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Kann man noch Die Grünen wählen?

User Beitrag

slowmo

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Registriert seit 15.06.2013

08.07.2021 - 17:26 Uhr
"
Ich möchte die Grünen als Regierungspartei, aber nicht als führende Partei. So können sie sich rantasten und evtl später reif werden für eine Kanzlerschaft - das sind sie und vor allem ihre Spitzenkandidatin momentan überhaupt nicht... das heißt nicht, dass ich es super finde, dass ein Laschet höchstwahrscheinlich Kanzler wird, denn ich bin total gegen die CDU seit längerem..."


Sollte es zu einer schwarzgrünen Koalition mit Laschet als Kanzler kommen (und da ist ja leider nicht ganz unwahrscheinlich), fürchte ich eher das die Grünen wenig davon profitieren werden. Man schaue wie es der SPD ergangen ist. Tatsächlich hat die SPD sogar einiges durchgesetzt und sogar mehr konstruktive Ideen in die Regierung einfließen lassen als es die CDU tat. Geholfen hat es ihnen in keinsterweise.

Bei den Grünen wird es wohl ähnlich laufen.
Nur als Beispiel: Spritpreise werden erhöht (wird übrigens so oder so passieren), aber das Umweltgeld wird es nicht geben (CDU stellt sich quer). Am Ende wird die CDU dann den Grünen die Schuld dafür in die Schuhe schieben und wie sozial ungerecht sie doch sind. So ist die nächste Schmutzkampagne schon vorinstalliert. Die CDU sichert sich den Machterhalt, während die Grünen keiner mer attrakiv findet.
Sprich eine schwarzgrüne Koalition wird ähnlich attrakiv ausfallen wie eine schwarzrote. Vllt. mit etwas mehr Augenmerk auf Banalitäten wie gegenderte Texte (da kann man perfekt auch als CDU wieder sagen, wir winken das durch aber finden es doch albern, aber ihr habt ja Grün gewählt und wolltet es so) und die Nachhaltigkeit (solange es der Wirtschaft bloß nicht zu weh tut), aber Nachhaltigkeit geht eben zukuntsorientiert auch nur im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und da ist wieder der wunde Punkt bei einer jeglichen CDU Regierung.
Eine Hartz4 Reform, ein Pflegereform, eine Altersvorsorgereform, eine Lösung für die ausufernden Miet- und Immobilienpreise, eine höhere Vermögenssteuer... all das wird es nicht mit der CDU geben. Viel mehr scheint man diese dringenden Probleme gnadenlos weiterhin zu ignorieren.

Und da kommen wir zu Punkt 2:

es geht darum die Inhalte transparent und kompetent an das Volk zu bringen, das Volk und mögliche Koalitionspartner dafür zu gewinnen, und - ganz wichtig - am Ende die Inhalte in einer Koalition durchzusetzen und kompetent zu projektieren, umsetzen und zu monitoren...

Das ist ohne Frage (neben dem Inhalt), die zweitwichtigste Sache. Jedoch ist es eben doch auch etwas anderes, wenn man als CDU reine Lobbypolitik betreibt (bei dem man bloß keinen weh tut), auch nicht besonders schwierig seine Inhalte durchzusetzen (falls es überhaupt wirkliche Inhalte gibt). Genau aus solchen Gründen liest sich ja das ganze Wahlprogramm ziemlich wischiwaschi. In wiefern die CDU trotz ihrer langjährigen Regierungserfahrung besonders kompetent darin wirkt, sei mal dahingestellt (wenn ich da spontan an die Klöckner und Nestle denke...).

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

08.07.2021 - 17:39 Uhr
"Genau, stattdesse am besten weitere 8 oder besser gleich 12 Jahre Schwarz-Rotes Rumgestümperte, mit allem was dazu gehört"

Wie gesagt, das will ich nicht... aber es gibt Realitäten, denen man sich nun mal stellen muss...


"Stererverschwendung, tiefe soziale Gräben, völlig in den Sand gesetzte Bildungspolitik, Digitalisierungsdesaster, Industriehörigkeit und und und"

Sehe nicht, welche der genannten subjektiv ketzerischen Punkte unter einen grünen Kanzlerin besser werden sollen... "völlig in den Sand gesetzte Bildungspolitik" - also ich bin mit meiner Bildung und der meiner Familie sehr zufrieden ehrlich gesagt (Bayern)... ist das zudem nicht Ländersache?

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

08.07.2021 - 17:46 Uhr
"Sollte es zu einer schwarzgrünen Koalition mit Laschet als Kanzler kommen (und da ist ja leider nicht ganz unwahrscheinlich), fürchte ich eher das die Grünen wenig davon profitieren werden. Man schaue wie es der SPD ergangen ist. Tatsächlich hat die SPD sogar einiges durchgesetzt und sogar mehr konstruktive Ideen in die Regierung einfließen lassen als es die CDU tat. Geholfen hat es ihnen in keinsterweise."


Vielleicht hat sich die SPD aber auch nicht sonderlich schlau angestellt und die grünen können es besser? Wenn sie das nicht besser könnten, spricht das ja noch viel mehr gegen sie...
Das ist schon arg spekulativ, was Du da befürchtest. Könnte natürlich so kommen, könnte aber auch ganz anders laufen - da würde ich zeigen wie kompetent und durchsetzungsfähig die Grünen wirklich sind... oder ist das doch nur leeres Gelaber? Deswegen ein Szenario, in dem sie sich beweisen können, für mich ist das perfekt...

