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Kann man noch Die Grünen wählen?

User Beitrag

nörtz

User und News-Scout

Postings: 13978

Registriert seit 13.06.2013

12.01.2023 - 23:37 Uhr
Du bist die erste Person hier, die den Begriff "Sozialismus" genannt hat. Das nennt man Strohmann! Und natürlich ist der Kapitalismus schlecht, beutet er doch Menschen und Umwelt gleichermaßen gnadenlos aus. Letztere zerstört er dazu auch noch. Dies alles wird durch die Propaganda einer Geldelite, zu der 99 % der Weltbevölkerung nie gehören werden, verschleiert und dann verteidigen irgendwelche Leute mit 2k netto im Internet irgendwelche Milliardäre, die sich über so viele nüzliche Idioten ein Loch in den Bauch freuen. :D

So weit ich lesen und deutsch verstehen kann, hat Grizzly nirgendwo geschrieben oder behauptet man müsse alle Klimabemühungen einstellen, weil China... aber typischer Beißreflex hier von allen Seiten....

Er stellt sie als sinnlos dar und verwendet auch noch den Begriff "Klimasünder", aber eher polemisch, um damit Klimaaktivisten zu verunglimpfen.

Und ja, wir können lesen. :D

dreckskerl

Postings: 9852

Registriert seit 09.12.2014

12.01.2023 - 23:38 Uhr
Ich denke auch, dass Grizzly es so stumpf nicht gemeint hat, aber dieser eine Beitrag konnte nicht unkommentiert so stehen bleiben.

Natürlich steht und fällt Lützerath nicht mit dem Klimaschutz und die eigentliche Vereinbarung bis 2030 auszusteigen und weitere 5 Dörfer zu retten ist eine Verbesserung zum Deal zuvor. Wobei diese Vereinbarung durch die Realität der nächsten Jahre dauerhaft auf dem Prüfstand stehen wird.

Ob man die Grünen noch wählen kann, macht sich für mich auch nicht an Lützerath fest, die Frage habe ich zuerst 1999 mit Nein beantwortet, auch wenn sie danach meine Stimme trotzdem noch vereinzelt bekommen haben.

dreckskerl

Postings: 9852

Registriert seit 09.12.2014

12.01.2023 - 23:51 Uhr
@nörtz
Wow, nur 5 Zeilen und so viel drin, klar die besten 5 Zeilen, die ich je von dir gelesen habe. Chapeau!

Sozialismus existiert auf der Welt ja nur noch in vereinzelten kommunnalen Zusammenhängen. Chinas angeblicher Sozialismus ist kein Sozialismus.

fuzzmyass

Postings: 15362

Registriert seit 21.08.2019

13.01.2023 - 03:19 Uhr
"Du bist die erste Person hier, die den Begriff "Sozialismus" genannt hat. Das nennt man Strohmann!..."

Unfug ... das Hsuptproblem ist nicht, dass der Kapitalismus schlecht, zerstörerisch und ausbeuterisch ist, sondern der Mensch als Wesen in egal welchem System... das ist nicht schön, aber leider die Realität, die kein System der Welt verschleiern kann, egal ob man es Sozislismus oder wie auch immer nennt... ich habe bewusst "Sozialismus" genannt, weil diese simple, angestaubte und stumpfe Kapitalismuskritik ohne Nennung richtiger realistischer Alternativen lächerlich ist.... spielt aber eh keine Rolle, da das Wesen "Mensch" in jedem System mehrheitlich schlecht, zerstörerisch, profilierungssüchtig und ausbeuterisch handelt....

"Sozialismus existiert auf der Welt ja nur noch in vereinzelten kommunnalen Zusammenhängen. Chinas angeblicher Sozialismus ist kein Sozialismus."

Spielt überhaupt keine Rolle... es gibt keine echte real bewährte und etablierte Alternative zum Kapitalismus... das heißt nicht, dass der Kapitalismus schön ist... aber manchen Realitäten muss man halt ins Auge schauen....

fuzzmyass

Postings: 15362

Registriert seit 21.08.2019

13.01.2023 - 03:25 Uhr
"Er stellt sie als sinnlos dar und verwendet auch noch den Begriff "Klimasünder", aber eher polemisch, um damit Klimaaktivisten zu verunglimpfen."

