John Lennon oder Paul McCartney

User Beitrag
Ringo Starr
14.09.2009 - 17:55 Uhr
Oder doch George Harrison?
Auskenner
14.09.2009 - 17:56 Uhr
The Beatles im Ganzen funktioniert nur wenn auch alle da sind!
Oberer
14.09.2009 - 18:00 Uhr
Ringo Starr!
Kugelfisch
14.09.2009 - 18:01 Uhr
Im Zweifelsfall Lennon, weil er einfach der treffsicherere und coolere Songwriter war. Aber je älter ich werde, desto mehr schätze ich McCartney für sein Kompositionstalent. Und George hat natürlich zum Ende hin auch ein paar tolle Songs rausgehauen.
DerMeister
14.09.2009 - 18:08 Uhr
Sie sind alle 4 genial, aber Lennon war schon immer mein Favorit. Von meinen Lieblings Beatlesliedern, stammen die Meisten von ihn und die Solo Alben finde ich auch stark.

bartel(d.E.
14.09.2009 - 18:32 Uhr
Macca. Vielleicht nicht so cool wie John, John im Songwriting aber deutlich überlegen.
Mendigo
14.09.2009 - 18:36 Uhr
Die Frage kann ich nicht beantworten, sorry.
Söze
14.09.2009 - 18:52 Uhr
John *und* Paul zusammen natürlich. Wenn Paul zu schnulzig wurde, konnte dies John mit seinem beissenden Sarkasmus korrigieren. Und wenn John mit seinen Kunst-Ambitionen überbordete, konnte Paul mit einer wunderbaren Melodie rechtzeitig eingreifen.

Natürlich ist es naheliegender, das "gequälte Genie" dem "Pop-Meister" Paul vorzuziehen. Aber eben: erst die Mischung machts. Darum sage ich einfach mal: Ringo! Denn egal was gerade ist: Wenn ich Octopus's Garden höre, geht es mir danach gut. Und das ist definitiv nicht zu unterschätzen.


...aber eigentlich lautet die richtige Antwort ja Pete Townshend.
Brian Epstein
07.07.2010 - 14:22 Uhr
Pete Best!
waldken
07.07.2010 - 14:34 Uhr
George Best.
Verschwörungstheoretiker
07.07.2010 - 15:19 Uhr
McCartney doch auch, oder warum glaubst du ist er auf dem Abbey Road-Cover barfuß?
fab four
07.07.2010 - 15:29 Uhr
Noel Gallagher.
Castorp
07.07.2010 - 17:14 Uhr
John Lennon's dead day off

"I'm feelin dead dirty" :D
PaulPaul
07.11.2010 - 12:11 Uhr
Lennon all the way.
Lq-Finn-John-Sebaldo-Lekk
07.11.2010 - 13:59 Uhr
Wusstet Ihr, dass ein amerikanischer Wissenschaftler herausgefunden haben soll, dass John Lennon eigentlich Paul McCartney und Paul McCartney eigentlich John Lennon ist?
JACK VALENTINE
08.11.2010 - 18:16 Uhr
Bei den Beatles ganz klar Lennon.
Aber bei den Solosachen bin ich geneigt eher zu Macca zu tendieren. Der hatte zwar auch einige ziemlich schlimme Aussetzer, aber doch ne höhere Trefferquote.
dope
08.11.2010 - 18:37 Uhr
und welche solo-platten von macca hälst du für herausragend?
Quadratvogel
08.11.2010 - 18:39 Uhr
Die "McCartney" ist eigentlich ganz ordentlich, aber eine durchgehend großartige kenn ich auch nicht.
@quadratvogel
08.11.2010 - 19:03 Uhr
krass, wieviel du kennst. wieviele musikalben besitzt du eigentlich?
Quadratvogel
08.11.2010 - 19:07 Uhr
Ach, so viel kenn ich gar nicht, hab jedenfalls noch jede Menge nachzuholen. Und gibt sicher auch hier im Forum ein paar Kandidaten, die deutlich mehr Platten haben als ich.
zico
08.11.2010 - 20:12 Uhr
John, alleine wegen Help, I Am The Walrus und natürlich Strawberry Fields Forever. Und Paul wegen Run, Devil Run.
AtlantizZ
08.11.2010 - 21:34 Uhr
Lennon und mcCartney funktionierten nur gemeinsam. Wenn mcCartney zu schnulzig wurde (long and winding road imo)versah Lennon die songs mit einem augenzwinkern, und wenn Lennon mit seinen künstlerischen Ambitionen zu weit ging (revolution #9!), wusste mcCartney eine seiner Melodien einzustreuen.
Claudia Pickel
08.11.2010 - 21:38 Uhr
Paul & John ohne Yoko
pancake
08.11.2010 - 22:02 Uhr
schönster "neuer" Song von macca: http://www.youtube.com/watch?v=K4w5-XZ244c&feature=related
JACK VALENTINE
09.11.2010 - 17:18 Uhr
@dope: Band On The Run. Um nur mal die Beste zu nennen.
Me
06.07.2012 - 19:45 Uhr
Ich finde Paul McCartney in jeder Hinsicht besser als John Lennon.
max
06.07.2012 - 20:47 Uhr

