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Kojiro
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07.03.2026 - 18:30 Uhr
Gut zusammengefasst von Old. Spiel hat mir richtig gut gefallen. Die Balance aus Action + Stealth fand ich wunderbar. Auch schön, ins postapokalyptische Racoon City zurückzukehren. Interessant auch, dass es am Ende eben zwei alternative Enden gibt.
Spiele das Spiel gerade zum zweiten Mal durch und versuche's dieses Mal mit mehr Speed und weniger speichern :-) Danach dann Nightmare...
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Arne L.
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07.03.2026 - 19:41 Uhr
Ich hab seit ein paar Tagen wieder richtig Lust, zu zocken und hab deshalb ein paar Spiele runterladen, die eine erste oder teilweise auch zwei Chance bekommen sollen. Gerade spiele ich "Metro 2033" in der Redux-Version. Das kam mir vor Jahren schon clunky vor, aber weil ich das Buch und das Setting auch mag, dachte ich, ok, gehen wir noch mal rein. Reviews waren ja auch sehr, sehr gut und die Atmosphäre wurde gelobt. Das ist in meinen Augen aber auch echt das einzige, was in dem Spiel halbwegs gut ist. Das Gunplay fühlt sich nach nichts an, es gibt kaum Trefferfeedback und das Spiel hängt so offensichtlich an gescripteten Ereignissen und sehr spezifischen Interaktionen, dass es sich kaum wie ein Spiel anfühlt. Eher nach ein bisschen Shooting Galery mit schlechtem Pacing. Find's sehr schade. Hoffe, der Nachfolger kann da ein bisschen mehr überzeugen. Ich versuch's schnell zu Ende zu bringen und dann was Neues anzufangen. |
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Arne L.
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08.03.2026 - 01:04 Uhr
Bin froh, dass ich drangeblieben bin und es an einem Stück durchgespielt habe. In der zweiten Hälfte wird es noch mal deutlich atmosphärischer und das Korsett fühlt sich zumindest phasenweise minimal weniger eng an. 7/10 kann man da schon geben.
Jetzt hab ich eben eine halbe Stunde "Neva" ausprobiert und das ist optisch wirklich ein Traum und auch das Platforming bis jetzt solide. |
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Arne L.
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08.03.2026 - 22:31 Uhr
"Neva" waren gute fünf, sechs Stunden, aber selbst mir, der auch Cozy Games und Walking Simulator genießen kann, war es dann doch etwas zu viel umherlaufen (Sidescrolling), ohne dass besonders viel zu tun war. Also die Balance zwischen Spiel und visueller Präsentation war nicht perfekt. Die Grafik und zwei, drei sehr schöne kleine Ideen, machen das Spiel aber trotzdem lohnenswert, auch wenn ich die teilweise sehr hohen Wertungen nicht ganz nachvollziehen kann. 7/10 |
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cargo
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09.03.2026 - 09:27 Uhr
Der Early Access von "Slay The Spire 2" war jetzt seit langer Zeit mal wieder ein Release, der mich stundenlang an ein Game gefesselt hat.
Der erste Teil war ja schon großartig, aber das sieht soweit im zweiten Teil tatsächlich noch besser aus. Es gibt deutlich mehr unterschiedliche Karten, Relikte, Tränke etc. und mit dem offiziellen Release soll dann auch noch mal mehr Varianz bei den Monstern/Eliten/Bosse reinkommen. Die beiden neuen Charaktere spielen sich auch sehr ausgewogen.
Gefühlt ist das Game allerdings einen Ticken leichter geworden, aber vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück ;) |
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Lateralis84skleinerBruder
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09.03.2026 - 18:23 Uhr
Stecke auch mitten im Early Access von Slay the spire 2.
Eine ziemlich runde und gute Fortsetzung. Keine Revolution, sondern logische Evolution eines sowieso schon richtig tollen ersten Teils.
Das mit „leichter“ habe ich auch erst gedacht. Ich würde es aber eher so sehen, dass ich nach 200 Stunden des ersten Teils ein verinnerlichtes Verständnis der möglichen Synergien, Wege, Taktiken, etc. besitze :D |
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Vennart
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09.03.2026 - 19:35 Uhr
In diesem Jahr habe ich bisher zwei Klassiker nachgeholt:
Dishonored 6,5/10
Wollte mal wissen, was dieser Immersive-Sim-Klassiker auf dem Kasten hat, nachdem ich “Prey“ von Arkane so grandios finde aber für mich geht das Konzept hier nur bedingt auf.
Die spielerische Freiheit ist zwar definitiv gegeben und die Auswahl verschiedener Möglichkeiten und Routen ist beeindruckend aber das Spiel will dich schon deutlich in eine Richtung lenken bzw. ermutigt dich zum stealthy spielen.
Spielt man das Spiel dann so und will gar nicht entdeckt werden, ist es milde herausfordernd aber dann macht man eigentlich andauernd das Gleiche, vor allem nachdem die erste ziemlich gute Hälfte des Spiels vorbei ist und dann die drögeren Levels kommen. Und spielt man aggressiv, ist man VIEL zu stark und selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ist alles ein ziemlicher Spaziergang und dazu kriegt man dann noch vom Spiel den mahnenden Zeigefinger.
Dadurch geht dann im Laufe des Spiels für mich Spannung flöten, weil man weiß, dass man im Falle einer Konfrontation locker durchkommt und deswegen muss man sich da auch nur bedingt darüber Gedanken machen, wie man jetzt vorgeht, weil es dann letztlich fast egal ist.
Und es gibt interessante Essays auf Youtube darüber, was das Spiel damit aussagen will, dass Corvo so overpowered ist und was man mit dieser Kraft anstellt und ich verstehe das ja alles und Metaebene ok gut aber es hat mir dann halt trotzdem teilweise keinen allzu großen Spaß gemacht.
Und würde ich in der Welt einfach viel Zeit verbringen wollen, wäre das alles ok aber der Artstyle und wie die Charaktere aussehen, ist so überhaupt nicht mein Fall und irgendwie finde ich die Welt mit Ausnahme weniger Interieurs nicht besonders schön.
Und von der Musik war für mich auch kaum ein besonderer Moment dabei.
Insgesamt auch aufgrund von drei richtig tollen Leveln und des guten Wordbuildings und weil ich schon verstehe, warum das eigentlich ein gutes Spiel ist, trotzdem noch 6,5/10.
Bloodborne 10/10
Hier waren die Ewartungen noch größer und sie wurden sogar übertroffen. Was für ein alptraumhafter Strudel, der dich hineinzieht und nicht mehr loslässt!
