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Arne L.
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14.05.2026 - 00:35 Uhr
Bin auch diese Woche wieder sehr kurz vor kündigen, wenn ich mal ein bisschen Zeit finde, die Playlisten irgendwie anders für mich zu archivieren. Gestern ging auf dem Desktop tagsüber absolut gar nichts. |
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Affengitarre
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14.05.2026 - 00:39 Uhr
Weißt du schon, wohin du wechseln möchtest? Bei Apple Music konnte ich meine Playlists von Spotify problemlos übertragen. |
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The MACHINA of God
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14.05.2026 - 00:41 Uhr
Das geht im Prinzip zu jedem Anbieter. Man sollte danach nur mal durchchecken, oft sind mal falsche Alben zugeordnet (falls das einem wichtig ist). |
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Arne L.
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14.05.2026 - 00:50 Uhr
@Affengitarre Für mein Nutzungsverhalten und finanziell ergäbe YouTube Music am meisten Sinn, weil ich dafür eh mit Premium zahle. Am Ende sind's ja leider alles irgendwie keine "sauberen" Unternehmen und so zahle ich zumindest nicht an zwei davon. |
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Affengitarre
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14.05.2026 - 01:07 Uhr
Ja, wirklich sauber sind die wohl alle leider nicht. Bei Youtube ist nur schade, dass sie von allen Diensten den Artists wohl am wenigsten zahlen. Da sollen Quboz und Tidal deutlich besser sein. |
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The MACHINA of God
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14.05.2026 - 01:09 Uhr
Ich dachte, Quboz wäre auch sonst recht "clean"? Tidal ansonsten in Entlohnung wohl am besten... und ich finde doch schon ein Stück weniger "dirty" als Spotify, Apple und Youtube (auch wenn ich grad ohne letztere niemals könnte (also für Video)). |
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Arne L.
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20.05.2026 - 14:31 Uhr
So, ich hab Spotify auf jeden Fall vorläufig gekündigt und ehrlich gesagt, migriere ich jetzt einfach gar nichts. Gibt ja im Zweifel immer einen Weg zurück, aber momentan denke ich mir: Wenn mir Musik wirklich wichtig ist, erinnere ich mich an sie und dann fang ich eben noch mal bei null an. Kann auch sein, dass das grandios floppt, aber den Versuch ist es mir wert. Hab eh das Gefühl, dass mich Playlisten auf eine seltsame Art faul machen, weil ich sie eher anmache, als mal was Neues anzuhören. |
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ijb
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24.05.2026 - 12:34 Uhr
@Arne L.
Absolut schlüssig und sehr guter Gedanke. |
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hey-now
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25.05.2026 - 12:33 Uhr
Ich war zum Jahreswechsel sogar schon von Spotify weg - und häng da jetzt wieder. Zum einen, weil die Qobuz-Desktop-App bei mir nicht zum Laufen zu kriegen war. Zum anderen, wegen "6 Euro für zwei Monate"-Angebot.
Mittelfristig sollte es aber eigentlich wieder Qobuz werden. Die bieten im Prozess übrigens ein Tool, das Playlists etc. mit ein paar Klicks rüberkopiert. |
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Socko
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25.05.2026 - 15:14 Uhr
ich halte es für legitim,in Rüstung zu investieren.Vollkomnen ok.Da muss man schon ein naiver Spinner sein,um das doof zu finden.grade in der heutigen Zeit. je mehr Waffen,dest sicherer sind wir. die Zweifler können denken ,was sie wollen.aber das ist halt extrem ,naja,nicht sonderlich schlau. je mehr Waffen investiert werden,desto sicherer sind wir . also herbei damit. und scheiss auf alte Ideologien.Ideiliguen haben nie etwas gebracht |
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Enrico Palazzo
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25.05.2026 - 15:21 Uhr
Du bist ja auch Fan der letzten GoT-Staffel. Um deine Aussage zusortieren zu können. |
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The MACHINA of God
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25.05.2026 - 15:31 Uhr
:D |
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ijb
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25.05.2026 - 16:13 Uhr
@ Socko
Da bist du immerhin inhaltlich auf einer Wellenlänge mit unserem Bundeskanzler. Der hat erst letztens in einem großen Interview gesagt, dass wir uns endlich Prioritäten setzen müssen, da das Geld nicht für einen Sozialstaat und für die Aufrüstung reicht, und seine Priorität sei ganz klar nicht das Soziale.
