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Tom Waits - Glitter and doom live

User Beitrag
Info
13.10.2009 - 11:24 Uhr
Setlist: siehe http://www.tomwaits.com/
Wolffather
13.10.2009 - 11:28 Uhr
wird gekauft!
Weiter Info
13.10.2009 - 11:36 Uhr
Available November 24th, Glitter and Doom is a 2 disc collection of the best of the best tracks from Tom Waits' sold out, highly acclaimed Glitter and Doom tour of the US and Europe in the summer of 2008.

Disc One is designed to sound like one evening's performance, even though the 17 tracks are selected from 10 cities, from Paris to Birmingham; Tulsa to Milan; and Atlanta to Dublin. Sonically the album is superb and has been beautifully recorded and meticulously mastered . Disc Two is a bonus compendium called TOM TALES, which is a selection of the comic bromides, strange musings, and unusual facts that Tom traditionally shares with his audience during the piano set. Waits' topics range from the ritual of insects to the last dying breath of Henry Ford.

Musically, the live disc features all eras of Waits' eclectic glory as he shifts seamlessly from an array of characters: carnival barker, preacher, country singer, soul balladeer; cabaret singer and storyteller. Backed by a versatile 5 piece band, Waits departs from the songs' original incarnations. The songs instrumentation and rhythms are rearranged and reimagined. Swampy tribal rhythms, ominous hymns, gypsy flavored ballads, searing rhythmic r&b, and blues boogies. angular and surreal rock are all present. The songs, as expected ,are about hanged men, woebegone sailors, sword swallowers, fugitives, shamans, ghosts, dance instructors and prison guards.

Quelle
Hans
13.10.2009 - 11:56 Uhr
Ein paar Songs, die ich gern live gehört hätte, fehlen leider: Take It With Me, Tom Trauberts Blues, Hang Down Your Head, Hoist That Rag...

Aber egal.
Barney Hoskyns
22.11.2009 - 12:27 Uhr
Offensichtlich bin ich der Einzige auf der Welt, der kleinliche Einwände gegen die Setlist erhebt und sich fragt, was Songs wie "Lucinda" oder "Metropolitan Glide" letztlich wert sind. Aber die Erinnerung an "Make It Rain" und "Trampled Rose" werde ich mit ins Grab nehmen.
Manus
22.11.2009 - 14:15 Uhr
ich bin sehr gespannt drauf. hab die lp vorbestellt. hoffe, die kommt bald.
bee
22.11.2009 - 14:56 Uhr
was ist denn nun mit dieser Disc 2? ist das nur spoken words Kram?
Söder
22.11.2009 - 23:36 Uhr
Ach, wieder so ein zusammengestückeltes Livealbum. Kann der denn kein Konzert brauchbar durchspielen sodass man davon ein Album machen kann?
Björn Bischoff
23.11.2009 - 06:13 Uhr
@ bee

Das sind Konzertansagen, die er zwischen den Songs macht. Da erzählt er dann kleine Geschichten. Dies ist auch zusammengeschnitten aus mehreren Konzertaufnahmen.
Die Ärzte hatten sowas doch schon bei irgendeinem Live-Album.
Hugon
23.11.2009 - 11:11 Uhr
@Söder

Ich verweise auf den NPR podcast des Konzerts in Atlanta, auch von dieser Tour. Das ist ein Konzert in voller Länge, passt dann allerdings auch nicht mehr auf eine CD. Die Aufnahmequalität ist hervorragend, hör mal rein!

Grüße
bee
23.11.2009 - 18:52 Uhr
@Björn Bischoff
ah - danke - dann ist es also kein echtes Doppelalbum. Ansagen brauche ich eigentlich nicht wirklich ,-)
Killyouridols
24.11.2009 - 19:18 Uhr
Bin durch dieses Album inspiriert worden mir mal andere Live-Aufnahmen von Tom zu besorgen. Könnt ihr mir da was empfehlen? Ne Live-DVD wär auch cool!

@Hugon: Hast du vllt ein Link? Wär echt cool!!

