Deftones - Diamond eyes

User Beitrag
Nun
29.07.2018 - 19:45 Uhr
Habe absolut nicht's gegen "nur" solides Songwriting. Wenn dafür der Rest umso mehr überzeugt. Gibt halt Bands die durch schlechtes Songwriting ihre im Grunde guten Songs runterziehen. Ist bei mir auch erst die letzten Jahre hochgekommen das ich gutes Songwriting sehr wertschätze.
audiophiles schweinchen
29.07.2018 - 20:01 Uhr
die platte ist zu laut abgemischt und daher undynamisch.

auch etwas glatt, die gitarren könnten noch a bisserl schärfer fräsen, auf den früheren deftones-alben war das nämlich noch so.

Fiep

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08.05.2020 - 23:15 Uhr
Habs mal wieder gehört da sie es ja grad nochmal hochladen zum 10 jubiläum auf deren youtube channel, mit einem unglaublich häßlichem CGI eulen visualizer.

Aber ja, is immer noch eine sehr solide platte. Wen ich überlege wie sie damals zerlegt wurde...
Für mich schön solide in der mitte bei ihren alben. Gore ist zwar an manchen ecken spannender und mutiger, als ganzes aber schwächer. Adrenaline sowieso.
Deftones und Koi No Yokan find ich vergleichbar, SNW WP und ATF sind alle besser.

The MACHINA of God

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08.05.2020 - 23:27 Uhr
Wurde die echt so zerlegt damals?

Was an "Gore" spanneder sein soll, kann ich allerdings nicht verstehen. Da find ich die hier tausendmal interessanter.
Was ich an "Diamond Eyes" mag, ist besonders der Gitarrensound.

Affengitarre

User und News-Scout

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08.05.2020 - 23:29 Uhr
Hör mal auf, hier immer die "Gore" zu haten. :D Ja, die Gitarren sind so schön drückend, super Album.

fuzzmyass

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08.05.2020 - 23:48 Uhr
Diamond Eyes ist für mich ihr schwächstes Album...Gore gefällt mir da deutlich besser.

Fiep

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08.05.2020 - 23:52 Uhr
Sie haben sich etwas weiter vom deftones sound entfernt auf der Gore finde ich. Das ist per se spannend. Das die umsetzung dann nicht so glücklich verlief ist natürlich was anderes. Sie wirkt auch nochmal spaciger/shoegaziger als sonst.

Prayers/Triangles ist für mich einer der top Deftones tracks, Hearts / Wires war ein guter track (der vl auch auf die Deftones gepasst hätte), Gore gefällt mir (ka wieso), und Phantom Bride ist auch ein stand out track auf der gore, bei dem die gitarre so richtig nicht deftones ist (war ja glaub ich der gitarist von alice in chains dabei?) und dann dieser breakdown am ende.


Naja, damals wurde sie als etwas flach bezeichnet wen ich mich erinnere, natürlich kahm dazu das chino nicht da war, die fans Eros erwartet haben, und die Diamond eyes recht schnell raus geklopft wurde weil sie nach dem ganzen mit chino in einen anderen headspace wollten. Und natürlich die nachwehen, das die leute immer noch meinten "es ist keine White Pony".
Mittlerweile hat sich das zum glück ja gelegt.

Zu Diamond Eyes: jep. Der gitarren sound ist sehr fein.
Sehr melodischer opener, die gitarren sind sehr riffig, fast schon bretter. Im nachhinein, hat ein bischen was vom 2016er doom soundtrack.
Sehr groovig fast schon. (you've seen the butcher)

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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08.05.2020 - 23:52 Uhr
Finde "Gore" und "Adrenaline" schwächer. Aber das ist eher ein Zeichen einer recht makellosen Diskographie.

The MACHINA of God

User und Moderator

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09.05.2020 - 00:00 Uhr
"You've seen the butcher"... der Blues-Song der Deftones.

@Affegitarre:
Sorry, aber nee... :D

Fiep

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09.05.2020 - 00:23 Uhr
@Felix H: Ich glaube bis auf Fuzzmayass hat dir keiner wiedersprochen =D

ich glaube bei adrenaline sind sich alle einig, und für den 2. platz von unten sehe ich sonst meist gore, aber sonst DE, SNW S/T und KNY abwechselnd.

Oceantoolhead

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09.05.2020 - 10:35 Uhr
Gore entfernt sich vom Deftones Sound ? Wohl nur wegen der ungewollt schrottigen Produktion.
Was mich neben eben jener Produktion am Album so enttäuscht ist, dass die Band trotz Potential für mehr, so ziemlich bei ihren Leisten bleibt. Was eben auch das Songmaterial frustrierend langweilig macht (größtenteils).

