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Helmet - Seeing eye dog

User Beitrag
messiah
02.09.2010 - 23:06 Uhr
mit neuem Album am Start. Erster Hördurchgang...
Rick
03.09.2010 - 07:29 Uhr
Hum, wenn Flight13 schon in ihrer Rezension (und die wollen schließlich auch verkaufen) recht negativ daher kommt, dann weiß ich nicht, ob ich da zuschlagen soll...
messiah
03.09.2010 - 09:25 Uhr
...Man muss das Teil ja nicht gleich kaufen. ;-)Ansonsten - Licht und Schatten, würde ich sagen. Musikalisch knüpft die Platte manchmal sogar an alte Tage an, aber wie die Flight13 Rezi schön beschreibt, der Gesang von Hamilton nervt gewaltig. Man kann das vielleicht sogar gut finden, wenn die Band einen anderen Sänger hätte.
dd
03.09.2010 - 10:25 Uhr
sind doch einige gute lieder drauf...einzig''and your bird can sing''ist ein total-ausfall und nervt gewaltig
fitzkrawallo
03.09.2010 - 12:43 Uhr
"And Your Bird Can Sing", oh Mann, selten was unnötigeres gehört. Andererseits: stimmt schon, dass auf "Seeing Eye Dog" nicht alles schlecht ist, wirklich brauchen tut das doch aber keiner. Mir tut das Beatles-Cover deshalb schon kaum mehr weh. Ich mag Page Hamilton und Live vor ein, zwei Jahren hat das auch ziemlich Spaß gemacht, aber die Boni sind nun wirklich längst verspielt.
brny
20.09.2010 - 08:57 Uhr
ich finde die neue scheibe nicht so übel und nach erstmaligem hören durchaus auf einem niveau mit den beiden vorgängern. natürlich stehen diese (z.T. weit) unter den 90er-platten, aber man kann das mögen.

"and your bird can sing" ist anders, aber nicht schlecht. und der gesang - ja, manchmal anders als früher, aber immer zum sound passend.

wer sich selbst einen eindruck machen will, sollte diesen link ausprobieren: http://helmetmusic.com/seeingeyedog/ticketspresale/ - wer seine mail-addi hergibt, um drei gratistracks zu erhalten, bekommt den download-link zum gesamten album plus zwei live-songs.

ein fehler oder marketing? ich weiß es nicht.
brny
21.09.2010 - 21:50 Uhr
also nochmal im klartext: die neue helmet-scheibe rockt. ich tippe auf eine weitere 6/10 bei PT. in den 90ern hätten die wohl lauter 9/10 eingesackt...
brny
23.09.2010 - 07:04 Uhr
die 7/10 kommt überraschend. passt aber.
Wolffather
23.09.2010 - 10:37 Uhr
muss ich mir auch mal geben... hatte Helmet nach dem okayen aber nicht weltbewegenden Soze Matters schon abgeschrieben
...
25.09.2010 - 14:26 Uhr
da gab es dannach auch noch das monochrome album....
pfzt
25.09.2010 - 14:53 Uhr
unabhängig vom neuen album, sind helmet die
einzige band die mich live jemals auf die
knie gezwungen hat.

mitte 90er zur "betty"-tour.

john staniers drumming hat wirklich alles
und jeden aus der halle gepustet. unfassbar!

dazu dieser ganze abgehackte und atonale
kram aus den gitarren und pages gekeife.
helmet waren zu dem zeitpunkt die wegweisendste band überhaupt.

schade das sie es nie gepackt haben
und an deren stelle dann lauter halbgare
klone traten, die bis heute in den us charts vertreten sind.



