Dead Can Dance

User Beitrag
carpi
29.05.2003 - 01:03 Uhr
Die Compilation 'Wake' ist endlich da.
Wer in ferne Welten abtauchen will, ist mit dieser Band bestens bedient. Mittelalterliche Klänge oder auch die ferne Vergangenheit im Morgenland - wer sie hört begibt sich auf eine Zeitreise. Sphärisch und wunderschön!!
groce
29.03.2005 - 23:18 Uhr
Heute abend in der Berliner Philharmonie:Dead Can Dance

Davon erzähl ich wohl noch meinen Enkeln *schwärm*
stativision
30.03.2005 - 09:37 Uhr
grmpf. ich hab keine karten mehr bekommen...
groce
30.03.2005 - 21:34 Uhr
@stativision
Mein Beileid, hast echt was verpasst.

Morgen abend sind die in Warschau, vielleicht bekommt man da noch Karten? Wär ja von Berlin nicht soooo weit - naja, oder wohl eher doch :-(
stativision
31.03.2005 - 00:02 Uhr
hm... die karten in berlin waren auch schon viel zu früh ausverkauft. (auf ebay karten für 100 euro hatte ich auch keine lust). warum geben die auch nicht so viele konzerte, dass sie die nachfrage decken... alte säcke ;)
aber erzähl doch mal was, wie war's genau?
sane
31.03.2005 - 13:26 Uhr
war in köln dabei und es war atemberaubend wie immer.

setlist : (die ein oder andere abweichung in der reihenfolge ist möglich)

nierika
saffron (neu, brendan)
yamyinar (neu, lisa)
the ubiquitous mr lovegrove
love that cannot be (neu, lisa)
lotus eaters
crescent (neu, brendan)
minus sanctus (neu, lisa)
salterello
the wind that shakes the barley
how fortunate the man with none (zusammen mit lisa)
dreams made flesh (von this mortal coil - it’ll end in tears)
i can see now
american dreaming
sanvean
rakim
black sun (schnelle(!!!) version)
salems lot – aria
yulunga
severance
hymn for the fallen (neu, lisa. klingt wie ein billie holliday song, ein jazzig angehauchtes schlaflied)

das konzert hat gut 2 stunden gedauert.
Christian
12.04.2005 - 22:05 Uhr
Tach auch,
wer einmal DCD in frühen Tagen auf einem Konzert gesehen hat, war trotz der wirklich gelungenen show, sehr enttäuscht über die vielen fehlenden Musiker - hier noch eine Triangel - da noch eine flöte - ein paar umgeschnallte Trommeln - ein Musiker nur für das Glöckchen das kaum zu hören ist ( in einem Stück gab`s das dann doch noch )- das war es was diese faszinierende Band seinerzeit ausgemacht hat- von zwei Schlaftabletten am Synthi war seinerzeti keine rede, handmade kiffer mucke vom feinsten!!!
CR
logan
14.04.2005 - 02:44 Uhr
das tribute doppelalbum ist auch nicht zu verachten.
sane
18.04.2005 - 14:22 Uhr
war 96 und 93 auch dabei und keineswegs enttäuscht. watt sachste jetzt ? ;)
Patte
15.03.2006 - 22:20 Uhr
Haben die noch bessere Sachen als "Cantara"?
Und warum wird solche Musik fast immer nur mit irgendwelchen ekligen Gothic-Leuten in Verbindung gebracht?
stativision
16.03.2006 - 01:11 Uhr
wird es? tja, die scheinen die auch zu mögen. ist ja auch etwas düster... und was meinst du mit besser?
Patte
16.03.2006 - 10:55 Uhr
Na, Songs, die eventuell noch besser sind. Weil: "Cantara" gefällt.
Whatever
07.10.2006 - 15:39 Uhr
Habt ihr mir ein paar Ratschläge welches Album ich mir als erstes zulegen soll? Sie waren ja nicht unbedingt unproduktiv.. Lohnt es sich das Best of Album zu kaufen? Ich denke nämlich, dass ich nicht alle Alben kaufen will, so ein, zwei Alben würdens sicherlich auch tun...
Khanatist
07.10.2006 - 15:41 Uhr
Tribute Album = "Lotus Eaters", mit Jarboe, Antimatter, Ulver usw. drauf?
Oliver
08.11.2006 - 14:22 Uhr
Jojo Christian, das seh ich ähnlich..hab sie damals in der Zeche Bochum gesehen, zu Zeiten der Realm Of A Dying Sun, da wurden noch Stücke wie In Power We Entrust..oder the Arcane intoniert.Meister Brendan war damals noch an der Stromgitarre aktiv,das ganze Soundbild war deutlich direkter und organischer.
logan
08.11.2006 - 14:28 Uhr
Das "Lotus Eaters" tribute album ist nicht schlecht. Ich empfehle dennoch zuerst "Towards the Within", weil's von Dead Can Dance selbst live eingespielt und mit wunderschönen Songs bestückt ist.
Mim
09.11.2006 - 15:21 Uhr
Ich weiss gar nicht mehr wann ich sie gesehen habe.1993??
Auf jeden Fall war es in der Philharmonie Köln und BRILLIANT!!!
Ich kann mich genau daran erinnern dass Lisa am Ende eines Liedes sehr sehr leise gesungen hat und es war unglaublich still im Saal und dann hat sie thank you in ihr Mikro gehaucht und dann brach ein Sturm der Begeisterung los.
wildwechsel
03.04.2011 - 15:07 Uhr

