Meine Tage als Schriftsteller sind gezählt - Ich kann nicht mehr

User Beitrag
K. Schneidt
17.01.2017 - 01:10 Uhr
Udo Ulfkotte ist tot und das Internet jubelt...
Nein, man muss den Journalist und mehrfachen Bestseller Autor Udo Ulfkotte nicht mögen. Das ist keine Pflicht! Man darf ihn sogar unsympathisch finden und seine Bücher ignorieren oder total doof finden. Das alles ist legitim und völlig in Ordnung.
Udo Ulfkotte war 17 Jahre als Journalist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beschäftigt, bevor er sich schließlich auf das Schreiben von Büchern konzentrierte. Ulfkotte war einer der ersten Autoren, der immer wieder vor einer drohenden Islamisierung warnte und deshalb fast täglich mit Mordrohungen bedacht wurde.
Für die einen war er der Rechtspopulist, für die anderen der durchgeknallte Verschwörungstheoretiker, für wieder andere war er ein Panikmacher und Islamhasser.
Udo Ulfkotte war aber in erster Linie ein Mensch. Ein Mensch, der mit nur 56 Jahren viel zu früh verstorben ist und und eine verzweifelte und tieftraurige Frau hinterlässt.
Wenn ich dann von der türkischen "Spiegel" Autorin Hatice Ince lese, dass das Jahr gut anfange, weil Udo Ulfkotte gestorben ist und man jetzt darauf erstmal einen Schnaps trinke und dieses hassgetränkte Posting im Anschluss von der ARD Journalistin Julia Rehkopf geliked wird, dann wird sehr schnell offensichtlich, das hier Rassismus der allerersten Güte gelebt wird.
Frau Ince hält sich offensichtlich für einen Menschen, der zu der besseren Art gehört und deshalb steht es ihr zu, sich über den Tod eines Menschen lustig zu machen, der für Sie offensichtlich zu einer niederen Art gehört und um den es nicht Schade ist.
Frau Rehkopf sieht dies anscheinend genauso!
Die ARD Journalistin führt das sogar noch weiter aus und schreibt, dass es sie sogar mindestens genauso wie der Tod von Herrn Ulfkotte gefreut hätte, wenn er einfach nur keine Bücher mehr geschrieben hätte!!!
Was ich in Anbetracht solcher rassistischen und menschenverachtenden Tweets allerdings fast noch beschämender finde, ist der ausbleibende Aufschrei der Medien. Fast keines der üblichen Medienportale berichtet über diesen skandalösen und hasserfüllten Tweet.
Man stelle sich das ganze nur mal umgekehrt vor: Frau Hatice Ince wäre verstorben und Herr Ulfkotte hätte diesen Tod in einem Tweet gefeiert. Der mediale Aufschrei wäre bis weit über die Grenzen Deutschlands hinaus, zu hören gewesen.
Rassismus kann eben viele Gesichter haben...
Ich habe nie ein Buch von Herrn Ulfkotte gelesen und kann mir kein Urteil über den Wahrheitsgehalt seiner Bücher erlauben aber das ist auch nicht wichtig. Hier ist ein Mensch verstorben und ich wünsche seinen Angehörigen und Freunden, viel Kraft für die kommende Zeit...
#Katjaschneidt
Die Obamas bekommen 60 Millionen für ihre Memoiren
01.03.2017 - 11:46 Uhr
Barack Obama ist bereits Autor von zwei Memoiren-Bänden und einem Kinderbuch. Der frühere Präsident hatte mehrfach geäußert, er verspüre ein gewisses Schriftstellertalent und wolle keine reine Nacherzählung seiner Zeit im Weißen Haus abliefern.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/barack-michelle-obama-kriegen-wohl-60-mio-fuer-memoiren-14903498.html
Saufen und kiffen auf Kosten der Steuerzahler
14.03.2017 - 13:09 Uhr
http://www.krone.at/oesterreich/saufen-und-kiffen-auf-kosten-der-steuerzahler-literaturreise-story-557951
Unproduktiv
14.03.2017 - 18:13 Uhr
Ich fühl mich auch zum Schriftsteller berufen, nur fehlt mir noch ein Thema für meine Bücher. Soll ich über mein langweiliges Leben schreiben? oder über die Hackfressen die ich täglich sehen muß? Soll ich darüber schreibven wie ich morgens im Auto auf dem Weg zur Maloche den Tag meiner Geburt verfluche?
Fragen über Fragen...
Platz 9 auf der Spiegel-Bestsellerliste
25.03.2017 - 12:55 Uhr
Sami Slimani sagt: „Du bist der Schreiber deiner Lebensgeschichte. Also schreib einen Bestseller.“ Naheliegend, dass er tatsächlich einen geschrieben hat, mit seinen Schwestern. „Das Slimani Prinzip“. Platz 9 auf der Spiegel-Bestsellerliste. Höchster Neueinstieg. Dank seiner Fangemeinde, vermutet sein Verlag.