Die ersten Stunden in diesem Spiel werde ich nie vergessen. Bockschwer, ich habe nichts gecheckt, ich bin ohne Ende fertig gemacht worden aber ich habe alles daran geliebt. Also jetzt rückblickend, am Anfang war ich schon echt sauer auf das Spiel :D
Insgesamt ist das erste Level das vielleicht beste Tutorial, das ich in einem Spiel gespielt habe.
Auch wenn es anfangs frustrierend sein kann, ist das Gameplay einfach so fesselnd und belohnend.
Anfangs dachte ich, es ist unmöglich, dann levelst du auf und langsam aber sicher merkst du, wie du besser wirst und verstehst, was das Spiel von dir will und das fühlt sich ungemein motivierend an nach den anfänglichen Frustmomenten.
Zudem fühlen sich neu erhaltene Items nach einer Errungenschaft an, die du auch wirklich brauchst um es durch das Spiel zu schaffen und nicht einfach nur nach unnützem Zeugs.
Und diese Welt und das Artdesign sind so unbeschreiblich gut, die Architektur alleine und wie vor allem im späteren Verlauf manche Wesen aussehen und wie fürchterlich und zugleich wunderschön diese Welt ist. Nur selten habe ich bisher so viele Lore-Videos und Artikel wie zu diesem Spiel geschaut und gelesen. Und irgendwie checke ich immer noch nichts so wirklich haha :)
Die gezielt eingesetzte Musik ist ebenfalls unheimlich gut. Und die Sounds, die manche Wesen von sich geben werden mich verfolgen.
Kritikpunkte gibt es vereinzelt schon, zum Beispiel fand ich manche Passagen aufgrund der etwas störrischen Kamera vor allem beim lock-on manchmal nervig. Darüber hinaus waren neben einigen unvergesslichen Bossen manche Bosse etwas underwhelming und die Chalice Dungeons sind teilweise echt eintönig aber andererseits sind die optional und man kann die einfach auslassen.
Das wiederholte Farming von Ressourcen hat mich kaum gestört weil ich das immer wieder in meinen Lieblingslevels machen konnte und die Welt genossen habe. Und ehrlich gesagt haben mich 30fps nach 10 Minuten auch nicht mehr groß gestört. Hat mich eher nostalgisch gemacht und an die guten PS2 Tage erinnert :)
Ich weiß noch gar nicht, wie ich das genau in Worte fassen soll. Für den letzten Monat habe ich halb in dieser Welt gelebt und auch regelmäßig davon (alb)geträumt, das hatte ich so seit “Subnautica“ nicht mehr.
Für mich eine der intensivsten Spielerfahrungen jemals. |
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Lateralis84skleinerBruder
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09.03.2026 - 22:22 Uhr
@Vennart:
Dishonored fand ich auch eher "nur" wie die Blaupause für die dann besseren Prey und Deathloop (I know, wie kann ich nur :D )
Bloodborne schafft einfach nach den wundervollen Souls Teilen die große Klasse mit einer völlig anderen Spielweise noch einmal auf die Spitze zu treiben. Für mich auch eine absolute 10/10.
Hast du auch Sekiro gespielt? Weil das fand ich dann ebenfalls unfassbar gut. Hat erst so richtig beim ersten richtig großen Boss Klick gemacht, aber ab da war ich auch völlig gefangen. FromSoft sicher in meinen Top 10 Entwicklerstudios.
Ambitioniert, progressiv und leicht schräg daneben.
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Vennart
Postings: 1424
Registriert seit 24.03.2014
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10.03.2026 - 10:12 Uhr
Ja, ich meine auch, einige Elemente aus “Prey“ erkannt zu haben. “Deathloop“ packe ich nach deiner Empfehlung mal auf die Liste, da gibt es ja geteilte Meinungen dazu, wie also letztlich zu jeder Sache :)
“Sekiro“ steht jetzt ganz oben, wird dann als eines der nächsten Spiele nachgeholt, muss mich aber erstmal kurz erholen :)
Habe gehört, dass das eventuell das schwerste FromSoft Spiel ist, deswegen ist da schon wieder Respekt da.
„Ambitioniert, progressiv und leicht schräg daneben.“
Schön formuliert. |
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Arne L.
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14.03.2026 - 10:40 Uhr
Hab gestern Abend drei Spiele in Form von Demos ausprobiert:
DrainSim
Als Fan von "PowerWash Simulator" und "A Game About Digging A Hole" suche ich immer nach solchen Beschäftigungen. "DrainSim" hat vielversprechende Ansätze, aber der Polish fehlt. Manchmal harke oder sauge ich in der Gegend rum, ohne dass ich genau weiß, ob's wirklich was bringt. Vielleicht schau ich in einem halben Jahr noch mal rein, aber gerade reicht's noch nicht für den Kauf.
Is This Seat Taken
Witzigerweise hab ich einem Programmiererfreund mal genau das Konzept gepitcht: In einer Bahn Personen mit verschiedenen Eigenschaften und Bedürfnissen so platzieren, dass alle zufrieden sind. "Is This Seat Taken" hat das nicht nur grafisch charmant umgesetzt, sondern erweitert es auch um Situationen wie Konzerte, Kinos, Hochzeitstische. Toll! Wird gleich gekauft.
Strange Antiquities
Als Aushilfe in einem Antiquitätenladen mit deutlichem Hang zum Okkulten, muss ich mit Büchern und Analysen herausfinden, welches Relikt meine Kunden brauchen. Die düstere Stimmung hat mir super gefallen. Hat was von Lovecraft und wird auch gekauft, auch wenn ich nicht genau weiß, wie lange es motiviert und wie tief die Story geht. |
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Chron-o John
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19.03.2026 - 11:53 Uhr
Habe zuletzt Reanimal durchgespielt. Kurz wie bereits gewohnt von den Little Nightmare-Titeln, aber knackig, wie man so schön sagt. Schwer war es nicht, sind keines dieser Spiele (oder Limbo, Inside, etc.), aber man spielt sie auch für die Atmosphäre, die visuelle Kreativität und die Geschichte, und diese sind hier top notch. Freue mich bereits auf die drei angekündigten DLCs.
Bin momentan bei Resident Evil 9: Requiem, tatsächlich der erste RE-Teil seit RE5, den ich wieder zocke, und bin sehr angetan von eigentlich allem. Hier wurde schon alles dazu geschrieben und ich schließe mich den globalen Lorbeeren an. Einfach ein tolles Spiel, wobei ich noch in Raccon City (RPD) feststecke.
