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Tool

User Beitrag
mjk
24.05.2003 - 20:41 Uhr
lateralus ist der vollkommendste, beste, tiefste, grandioseste rocksong der je geschrieben wurde.
weirdweedman
24.05.2003 - 21:58 Uhr
und was ist mit "third eye"?
Piepi
26.05.2003 - 13:36 Uhr
Tool ist der englische Begriff für Werkzeug.
Tim
27.05.2003 - 17:32 Uhr
Ich find Lateralus schon extrem geil! Vor allen Dingen natürlich Schism.
Kennt einer das Video??? EKELHAFT!!!
c.future
27.05.2003 - 21:02 Uhr
Meine Bewertung:
Opiate: 7/10
Undertow: 8/10
Aemima: 10/10
Lateralus: 9.5/10

wobei vielleicht die besten zwei songs Third Eye und Lateralus sind. Gigantisch, weil inspiriert, komplex und einzigartig!
Dan
04.06.2003 - 17:20 Uhr
Meine Bewertung:
Opiate 6/10
Untertow 7/10
Aemima 9.5/10
Lateralus 10/10

Finde Lateralus das beste Album von Tool. Lateralis ist der genialste Rocksong ever!!!
SpallusMaximus
07.06.2003 - 16:12 Uhr
also ich hab mit lateralus angefangen und finde es besser als aenima!!!
so spielereien wie "die eier von satan" sind, wie ich finde, einfach nur unnötig. sie unterbrechen den hörgenuß. bei lateralus gibt es soetwas zum glück nicht - man kann dadurch die platte ungestört und einem zug genießen.

toolshed
08.06.2003 - 03:09 Uhr
Also, ich könnt' mich bei den Eiern von Satan immer wegschmeißen... Wobei's vielleich einfach besser wirkt, wenn man kein Deutsch versteht. Hab' mich immer gewundert, was ich dann beim ersten Mal davon gedacht hätte.
Who?
18.11.2003 - 20:10 Uhr
Oh, da hat doch tatsächlich wieder jemand den Tool Threat wieder ausgegraben...

Ja. Lobt mich mal. Ich habe keinen neuen aufgemacht.

Musste dochmal den Thread durchlesen und meinen Senf dazu geben.

Also ich finde "Lateralus" doch noch ein klein wenig besser als "Aenima" und zwar aus folgenden Gründen:

1. Ausschließlich Übersongs, auf der "Aenima" gabs auch mal nur außergewöhnliche Songs.
2. Das textlich gehobenen Niveau. Ich finde Tool und Four-Letter-Words passen nicht zusammen (siehe "Aenema") und sowas wie "Die Eier von Satan" mag ja unterhaltsam sein, aber auf einem Tool-Album ists doch eher deplatziert. Und dann eben noch der eindeutig zweideutige Text von "Stinkfist".

Trotzdem bekämen beide Alben 10/10 von mir.

Fragen:

1. Woraus besteht eigentlich "Faaip De Oiad"?
2. Um was geht es in "Stinkfist" eigentlich außer der...naja...öbszönen Interpretation?
3. Wo steht ihr UFO?
Who?
19.11.2003 - 14:56 Uhr
Weitere Fragen:

4. Was stellt das Cover der "Aenima" dar?
5. Warum bin ich so süchtig nach Tool im Moment??
Greylight
19.11.2003 - 15:44 Uhr
Ich muss sagen, dass ich früher auch fand, dass Tool und "four-letter-words" nicht zusammenpassen. Mittlerweile sehe ich da allerdings eine Entwicklung.
Auf "Aenima" dreht sich noch alles um unseren Planet Erde. D.h. Sellout-Vorwürfe "Hooker with a penis" müssen erst mal aus der Welt geschafft werden und Arschlöcher wie L. Ron Hubbard usw. "Aenema" (das hab ich immer falsch geschrieben) müssen erst mal gnadenlos gedisst werden. Den "learn to swim"-Part bei "Aenema" (fuck L. Ron Hubbard and fuck all his clones...) liebe ich übrigens.
Auf "Lateralus" lösen sich Tool dann mehr oder weniger von der Erde, der Realität usw. und driften ins Unfassbare, Unendliche ab.

