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jo
Postings: 7702
Registriert seit 13.06.2013
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13.12.2025 - 12:36 Uhr
Ja, das sehe ich genauso.
Gleichwohl kein Widerspruch zu meinem vorhergehenden Kommentar.
Wollte ich damit auch nicht sagen. Sondern eher, dass das Album allein dadurch für mich besser ist.
Es hat einfach diesen speziellen Sound, und der ist glücklicherweise anders als auf allen vorhergehenden Alben
Ich hatte mich eben immer gewundert, warum es (für mich) so steril klingt. Als die Band später dann mal erklärte (auch in Interviews während der "Automatic for the People"-Reiusse-Kampagne), dass da sehr viele Spuren bei Pro Tools hin- und hergeschoben, verändert wurden und so weiter, ergab das für mich Sinn. Das war wohl einfach zu verkopft für den Zeitpunkt. Das taten sie wohl teilweise schon bei "Reveal", aber hier hört man es viel mehr.
Ich denke auch, dass sowohl die Kritik als auch die Musiker zu hart mit dem Album ins Gericht gingen. Selbst wenn die drei nicht auf ihrer besten Höhe sind, machen die immer noch interessantere Musik als viele Bands, die schon erstmal kaum eigene Ideen bringen und z.B. nur frühere Musik/Bands zitieren.
Hier stimme ich natürlich komplett zu. |
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Felix H
Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion
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13.12.2025 - 12:42 Uhr
Ich finde einen Song wie "Make It All Okay" nicht nur "für R.E.M." uninteressant, sondern generell uninteressant. Von der Sorte hat "Around the Sun" leider ein paar Stücke, die ich für öden Adult-Contemporary-Glubsch halte, den sie sonst immer sehr gut umschifft hatten.
Trotzden sind da auch Highlights drauf, direkt die ersten beiden Songs z. B.. "Electron Blue" würde ich im Moment auch für die obige Auswahl einsetzen. |
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jo
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Registriert seit 13.06.2013
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13.12.2025 - 12:51 Uhr
Von der Sorte hat "Around the Sun" leider ein paar Stücke, die ich für öden Adult-Contemporary-Glubsch halte, den sie sonst immer sehr gut umschifft hatten.
Genau das. |
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Huhn vom Hof
Postings: 10039
Registriert seit 14.06.2013
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13.12.2025 - 12:57 Uhr
"Leaving New York" ist unkaputtbar. Von dieser Single war ich 2004 ziemlich begeistert und bin es auch heute noch. Ok, ein bisschen glatt produziert ist der Song schon, dafür hat er eine schöne Melodie und Michael Stipe singt wunderbar. |
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jo
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Registriert seit 13.06.2013
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13.12.2025 - 13:10 Uhr
Ja, aber selbst da hab' ich was auszusetzen: Warum Stipe auch im Hintergrund nutzen, wenn das doch Mills wunderbar singen könnte? Wissen sie natürlich letztlich hoffentlich selbst besser, aber... ich finde es immer noch schade. |
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Huhn vom Hof
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13.12.2025 - 13:14 Uhr
@jo
Stimmt. Aber live hat Mike Mills den Backgroundgesang übernommen oder? |
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jo
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13.12.2025 - 14:36 Uhr
Wenn ich mich richtig erinnere, schon. Und der kann das halt einfach... Sowieso schade, dass es später keine Mills-Songs mehr gab. War zwar sicher auch seine Entscheidung, aber so was wie "Texarkana" oder auch "Near Wild Heaven" waren für mich durchaus Highlights. |
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Huhn vom Hof
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13.12.2025 - 18:58 Uhr
"Out Of Time" fand ich zunächst etwas sperrig. Aber dank Songs wie "Texarkana" blieb ich dran und heute liebe ich das Album. |
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ijb
Postings: 8186
Registriert seit 30.12.2018
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14.12.2025 - 13:33 Uhr
Ich finde es interessant, dass ihr gerade "Make it all okay" als "öden Adult-Contemporary-Glubsch" einordnet. Das trifft doch auf "Leaving New York" genau so zu.
Klar, wahrscheinlich ist die Produktion hier mit eines der "Probleme". Gleichzeitig schätze ich an dem Album gerade das Understatement und das subtile Songwriting, das "Around the Sun" von anderen R.E.M.-Alben dann doch unterscheidet. Ich hab die CD gerade mal eingelegt und sehe meine Anmerkungen zu den einzelnen Songs von damals; da fand ich auch alle eher "okay" (Leaving New York) oder "ganz gut" (Wanderlust), "langweilig" (I wanted to be wrong, Aftermath, The Worst Joke ever), "ganz okay" (Around the Sun), "ganz nett" (High Speed Train). Bei The Boy in the Well hab ich nur "nun ja" hingeschrieben... Nur "The Outsiders" und "Electron Blue" fand ich damals "gut".
"Make it all okay" ist wohl eines der zwei oder drei Lieder auf dem Album, die mit der Zeit mehr in meiner Wertschätzung gestiegen sind als die übrigen des Albums. "Aftermath" und "I wanted to be wrong" finde ich noch immer langweilig. |
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zebruin
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18.12.2025 - 16:54 Uhr
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