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Van Morrison - Veedon fleece

User Beitrag
Hans
07.02.2010 - 14:34 Uhr
Fair Play 10/10
Linden Arden Stole The Highlights 10/10
Who Was That Masked Man 9/10
Streets Of Arklow 10/10
You Don´t Pull No Punches, But You Don´t Push The River 9/10
Bulbs 10/10
Cul De Sac 10/10
Comfort You 10/10
Come Here My Love 10/10
Country Fair 9/10

Insgesamt: 10/10
King Louis
07.02.2010 - 15:44 Uhr
Kann ich Dir nur zustimmen, Ein Gigant von Album. Leider hat der gut Van danach ganz schön die Orientierung verloren. Dieses Album soll ihm angeblich viel Kraft gekostet haben und seine Muse hat ihn danach verlassen.
Hans
07.02.2010 - 15:55 Uhr
Ich persönlich bevorzuge (auch) die frühe Schaffensphase von Morrison. "Astral Weeks" und "Veedon Fleece" sind meine Lieblingsalben. Die meisten seiner darauffolgenden Arbeiten finde ich etwas daneben, besonders das Zeug, das formal auf dem Blues basiert. Es hat immer etwas von einer Imitation, die ich ihm nicht abkaufe. Es berührt mich eben nicht so stark wie das Material aus seiner frühen Periode. Ich vermute, dass ich hier für viele Van-Morrison-Fans spreche.
King Louis
07.02.2010 - 16:17 Uhr
Leider wirst Du in diesem Forum nicht soviele Van Morrison Fans treffen. Die meisten diskutieren lieber darüber was geil und scheisse ist und haben verlernt Musik zu geniessen.
Wenn ich mir z.B. den Tocotronic-Thread zum neuen Album anschaue, kann ich einfach nur mit dem Kopf schütteln.

Du hast recht, zwischen 68 -75 hat der gute Van nur tolle Platten gemacht. Hard Nose the Highway fällt ein wenig ab, allerdings befindet sich mit "Snow in San Anselmo" einer seiner besten Songs auf der Platte.
Wie ist den eigentlich die Live Variante von "Astral Weeks" die letztes Jahr veröffentlicht wurde? Kann man sich das antun?

Hans
07.02.2010 - 17:05 Uhr
Ich denke schon. Es genügt die ersten Takte des Auftaktsongs in den beiden Aufnahmen zu hören, um einen geradezu schockierenden Unterschied festzustellen: Wo Melovin, Hughart, Vicari und Manne 1968 schon relativ langsam, aber noch fließend die 8 Songs gepielt haben, da scheint die Musik nun so sehr nach innen gewandt zu sein, dass Raum und Zeit quasi aufgehoben sind. Im ersten Moment mag man noch gespannt den Atem anhalten, dann aber umfängt einen jenes Gefühl des Friedens und der Gelassenheit, das Morrison so oft als das Ideal seiner musikalischen Vorstellung beschrieben hat.


PS: "Astral Weeks Live" ist komplexer, swingender, gereifter und dabei noch verspielter als die ursprüngliche Fassung. Und natürlich ist Van Morrisons Stimme nach vierzig Jahren eine andere, der Tenor seiner Jugend hat sich in einen knurrigen Bariton verwandelt.

8/10
Edit:
07.02.2010 - 17:18 Uhr
Hab die Musiker vertauscht! Es muss heißen: Wo Connie Kay, Richard Davis, Jay Berliner und Warren Smith Jr. 1968 schon relativ langsam...

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