"Das ist ohne Frage (neben dem Inhalt), die zweitwichtigste Sache. Jedoch ist es eben doch auch etwas anderes, wenn man als CDU reine Lobbypolitik betreibt (bei dem man bloß keinen weh tut), auch nicht besonders schwierig seine Inhalte durchzusetzen (falls es überhaupt wirkliche Inhalte gibt). Genau aus solchen Gründen liest sich ja das ganze Wahlprogramm ziemlich wischiwaschi. In wiefern die CDU trotz ihrer langjährigen Regierungserfahrung besonders kompetent darin wirkt, sei mal dahingestellt (wenn ich da spontan an die Klöckner und Nestle denke...)."

Auch wieder sehr subjektiv selektive Sichtweise über die Kompetenzen der CDU... die haben Jahrzehntelang als führende Partei regiert... die letzten Jahren waren grauenvolles Nichtstun und Status Quo Verwalten, aber ihnen grundsätzlich abzusprechen, dass sie regieren können, ist schon albern... und das sage ich als großer CDU Kritiker...

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

08.07.2021 - 20:11 Uhr
@slowmo
Sehr guter Beitrag
@fuzz
Die Kompetenz die eigenen Inhalte und Forderungen zu vermitteln ist natürlich die Vorraussetzung überhaupt Wählerstimmen zu generieren.

Vor dem Baerbock Fiasko würde ich mal behaupten, dass die Grünen in den letzten ca. 3 Jahren die eindeutige Nummer eins im Bereich "Hallo Wähler, hier sind wir und wir werden es anders machen" waren. Baerbock und Habeck und die neue Einigkeit, stark und motiviert dargestellter Regierungswille im Bund.

Natürlich werden Wahlprogramme niemals 1:1 umgesetzt und natürlich müssen die Inhalte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern müssen auch vermittelt und dann in einer Koalition verhandelt werden.

Aber es ist doch unzweifelhaft der einzige "Ort" wo zusammengefasst wird , was die Partei auf ihrem Parteitag beschlossen hat und was sie im Falle einer Regierung umsetzen wollen. Mir ist das schon wichig, dass das schlüssig ist und ich in den meistmöglichen Punkten die gleiche "Meinung" vertrete. Ich will doch wissen was eine Partei so vor hat in den nächsten 4 Jahren.

Leider informieren sich viel Wähler offenbar nicht darüber, was die von ihr gewählte Partei denn eigentlich so machen will.

Zum Thema CDU als Vernichter ihrer kleineren Koalitionspartner, es ist halt sehr aufällig dass in den 4 Merkel Legislaturen die jeweiligen Partner immer schwächer wurden. Bekanntermaßen die SPD 3 mal, aber am allerhärtesten eigentlich die FDP, 2009 mit 14,6% rein und mit 4,8% 2013 wieder raus, ob man diesen Absturz aus dem Parlament nur mit dem "Mövenpicksteuergate" erklären kann?
Da scheint schon so ein Sog zu entstehen, dass der Koalitionspartner den "Dreck" abkriegt, egal ob er verantwortlich sind oder nicht.
Die SPD hat natürlich einen enormen Zwist in den eigenen Reihen (hinter?) sich und haben es zusätzlich irgendwie hingekriegt, jeden Kübel Gülle den die CDU produziert sich selbst über den Kopf zu schütten.



Klaus

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09.07.2021 - 08:22 Uhr
https://mobile.twitter.com/Dr_Gretchen/status/1413088217415524357/photo/1

hubschrauberpilot

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Registriert seit 13.06.2013

11.07.2021 - 20:45 Uhr
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-07/die-gruenen-annalena-baerbock-stipendium-promotion-pruefung

40.000 Euro für ein Promotionsstipendium kassiert und dann nichtmal mit einer Doktorarbeit abgeschlossen. Die Frau wird einem immer unsympathischer....

Hmm

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Registriert seit 02.05.2018

11.07.2021 - 22:06 Uhr
Ohne Baerbock jetzt in Schutz nehmen zu wollen, aber wenn man da ein wenig herumwühlte so fände man auch bei anderen Politikern solche oder ähnlich geartete Dinge. Ich halte es da mit der Stellungsnahme von fefe:

"Ich weiß nicht, wie euch das geht, aber ich kriege langsam Ermüdungserscheidungen in der Causa Baerbock.

Das blubbert immer noch! Jetzt im Fokus: Baerbocks Promotionsstipendium von der Heinrich-Böll-Stiftung. Das ist die "parteinahe Stiftung" der Grünen. Woher haben die ihr Geld? Na wie alle parteinahen Stiftungen. Vom Steuerzahler!

Die Parteien haben das System so hergerichtet, dass sie diese Stiftungen haben, die Geld vom Steuerzahler kriegen, und damit im Wesentlichen nach Belieben Dinge tun, um die Macht der jeweiligen Partei zu erhalten. In diesem Fall: Stipendien an potentiellen Nachwuchs vergeben.

Das ist natürlich ein Riesenskandal. Wie? Nein, nicht die Baerbock. Dass es diese Stiftungen überhaupt gibt. Natürlich kriegen die Grünen dann auch eine, und natürlich macht die dann genau dasselbe, was die anderen Parteien auch machen.

Ich bin mir sicher, dass die anderen Parteien auch lauter Nepotismus-Stipendien vergeben haben, an Leute, die dann "Parteiarbeit" gemacht haben, bezahlt per Stipendium vom Steuerzahler. Die dann auch nie abgeschlossen haben, oder mit einer lächerlichen Bruchpiloten-Arbeit am Ende.

