches Videogame hast du zuletzt gespielt und wie ist deine Bewertung?

User Beitrag

hos

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Registriert seit 12.08.2018

31.12.2020 - 18:40 Uhr
@Kamm,

ich habe FarCry 2 erst vor wenigen Wochen nochmal durchgespielt, hatte einfach mal wieder Bock auf die Missionen.

Das Respawning empfand ich jetzt nicht sooo krass. Klar, wenn man von A nach B fährt und dazwischen 2 Strassensperren klarmacht (man kann aber auch einfach durchbrettern) und auf dem Rückweg wieder alles beim alten ist und diese nochmal klarmachen "muss", dann kann das mit der Zeit am Spielspass nagen. Ich habe es aber noch nicht mitbekommen, daß das Respawning innerhalb meines eigentlichen Aktionsradius auf störende Weise stattfindet. Ich konnte eigentlich immer noch alles mögliche durchsuchen, ohne dabei gestört zu werden (ich halte mich allerdings auch nie allzulange am selben Ort auf sondern checke nur mein Signal für die Diamantenkoffer).

Probleme mit den Speicherpunkten hab ich eher nicht festgestellt, es sei denn, ich habe selbst nicht daran gedacht, mal wieder zwischenzuspeichern. DAS kann einen dann natürlich ganz schön zurückwerfen. Absonsten konnte eigentlich zu jeder Zeit speichern, man muß ja auch nicht zwingend ein "Safe House" aufsuchen. Diese nutze ich eigentlich nur, um "frische" Waffen in der Nähe zu haben.

Far Cry 1 fühlt sich natürlich noch völlig anders an als alle späteren Teile, klammere ich aber auch nicht aus, weil es ein ebenfalls cooles Game war und imho für den Erfolg der Serie nicht weniger wichtig ist, als seine Nachfolger. Könnte ich auch mal wieder ausgraben, lange nicht gespielt :)

Kamm

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Registriert seit 17.06.2013

31.12.2020 - 23:21 Uhr
Mit dem Speichersystem hatte ich bei FC2 keine Probleme, das war nur ein allgemeiner Rant. Hab deswegen schon einige Spiele nicht beendet (The Thing, Abe's Odyssey, einige Hitmans etc).
Ich hatte tatsächlich keine Lust mehr auf FC2, als es mehrmals hintereinander passiert ist, dass mir an einem komplett befreiten Ort schon nach ein paar Metern in eine andere Richtung wenige Sekunden später in den Rücken geschossen wurde - alle wieder da. Vielleicht hatte ich auch einfach Pech mit den Scripts, keine Ahnung. Jedenfalls stört so etwas für mich extrem die Immersion und raubt mir das für mich schon irgendwie wichtige Gefühl, etwas erreicht zu haben. Und ja, ich weiß, dass es in dem Spiel unter anderem darum geht, dass genau das an einem solchen Ort nicht möglich ist. :)

Vielleicht beißt sich das auch einfach mit meinem eher oldschooligen Shooter-Ansatz: Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen in solchen Spielen ist es, das Level zu clearen, um es anschließend zu erforschen, nach Secrets zu suchen, die Atmosphäre aufzusaugen und so. :D

Kojiro

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Registriert seit 26.12.2018

01.01.2021 - 19:44 Uhr
Bin jetzt bei Doom Eternal etwas weiter und muss sagen: Spiel beginnt etwas schwach, aber steigert sich rassant. Die Kämpfe und v.a. Arenen werden ganz schön knackig. Mag das Taktieren und gezielte Einsetzen der Skils, um in gewissen Momenten z.B. an Armor etc. zu kommen. Auch die Sprungeinlagen stören mich inzwischen nicht mehr sonderlich; im Gegenteil.

Wenngleich ich den düsteren Look von Doom 2016 bevorzuge, sieht das Spiel dennoch sehr schick aus. Auch auf der Switch!! Hoffe, dass mich noch ein paar Level in der Hölle erwarten. Freue mich aufs Weiterdaddlen.

hos

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01.01.2021 - 20:26 Uhr
@Kojiro, falls du ihn nicht kennen solltest - schau dir mal den Channel von UnderTheMayo an.

https://www.youtube.com/playlist?list=PLSrUznvpyAx34K1bh6wtx-u5gkZWPlVQD

hos

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Registriert seit 12.08.2018

01.01.2021 - 20:36 Uhr
warum und wieso, hier ist ein spezielles Tube von ihm für den Anfang:

https://www.youtube.com/watch?v=cR7AVtkSIik

captain kidd

Postings: 2171

Registriert seit 13.06.2013

02.01.2021 - 14:23 Uhr
Sackboy - A big adventure.