Zum Album: Songauswahl hätte besser sein können ist aber dann doch gut! Die Stelle in "Going Out West" wo er seine Stimme so überschlägt und absinken lässt ist der Hammer!!
naur
24.11.2009 - 21:12 Uhr
http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=92916923
tinka
25.11.2009 - 16:13 Uhr
absolutes must-have
Wolffather
27.11.2009 - 11:17 Uhr
Sehr sehr sehr geiles Live-Album... wie man mit 60 eine derart abgefu*kt kaputte aber dermaßen kraftvolle Stimme haben kann und mit der auch noch jeden einzelnen Ton trifft, ist mir ein Rätsel
LLG
27.11.2009 - 22:25 Uhr
Spitzen Live-Album.
Warum gibt's hier keine Rezi?
experte
27.11.2009 - 22:30 Uhr
zu alt?
Bob Dylan
27.11.2009 - 23:21 Uhr
Musikjournalisten haben eh keine Ahnung von Tom Waits. Sie sind Aussenstehende und gehören definitiv nicht zu den Leuten für die Tom Musik macht. Sie haben kein natürliches Gespür für seine Arbeit(siehe Arne Willander, ROLLING STONE). Sogar nach all den Jahren wissen sie nicht, was sie mit ihm anfangen sollen.
dein boeser anwalt
28.11.2009 - 00:09 Uhr
...habe gestern die rolling stone rezi von herrn willander gesehen. der hat nen gänzlich anderen blick auf die scheibe, trauert ein wenig reduzierend toms 80er phase nach lobt unverständlicherweise das (für tom verhältnisse) recht glatte, studio-nahe "big time"-livealbum in den himmel. so verschieden sind die empfindungen... ich für meinen teil bin von "glitter and doom live" sehr angetan.

8/10 (mindestens!)
übrigens:
28.11.2009 - 00:13 Uhr
laut.de gibt 5/5

pitchfork 8.0/10

Paste Magazine 4/5
lotterlotta
28.11.2009 - 21:53 Uhr
die offizielle vö der tour ist eine herbe enttäuschung für mich. der klang ist gelinde gesagt "besch...", viel zu dumpf nur ein stück klingt relativ normal. die zusammenstückelung aus so vielen konzerten war auch nicht gerade eine tolle idee. es wäre insgesamt besser gewesen ein konzert vollständig auf 2 cds zu veröffentlichen und toms geschichten und ansagen drin zu lassen statt diese auf eine zweite cd zu verbannen.

diese veröffentlichung nimmt den ganzen charme der einzelnen konzerte weg, werde die scheibe einsortieren und weiter den auf cd gebannten npr podcast hören.
ich weiß garnicht warum herr willander im rs noch * * * 1/2 gegeben hat, tendiere selbst zu maximal * * 1/2-* * *.

geht das mit dem klang auch anderen noch so?
cd-kritik
28.11.2009 - 22:04 Uhr
WAITS PUNKTET (VERSCHRECKT) MIT ORIGINELLEM SOUND

Die Soundqualitätist - wie so oft bei Waits - nicht so recht einzuordnen. Der Gesamtklang ist stets etwas dumpf (höre "Real Gone") und erinnert an große Kellergewölbe, aber das soll mit Sicherheit so sein. Nach kurzer Eingewöhnungszeit hat man sich aber schnell damit vertraut gemacht und will es dann gar nicht anders hören. Es sei denn, man ist Norah-Jones-Fan. Denn wie das mit sanften Besen gestreichelte Schlagzeug zu vorsichtigen Streichern und einem wummernden Kontrabass richtig in Fahrt kommt und der Frontmann zwischen Grummeln, Knurren und Schnaufen wie kurz vor dem Eintritt in die ewige Glückseligkeit "singt" ist schon einzigartig und ziemlich unerreicht.
H.
28.11.2009 - 22:36 Uhr
Sound und die Zusammenstellung der Tracks aus verschiedenen Konzerten ist in der Tat gewöhnungsbedürftig und schade, trotzdem kein schlechtes Album und zur Not hat man ja immer noch den NPR Podcast...
nail 75
29.11.2009 - 09:17 Uhr
Ich habe ähnliche Beschwerden über "Exile On Main Street" im Steve Hofmann Forum gelesen. Sehr schade, Tom Waits ist grandios live.
Extrabreit
29.11.2009 - 09:39 Uhr
...na, jetzt bin ich mal gespannt! Habe mir just heute "Exile On Main Street" gekauft. Komme wohl erst morgen dazu reinzuhören. Bis dann.
Meister Propper
29.11.2009 - 10:32 Uhr
"Exile on Main Street" ist bei weitem nicht der Klassiker zu dem es im Nachhinein hochstilisiert wurde. Einige der besten Stones Tracks (Rocks Off, Torn and Frayed, Let It Loose, Shine a Light, All Down the Line) wechseln sich mit langweiligem Füllermaterial (Sweet Black Angel, Sweet Virginia, Ventilator Blues, usw) ab. Ein Fall für die "Auf einer Disc wäre es um vieles besser gewesen"-Schublade. Natürlich trotzdem so empfehlenswert wie ein Stones Album sein kann, eine perfekte Platte hat die Band leider nie veröffentlicht.