Dead Can Dance - Toward The Within

Das ist genau das Richtige, um sich zurückzulehnen, zu relaxen, zu träumen. Fremde Instrumente mit Namen wie "yang ch'in" oder "irish bouzouki" zaubern ungewohnte, orientalisch anmutende KIänge hervor. Man denkt an fremde Kulturen, Einsamkeit und Morgenröte. Sogar die englischen Texte klingen exotisch, dank der klaren, atmosphärischen Stimmen von Lisa Gerrard und Brendan Perry. "Toward The Within" ist ein ganzheitliches Klangerlebnis, obwohl es auf seine Art abwechslungsreich ist. Wer es lieber etwas spritzig hat, wird sich bei 15 Songs und einer Spieldauer von insgesamt fast 68 Minuten aber schnell langweilen. Die Stimmung muß schon passen, und die Zeit muß da sein, wenn man dieses Werk genießen will, denn es bietet alles andere als Fastfood-Musik. Auch wenn man eigentlich keine Anspieltips geben kann, "Don't Fade Away" setzt dem Ganzen die Krone auf, finde ich. (sh)
Watchful_Eye
14.08.2011 - 18:17 Uhr
Kennt ihr Brendan Perrys Soloalbum "Ark"? Ich entdecke es gerade, das kann echt einiges.. müssten mehr Leute kennen.
4AD
14.08.2011 - 18:23 Uhr
Stimmt. Ist sehr großartig.
Versuchs doch auch mal mit

THIS IMMORTAL COIL -'The dark age of love'

Das sollte auch gefallen.
Dennis
14.08.2011 - 18:38 Uhr
Kenne nur die Gerrard-Solosachen, die gehen ja größtenteils schon so in Richtung DCD. Wie sind den die von Perry (so vom Stil her)? Wieviel Soloalben gibts von dem überhaupt?
Watchful_Eye
15.08.2011 - 03:17 Uhr
"Versuchs doch auch mal mit

THIS IMMORTAL COIL -'The dark age of love'

Das sollte auch gefallen."