5. Weil Tool einfach genialst sind! :-)

Auf deine anderen Fragen fällt mir leider keine Antwort ein.
mjk
19.11.2003 - 15:30 Uhr
1. aus einem - zugegeben etwas aussergewöhnlichem - gefrickel und einem ex-area 51 mitarbeiter der irgendwas von aliens labert... irgendwie angsteinflössend. :)
3. keine ahnung :)
5. mmhh. vielleicht weil sie die besten sind? :)
Parasite
19.11.2003 - 16:31 Uhr

Ich werd nie verstehen, was alle an dieser Band finden. Jedesmal wenn ich des hören muss, langweilts mich fast bis zum einschlafen...
Who?
19.11.2003 - 18:15 Uhr
Hey, Tool haben sogar ein Lied über dich geschrieben.

[...]Blood suckin' parasite little tick[...]

Wie ist eigentlich die "Undertow" bzw. die "Opiate"?
Norman Bates
19.11.2003 - 19:35 Uhr
Na ja, Aenima fand ich ganz gut, aber nicht sonderlich einfallsreich, langweilte irgendwie etwas. Lateralus ist m.E. besser als Aenima, ist aber auch nichts für den täglichen Gebrauch. Eher für Cortisol- als für Adrenalin-Tage.
Geist
19.11.2003 - 20:33 Uhr
Faaip De Oiad heißt übrigens (habe vergessen welche Sprache, babylonisch od. so?) "The Voice Of God".
Greylight
19.11.2003 - 20:39 Uhr
@Who?
Undertow ist im Vergleich zu "Aenima" und "Lateralus" eingängig. Noch nicht so ausgefallen wie die Nachfolger, aber trotzdem eine großartige Hard 'n' Heavy-Platte. Und von den Fähigkeiten an den Instrumenten her waren Tool auch damals schon herausragend und im Vergleich zu anderen Bands schon als vertrackt einzustufen. Vielleicht kennst du ja "Sober" oder "Prison Sex"? Wenn dir diese Songs gefallen, wird dir sicher die ganze "Undertow" zusagen. "Sober" ist immer noch einer der geilsten Songs von Tool. Bei "Bottom" singt Henry Rollins mit, was eine Bereicherung für den Song ist. Die meisten anderen Bands werden es niemals fertig kriegen, ein Album von der Qualität von "Undertow" herauszubringen, aber für Tool-Verhältnisse steht "Undertow" eben im Schatten der beiden Nachfolgealben. Eine satte 8/10 würde ich dem Album geben.
Who?
19.11.2003 - 20:54 Uhr
Vielen Dank @Greylight.

Einen Tool-FAQ habe ich mittlerweile gefunden.
Greylight
20.11.2003 - 00:02 Uhr
Boah, ich kann nicht einschlafen...

@Who?
Kein Problem! :-)
Greylight
20.11.2003 - 00:08 Uhr
Wenn ich schon mal helfen konnte...
Dani
20.11.2003 - 10:40 Uhr
Was soll denn eigentlich 'Die Eier von Satan'? Erschliesst sich mir bisher noch nicht.
Who?
20.11.2003 - 15:02 Uhr
Ist schon klasse, wenn man seine Fragen selbst beantwortet. Ich fang schon an wie mein Geschichtslehrer.

@Who?:

1. Woraus besteht eigentlich "Faaip De Oiad"?

Aus einem Telefongespräch, einem Schlagzeugsolo und diversen Nebengeräuschen. Das Telefongespräch ist zwischen einen angeblichen Ex-Mitarbeiter der Area 51 und einer Radioshow. Merkwürdigerweise fiel mitten im Gespräch der Satellit aus, der Anruf entpuppte sich jedoch als Scherz.

2. Um was geht es in "Stinkfist" eigentlich außer der...naja...öbszönen Interpretation?

Wohl um Provokation. Die Menge verlangt zunehmend nach härterer Provokation, daher auch die Steigerung finger - elbow - shoulder. Mehr vertiefen möchte ich das hier nicht.

3. Wo steht ihr UFO?

Learn to swim...