"Glitter and Doom" und dieser Podcast müssen noch gehört werden. Wobei diese langweiligen Tom Waits vergötternden Kommentare a la "alles Scheiße aber das soll mit Sicherheit so sein also ist es großartig" eher die Vorfreude dämpfen.
Ralf bei der Kellen
29.11.2009 - 12:00 Uhr
Entweder man lässt sich auf Tom Waits´ Lofi-Ästhetik ein und oder man lässt es eben bleiben. Klirr ist nun mal Programm, nichts kommt unverzerrt, schon gar nicht die bewusst übersteuerten Vokalaufnahmen. Krude gespielte Gitarren und urwüchsige Beats auf undefinierbaren Gegenständen stehen hier neben Waits´Stimme im Vordergrund.

Der Klang dieses Albums ist noch dreckiger und mehr low-fi als auf irgendeiner ("Real Gone" ausgenommen) vorherigen Veröffentlichung.
Und eben diese Bodenständigkeit, die kleinteilig und organisch ist wie Humus, aus dem so Ehrfurcht gebietende Organismen wie die uralten Bäume in amerikanischen Nationalparks sprießen, macht dieses Album aus.
Friedrich Dürrenmatt
29.11.2009 - 13:22 Uhr
@ Meister Propper

Im Grunde ist ja der ganze Krieg, den man immer wieder mit den Kritikern hat, ein Scheinkrieg. Skie wissen das ja selber, Kritik ist so etwas Schweres und etwas so oft Gebrauchtes, dass es eben viel zuwenig gute Kritiker geben kann.Es gibt immer sehr viele schlechte Krtiker (siehe ROLLING-STONE-FORUM). Es gibt auch viele schlechte Musiker. Das ist ganz klar, und ich glaube, dass man aber gerade dadurch, dass Kritik etwas sehr Großes ist und etwas sehr Schweres, nicht streng genug mit den Kritikern selber sein kann. Und die große Gefahr bei den Kritikern heute ist, dass niemand die Kritiker kritisiert. Es heißt, gerade die Kritik hätte eine Selbstkritik am nötigsten.


Was heißt Kritik? Kritik heißt in erster Linie ein Mitspielen. Ich habe das einmal oder mehrere Male so gesagt: Ich habe eine Schachpartie, und ich eröffne, sagen wir einmal, mimzo-indisch. Und jetzt kommt ein Krtiker und macht mir den Vorwurf, ich hätte italienisch oder so eröffnen müssen. Das ist ganz sinnlos. Er hat ja mitzuspielen. Er hat zuerst immanent zu kritisieren. Das heißt, er hat mitzuspielen und dann zu kritisieren, zu suchen, sind die Züge richtig, wo hat er falsch gezogen, wo wäre eine andere bessere Lösung? Dieses immanente Krtisieren vermisse ich sehr. Das meiste Kritisieren ist ein viel zu wenig eingehen auf den Stoff (siehe ROLLING-STONE-FORUM bzw. "Meister Propper" u. "lotterlotta"), sondern ist ein Erzählen von Meinungen, und das ist eine relative Sache.

Merke!
29.11.2009 - 13:43 Uhr
Meinungen sind wie Arschlöcher - jedes hat eine.

Siehe ROLLING-STONE-FORUM!!!
huch
29.11.2009 - 15:18 Uhr
wie zur Hölle kann ich mir diesen umschwärmten Podcast runterladen, in meinem gPodder wird er nach dem Abonnieren nicht unter den vorhandenen Episoden angezeigt und über url-Einfügen und derartiges läuft auch gar nichts. Streamen kann ich ihn aber direkt auf der npr-Seite.
Geht das jemand anderem auch so oder wie oder was?

http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=92916923
lotterlotta
01.12.2009 - 15:00 Uhr
@friedrich dürrenmatt

der stoff auf den ich hier eingehe ist die soundqualität der cd.
der musikalische input von tom waits ist und bleibt klasse.
vergleiche ich nun den podcast mit der gekauften cd, und nur darum geht es, klingt die einspielung der cd dumpf. nur ein einziges stück hat, um es sinnbildlich zu sagen keinen schalldämpfer aufgesetzt bekommen.
am deutlichsten wird dies für mich bei den für die cd verwandten stücke des konzertes in atlanta.

und ist der charme eines konzertes nicht auch eine inhaltliche angelegenheit, sprich es ist immanente kritik, wenn ich diesen der cd in ihrer zusammenstückelung abspreche.
grundsätzlich geht es beim musikgenuss, vor allem aber beim genuss tom waits, auch um das ansprechen von gefühlen und empfindungen.

und dazu äußert sich der normal sterbliche musikhörer nun mal.
auch sogenante professionelle musikkritiker lassen sich davon beeinflussen.