Danach werden RE7 Biohazard und RE8 Village nachgeholt, die ich zusammen mit Requiem im Generation Pack für die Switch 2 geholt habe. |
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Saftkanne
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19.03.2026 - 19:40 Uhr
Läuft Resi 9 auf der Switch ruckelfrei? Oder gibt's sonstige Einschränkungen? |
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Kontermutter
Plattentests.de-Mitarbeiter (Gerrit Phil Abel)
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19.03.2026 - 20:47 Uhr
Läuft Resi 9 auf der Switch ruckelfrei?
Definitiv Nein. Gerade in Action-Passagen gibt es gerne mal Framedrops, die dann Kopfschüsse sehr viel schwerer machen. Insbesondere in der Handheld-Variante. Würde ich klar NICHT empfehlen, die Version im jetzigen Zustand zu spielen – der Zustand ist nicht katastrophal, aber die Hardware ist auffällig zu schwach für flüssiges Gameplay. Vielleicht lässt es sich noch patchen oder es gibt dann wenigstens einen FPS-Lock, der das dann "umgeht". |
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Chron-o John
Postings: 490
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20.03.2026 - 06:46 Uhr
Ich kann die Framedrops an einer Hand abzählen. Bin mittlerweile im ARK angelangt und habe sehr viel Spaß mit den Titel, sowohl im Dock- als auch im Handheldmodus. Ich habe mich für die Switch-Variante entschieden, weil ich die Spiele auch on the go spielen wollte und diesen Komfort will ich auch nicht missen, trotz ich eine PS5 mein eigen nenne. Die gedrosselte Grafik stört mich nicht, für eine Switchausgabe macht das Spiel trotzdem viel her, und die wenigen Framerateeinbrüche tun meinem Vergnügen keinen Abbruch. Das empfindet aber natürlich jeder anders.
Das Gameplay bockt richtig und man kann mit Requiem nichts falsch machen, für welche Plattform man sich auch immer entscheidet. |
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Chron-o John
Postings: 490
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20.03.2026 - 18:36 Uhr
So, nun durch mit Requiem. Großartiges Spiel und früher Anwärter für Spiel des Jahres. Vereint recht gelungen dss Beste aus zwei Welten Resident Evil und ein gelungenes Comeback von Leon. Darf gerne so weitergehen, Capcom.
Wird Zeit, den Bakers einen Besuch abzustatten. |
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Kojiro
Postings: 5029
Registriert seit 26.12.2018
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21.03.2026 - 08:24 Uhr
Habe Requiem inzwischen einige Male durchgespielt und alle Herausforderungen abgeschlossen. Sehr cooler Titel. Vor allem die erste Hälfte ist großartig. Definitiv das beste RE seit Teil 4.
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The MACHINA of God
User und Moderator
Postings: 36702
Registriert seit 07.06.2013
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21.03.2026 - 16:55 Uhr
Höre grad die "Auf ein Bier"-Folge zu "Horses". Das klingt ja irre. Jemand gespielt`?
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Arne L.
Postings: 3005
Registriert seit 27.09.2021
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22.03.2026 - 21:58 Uhr
“Horses” sieht interessant aus. Kann Horror leider in der Regel nicht spielen. Witzigerweise hab ich dieses Wochenende aber eines der Spiele noch mal angefangen, die ich irgendwie durchstehen konnte: “The Last Of Us Part II” im Remaster.
Was für ein Spiel, was für ein Meilenstein, auch beim zweiten Mal noch absolut beeindruckend. 10/10 und kein Punkt weniger. |
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Kai
User und News-Scout
Postings: 3338
Registriert seit 25.02.2014
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23.03.2026 - 00:00 Uhr
Spiele gerade Signalis. Hatte es vor einiger Zeit schon einmal bis Kapitel 2 gespielt und irgendwie Lingen gelassen...
Großartiger Soundtrack und eindringliche Atmosphäre. War schon damals und bis jetzt noch mehr Fan. |
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7pointz
Postings: 97
Registriert seit 12.03.2026
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23.03.2026 - 01:23 Uhr
Jo, Signalis gibt ist in der Tat interessant. Die Rätsel sind schon teilweise schwierig / die Lösungen ziemlich verworren… aber in Sachen Atmosphäre und Lore geil. Da kann man schon mal für einige Stunden drin versinken. |
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Old Nobody
User und News-Scout
Postings: 4224
Registriert seit 14.03.2017
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26.03.2026 - 18:57 Uhr
Pokemon Pokopia 9,5-10/10
Schönes cozy Game ohne Kämpfe
Bin jetzt 50 Stunden drin und wahrscheinlich im letzten Gebiet angekommen,dem Vierten.
Das macht alles so einen Spaß.Du kannst so viel machen und dadurch,dass die Gebiete jeweils, gefühlt oder in echt, tausendmal größer sind als die Mini Inseln in Animal Crossing,gibt es auch einiges zu entdecken. Das geht weit über Habitate bauen,Pokemon entdecken und diese dann zufriedenstellen hinaus. Man muss Anleitungen entdecken,dann die Materialen suchen und finden um dann was herzustellen,oft etwas zu essen aber auch andere Dinge.Es gibt auch in jedem Gebiet noch die "wichtigen Wünsche",Hauptquests,die gerne etwas länger gehen und sowieso ist da einiges bei,was man nicht eben mal schnell erledigen kann.
Zusätzlich gibt es auch noch gebietsübergreifende Aufgaben.Da lohnt sich auch das Suchen.Es gibt über allem die Geschichte des Verschwindens der Menschen,dazu findet man Schriftstücke über die sich die Hintergründe entwickeln.
Man kann Häuser nach einem verfügbaren vorgegebenen Set erstellen lassen von den Pokemon,was oft wegen Echtzeit bis zum nächsten Tag dauert. Oder selber welche bauen,was schneller geht.Dafür baut man Minecraft-mäßig Klötze verschiedener Materialien ab und kann diese dann halt zu einem Haus stapeln. Dann müssen ein paar Möbel rein und dann kann man Pokemon da einziehen lassen.
Die Gebiete unterscheiden sich deutlich,sind vielfältig und sehen einfach toll und liebevoll gestaltet aus.
Es gibt, und das ist in der heutigen Zeit echt ein Hammer,eine Lokalisation der Sprache. Die Sprechblasen sind nicht einfach Sätze,die aus dem englischen ins deutsche übersetzt wurden. Die sprechen tatsächlich so,wie im deutschen gesprochen wird wie zB voll krass oder Digga und so was. Das ist witzig,da haben sich Leute Gedanken gemacht,das ist wirklich ein großes Plus.
