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Randwer
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25.01.2026 - 18:40 Uhr
Erbschaftssteuer ein Thema mit Gewinnerpotential für die SPD? |
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rheiton
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25.01.2026 - 19:28 Uhr
Ohne Vermögenssteuer wird das in Deutschland nichts mehr. |
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Randwer
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08.03.2026 - 22:33 Uhr
Ich begreife es nicht. Was geht in den Menschen in Baden-Württemberg vor? Hat man der SPD verübelt, das Saskia Esken abserviert wurde? |
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Randwer
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08.03.2026 - 22:38 Uhr
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rheiton
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08.03.2026 - 22:45 Uhr
Wählerwanderung zur Alternative gegen Deutschland? |
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mrnovember
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08.03.2026 - 23:11 Uhr
Ich begreife nicht, dass immer noch 5,5% diese Partei wählen |
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Watchful_Eye
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08.03.2026 - 23:12 Uhr
Tatsächlich nur geringfügig. Am meisten SPD-Wähler gingen an die Grünen (wohl, damit Özdemir gewinnt).
Die AfD hat in erster Linie aus dem Nichtwähler-Lager hinzugewonnen. |
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dreckskerl
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08.03.2026 - 23:28 Uhr
@mrnovember
Was sollen sie denn anstatt wählen...Die Grünen...oder gar die Union??
Die Linken haben nur 4,5....daher...ich bin froh um jede Stimme für die Demokratie. |
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mrnovember
Postings: 626
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08.03.2026 - 23:56 Uhr
Warum denn nicht die Grünen? Oder den Linken zum Einzug verhelfen, so viel hat ja nicht gefehlt. |
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jo
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09.03.2026 - 15:42 Uhr
Ich begreife es nicht. Was geht in den Menschen in Baden-Württemberg vor? Hat man der SPD verübelt, das Saskia Esken abserviert wurde?
Ist halt der Klassiker. Ist die SPD in einer Bundesregierung mit der CDU, verliert in der Regel vor allem die SPD Stimmen. |
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Watchful_Eye
User
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09.03.2026 - 16:01 Uhr
Die SPD ist Juniorpartner einer CDU, die von einem Mann angeführt wird, der seit meiner Kindheit als marktliberaler Hardliner gilt.
Was erwarten die Leute denn?
Das ist ein bisschen so wie mit diesen FDP-Wählern/Politikern bei der Ampel, die meinten, die Regierung müsse jetzt auf Milei machen wegen ihren paar Prozenten. Absurd. |
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rheiton
Postings: 428
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09.03.2026 - 16:02 Uhr
Wählerwanderung scheinbar zur CDU. AgD scheinbar viele Nichtwähler mobilisiert. |
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Watchful_Eye
User
Postings: 3306
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09.03.2026 - 16:30 Uhr
Ich erinnere mich noch, als in meiner Kindheit alle gesagt haben, dass von einer geringen Wahlbeteiligung nur die Rechten (im Sinne von Rechtsradikalen) profitieren, denn die gingen ja angeblich schließlich immer zur Wahl.
Inzwischen ist klar, dass das Gegenteil der Fall war, also die Rechtsaußen immer unter uns weilten, aber viele Jahrzehnte lang demobilisiert waren. Es gab es noch keine rechtsradikale Partei, die eine Chance auf 5% hatte.
Und in der Tat hieß es zur selben Zeit auch, die 5%-Hürde brauche man, um solche Parteien klein zu halten. Nur als die AfD dann schließlich drüber war, wurde sie durch die Hürde eher gestärkt und erreichte schnell noch ganz andere Zahlen.
Unser Wahlsystem ist zu starr. Ein anderes Wahlsystem, was Raum für moderatere Rechtsparteien ließe, könnte sie durch Zersplitterung schwächen. Nichtmal die FDP ist jetzt noch eine Option.