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ijb
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25.05.2026 - 16:13 Uhr
Leider reicht das Geld auch für vieles andere nicht mehr, und ich befürchte, dass die Gesellschaft das in Bälde ganz schlimm zu spüren bekommen wird. |
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hey-now
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25.05.2026 - 19:34 Uhr
Rüstung zu verteufeln halte ich im Jahr 2026 für naiv, ehrlich gesagt. Das macht aber Daniel Ek auch nicht zu einem coolen Typen. Und schon gar nicht rechtfertigt's Spotifys KI-Vorgehen oder die Vergütung der Künstler. |
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ijb
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25.05.2026 - 20:55 Uhr
Ob Rüstungverteufeln in einem anderen Jahr weniger naiv war, wär dann jetzt vielleicht eine Diskussion wert.
Ob mit oder ohne riesige Rüstungsausgaben wird das deutsche, wenn nicht europäische Sozialsystem laut Michael Lüders' Prognosen vielleicht eh schon im Laufe dieses Jahres ganz böse kippen, nicht zuletzt aufgrund dieses Irankriegs, den der Herr Trump und seine Freunde da sinnlos, aber sicherlich inspiriert von Buddy Vladimir vom Zaun gebrochen haben - und weil die Staaten kein Geld mehr fürs Soziale haben.
Ganz viele Leute fallen zunehmend durchs Raster und können ihren Alltag nicht mehr bezahlen; meine Wenigkeit und viele Leute in meinem Umfeld gehören da sicherlich zu den ersten. Ob die Aufrüstung daran was ändern wird? Vielleicht wenn Spotify und die Rüstungsindustrie die gewonnen Milliarden als "Grundeinkommen" an die Künstler verteilt? |
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Kojiro
Postings: 5127
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26.05.2026 - 08:35 Uhr
"Rüstung zu verteufeln halte ich im Jahr 2026 für naiv, ehrlich gesagt. Das macht aber Daniel Ek auch nicht zu einem coolen Typen. Und schon gar nicht rechtfertigt's Spotifys KI-Vorgehen oder die Vergütung der Künstler."
Exakt.
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fakeboy
Postings: 6759
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26.05.2026 - 09:14 Uhr
Bezüglich Vergütung liegen m.E. immer noch grosse Missverständnisse vor.
Erstens: Spotify zahlt nicht an Künstler aus. Sondern an die Rechteinhaber (typischerweise ein Label).
Zweitens: Spotify schüttet ca. 70% an die Rechteinhaber aus. Das ist mehr, als früher von einem Händler bezahlt wurde (grob vereinfacht ging von einer verkauften CD 1/3 an den Händler, 1/3 an den Vertrieb und 1/3 an die Labels).
Drittens: Spotify kann nur auszahlen, was eingenommen wird. Die Vorstellung, es könnte bspw. ein bestimmter Betrag pro Stream ausbezahlt werden, macht beim bestehenden Flatrate-System keinen Sinn. Sprich: um mehr auszuzahlen, müsste mehr eingenommen werden.
Viertens: Die Menge an veröffentlichter Musik ist gigantisch! Und die Verteilung des Hörverhaltens ist sehr ungleich. Für Künstler, die (verhältnismässig) wenig gehört werden, bleiben nur Brosamen.
Was ich tatsächlich kritisch betrachte:
1. Der Algorithmus ist undurchsichtig. Ob etwas 100 oder 100000x gestreamt wird, hängt massgeblich damit zusammen, ob ein Song in einer Playlist landet. Das ist eine black box.