Da hast du recht, danke :-)

Die "Tiefe" beeindruckt mich schon beim ersten Hördurchgang (über Simfy übrigens), aber ich muss sagen, dass es auch kein Album ist, was ich regelmäßig hören könnte. Dafür finde ich es emotional einfach zu "schwer"- auch wenn das natürlich beabsichtigt ist.
__


Von Brendan Perry gibt es neben "Ark" nur ein weiteres Soloalbum, welches ich ebenfalls nicht kenne. Ich kenne von DCD nur die "Into the Labyrinth" komplett (werde ich wohl sehr bald ändern), aber davon ist "Ark" auch nicht allzu weit weg. Vielleicht etwas moderner, westlicher und elektronischer.
night porter
15.08.2011 - 07:45 Uhr
Auf dem ersten Soloalbum Eye of the hunter merkt man Perry noch an, dass er einen anderen von Dead Can Dance durchaus unabhängigen Sound kreieren wollte. Das Album ist relativ stark an die Werke von Scott Walker Ende der 60er Jahre angelehnt und klingt wie ein noch deutlich elegischeres Update dieses Sounds. Auch Tim Buckley (dessen I must have been blind von Perry gecovert wird), Leonard Cohen oder entfernt Lee Hazlewood lassen sich als Referenzen nennen. Die klassischen Songwriter-Alben der späten 60er und frühen 70er zwischen Folk und orchestralem Baroque Pop haben Perry hier als Orientierung gedient. Die von Perry gesungenen American Dreaming oder Don't fade away von der Toward the within weisen ja bereits in diese Richtung. Jedenfalls ein tolles Album, das sicherlich inspirierter klingt als der Nachfolger, auch wenn es am Stück manchmal ein bisschen zu entspannt und meditativ daherkommt.

Die Ark bietet eigentlich den typischen wieder stärker sakralen Sound der Alben von Dead Can Dance. Die meisten Songs sind sehr überzeugend, sowas wie Wintersun sogar großartig, aber das Album leidet ein bisschen unter der nicht gerade aufwendigen Produktion und den immer etwas billig klingenden Keyboards.
4AD
15.08.2011 - 17:05 Uhr
Fuck UK Riots!!!!!

PIAS Warehouse fire : Label List

The PIAS warehouse was burned down last night in the riots. PIAS distribute for many of the independent record labels that we love, and many of them have lost their entire stocks. Our thoughts go out to Rough Trade, 4AD,Memphis, Finders Keepers, Ninja Tunes, Sup Pop,DragCity, Warp, Domino and so many more labels that, through their love and dedication to independent music, have made our lives so much better over the years. Thankfully, nobody was hurt in the fire.

Such sad news....

Find below the list of labels distributed by [PIAS] UK:
1234
2020 Vision
Accidental
Ad Altiora
Adventures Close to home
Alberts
All City
Alt Delete
Ambush Reality
Angular
Ark
ATC
Atic
Atlantic Jaxx
Azuli
B Unique
Backyard
Bad Sneakers
Bandstock
Banquet
Beggars
Big Chill
Big Dada
Big Life / Nul / Sindy Stroker
Boombox
Border Community
Boysnoize
Brille
Bronzerat
Brownswood
Buzzin Fly
Can You Feel It
Catskills
ChannelFly
Chemikal Underground
City Rockers
Counter
D Cypher
Dance To The Radio
Deceptive
Def Jux
Dirtee Stank
Divine Comedy
Domino
Drag City
Drive Thru
Drowned in Sound
Duophonic
Eat Sleep / Sorepoint
Electric Toaster
Emfire
F. Comm
Fabric
Faith And Hope
Fantastic Plastic
Fargo
FatCat
Feraltone
Finders Keepers / Twisted Nerve
Fingerlickin'
Flock
Free Range
From The Basement
Full Time Hobby
Goldsoul
Gronland
Groove Attack
Halftime
Hassle
Heron
Hum&Haw
Independiente
Info UK
Join Us
Kartel
Kensaltown
Kitsune
Kompakt
Laughing Stock
Leftroom
Lex
Lo Max
Loose
Love Box
Lowlife
Lucky Number
Marquis Cha Cha
Memphis Industry
Merok
Metroline
Mute
Naïve
Nation
Navigator
New World
Ninja Tune
Nuclear Blast
One Little Indian
Output / People in the Sky / Process
Pale Blue
Palm
Peacefrog
PIAS Recordings
PIP 555 Productions
Play To Work
Powerhouse (T2)
Propaganda / Ho Hum
Raw Canvas
Red Grape
Red Telephone Box
Rekids
Renaissance
Respect Productions (PES digital)
Reveal Records
RMG
Rock Action
Roots
Rough Trade
Rough Trade Comps
Rubyworks
Ruffa Lane
Search And Destroy
Secret Sundaze
Secretly Canadian / Jagjaguwar / Dead Oceans
Sell Yourself
Setanta
Shatterproof
Sideone Dummy
Slam Dunk
Smalltown
Soma
Something In Construction
Sonar Kollectiv
Soul Jazz
Southern Fried
Stranded Soldier
Subliminal
Sunday Best
TARGO
Taste
Ten Worlds
Thrill Jockey
Total Fitness
Touch And Go
Track And Field
TriTone
Trouble
Try Harder
Turk
Turnstile
Twenty 20
Underworld
Union Square
Urban Torque
Vagrant
Vice
Victory
Wagram
Wall Of Sound
Warp
Wi45
Wonky Atlas
Word And Sound
Xtra Mile
You Are Here