Und auch sonst würgt es die Dynamik ab, die eine Demokratie haben sollte, und macht es den gerade etablierten Parteien viel zu leicht ("etabliert" schließt hier auch die AfD ein). |
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Shadow Talk
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09.03.2026 - 16:32 Uhr
Nun ja, ob die Wahl in B.-W. jetzt sooo aussagekräftig hinsichtlich der SPD ist, wage ich zu bezweifeln. Es war ja für die Meisten eine reine Personenwahl. Möchte ich den steifen Sparkassen-Hagel, der schon mit Basti Kurz ein Bierchen gezischt hat, oder eben Cem Özdemir. Oder möchte ich jeweils den anderen verhindern. Kenne z.B. auch Linken-Wähler, die deswegen ihr Kreuz bei Grün gemacht haben. |
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Watchful_Eye
User
Postings: 3306
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09.03.2026 - 16:34 Uhr
Das ist alles richtig, aber selbst man das mit einrechnet, ist 5,5% eine krasse Klatsche. |
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Randwer
Postings: 3838
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15.03.2026 - 17:59 Uhr
Ich hoffe mal Alexander Schweitzer richtet es. |
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nörtz
User und News-Scout
Postings: 18319
Registriert seit 13.06.2013
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25.03.2026 - 17:21 Uhr
https://www.deutschlandfunk.de/spd-chef-klingbeil-ruft-dazu-auf-alte-gewohnheiten-aufzugeben-100.html
Wir sollten endlich alte Gewohnheiten aufgeben. Darum haben wir uns, als SPD, nun dazu entschieden, Arbeitsanreize zu setzen, indem wir die Rente für Gutverdiener deckeln,
die kostenlose GKV-Mitversicherung streichen,
die Mehrwertsteuer erhöhen und das Ehegattensplitting streichen.
Laut Forsa liegen wir nur noch bei 12 %.
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rheiton
Postings: 428
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25.03.2026 - 17:28 Uhr
SPD bald genauso bedeutungslos wie die FDP. |
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Nur zur Info
Postings: 1308
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02.07.2026 - 19:38 Uhr
Die Antwort auf die naheliegende Frage ist "Sozialdemokraten!" |
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Nur zur Info
Postings: 1308
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06.07.2026 - 06:46 Uhr
"Die Union habe unbezahlte Karenztage einführen wollen, so der Klingbeil. 'Da haben wir als Sozialdemokraten gesagt: Das machen wir nicht mit.'"
Na da können wir ja froh und dankbar sein, dass die Union nicht die Sklaverei legalisieren wollte. |
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Mann 50 Wampe
Postings: 5054
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06.07.2026 - 07:30 Uhr
:D |
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Sneedlewoods
Postings: 2133
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06.07.2026 - 08:47 Uhr
Die SPD ist mausetot! Helmut Schmidt rotiert mit Höchstgeschwindigkeit in seinem Grab. |
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seno
Postings: 3775
Registriert seit 10.06.2013
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06.07.2026 - 08:53 Uhr
Die SPD sollte sich endgültig umbenennen in PDF (Partei der Furzwegschnüffler).
Wofür sind die noch mal in der Regierung? Ich hatte gehofft, um bspw. auch mal wirklich dagegen zu halten, wenn Merz und seine erzkonservativen Lemminge eine Grützwurst nach der anderen als Reform präsentieren. Aber nein, man nickt alles freundlich ab, in der Hoffnung, dass man dann wenigstens irgendeinen seiner eigenen Punkte mal ansatzweise durchbekommt. Danke für nichts. |
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Shadow Talk
Postings: 562
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06.07.2026 - 09:41 Uhr
Das D steht für Devot |
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Sneedlewoods
Postings: 2133
Registriert seit 07.05.2023
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06.07.2026 - 12:21 Uhr
Sozial? Demokratisch? Partei, dass stimmt wenigstens noch! Ansonsten ist diese geduldete Nebenbaustelle der CDU nur noch zum Schein aktiv. |
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jo
Postings: 7856
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06.07.2026 - 12:55 Uhr
Na ja, sie waren halt damals in der Merkel-Regierung zu blöd, ihre Ideen, gar teilweise Erfolge, auch als ihre Ideen zu verkaufen. Das haben sie schön die Kanzlerin machen lassen. Seitdem kam ja dann nicht mehr wirklich was von der SPD. |
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dreckskerl
Postings: 12211
Registriert seit 09.12.2014
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06.07.2026 - 13:47 Uhr
Helmut Schmidt würde der heutigen SPD mit Sicherheit nicht raten sich weiter links zu orientieren.
