Moondog

User Beitrag
slowmo
28.10.2009 - 13:12 Uhr
viele werden ihn sicher gar nicht kennen, den wikinger der 6th Avenue, der einst so das stadtbild von new-york prägte. für mich einer des außergewöhnlichsten gestalten der musikgeschichte. 1916 geboren in einem kaff in den weiten von kansas, mit 16 schließlich erblindet, als er mit einer dynamitkapsel spielte und 1999 in münster gestorben. wenn man seine biographie durchackert stellt man schnell fest, skuriler und faszinierender kann ein musikerleben kaum sein. obgleich er immer schon die ganz großen maßgeblich beeinflusste, (wie z.B. den legenderen beatgenerationlyriker alan ginsberg, janis joplin, paul simnon, leonard bernstein, charlie parker etc.)blieb er doch immer seinen eigenen künstlerischen idealen treu. ruhm und reichtum - falls ihm dies je etwas bedeutete - blieben ihm verwehrt. dennoch hat er hier meiner ansicht nach einen thread verdient. zu dem wurden einige seiner platten erst seit neurem remastert und sind bei diversen mailordern wieder bestellbar. hat jemand ein tip, welche lp man sich am besten zulegen sollte?
Scheidi
29.10.2009 - 00:09 Uhr
Die erste ohne Titel mit seinem Kram zwischen 69-71 (er im Profil auf dem Cover).
Insbesondere bei den "26 Rounds And Canons" sind ein paar schöne Themen dabei.
Wird der Frau, die Du klarmachst, auch gefallen ("Oa, das find' ich schön.").

Die anderen Platten finde ich im Vergleich dazu, bis auf wenige Einzelmomente, eher doof.
da kare aus hinterobervorderau
29.10.2009 - 07:46 Uhr
wej komma sei kind bloß noch an scheiß wochndog daffa? unbegreiflich.
Mendigo
29.10.2009 - 11:05 Uhr
@Scheidi: hm? irgendwas kann da ned stimmen, die erste Selbstbetitelte war schon in den 50ern und die zweite in den 60ern. Die mit den 26 Stücken (die ich noch nicht kenne) von '71 ist "Moondog 2".

ich kenn nur eine Handvoll Sachen von ihm, am Besten gefällt mir aber "H'art Songs". Hab mich aber überhaupt noch zu wenig mit dem Typen beschäftigt.
stativision
29.10.2009 - 11:15 Uhr
lustig - wollte den thread schonmal aufmachen, hab die idee aber dann verworfen weil ich dachte sie fällt nicht auf fruchtbaren boden.
ich habe moondog auch erst dieses jahr so richtig (sprich: komplette werke von ihm gehört) kennengelernt.

"moondog/moondog 2" ist schon die cd, die man sich als einstieg leisten sollte. dann hab ich noch eine big band cd mit silbernem cover, die ist leider nicht so gut. da gibt es aber sicherlich noch einiges an alben, die entdeckungswert sind.
Mendigo
29.10.2009 - 11:19 Uhr
vielleicht hätte man "der blinde Wikinger in der 6th Avenue" in den Threadtitel nehmen sollen damit mehr hier reinklicken ;)
Scheidi
29.10.2009 - 17:18 Uhr
Stimmt, ist die zweite, heisst aber auch nur "Moondog" (insgesamt 35 Tracks, die letzten 26 die "Rounds And Canons").

Als ich die damals okay fand, habe ich mir dummerweise die anderen auch bestellt, in der Hoffnung auf weitere schöne Melodien, fand sie aber alle zu banal und kacke, bis auf ein Stück auf der Kirchenorgelplatte "A New Sound Of An Old Instrument".

An der "Elpmas"-Kackplatte ist übrigens der tolle Götz Alsmann beteiligt (incl. Sohn).

hallogallo

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03.09.2020 - 15:52 Uhr
Faszinierende Musik, ich bin an dem 1969er-Album hängen geblieben.

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