Erstmals 3D - und die Transformation gelingt. Wie immer ein Riesenspaß. 10/10

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

09.01.2021 - 01:38 Uhr
Puh, endlich nach ner gefühlten Ewigkeit Outer Worlds durch. Hat sich doch ganz schön gezogen zuletzt, besonders wenn man wie ich bei solchen Games ein Komplettierungsfanatiker ist. Einige Nebenmissionen waren leider nicht so spannend, teilweise auch etwas cringey storymässig, und wenn man zum zigsten mal irgendwelche Orte abklappern muss, die man eigentlich schon abgehakt hatte, und man deswegen ca. 3 mal in 5 Minuten auf Ladebildschirme glotzen muss, wird's doch ab und zu ne Geduldsprobe.
Dafür wurde die Hauptstory zum Schluss nochmal ganz spannend, und am Ende wird man mit einem wahrlich epischen Epilog belohnt inkl. schön kinoreifem Abspann.

Insgesamt für mich eine gute 7/10 - nach längerer Durststrecke, was konventionelle storydriven-Games angeht auf jeden Fall ein symphathisches Spiel, welches mich doch erstaunlich effektiv in sein Universum absorbieren konnte, trotz ein paar Unzulänglichkeiten.

Bin jetzt ernsthaft am Erwägen, mir als nächstes Cyberpunk am PC zu ziehen - soll ich's wagen? :)

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2202

Registriert seit 12.12.2013

09.01.2021 - 02:02 Uhr
Wenn dein PC gut ist, ja. Ich hab Cyberpunk nun nach 72 Stunden durch. Hab alle Enden gesehen und fand das Spiel insgesamt beeindruckend. Es hat Schwächen und Glitches, wenn du Geduld hast, warte bis Sommer. Da müssten dann die größten Mängel behoben sein.

Stärken von CB: Architektur / Artdesign, Story, grandiose Grafik, Charakterdesign, Sound und Musik, First-Person-Animationen, tolles Gunplay mit manchen Waffen, spaßiger Nahkampf, witziges Motorradfahren

Schwächen: Open-World-Content, Glitches, extrem dumme Polizei, Spawnradien der NPCs (per INI-Datei behebbar), Minimap (zu nah rangezoomt, per Mod behebbar, wird sicher noch gepatcht), schwaches Balancing (Hacking zu stark, viele Waffen egal, Crafting recht unnütz), keine Transmogs, keine Option Vs Aussehen im Spiel zu ändern, schwammiges Autofahren

Zusammenfassung:
Ich höre seit Tagen den Soundtrack rauf und runter und denke dabei an bestimmte Spielszenen. Manche Momente sind absolut episch inszeniert und machen auch spielerisch was her. Es gibt auch wieder diese ruhigen Momente mit bestimmten Nebencharakteren, die sich ins Gedächtnis fressen. Dafür liebe ich CDPR-Spiele. Mir machte auch das Gameplay Spaß, wenn man mal die Waffen seiner Wahl gefunden hat, kann man schon gut austeilen. Allerdings ist die KI recht dumm.

Man kann die künstlerische Vision, die hinter diesem Spiel steht, nicht hoch genug loben. Es gibt unendlich viele Details. Und die Ideen und Themen, die in der Handlung vorkommen, sind oftmals alles andere als trivial. Es ist eine Schande, dass das Spiel aufgrund der unfähigen CDPR-Execs in diesem Zustand rauskam.

Bin mir sicher, dass es Ende 2021 eine Enhanced Edition geben wird. Und die wird dann zum Kultklassiker werden. (Wobei schon jetzt, nach dem Abflauen der Hasswelle, ersichtlich wird, dass die meisten Leute, die keine technischen Probleme hatten, das Spiel mögen.)

humbert humbert

Postings: 2096

Registriert seit 13.06.2013

09.01.2021 - 04:26 Uhr
Spiele gerade Dark Souls 1 auf der PS 4. So 100 Prozent klar komme ich bisher nicht auf die Steuerung. Die Spielfigur steuert sich für meinen Geschmack viel zu träge. Außerdem habe ich Probleme exakt zu zielen. Vor allem in engen Räumen oder Gängen verprügle ich eher die Wand als den Gegner.
Bin aber noch motiviert.

qncy

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Registriert seit 02.01.2017

09.01.2021 - 12:07 Uhr
The Last Of Us Part 2 - 9/10

Analog Kid

Postings: 1759

Registriert seit 27.06.2013

09.01.2021 - 16:17 Uhr
@Christopher

Ok danke für die Einschätzung, hab's mir jetzt gezogen.