Und das steht stellvertretend für die Mühe,die sich hier mit dem Spiel gegeben wurde. Es hat so viel Tiefe.
An manchen Tagen wollte ich mir nur mal eben den Stempel abholen und kurz die Pflanzen gießen aber es ist einfach immer so,dass ich mich in dem Spiel verliere.Es gibt immer was zu tun und wenn es grad mal nur darum geht die Gegend schöner zu machen oder Orte miteinander verbinden oder eben neues Gemüse anzubauen oder mal eben wieder einem Wunsch nachzugehen usw
Es gibt täglich auch neue Challenges,neue Sachen,die man im Laden kaufen kann
Einfach wunderbar,was hier geschaffen wurde. |
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Glufke
Postings: 1407
Registriert seit 15.08.2017
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28.03.2026 - 23:16 Uhr
@Old Nobody schöne Review! Mit der hohen Punktzahl gehe ich bisher nicht mit, aber dafür, dass ich mir das Spiel erst nicht holen wollte und dann nur wegen der Top-Bewertungen doch gekauft habe (was vor zwei Wochen echt schwierig war), macht es wirklich sehr viel Spaß. Am Anfang konnte ich echt kaum aufhören, dann ging der Fortschritt aber etwas langsamer voran und ich hab es alle zwei Tage nur für 5 min gespielt. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich schon ins nächste Gebiet konnte und - zack - wo sind die letzten zwei Stunden geblieben?!
Ich finde es gerade um LÄNGEN besser als Animal Crossing, das ich nur für ein paar Wochen zu Beginn der Pandemie gespielt habe. Bin trotzdem gespannt, ob es sich dauerhaft bewähren kann. Da ich aber aktuell vor allem auf Spiele stehe, während denen ich auch Musik hören und mehr oder weniger entspannen kann (also maximal rundenbasierte Kämpfe), stehen die Chancen gut.
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Arne L.
Postings: 3005
Registriert seit 27.09.2021
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28.03.2026 - 23:28 Uhr
Find ich spannend, dass ihr ja dementsprechend beide eine Switch 2 habt. Hat sich das bisher für euch gelohnt? Ich find den Preis in Kombination mit den so gut wie nie rabattierten Nintendo-Eigentiteln so hoch, dass ich da nicht mal eben zuschlagen wollte. Ich nutz schon meine XBox so gut wie nie, weil ich alles über die PS5 mache und die auch lieber mag. |
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Christopher
Plattentests.de-Mitarbeiter
Postings: 4360
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29.03.2026 - 06:09 Uhr
Ich hab zuletzt mal wieder Diablo 3 gespielt. Es ist schon sehr simpel im Vergleich zu PoE, aber sobald man nen Build am Laufen hat, macht es ne Weile Spaß. Nur schade, dass sie so früh aufgehört haben, das Endgame weiterzuentwickeln. Genau dann, wenn man dabei ist, so richtig OP zu werden, passiert nichts mehr. Sowas wie Modifikatoren für Greater Rifts wäre z.B. echt cool gewesen. Mag D3 auf jeden Fall lieber als D4. Für D2 hab ich keine Nostalgie, hab das damals gern gespielt, aber als ich es vor 2 Jahren mal nochmal probiert habe, war ich nach zwei Sessions gelangweilt. Der beste Teil bleibt für mich Diablo 1 - nicht wegen des Gameplays, das ist richtig beschissen gealtert, sondern wegen der perfekten Prämisse, die an klassische Roguelikes angelehnt ist. 1 Dungeon, es geht immer tiefer, bis man in der Hölle landet. Keine "open world", kein sonstiger Firlefanz. |
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Gomes21
Postings: 6101
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29.03.2026 - 08:50 Uhr
Helloooo Niiiight City… ich rauche wieder von vorne ab. Habe Phantom Liberty bisher nicht spielen können und gönne mir dafür nen komplett neuen Durchgang. |
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Glufke
Postings: 1407
Registriert seit 15.08.2017
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29.03.2026 - 09:28 Uhr
@Arne Die Antwort auf die Frage suche ich selbst noch. Bisher bin ich aber eher der Meinung, dass es sich nicht gelohnt hat. Ich vermisse sogar eher meine Switch 1 OLED, denn die hielt länger durch und lag angenehmer in den Händen. Die Spiele von Nintendo konnten mich bisher auch nicht so überzeugen. Wenn du überlegst, würde ich tatsächlich warten, bis noch etwas Krasses kommt (z.B. Zelda). |
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Old Nobody
User und News-Scout
Postings: 4224
Registriert seit 14.03.2017
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29.03.2026 - 21:59 Uhr
@ Arne:
Ich bin mit der Switch 2 glücklich.
Ich finde auch,dass Nintendo mehr Exclusives rausgehauen hat seit Juni 25 als die PS 5 in den letzten 2 Jahren. Also rein von der Zahl her. Ich hab den Eindruck, dass im Spielejournalismus zuviel auf Nintendo drauf gekloppt und mit zweierlei Maß gemessen wird.
Wenn Nintendo es gewagt hätte,sowas wie Sony bei der Switch 1 abzuziehen jetzt grade mit den Preiserhöhungen,die ich mit 100€ mehr pro Konsole echt krass finde,hätte es einen Mega Shitstorm gegeben. Sony hat mit mit der heftigen Preispolitik angefangen mit der PS5 Pro ohne Laufwerk für jetzt 900 €.Nintendo hat sich daran orientiert,gut die Spiele sind wirklich n zehner zu teuer aber ich finde,es wurde sich oft bemüht,dafür mehr Content ins Game zu packen.
Zur Konsole:
Die Akkulaufzeit ist trotz Patches immer noch zu kurz,ich selber spiel aber kaum Handheld.Wer das viel tut sollte lieber auf ein künftiges Lite Modell warten.
Ich musste wegen einer defekten Platine (hatte zeitweise kein Bild auf dem angeschlossenen Monitor) die Konsole einschicken,hatte diese aber nach einer Woche schon zurück und seitdem keine Probleme mehr.Reparatur war wegen Garantie kostenlos.
Ich finde das Bild sehr gut,hatte gelesen,dass sich die Leistung zwischen PS4 Pro und PS5 befindet. Das ist im Vergleich zur Switch 1 schon ein beachtlicher Fortschritt.Soweit ich das beurteilen kann,sehen Switch 1 Titel auf der Switch 2 automatisch ein wenig besser aus.