Der eigentliche Skandal hier ist nicht, dass die Grünen das auch machen. Sondern dass die Parteien hier Steuergelder für ihre persönliche Bereicherung und Nepotismus verplempern dürfen, während andere Leute kein Stipendium kriegen und sich alleine durchschlagen müssen. Wer weiß, vielleicht wären im Steuersäckel genug Millionen übrig gewesen für ein ordentliches Stipendiatsprogramm, wenn die Kohle nicht über die Stiftungen in Korruption geflossen wäre.

Wobei geflossen das falsche Wort ist. Das klingt als sei an dem Fluss irgendwas natürlich. Abgesaugt sollte man vielleicht sagen. Wie so ein Benzindieb, der per Schlauch Benzin aus anderer Leute Tanks saugt."

Quelle: fefe-blog

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Registriert seit 25.09.2014

12.07.2021 - 09:57 Uhr
Als ehemaliger Empfänger eines Promotionsstipendiums:
- Der Betrag ist lächerlich wenig (je nach Stiftung um die 1100€/Monat, damals sicherlich weniger) und die Zeit, in der man die Promotion beenden soll, in der Regel lächerlich kurz. Bei der Summe muss man bedenken, dass die allermeisten Promotionsstudierenden dies als Vollzeitjob verstehen und für Nebenjobs anders als im Studium keine Zeit ist.
- als Stipendiat muss man sich zum Arbeitnehmertarif krankenversichern - bei 1100€ gehen also knappe 200€ wieder dafür ab
- in die Rentenversicherung wird dabei überhaupt nichts eingezahlt

Es bleiben also ca. 900€ netto ohne Beiträge zur Rentenversicherung. Obwohl explizit nicht vorgesehen, werden die allermeisten Stipendiaten auch in der universitären Lehre eingesetzt, weil sonst das ganze System zusammenbricht.
Wenn man sich dann noch gesellschaftlich bzw. in einer Partei engagiert, versteh ich es absolut, wenn eine solche Promotion mal unbeendet bleibt. Man kann natürlich jede Person verteufeln, die bei einem solchen Vorhaben strauchelt oder vom Weg abkommt und den Weg in die Wissenschaft noch weiter verbauen als es ohnehin schon der Fall ist. Wenn sie jetzt, mit höherem Verdienst, das Geld zurückgeben möchte: Gut. Ansonsten echt egal.

Um das noch klarzustellen: So ein Stipendium ist nach einem Studium in der Regel schonmal mehr Geld, ein Einstieg ins Berufsleben mit Masterabschluss ist nur in der Regel besser vergütet. Diese Stipendien sind also nicht total schlecht, aber die Summe aus einem 3-Jahres-Zeitraum o.ä. anzugeben spiegelt nicht die Realitäten wieder.
Und die Stiftunten fördern nicht nur Parteimitglieder, sondern gerne alle engagierten Personen. Ob Frau Baerbock da über die Maßen vorgezogen wurde, kann ich nicht beurteilen.

Klaus

Postings: 3452

Registriert seit 22.08.2019

12.07.2021 - 10:08 Uhr
"Und die Stiftunten fördern nicht nur Parteimitglieder, sondern gerne alle engagierten Personen."

Das ist denke ich, ein wichtiger Punkt. Hier kommt halt zusammen, dass ein Stipendiat auch wirklich mal in der Politik Karriere macht. Habe selbst Freunde, die beispielsweise bei der KAS Stipendien bekommen haben - ohne in der Partei (hier wäre es die CDU) gewesen zu sein.

Tryptolin

Postings: 80

Registriert seit 22.01.2021

12.07.2021 - 10:38 Uhr
"Kann man noch Die Grünen wählen?"

Nein.

slowmo

Postings: 789

Registriert seit 15.06.2013

12.07.2021 - 12:15 Uhr
Hatte auch eine Freundin, die ein Stipendiat von der Böll Stiftung. Sie war damals ganz weit weg von den Grünen und eher autonomen Spektrum aktiv.

Grizzly Adams

Postings: 1238

Registriert seit 22.08.2019

12.07.2021 - 19:04 Uhr
Ich hatte gestern den Presseclub gesehen. Dass es solche Sendungen noch gibt?! Es ging - natürlich um die Baerbock-Verfehlungen. Die Runde war sich allerdings schnell relativ einig, dass es auch Fehler der gesamten Partei waren.
Was mir allerdings bei diesen Spitzenjournalisten auffiel. Es wird auf einem hohen akademischen Niveau argumentiert. Für Politikinteressierte. Und dass man sich wünschen würde, wieder mehr über Inhalte zu sprechen.
Die Mehrheit interessiert sich dafür aber gar nicht, sondern nimmt nur die Verfehlungen der Person wahr. Oder eben nicht, weil es sich um überzeugte Grüne handelt.
Darum: Man kann Person und Programm nicht getrennt voneinander betrachten. Erst recht nicht bei einer Partei, die erstmals eine eigene Kanzlerkandidatin aufstellt. Das ist in meinem Aigen der größte Fehler der Grünen. Man hat einen Kandidaten (m) mit Regierungserfahrung, aber dem falschen Geschlecht. Darum liegt der Erstzugriff bei der Frau. Ehrgeizig, aber unerfahren. Klienteltauglich, aber nicht strahlkräftig über die eigene Wählerschaft hinaus. Ein Fehler, den die Partei nicht mehr korrigieren kann. Tja, dieser Wahlkampf ist lehrreich. Erfolgreich wird er nicht mehr sein. Diese Prognose wage ich.

fuzzmyass

Postings: 5997

Registriert seit 21.08.2019

15.07.2021 - 13:20 Uhr
Habt ihr gestern Habeck bei Lanz gesehen? Sehr guter Auftritt und sehr kritisch ggü. der grünen Kommunikation, Strategie und Umgang mit den Vorwürfen... auch die Rufmord-Vorwürfe ggü. den anderen hat er als Fehler bezeichnet und zugegeben, dass man einfach einen Scheiß erzählt hat...

