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Philipp Poisel - Bis nach Toulouse

User Beitrag
Armin
13.08.2010 - 14:55 Uhr
VÖ 27.08.

Ob es mit dem ganz großen Durchbruch klappt? "Wie soll ein Mensch das ertragen?" als Single spricht dafür. Auch sonst verspricht der erste Eindruck ein großartiges Album.
Ray
13.08.2010 - 15:10 Uhr
Bin gespannt. Sein Debütalbum hat mir schon gefallen. "Wie soll ein Mensch das ertragen?" macht auch einen guten Eindruck.
Armin
13.08.2010 - 15:14 Uhr
Beim ersten Album habe ich den ehrlich gesagt nur ein bisschen wahrgenommen, seit "Wie soll ein Mensch das ertragen?" ist das anders. Und das neue Album hat noch mehr sehr schöne Songs zu bieten.

Hier ein Appetizer:
"Wie soll ein Mensch das ertragen?" live
Rocker Hendrix
15.08.2010 - 21:32 Uhr
Jetzt wird er surchstarten !!! Nur geil seine Lieder!
Michael
16.08.2010 - 04:31 Uhr
Die neue Single ist solide, kommt aber meiner Meinung nach nicht an die ganz großen (Nicht-) Hits des Debüts ("Halt mich" und v.a. "Wo fängt dein Himmel an") ran. Mal sehen, was das Album kann, ich bin gespannt.
...
16.08.2010 - 10:39 Uhr
zu viel Schmalz, Pathos und Klischee.
orbit
16.08.2010 - 11:50 Uhr
dann doch lieber gisbert
Gump
16.08.2010 - 12:21 Uhr
@...:Sag mir doch mal bitte, was du mit "zu viel Klischee" genau meinst.

Ich find ihn klasse, auch der neue Song ist sehr schön.
Klar ist das schmalzig, aber ein wenig Schmalz hat doch noch keinem geschadet! ;-)
...
16.08.2010 - 12:24 Uhr
Klar ist das schmalzig, aber ein wenig Schmalz hat doch noch keinem geschadet! ;-)

ein wenig nicht, das ist richtig. aber zuviel davon schadet leider schon.
M@rc
16.08.2010 - 12:36 Uhr
Es wäre im sehr zu wünschen....vor allem der Titeltrack gefällt mir sehr. habe aber auch erst drei Songs gehört vom neuen Album. Und die sind zu 2/3 hervorragend
Lemmy
16.08.2010 - 12:42 Uhr
Perfekt komponierte und produzierte Musik ohne Tiefgang.
Große Worte, große Stimme, große Gesten, große Scheisse.
Bei dieser gefühlvollen Stimme pisst sich jede Hausfrau zwischen 25-50 vor Rührung in die Hose.
Wird sicherlich sehr erfolgreich.
seno
16.08.2010 - 12:50 Uhr
Würde er englisch singen, hätten wahrscheinlich weniger Leute ein Problem damit. Aber für viele Leute ist es halt schwierig, sich deutsche "Nicht-Schlager-"Texte anzuhören, in denen es auch mal um Gefühle geht.
Ich persönlich finde den Großteil seiner Lieder auch sehr gut.
Timmy
16.08.2010 - 12:50 Uhr
Ja, echt ziemlich grauenhafte Sülze. Miefiger, pathetischer Mainstream-Deutschrockpop anno 2010. Am peinlichsten ist diese leicht näselnd-verschnupfte Stimme, die er sich direkt beim auch ziemlich lächerlichen Kollegen Gisbert abgeguckt hat. Die Grönemeyers für die nachwachsende Spießer-Generation. Aber jedem das seine.
Gump
16.08.2010 - 12:56 Uhr
@...: Die Frage nach dem "zu viel Klischee" hast du damit aber immer noch nicht beantwortet. ;-)

@seno: Das ist der Punkt. Würde man so manche englisch gesungenen Lieblingslieder mal ins Deutsche übersetzen, würde man erstmal merken, wie schmalzig und pathetisch die Texte zum Großteil sind.
Lemmy
16.08.2010 - 13:01 Uhr
Wir leben im Jahre 2010 und die meisten können inzwischen so gut Englisch, dass sie einen schmalzigen Text von einem guten unterscheiden können. Immer diese mittelalterlichen Argumente....Gähn.

Lemmy
16.08.2010 - 13:03 Uhr
Gisber zu Knyphausen spielt übrigens in einer ganz anderen Liga. Das sollte selbst der bornierteste Miesmacher erkennen.
M@rc
16.08.2010 - 13:04 Uhr
Hörproben zum neuen Album ab sofort bei Amazon:

http://www.amazon.de/Bis-Nach-Toulouse-Philipp-Poisel/dp/B003VOQR0Y/ref=pd_sim_m_2

Mir gefällt es.
@M@rc
16.08.2010 - 13:05 Uhr
Dir hat wahrscheinlich der zweite Weltkrieg auch gefallen.
Timmy
16.08.2010 - 13:08 Uhr
Gisber zu Knyphausen spielt übrigens in einer ganz anderen Liga.