1. john wegen "a day in a life"

2. und george knapp dahinter wegen "i me mine" und "while my guitar gently weeps"

3. paul mccartney für "junk"
el duce
03.05.2016 - 10:10 Uhr
lennon, aber paul für "helter skelter"
hm.
03.05.2016 - 14:29 Uhr
Lennon lebt aber nicht mehr, McCartney schon. Denk mal drüber nach..
Stammleser
03.05.2016 - 15:04 Uhr
Es wird nicht nach dem "besseren Songwriter"
gefragt.
Diese Frage ist ohnehin schwer weil subjektiv zu beantworten. Beide waren zu "ihrer" Zeit, also den 60gern, das Maß vieler Dinge.

Die Frage lautete aber
"John Lennon oder Paul McCartney"
und da kann ich nur sagen: "Nein".

Ansonsten scheint Macca allgemein schwer unterschätzt. Es gibt "durchgängig großartige"
Alben, zumindest mit kleinen Abstrichen.
70er: Band on the run
80er: (keine)
90er: Off the ground
00er: Driving Rain

Takenot.tk

Postings: 497

Registriert seit 13.06.2013

03.05.2016 - 15:24 Uhr
Uff...also, in den 80ern gab es Flowers In The Dirt, welches meines Erachtens wunderbar in die Liste passt.

In den 90ern finde ich es zumindest diskussionswürdig, ob nicht vielleicht Flaming Pie das bessere Album war, und was die 00er angeht steht Chaos And Creation... für mich deutlich über Driving Rain.
:-)
Stammleser
03.05.2016 - 17:07 Uhr
Stimmt, das sind berechtigte Fragen. :-)

"Flowers" (89) war so etwas wie sein Comeback, viele würden aber "Tug of war" (82) vorziehen und für mich wäre "McCartney II" (80) allemal spannender als die anderen beiden.
Keine seiner 80er Werke finde ich besonders großartig. Zuviele Filler und teilweise "schlecht gealtert".
Zu viele Filler hat m.e. auch "Flaming Pie" (97), vor allen diese stereotypen Jeff Lynne-Tracks mit noch dazu flachen Texten fand ich immer nervig. "Off the ground" (93) dagegen ist ein zeitloses Meisterwerk, welchem man am ehesten das abgenudelte "Hope of Deliverance" verzeihen muss.

"Chaos" (05) startet und endet großartig, in der Mitte wird es arg beliebig (wie z.B. "English Tea"). Sicherlich ein letztes sehr gutes Album.
"Driving Rain" (01) ist ein Macca-Album das ihn auf seiner Höhe zeigt, ohne echte Schwachpunkte (wenn man über das nachgeschobene,hemdsärmelige
"Freedom" hinwegkommt).