Großer Fehler von den Grünen, dass er nicht ihr Spitzenkandidat ist...

fuzzmyass

Postings: 5997

Registriert seit 21.08.2019

15.07.2021 - 13:26 Uhr
Und sein Urteil über die etwas präkereren Copy Paste Stellen in Baerbocks Buch war - "nicht cool" :D

Mann 50 Wampe

Postings: 1266

Registriert seit 28.08.2019

18.07.2021 - 10:01 Uhr
Schade ist, dass der deutsche Michel mal wieder auf eine geziehlte Kampangne der üblichen Verdächtigen (Bild) gegen Bearbock, Grüne und Veränderung im allgemeinen reinfällt. Jetzt wäre mal die Chance für einen anderen Politikstil und für einen drigend nötigen Wandel gewesen und die Chance die drängenden Themen ernsthaft anzugehen. Ob Bearbock das kann, weiss ich nicht, aber ich glaube ihr zumindest das sie Ideale und gute Absichten hat und ernsthaft bemüht wäre, diese auch durchzusetzen.
Was Laschet dagegen anzubieten hat, sieht man ja, Hochwassertourismus und völlige Emphatielosigkeit, bis vor kurzen noch Klimabremser, plötzlich überzeugter Umweltschützer. Und so einer wird höchstwarscheinlich Deutschlands neuer Kanzler.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

18.07.2021 - 11:39 Uhr
"geziehlte Kampangne der üblichen Verdächtigen (Bild) gegen Bearbock, Grüne und Veränderung im allgemeinen"

Das ist und bleibt halt einfach Unsinn... diese Opferrolle ist so unfassbar abgelutscht und ausgetreten, Trump lässt grüßen... die Fake News Medien sind Schuld.... gääähhhhhhhhnnnn.... dass es nicht langsam selbst peinlich wird so einen Unsinn zu verbreiten...

Schwarznick

Postings: 978

Registriert seit 08.07.2016

18.07.2021 - 11:50 Uhr
@wampe
wieso schreibst du eigentlich immmer bearbock?

fuzzmyass

Postings: 5997

Registriert seit 21.08.2019

18.07.2021 - 12:10 Uhr
Weil die bösen Medien und der dumme Michel so blöd sind, regieren die Grünen auch in 11 von 16 Bundesländern mit...
Und da sie jetzt wieder auf Laschet und seine klimafeindliche Politik kn NRW rumhauen, weil sie ja so einen fairen Wahlkampf propagieren:
Wer hat in NRW vor den bösen schwarzgelben regiert und was wurde denn da nochmal großartiges und innovatives für das Klima getan?
NRW 1995-2005: Rot-Grün
NRW 2010-2017: Rot-Grün

Ich will diesen furchtbaren Laschet und die beschissene CDU nicht verteidigen, aber vielleicht fangen die Grünen mal endlich an selbst mit innovativen und progressiven Taten zu glänzen anstatt nur rumzulabern wie schlimm die anderen sind und wie ungerecht sie behandelt werden... Gelegnheiten hätten sie genug gehabt, aber das ist alles nur heiße Luft...

Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass die Grünen bisher noch keine überzeugenden Erfolge vorzuweisen haben und der deutsche Michel und die Medien das kritisch sehen... wäre aber zu kompliziert etwas selbstkritisch zu sein, Opferrolle ist einfacher...
Eigenlich sehr schade, denn aktive Grüne wären wichtig für die Regierung... leider ist diese Partei aber eine völlige Enttäuschung... ein Wahlprogramm verfassen reicht leider nicht...

nörtz

User und News-Scout

Postings: 8647

Registriert seit 13.06.2013

18.07.2021 - 12:10 Uhr
Das ist und bleibt halt einfach Unsinn... diese Opferrolle ist so unfassbar abgelutscht und ausgetreten, Trump lässt grüßen... die Fake News Medien sind Schuld.... gääähhhhhhhhnnnn.... dass es nicht langsam selbst peinlich wird so einen Unsinn zu verbreiten...

Also haben Medienkampagnen keine Auswirkungen auf die öffentliche Meinung. Das wäre dann der Schluss hieraus.

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Registriert seit 25.09.2014

18.07.2021 - 13:30 Uhr
Wie oft denn noch? Wunderdinge kann man von den aktuellen Grünen natürlich nicht erwarten. Sie scheinen aber von allen Parteien eher zu den geringeren Übeln zu gehören. Dass du ihnen abwechselnd mangelnde Regierungserfahrung und Tatenlosigkeit als größtenteils Juniorpartner in 11 Bundesländern vorwirfst, kannst du bestimmt in 3 Postings und mit vielen LOLs erklären.
Aber sie sollen unter Kaspern wie Laschet oder Lindner noch Politik lernen? So ein Unfug.

Rotgrün hatte übrigens schon ein Atomausstiegsdatum. Das hat die CDU widerrufen um dann kurze Zeit später ein paar 100 Milliarden für ein neues Datum rauszuhauen.