@huch
du musst unter einem der bei npr.com angeführten podcast-radios den npr podcast abonnieren. auf deinem pc sollte dazu schon von vornherein einer der genannten (yahoo, I-tunes usw.) installiert sein. bei i-tunes musst du registriert sein. nach klick bei npr auf itunes sollte sich dies öffnen. anmelden, podcast abbo anklicken, dann geht die ganze liste der podcast bei npr auf und du kannst alles runterladen. hab es auch erst nach 2 versuchenn hinbekommen, da registrierung bei itunes fehlte
@@lotterla
01.12.2009 - 15:19 Uhr
podcatcher ist vorhanden und podcast auch abonniert und das downloaden funktionert wunderbar zB mit dem Radioheadkonzert, aber Tom Waits wird unter den Episoden nicht angezeigt. Und iTunes ist mir nicht bestimmt weil für die Anmeldung eine Kreditkarte gebraucht wird die ich nicht besitze.
lotterlotta
01.12.2009 - 16:56 Uhr
@huch
www.npr.org/rss/podcast/podcast_detail.php?siteId=4819413&ps=mpm

download nur über diesen link
und die folgenden npr-partner
möglich:
i-tunes
+my yahoo!
+zune

my yahoo ist wohl kostenpflichtig, bin mir aber nicht sicher und über zune weiß ich nix.


sadf
01.12.2009 - 17:42 Uhr
wie kann ich ihn von der npr seite ziehen?
lotterlotta
02.12.2009 - 13:10 Uhr
@sadf
siehe obige einträge von mir!
@sadf
03.12.2009 - 22:39 Uhr
direkt über diesen link zu laden:
http://www.npr.org/rss/podcast.php?id=510253
eintrag vom 29.juli 2008
tonitaste
06.12.2009 - 12:54 Uhr
Ich bin restlos begeistert. Waits schafft es live dreckiger, ungeschliffener, näher am Fan zu klingen, als auf Platte. Er verschmelzt dreckigen Blues, grossartige Balladen und experimentelle Einlagen zu einen großen Ganzen und schafft es dennoch immer wieder spannend und interessant zu klingen. Manche Songs wie z.B. "Lucinda" klingen energiegeladener und besser als auf Platte, können sogar überraschen.
Hans
22.12.2009 - 13:35 Uhr
"Glitter and Doom Live" ist ein sträflich unterschätztes Album, das hauptsächlich unter der Ahnungslosigkeit gehirn- und gehöramputierter Musikjournalisten zu leiden hat. Ich will mich sogar auf noch dünneres Eis wagen: GLITTER AND DOOM LIVE ist in Wirklichkeit das beste Album 2009. In dem Glauben Bob Dylan hätte sich mit seinem Weihnachtsalbum selbst übertroffen, ließen sich leider nur wenige Kritiker von der Platte überzeugen. Selbst plattentests.de schrieb in einer Rezension, dass duch die nachträgliche Bearbeitung dem Gesamtwerk jegliche Atmosphäre und Spontanität genommen wird.
Unglaublich:

Bob Dylan - Christmas In The Heart 7/10
Tom Waits - Glitter And Doom Live 6/10

Da fehelen mir noch die Worte!
Korrektur (Hans)
22.12.2009 - 13:35 Uhr
Da fehlen mir die Worte!
LLG
22.12.2009 - 18:20 Uhr
Muss den immer eines gegen das andere ausgespielt werden? Ich würde zwar selber "Glitter and Doom" höher als Dylans Weihnachtsalbum einschätzen, trotzdem bleibt dieses ewige Rumgemotze kindisch und lächerlich. Ich erfreu mich an beiden Alben und kann sehr gut mit den beiden Rezensionen leben.