Soweit mein Beitrag zur "Diskussion"... ;-)
Catweazle
03.05.2016 - 17:45 Uhr
Also wenn ich mir jetzt speziell Lennons Spätwerk (Double Fantasy und Milk & Honey) nach langer Zeit mal wieder anhöre, so muss ich leider sagen: viel Quark dabei. Teilweise sind sogar Yokos Songs besser (Kiss Kiss Kiss z.B.) Auf der anderen Seite ist Maccas Solo-Gesamtwerk derart durchwachsen, da wechseln sich Geniestreiche, okaye Tracks und Peinlichkeiten ständig ab. Aber ein so durchgehend tolles Solo-Album wie Ram (meiner Meinung nach viel besser als Band on the Run!) hat Lennon dann doch leider nicht hingekriegt (am ehesten wohl noch mit Walls and Bridges).
Stammleser
03.05.2016 - 22:33 Uhr
["RAM" ist sicher ein gutes Album, aber weder "viel besser" noch viel schlechter als "Band on the run". Beide haben einige Schwachpunkte
(wie eben jedes Macca-Album),
aber eben auch viel Atmosphäre.]

Der Vergleich der 70ger Solo-LPs beider Künstler ist undankbar und auch irgendwie sinnlos, so wie der Vergleich Beatles / Stones in den 60gern. Auffällig ist in jedem Fall aber der Qualitätsverlust beider Kandidaten nach (dem Meilenstein) "Abbey Road", von dem sich zumindest Lennon nie erholt hat. Das lag aber eher an seiner Biographie in den 70gern und seinem frühen Ableben, ganz sicher nicht an seinem Talent.

Mister X

Postings: 2131

Registriert seit 30.10.2013

03.05.2016 - 23:38 Uhr
beide zsm waren eine person und der beste songschreiber aller zeiten.

Takenot.tk

Postings: 497

Registriert seit 13.06.2013

04.05.2016 - 00:44 Uhr
"Ram" für mich das beste Album eines Ex-Beatles, kann aber verstehen was manche an "Band On The Run" besser mögen, auch das ist sehr gut.

English Tea ist tatsächlich ein heimlicher Lieblingssong von mir auf der "Chaos..." :-)

Bei "Driving Rain" kann ich die Euphorie von Stammleser aber gar nicht teilen, für mich sehr viel Grütze, einzige Ausnahmen die ersten beiden Songs und mit Abstrichen die 16(?) Minuten Nummer.

Ich mag "Off The Ground" auch sehr, das war mein Einstieg in die Solo-Beatles Welt, aber da sind ein paar sehr kitschige Nummern drauf. Aber geht schon in Ordnung, Hope Of Deliverance ist auch ein toller Pop-Song.

Zu Lennon - ich finde man tut ihm Unrecht, die ersten beiden Alben waren auch sehr gut, das erste noch sehr roh, das zweite schon ein wenig filligraner. Und mit "Oh My Love" einer der schönsten Liebessongs aller Zeiten...


Aber
04.05.2016 - 22:29 Uhr
@Stammleser:

Auffällig ist in jedem Fall aber der Qualitätsverlust beider Kandidaten nach (dem Meilenstein) "Abbey Road", von dem sich zumindest Lennon nie erholt hat. Das lag aber eher an seiner Biographie in den 70gern und seinem frühen Ableben, ganz sicher nicht an seinem Talent.

Ja, aber auch an "Abbey Road" war er ja kaum beteiligt.

poser

Postings: 2254

Registriert seit 13.06.2013

05.05.2016 - 00:13 Uhr
Für mich eindeutiger als für die meisten McCartney. Ich mag Lennons Songs zwar auch, aber im Schnitt kommt McCartney da wesentlich besser weg. Außerdem war er das Mastermind hinter den besten Beatles alben.

Solo bin ich aber bei Lennon. Plastic Ono Band ist dann doch zu gut.
el duce
05.05.2016 - 06:06 Uhr
Mastermind war George Martin du Banause!

poser

Postings: 2254

Registriert seit 13.06.2013

05.05.2016 - 10:41 Uhr
Ja, entschuldige mich. Habe leider vergessen das noch gestern abend zu ergänzen. Sicherlich war George Martin der wichtigste Mann hinter dem Sound der Beatles. Das ist auch der Grund warum Let It Be so misslungen ist (kein schlechtes Album).
Aber
05.05.2016 - 11:22 Uhr
Beziehungsweise eher, warum "Abbey Road" so gelungen ist.
Stammleser
09.05.2016 - 13:17 Uhr
"Ja, aber auch an "Abbey Road" war er [Lennon] ja kaum beteiligt."