Der Bezug.auf die Kohle in NRW galt der SPD, die aus Tradition viel zu lange daran festhalten wollte. Da ist es als Juniorkoalitionspartner eben schwierig, dagegen zu argumentieren. Zumal gerade in den 90ern die SPD ja noch eine richtige Macht war und die Grünen deutlich schwächer.

dreckskerl

Postings: 5972

Registriert seit 09.12.2014

18.07.2021 - 14:03 Uhr
@Hier stand ihre Werbung
Sehe das im Großen und Ganzen auch so, als NRW Bürger muss ich jedoch auch sagen, dass die Performance 12-17 mit immerhin 11,3% wirklich schwach war. Die Abholzung des Hambacher Forsts durchzuwinken, war für Grüne schon ein showstopper. Die Kröte musste geschluckt werden, dafür durften sie die komplette (sonder)pädagogische Landschaft mit schwerem Gerät demontieren und vorbereitungsfrei Inklusion auf allen Ebenen durchsetzen.

Es ist wirklich ein Kreuz mit den Grünen, immer vermasseln sie sich vor der Bundestagswahl das Ergebnis.
Ich erhoffe mir von Baerbock nun hoffentlich bald ein kluges, ehrliches und durchdachtes Statement.





fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

18.07.2021 - 14:29 Uhr
@Werbung

Ja, wo hat denn Baerbock bereits Erfahrung? War sie in 11 Länderregierungen dabei, weißt Du da mehr als ich? Hier gerne ein LOL für Dich... genau weil sie in den Ländern eben nicht bewiesen haben, dass sie wirklich ernsthaft radikal für das Klima sind, erübrigt sich das Ganze unter einer unerfahrenen und fast schon hochstaplerischen Kandidatin ohne jegliche ausgeprägten Kernkompetenzen ausser eine Frau zu sein erst recht (und das ist nicht generell gg Frauen gerichtet)...

Und der Rest sind Ausreden - siehe auch dreckskerls Beitrag... neben dem Kogleausstieg gibt es auch andere Umweltthemen - welche haben die denn vorangetrieben??


"Sie scheinen aber von allen Parteien eher zu den geringeren Übeln zu gehören. "

"Scheinen" trifft es perfekt - das rechtfertigt aber nicht die Vehemenz deiner Argumentation für die Grünen... Armutszeugnis ist das. ..

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

18.07.2021 - 14:36 Uhr
@fuzz
Du wiederholst dich.

Ausreden wofür?

nörtz

User und News-Scout

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Registriert seit 13.06.2013

18.07.2021 - 14:45 Uhr
Fuzzys Grünenbashing bei gleichzeitiger Empörung darüber, dass man die FDP, die er ja wohl wählen wird, als das bezeichnet, das sie ist, nämlich eine Partei der Unternehmer und Reichen, ist nicht ernstzunehmen.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

18.07.2021 - 14:52 Uhr
Ich bashe nicht die Grünen, denn ich will, dass sie in eine Regierungskoalition reinkommen... ich rücke nur eure Märchen zurecht und kritisiere Punkte, die mich bei den Grünen nerven.... sie versprechen nämlich ständig eben Wunderdinge, die sie nicht annähernd auch nur im Kleinen umsetzen...und Schuld ist dann halt jmd anderes... ich gehe davon aus, dass eine Partei niemals alleine regieren wird, deswegen sind diese Schuldzuweisungen einfach sinnlos...

Ob das jmd in seiner verzerrten Realitätswahrnehmung Ernst nimmt oder nicht, ist mir recht egal... ernsthafte Argumente PRO Grüne Kanzlerschaft kamen bisher 0...

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

18.07.2021 - 14:57 Uhr
"Du wiederholst dich."

Mache ich gerne, wenn das Gegenüber alte Aussagen bewusst falsch versteht, um so eine neue Diskussuonsbasis zu schaffen, weil es keine Argumente gibt...
Deine komische null überzeugende Grünenverteidigung bei jeder kleinen Kritik, wo Du sie selbst nicht wählen wirst, kann ich immer noch nicht verstehen...

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

18.07.2021 - 15:44 Uhr
Ich verteidige nicht jede kleine Kritik, im Gegenteil, ich kritisiere sie selbst und nicht nur "klein".
Ich verteidige die Seite, die m.E. ungerechtfertigt beschuldigt oder mit anderem Maß gemessen wird.
Das kann ich, obwohl ich, in dem Fall, die Grünen nicht wählen werde, sowas nennt man Empathie und Differenzierungsvermögen.
Ich habe auch schon die CDU verteidigt, wenn die Kritik überzogen war.

Die ganze Baerbochgeschichte habe ich noch mit keinem Wort beschönigt, es ist eine nicht endenwollende Performancekatastrophe, ich komme aus dem Haareraufen nicht raus.


Obwohl ich sie nicht wählen werde, "zähle" ich natürlich lieber Grünenstimmen, als Stimmen für die konservativ liberalen Parteien oder gar für die rechten Idioten ist ja wohl klar.

nörtz

User und News-Scout

Postings: 8647

Registriert seit 13.06.2013

18.07.2021 - 17:11 Uhr
Ich bashe nicht die Grünen, denn ich will, dass sie in eine Regierungskoalition reinkommen...

Das glaub ich dir sogar. :D

Ich will ja auch sehen, was sie da dann umsetzen können, bzw. inwiefern sie sich dann einfach unterordnen usw.

Mann 50 Wampe

Postings: 1266

Registriert seit 28.08.2019

18.07.2021 - 17:43 Uhr
Hauptsacher ER bleibt. Einer der Besten ever.

https://www.fr.de/politik/andreas-scheuer-verkehrsminister-noch-viel-vor-csu-bundestagswahl-2021-90853608.html

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Registriert seit 25.09.2014

18.07.2021 - 22:14 Uhr
Pff, ich hätte kein Problem damit, wenn Baerbock wie Merkel die Rolle der Kanzlerin mehr als Vermittlerin wahrnimmt. Etwaige Minister hätten ja sicherlich zum Teil Regierungserfahrung und die Stäbe der Ministerien bleiben eh ähnlich, da dort ja auch Beamte rumlaufen.

