Bruce Springsteen vs. Neil Young

User Beitrag
Frage?
12.12.2009 - 16:35 Uhr
Zwei singende Patrioten und Protestler mit (beschränkten) Gefühl für Welt und Zeit. Neil Young durchfährt mit 50 Jahre alten Autos, amerikanischen Symbolen, die er umweltfreundlich umgerüstet hat, sein Land und musiziert dazu. Bruce Springsteen hat sich zu Barack Obamas Hofsänger emporgearbeitet.Ihre Musik war zuletzt von erlesener Plumpheit.

Frage: Wer (war) ist besser, Neil oder Bruce?
Comely
12.12.2009 - 18:08 Uhr
Ich kenne beide kaum, aber Neil Young hat die Musik für Dead Man gemacht und die ist großartig.
More Gas for the Fuehrer
12.12.2009 - 18:11 Uhr
The Gaslight Anthem
Onkel Neil
12.12.2009 - 18:53 Uhr
Gaslight Anthem hat in diesem Thread rein gar nichts zu suchen... eine durchschnittliche, langweilige und megamäßig überbewertete Band...

Zum Thema: ich entscheide mich eindeutig für Neil Young, den Boss fand ich nie so richtig gut
Rooster
12.12.2009 - 19:36 Uhr
Beide haben ihre besten Jahre hinter sich (obwohl die letzten Alben eigentlich jeweils okay bis gut waren), Neil Young war aber in seiner Hochphase weitaus besser als Springsteen während seinen grossen Zeiten.
jo
12.12.2009 - 19:46 Uhr
Beide haben regelmäßig mist, regelmäßig gutes und hin und wieder verdammt großartiges produziert. der gute Neil hat öfters mit langweiligem country geliebäugelt, der gute bruce mit zahmen hausfrauenrock. dafür haben beide auch meisterwerke geschaffen, von denen jedoch die Neil Young Überalben After the Gold Rush und Everybody Knows This Is Nowhere alles von Springsteen in den schatten stellen. zudem hat der Neil auch ein weit offeneres ohr für experimentelles, von zerfahrenen noisigen improvisationsorgien zu den minimalistischen solos, während der Bruce auch in seinen besten momenten immer traditionell bleibt - dafür aber textlich eindeutig überlegen ist.

schlussendlich würde ich sagen: Young leicht vor Springsteen.
Zick zack
12.12.2009 - 20:46 Uhr
Sehr schwierige Frage... Man muss vorsichtig sein, wenn man etwas über singende Patrioten sagt. Leider bin ich kein fleißiger Neil-Young-Hörer, und wenn ich wenn ich etwas von ihm höre, dann ist es häufig Country, ich kann also nicht mit sehr viel Autorität sprechen. Ich habe "Harvest" gehört und es war, glaube ich, eine sehr gute Platte; auch "Comes A Time" hat mir Spass gemacht. Youngs frühere Alben schienen mir eine hervorragende und höchst außergewöhnliche Begabung zu verraten, doch für seine späteren Sachen kann ich das nicht mehr sagen, das hätte meiner Meinung jeder halbwegs begabte Musiker schreiben können.

Springsteen bewundere ich ohne Vorbehalt. Er ist ein unglaublicher Songwriter, meine ich. Springsteen ist natürlich kein Musikerneuerer, will es auch gar nicht sein. Er steht in der klassischen Tradition der amerikanischen Volksmusik; auch er ist ein Musiker, der sich diese klassische Tradition zunutze macht und doch ohne Zweifel aus dem Gefängnis der Worte bzw. Töne auszubrechen und Dinge zu erreichen scheint, von denen man glaubt, sie seien mit Popmusik gar nicht zu erreichen.