Zu vielen Spielen gibt es ja Upgrades,die (wie auch bei Sony üblich) 10€ kosten.
Kann man doof finden,hat Nintendo aber nicht erfunden.
Toll finde ich,dass man bei Start aus dem Standby Modus sofort wieder da landet wo man war.Das ist etwas,was die Xbox nicht hinbekommt trotz Quick Resume,weil ich da oft Probleme mit den Speicherständen bekomme und es deswegen nicht nutze.
Der neue Pro Controller ist der beste unter den Standardcontrollern,muss man leider dazu kaufen.Der alte Pro Controller geht aber auch dafür.
Zu den Exclusives
-Mario Kart World hat mich begeistert und ich habe das in Summe klar länger gespielt als Mario Kart 8. Mit den Open World mäßigen Übergängen zwischen den Strecken kommt aus meiner Sicht Abwechslung rein. Es gab auch den neuen KO Modus,der dem Spiel ein neues Element hinzugefügt hat.
Mehr Strecken und mehr Inhalt für den Open World Mode wären toll aber man beachte bitte,wie wenig Inhalte man früher hatte,auch bei Double Dash.
Ich finde, dass das Spiel den Mehrpreis wert ist im Vergleich.Ich weiß aber, dass das nicht Konsens ist weil viele auch lieber Strecken zum auswenig lernen haben möchten. Ich aber nicht.
-Donkey Kong Bananza:
Ich mag Donkey Kong nicht so wirklich aber das sich durch die Welt kloppen hat echt gebockt und es sah toll aus.
Metroid Prime 4:
Hab ich abgebrochen als das mit dem Bike durch die Wüste fahren los ging. Bis dahin fand ich es okay,hat zu keinem Zeitpunkt die Magie früherer Titel gehabt. Wäre aber wegen dann niedrigerer Erwartungen vielleicht ein Spiel,dass ich mir irgendwann im Sale( den es sehr wohl auch manchmal für ausgewählte Top Titel gibt) schießen würde.
-Mario Tennis Fever:
Hat im Vergleich zu Aces mehr Content aber jetzt auch nicht so viel. Der Abenteuer Modus,der zur Hälfte aus der Akademie besteht,ist viel zu kurz und Nintendo hat es immer noch nicht gelernt,den Spieler selbst entscheiden zu lassen,wie lang er in den verschiedenen Modi spielen will.
Kann man machen wenn man gerne und viele Online Matches machen möchte.
-Kirby Air Riders
war mir zu schnell,konnte ich nicht lange spielen.glaub aber dass das gut Bock macht.Zum Glück gab es den Playtest vorm Release
-Pokemon Pokopia hab ich ja oben alles zu gesagt, ist seinen Vollpreis absolut wert und mehr als das.
Alle diese 6 Titel sind zwar teurer als Switch 1 Titel es waren aber ich habe den Eindruck,dass alle dafür auch,zum Teil deutlich, mehr Content geliefert haben als etwaige Vorgänger.
Es haben nicht alle Spiele überzeugt aber es wurde schon ordentlich was geliefert.
Und es soll ja auch noch gut was kommen mit ua dem Ocarina of time remake oder dem neuen Pokemon
Hinzu kamen neben den Upgrades bei ausgewählten Titeln ja auch noch neue Inhalte mit Erweiterungen zu Spielen wie Kirby und das vergessene Land,Mario Wonder und Animal Crossing
Hinzu kommen die ganzen Third Party Titel wovon viele häufig runtergesetzt sind und vor allem ein reichhaltiges Indie Angebot. Es sind eigentlich immer an die 1000 Spiele runtergesetzt und viele haben ne verfügbare Demo.
Von Blockbustern wie Cyberpunk würde ich aber abraten,wenn die Switch 2 nicht die einzige Konsole im Haus ist.Da kann die Switch 2 einfach nicht mithalten mit der Leistung einer Series X oder der PS5.
Aber ich hab die Switch 2 ja auch nicht gekauft weil sie einen Gaming PC ersetzen soll sondern eben wegen dem Spielspaß mit sowas wie Mario Kart World und Pokopia,und um auch ein bisschen das innere Kind glücklich zu machen :) |
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Arne L.
Postings: 3005
Registriert seit 27.09.2021
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29.03.2026 - 22:29 Uhr
Vielen Dank für eure Antworten! Klingt alles plausibel und nachvollziehbar, auch wenn ihr da jetzt gar nicht die gleich Perspektive habt. Geht wohl einfach darum, ob der Katalog einen genügend anspricht und ich glaub, bei mir reicht's gerade noch nicht. Aber kann ja noch werden, ich spiele seit einigen Monaten eh nicht so viel. |
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Arne L.
Postings: 3005
Registriert seit 27.09.2021
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02.04.2026 - 21:00 Uhr
Na toll, jetzt hab ich "Ball x Pit" auch mal angefangen. Das ist ja total geil und triggert bei mir genau den gleichen Effekt wie auch "Vampire Survivors" vor längerer Zeit. Wie cool der Moment ist, wenn das erste Mal ein Miniboss kommt und das Spielfeld aufgeht! |
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Glufke
Postings: 1407
Registriert seit 15.08.2017
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02.04.2026 - 21:08 Uhr
Deshalb werde ich das nie spielen. "Vampire Survivors" hat mich vor zwei Jahren an den Rand der Abhängigkeit getrieben und ich habe diese kleinen blauen Kristalle sowohl tags als auch nachts immer gesehen, wenn ich die Augen zugemacht habe :D |
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Arne L.
Postings: 3005
Registriert seit 27.09.2021
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03.04.2026 - 09:29 Uhr
Verstehe ich gut, ich konnte "Ball x Pit" bis 4 Uhr morgens nicht weglegen und jetzt bin total müde in den Arbeitstag gestartet. Aber es macht halt echt Spaß ... |
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The MACHINA of God
User und Moderator
Postings: 36702
Registriert seit 07.06.2013
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08.04.2026 - 10:51 Uhr
Mein derzeitiges Rabbit Hole:
Wäre absolut kein Spiel für mich (Weltraum lame, zudem viel Tabellenwirtschaft), aber wie faszinierend ist denn bitte die Geschichte der letzten mehr als 20 Jahre in dem Spiel? Mir hatte ein Kumpel immer mal davon erzählt, er besitzt auch das Geschichtsbuch dazu. Es ist krass, wie quasi ein eigenes Universum inkl. politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen entstanden ist und was da alles so passiert ist über die Jahre. Sehr faszinierend, finde ich. |
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Arne L.