Es stimmt schon, dass die Öffentlichkeitsarbeit der Grünen nicht gut ist und dass sie sich schwer tun, ihre Themen gut zu vermitteln. Das finde ich auch schade und ist definitiv ihre eigene Schuld.

Bei vielen anderen Parteien sehe ich halt einfach nicht, dass sie Politik in meinem Sinne machen würden. FDP? Entlastet vermutlich erstmal wieder Hoteliers, weil die es ja nach der Krise schwer haben. Ist sich in Thüringen nicht zu schade, mit der AFD zu paktieren. Der gute Teil der liberalen Ideen, Bürgerrechte, wurde in Regierungskoalitionen doch auch immer wieder über Bord geworfen, u.a. bei Polizeigesetzen.
CDU/CSU? Für mehr Ministerinnen a la Scheuer, Klöckner, Seehofer, Altmaier und co? Finanzminister Merz? Oh Gott, bitte nicht.
Also ja, bitte ein paar frische unerfahrene Menschen, die nicht die gleiche Scheiße wiederholen.

Es wird nicht automatisch besser, wenn es anders wird, aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll. Alle anderen realistischen Regierungskoaltionsparteien (Union, SPD, FDP) stehen doch schon arg für ein weiter so.

dreckskerl

Postings: 5972

Registriert seit 09.12.2014

18.07.2021 - 22:58 Uhr
@Werbung
Ich würde aus deiner Aufzählung aus der aktuellen Sicht, die SPD rausnehmen.
Eine ANDERE Politik wird nur mit einer Mehrheit links von Union und Liberalen stattfinden.
Auch wenn Scholz personell noch für die Agandapolitik steht, ist die Partei eine andere als zu Schröderzeiten.

Ich hoffe auf eine finale Phase des Wahlkampfs, wo die Lager klarer gegenüberstehen und sich diejenigen die keine CDU Regierung haben wollen, sich für etwas neues entscheiden, die erste wirklich linke Regierung der BRD seit Willy Brandt/Scheel :-), egal welche der drei Parteien sie wählen.

dreckskerl

Postings: 5972

Registriert seit 09.12.2014

18.07.2021 - 23:45 Uhr
Naja und das die "Öffentlichkeitsarbeit der Grünen nicht gut ist", ist ein ziemlicher Euphemismus, es ist ein Fiasko, ein GAU.

Ich war ja schon bei der "Präsentation" von Annalena als (erwartete) Kandidatin nicht sooo begeistert, ich glaube ich hab hier irgendwo geschrieben "etwas sehr evangelisch pastoral", also auch bereits irgendwie gespielt, nicht ganz echt, als müsse sie nun als Kanzlerkandidatin "mehr" sein, als sie ist.
Mich hatte sie nicht erreicht, zuviel sprachlicher und mimischer Zinnober und ja, ich wollte Habeck-(wobei ich zuvor eher dachte, er wolle nicht Kanzler, was er ja nun anders darstellt, hatte ich mich wohl geirrt.)
Aber die Presse war begeistert, Laschet stritt noch mit Söder und die Segel standen gut.
Dann kamen die Pannen.

Zu den Pannen, kamen jeweils die zunächst falschen Reaktionen verstärkend hinzu, zuletzt nach dem Buchgate einige Tage Schmutzkampagne zu rufen, war auch, um es mit Habeck zu sagen, "nicht cool".

Für mich aber keine Gründe die Grünen nicht zu wählen.

Da gibt's andere.:)

Mann 50 Wampe

Postings: 1266

Registriert seit 28.08.2019

19.07.2021 - 06:47 Uhr
Was habt ihr nur alle mit dem Habeck ? Für mich ein Windelweicher Möchtegern Philosoph. Immer das ganz große Gedeck, immer weit drüber, der sieht sich als so eine Art deutschen Obama. Wenn man den reden hört, weiß ich manchmal gar nicht was sein Thema ist, auf jeden Fall ist immer viel heiße Luft dabei, verpackt in große Worte. Realpolitik kann ich mir bei dem überhaupt nicht vorstellen.

meyhem

Postings: 166

Registriert seit 15.06.2013

19.07.2021 - 08:37 Uhr
Naja heiße Luft ist wohl bei allen diesjährigen Kanzlerkandidaten dabei.
Aber im Nachhinein wäre Habeck für die Grünen wohl die bessere Wahl gewesen, auch wenn für mich beide aufgrund der Politik nicht wählbar sind.

Hier nochmal der Grund warum es nicht Habeck geworden ist.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/saarland-gruene-waehlen-jeanne-dillschneider-auf-listenplatz-eins-a-b505565e-6a99-41a7-b6ce-819822a3875f

Nummer Neun

Postings: 172

Registriert seit 14.06.2013

19.07.2021 - 08:56 Uhr
Nicht, dass ich mich in Schleswig-Holstein groß auskennen würde, aber als dortiger Minister hat Habeck anscheinend recht erfolgreich Realpolitik betrieben und zwischen den verschiedenen Fronten vermittelt.