Hab jetzt auch zum ersten Mal meinen TV an den PC angeschlossen (war bisher ne reine VR-Maschine), und hatte prompt mit heftigem Tearing zu kämpfen, dass ich mit den Ingame-Settings leider nicht ganz wegbekam, aber die Lösung war, V-Sync im Nvidia-Control-Panel mal zu aktivieren :) hatte ich bisher nie benötigt.

Hab bis jetzt nur diese Latino-Kneipe am Anfang gesehen, aber Grafik alles auf Ultra, Auflösung HD und Raytracing an - meine Fresse, sieht das gut aus :) und läuft butterweich mit mutmasslich 60 Frames.

Heut Abend dann mal loslegen...

Analog Kid

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09.01.2021 - 22:23 Uhr
Meine Fresse. Bin ja geplättet. So ne Optik hab ich in nem Game noch nie gesehen. Das ist wirklich der Next Level-Scheiss.

Bin zwar noch ganz am Anfang, aber bisher läuft's absolut rund. Ein paar verglitchte NPC's ab und zu, ansonsten einwandfrei.

Ich laufe extra langsam durch die Strassen, dieser Detailgrad beim Art-Design der ganzen Architektur und überhaupt der ganzen Welt ist schlicht atemberaubend. Und bei mir wimmelt es übrigens von Passanten und Autos in den Strassen. Unglaubliche Atmosphäre inkl. Klangkulisse.

Also mit fast höchsten Grafikeinstellungen (kein 4k allerdings) sieht's exakt so aus wie vorab auf den Trailern. Für DIESE Version des Spiels kann man die hohen Wertungen der ganzen Tester nachvollziehen...

Eurodance Commando

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10.01.2021 - 16:57 Uhr
Grafisch läuft Cyberpunk 2077 bei mir mittlerweile auch auf hohen Einstellungen sehr sauber (auf gehobenem Mittelklasse-PC ohne Raytracing) und auch wenn ich schon an die 70 Stunden in das Spiel investiert habe, so geht mir die schlechte KI und das unausgegorene Balancing auf die Nerven. Die Stärken liegen wieder ganz klar in der Erzählung, nix Neues. Mich ärgert nur was für ein Potenzial in diesem Spiel noch schlummert und wohl aber nie darüber hinauswachsen wird. Es fühlt sich eher wie ein modernisiertes Fallout 4 an, da die Rollenspielelemente ja wieder doch eher rudimentär bleiben bzw. nie richtig Tiefe bekommen. Der Actionanteil überwiegt ganz klar. An die übrigen Bugs hab ich mich gewöhnt, in der Regel hilft ein Neuladen des Spielstandes wenn's mal wieder richtig nerven sollte.
Ich werd's noch durchzocken, aber ein denkwürdiges Erlebnis werd ich mich wohl nicht erinnern.

Eurodance Commando

Postings: 889

Registriert seit 26.07.2019

10.01.2021 - 16:57 Uhr
Und das was Christopher dazu geschrieben hat.

Analog Kid

Postings: 1759

Registriert seit 27.06.2013

10.01.2021 - 17:12 Uhr
Raytracing und HDR sind echt nochmal die Kirsche auf der Torte, mit diesem (wirklich sehr effektiven) blingbling sehe ich vermutlich wieder gnädig über vieles hinweg momentan, bin aber grad mal beim ersten Auftritt von Johny Silverhand. Schlechte (oder besser nicht vorhandene) KI ist mir auch schon aufgefallen, das Geballer wie erwartet analog zu Fallout4 oder auch Borderlands. Ansonsten ja auch viel cinematics, cutscenes, "interaktiver Film"-Gedöns, war ja bei Witcher 3 auch nicht anders im Grunde, hab das schon alles auch so erwartet. Story+Charaktere bisher für mich top.
Womit ich noch ein bisschen kämpfe, ist das ganze Hack-Zeug, Umgebung scannen und so, hab das Gefühl da noch nicht alles 100pro gecheckt zu haben.