Ich entscheide mich für Bruuuuuuce Springsteen.
thesos
12.12.2009 - 20:51 Uhr
NY ist Kanadier, ne?
Zusatz
12.12.2009 - 20:59 Uhr
...und ein glühender amerikanischer Patriot.
nikodemus
12.12.2009 - 21:26 Uhr
Neil Young war nie Avantgarde, anders als Scott Walker beispielsweise vermied er jede elitäre Gefühlsproduktion. Im Gegenteil: es haftet etwas vormodernes der Musik von Neil Young an.
Springsteen-Fan
13.12.2009 - 10:53 Uhr
Ich entscheide mich für : Bruce Springsteen - dem Patenonkel des Blue-Collar-Rock.

Bruce Springsteen ist so authentisch, wie man es nur sein kann: der einzige Sohn einer Arbeiterklasse-Familie aus New Jersey, aufgewachsen mit Ferneseher und Rock´n´Roll. "Ich hing nie mit irgendeiner Clique ab, die über William Burroughs diskutierte". Fantastisch.
bartel(d.E.)
13.12.2009 - 16:54 Uhr
Bruce
Killyouridols
13.12.2009 - 22:03 Uhr
Neil Young letztes Jahr live gesehn!! Der alte Mann rock 90% des ganzen cleanen Neuzeitschrotts locker in den Boden!! Genauso wie den guten alten Bruce.
Harry
13.12.2009 - 22:40 Uhr
Neil Young ist neben Bob Dylan womöglich der einzige Musiker, dessen Ruhm binnen vier Jahrzehnten stetig gewachsen ist, obwohl seine Musik immer langweiliger und durchschnittlicher wurde. Fragwürdige politische Ansichten und lausige Songs, die wie Parodien auf Crazy Hörse klingen, haben ihn in Wahrheit zu einem Relikt aus vergangenen Tagen gemacht.
Wie Neil Young dearart vom Weg abkommen konnte, bleibt bis heute ungeklärt.
Korrektur
13.12.2009 - 22:41 Uhr
derart
Marianne
14.12.2009 - 12:06 Uhr
Gegen Neil Young ist selbst der Boss nur ein Praktikant.
the boss
14.12.2009 - 12:08 Uhr
leider hat neil young eine grauenhafte stimme.
bartel(d.E.)
14.12.2009 - 14:37 Uhr
@ Marianne: Nö
brny
14.12.2009 - 15:27 Uhr
die zwei kann man eigentlich nicht ernsthaft gegeneinander ausspielen. aber neil, in all seiner schrägheit, nimmt bei mir - vorsichtig geschätzt - etwa 30 mal mehr platz ein als der boss.
bartel(d.E.)
14.12.2009 - 16:53 Uhr
Whoa - die Version ist fett!

Satter Groove von Weinberg.
doing
14.12.2009 - 17:29 Uhr
würde ich gern einmal live sehen: Neil Young
will ich auf gar keinen fall live sehen: Bruce Springsteen