4. Was stellt das Cover der "Aenima" dar?

Zum Thema: Was mich an Deutschland ankotzt. Heute: Das deutsche Layout der "AEnima". Das Cover der hiesigen Version ist bekannt als "Smokebox" und stammt aus einem Hintergrundbild ihrer Liveauftritte. Die CD-Version soll laut verschiedenen Quellen auf dem Cover noch Augen als Hintergrund haben und diverse andere Bilder im Booklet und ein Auge auf der Rückseite. Von "AEnima" gibt/gab es allerdings mindestens 15 verschiedene Versionen. In Amiland. Hmpf.

5. Warum bin ich so süchtig nach Tool im Moment??

Finding the beauty in the dissonnance?

@Dani:

Hab auch keine Ahnung, was das soll. Laut offizieller Aussage hat es aber nix mit einer Hitlerrede oder ähnlichem zu tun.
Greylight
20.11.2003 - 15:41 Uhr
Ich muss sagen, dass ich über die, ich nenn sie mal "Zwischenspiele" auf "Aenima" wie "Message to Harry Manback" und "Die Eier von Satan" und manchmal auch über "Cesaro Summability" und "(-) Ions" einfach drüberskippe, und nur die "richtigen Tracks" anhöre. Manche von diesen Pausen haben ihren Reiz nach ein paar Mal anhören auch verloren... "Intermission" hingegen find ich gelungen und skippe normalerweise nicht drüber.
Who?
20.11.2003 - 15:49 Uhr
Meistens bin ich zu faul, um nach der Fernbedienung zu greifen...
Greylight
20.11.2003 - 15:56 Uhr
Das kommt bei mir manchmal auch vor. ;-)
maul
20.11.2003 - 21:11 Uhr
ich find das letzte "richtige " Stück auf der Lateralus, das Instrumental, etwas entäuschend. Das ist echt ein schlechter Abschluss für die Platte.

Ansonsten bin ich mal gespannt, ob Tool weitermacht. Den A Perfect Circle sind ja auch nicht gerade unbeliebt und vielleicht wird es da irgendwie Neid geben ...
Greylight
20.11.2003 - 23:10 Uhr
@maul
ich find das letzte "richtige " Stück auf der Lateralus, das Instrumental, etwas entäuschend. Das ist echt ein schlechter Abschluss für die Platte.

Ja, das stimmt eigentlich. GANZ im Gegensatz zu "Third Eye" auf der "Aenima"! :-)

21.11.2003 - 10:30 Uhr
...eine Messerspitze türkisches Haschisch...
und keine Eier!!

Dani
21.11.2003 - 12:05 Uhr
Hab auch keine Ahnung, was das soll. Laut offizieller Aussage hat es aber nix mit einer Hitlerrede oder ähnlichem zu tun.

Äh, wie meinen? Wie kommt ihr auf eine Hitlerrede?
Greylight
21.11.2003 - 12:56 Uhr
Auf eine Hitlerrede wäre ich nie gekommen. Ich muss bei "Die Eier von Satan" eher an eine mittelalterliche Sekte denken. Der Hexenmeister bereitet die "Eier von Satan" in einem versteckten Tempel oder so zu und die Jünger jubeln. Danach dröhnen sich alle im Kollektiv damit zu.
sony
21.11.2003 - 15:06 Uhr
wieso haben die eigetnlichen einen deutschen titel???
Dani
21.11.2003 - 20:54 Uhr
Hab ich mich auch gefragt. Das ist mir einfach zu grauslich und hermetisch. Hab Aenima aus der Bibliothek ausgeliehen gehabt und war selig, als ich die ersten Klänge hörte. Aber die 'Eier von Satan' haben mich so abgeschreckt, dass ich das Album sofort wieder abgab. Schad drum.
ToS
21.11.2003 - 21:00 Uhr
das stück soll die vorurteil-bessenheit der menschen aufdecken.

bei deutschsprachigen hörern klappt das natürlich nicht.

aber die stimme spricht schon sehr ähnlich wie hitler es damals getan hat (gerrrrolltes "r"), so dass viele, die der deutschen sprache nicht mächtig sind, das gleich als rechtsradikales stück abgestempelt haben, dabei handelt es sich lediglich um ein rezept für haschkekse.

laut maynard james keenan gab es in den staaten, in den ersten wochen nach der veröffentlichung, wirklich eine kleine protestwelle.

das vorhaben ist also gelungen.

aber sonst nervt der song wirklich.