Was genau die Erfahrung ist, die Baerbock fehlt.

fuzzmyass

Postings: 5997

Registriert seit 21.08.2019

19.07.2021 - 10:20 Uhr
Genau so ist es - Habeck finde ich absolut spitze und ich verstehe nicht, wie man ihn nicht als Spitzenkandidat nehmen kann, das ist absolut hirnrissig sich selbst so dumm zu untergraben... dass das mit Baerbock so schiefgehen würde, ist eigentlich keine all zu große Überraschung... auch das Buchdesaster habe ich hier sofort angekündigt und wurde von allen Seiten mit den typischen Beißreflexen dumm angemacht, im Endeffekt hatte ich aber zu 100% Recht mit meinen Ausführungen ohne das Buch lesen zu müssen....
Genau diese Vorgehensweise nervt mich an den Grünen so unfassbar und das spiegelt sich nicht nur in der Wahl von Baerbock exakt wieder - es wird nicht sachdienlich und pragmatisch gehandelt/gedacht, sondern rein ideologiegetrieben... man hat nicht die Person mit der besten Qualifikation, Persönlichkeit und Erfahrung genommen, sondern die Frau... und genau so führen sie ihre Politik, was sich auch auf die Anhänger überträgt wie man an diesen typischen Argumentationsmustern hier im Thread erkennen kann... keine Objektivität, kein Pragmatismus, keine Sachdienlichkeit, kein realistisches Maß, keine Selbstkritikfähigkeit, Beratungsresistenz, nur ideologiegetriebens Zähnefletschen gegen jeden, der auch nur kleine Kritikpunkte äußert... so kann das einfach nichts werden und wenn Partei und Anhängerschaft das nicht ablegen und etwas besonnender und sachdienlicher agieren, werden sie auch nie High Impact Themen kompetent durchsetzen... es bleibt wie es jetzt schon immer war - klein-klein Diskussionen über irgendwelche Preiserhöhungen, die ohne Impact verpuffen werden... die wirklich großen Themen stehen irgendwo auf Seite xy auf einem Papier und werden weder groß diskutiert noch jemals angegangen...

Ich empfehle nochmal die Sendung bei Lanz mit Habeck von letzter Woche, wo Habeck vieles von dem quasi bestätigt hat, was ich hier geschrieben habe...

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

19.07.2021 - 10:26 Uhr
den letzten Posts von dreckskerl und hier stand ihre Werbung kann ich im Großen und Ganzen fast komplett unterschreiben, also ist es doch schön wenn man doch trotz unterschiedlicher Ansichten auch ab und zu übereinstimmt...
Ja, die anderen sind auch alle nicht das Wahre und bieten viel heiße Luft... dementsprechend tu ich mir momentan sehr schwer die für mich passende Wahl zu treffen...

Ich bin nicht meilenweit entfernt von der Gürnen Partei, aber ich finde sie müssten so einiges an ihrer Herangehensweise fundamental ändern, damit ich ihnen meine Stimme gebe (siehe Vorpost)... bei den anderen Parteien habe ich auch diverse Probleme, nur weil ich im Grünenthread hier und da kritisiere, heißt es nicht, dass ich die anderen toll fände...

Es ist einfach schwierig... scheinbar große Auswahl, aber doch nicht so wirklich..

dreckskerl

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19.07.2021 - 11:00 Uhr
Nein, so ist es nicht.
Und Habeck hat in der Sendung doch nicht das wiedergegeben, was du hier zum gefühlt 10. Mal darlegst, deine ganz subjektive Meinung über die Grünen.
Habeck lenkt klugerweise bei Lanz ein und gibt die Fehler und die falsche Reaktionen zu, was ihn ehrt, ist aber nun auch offensichtlich der einzige Ausweg.
Aber er diffamiert doch nicht seine Partei, wie du das tust.

Du hast anfangs zum Buch geschrieben, dass der Zeitpunkt komplett ein falscher sei, als Spitzenkandidat ein Buch zu veröffentlichen, das fand ich nicht.
Das Buch war dann inhaltlich und handwerklich ein Desaster, wäre es richtig gut, wäre der Zeitpunkt vielleicht sogar ein guter gewesen.

Ich war für Habeck, da ich seine Andersartigkeit zu reden und zu agieren mag, aber es gab und gibt sicher auch nicht wenige, die Baerbock nicht nur besser fanden, weil sie eine Frau ist.
Mann50 schreibt doch, wie er Habeck findet und dass er manchesmal sich in seinen Sätzen verliert, ist korrekt. Dazu kamen seine Wissenslücken in Diskussionen. Da war Baerbock oft stärker.
Auch die "Erfahrung" fand ich jetzt nicht so entscheidend.
Baerbock hingegen hat sich offenbar sehr um dieses Manko gesorgt, wollte mehr darstellen, Lebensläufe wurden aufgehübscht und Doktorandinnentum aufgebauscht und viel zu viele Textstellen kopiert, da wo sie ganz persönlich scheinen wollte, aber bereits erdachte Formulierungen, wohl zu gut fand um sie den eigenen Worten vorzuziehen.

dreckskerl

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19.07.2021 - 11:02 Uhr
Ich habe meinen Post geschrieben ohne deinen zweiten, angenehm runtergepitschten, Post gelesen zu haben, dies als Hinweis.

dreckskerl

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19.07.2021 - 11:20 Uhr
edit:
..., aber bereits erdachte Formulierungen, wohl zu gut fand, um die eigenen vorzuziehen.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

19.07.2021 - 11:44 Uhr
Klar, wenn das Buch wirklich gut gewesen wäre, wäre der Zeitpunkt auch nicht so schlimm... aber ehrlich gesagt habe ich bei ihrer Art auch erwartet, dass das Buch eben nicht so gut wird (wenn man ehrlich ist, ist das doch keine Überraschung) :)
mein Hauptargument war, dass es wieder überstürzt und übermotiviert ist so wie sie bisher immer agiert hat... sie wollte alles auf ein mal und sich besser darstellen als sie wirklich ist - das war jetzt nicht shcwer vorherzusagen nach der bisherigen Historie.... sie hätte sich nicht übernehmen sollen und statt dessen voll auf einen inhaltlichen Wahlkampf fokussieren müssen... es sei denn ihr Buch wäre wirklich gut, klar :)

Robert G. Blume

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19.07.2021 - 13:57 Uhr
Farin Urlaub sagt ja:

Liebe Leute,

ich hoffe, daß alle hier gesund und auf trockenem Boden sind?