beide haben so manches tolle Album, aber der gute Neil hat schlussendlich die besseren. und seine verquereren Ansichten die manchmal durchkommen haben immer noch mehr Ehrlichkeit und schräges Charisma als die Dorfpredigten von Bruce. und sowohl der zerfahrene frühe Hard Rock als auch die vorsichtigen Americana Ausflüge seiner Frühphase sind weit bissiger als der oft allzu zahme Rock n Roll von Springsteen. Beide haben aber ihre Hochphase schon vor Ewigkeiten überschritten.
Selbstgespräch
14.12.2009 - 17:52 Uhr
Alle immerhin besser als dieser Waits mit der versoffenen Stimme. Es soll sogar Leute geben die behaupten sein Output der letzten Jahre wäre besser als das Zeug von ollen Neil.
Was ein Irrsinn.
Killyouridols
14.12.2009 - 18:29 Uhr
Also warte mal. Waits und Young sind meiner Meinung nach zwei der besten Songwriter der Musikgeschichte!! Und Neil hat etwas nachgelassen mit der Zeit, ja, aber er war mutig, hat immer wieder versucht sich selbst neu zu erfinden und dabei sind sehr wohl auch einige gute Sachen bei rumgekommen (Sleeps With Angels 1994). Das ist auch der Grund warum er immer noch beliebt ist (im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen, die eh nur noch eine Parodie ihrer selbst sind und seit 40 Jahren zum verwechseln ähnliche Sache spielen). Neil hat noch was zu sagen, der lebt seine Musik immer noch, guckt euch mal ein Video von Like A Hurricane an! Das ist emotionale Virtuosität pur! Und Waits nur auf seine markante Stimme zu reduzieren ist reine Blasphemie;)!!! Der Mann hat auch mit seinen 60 Jahren so unglaublich viel Power und scheinbar unerschöpfliche Kreativität, unglaublich! Auch auf seine letzten 4 Alben!! Beides Götter, beide besser als Bruce, um Längen!
Wolffather
14.12.2009 - 18:40 Uhr
Für mich ist Neil Young um Welten besser (obwohl ich den Boss nicht nicht unbedingt schlecht finde)... hat zwar auch einige schwache Sachen herausgebracht, hat aber eigetnlich in jedem Jahrzehnt zumindest eine Handvoll sehr starke Alben gemacht... er ist vielseitiger und experimentierfreudiger als Springsteen...
ich finde sogar, Neil Young hat in den 90ern besonders gute bzw. interessante Sachen herausgebracht, insbesondere Ragged Glory, Mirrorball und Sleeps With Angels... die Energie, Ungeschliffenheit und das Live-Feeling dieser Alben ist für mich einmalig und von Springsteen bei weitem nicht erreichbar... wenn man dazu noch Sachen wie On The Beach, Zuma und Co nimmt, ist das in meinen Ohren dem Boss sehr überlegen...
Den Boss fand ich nie so spannend, weil er einfach etwas geschlieffener und seichter rüberkommt, nciht so kantig und markant wie Neil...

Habe dieses Jahr Neil Young live gesehen und muss sagen, dass er noch so einige in Grund und Boden rocken kann
Killyourself
14.12.2009 - 18:40 Uhr
Diese scheinbar unerschöpfliche Kreativität zeigt sich in sage und schreibe drei Studioalben in 10 Jahren. Die Songs eines dieser Alben wurden schon 10 Jahre vorher geschrieben. Wirklich unerschöpflich diese Kreativität.
Killyouridols
14.12.2009 - 20:13 Uhr
Du kannst ja auch nicht Kreativität/Qualität an der Anzahl von veröffentlichten Studioalben ausmachen. Außerdem hat er in den letzten 10 Jahren (seit Mule Variations 1999) wohl doch eher 5 (nicht 3) Alben veröffentlicht. Bei Orphans kann man sich zwar um die Tauglichkeit in einer solchen Aufzählung streiten aber für mich zeigt diese Scheibe am deutlichsten wie viele Ideen dieser Mann hat, dass er einfach mal so fast 60 Songs veröffentlicht, von denen die meisten absolut und uneingeschränkt gut genug wären um 3 weitere reguläre Alben zu bilden.
Aber hier geht es ja nicht um Waits also bitte weiter mit Neil, dem gebührt noch etwas mehr Ehre.
Wolffather
14.12.2009 - 20:42 Uhr
zur Kreativität gehört es aber auch zu wissen, WANN man genug gute Ideen bzw. etwas zu sagen hat, um etwas herauszubringen, und wann man eben keine hat und deswegen pausieren muss... und Tom Waits weiß das halt, deswegen hat er kaum etwas schwaches herausgebracht im Gegensatz zum Neil...

Tom Waits > Neil Young >>>>>>> Bruce Springsteen
Greylight
14.12.2009 - 20:47 Uhr
Auf jeden Fall Neil Young.

Den Boss fand ich nie so spannend, weil er einfach etwas geschlieffener und seichter rüberkommt, nciht so kantig und markant wie Neil...