Er hat lediglich ein Stöckchen hingehalten und diverse User sind drübergesprungen.... verunglimpft hat er eig niemanden....

nörtz

User und News-Scout

Postings: 13978

Registriert seit 13.06.2013

13.01.2023 - 04:12 Uhr
ich habe bewusst "Sozialismus" genannt, weil diese simple, angestaubte und stumpfe Kapitalismuskritik ohne Nennung richtiger realistischer Alternativen lächerlich ist....

Also wenn ich ein System kritisiere und feststelle, dass es scheisse ist, dann muss ich Alternativen nennen, sonst ist die Kritik lächerlich? Nein, die Kritik wird dadurch nicht lächerlich. Die steht erst einmal für sich.

Die Kritik mag angestaubt sein, aber sie war vor 40 Jahren zutreffend und ist es auch heutzutage.

Er hat lediglich ein Stöckchen hingehalten und diverse User sind drübergesprungen.... verunglimpft hat er eig niemanden....

Von einem, der hier schon während Corona quengelte und stolz darauf war, sich nicht an Coronaregeln zu halten, erwarte ich beim Thema Klimawandel auch nicht wirklich viel. Vielleicht kommt er ja noch damit, dass die Freiheit des Marktes das schon bald regeln wird - Lindner lässt grüßen. :D

Na ja, er kann sich ja noch einmal erklären. :-)

Nur zur Info

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Registriert seit 13.06.2013

13.01.2023 - 06:42 Uhr
Der Ansicht, dass Kritiker von Missständen gleich die Lösung mitliefern müssen, ist in seinem Kern autoritär.

Grizzly Adams

Postings: 4771

Registriert seit 22.08.2019

13.01.2023 - 07:12 Uhr
Guten Morgen allerseits! Du meine Güte, welch ein Aufruhr! :-D
Die Konsequenz nannte ich doch. Es braucht eine globale Strategie, auch im Protest. Für das eine sind die Regierungen dieser Welt zuständig, für das andere die Protestbewegungen. Und selbstverständlich geht es nicht nur um Verzicht, sondern auch um den effizienten Einsatz von Energien, also um Innovationen.

Und noch einmal, es bringt doch nichts, wenn wir hier symbolisch die letzte Braunkohleschaufel verbrennen, Kohle aber in vielen anderen Ländern der Welt der wichtigste Energieträger ist und der Einsatz noch ausgebaut wird. Kann sich jemand vorstellen, dass die Klimabewegung in Deutschland zusammenfällt, sobald die fossilen Energieträger Geschichte sind? Doch eher nicht. Das kann ja nur der Anfang der Mission sein und nicht ihr Ende. Ich denke nur, dass es wichtig ist, die Protestbewegungen auch global zu organisieren.

Gelingt das nicht so, wie man es gerne hätte und bleiben die Anstrengungen von großen und wichtigen Nationen in puncto Klimaschutz gering oder werden gar nicht erst angegangen, dann muss man auch das akzeptieren. Nicht in jedem Land definiert sich eine „Letzte Generation“, deren größte Sorge die unmittelbar bevorstehende Klimakatastrophe ist. Dort sind andere Sorgen und Probleme dann drängender.
Das mag dann hier ein Gefühl der Ohnmacht auslösen — klingt ja auch in dem einen oder anderen Post durch — und dieses Gefühl könnt ihr auch gerne an mich adressieren. Das kann ich schon aushalten. Es ist aber trotzdem so, dass euer Furor daran nichts ändert.