Postings: 3005
Registriert seit 27.09.2021
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08.04.2026 - 11:08 Uhr
Haha, das verstehe ich total. Ich hatte das sogar mal ausprobiert, aber es ist mir einfach zu komplex, dafür spiele ich zu casual. Aber ich guck mir auch regelmäßig Lore-Videos oder lange Inhalte zu komplexen Spielen an, die ich nie selbst spielen würde. Schon Wahnsinn, was zum Beispiel in sowas wie "Crusader Kings" passiert. |
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The MACHINA of God
User und Moderator
Postings: 36702
Registriert seit 07.06.2013
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08.04.2026 - 11:13 Uhr
Aber ich guck mir auch regelmäßig Lore-Videos oder lange Inhalte zu komplexen Spielen an, die ich nie selbst spielen würde. Schon Wahnsinn, was zum Beispiel in sowas wie "Crusader Kings" passiert.
Exakt so geht es mir auch. |
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Christopher
Plattentests.de-Mitarbeiter
Postings: 4360
Registriert seit 12.12.2013
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10.04.2026 - 23:49 Uhr
Habe, Urlaub sei Dank, die letzten Tage neben KCD2 auch mal intensiv Ball X Pit gespielt. Als Roguelite-Veteran (Dead God in Isaac, eines der beiden Gaming-Achievements, auf das ich stolz bin) fand ich es etwas zu einfach, aber es ist schon extrem gut designt. Bin nun im NG+ und will mir noch alle Achievements holen. Die Basis ist absolut großartig, diese Mischung aus Breakout, Vampire Survivors und Sim-City-Tetris ist schon sehr gut designt. Leider endet die Progression genau dann, wenn man sie voll verstanden hat. Würde mir mehr Interaktionen zwischen den Items wünschen, zudem wären Late-Game-Evolutionen für den Endless-Mode cool, so ist man gezwungen, auf die wenigen optimalen Builds zu gehen, wenn man wirklich pushen will. Insgesamt aber trotzdem ein tolles Spiel, freue mich auf zukünftige Updates. Ist auch ideal, um parallel Podcasts zu hören. |
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Christopher
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10.04.2026 - 23:53 Uhr
Und noch @Arne:
Ich dachte früher auch immer, dass die Paradox-Spiele zu komplex sind - aber eigentlch sind sie das nicht, es gibt nur sehr viele parallel wirkende Mechaniken, weshalb man am Anfang gegen ne Wand rennt. Gerade CK kann man aber sehr gut wie ein Rollenspiel spielen, man muss sich kaum um die Wirtschaft kümmern und selbst das Militär kann man weitgehend ignorieren, wenn man einen gemütlichen Startadeligen wählt.
Wenn dich sowas allgemein interessiert, würde ich Stellaris zum Einstieg empfehlen. Das ist von allen Paradox-Titel derjenige, der am intuitivsten spielbar ist. Wobei CK3 auch echt gut zum Reinkommen ist, ich hab damals z.B. bei meiner ersten Partie einfach nur ne skandinavische Familie gespielt, deren einziges Ziel es war, nicht christianisiert zu werden. Allein daraus entstanden echt lustige Momente.
Das ist auch allgemein das Ziel bei diesen Spielen: Sobald man anfängt, zu sehr zu optimieren, werden sie mMn langweilig. Das ist maximal für Multiplayer-Partien relevant. Im Singleplayer kann man machen, was man will. In EU und Stellaris geht's deutlich mehr um das "Map-Painting", in CK kann man auch alternative Ziele wählen und Spaß haben. |
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Arne L.
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11.04.2026 - 00:23 Uhr
Danke für die Eindrücke @Christopher!
Ich muss leider zugeben, dass mir mittlerweile schon deutlich einfachere Spiele zu komplex sind. Wenn ich Waffen-Stats ständig vergleichen muss oder mir im Voraus Gedanken machen muss, wo meine Charakterentwicklung in zehn Leveln hingehen könnte, ist das für mich anstrengend, weil ich zumindest in den letzten Jahren vor allem zum Entspannen spiele. Hab mir vor ein paar Wochen "Sunless Skies" gekauft und dann zwei, drei Stunden rumprobiert und gedacht: Wow, das ist ziemlich cool... und absolut nichts für mich, weil ich die Geduld doch nicht habe und dann lieber ein Video drüber geguckt. "Stellaris" hatte ich auch schon ein, zweimal im Warenkorb, deshalb danke, vielleicht komme ich da doch noch mal ins Mindset. Das mit der Familie, die sich gegen die Christianisierung wehrt, klingt genau nach so einer guten Geschichte. Allerdings muss ich auch sagen, gerade was komplexe (Zahlen-)Dynamiken in Spielen angeht, bin ich vielleicht einfach nicht clever genug und das ist auch völlig ok für mich.
Bei "Ball x Pit" hat mich nach 15 Spielstunden übrigens auch schon die Motivation verlassen. Das fasse ich ganz sicher noch mal an, aber fand's dann doch recht schnell zu repetitiv, auch wenn's echt sehr gut ist.
Hätte vor 15 Jahren nie gedacht, dass Gaming so ein bisschen auf der Strecke bleibt von den Hobbys, auch wenn viele ältere Bekannte das damals schon gesagt haben, aber mittlerweile brauch einfach zehn unterhaltsame Stunden mit einer Handvoll leicht begreiflicher Mechaniken und dann bin ich glücklich. |
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Christopher
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11.04.2026 - 00:45 Uhr
Ich bin auch kein Minmaxer, außer wenn mich ein Spiel wirklich reinzieht - dann will ich schon rausfinden, was die besten Builds sind. Ball X Pit ist da recht angenehm, weil ein Run kurz ist und einem das Spiel sehr viel Spielraum gibt, im Vergleich zu anderen Roguelites ist es sehr simpel. Gerade die vielen Rerolls machen es fast schon trivial, die besten Kombinationen freizuschalten. Hatte vorhin nen Run, der auf Flicker X Hemmhorrage basierte, das war komplett gaga. Vor allem sobald dann auch noch Maggot X Nuke dazukam. Es explodierte einfach alles - und das sehr, sehr lang.