Lauter
28.09.2010 - 10:24 Uhr
laut.de-Kritik
Unerklärlicher Absturz der Hatecore-Legende.
Review von Ulf Kubanke

Nichts ist schlimmer als einem geschätzten und ehemals großartigen Künstler beim Schaufeln des eigenen musikalischen Grabs zuzuschauen. 50 Lenze zählt Helmet-Kopf Page Hamilton mittlerweile und scheint knietief in einer kreativen Midlife Crisis zu stecken. Aus dem ewigen Jazz-/Hatecore-Olymp stürzt er mit "Seeing Eye Dog" jedenfalls ab. weiterlesen
Schon der Opener "So Long" dürfte als schlechtestes Lied des gesamten Helmet-Schaffens in die Geschichte eingehen. Langweiliger Schweinerock paart sich hier mit einem Gewölle kotzenden Ungesangs, der vollkommen abtörnt. Der Titeltrack gibt sich musikalisch zwar ein wenig aufgeräumter, doch auch hier verbreitet Hamiltons Gesang schieres Unvermögen. Die Krönung: Das Schnarchrotzgeräusch zu Beginn.

"LA Water" lässt endlich Spurenelemente des alten Helmet-Spirits erkennen, doch schon das folgende "In Person" fällt zurück in langweilige Einfallslosigkeit. Vor nicht allzu vielen Jahren hätte Hamilton so etwas nicht einmal als B-Seite verwendet.

Einzig "Morphing" überzeugt in seiner flächigen Pracht als Ambient-Doom-Soundscape mit bedrohlicher Atmosphäre. Es ist jedoch bezeichnend für das Album, dass ein Instrumental als Höhepunkt durchgeht. Man freut sich eben auch, einige Minuten Ruhe vor Hamiltons kaputtem Gesang zu haben. Das Beatles-Cover "And Your Bird Can Sing" schießt den Singvogel dann vollends ab. Die unzerstörbare Melodie findet sich im Schlammbad grauen Alternative-Gegniedels der denkbar uninspiriertesten Sorte wieder.

Auch die beigelegte Livescheibe der 2006er Warped Tour entschädigt kaum, wobei die Best Of-Songauswahl nicht uninteressant ist. Erschreckend gleichwohl, wie über alle Maßen ausgezehrt und müde die eigentlich tollen Lieder hingeklatscht werden. Filigranität weicht Matschrock. Die Tonqualität der Mitschnitte erreicht ohnehin gerade mal durchschnittlichen Bootleg-Standard.

Wer das alles durchhält, ist hinterher im wahrsten Sinne am Ende. Hier ist nicht länger Platz für Häme und Spott. Der Niedergang des Hauses Helmet ist tragisch, unerklärlich und nicht im Geringsten nachvollziehbar. Hoffentlich besinnt sich Page Hamilton und findet bald zu alter Stärke zurück. Ich werfe derweil "Meantime" als Requiem auf den Plattenteller.
fitzkrawallo
28.09.2010 - 11:01 Uhr
Laut.de-Kritik ist in ihrer Maßlosikeit freilich idiotisch. Selbst wenn man das Album tatsächlich komplett beschissen findet, ist der Absturz des Hauses Helmet durchaus nicht "unerklärlich", bewegt sich "Seeing Eye Dog" doch einfach auf ziemlich gleichem Niveau wie die beiden Vorgänger.
dödel
28.09.2010 - 11:04 Uhr
naja meantime war auch nicht so der hit, erst ab betty wurden sie gut....
cecil terwilliger
28.09.2010 - 11:07 Uhr
Die Stimme ist ja mal voll beschissen, dünn, grölend und voll uninspiriert! schlechte Platte zudem, da die songs langweilen 3/10
The MACHINA of God
28.09.2010 - 12:04 Uhr
Großer Gott, was ist denn mit seiner Stimme passiert?
Donny
28.09.2010 - 12:06 Uhr
Helmet. Seit Betty hab ich die Band musikalisch verfolgt.