Letztlich muss sich auch jeder selbst überlegen, wie viel er selbst an der Einsparung an CO2-Emissionen beitragen kann und möchte. Auch da muss man sich ehrlich machen und jeden Posten auf der eigenen Rechnung überprüfen: Wohnung, individuelle Mobilität, Urlaub, Konsum usw. Ist das alles bereits optimiert oder ist man einfach zu bequem, da effektiv ranzugehen, weil sie in der Konsequenz bedeuten, dass sich die Lebenssituation grundlegend ändert und man diesen Kompromiss halt nicht eingehen möchte. Das ist ok, dann muss es aber auch für alle anderen ok sein.

fuzzmyass

Postings: 15362

Registriert seit 21.08.2019

13.01.2023 - 09:24 Uhr
"Der Ansicht, dass Kritiker von Missständen gleich die Lösung mitliefern müssen, ist in seinem Kern autoritär."

Okay, hier habt ihr Recht - Punkt für euch. Aber es ist dennoch nicht der Kapitalismus, der ausbeutet und zerstört, sondern in erster Linie der Mensch bzw. Menschen.

Nummer Neun

Postings: 745

Registriert seit 14.06.2013

13.01.2023 - 09:27 Uhr
"Dies alles wird durch die Propaganda einer Geldelite, zu der 99 % der Weltbevölkerung nie gehören werden, verschleiert"

Verschwörungstheoretiker sind stolz auf dich, Nörtz!

Klaus

Postings: 8934

Registriert seit 22.08.2019

13.01.2023 - 09:39 Uhr
"Gelingt das nicht so, wie man es gerne hätte und bleiben die Anstrengungen von großen und wichtigen Nationen in puncto Klimaschutz gering oder werden gar nicht erst angegangen,"

So wie Deutschland. In dem 7 der 10 größten Kohlekraftwerke Europas stehen. Unter den Top-30 waren übrigens auch 7 in GB. Die sind alle mittlerweile dicht.

Wo hier immer mit China argumentiert wird, passiert dies nur im schlechten - aber was ist, wenn man sich mal den rasanten Ausbau von Solar zum Vorbild nehmen würde?

Pivo

Postings: 1296

Registriert seit 29.05.2017

13.01.2023 - 10:05 Uhr
Wenn uns spätestens Corona eines gelehrt hat, dann dass es zwar weltweit einheitliches Handeln erfordern würde um globale Probleme zu lösen, es aber niemals funktionieren wird. Einige Länder machen Lockdown, einige nicht, einige sind transparent oder verstecken die Zahlen im Keller, usw.

Was ich damit sagen will ist, dass die Menschheit den durch den Klimawandel erforderlichen globalen Plan leider niemals umsetzen wird. Solange es mindestens einen monetären oder machtpolitischen Profiteur eines Weltuntergangs gibt wird es die Menschheit selbst versemmeln und sich als erste Spezies selbst auslöschen. Durch Krieg oder Ignoranz wird die Zukunft, die wir nicht mehr erleben werden, zeigen. Jede neue Generation wird ein stückweit mehr damit konfrontiert sein, was die "Alten" falsch gemacht haben. Wann wir es endlich "überstanden" haben mit "dem Menschen" kann man nicht sagen, aber wir sind auf dem Weg in den Abgrund und das sollte inzwischen jeder merken. Aber trotzdem gibt es Kriege, Staaten denen das Klima am Hintern vorbei geht und Umweltschutz höchstens propagiert wird um die Klimabewegung nicht völlig zu radikalisieren, usw.

Was kann man also machen? Ich weiß es auch nicht und genau diese Ohnmacht ist frustrierend.

Was hat die Erde davon, dass ich meinen verf****** Müll trenne, wenn gleichzeitig die Kohle verbrannt wird? Was bringt der Welt mein Elektroauto, wenn meine alte Schrottkiste in Afrika munter weiter das CO2 rausblasen darf?

Es ist doch einfach nur alles verlogen und traurig....

Klaus

Postings: 8934

Registriert seit 22.08.2019

13.01.2023 - 10:06 Uhr
Spülte mir gerade meine Timeline rein, selbst noch nicht gesehen, aber passt ja zum Thema:

https://www.ardmediathek.de/video/panorama/das-klima-und-die-reichen-oder-doku/das-erste

""Dies alles wird durch die Propaganda einer Geldelite, zu der 99 % der Weltbevölkerung nie gehören werden, verschleiert"

Verschwörungstheoretiker sind stolz auf dich, Nörtz!"

Stimme zu, der Satz ist mehr als unglücklich formuliert.