Ich stimme bei der Kritik mit den meisten überein, finde es aber auch etwas zu einfach, nur draufzudreschen.
Sie hatten doch keine andere Wahl als den Fritze zum Kanzler zu machen. Natürlich täte der Partei sehr gut mal in die Opposition zu gehen.
Mit einer CDU die irgendwie versucht ein Profil weg von der "Merkel-SPD" zu finden ohne in den Armen der AfD zu landen und die SPD versucht ihr ursprüngliches Klientel zurückzuerobern, aber wie?
Es bleibt ihnen in der jetzigen Situation nichts anderes übrig als mit der Union Kompromisse zu finden.
Die Ergebnisse sind aus meiner Sicht natürlich zu großen Teilen falsch, aber ohne SPD wäre es noch viel gruseliger.
Der Partei fehlen aber auch Personen die Für etwas neues stehen und Ideen haben und diese leidenschaftlich vorbringen können.
Der CDU aber auch, Merz war ein großér Fehler. Derjenige der die AfD halbieren wollte hat sie verdoppelt.
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Nur zur Info
Postings: 1308
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06.07.2026 - 14:05 Uhr
Das "D" in SPD steht übrigens für "Deutschlands" und nicht für "-demokratische". |
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Pivo
Postings: 1484
Registriert seit 29.05.2017
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06.07.2026 - 14:18 Uhr
...und alles ist immer noch 100mal besser als eine Regierung die auch nur ansatzweise blau wäre.
Bis zur nächsten Bundestagwahl wird noch viel passieren, es bleibt daher die wage Hoffnung, dass doch ein paar derer, die im Moment für die AFD stimmen würde, ihr Resthirn wiederfinden und dafür verwenden, zu erkennen, dass mit jeder Regierungsbeteiligung der Blauen es dem Land langfristig sehr viel schlechter gehen würde.
Vieles würde dafür sprechen, dass es mit einer AFD in der Regierung in Deutschland so werden würde, wie derzeit in den USA unter Trump. Und trotz dieser Freakshow die wir von dort fast täglich serviert bekommen, bekommen wir hier die Kurve nicht hin. Man merkt daran, dass man tatsächlich in der jüngeren Vergangenheit deutlich zu wenig in die Bildung investiert hat.
Aber seis drum. Wenn wir bei der nächsten Wahl ein Ergebnis bekämen, dass sich in etwa an den derzeitgen Umfragen orientiert, welche Optionen wären da:
1. Schwarz/Blau: Der feuchte Traum von Jens Spahn. Alleine schon deswegen absolut abzulehnen. CDU als Juniorpartner unter der AFD mit Kanzlerin Weidel? Wer sich ein Auswandern finanzieren kann, sollte dann die Papiere beantragen.
2. Schwarz/Rot/Grün: Wäre von allen Optionen sicher noch die vernünftigste. Mit 3er-Bündnissen sind wir aber zuletzt nicht so gut gefahren, besonders dann, wenn die Pole so weit außeinandergehen wie bei Schwarz und Grün. In BW funktioniert es, aber wie wäre es wenn die Roten noch mit drin sind?
3. Schwarz/Grün: Vorstellbar, dass es klappen könnte mit den beiden, nur im Moment ohne Mehrheit.
3. Rot/Rot/Grün: Im Moment alle ähnlich stark und es könnte für Deutschland tatsächlich ganz gut werden, auch mal eine linke Regierung zu haben. Was aber blüht, wenn das Projekt dann nicht die gewünschten Veränderungen und Erfolge bringt, möchte man sich auch nicht vorstellen.
Fazit: Stand heute, mit noch sehr weiter Strecke vor uns, wäre vielleicht ein Schwarz/Grün (falls es für eine gemeinsame Mehrheit reicht) oder die Schwarz/Rot/Grün noch die besten Regierung die rechnerisch möglich wäre.