Mit Cleverness haben Paradox-Spiele mMn nicht so viel zu tun, eher mit der Bereitschaft, sich aktiv mit den Mechaniken zu beschäftigen. Man muss die Spiele aktiv spielen und ggf. auch öfter mal was im Wiki nachschlagen. Gleichzeitig kann man auch einfach rumprobieren, notfalls verliert man halt, aber dann startet man einfach neu. Ist in der Hinsicht ein bisschen wie bei Soulslikes, die werden auch oft als "schwere" Spiele bezeichnet, dabei besteht die Schwierigkeit meist darin, dass man einfach nur lernt, wie das Spiel funktioniert. Das einzige Soulslike das wirklich kackenschwer ist, ist mMn Sekiro, da man da gezwungen wird, innerhalb eng gesteckter Parameter zu spielen. Entweder man lernt, wie man richtig pariert oder man deinstalliert das Spiel.
Ich hab auch relativ wenig Zeit zum Spielen, aber wenn ich ein Spiel gefunden habe, das mir gefällt, dann spiele ich das meist intensiv - egal, ob es ein Storygame wie Cyberpunk oder KCD, oder ein eher mechanisches Spiel wie BxP ist. Wie ich oben schon schrieb, ist z.B. The Binding of Isaac eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Hab das damals mehrmals angefangen und weggelegt, bis es dann irgendwann "klick" gemacht hat. Seitdem hab ich 1500 Stunden in dem Blödsinn verbracht. Und obwohl ich da alle Achievements habe, starte ich es immer noch gelegentlich, weil es einfach Spaß macht. Bin aber auch bzgl. Gaming recht kompetetitv sozialisiert worden - zwischen 2007 und 2020 habe ich wie ein Bescheuerter StarCraft: Broodwar und StarCraft II im Multiplayer gespielt. Seitdem schockt mich irgendwie gar nix mehr. Das einzige Spiel, das ich in den letzten Jahren abgebrochen habe, weil es mir zu komplex war, war tatsächlich "Caves of Qud". Ich mag sowas eigentlich, aber das war mir dann doch zu krass. |
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Christopher
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11.04.2026 - 00:48 Uhr
Weil es grade im Sale ist:
Hat hier jemand eigentlich mal Kenshi gespielt? Das wird ja immer von den ganzen Nerds empfohlen und auf dem Papier klingt das auch cool - aber mich schrecken da UI und Grafik extrem ab. |
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Christopher
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11.04.2026 - 17:47 Uhr
Ok, habe Ball x Pit nun quasi durchgespielt. Alles freigeschaltet und die besten Builds herausgefunden. (Holy Laser + Maggot / Hemmhorage + Flicker/Flash) Nun spielt sich das Spiel von alleine. Solide insgesamt, aber doch arg einfach. |
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kiste
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12.04.2026 - 10:13 Uhr
Kenshi habe ich nicht gespielt, sieht aber super spannend aus. Erinnert mich sehr an Outward, das ist auch sehr aus der Zeit gefallen aber gerade im Coop bescherte es mir viele tolle Momente, an die ich nach über 5 Jahren seit dem Spielen immer wieder gerne denke. Welches Spiel schafft das schon. Ich denke Kenshi geht da in eine ähnliche Richtung. |
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Arne L.
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18.04.2026 - 22:09 Uhr
Hab gerade das zweite Mal "The Last of Us Part II" zu Ende gebracht. Dieses Mal natürlich die Remaster-Version. Dieses unfassbare Spiel hat mir beim zweiten Durchlauf noch mal deutlich gezeigt, warum es eigentlich nicht richtig adaptierbar ist und die Serie für mich auf hohem Niveau scheitert. Weil man selbst die Gewalt ausübt, ständig mit ihr konfrontiert ist und trotzdem nicht aufhören kann. Und weil der Weg genauso das Ziel ist und die Zeit, die man mit den Figuren und in der Welt verbringt, nicht auf Film übertragbar ist. Für mich ganz ohne Frage eine glatte 10/10 und eines der besten Spiele aller Zeiten. Was für mutige Entscheidungen dieses Spiel trifft, ob nun die Entscheidung mit Joel, das Design von Abby oder die Hintergrundgeschichte von Liv. Normalerweise hätte ich Angst, dass man mit einem dritten Teil möglicherweise das Erbe von Teil 1 und 2 riskiert, aber bei Naughty Dog und Neil Druckmann mache ich mir inhaltlich eigentlich keine Sorgen. Und dafür bin ich auch gerne so geduldig wie bei sonst nichts anderem. |
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Spinnefink
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18.04.2026 - 23:42 Uhr
"und trotzdem nicht aufhören kann"
Doch, einfach nicht weiterspielen. :P Also zumindest wenn man keinen Bock auf die sinnlose Gewalt hat. Wenn doch, dann einfach weiterspielen. |
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Arne L.
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19.04.2026 - 00:43 Uhr
Ja, man kann kann Videospiele auch nicht spielen, danke für den Hinweis.
Jetzt gerade auch noch mal knapp zwei Stunden in "Hades II" reingesteckt, weil's ja jetzt auch für Konsole draußen ist. Fühlt sich natürlich direkt vertraut an, wenn man den ersten Teil gespielt hat, aber all die neuen Figuren, Farben und wieder das schrittweise aufschlüsseln der Story sind einfach toll. Freu mich schon, da morgen direkt noch einige Stunden zu versenken. Gibt ja nicht wenige Kritiken, die da auf demselben Niveau wie beim Vorgänger sind, also so 9-10/10. |
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Arne L.
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19.04.2026 - 05:12 Uhr
Ja gut, viereinhalb Stunden später muss ich mich jetzt mal zwingen, "Hades II" auszumachen. Dieses "nur noch ein Run" hat bei mir schon bei Teil eins sehr gekickt. Eigentlich sind rogue lite gar nicht so mein Ding, aber da man hier auch immer neue, fantastische und toll vertonte Dialoge freischaltet und gleichzeitig Story und Lore bekommt, ist das offensichtlich ein extremer soft spot von mir. Was ein Fest! |
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Unangemeldeter
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19.04.2026 - 17:21 Uhr
@Arne: zu LoU2 ist viel Wahres dran, an dem was du schreibst. Was sie am Ende von Teil 1 gemacht haben, dass man gegen seinen moralischen Kompass "gezwungen" wird, extreme Gewalt auszuüben, wird in Teil 2 halt auf die Spitze getrieben, bzw. wenn du mich fragst auch übertrieben. Irgendwann ging mir dann die Nachvollziehbarkeit flöten und ich fand die Rachegelüste zu weit hergeholt. Das war dann immer noch alles großartig inszeniert, aber mich hat das aus der Immersion gerissen und irgendwann auch keinen Spaß mehr gemacht. Das Spiel wollte, dass ich beim großen Showdown noch was fühle, aber mich hat's eigentlich nur noch geekelt. Die Anlage für eine 10/10 wäre schon da, ich bin davon am Ende aber doch gute zwei Punkte entfernt.