AliBlaBla

Postings: 5388

Registriert seit 28.06.2020

13.01.2023 - 10:55 Uhr
nörtz+1
Prima Zusmmenfassung (siehe oben), alles andere ist Blabla und Wischiwaschi.
Philosophinnen und Wirtschaftsexperten haben es auch schon gefordert, unsere Handelsmaxime und also auch Gesetze müssten so geschaltet werden, das die Frage, ob etwas dem Klimawandel nützt, an allererster Stelle kommt, und nicht BESITZ (nur darum geht es in NRW) oder alte Abkommen.

Grizzly Adams

Postings: 4771

Registriert seit 22.08.2019

13.01.2023 - 10:59 Uhr
@Klaus:"Wo hier immer mit China argumentiert wird, passiert dies nur im schlechten - aber was ist, wenn man sich mal den rasanten Ausbau von Solar zum Vorbild nehmen würde?"

Gar kein schlechtes Beispiel, weil es doch auch die Komplexität des Themas zeigt. Wir hatten in Deutschland auch einige Hersteller von Solarmodulen. Irgendwann fiel die Förderung weg, China kam auf den Markt und die Herstellung in Deutschland wurde unwirtschaftlich. Heute ist China mW der weltweit größte Produzent und man kauft größtenteils dort. Nun ist ja nicht auszuschließen, dass der Energieeinsatz zur Produktion dieser Paneele mithilfe von massivem fossilen Energieeinsatz erst möglich ist. Das ist sogar mehr als wahrscheinlich. Der Solar-Ausbau in China und anderswo auf der Welt die Emissionen von CO2 also erst befeuert, statt ihn zu minimieren.
Wird hierzulande vom Großteil der Bevölkerung wahrscheinlich (noch) ignoriert. Für Klimaschützer ist das ein No-Go. Sollte es zumindest sein.
Ich denke, günstige Energie wird es nicht mehr für die Allgemeinheit geben. Man muss also einen Weg finden, die Grundversorgung an Energie für alle sicherzustellen, ohne sie komplett zu subventionieren. Dann würde der Anreiz fehlen, sie effektiv einzusetzen und zu sparen. Folge: Jeder muss sehen, was er sich noch leisten kann, auch wirtschaftlich. Da muss man dann an der einen oder anderen Stelle Abstriche machen.
Für einige User hier könnte das zum Beispiel bedeuten, dass man pro Jahr nicht mehr 50 Konzerte besucht, sondern nur noch 10, weil die Ticketpreise an den Energieeinsatz und von den Veranstaltern an die Betriebskosten angepasst werden. Dann sind die günstigsten Tickets eben nicht mehr für knapp 20 Euro zu haben, sondern für das Doppelte oder Dreifache. Die wenigsten von uns werden das zur Verfügung haben, um weiterhin die gleiche Anzahl von Konzerten besuchen zu können wie noch in den letzten Jahren.
Kann auch alles ganz anders kommen, ist nur meine bescheidene Meinung, wenn man es mit der Energiewende ernst meint.

Klaus

Postings: 8934

Registriert seit 22.08.2019

13.01.2023 - 11:11 Uhr
Hast du für all diese Vermutungen oder sagen wir mal "ist nicht auszuschließen", die einige Sätze später für dich schon Gewissheiten sind, eigentlich irgendwelche Quellen, oder ist das so ins blaue hinein geplaudert?

Ansonsten weiß ich, dass es hier User gibt, die beruflich mit diesem Thema zu tun haben, vielleicht mögen die hier mal was zu sagen.

dreckskerl

Postings: 9852

Registriert seit 09.12.2014

13.01.2023 - 11:45 Uhr
Die Solartechnologiestory ist einer der traurigsten der letzten 20 Jahre.


Hier stand Ihre Werbung

Postings: 1938

Registriert seit 25.09.2014

13.01.2023 - 12:02 Uhr
'Nun ist ja nicht auszuschließen, dass der Energieeinsatz zur Produktion dieser Paneele mithilfe von massivem fossilen Energieeinsatz erst möglich ist. Das ist sogar mehr als wahrscheinlich. Der Solar-Ausbau in China und anderswo auf der Welt die Emissionen von CO2 also erst befeuert, statt ihn zu minimieren.'