P.S. Wer das Interview Hajali vs. Weidel am Samstag im Heute Journal gesehen hat und danach immer noch denkt, dass Frau Weidel eine taugliche Politikerin, geschweige denn Kanzlerin, ist, der sollte seinen Sinne überdenken. |
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jo
Postings: 7856
Registriert seit 13.06.2013
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06.07.2026 - 14:33 Uhr
Man merkt daran, dass man tatsächlich in der jüngeren Vergangenheit deutlich zu wenig in die Bildung investiert hat.
Oh ja. Sehr wichtiger Punkt... |
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Enrico Palazzo
Postings: 9695
Registriert seit 22.08.2019
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06.07.2026 - 15:18 Uhr
Man merkt daran, dass man tatsächlich in der jüngeren Vergangenheit deutlich zu wenig in die Bildung investiert hat.
Ich glaube nicht, dass es an Bildung liegt. Das würde ja bedeuten, dass die Wähler der AfD überwiegend ungebildete Knallköppe sind und das glaube ich nicht. Dazu gab es letztens auch nen Artikel in der SZ zu einer Wahl in Baden-Württemberg in einer recht reichen Stadt bzw. nem Kreis oder so, in der die AfD die meisten Stimmen bekommen hat. Das waren keine abgehängten, ungebildeten Leute.
Ich habe das Problem mit der Bildung letztens auch mit Freunden an einem anderen Problem diskutiert und dass ich nicht glaube, dass es daran liegt. "Bessere Ernährung muss durch bessere Bildung und Aufklärung supported werden" - und dann gucke ich in unsere Runde, alles Akademiker, und alle die da sitzen kaufen genauso dieselbe Zuckerscheiße, Limos, isst Fleisch, fährt teilweise Autos, fliegt teilweise 2x im Jahr mit dem Flugzeug in den Urlaub etc ... und wenn selbst WIR, die aufgeklärt sind und das alles ganz genau wissen, wenn also selbst WIR diese ganze Scheiße mitmachen, welche Auswirkung hat denn die Aufklärung und die Bildung tatsächlich für diese Felder gebracht? Dass wir wissen, dass es Scheiße ist und trotzdem die Scheiße fressen und machen?
Was ich sagen will: Ich bezweifel, dass dem Problem mit besserer Bildung beizukommen ist.
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Shadow Talk
Postings: 562
Registriert seit 05.02.2024
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06.07.2026 - 15:35 Uhr
…es ist m.E. eine Mischung aus Bildung, medialer Hirnwäsche (Überforderung mit der Informationsflut und Algorithmen umzugehen bzw. diese richtig einzuordnen) und, so blöd es klingt, Bösartigkeit der Leute. Ein gewisser (und leider nicht kleiner) Anteil der Bevölkerung ist schlicht nicht und ergreifend schlecht/bösartig/toxisch und kann dies nun endlich offen ausleben ohne mit größeren Konsequenzen rechnen zu müssen. Es ist ja nicht so, dass die deutsche Gesellschaft seit 1933 ganz lieb geworden ist. Die gleiche Anzahl von Schweinen gibt es auch heute noch. |
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Pivo
Postings: 1484
Registriert seit 29.05.2017
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06.07.2026 - 16:02 Uhr
Das nicht nur die Bildung Schuld sein kann, da gehe ich mit.
Aber wie kann man dann dieser Entwicklung mittelfristig Einhalt gebieten? Die Schweine schlachten? Gute Politik machen? Oder doch die AFD verbieten?
Alles nicht so einfach. Offener Straßenkampf führt in die falsche Richtung, gute Politik ist immer Ansichtsache, weil man eine notwendige aber für viele dennoch schmerzhafte, weil wohlstandseinschränkende Entscheidung, leider selten als "gute Politik" vermarktet bekommt und ein Verbot der AFD sehr wahrscheinlich dazu führen würde, dass die gleichen Nasen in neuer Rolle und mit anderer Partei wiederkommen und dann ggfls. noch stärker werden.