Aber wenns so bleibt und mir keine gamebreaking bugs o.ä. den Spass noch verhageln wird das hier für mich hundertpro ein echtes Highlight.

Kojiro

Postings: 348

Registriert seit 26.12.2018

10.01.2021 - 19:48 Uhr
Doom Eternal - 9/10

Jetzt durch. Die ersten Level beginnen schwach, aber dann nimmt das Spiel sehr schnell an Fahrt auf. Die letzten beiden Bosskämpfe sind schon extrem knackig.. werde ich definitiv nochmal durchspielen, auch, um noch mehr Secrets zu finden. Ich mag, dass man sich stets binnen weniger Millisekunden entscheiden muss, welche Waffe / welches Utensil man einsetzt. Die Kämpfe sind extrem fordernd und machen Spaß. Auch wenn ich einige Tode gestorben bin :-D

Einzige Kritikpunkte bislang:

Die Atmosphäre gefällt mir bei Doom 2016 alles in allem besser, weil düsterer. Außerdem erlebt man in den letzten Levels kaum noch Überraschungsmomente, da man den Slayer i.d.R. bereits voll ausgelevelt und bereits alle Monstertypen gesehen hat. Hier hätte man noch etwas rausholen können. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.

Hmm

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Registriert seit 02.05.2018

10.01.2021 - 20:27 Uhr
Desperados III - 9.5/10

Dazu hat Random schon genug geschrieben.

Ori and the Will of the Wisps - 10/10

Einfach nur schön und ein Genuss! Der Schwierigkeitsgrad (der eingestellt werden kann) ist auf Normal bereits so gut ausbalanciert dass ich alter Sack mit meinen knapp über 40 Jahren wunderbar damit zurecht komme. Nicht zu schwer aber auch nicht zu leicht. Das fast 300-seitige Artbook (mein Weihnachtsgeschenk von mir an mich) ist auch toll und so manches Bild mag man sich vergrößern lassen und an die Wand hängen. Hach!

Disco Elysium - 10/10

Auch hier gibts die Höchstwertung. Was das Spiel an Atmosphäre hat ist schier unglaublich! Ja, es wurde mehrfach erwähnt dass das vielmehr ein Roman mit Rollenspielelementen ist. Und in der Tat ist man fast nur am Lesen. Das Ganze ist aber so gut geschrieben dass es einen von vorne bis hinten fesselt. Der Mordfall ist nur Aufhänger, das Innenleben des Protagonisten und die mit phantastischen Elementen angereicherte Dystopie war und ist für mich der Hauptdarsteller.

Der Soundtrack ist einfach großartig und ich war doch einigermaßen überrascht dass dieser komplett von British Sea Power komponiert wurde. Nebennotiz: Die Band hab ich nie richtig verfolgt, sie anno 2002 aber immerhin als Support von Interpol (Heidelberg im Schwimmbadclub) gesehen. Der Macher des Spiels, Robert Kurvitz, ist wohl mit der Band befreundet.

Der Kunststil ist auch großartig und da zählt das Gleiche was ich hinsichtlich Ori gesagt habe.

Das Spiel basiert wohl mehr oder minder lose auf einem Roman Kurvitz' namens "Sacred and Terrible Air", der dieses Jahr veröffentlicht werden soll. Die TV-Rechte wurden auch bereits veräußert. Sehr interessant. Ein zweiter Teil des Spieles ist wohl angedacht.

Wenn im März der Final Cut kommt, werde ich das Spiel nochmals durchspielen. Dieses Mal dann komplett in der englischsprachigen Ausgabe. (Im ersten Run: Audio englisch/Text deutsch.) Für Diejenigen die sich fragen: Die deutsche Übersetzung ist nach meinem Dafürhalten - und auch was man so liest - sehr gut gelungen.

Control - 5.5/10

Seufz, das hätte ein sehr gutes Spiel werden können! Immerhin hatte ich in den letzten Tagen über 23h mit dem Spiel verbracht. Vor knapp anderthalb h jedoch per rage quit beendet.

Die Geschichte ist gut und für Jemanden wie mich der es ohnehin mit Science Fiction, phantastischen Elementen (jedoch weniger Mittelalter und Drachengedöns) und Parallelwelten, unkonventionellen Gedankengebilden etc. hat, eigentlich schon mal ein Pluspunkt.

