...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead

User Beitrag
black star
20.06.2009 - 13:09 Uhr
Wird mal wieder Zeit für einen neuen Trail of Dead - Thread ;)

Hervorragendes Debut einer genialen Band mit den Hammer-Songs "Half of What", "Gargoyle Waiting" und dem vielleicht irrsten Song von Trail of Dead "Richter Scale Madness".

Klasse Album, sehr roh und extrem gute Drums, wobei als Einstieg eher ungeeignet. Die Produktion hängt ein wenig hinterher, ansonsten irre Platte!

Und schaut euch bitte mal die Live-Versionen von "Richter Scale Madness" an ... vielleicht "der" Trail of Dead - Song schlechthin. ;)



20.06.2009 - 13:17 Uhr
eher unausgereifte sache. nicht wirklich schlecht, aber nur ein schatten von dem was sich über die nächsten 3 alben hinweg entwickelt hat (und sich mittlerweile leider wieder in nichtssagende langeweile aufgelöst hat). eher was für komplettisten.


kommt der username Black Star eigentlich vom Radiohead-song oder der Mos Def/Talib Kweli collaboration?
black star
20.06.2009 - 13:34 Uhr
ersteres ;)

20.06.2009 - 13:57 Uhr
hab ich befürchtet

ansonsten wär noch anzumerken dass die produktion eigentlich immer eine unglaublich wichtige rolle spielt bei ToD alben. als songwriter sind sie ja nicht wahnsinnig begnadet. wenn man ihre lieder rein auf die grundstrukturen, akkorde und melodien usw runterbricht, dann kommt in den seltesten fällen was brauchbares raus. das ist jetzt gar nicht weiter schlimm, weil ihre guten alben leben ja ohnehin viel mehr von den soundschichten und der energie.

nur eben auf diesem debut ist das noch ein wenig schlampig.
yours truley
20.06.2009 - 14:21 Uhr
blablabla...
wann kriegste dein musikdiplom?

20.06.2009 - 14:25 Uhr
was machst du in einem musikforum?

20.06.2009 - 14:36 Uhr
ausserdem hat das wirklich rein gar nichts mit musiktheorie zu tun
black star
20.06.2009 - 16:59 Uhr
ich denke gerade in Bezug auf die Melodie können Trail of dead besonders auftrumphen. Ist auf diesem Album zwar weniger der Fall, aber Songs wie "Let it dive", "so divided", "how near how far" usw. sind ja total melodie-belastet.
black star
20.06.2009 - 17:02 Uhr
und was die Akorde angeht, würd ich mal einen Blick auf ultimate-guitar oder so werfen und die Songs genauer angucken in Bezug auf die Gitarrenarbeit. Meistens ist es nämlich so, dass die Gitarre nicht dem Standard-Tuning entspricht, sondern total von dem abweicht. Das muss jetzt natürlich nicht heißen, dass sie auf gitarren-technisch hohem Niveau spielen, sondern dass die Akorde und Arrangement eher von der Kreativität leben.

20.06.2009 - 17:05 Uhr
ja, ausnahmen gibts natürlich (gerade auf So Divided und ein wenig auch auf Worlds Apart ists mehr einen schritt in richtung abwechslungsreicheres songwriting gegangen). aber der "typische" ToD song (Another Morning Stoner, It Was There That I Saw You, Richter Scale Madness,... usw) kümmert sich kaum bis gar nicht um melodien oder akkordfolgen.
fazit
20.06.2009 - 17:25 Uhr
Another Morning Stoner .. kümmert sich kaum bis gar nicht um melodien oder akkordfolgen.

der Mann ohne Namen ist auch ohne Ahnung

20.06.2009 - 17:43 Uhr
hm, gerade bei another morning stoner bestehen die strophen doch nur aus einem einzigen akkord soweit ich das in erinnerung habe?


aber wie gesagt, ist ja nicht negativ gemeint. die lieder sind trotzdem großartig, weil die produktion, die aggressivität und der sound einfach perfekt passen.

The MACHINA of God

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19.09.2014 - 18:48 Uhr
Hör grad mal das Debut (zum ersten Mal). Die remasterte Version. Klingt vom Sound ziemlich okay. Weiss nicht, ob ich mir das Original mal antue.

ummagumma

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19.09.2014 - 20:20 Uhr
Geiles, leider völlig unterbewertetes Album
Die zweite Hälfte zählt für mich zum stärksten was die überhaupt gemacht haben.
Sowas wie when we begin to steal mit dieser speziellen, völlig verzweifelten Stimmung sucht man in dieser Tiefe in der Discographie ansonsten vergebens
Aber auch novena without faith und Gargoyle waiting sind weit oben anzusiedeln.
Ounce of prevention hat was von den frühen Sonic Youth.Mir gefällt hier auch dieses rohe,auch bei prince with a thousand enemies.Das wirkt auf mich irgendwie essentieller, geht deutlich tiefer rein als die letzten Alben, die neben ein paar echt guter Highlights hier und da(tidal wave z.B.) leider auch etwas beliebig klingen...

Demon Cleaner

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04.11.2014 - 22:15 Uhr
Der Remix des Albums ist wirklich lohnenswert. Klingt jetzt nicht total hochglanzpoliert, aber nicht mehr so unterirdisch wie das Original. Speziell bei "Richter Scale Madness" ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Man versteht jetzt den Text, trotzdem klingt der Song noch genauso aggressiv.
Remastered
04.11.2014 - 22:20 Uhr
remix?

Demon Cleaner

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04.11.2014 - 22:25 Uhr
Auf meiner CD stand "new remixed and remastered edition" - also kann man wohl beides sagen.

Demon Cleaner

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04.11.2014 - 23:10 Uhr
Ach so:

01. Richter Scale Madness 8/10
02. Novena Without Faith 8/10
03. Fake Fake Eyes 7/10
04. Half Of What 8/10
05. Gargoyle Waiting 10/10
06. Prince With A Thousand Enemies 9/10
07. Ounce Of Prevention 9/10
08. When We Begin To Steal... 9/10

8.5/10, für mich kaum hinter der "Madonna", jetzt, wo der Klang auf gleichem Level ist.

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