Ohne Solar bleibt auch in 30 Jahren nur die fossile Energie. Mehr Solar ermöglicht auch die regenerative Herstellung neuer Solaranlagen. Gilt für alle regenerativen Quellen.
Weniger Konsum ist definitiv ein Ansatz und wichtiger (Teil-)Aspekt des Klimaschutzes, aber alleine für die Bewältigung der aktuell schon sichtbaren Folgen braucht man Energie, z.B. für Klimaanlagen, und lokal wird man natürlich IMMER Energie verbrauchen. Wenn die weiterhin aus Öl und Gas kommt, können wir das auch bei drastischer Reduktion des Konsums nicht durch ein bisschen aufforsten und Moore vernässen ausgleicehn. Dann sind auch keine 10 Konzerte (für Geld) mehr im Jahr drin, weil kein Künstler mehr davon leben kann. Oder, mit etwas Pech, ist die Stadt an der Küste (oder an der Donau, Elbe, Ahr, ..) schon dreimal abgesoffen.

ichreitepferd

Postings: 825

Registriert seit 22.04.2021

13.01.2023 - 12:44 Uhr
Grizzly hör langsam auf! Die Energie, die aufgebracht wird zur Herstellung von PV-Anlagen, ist nach 2 Jahren Nutzung wieder reingeholt.

Fraunhofer ISE: Energetische Amortisationszeit für Photovoltaik-Dachanlagen liegt weltweit zwischen 0,44 und 1,42 Jahren.

Grizzly Adams

Postings: 4771

Registriert seit 22.08.2019

13.01.2023 - 12:49 Uhr
Nein, ich kann definitiv nicht sagen, mit welchen Energien China seine Solar-Paneele herstellt. Ob man das transparent für die Weltöffentlichkeit erfahren kann? Möglich, liegt aber nicht unbedingt in der chinesischen Staatsräson, das offenzulegen. ;-)
Nur, dass die Industrie natürlich massiv subventioniert wurde. Das kann ja jeder über eine einfache Google-Abfrage überall nachlesen. Und vor welche Probleme China dort eben auch steht, wenn es um die Nutzung geht. Die staatliche Lenkung ist da natürlich Standard, sie scheint nicht so effektiv wie sie sein könnte bei der Menge an Energie (Strom), der dort produziert wird.

Grizzly Adams

Postings: 4771

Registriert seit 22.08.2019

13.01.2023 - 12:59 Uhr
"Grizzly hör langsam auf! Die Energie, die aufgebracht wird zur Herstellung von PV-Anlagen, ist nach 2 Jahren Nutzung wieder reingeholt."

na das ist doch super. Problem gelöst für alle, die diese Investition wagen wollen (und können) und die den selbst produzierten Strom auch nutzen dürfen. Dummerweise fehlt, zumindest hier im Norden, ein halbes Jahr lang die Sonne, um den Bedarf vollständig zu decken. Das ist ja alles nicht so neu. Es fehlt eben am Speicher, den jedes Gebäude haben müsste, um die produzierte Energie an sonnenreichen Tagen zu speichern und dann im Winter abrufen zu können. Wird sicher eines Tages da sein. Muss ja da sein, sonst wird die Energiewende hin zu regenerativen Quellen ja nicht gelingen. Das muss halt alles irgendwie bezahlt werden können. Für mich schwierig zu sagen, ob das letztlich jeder kann.
Im Moment höre ich da von allen Seiten lediglich ideologisch und moralisch motivierte Aussagen und Gutachter, die sich widersprechen je nachdem, welche Gruppe/Partei sie beauftragt hat. Ist für mich nicht greifbar. Außer, dass es teurer wird als bisher. ;-)