Das kann man so wirklich nicht stehen lassen.
Er hatte zwar keine bekundete Empathie über diese LP und war seit langem mit seinen Solowerken beschäftigt.
Nichtsdestotrotz kommen viele Tracks von ihm:

Come together
I want you - She's so heavy
Because
Sun King
Mean Mr.Mustard
Polythene Pam

(Im Grunde war es eher Harrison, der wie so oft "kaum beteiligt" war...)

"Abbey Road" überstrahlt alle Alben seit "Sgt. Pepper" aber *gerade* durch sein "Teamwork", ein letztes Aufraffen durch die Gewissheit das letzte Album aufzunehmen. George Martin machte diese Arbeitsweise damals sogar zur Voraussetzung überhaupt mitzuarbeiten.
Betrachtet man den Zustand der Band in 1969 ist "Abbey Road" ein fast unerwarteter Glücksfall...


el duce
09.05.2016 - 14:33 Uhr
AR wurde "planmäßig" gemacht um den mythos zu bewahren und mit glück hat das null zu tun; ergo wurde hier pures gold (talent) auf "knopfdruck" in gold gegossen
Aber
09.05.2016 - 16:00 Uhr
Das kann man so wirklich nicht stehen lassen.

Doch. Kann man so stehen lassen. Gründe gleich.

Er hatte zwar keine bekundete Empathie über diese LP und war seit langem mit seinen Solowerken beschäftigt.

Eben. Er hatte sogar bekundete Antipathie dem Album gegenüber. Davon abgesehen glänzte er angeblich meistens mit Abwesenheit von den Sessions (teilweise wohl auch unabsichtlicherweise, da er damals auch einen Autounfall hatte).

Nichtsdestotrotz kommen viele Tracks von ihm:

Come together
I want you - She's so heavy
Because
Sun King
Mean Mr.Mustard
Polythene Pam


Außer "Come Together" und "Because" sind das jedoch allesamt keine kompletten "Tracks", sondern bestenfalls Songskizzen, die vor allem in (gut zusammengeschusterten) Medleys genutzt wurden.

Ich sehe meinen Ausgangspost hier also weiterhin nicht als unpassend an.
el duce
09.05.2016 - 16:38 Uhr
totaler schwachsinn, weil lennon lebte den moment, war ein wandelnder widerspruch!

ABER wurdest du nicht genug von mama geliebt?
hmmm?
09.05.2016 - 18:08 Uhr
watt nu?
Genesis
09.05.2016 - 19:52 Uhr
Mama?
Stammleser
10.05.2016 - 12:36 Uhr
@ Aber
Seit "Sgt Pepper" war Lennons Song-Beitrag marginaler als der von Paul.
Zu Zeiten vom "White Album" und "Let it be"
war jeder oft nur noch an seinen eigenen Songs beschäftigt.
Auf "Abbey Road" hingegen waren die alten Synergien nach Aussagen vieler Beteiligter noch einmal voll da, selbst wenn Harrison & Lennon kein wirkliches Interesse mehr an der Band hatten (und es dann aus Reiseunlust auch nicht mehr zum Arbeitstitel "Everest" sondern nur zu "Abbey Road" gereicht hat).

Gerade am Medley kann man gut erkennen dass Lennons Einsatz essentieller war als bei den Werken zuvor, es ist Band-dienlich. Wer das marginalisiert wird der Sache nicht wirklich gerecht.
Lennon hat Anfang der 70ger im übrigen fast alles durch den Kakao gezogen was "Beatles" oder "McCartney" hieß, insofern relativieren sich seine damaligen meist unseligen Äußerungen extrem.
Aber
10.05.2016 - 17:56 Uhr
Lennon hat Anfang der 70ger im übrigen fast alles durch den Kakao gezogen was "Beatles" oder "McCartney" hieß, insofern relativieren sich seine damaligen meist unseligen Äußerungen extrem.

Das war aber noch vor dern 70ern ;-).

Auf "Abbey Road" hingegen waren die alten Synergien nach Aussagen vieler Beteiligter (...)

Ich kenne genau anderslautende Aussagen. Aber wer weiß das schon - wir waren ja nicht dabei.

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