Puh, von mir aus. Ist trotzdem beides leicht zu durschauende, oberflächlich-sentimentale Kitschmucke für die neue Bausparergeneration. Vor Kitsch triefendes Berlin-Mitte-Geseier ohne Tiefgang.
seno
16.08.2010 - 13:12 Uhr
@Timmy:
Darf ich fragen, was du so für deutsche Musik hörst? Würde mich nur mal interessieren, was man hören muss, um zur intellektuellen Elite zu gehören.:-)
Lemmy
16.08.2010 - 13:12 Uhr
Ach Timmy, Du machst es Dir zu einfach. Mir fehlt jetzt gerade aber die Motivation Dich zu überzeugen. Die Sprache von Gisbert steckt voller brillanter Momente und hat eine Tiefe, die ein Poisel in diesem Leben nicht erreichen wird.
Dafür darf der süsse Phillip aber bestimmt bald ein Duett mit Udo Lindenberg aufnehmen.
Gump
16.08.2010 - 13:22 Uhr
Mag ja sein, dass der zu Knyphausen musikalisch mehr auf dem Kasten hat, nur sagt mir seine Musik nicht so zu. Mag die Musik des "süßen" Philipp halt lieber.

Oh nein, somit habe ich mich jetzt als Mitglied der musikalischen Unterschicht geoutet.
seno
16.08.2010 - 13:24 Uhr
Hast wohl auch noch festes Einkommen, nen Bausparvertrag und ne eigene Wohnung, wa? Du Spießer! Das ist ja mal so überhaupt nicht "inide":-)
Gump
16.08.2010 - 13:27 Uhr
@ seno: Nein, einen Bausparvertrag habe ich nicht. Aber ein Sparbuch. Macht mich das mehr oder weniger "indie"? ;-)

@ Namenloser: Warum war das klar?
Börsenhai
16.08.2010 - 13:28 Uhr
Sparbuch ist sooo 1986.
orbit
16.08.2010 - 13:30 Uhr
gisbert zu knyphausen als soundtrack für die bauspargeneration zu bezeichnen ist unfug.
ich verstehe auch diese herleitung gar nicht.
sind das bei gisbert nicht die gleichen hörer, die auch zu tocotronic-konzerten gehen und gemeinsam gegen die erwartungshaltungen der gesellschaft ansingen?
(und dabei natürlich auch noch die unsägliche hegemann lesen - ein bisschen widerspruch gehört halt dazu)
seno
16.08.2010 - 13:32 Uhr
Was passiert eigentlich mit mir, wenn ich jetzt hier mal so ganz charmant fallen lasse, dass ich einen Bausparvertrag habe? Löschen sich dann meine ganzen bisherigen Beiträge aus Gründen der Indie-Inkompatibilität automatisch? Weiß ja nicht, inwieweit der Filter schon modifiziert wurde.:-)
seno
16.08.2010 - 13:41 Uhr
Hehe.
Ich könnte dir noch was spießiges von mir verraten, aber nur wenn du lieb drum bittest.
Nee, der Kehlmann hat mich bisher nicht interessiert. Ray Bradbury ist mir lieber.
Falle ich jetzt aus dem Rahmen?

So, jetzt aber mal zurück zum Philip.
seno
16.08.2010 - 13:47 Uhr
Verzeih mir diese schonungslose Offenheit. Aber: JA! Ich hatte gehofft, dir dies nicht mitteilen zu müssen, aber du lässt mir ja keine andere Wahl. Das ändert aber nichts an unserer Beziehung. Du darfst gerne weiterhin mein Stalker sein.

Falls dich das jetzt emotional total mitnimmt, es gibt da nen Sänger, der solche Gefühle schön in Musik verpacken kann. Philip Poisel ist sein Name.
Badabamm! Und geschmeidig zurück zum Thema gelenkt. Mann, bin ich gut.:-)
ARSCHLOCHÖFFNER
16.08.2010 - 13:49 Uhr
Hört auf euch lächerlich zu machen und nutzt eure Lebenszeit für sinnvollere Dinge.
Gump
16.08.2010 - 13:53 Uhr
@ Arschlochöffner: Mit diesem Beitrag hast du deine eigene Aussage soeben ab absurdum geführt!
pommesbude
16.08.2010 - 16:19 Uhr
habe ihn gerade auf dem haldern-festival gesehen. trat dort als überraschungsact auf. kurz und knapp: unerträglich.
pawibe
19.08.2010 - 00:46 Uhr
Liebes plattentests.de,
ihr habt dem guten (oder auch schelchten) Philipp Poisel auf der Startseite ein i geklaut.
Bis dahin,
Euer pawibe!
Armin
19.08.2010 - 02:05 Uhr
Ergänzt, danke.
Balzac
19.08.2010 - 05:06 Uhr
Habs mir angehört (Leak von der Promo) und bin schon stark enttäuscht.