Immermusik

Postings: 614

Registriert seit 04.11.2021

14.01.2023 - 10:23 Uhr
Das reichste Prozent der Welt verursacht mehr Treibhausgase als die ärmeren 50 Prozent der Menschheit.
https://www.ardmediathek.de/video/panorama/das-klima-und-die-reichen-oder-doku/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS9iMjNlMTMzYS02YzZlLTRmMzEtYTI0ZS1hMmUyOTZkMjI2ZmM?xtor=CS1-231

fuzzmyass

Postings: 15362

Registriert seit 21.08.2019

14.01.2023 - 12:13 Uhr
Passend zur hiesigen Debatte:

"Der Klimaforscher und Meteorologe Mojib Latif ist der Meinung, dass die öffentliche Debatte rund um die Räumung des Braunkohledorfs Lützerath »derzeit ohne großen wissenschaftlichen Hintergrund« abläuft. Für das Weltklima sei die Verbrennung der Kohle unter Lützerath »völlig irrelevant«, sagte Latif der »Rheinischen Post« , die ihn in einem Interview auf den Begriff »Klimaverbrechen« ansprach, den Aktivisten im Zusammenhang mit Lützerath verwenden.

Ein Verzicht auf den geplanten Kohleabbau würde »uns« auf dem Weg zum 1,5-Grad-Ziel beim Thema Erderwärmung »keinen Schritt näherbringen«, sagte Latif der Zeitung. »Das können nur alle Länder zusammen. Die Plakate der Demonstranten sind da irreführend.«"

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/luetzerath-klimaforscher-latif-kritisiert-debatte-ueber-braunkohle-a-d328f9c2-3a83-400f-b32b-af80aa3ce43e

Saschek

Postings: 463

Registriert seit 23.07.2018

14.01.2023 - 13:52 Uhr
Hier in Berlin sind die Grünen durch Frau Jarasch leider nur mit großen Schmerzen wählbar. Eigentlich überhaupt nicht. Bei der anstehenden Wahl für den Senat geht es ja nicht nur um ökologische Konzepte (die wir alle dringend brauchen - die aber nicht unbedingt von den Grünen kommen müssen) sondern auch darum, eine Stadt, in der quasi nichts so funktioniert wie es soll, wieder einigermaßen auf Vordermann zu bringen. Diese Aufgabe kann man guten Gewissens weder Frau Giffey noch Frau Jarasch anvertrauen.. Beide sind in meinen Augen einfach nur albern und nicht vertretbar. Polit-Clowns par excellence. Leider kann man aber auch nicht die CDU und erst recht nicht die FDP wählen. Von der AFD und den Linken ganz zu schweigen. Am Ende wird man an der Wahlurne im Februar rein taktisch entscheiden müssen. Begeisterung lässt bei mir aktuell niemand aufkommen. Im Gegenteil. Hier in Berlin ist man, was Regierung und Verwaltung angeht, nur noch 24/7 genervt. Wenn ich als Selbstständiger so arbeiten würde, wie die Politiker:innen und Beamt:innen hier, hätte ich schon längst jeden einzelnen Kunden verloren. Siehe vergeigte Wahl 2021, Baustellensituation, Erreichbarkeit der Ämter, Nahverkehr, Familienpolitik, Wohnpolitik usw. usf. ...

fuzzmyass

Postings: 15362

Registriert seit 21.08.2019

14.01.2023 - 14:21 Uhr
"Wenn ich als Selbstständiger so arbeiten würde, wie die Politiker:innen und Beamt:innen hier, hätte ich schon längst jeden einzelnen Kunden verloren. "

Das gilt leider für einen Großteil, nicht nur in Berlin

nörtz

User und News-Scout

Postings: 13978

Registriert seit 13.06.2013

14.01.2023 - 14:30 Uhr
Auch noch aus dem Artikel da:

Der Widerstand von Klimaaktivisten in dem zu Erkelenz gehörenden Ort am Rande des rheinischen Braunkohlereviers sei aber nicht unsinnig, so Latif. Deutschland habe eine historische Verantwortung, da das Land bei der für die laufende Erwärmung ursächlichen Emission von Kohlendioxid in der Vergangenheit weltweit auf Platz fünf liege. »Zudem führen wir einen verschwenderischen Lebensstil. Deutschland hat also die Pflicht, beim Klimaschutz voranzugehen.«

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