carpi

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19.06.2015 - 23:27 Uhr
"Aion" gehört halt auch zu den großen Alben der Band, nicht nur wegen "Black Sun".

The MACHINA of God

User und Moderator

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06.02.2020 - 17:05 Uhr
Ein Freund hat die mir ans Herz gelegt und ich habe mich jetzt in "Within the realm of the dying sun" verliebt.

carpi

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Registriert seit 26.06.2013

06.02.2020 - 17:14 Uhr
...die für mich die Nr.1 in der insgesamt starken Discographie ist, kein Schwachpunkt, klare 10 mit Tracks 1 ("Anywhere out of the world") und 4 ("Xavier") als Höhepunkte.

The MACHINA of God

User und Moderator

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06.02.2020 - 18:01 Uhr
Genau das wäre bisher meine Highlights.

Mann 50 Wampe

Postings: 296

Registriert seit 28.08.2019

06.02.2020 - 19:11 Uhr
Within The Realm Of A Dying Sun - 10/10
Spleen And Ideal - 10/10
The Serpents Egg - 9,5/10
Dead Can Dance - 9/10
Anastasis - 9/10
Aion - 8/10
Into The Labyrinth - 7/10
Spiritchaser - 7/10
Dionysus - 6,5/10

Toward The Within kenn ich nicht.

VelvetCell

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Registriert seit 14.06.2013

06.02.2020 - 22:48 Uhr
Toward The Within kenn ich nicht.

DAS ist tatsächlich fatal! Bitte hole das umgehend nach. Für mich vielleicht ihre beste. "American Dreaming" und "Don´t fade away" sind Songs für die einsame Insel, wo mein ganzes Herzblut dran hängt.

Talibunny

Postings: 22

Registriert seit 14.01.2020

07.02.2020 - 21:56 Uhr
Within The Realm... auch mein Liebling.
Und Toward The Within sollte man tatsächlich allein wegen "Don't fade away" kennen.
Auch als DVD/VHS erhältlich.

Mann 50 Wampe

Postings: 296

Registriert seit 28.08.2019

08.02.2020 - 09:33 Uhr
Muss ich mir mal besorgen.

velvet cacoon

Postings: 112

Registriert seit 31.08.2019

08.02.2020 - 16:42 Uhr
Dead Can Dance Alben bewerten


Debut 7/10
Spleen and Ideal 10/10
Within the Realm of a dying Sun 10/10
The Serpents Egg 7/10
Aion 7/10
Into the Labyrinth 7/10
Spiritchaser 6/10
Anastasis 5/10
Dionysus 5/10

zwei Evergreens veröffentlicht, Chapeau!

velvet cacoon

Postings: 112

Registriert seit 31.08.2019

08.02.2020 - 18:07 Uhr
Toward the Within 6/10

Analog Kid

Postings: 601

Registriert seit 27.06.2013

08.02.2020 - 18:33 Uhr
Serpents Egg und Aion auch mindestens 9 für mich. Into the Labyrinth 8/10, Spiritchaser auch irgendwas 7-8/10, mochte dieses Album auch immer sehr. Anastasis allerdings echt nicht so dolle, nur ein oder zweimal gehört, die Erste bis heute nicht. Ansonsten daccord ^^

VelvetCell

Postings: 1841

Registriert seit 14.06.2013

08.02.2020 - 18:37 Uhr
Anastasis wächst mit der Zeit gewaltig. Was einem da zunächst stört, ist der etwas synthetische Sound. Aber die Songs sind allesamt super!