Who?
21.11.2003 - 21:47 Uhr
Ich glaube, dass uns der Song besonders nervt, eben weil wir es gut verstehen, weil es auf deutsch ist. Nicht selten fühle ich mich dabei an eine minderbemittelte, deutschsprachige Metal-Band aus der Ex-DDR erinnert...
Tofu
22.11.2003 - 13:17 Uhr
ich hab gehört das lied soll eine verarsche von der Prollo-Band Rammstein sein. Aus der musikalischen "qualität" und aus dem text(nich gerade sehr sinvoll) her zuschließen, könnte Tool das Lied glatt von denen geklaut haben, außerdem hört sich der "gesang" von denen genauso an. Meiner meinung nach die beschissenste band der welt!
Who?
22.11.2003 - 14:09 Uhr
Ich hoffe, du hast dich bei deinem letzten Satz auf Rammstein bezogen....
The MACHINA of God
22.11.2003 - 15:21 Uhr
Ich finde, daß gerade das letzte Stück auf LATERALUS vor "Faaip de oiad" nochmal richtig reinhaut. Erst das entspannt-treibende "Reflection" und dann nochmal voll in die Magengegend.
Who?
22.11.2003 - 18:43 Uhr
"Triad" ist einfach die logische Folge von "Reflection".

Disposition: ruhig, Einleitung
Reflection: Spannungsaufbau
Triad: Entladung
Tofu
23.11.2003 - 11:48 Uhr
@Who?
wen soll ich den sonst gemeint haben. beschissen ist ja wohl ein synonym für rammstein. ich liebe tool geradezu und denke das ihre alben nur durch Refused's "The shape of punk to come" übertroffen werden, das genialste album was ich je gehört habe!!!
Leviathan
23.11.2003 - 12:39 Uhr
So, als jemand, der alle paar Monate hier reinschaut, muss ich meinen Senf zum Phänomen TOOL einfach mal posten... also entschuldigt den Newbie ;)

Sowohl Aenima als auch Lateralus sind meiner Meinung nach eigentlich richtig gute Konzeptalben. Die Songs sind nicht für sich selbst zu sehen, sondern bezeichnen eine Entwicklung (Filler wie Die Eier von Satan mal ausgenommen). In Stinkfist erleben wir noch eine mit Stimulantien und bunten Bildern beschossene Person, die außer Stande (und unwillig) zu sein scheint, von dieser Welt Abstand zu nehmen.

In Eulogy geht's dann um eine Erlösungsbotschaft, die jeglicher Grundlage entbehrt - meiner Meinung nach muss der Inhalt nicht unbedingt auf das Christentum allein bezogen werden.

H gibt mir einige Rätsel auf, wenn ich ehrlich bin. Handelt es sich um Heroin? Oder um ein Persönlichkeitsbild? In jedem Fall ist der Mensch hier wieder in sich selbst bzw. in seinen Gewohnheiten (walls) gefangen, die zwar komfortabel und wertneutral sind, aber letzten Endes das Leben jeglicher seelischer Zufriedenheit berauben. Es gibt einen Moment der Wahrheit, der Protagonist stirbt innerlich und erlebt eine Wiedergeburt - doch dieser Zustand ändert nichts. Die Hoffnung, die im Mittelteil des Songs liegt, erfüllt sich nicht.

46&2 fand ich lange Zeit schrecklich - was machen TOOL mit dieser unsäglichen Theorie (einige New Age "Wissenschaftler" behaupten, der Mensch entwickle zwei zusätzliche Chromosomen und würden somit Zugang zu höheren Sphären gewinnen... naja, wie auch immer)? Ich denke heute, dass lediglich nach einer neuen Erlösung gesucht wird, nachdem alte versagt haben (und wie es auch diese tun wird). Es bezeichnet lediglich ein Zwischenstadium (46&2's just ahead of me...)