Irgendwie traurig wie innovationlos und wirklich "schlecht" Page Hamilton sich selbst und seine stets wechselnde Combo in Szene setzt. Das neue Album ist ist dermaßen dämlich ....

keine Wertung.
Wolffather
25.11.2010 - 23:54 Uhr
morgen schaue ich mir Helmet live an, bin schon gespannt... Support ist übrigems Harmful, das sollte eigentlich eine perfekte Kombination sein...
Seeing Eye Dog habe ich noch nicht gehört, werde ich aber die Tage nachholen... erwarte nich tgerade viel, hoffentlich überrascht mich die Platte positiv
Pänni Weiss
26.11.2010 - 00:39 Uhr
auweia! der kanns echt nicht lassen.eben reingehört, weil sonst wäre die platte wohl auch an mir vorbeigegangen.
mal wieder eine "band" (bzw typ) die nicht rafft,dass man manches einfach gut sein lassen sollte,va. wenn etwas vor jahren eben mal so gut war
nach betty ging es bergab,aber jetzt klingt das echt noch einges..naja,schade.
Wolffather
26.11.2010 - 01:21 Uhr
1.
Aftertaste war fantastisch, IMO auf keinen Fall schlechter als Betty

2.
Solange ein Musiker Spaß daran hat weiter zu musizieren (unter welchem Namen auch immer), hat das nichts mit "raffen, wann es vorbei ist" zu tun... das kann kein Aussenstehender beurteilen und verteufeln... immerhin ist es sein Beruf, in dem er mal fantastische Sachen abgeliefert hat... du hörst schließlich auch nicht mit deinem Beruf sofort auf, wenn die beste Zeit vorbei ist... es kann ja auch nicht jeder sein ganzes Leben lang nur Top-Leistungen abliefern... man kann das Zeug dann nicht mögen und es schlecht finden, aber Vorwürfe ala "Musiker XY MUSS aufhören", "Musiker XY rafft es nicht" etc. sind IMO debil... immer müssen irgendwelche selbstgerechten Leute antanzen, die meinen sie müssten bestimmen, wann ein Musiker aufhören muss und wann nicht... das sage ich, ohne die letzten beiden Helmet-Alben überhaupt gehört zu haben... ausserdem gilt das nicht nur für Helmet/Hamilton, sondern eigentlich für alle Musiker
The MACHINA of God
26.11.2010 - 09:19 Uhr
"Aftertaste" ist wirklich grandios.

Ich fürchte nur, "Harmful" werden die als Support einfach wegblasen. Deren letztes Album ist nämlich whnsinnig gut.
FoeMan
26.11.2010 - 10:14 Uhr
Sehr gut und richtig, Wolffather.

Wolffather
26.11.2010 - 10:48 Uhr
ja, die letzte Harmful ist echt eine Wucht... ich glaube aber, dass Helmet live trotzdem recht gut sind, auch wenn die neueren Alben vielleicht nicht mehr so der Hammer sind... schließlich sind es schon an sich gute Musiker... werden sicherlich genug Klassiker spielen
Pänni Weiss
26.11.2010 - 11:29 Uhr
ich verteufle das nicht nicht. so tragisch isses jetzt auch nicht/welt dreht sich weiter ;-) wenns ihm spass macht,von mir aus.
dazu gibt es genügend frische musik mit der es sich zu beschäftigen viel mehr lohnt.