An dieser Stelle muss ich dann doch mal etwas loswerden: mich überrascht leider weniger, daß das Wetter verrückt spielt, sondern vielmehr, daß die ganzen Katastrophenszenarien viel schneller Wirklichkeit werden, als selbst die pessimistischsten Wissenschaftler noch vor 10, 15 Jahren befürchtet und prophezeit haben.

Es geht mich nichts an, wen Ihr im September wählt, und ich bin ohnehin immer der Meinung, daß jede/r selbst nachdenken und sich informieren sollte.
Aber es gibt nur eine Partei, deren einziger Daseinszweck seit ihrer Gründung die Gesundheit unseres Planeten war, und ich finde tatsächlich, daß diese Partei gerade völlig alternativlos ist. Lasst Euch also bitte nicht von Debatten über die Führungsqualitäten einzelner Personen vom eigentlichen Thema ablenken: wir zerstören gerade diese Erde, die wir übrigens nicht alleine bewohnen, und es braucht m.E. auch eine Regierung, die diese schleichende Bedrohung so ernst nimmt, wie man sie nehmen muss. Und zwar nicht erst jetzt, wo der Klimawandel längst nicht mehr wegzudiskutieren ist.

Und bevor jetzt jemand anfängt damit, daß ich durch meine Reisen selbst dazu beigetragen habe: das weiß ich selbst, aber das ist eine andere Diskussion - und sollte keine Entschuldigung dafür sein, jetzt nichts zu ändern.

LG
fu

Deaf

Postings: 1124

Registriert seit 14.06.2013

25.07.2021 - 23:13 Uhr
Was stimmt mit euch Deutschen nicht? Unfassbar, dass Baerbock genötigt wurde, sich zu entschuldigen, weil sie ein Wort aussprach, das sie kritisiert.

fuzzmyass

Postings: 5997

Registriert seit 21.08.2019

25.07.2021 - 23:27 Uhr
Das ist natürlich ein absoluter Blödsinn, da hat sie wirklich nichts Verwerfliches gemacht IMO...
Warum sie aber wirklich in jedes noch so kleine Fettnäpchen treten muss, bleibt natürlich ihr Geheimnis.... diese Tollpatschigkeit ist überwältigend...

Hmm

Postings: 197

Registriert seit 02.05.2018

25.07.2021 - 23:37 Uhr
Ich habe zwar die Passage nicht gehört/gesehen aber wenn das so stimmen sollte, dann wirds erst durch die Entschuldigung peinlich. Man kann sich auch von allen Herumkrakeelern treiben lassen.

Autotomate

Postings: 3394

Registriert seit 25.10.2014

25.07.2021 - 23:39 Uhr
In gewissen Kreisen, die den Grünen im allgemeinen nicht fern stehen, besteht Konsens darüber, dass sogenannte N-Wort nicht ausgesschrieben oder ausgeprochen zu verwenden. Baerbock hat sich dafür entschuldigt, sich im Eifer nicht an diese Übereinkunft gehalten zu haben. Wo ist das Problem?

Hmm

Postings: 197

Registriert seit 02.05.2018

25.07.2021 - 23:47 Uhr
Das Problem ist u. a. dass man über Begrifflichkeiten meist nur diskutieren kann, wenn man diese auch benennt. Sonst redet man entweder möglicherweise am Thema vorbei oder man verweigert sich dem Diskurs Anderer, die vielleicht etwas zum Thema beizutragen hätten, aber die "Codierung" nicht mehr nachvollziehen können und gar nicht wissen um was es geht. Was soll das?! Sollen sich nur noch die "gewissen Kreise" mit diesen Themen beschäftigen dürfen?!

Ehrlich, diese Worte mit einer "damnatio memoriae" zu belegen, bringt doch keinem was!

Autotomate

Postings: 3394

Registriert seit 25.10.2014

26.07.2021 - 00:10 Uhr
Es geht um den Gedanken, dass dieses Wort möglichst nicht reproduziert und damit nicht weiterhin "normalisiert" werden sollte. Mag ja sein, dass die Idee dahinter problematisch ist, ich will sie auch gar nicht verteidigen – aber wenn Baerbock diese "Übereinkunft" akzeptiert (was sie offenbar tut) kann sie ein gegenteiliges Verhalten bei sich selbst wohl bedauern, ohne als Volltrottel zu gelten.

captain kidd

Postings: 2591

Registriert seit 13.06.2013

26.07.2021 - 12:55 Uhr
Zu den Grünen und vor allem Baerbock kann man so oder so stehen. Aber die Kampagne bei bild.de gegen Baerbock finde ich einfach widerlich. So als ob sich Reichelt persönlich herausgefordert fühlt, weil eine Frau von den Grünen Kanzlerin werden will. Also alles, was er verachtet und wovor er keinen Respekt hat.

Klaus

Postings: 3452

Registriert seit 22.08.2019

26.07.2021 - 12:58 Uhr
Ich bitte dich, es gibt keine Kampagne ;)

Spaß beiseite. Die Tage erst gelesen, dass die Grünen 6 mal häufiger Ziel von Hassattacken etc. von Rechten Kräften sind, als beispielsweise SPD und CDU.

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