Dann kommt erstmal nicht relevantes, zu Jimmy sind meine Ideen recht unvollständig, Pushit ist ein grandioses Bild einer in sich destruktiven Beziehung, die die Absurdität des Verschmelzens von Liebe, Hass und Tod meisterlich beschreibt (höre ich mich an wie der Marktschreier am frühen Morgen, oder noch neutral?!)

Aenema rollt über uns hinweg, eine Absage an all die Konformität und Beengtheit unserer Welt. Geht sie unter? Wohl kaum, aber vielleicht steht ihr eine innere Revolution bevor? Ist es möglich, den Menschen in sich zu erleuchten und über sich selbst hinaus zu führen? "Try to read between the lines" bezieht sich auf den Text im US-booklet (habe es mir von einem Freund mitbringen lassen, ist wirklich besser als die europ. Version, mit 3 3D-Bildern (Die Smokebox, Ein Bild der Band mit dem Mann auch der CD in der beneidenswerten Sitzpose und das Auge mit 2 Pupillen von Cam de Leon), in dem es um drogeninduzierte neue Bewßtseinszustände geht. Keineswegs anspruchslos, vielmehr fühlt man sich an die Experimente von Huxley, Hofmann und Wasson erinnert. Und TOOL schließt auch die Erkenntnis ohne Einsatz von Psychedelischen Substanzen aus. Erst recht nicht auf der Lateralus.

Third Eye... nun ja, die Verwestlichung des östlichen obersten Chakras der Buddhisten. Der Mensch wird zu Gott und Gott wird zum Menschen. Gott ein Konstrukt des Menschen, und Jesus und Buddha allzu-menschliche Vorbilder einer inneren Reisè?

All das läßt sich auch gut auf der Lateralus erkennen, denke ich.

Weitere Lektüre: In erster Linie Joseph Campbell (insb. Der Heros in 1000 Gestalten), C.G. Jung, zur Drogenproblematik unbedingt Albert Hofmanns "LSD - mein Sorgenkind" und einiges von McKenna, zum Buddhismus und christlich-jüdischer Mystik (Kabbala etc.) läßt sich viel gutes finden (kein New Age-Kram wenn's geht), evtl. Gershom Schelom. Hesse's Siddhartha ist auch nie verkehrt. Gibt bestimmt mehr, aber da zeigt sich, wie die Band über sich selbst hinausweist. Bei mir wars jedenfalls so.

Ich hoffe, ich bin euch nicht allzu sehr auf die Nerven gefallen... das ist eben meine TOOL-Obsession ;)

GrüßeGrüßeGrüße...
Greylight
23.11.2003 - 15:19 Uhr
@Leviathan
Wow, du hast dir aber einige Gedanken gemacht! :-) Einiges von dem was du schreibst, hört sich plausibel an.

In "Third Eye" geht es ja auch darum, dass Musik eine Droge ist. Maynard James Keenan spricht es am Anfang an und der Übersong ist der vollständig überzeugende Beweis!
Leviathan
23.11.2003 - 15:54 Uhr
Danke ;-) Ich habe mir übrigens einen üblen Tippfehler erlaubt. Es soll heißen: Und TOOL schließt auch die Erkenntnis ohne Einsatz von Psychedelischen Substanzen NICHT aus. Aber das ist Interpretation über die Platte hinaus, das ergbibt sich aus einigen Interviews, glaube ich.

Ich denke, am Ende ist am Besten, mit jedem Song die Interpretation das zu verbinden, was uns am meisten berührt... oder uns einfach von der Atmosphäre tragen lassen.

Am Anfang von 3rd Eye spricht übrigens Bill Hicks:

’see, I think drugs have done some *good* things for us, I really do.
And if you don’t believe drugs have done good things for us, do me a
Favor: go home tonight and take all your albums, all your tapes, and all
Your cd’s and burn em’. cause you konw what? the musicians who’ve made
All that great music that’s enhanced your lives throughout the years...
Rrrrrrrrrrrrreal fuckin high on drugs.’
Greylight
23.11.2003 - 16:53 Uhr
@Leviathan
Es soll heißen: Und TOOL schließt auch die Erkenntnis ohne Einsatz von Psychedelischen Substanzen NICHT aus.