allerdings sind solche geschichten wie im fall helmet eben leider zu oft mogelpackungen. konsequenterweise sollte diese band einfach zb unter nem andern namen laufen.das macht sinn,va. wenn nur noch 1 wirkl. urmitglied dabei ist.
John Stanier ist da das positive gegenbeisp iel, da er eben nicht olle kamellen aufwärmt,sondern mit neuen projekten ankommt.
Wolffather
27.11.2010 - 01:56 Uhr
so, jetzt habe ich sie vorhin live gesehen... also ich muss sagen - es war wirklich ziemlich gut, zumindest alles andere als peinlich oder altersmilde... und die fantastischen Harmful haben es nicht geschafft, Helmet an die Wand zu spielen... zunächst dachte ich ja als Helmet auf die Bühne kamen "meine Güte, ist Hamilton alt geworden, ob das was wird", dann ging es aber gleich als erstes mit Unsung los... ein sehr guter klarer und druckvoller Sound, exakte Präzision und absolute Versiertheit an den Instrumenten - alles in allem ein sehr runder Abend... Hamilton spielt überragend Gitarre und war echt ordentlich bei Stimme... zwar ist die Bühnenperformance nicht so feurig und die anderen Bandmitglieder sind etwas unscheinbar, aber das Ganze wurde nach etwas reserviertem Beginn sehr druckvoll und besonders in den Zugabenblocks mit großer Hingabe gespielt... es wurden 2 Songs von Size Matters und ca. 2-4 mir unbekannte Songs gespielt (wahrscheinlich von der neuen, sind mir überhaupt nicht unangenehm aufgefallen), sehr viel von der Meantime, 2 Songs von der Aftertaste (Exactly What You Wanted und Birth Defect), ein Paar von der Betty, Just Another Victim... In The Meantime war als Abschluss eine richtige Wucht, ein absolut grandioser Schlußpunkt eines sich immer steigernden Auftritts...
Hamilton hat auf der Bühne sehr viel deutsch gesprochen (was er ziemlich gut kann) und hat sich nach dem Konzert eine Halbe Ewigkeit mit sämtlichen Leuten aus dem Publikum unterhalten, ein sehr netter Kerl... schien sehr gut bei Laune zu sein und viel Spaß zu haben...

Also ich werde jetzt der Monochrome und der Seeing Eye Dog eine Chance geben, die hat sich Hamilton heute bei mir verdient...
innora
27.11.2010 - 02:05 Uhr
ne, also ne, obschon der lieder ein wenig drums sind. aber beim perkussion oder bassspiel des sängers sind gaaanz klar die ecken und tiefen weiter drin. dazu ne kleine cdhülle -- lieblos!! (höchstens was für sammler) . mein urteil 7/10 punkten, aber nur weil die soundframes korrekt gemastered wurden. keine professionelle recordind-performance dennoch! grüsse, innora
Norman Bates
27.11.2010 - 09:45 Uhr
@Wolffather
Ich habe Helmet schon ein paarmal live gesehen (das letzte Mal Anfang 2009) und kann deinen Eindruck nur bestätigen.
Wolffather
28.11.2010 - 12:54 Uhr
jetzt habe ich mir auch die Monochrome und Seeing Eye Dog angehört, erster Eindruck:

Monopchrome:
relativ uninspiriert, der Sound viel zu trocken... gefällt mir nach dem ersten Hördurchgang nicht so... kaum Höhepunkte im Einheitsbrei, um einiges schwächer als die recht gute Size Matters

Seeing Eye Dog:
bin sehr positiv überrascht, also ich kann das nicht schlecht geschweige denn nervig oder peinlich finden... sind sehr viele gute Momente und einige gute Songs drauf (die sogar kurzzeitig an alte Zeiten heranreichen), einzig And Your Bird Can Sing passt überhaupt nicht ins Album, obwohl ich es gar nicht mal so übel finde... wäre aber als Hidden Track oder B-Seite deutlich besser aufgehoben, so mitten im Album ist es ein Fremdkörper... ich sehe insgesamt sehr viel Licht und recht wenig Schatten... kann die überzogenen Kritiken nicht verstehen, für mich ein sehr ordentliches Album, was durchaus Spaß machen kann... man muss sich halt ein wenig von Meantime+Betty+Aftertaste lösen, denn selbstverständlich spielen diese in einer anderen Liga - aber solche Meisterwerke kann man halt nicht ewig raushauen
Norman Bates
02.01.2011 - 15:59 Uhr
Nach öfterem Anhören bin ich der Meinung, Seeing Eye Dog ist mit Abstand das beste der drei "Helmet 2.0"-Alben. Und es wird mit den Hördurchgängen eher besser, als sich abzunutzen.
Wolffather
02.01.2011 - 17:17 Uhr
ja, das Album ist wirklich gut. Ich würde sagen, es ist auf einer Stufe mit Size Matters, bei welchem eigentlich nur die Dicke Hose Lyrics störend sind.

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