Eliminator Jr.

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09.05.2020 - 12:13 Uhr
Ich find's schade, dass Gore von so vielen wegen der Produktion geschasst wird. Ich zähle mich nicht zur Fraktion derer, die Schallplatten grundsätzlich wegen des (vermeintlich) viel besseren Klangs bevorzugen (sondern aus einem Zusammenspiel vieler Gründe :p), aber Gore wurde für die LP-Version anscheinend völlig anders und vermutlich deutlich besser gemastert als für die digitalen Versionen. Vielleicht gibt es ja einen Vinylrip auf YT o.Ä., fänds ganz spannend mal zu hören, ob diejenigen, die an die digitale Version gewöhnt sind, Unterschiede raushören. Habe selbst nie aufmerksam die Version auf Spotify gehört, nur nebenbei im Auto, daher bin ich eigtl nur mit der LP-Version wirklich vertraut und die häufigsten Kritikpunkte bezgl. der Produktion konnte ich dort nie nachvollziehen.

Darüber hinaus find ich das Songwriting wirklich stark, da ist von experimentelleren Stücken bis Hymnen doch alles vertreten und mMn alles gelungen. Nicht ihr bestes Album (der Titel würde wohl an den Vorgänger KNY gehen), aber sehr solides Mittelfeld. Höre ich lieber als zB das Album, um das es hier eigentlich gehen sollte :D

Oceantoolhead

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09.05.2020 - 12:40 Uhr
Es gib/gab einen Vinylrip auf YouTube. Der Klang war wirklich um einiges besser.

Termin am tor

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09.05.2020 - 13:16 Uhr
Die CGI-Eule ist wirklich häßlich und sieht aus wie die Dinosaurier-Demo auf der Playstation 1 .

Das Album ist aber doch sehr gut, auch wenn hier kein Gesamtkunstwerk entsteht wie wie bei Vor- und Nachfolger. Eher stehe die Lieder für sich, dafür aber in fast durchgehend hoher Qualität.

Vennart

Postings: 496

Registriert seit 24.03.2014

10.05.2020 - 23:49 Uhr
"Diamond Eyes" ist für mich das beste Deftones Albung knapp vor dem Koi-Karpfen und dem Pony.
Ich stimme zwar zu, dass es nicht so einen Albumflow hat wie diese beiden Alben aber die Hitdichte und persönliche Bedeutung sind für mich auf dem Album am stärksten.

Fiep

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Registriert seit 29.04.2014

11.05.2020 - 14:49 Uhr
@Eliminator Jr.: Produktion ist nicht nur die klang qualität. Ein gut produziertes album kann auch als 128kb/s mp3 gut klingen, ein schlecht produziertes kann technisch audiophil sein, und drotzdem unterirdisch klingen. Und wenn du von digital, vinyl etc redest redest do nicht von unterschieden in produktion, sondern im mastering ;)

Doe Gore ist sicher nicht so rund gemischt wie ihre vorherigen alben. Sie ist gefühlt dünner, mit etwas mehr reverbe und weniger low end. Mich störts nicht. Und ich fand die KNY schon sehr blass, da fand ich die gore besser. (beide kommen aber an die ATF-SNW phase ran was produktion angeht)


@Termin am tor: jep, songs mit hoer qualität, aber die sich in summe weniger gegenseitig verstärken wie bei den vorgängern.

Eliminator Jr.

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Registriert seit 14.06.2013

11.05.2020 - 14:57 Uhr
@ Fiep

Damit hast du natürlich vollkommen recht, habe mich diesbezüglich nicht deutlich genug ausgedrückt. Das Mastering steht ja quasi ganz am Ende der Produktionskette und sollte als solches - vor allem wenn es explizit darum geht - unabhängig von den vorangegangenen Schritten betrachtet werden. Der selling point scheint in diesem Fall das Vinyl-Mastering zu sein, das die 'Hotness'-Falle der digitalen Variante vermeidet und dadurch ein ausgewogeneres, dynamischeres Klangbild transportiert. Tatsächlich können dadurch vereinzelte Elemente der Produktion, häufig vorrangig die Drums, eine völlig andere Wirkung entfalten.

Fiep

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Registriert seit 29.04.2014

11.05.2020 - 15:10 Uhr
ah okay. Ja, dies war mir immer egal, wen ich von produktion geredet habe habe ich doch konkret über die schritte davor geredet.
Für mich klingtr das album räumlicher (wie und wo reverbe angewendet wurde) und kühler (dies kann natürlich etwas vom mastering beeinflusst worden sein, aber ich bezweifle das es viel ändern würde).

Ich bin auf jeden fall gespannt was noch folgt.

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