Das ganze Gameplay und insbesondere das Gunplay ist aber so äh... wonky, dass das echt keinen Spaß macht. Ja, mag sein dass ich für Shooter inzwischen zu alt, d.h. zu langsam bin. Aber wenn man nur an bestimmten Control-Points speichern kann, eine Weile umherwackelt, teils schwere Gegner besiegt, dann dusselig abnippelt und daraufhin die beispielsweise letzten 40-60min komplett wiederholen darf, dann komm ich mir verarscht vor. Ein größeres "Eff you" können die Devs einem eigentlich nicht entgegenschleudern. Wenn man darauf zum letzten Ausgangspunkt latschen muss (okay, es gibt eine spärlich gesäte Teleportfunktion an besagten Control-Points) und dann Gegner in eigentlich bereinigten Areas plötzlich respawnen und einen davon abhalten in der eigentlich Story voranzukommen dann... dann hab ich irgendwann die Schnauze gestrichen voll!

Trotz der sehr guten Bewertungen kann ich das Spiel absolut nicht weiterempfehlen.

Als nächstes spiele ich erstmal Hellblade: Senua's Sacrifice. Das wird hoffentlich besser sein.

Analog Kid

Postings: 1759

Registriert seit 27.06.2013

10.01.2021 - 20:36 Uhr
Control klingt ja echt beschissen. Hatte ich eigentlich auch noch auf der to do list. Aber das mit den checkpoints klingt ja fast nach dark souls. Bin bei sowas auch nur noch bedingt frustrationstolerant, zuviele Ubi-Games und Uncharted & Co haben mich leider verweichlichen lassen.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

10.01.2021 - 20:42 Uhr
Hellblade: Senua's sacrifice ist toll.

hos

Postings: 885

Registriert seit 12.08.2018

10.01.2021 - 22:00 Uhr
@hmm,

schade, daß du mit Control nicht klar kamst.

Ich habs vor kurzem durchgespielt und finde auch daß es ein paar Makel hat, die meisten aber von mir selbst verursacht wurden, weil ich mit der Spielmechanik nicht klar kam.

Daß ich zb. jeden Checkpoint, an dem ich vorbeilaufe, halt machen sollte um ihn zu benutzen, damit ich eben nicht zu weit im Spiel zurückgeworfen werde, wenn ich mal wieder abnippel. Daß ich meine Strategien variieren musste, gerade bei den verschiedenen, wirklich schwer zu meisternden Bossfights. Daß die Waffenwahl und die auszuwählenden Modifikationen von spielentscheidender Natur sind und nicht wie üblich künstliches "Beiwerk" für ein Gefühl der Vielfältigkeit. Daß die Waffen alleine nicht zum Erfolg führen sondern eine gute Balance zwischen Waffenschaden und Superkräften gefunden werden muss. Daß "Vertikalität" ein entscheidender Faktor in der Defensivstrategie ist, beinahe noch mehr als Deckung.

Zum Glück hat mich der Schwierigkeitsgrad nicht verschreckt sondern ermutigt, mich auf das Spiel einzulassen. Ich fand es superspannend von vorne bis hinten und halte es vom Konzept her für einen herausragenden, vor allem aber originellen Shooter. Allein die Physics-Engine in Aktion zu erleben, ganze Räume binnen Sekunden zu Kleinholz zu verarbeiten, macht einfach nur eine Riesenlaune. Oder, sobald man Astralflug beherrscht, auf Erkundunstour zu gehen um versteckte Räume aufzuspüren. Die unterschiedlichen Rätsel, die man lösen kann aber nicht muss, um zusätzliche Fähigkeitspunkte für seine Skills zu gewinnen.

Dazu noch die ganze stimmungsvolle Mystik, wenn man bereit ist, sich durch etliche Notizen, Dokumente und Filmschnipsel ablenken zu lassen (was nach den beinahe immer hektischen Kämpfen immer wieder auch willkommene Erholung des Adrenalinpegels bedeutet).

Das Spiel ist fordernd, keine Frage, aber es ist ein verdammt gut gemachtes.

https://www.youtube.com/watch?v=DGtuQRohHds

keenan

Postings: 3150

Registriert seit 14.06.2013

11.01.2021 - 22:19 Uhr
among us - heute aber etwas ernürchternd, da zu oft technische probleme und sohnemann traurig da nur 1 mal imposter innerhalb 1 stunde :-/

Hmm

Postings: 172

Registriert seit 02.05.2018

14.01.2021 - 19:52 Uhr
Danke für deine ausführliche Rückmeldung, hos! Das lässt mich in Erwägung ziehen es vielleicht doch nochmal zu einem späteren Zeitpunkt mit Control zu versuchen.

