Sholi
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Mendigo |
22.02.2009 - 12:56 Uhr
Eine wunderbar psychedelisch angehauchte Indie gruppe aus San Francisco die vielen hier wohl sehr zusagen sollte.Einflüsse sind laut ihrer myspace seite (achtung, festhalten): The Beatles, The Flying Luttenbachers, Googoosh, Legubitron, Four Tet, Syd Barrett, Broken Social Scene, The Bad Plus, Frank O'hara, The Pixies, Leonard Cohen, Sonic Youth, Hemingway, Broadcast, The Smiths, Mohammad Reza Shajarian, The Cure, Unwound, Dirty Three, David Byrne, Bob Ostertag, Almodovar, Kiarostami, Beck, Jesus and Mary Chain, Bob Dylan, Kraftwerk, Bjork, Art Spiegelman, Deerhoof ...und das ist nicht mal dermaßen übertrieben ;) tatsächlich sind sie für mich eher sehr schwer einzuschätzen, der stil variiert von lied zu lied von psychedelisch, shoegazig, poplastig zu teilweise etwas härter, usw... und bleibt trotzdem einheitlich. Am besten man macht sich einfach mal selber ein bild: www.myspace.com/sholimusic die ersten drei lieder sind vom selbstbetitelten debutalbum das vor etwa einer woche erschienen ist, anspieltipp ist vor allem mal All That We Can See mit dem coolsten trommelintro seit Son Luxs drumcomputer in Break - generell ist das schlagzeugspiel hier so ziemlich das lässigste mit dem dieses genre aufwarten kann, da könnten glatt The Dodos auf der strecke bleiben. Und hier noch die rezension derer ich die entdeckung zu verdanken habe: www.sputnikmusic.com/album.php?reviewid=29118 |
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Mendigo |
22.02.2009 - 14:41 Uhr
oho, gerade entdeckt: die band hat einen track vom album zum gratis runterladen zur verfügung gestellt.Sholi - Tourniquet |
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Mendigo |
22.02.2009 - 20:45 Uhr
wenns euch nicht interessiert, seid ihr nur selber schuld. pfff. |
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fakeboy |
22.02.2009 - 21:59 Uhr
ganze tolle band. muss beim hören immer an june of 44 denken. sind ja auch beim selben label (quarterstick). |
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bee |
18.03.2009 - 11:57 Uhr
interessante Platte! auch wenn ich da nichts poplastiges entdecken kann - das hat doch eher starke Mathrockeinflüsse. Insofern passt der June Of 44 Vergleich gut. |
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Experimentell, Strahl Satz, Abfall und kein Stern |
28.03.2009 - 15:19 Uhr
Sicher auch was für Fans von Minus the Bear. Ganz tolles Teil, bei dem sich längerfristige Beschäftigung damit auszahlt. Sollte hier auch ne 8 wert sein. Und bei dem Artwork: Kaufen! |
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2+2=5 |
28.03.2009 - 17:01 Uhr
Ich bedanke mich für den Hinweis!"November Through June" klingt dermaßen gut, dass ich mir das Album wohl sehr bald zulegen werde. |
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Mendigo |
04.04.2009 - 12:35 Uhr
auch wenn ich da nichts poplastiges entdecken kann - das hat doch eher starke Mathrockeinflüsseist natürlich wieder diese leidige definitionsfrage, aber für mich ist die melodielastigkeit vieler songs doch ziemlich "poppig" (auf eine sehr gute art). wie ich den mathrock im eröffnungsposting vergessen konnte weiß ich nicht, in erster linie ist es ja ein mathrock (oder eher mathpop?) album. |
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2+2=5 |
09.04.2009 - 13:42 Uhr
Für mich ist der Mathrock - Einfluss dann doch wiederum recht begrenzt - natürlich ist die entsprechende rhythmische Komplexität gegeben, aber vieles ist meiner Meinung eher durch Jazz - Ansätze geprägt.Nachdem ich das Album jetzt seit ein paar Tagen besitze, muss ich sagen: Es wächst weiter und mittlerweile tendiere ich sogar zu 8,5 bis 9/10. Highlights sind der Opener (dieser Akustik - Teil hat mich jedes Mal um) und der Closer, Ausfälle gibt es nicht! Bislang wohl das Album des Jahres! |
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Clown_im_OP |
09.04.2009 - 14:53 Uhr
Eh, wow. Das ist ja ganz fantastisch :o |
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toolshed |
08.05.2009 - 16:45 Uhr
Gefällt mir immer besser, das wird groß. Vielen Dank fürs Bekanntmachen, Mendigo. :) |
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2+2=5 |
28.05.2009 - 00:04 Uhr
Sholi wurden besprochen, ein bisschen mehr Aufmerksamkeit hat sich die Platte auch redlich verdient, aber bei der Rezension hätte man es sich schenken können.Wo sind die Hinweise auf die intimen Momente, in denen der Gesang nur von der Gitarre begleitet wird? Wo "werfen Sholi jegliches Rhythmusgefühl über Bord und fahren damit erstaunlich gut"? "Schnell und hektisch" ist die Platte ja wohl auch nur in Teilen. Die Rezension eines Albums mit derart tollen Melodien auf Rhytmus - Theoretisieren zu beschränken, wird dem Ganzen meiner Ansicht nach nicht gerecht... |
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Mendigo |
29.05.2009 - 21:04 Uhr
dass viel platz darin auf das schlagzeugspiel verwendet wird ist schon in ordnung, steht es auch in meinen augen oft im mittelpunkt. aber "jegliches Rhytmusgefühl über Bord werfen", da hab ich wohl ein anderes album gehört :/ und wie man auch nur daran denken kann sich über den einleitenden trommelwirbel zu ärgern geht mir auch nicht in die birne.und 2+2=5 hat wohl recht, die intimen Momente und wunderhübschen melodien, die sicher nicht weniger wichtig sind, die werden fast komplett ausgespart. auch hätte ich das nie und nimmer als besonders schwer zugänglich bezeichnet, ich finde das album hat trotz spielerisch überdurchschnittlich hohen niveaus eine luftige leichtigkeit. störrisch, zum teil ja. ungemütlich, finde ich nicht. und auf meiner version findet sich übrigens auch nur ein lied mit mehr als 7 minuten ^^ ok, und spätestens ab da hab ich dann nicht mehr durchgeblickt: "Vielleicht hat man sich aber auch nur dem Rhythmus von Sholi angepasst, womit die Reise erst noch beginnen würde. Eine angenehme und doch ungemütliche Vorstellung." hä? wie auch immer, fette pluspunkte gibts für ein groteskes lady gaga namedropping ;) |
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vheissu1 |
23.08.2009 - 00:12 Uhr
versteh ich jetzt auch nicht die review. |
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vheissu1 |
25.04.2012 - 11:18 Uhr
im Juni in München Feierwerk. Vielleicht gibts auch mal was neues von denen. |
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