Aber ich bin eben auch Fan ...

Debut 7,5/10
Spleen and Ideal 8/10
Within the Realm of a dying Sun 10/10
The Serpents Egg 9/10
Aion 10/10
Into the Labyrinth 9,5/10
Spiritchaser 8/10
Anastasis 8,5/10
Dionysus 8/10

Mann 50 Wampe

Postings: 296

Registriert seit 28.08.2019

09.02.2020 - 07:51 Uhr
Für mich ist Anastasis ebenfalls weit besser als für andere hier. Ist halt ein anderer Sound, recht Sythie lastig, aber herrlich melancholische Songs, aber nie kitschig. Auf dieser Platte kann man auch hören was für ein fantastischer Sänger Brendan Perry ist, ich höre ihn mittlerweile längst lieber als Lisa.

VelvetCell

Postings: 1841

Registriert seit 14.06.2013

09.02.2020 - 12:02 Uhr
Lisa ist halt immer super intensiv, weswegen ich Songs mit ihr seltener höre, dafür dann aber mit voller Aufmerksamkeit und gerne mal mit Gänsehaut.

Brendan isz hingegen ein Begleiter für alle Lebenslagen.

slowmo

Postings: 515

Registriert seit 15.06.2013

09.02.2020 - 20:21 Uhr
Habe mich mit Dead Can Dance noch nicht so intensiv auseinandergesetzt.

Welches Album taugt denn gut für den Einstieg?

VelvetCell

Postings: 1841

Registriert seit 14.06.2013

09.02.2020 - 20:58 Uhr
Das ist gar nicht so leicht zu beantworten, weil sich DCD sehr entwickelt haben. Aber hier bekommst du von mir den ultimativen Guide geschenkt!

Auf dem Debüt sind sie noch in recht konventionellen Dark-Wave-Gewässern unterwegs, sind aber auch hier schon mit einem sehr eigenen Sound ausgestattet. Anspieltipp:

"In Power We Entrust The Love Advocated"

"Spleen And Ideal" macht dann schon einen großen Schritt Richtung mittelalterlichem Mystizismus. Entsprechend fällt die Instrumentierung aus. Im Grunde ein Übergangsalbum. Das aber mit

"Enigma of the Absolute"

schon einen "Hit" hat, der ziemlich DCD-typisch ist, sofern es das gibt.

In eine ähnliche Kerbe schlägt "Within the Realm Of A Dying Sun", wo sie den Sound aber perfektioniert haben. Hör dir hier den ersten Song an:

"Anywhere out of the World"

Meine Alben-Bewertung oben hat einen Fehler: "Serpents Egg" ist besser als der Vorgänger. Hier werden DCD noch mutiger, was den Sound und die Instrumente angeht. Mit

"The Host of Seraphim"

ist ein erster Übersong dabei. Aber auch "Severance" und "In the kingdom of the blind, the one-eyed are kings" sind überlebensgroß.

"Aion" ist dann das letzte Album mit Mittelalter-Vibe. Glaub aber bloß nicht, dass Mittelalter sowas wie dieser ganze Quatsch rund um Schandmaul oder wie die alle heißen bedeutet! Ganz gewiss nicht.

"Aion" ist eines meiner Lieblingsalben. Perfekter Abschluss dieser Phase. Höre gerne

"Black Sun"

Dann verändern DCD ihren Stil. Auf "Into the Labyrinth" klingen sie nicht mehr nach Mittelalter und Wave, sondern nur noch nach sich selbst. Und welche Band kann das schon von sich behaupten? Wahnsinnsalbum auf jeden Fall. Mein persönlicher Lieblingssong ist hier

"The Carnival is over"

Es folgt ein Live-Album. Darf man das als echtes Album zählen? Man muss! "Toward the within" ist gespickt mit nicht veröffentlichten Songs und ist für mich das vielleicht beste Live-Album aller Zeiten. Mit

"Rakim" (und seinem Monster-Groove), "Don´t fade away", "American Dreaming" und "Sanvean"

sind gleich vier Songs für die Ewigkeit hier versammelt. Und der Rest ist auch nicht viel schlechter.