Es ist sicher noch zu früh um zu resignieren. Aber die leise Hoffnung ist dabei, dass wir es in Deutschland nur über den polnischen /ungarischen Weg schaffen werden.
Wir werden, darauf läuft es im Moment leider hinaus, nicht drumrumkommen, dass es irgendwann eine Regierungsbeteiligung der AFD geben wird (siehe PIS in Polen (derzeit abgewählt) oder Orban in Ungarn (komplett abgewählt im Moment)). Wenn es bis dahin gelingt, die deutsche Verfassung, im Gegensatz zur USA, so stark zu machen, dass an den Grundfesten der Werte nicht gerüttelt werden kann, dann wird es vielleicht ein Erwachen geben und wenn dann klar ist, dass die AFD vieles in den Sand gesetzt hat, können wir wieder in eine bessere Zukunft gehen......
....und nein, dieser Text ist nicht aus der Feder "lass die mal machen, dann entzaubern sie sich selbst", er zielt auf die fehlende Einsicht und dass uns mglw. nichts anderes übrigbleiben wird, als es auszuhalten....
Immerhin gibt es noch 70% der deutschen Wähler die nicht mit der AFD-Linie mitgehen. Das ist eine Menge Material und eine Menge Macht, die sich im Moment nur leider etwas zu sehr verteilt (23%CDU, 15SPD, 15Grün, usw.).
Wann kommt in Deutschland mal ein überzeugter Europäer der Marke "Macron" (zumindest in seinen Anfängen) und macht eine neue Partei auf, die dann auf Anhieb einen klaren Gegenentwurf zur AFD bietet und es schafft die 70% mehr oder weniger zu einen....?
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Enrico Palazzo
Postings: 9695
Registriert seit 22.08.2019
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06.07.2026 - 16:07 Uhr
Du meinst so einen wie Lucke? ;) |
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Pivo
Postings: 1484
Registriert seit 29.05.2017
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06.07.2026 - 16:42 Uhr
Spontan würde mir tatsächlich kein lebender deutscher Politiker einfallen, dem ich zutrauen würde etwas vergleichbares hinzulegen wie Magyar aus Ungarn oder Tusk in Polen oder damals Macron in Frankreich.....
Deutsche Politiker sind halt anders, wir Deutschen sind leider auch anders, mal sehen was da noch kommt. Günther vielleicht, Wüst eventuell (zumindest wäre die mal jünger als der Schnitt), aber so richtig mitreisen können die zwei auch nur so mittel.
Wir Deutschen sind eben nur bedingt offen für neue, frische Ideen und Köpfe... |
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jo
Postings: 7856
Registriert seit 13.06.2013
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07.07.2026 - 15:38 Uhr
Das nicht nur die Bildung Schuld sein kann, da gehe ich mit.
Sage ich auch nicht. Aber ein großer Teil davon schon. Und es sind wirklich sehr viele Knallköppe - wenn man sich medial es Hirn so waschen lässt, dann ist man ein Knallkopp. |
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AliBlaBla
Postings: 12792
Registriert seit 28.06.2020
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07.07.2026 - 15:48 Uhr
Günther oder Wüst, das ginge ja noch!
Angst habe ich vor Spahn, der geht problem los mit der AFD, ...und auch mit Fascho Trump. |
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nörtz
User und News-Scout
Postings: 18319
Registriert seit 13.06.2013
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07.07.2026 - 20:12 Uhr
Es ist ja nicht so, dass die deutsche Gesellschaft seit 1933 ganz lieb geworden ist. Die gleiche Anzahl von Schweinen gibt es auch heute noch.
Ich finde da immer die Mitte-Studien aufschlussreich. Hier die für 24/25:
https://www.fes.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=159776&token=c046b94f061255878306ea930e95f1bee68c2006
Auf Seite 90 gibt es Zahlen zu Positionen nach Bildungsabschluss.