Genau. Das ist einfach ein uriger Typ und ich war neulich auch überrascht, wieviel Energie er live noch immer hat.
Boss Hog
14.12.2009 - 21:01 Uhr
Dann müsst ihr mal den Boss live hören. Der hat in seinem Alter noch wahnsinnig viel Energie und es rockt einfach. Klar, ist halt poppiger und melodiöser,aber wen kümmerts.
dunno
14.12.2009 - 21:19 Uhr
was man in konzert-berichten so liest klingt nicht gerade einladend, eine runde altherrenrock inklusive moralpredigten und feuerzeugschwenkalarm. da ist es mir dann die kohle nicht wert.
captain kidd
15.12.2009 - 09:47 Uhr
also was soll das für eine frage sein? natürlich neil young. was hat der olle boss denn schon groß geleistet? und dann dieses bescheuerte ich-bin-einer-von-euch-image. bruce ist ein kleiner möchtegern. neil young ist der shit.
handkäs
15.12.2009 - 10:30 Uhr
dieses gefühl auf konzerten bei bruce kennt man sonst nur bei pearl jam. halt so familienatmosphäre mit arbeiter-touch "wir retten die welt".
bartel(d.E.)
15.12.2009 - 11:38 Uhr
Captain Kidd

Falsch, ganz falsch

"was hat der olle boss denn schon groß geleistet?" kann man eigentlich nur in Unkenntnis des Springsteenschen Oevres schreiben.
oho
15.12.2009 - 11:57 Uhr
Dann sag schon was er so geleistet hat, bartel!
soziograph
15.12.2009 - 13:42 Uhr
"er einzige Sohn einer Arbeiterklasse-Familie" - nur 1 Kind? dann sind es keinen echten Prolls!
nur zur info
15.12.2009 - 13:50 Uhr
ich wette handkäs war weder auf einem Pearl Jam noch auf einem Springsteen-Konzert.
die beiden haben nämlich relativ wenig gemeinsam, weder lyrisch noch musikalisch.
Relativ sinnloser und unwahrer Beitrag, Herr handkäs
bee
15.12.2009 - 16:31 Uhr
Springsteen hat wirklich gar keinen neuen Beitrag zur Rockgeschichte geleistet - nicht mal das Karohemd.
bartel(d.E.)
15.12.2009 - 19:27 Uhr
Aber hat Young je einen "neuen Beitrag" zur Rockgeschichte geleistet? Das ist doch ebenso fraglich. (Jenseits von Karohemd und Symbol von Authentzität/Integrität).

Musikalisch sind sie nicht sooo weit auseinander (Singer/Songwriterkram, Ami-Rock, mitunter countryfiziert etcpp.).

Beide haben im Gesamtoevre großartige (als Beispiel für oho: zB Springsteens Born to Run) wie auch weniger spannende Alben veröffentlicht. Bei mir liegt Springsteen als Songwriter definitiv auch vor Young, aber das soll jedem selbst überlassen bleiben.

Jeder der beiden hatte auf seine Weise den den Mut, künstlerische Entscheidungen zu treffen, die quer zur üblichen Veröffentlichungspolitik der Plattenindustrie liegen. Young - Mut zur Kante, Feedback und Krach (und auch zu seltsamen Dingen wie Reactor). Springsteen etwa lässt auf Born in the USA sowas wie Nebraska folgen, veröffentlicht 4-fach-CDs und auch mal zwei Alben auf einen Schlag etcpp.

So ungefähr meine ich das.

ganz interessant zum Thema

drifting
15.12.2009 - 20:11 Uhr
sooo unterschiedlich sind pearl jam und springsteen nun auch wieder nicht. manches ist bei pj sehr amirockig.
@drifting
15.12.2009 - 20:25 Uhr
doch sind sie, "amirockig" kann nur von jemandem kommen, der beide nicht wirklich kennt und nur aus Vorurteilen und Klischees sein Urteil fällt
captain kidd
17.12.2009 - 11:15 Uhr
was an bruce und pearl jam unterschiedlich sein soll, erschließt sich mir auch nicht. gut, der olle brutze hat manchmal nen saxophon - aber der stampfrock klingt nun mal gleich.