Und: lustig die Chronologie der Hades-Sucht hier mitzulesen, bin gespannt was du längerfristig sagst. |
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Arne L.
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19.04.2026 - 17:45 Uhr
@Unangemeldeter Versteh ich. Der Unterschied bei den zwei Punkten ist wohl, dass ich glaube, dass es am Ende eben keinen Spaß mehr machen soll, sondern eben Ekel erregen soll und nur noch frustrierend und mental erschöpfend ist. Find's wirklich herausragend, dass das Spiel das schafft.
Und ja "Hades II" musste ich jetzt nach weiteren fünf Stunden noch mal unterbrechen, weil ich an einem Finger eine schmerzhafte Druckstelle vom Spielen hab, haha. Aber nachher geht's sicher weiter! |
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The MACHINA of God
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19.04.2026 - 18:13 Uhr
Fallout 4 habe ich nach 10 Minuten abgebrochen wegen den Kakerlakenratten. Bei Fallout 76 bin ich grad direkt richtig gut angekommen. Die Welt ist toll. Und inzwischen scheint das Spiel ja auch komplett. In den Podcasts die ich dazu gehört habe gibt es noch keine menschlichen NPCs... die sind ja inzwischen vorhanden. Ich bin hooked.
FÜr weitere Diskussionen gern in |
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Christopher
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19.04.2026 - 23:15 Uhr
Fallout 4 ist auch sonst ziemlicher Mist. Die Entscheidungen haben alle fast keine wirklichen Konsequenzen, das Writing ist allgemein unfassbar schwach. Es macht schon ne Weile Spaß, die Welt zu erkunden, aber ich hab mehrmals versucht, das durchzuspielen und es jedes Mal gelangweilt abgebrochen, weil mich die Story einfach null interessiert hat. Fallout 76 ist als Nebenbei-Game ganz ok, man erledigt hauptsächlich busy work, aber die Welt ist wirklich hübsch designt - und da es nicht wirklich ne Story gibt, kann man es auch eher als entspanntes Looten-und-Leveln-Game zocken.
@Thread: Hab dieses Wochenende mal wieder zwei meiner liebsten Arcade-Racer gezockt: GRID (2008) und Need for Speed Underground 2. GRID sieht mit Fan-Patches erstaunlich gut aus für ein so altes Spiel. Fahrphysik ist bei manchen Autos arg twitchy, aber schon ok. NfSU2 sieht dagegen selbst mit Widescreen-Fix schon sehr, sehr alt aus. Und in Sachen "Physik" ist es lächerlich schlecht, es gibt kein Schadensmodell, das Auto fährt wie auf Schienen. Aber der Loop ist gut designt. Man fährt über die Map, schaltet Rennen frei und pimpt sein Auto. Simpel, effektiv. Ich mag auch, dass es einen nicht mit Story zumüllt. Das ist bei den neueren NfS-Spielen meist richtig schlimm. |
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Spinnefink
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20.04.2026 - 09:35 Uhr
@Unangemeldeter: "Was sie am Ende von Teil 1 gemacht haben, dass man gegen seinen moralischen Kompass "gezwungen" wird, extreme Gewalt auszuüben, wird in Teil 2 halt auf die Spitze getrieben, bzw. wenn du mich fragst auch übertrieben. Irgendwann ging mir dann die Nachvollziehbarkeit flöten und ich fand die Rachegelüste zu weit hergeholt."
Das ist mein Problem mit Teil 2 und ich bin immer wieder sehr erstaunt, dass ich da anscheinend ziemlich alleine stehe mit der Wahrnehmung. Ich habe diese Nachvollziehbarheit nicht erst irgendwann verloren, sondern schon direkt zu Beginn beim Schlüsselereignis rund um Joel. Basierend auf den Ereignissen aus Teil 1 und der Existenz einer Zombieapokalypse ist Ellis Motivation für ihren Rachefeldzug für mich einfach nicht nachempfindbar. Sie weiß, dass Joel aus reinem Egoismus extrem viele (unschuldige) Menschen umgebracht hat. Sie weiß, dass es dort draußen wahrscheinlich sehr viele Menschen gibt, die ihn deswegen umbringen wollen. Sie selbst hat die Gewaltspirale häufig genug durchlaufen, sodass sie genau weiß, was passiert, wenn sie selbst jetzt loszieht und zig weitere Dutzend Menschen umbringt. Sie weiß, dass sie sich vergleichsweise in Sicherheit befindet und eine gute Aussicht auf ein vergleichsweise normales Leben hat. Sie weiß, dass sie weitere Personen (Dina, Jesse, Tommy) in Gefahr bringen wird bzw. nimmt sie ihre wahrscheinlichen Tode einfach in Kauf. Sie weiß um ihre aktuelle Sicherheit und die Gefahr, die bei einem Rachetrip nach Seattle droht.
All das weiß sie, und trotzdem zieht sie los. Beziehungsweise werde ich als Spieler "gezwungen" mit ihr dieses unsinnige Himmelfahrtskommando zu starten.
Teil 1 hatte ein echtes Ziel um den Spieler zu motivieren sich in diese gefahrvolle Welt zu bewegen: es ging um die Hoffnung auf ein Heilmittel gegen den Cordyceps. Die Motivation von 2 beschränkt sich von Anfang an und ausschließlich auf eines: Rache. Gefolgt auf Rache. Gefolgt auf Rache. Wer das unfassbar komplexe Thema der Gewaltspirale bereits kennt, der hat einfach Pech, weil der muss dann ohne Motivation losziehen. Und es ist bereits in dem Moment klar, wie das Spiel enden wird, in dem man mit Ellie loszieht.
Der TV-Serie merkt man übrigens an, dass man erkannt hatte, dass das mit der Motivation und Intention der gesamten Handlung von Teil 2 ziemlich dünn ist. Da hat man dann nämlich kurzerhand Jackson von einer Horde Frostzombies überrennen lassen, sodass Ellis neue Heimat zerstört und unsicher wird und sie einen weiteren Grund hat nach Seattle zu ziehen. Im weiteren Verlauf der Serie merkt man dann, dass es nicht nur bei der Motivation des Hauptcharakters einige Löcher klaffen, sondern dass praktisch keine Handlung vorhanden ist. |