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didz
Postings: 3042
Registriert seit 29.06.2017
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07.07.2026 - 21:14 Uhr
seit wie vielen jahren fragt man sich nun schon wie man gegen die afd ankämpfen kann? wie man die entwicklung stoppen kann? wer sind diese mysteriösen menschen die diese nazis wählen? passiert aber irgendwas? packt da einer an?
kann mir einer bitte erklären was genau gemeint is mit 'in bildung investieren?'
bildung im sinne von geschichtsunterricht? oder im sinne von menschen die chancen erhöhen gute jobd(oder überhaupt jobs) zu bekommen, damit die nich auf dumme gedanken kommen?
ich kann fast nich mehr zählen wie oft in der woche ich sätze hör wie 'kein wunder das es hier den bach runter geht', 'armes deutschland', 'deutschland schafft sich ab', 'joa, deutschland halt' usw...
die leute sind überzeugt das sie wenn sie nachts raus gehen von ausländern vergewaltigt werden, das die ausländer unsere 'kultur'(was immer das auch sein mag) verändern/übernehmen, die jobs weg und wohnungen wegnehmen, das die ausländer hier die fette kohle in den arsch geschoben bekommen während die deutschen nix bekommen usw...
was diese menschen wollen, is das gefühl von 'germany first' oder von mir aus 'make germany great again'. die deutschen und deutschland als erstes, an oberster stellen usw..
ich weiss und verstehe nich wie man dieses gefühl von 'unser staat kümmert sich nich um das land, und auch nich um die einwohner(also 'uns')' mit bildung bekämpfen kann.
gefühlt hat sich dieses gefühl und diese ignoranz bei dieses menschen so dermaßen aufgebaut, is so zur überzeugung geworden, das sich das verfestigt hat. menschen sagen obige sätze oder plappern es mantra-artig nach, ohne zu wissen bzw ohne sich dafür zu interessieren, obs wirklich so is oder nich. die schwurbelmenschen im internet sagen das, also isses auch so. 'uns geht es schlecht'. das fühlen diese menschen. egal ob das gefühl gerechtfertigt is oder nich.
und ein großes problem is das du dann vollidioten-kanzler hast wie märz, der dann anfängt über krankheitstage zu schwadronierrn und das rentenalter erhöht.
und du schlägst die arme über den kopf zusammen und denkst dir, was zum teufel macht ihr da? wie kann man mit solchen sachen weiteres öl ins feuer giessen und sich wundern das die leute afd wählen.
die frage bleibt, wie man den menschen dieses gefühl nehmen kann von 'uns geht es schlecht'.
für diese menschen sind die afd die einzigen, die ihnen dieses gefühl nehmen können. die tragik is natürlich, das sie zu bekloppt sind um zu verstehen, das durch abschiebungen und generell durch die afd sich an ihren umständen nichts bessern wird, sondern das gegenteil passieren wird. |
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nörtz
User und News-Scout
Postings: 18319
Registriert seit 13.06.2013
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07.07.2026 - 21:30 Uhr
Herrlich. Übrigens kenne ich über ein anderes Forum jemanden, dessen Schwiegereltern ca. 5000 Eigentumswohnungen besitzen und sich ständig über Steuern, den Staat und das abgewrackte Land aufregen. Die sind eigentlich das ganze Jahr nur im Urlaub in Capri usw. |
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didz
Postings: 3042
Registriert seit 29.06.2017
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07.07.2026 - 21:43 Uhr
ich hab merz mit ä geschrieben. made myself laugh.
schön. |
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Postings: 2534
Registriert seit 25.09.2014
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07.07.2026 - 23:35 Uhr
Ich kenne in Foren auch Leute, die sich ernsthaft ueber einfache Rockmusik lustig machen, aber dann zu Alexander Marcus gehen. Die Dialektik des menschlichen Seins... |
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AliBlaBla
Postings: 12792
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07.07.2026 - 23:40 Uhr
Der diskrete Charme der Bourgeoisie |
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didz
Postings: 3042
Registriert seit 29.06.2017
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08.07.2026 - 20:18 Uhr
die frage nach der bildung war übrigens ernst gemeint :-) |