Aha. Ich war etwas verwirrt deswegen und hielt es entweder für eine Falschinterpretation von dir, oder hätte mich eben damit abgefunden, dass ich an dieser Stelle eine andere Meinung habe, als Tool. So ergibt es gleich viel mehr Sinn!

Ich denke, am Ende ist am Besten, mit jedem Song die Interpretation das zu verbinden, was uns am meisten berührt... oder uns einfach von der Atmosphäre tragen lassen.

Ja. Mir wäre es zu mühsam, Bücher zu wälzen, nur aus dem Grund, um Tool besser zu verstehen. (Machst du so was?) Wenn die Bücher ohnehin interessant sind, ist es natürlich etwas anderes.
Die Atmosphäre, die Tool mit ihrer Musik erzeugen, spielt ebenso wie die Texte eine Rolle und man kann sich wunderbar davon tragen lassen. Ansonsten hätten Tool wohl ein anderes Medium als die Musik gewählt, wenn es primär um den Inhalt der Texte ginge.

Am Anfang von 3rd Eye spricht übrigens Bill Hicks

Achso. Ich muss sagen, dass mich die These "Musik ist eine Droge" sofort angesprungen hat, weil ich sie früher schon mal gehört habe und ich selber auch dieser Ansicht bin.
Leviathan
23.11.2003 - 16:58 Uhr
Zum Thema Bücher wälzen... natürlich lese ich keine Bücher, um einer Band in alle Winkel dieser Erde zu folgen. Es kamen verschiedene Dinge zusammen, darunter auch TOOL, die mein Interesse in Richtung Religionsvergleich und -Analyse, Persönlichkeitsentwicklung und Hirn/Bewußtseinsforschung geweckt haben. Was soll ich sagen, es war faszinierend und unterhaltsam zugleich, eine sehr positive Erfahrung. Das ganze kann, symbolisch verpackt, sehr melodiös und poetisch sein *sülzalarm*

Aber du hast natürlich recht: Wenn TOOL dieselben Texte hätten und den Musikstil von Nickelback... dann... ähm, wäre ich wohl nicht bei TOOL gelandet. Schreckliche Vorstellung, sich Maynard als diesen Kroeger vorzustellen...
Dani
23.11.2003 - 18:11 Uhr
Sehr feine Diskussion.
Greylight
23.11.2003 - 18:26 Uhr
@Leviathan
Was soll ich sagen, es war faszinierend und unterhaltsam zugleich, eine sehr positive Erfahrung. Das ganze kann, symbolisch verpackt, sehr melodiös und poetisch sein.

Glaub ich gerne und sollte eigentlich auch mal so etwas lesen. Bin leider meistens, ehrlich gesagt, zu faul dafür und höre dann lieber Musik.

Ja, also Tool und Nickelback haben überhaupt nichts gemeinsam. Nickelback haben ein paar nette, grungeartige Songs auf Lager, mehr nicht. Kann man überhaupt nicht mit Tool vergleichen.
Greylight
23.11.2003 - 18:45 Uhr
@Dani
Sehr feine Diskussion.

:-) Kann dir eigentlich nur empfehlen, nochmal in "Aenima" reinzuhören!
Leviathan
23.11.2003 - 18:44 Uhr
Wollte die beiden Bands auch gar nicht vergleichen - ich würde mich sofort in eine Nervenheilanstalt einweisen lassen oder mich mit einer Überdosis Zucker umbringen.

So, ich werde dann mal wieder in meine Internet-freie Studentenwohnheimwelt zurückkehren, bis irgendwann mal...
Who?
25.11.2003 - 15:19 Uhr
Nochmals eine Frage:

Ich habe mehrmals gelesen, dass im Kopf des Menschen, der im Booklet zu sehen ist, das Wort "GOD" zu lesen ist. Wo?
Dani
25.11.2003 - 16:24 Uhr
Jaja. Hab ich vor. Werd mich in Bälde vertrauensvoll an den einzigen Freund wenden, der Tool kennt, hört und liebt.
Ich hab aber noch eine Frage, die etwas seltsam anmuten mag: Fühlt ihr euch in dieser Musik sterben?
Ich empfinde mich nämlich wirklich sterbend, irgendwie, paradox...

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