Nächster Stilwechsel: "Spiritchaser" klingt so, als ob man auf einem Einbaum den Amazonas hinuntergleitet. Ein Album, das von seinem Fluss lebt: Polyrhythmisch, flächig, groovend, indigen.

Dann haben sich DCD erst mal aufgelöst.

Das Comeback "Anastasis" hat mich zu Beginn (wie oben schon erwähnt) etwas enttäuscht, mit der Zeit aber deutlich aufgeholt. Ein Album, dass trotz seines etwas synthetischen Sounds, sowas wie die Essenz der Band darstellt.

Das aktuelle Werk "Dionysus" ist dann wohl das mutigste Album und schon fast ein Solowerk von Brendan Perry. Aufgeteilt in Act I und II ist das hier eine Reise (wiederum eher durch Südamerika) mit wenig Gesang und viel Atmosphäre. Muss man sich drauf einlassen, ist aber keine Empfehlung für den Einstieg.

Reicht dir das an Info? ;)


The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

09.02.2020 - 21:07 Uhr
Ich dank dafür gleich auch mal.
Auch wenn deine Zeilenumbruchswahl recht einzigartig ist. :D

VelvetCell

Postings: 1841

Registriert seit 14.06.2013

09.02.2020 - 21:09 Uhr
Die Umbrüche sahen in dem kleinen Textfenster auch irgendwie besser aus ... Wollte halt die Songs rausstellen. Nun ja ...

Analog Kid

Postings: 601

Registriert seit 27.06.2013

09.02.2020 - 21:10 Uhr
Würd auch die "Within the Realm..." als Einstieg empfehlen und dann weiter mit Serpents Egg und Aion. Diese 3 Alben markieren für mich den Peak dessen, was DCD waren/sind. Die ersten beiden halt noch mit starken Dark Wave Einflüssen und nach Aion dann mehr Experimente in alle möglichen Weltmusikrichtungen, speziell auf der Into the Labyrinth (viel orientalisches) und Spiritchaser (Indianerethno, aber trotzdem noch ganz gut imo)

Mayakhedive

Postings: 1620

Registriert seit 16.08.2017

09.02.2020 - 21:10 Uhr
Ich werd mich an dem Guide auch mal abarbeiten, kenne von denen nämlich noch gar nix.

VelvetCell

Postings: 1841

Registriert seit 14.06.2013

09.02.2020 - 21:13 Uhr
Für Anastasis noch nachgereicht, die beiden Anspieltipps: "Kiko" (Video dazu ist auch klasse) und "Return of the She-King", das ziemlich exemplarisch für die Band ist.

VelvetCell

Postings: 1841

Registriert seit 14.06.2013

09.02.2020 - 21:24 Uhr
Und oha, Mayakhedive, da könnte dir eine tolle Zeit bevorstehen. Dead Can Dance sind ja schon speziell und viele können damit so gar nichts anfangen. Ich zähle sie zu meinen absoluten Favoriten. Wenn du auch dieses Gen hast – viel Spaß!

Mayakhedive

Postings: 1620

Registriert seit 16.08.2017

09.02.2020 - 21:36 Uhr
Gegen “speziell“ hab ich zumindest grundsätzlich erstmal nichts, also bin ich guter Hoffnung.

slowmo

Postings: 515

Registriert seit 15.06.2013

10.02.2020 - 17:12 Uhr
@velvet

vielen Dank für deinen Guide ;)

Werde ich mal anfangen reinzuhören. Bisher kenne ich eigentlich nur „The Carnival is Over“ und das gefällt mir ganz gut, aber ist ja quasi auch deren größter „Hit“.

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