http://www.taz.de/!5389562/
wurde geht das denn?
25.03.2017 - 13:05 Uhr
Dank seiner Fangemeinde. Na seltsam.
ultrafan im stadion
25.03.2017 - 13:17 Uhr
dumm, dümmer, fan
Beamter
01.06.2017 - 09:48 Uhr
Ich kann jedem empfehlen, Beamter zu werden!
Mit Hartnäckigkeit zum eigenen Buch
07.06.2017 - 11:28 Uhr
"Bei der Buchmesse gibt es eine Veranstaltung, die nennt sich Meet & Greet. Das ist so eine Art Speed-Dating für junge Autoren", erzählt der 26-jährige. Zehn Minuten dauerte die Kennenlern-Runde, im Fachjargon als Speed-Pitch bezeichnet. Zehn Minuten, in denen Euphorie nach und nach Ernüchterung wich. Er habe tolle Ideen, aber sein Schreibstil sei der eines Anfängers und leider nicht buchtauglich, wurde ihm mitgeteilt.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/mit-hartnaeckigkeit-zum-eigenen-buch-aid-1.6858040
Sehr lustig
07.06.2017 - 12:45 Uhr
Wenn ich mir die Kommis hier so durchlese, wird mir klar warum hier Sch.eiß Bands wie Radiohead, Alice in Chains, Pearl Jam, Swans und Nirvana gefeiert werden.

Ein Haufen Jammerlappen.
Post von Wagner
12.10.2017 - 15:20 Uhr
Liebe Mesale Tolu,

in Frankfurt begann die Buchmesse, in Istanbul Ihr Prozess.
Ihnen drohen 20 Jahre Haft, weil Sie als Journalistin recherchierten. Wer sind die wichtigeren Schreiber? Die mit ihrem „Ich-Von-Früh-Bis-Spät-Getue“ (meine Scheidung, mein Demenz-Vater) oder sind es die Reporter vor Ort?
Mesale Tolu (32) ist in Ulm geboren, Abitur.
Sie studierte Ethik und Spanisch auf Lehramt. Sie ist deutsche Staatsbürgerin. Sie wechselte in den Journalismus. Ihre Eltern stammen aus der Türkei, sie recherchierte in ihrem Vaterland. Was läuft da falsch?

Nachts kam die Polizei mit Maschinengewehren. Sie warfen sie und ihren kleinen Sohn ins Gefängnis. Seit fünf Monaten lebt sie in einer Zelle mit 30 anderen Frauen. Ihr Sohn hat ein Spielzeug, einen Fußball ohne Luft. Reporter wie Mesale Tolu sind für mich die wahren Schriftsteller unserer Zeit.
Sie essen keine Party-Häppchen in Frankfurt, sie sitzen im Gefängnis. Wie Deniz Yücel, wie viele andere Journalisten.

Herzlichst
Franz Josef Wagner

Pietro Lombardi: Er veröffentlicht sein erstes Buch!
14.12.2017 - 21:40 Uhr
Pietro Lombardi, 25, hat überraschende Neuigkeiten! Der Sänger veröffentlicht nun sein erstes Buch. In diesem berichtet er von seinem Leben als Single und Vater.
Alessio (2)
17.12.2017 - 01:07 Uhr
Am 5. Januar kommt das erste Buch von Pietro Lombardi in den Handel.

Laut Pressemitteilung des Verlages erwartet die Leser ein authentischer Einblick in den chaotischen Vater-Alltag des Sängers.
Perverskovski
17.12.2017 - 11:12 Uhr
Vielleicht erzählt er ja auch was über die Sex Vorlieben von Sarah.
Schriftsteller
28.01.2018 - 21:55 Uhr
"Ich trage meine Klamotten, bis sie auseinanderfallen"

http://www.zeit.de/arbeit/2018-01/schriftsteller-schreiben-einkommen-leben-auslagen

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