2. Die Einnahmen werden gepoolt und dann nach Anzahl Streams verteilt. Dh. von meinem monatlichen Beitrag fliesst der grösste Teil an Taylor Swift, Bad Bunny & Co., obwohl ich die nie höre. Das System müsste dahingehend geändert werden, dass mein Geld ausschliesslich an meine Künstler (bzw. eben deren Rechteinhaber) fliesst. Aber Achtung: es gibt diverse Studien die aufzeigen, dass der Effekt wohl nicht so gewaltig sein würde. Dies weil die globalen Superstars einfach so viel mehr gehört werden als alle anderen.
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Arne L.
Postings: 3236
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26.05.2026 - 09:19 Uhr
@fakeboy Schöne und übersichtliche Zusammenfassung, danke dir dafür! |
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Felix H
Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion
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26.05.2026 - 09:19 Uhr
Es bleibt aber dabei, dass Spotify deutlich weniger pro Stream auszahlt als beispielsweise Amazon, Tidal oder Apple Music. Und durch die Grenze, ab wie viel Streams überhaupt erst Geld an Rechteinhaber fließt, verteilt Spotify dann auch noch schön von unten nach oben. Ich finde das nicht verteidigenswert. |
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Lucas mit K
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26.05.2026 - 09:57 Uhr
Ich bin auch mal wieder kurz vorm Unsubscribe. Besonders nach dem temporären Redesign des Logos. Als App-Icon auf meinem Handy funktioniert das überhaupt nicht. Auf den ersten Blick dachte ich, dass die App ein Update durchführt. Selbst nach fast zwei Wochen empfinde ich das Icon als störend und wünsche mir sehnsüchtig das alte zurück.
Gehe stark davon aus, dass dahinter Ragebait steckt. Zumindest das hat funktioniert (und ja, ich befeuere das hiermit auch – aber wohin mit angestautem Frust, ne). |
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fakeboy
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26.05.2026 - 10:20 Uhr
Es bleibt aber dabei, dass Spotify deutlich weniger pro Stream auszahlt als beispielsweise Amazon, Tidal oder Apple Music.
Bei Spotify wird viel mehr gestreamt als bei den anderen --> dadurch bleibt pro Stream weniger Geld.
Und durch die Grenze, ab wie viel Streams überhaupt erst Geld an Rechteinhaber fließt, verteilt Spotify dann auch noch schön von unten nach oben.
Das ist tatsächlich störend. Für den einzelnen Künstler nicht mal so entscheidend, aber in der Summe kommt da viel Geld zusammen, das Spotify zurückbehält.
Insgesamt glaube ich weiterhin, dass es keine grosse Rolle spielt, bei welchem Anbieter man ist. Das Streamingmodell mit Flatrate per se ist das Problem. Eine Alternative wäre das Modell Bandcamp: man kauft ein Album und kann es dann unbegrenzt hören. |
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Felix H
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26.05.2026 - 10:39 Uhr
Bei Spotify wird viel mehr gestreamt als bei den anderen --> dadurch bleibt pro Stream weniger Geld.
Die Vergleiche gehen aber auf das jeweilige Paid-Modell und Spotify nimmt mit mehr Kunden auch mehr ein. Wenn schon dürften sie durch Skaleneffekte sogar eher Vorteile haben. |
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dogs on tape
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26.05.2026 - 13:11 Uhr
https://kontrast.at/streamingabgabe-frankreich-musik/
Wie fast überall. Es ist genügend Geld im Umlauf nur halt scheisse verteilt
Tax Spotify |
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hey-now
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28.05.2026 - 23:20 Uhr
Die Detail-Seite der Auszahlung ist tatsächlich interessant. Felix hat definitiv einen Punkt - eine andere spontante Frage: Würde man die Gebühren der User auf die von ihnen jeweils genutzten Streams verteilen, könnte das ja schon interessante Effekte haben. Drastisch-übertriebenes Beispiel: Wenn ich 13 Euro zahle und in Monat x genau einen Track einmal höre, müsste der Betrag (minus Spotifys Anteil, klar) ja in voller Höhe an dieses Label/Künstler/Autoren gehen. "Massenstreams" (z.B. für Playlists, die 12 Stunden am Tag durchlaufen) wären hingegen viel weniger wert. Hat das echt mal jemand durchgerechnet? |