Es ist ja nicht so, dass von allen Singer/Songwritern Philip Poisel mir viel bedeuten würde, aber das 1. Album war irgendwie recht nett und hatte seine sehr warmen (auch schön kitschigen) Momente.

"Bis nach Toulouse" plätschert jedoch vor sich ohne einen merkbaren Moment der Kreativität (vor allem textlich) bzw. ohne mich zu berühren oder zu erreichen. Das erste Album war zwar genau so seicht, aber hat trotzdem seine Funken sprühen können.

Vl. liegts auch daran, dass die Weiterentwicklung gleich Null ist: Zwei Mal zündets halt nicht.
orbit
19.08.2010 - 11:35 Uhr
hab gerade bei poisel reingehört. wie kann man zu so einer platte solche wörter finden? ist doch insgesamt ziemlich schrottig.
preußer sollte lieber mal bei sachen wie den books und den alten klassikern bleiben. das kann der imho besser.
Gump
19.08.2010 - 12:15 Uhr
"wie kann man zu so einer platte solche wörter finden? ist doch insgesamt ziemlich schrottig."

@ Orbit: Das findest du! Der Herr Preußer sieht das wohl anders, daher hat er diese Worte gewählt. Sicherlich kann man was die Musik betrifft unterschiedlicher Meinung sein und diese diskutieren, aber man sollte nicht anfangen, anderen musikalische Inkompetenz zu unterstellen, nur weil man selbst mit der Musik nix anfangen kann.
orbit
19.08.2010 - 16:07 Uhr
ich meine, die rezension ist gut geschrieben, ich habe aber ganz andere assoziatiionen zu dieser musik im kopf. mich wunderts, wie man bei poisel auf sonnenuntergänge kommt.
ich muss noch sagen, dass der preußer hier trotzdem einer der informiertesten und besten ist, wenn man sich mal quer durch die rezensionen liest.
Balzac
19.08.2010 - 17:00 Uhr
Im Großen und Ganzen geht die 6/10 aber vollkommen in Ordnung. Muss ja nicht jeder drauf stehen.
Gump
01.09.2010 - 21:58 Uhr
CD jetzt ein par mal gehört und kann sagen, dass es wieder ein sehr schönes Album geworden ist. Sicher ist das häufig auch kitschig, aber mir gefällts echt gut.
Viele sehr schöne Texte.
Gump
03.09.2010 - 09:31 Uhr
Ergänzung: Ein Booklet mit den Texten wäre aber doch wünschenswert gewesen, weil der Herr Poisel stellenweise so sehr nuschelt, dass man kaum was versteht.
SvK
14.10.2010 - 21:27 Uhr
überraschend gutes album.
Schenker
15.10.2010 - 11:33 Uhr
Erklär mir mal einer, was daran kitschig sein soll. Am besten einer von den pubertären Abgrenzungsfetischisten ohne Sinn und Verstand. Timmy und Lemmy vor!:)
The Triumph of Our Tired Eyes
15.10.2010 - 11:50 Uhr
Schönes Album, aber beim Text von "Im Garten von Gettys" möchte ich jedes Mal das Album ausmachen. Soooo ein schlimmer Text. 2RaumWohnung lässt grüssen.
Jan1976
15.10.2010 - 12:00 Uhr
Ich kenne bisher nur die unplugged Version von "Wie soll ein Mensch das ertragen" und das Peter Fox Cover "Schwarz zu blau".

Hat mich mittlerweile so überzeugt dass ich mir das ALbum demnächst doch auch mal zulege.
M@rc
15.10.2010 - 15:39 Uhr
Auch in meinen Augen ein sehr schönes Album. Phänomenale erste Albumhälfte - das Niveau kann der Junge leider nicht über die gesamte Albumlänge halten:

Wie soll ein Mensch das ertragen? (8/10)
Für keine Kohle dieser Welt (9/10)
Im Garten von Gettys (8/10)
Froh dabei zu sein (9/10)
Bis nach Tolouse (9/10)
Zünde alle Feuer (9/10)
All die Jahre (7/10)
Markt und Fluß (2/10)
Zwischen Innen und Außen (5/10)
Liebe meines Lebens (5/10)
Hab keine Angst (5/10)
ich will nur (Live)(6/10)

Wer sich noch ein Bild machen möchte, dem sie folgender Link empfohlen:

http://www.wdr.de/tv/rockpalast/extra/videos/2010/0813/philipp_poisel.jsp

Besonders gut gefällt mir die Liveversion von "Zünde alle Feuer"

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