Da fehlen mir die Worte!
Schön wärs.
thesos
22.12.2009 - 19:49 Uhr
ich hab mal reingehört und bin richtig erschrocken wie kaputt und dadurch inflexibel seine Stimme inzwischen ist. Das ist nix mehr mit dem Herrn ...
he!
22.12.2009 - 21:06 Uhr
ich hab mal reingehört und bin richtig erschrocken wie kaputt und dadurch inflexibel seine Stimme inzwischen ist. Das ist nix mehr mit dem Herrn ...

Waaaaas, Tom Waits hat eine kaputte und inflexible Stimme? Echt jetzt? Seit wann?

Ich kann die plattentests-Rezension für "Glitter and Doom Live" nachvollziehen, die für das Weihnachtsbrimborium von Dylan aber nicht. Würde persönlich hier 7-8/10 geben, wobei die Frage weshalb man nicht einfach ein Konzert ohne Herumschneiderei auf CD bannt absolut berechtigt ist. Die Lieder selbst sprechen aber für sich, großartige Versionen von großartigen Kompositionen.

Zum weihnachtlichen Selbstmord den Dylan hinlegt kann man sich hingegen nur verzweifelt am Kopf kratzen. Nicht weil er so etwas macht, wenn er möchte kann er Katzenjaulen aufnehmen, stört mich nicht. Aber dass so viele Leute das plötzlich verklären, Musik der sie sich nicht einmal auf einen Kilometer nähern würden wenn nicht "Bob Dylan" am Cover stehen würde. Man stelle sich vor "Christmas in the Heart" wäre die neue Weihnachts-EP von Sufjan Stevens gewesen, kein Mensch würde mehr als 5/10 geben. Bei Dylan wird die ganze Welt zu Yes-Men.
Barney Hoskyns
22.12.2009 - 22:39 Uhr
Nun gut, "Glitter and Doom" ist ein alles andere als romantischer Spaziergang durch die Vergangenheit. Die gurgelnde Stimme von Waits scheint aus Untiefen zu kommen und wirkt geradezu monströs, wenn sie zur beißenden Klage von William the Pleaser nach "Lucinda"anhebt. Und es dauert eine Weile, bis der Funke überspringt. Aber spätestens wenn "Dirt In The Ground" erklingt, in seiner Feierlichkeit eines Begräbnisses würdig, frisst ihm wohl der letzte Hörer aus der Hand. Das ist pure Magie. Es folgen noch superbe Versionen von "The Part You Throw Away", "Trampled Rose", "Lucky Day" und Green Grass". Waits singt all diese wunderbaren Lieder mit einer so unvergleichlichen Hingabe, dass mir die Tränen stehen.

(8/10 (Mindestens!)
Korrektur
22.12.2009 - 22:42 Uhr
...dass mir die Tränen in den Augen stehen.
LLG
23.12.2009 - 09:49 Uhr
Muss den immer...

Sollte natürlich: "Muss DENN immer..." heißen.
thesos
23.12.2009 - 11:14 Uhr
Verstärkung: die Stimme hört sich an wie ein gaaaanz reduzierter (stimmlich kastrierter) Don Van Vliet
Hans
23.12.2009 - 18:20 Uhr
Du meinst: Waits´Stimme klingt hier wie Captain Beefheart im Duett mit Prince? Unglaublich.
Hans
02.04.2010 - 17:11 Uhr
Bewertung der Live-Tracks:

Lucinda - Ain´t Goin Down 10/10
Sin 9/10
Get Behind The Mule 8/10
Fannin Street 9/10
Live Circus 9/10
Dirt In The Ground 10/10
Such A Scream 10/10
Live Circus 9/10
Goin´Out West 8/10
FallingDown 9/10
The Part You Throw Away 9/10
Trampled Rose 8/10
Metropolitan Glide 8/10
I´ll Shoot The Moon 8/10
Green Grass 10/10
Make It Rain 9/10
Story -
Lucky Day 10/10

Tom Tales -

8/10
Mike
03.04.2010 - 01:23 Uhr
Schlechtes Livealbum. Die Kritiker hatten schon Recht mit ihren mittelprächtigen Rezensionen. Eine der Enttäuschungen des Jahres 2009.
Wohl eher was für altgediente rosarote Fanbrillenträger.

Warum in aller Welt muß man die Ansagen und Anekdoten rausschnippeln und auf eine separate CD packen?? Stück(l)werk...

Na ja, weil es Waits ist: 6/10.
Hans
03.04.2010 - 01:40 Uhr
Mittelprächtige Kritiken? Alles Quatsch.

laut.de 5/5
Musikexpress 4.5/6
Rolling Stone 3.5/5
Uncut Magazine 4/5

Metacritic

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