Hellblade: Senua's Sacrifice 7/10

Ja, das Spiel macht natürlich keinen "Spaß" und das soll es auch nicht. Es ist sehr lobenswert dass ein solches Thema mal aufgegriffen wurde und graphisch ist das auch nach drei (?) Jahren ein Augenschmaus. Allerdings fand ich es von der spielerischen Seite doch eher mau. Man läuft und läuft, zudem gegen unsichtbare Wände und unüberwindbare Hindernisse, guckt, läuft wieder und guckt. Die optischen Rätsel fand ich nach einer Weile durchaus nervig, da sie sich auch nicht immer haben logisch erschließen lassen, man aber irgendwie doch sehr oft direkt davor stand. Die Kämpfe sind so naja, manchmal durchaus anspruchsvoller aber auch nicht abwechslungsreich. Das mit Abstand Beste waren die mythologischen Erzählungen inklusive des entsprechenden Hauptsprechers. Schotte? Klang ein wenig so.

Den bald erscheinenden zweiten Teil brauch ich wohl nicht.

Jetzt werde ich erstmal AC Origins beenden, nachdem ich das - aus welchen Gründen auch immer - vor ca. 15 Monaten bei 99 Prozent aufgehört habe zu spielen. Ich bin gespannt ob sich meine zwischenzeitliche regelmäßige Beschäftigung mit der alten ägyptischen Sprache (seit ca. einem Jahr) bemerkbar macht. Um es mal vorweg zu nehmen: Doch, ich arbeite und hab auch ein Leben, aber Sprachen sind u.a. eines meiner Hobbies.

Danach kommt dann wohl Odyssey dran.

Lateralis84skleinerBruder

Postings: 231

Registriert seit 03.03.2019

15.01.2021 - 00:15 Uhr
Bin zu faul zurück zu gehen. Danke jedenfalls für den Tipp zu Pony Island. Hänge gerade knietief in der Höllenmaschine :D
Bin auch gespannt auf The Hex

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2202

Registriert seit 12.12.2013

15.01.2021 - 07:59 Uhr
Hellblade fand ich toll. Die Kämpfe nerven irgendwann, v.a. gegen Ende. Aber die Rätsel sind schon cool, ich mochte v.a. das Level mit dem Raben und diese Passage in völliger Finsternis. Herausragend ist das Sounddesign. Ein absoluter Genuss.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 16277

Registriert seit 10.09.2013

15.01.2021 - 11:35 Uhr
Ich fand das auch super, ein sehr kreativer und, vor allem im erwähnten Sounddesign, brillant umgesetzter Umgang mit der Thematik. Empfehle auch die dazugehörige Doku. Kann mich grad nicht mehr erinnern, ob die beim Spiel dabei war, ist aber sonst auf YT zu finden.

hos

Postings: 885

Registriert seit 12.08.2018

15.01.2021 - 19:12 Uhr
" Die Kämpfe nerven irgendwann, v.a. gegen Ende"

die kämpfe nerven vom ersten fight an. die steuerung ist träge und das kampfsystem (möglichkeiten, auswahl der mittel) mit bescheiden geradezu wohlwollend beschrieben. wäre da nicht die tolle visuelle wie akkustische atmo und die spannende story, wäre es ein ziemliches kackspiel.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2202

Registriert seit 12.12.2013

16.01.2021 - 00:21 Uhr
Sobald man raus hat, wie man pariert, sind Kämpfe supereasy und dauern dann auch nicht so lang. Außer eben am Ende. Da gibt es eine Stelle, die unfassbar nervt, weil sie einfach endlos ist.

hos

Postings: 885

Registriert seit 12.08.2018

18.01.2021 - 22:24 Uhr
Under The Mayo mit einem köstlichen Arschtritt für alle Cyberpunk-Apologeten

https://www.youtube.com/watch?v=OoP8CbVruDs

Kai

Postings: 623

Registriert seit 25.02.2014

18.01.2021 - 23:51 Uhr
@Christopher
Das ist nen derber Spoiler...

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