musik wie abgestandenes bier.
Rumsch
17.12.2009 - 11:44 Uhr
also fakt ist, dass Bruce und Neil, ebenso die Hosenkaffer-Tom zu den großen der nordamerikanischen Songwriter-Geschichte gehören. Zu den richtig Großen. Vielleicht machen sie sogar die Plätze 1 bis 3 unter sich aus, wer weiß. Wer von den drei ganz oben steht, ist dann doch subjetives Empfinden.
Rumsch
17.12.2009 - 11:46 Uhr
und bitte bringt hier nicht den Vedder ins Spiel, er und Konsorten sind ne ganz andere Liga, nämlich eine oder zwei Stufen weiter unten.
jupp
17.12.2009 - 13:03 Uhr
das neue biedere pearl-jam-album beweist das auch.
Killyouridols
17.12.2009 - 17:50 Uhr
@Rumsch: Nö, den vedder will ich nicht ins Spiel bringen aber du hast definitiv den Dylan vergessen!! Der ist bei mir auch noch vor dem Bruce.
Rumsch
17.12.2009 - 19:19 Uhr
ok, da hast du recht, den hab ich vergessen. Dann sind es also 4 ganz oben und Dylan hat dabei sicher nicht die schlechtesten Karten von allen, wenn es darum geht am Ende vorn zu sein. Aber auch das wäre dann subjetiv
Johannes Waechter
19.12.2009 - 09:16 Uhr
& Tom Waits vs. Nei vs. Bruce

Eine Menge Leute begreifen Tom und seine Sachen ja nicht, aber als Künstler kann man nun mal nicht zufrieden sein, wenn man sich (wie Neil Young oder Bruce Springsteen)ständig wiederholt.

Neulich habe ich ein Interview mit Marc Ribot gelesen, dem langjährigen Gitarristen von Tom Waits. Der hat betont, dass man Waits nicht nur als Singer-Songwriter, sondern auch als Produzenten, als Klangschöpfer verstehen müsse. Mir persönlich gefallen seine krachigen Schrottplatz-Exkursionen genauso gut wie seine Balladen. Ich finde, Tom Waits ist der größte Balladensänger unserer Zeit, wobei seine Genialität gerade darin liegt, den Widerspruch zwischen der emotionalen Radikalität der Ballade und der klanglichen Radikalität des Avantgarde-Experiments aufgelöst zu haben.

Sagen wir es mal so: Bruce und Neil machen Rock´n´Roll und Tom Waits macht Avantgarde.
Willy
19.12.2009 - 10:28 Uhr
Q Johannes Waechter

Neil Young (Bruce Springsteen) waren gewiß nie Neuerer. Ihre Fähigkeit Vorgefundenes weiterzuentwickeln, als würde es ihnen selbst gehören, machte sie zu Rockklassizisten. Da core.

zu Neil Young:

Das letzte durchgängig gute Neil-Young-Album war für mich "Sleeps With Angels" (* * * *) und danach gings bergab. Dabei waren die Alben, die folgten, nicht einmal schlecht und auf keinen Fall so unnötiger Blödsinn wie "Old ways" oder "Everybody´s Rockin" aus den 80ern. Doch die richtig großen Knaller (Songs) sucht man auf Alben wie "Silver And Gold", "Living With War" oder auch "Prairie Wind" vergeblich.

zu Bruce Springsteen:

Wie kein anderer Rockstar, auch nicht Neil Young, hat Springsteen in der zurückliegenden Dekade versucht, mit seinen Spongs und Alben der kranken Heimat eine Stimme zu sein. Angefangen mit "The Rising", der bewegenden Platte nach dem 11. September, bis zu dem düsteren "Magic", dass die amerikanische Agonie in einige großartige Bilder fasste. Und das ist erst zwei Jahre her.

Fazit: Bruce Springsteens erratisches Spätwerk spricht für sich. Meine Stimme geht an Bruce.

Castorp
19.12.2009 - 11:22 Uhr
Und meine Stimme geht auch an Bruce. Vor allem *wegen* seiner Stimme. :-)

klick
Greylight
19.12.2009 - 11:28 Uhr
Letztlich gibts eh nur eine einzige Antwort auf die Frage und die lautet: Leonard Cohen.

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