Tool - Fear inoculum

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Nele

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04.05.2020 - 16:12 Uhr
Solche Querverweise wie der Saturnreturn sind MIR einfach nicht besonders wichtig. Wobei ich verstehen kann, dass es Freude bereitet, in den Texten alles zu entdecken, was reingebastelt wurde. Die Ernsthaftigkeit der Spiritualität wollte ich auch gar nicht absprechen. Ich habe ja geschrieben, dass ich mich nicht weiter mit diesen Texten beschäftigt habe, weil die Ausdrucksweise auf mich zum Teil sehr konstruiert und damit kryptisch wirkt. Die Spiritualität hinter der verschwurbelten Ausdrucksweise kann wohl ernst gemeint sein. Ich schaue aber bspw. auch tendenziell lieber Ken Loach, Dresen oder Seidl Filme, als dass ich Lynch o.ä. als Lieblingsregisseur angeben würde (mir fällt kein besserer Vergleich ein – es geht einfach um persönliche Präferenz und nicht darum, dass an einem irgendetwas unseriös oder falsch wäre).
Auf den frühen Alben einschließlich Aenima mag ich Keenans Mehrdeutigkeiten viel lieber, weil die Texte durch die erste Deutungsebene diese kryptische Ausdrucksweise noch nicht haben. Lustigerweise finde ich diese Texte dadurch auch weniger verschwurbelt als die auf Lateralus und ich kann da für mich ein paar konkret lebensweltliche Bezüge finden (z.B. pushit, prison sex - nicht unbedingt sexualisierte Gewalt). Aber mehr mag ich dazu gar nicht schreiben, weil ich mir die Texte eben nie genauer angeschaut habe. Ich finde es gut so, dass manche spirituelle Erkenntnis aus eben diesen Texten ziehen und manche lieber konkrete Realität oder eigene Biografie abarbeiten wollen. Oder natürlich beides. Oder einfach die Musik anhören ohne groß zu denken.
The Pot ist für mich auch gar nicht unbedingt ein Nonsenstext sondern er beschäftigt sich in meinen Augen mit allzu realen menschlichen Verhaltensweisen, Heuchelei und Betrug sowie die damit einhergehenden Gefühle. Wobei der Text natürlich genauso doppeldeutig gelesen werden kann, wie vieles anderes.

Auf jeden Fall ist mir im Vergleich zu den vorigen Alben aufgefallen, dass es auf Fear Inoculum Referenzen zum aktuellen (politischen) Weltgeschehen gibt, die ich vorher – mit meinem zugegeben oberflächlichen Blick auf die Texte – nicht gefunden habe. Wie auch das letzte apc Album ein politischeres war und die davor nicht (bis auf das Album mit den Covern).
So, das hat mir ein bisschen die Wartezeit überbrückt, bis ich den Hund aus der Klinik holen darf – danke ;)

Analog Kid

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04.05.2020 - 16:24 Uhr
The Pot habe ich für mich immer so verstanden, dass da jemand einfach nur schwer am trippen ist :) passt auch irgendwie zum darauffolgenden Indianer-Chant und dann die ganze Rosetta-Stoned-Geschichte. Kam mir auch immer so vor, als wenn da von Pot bis Right in Two eine komplette Geschichte erzählt wird - kann mich dunkel erinnern dass auf der toolband-Seite seinerzeit auch sowas stand - dass da irgendwie ein Konzept auf 10000days sei, und der Hörer das rausfinden muss oder so. Weiss aber nicht mehr genau.

Fiep

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08.05.2020 - 23:40 Uhr
Da e so viel daheim auch das hier mal wieder ausgegraben. Gedacht, vielleicht nachdem sich alles abgekühlt hat, gefällt es mir besser.
Ne, kann damit immer noch so wenig anfangen wie damals. Nicht das es schlecht ist. Aber es macht auch wirklich nichts für mich besser als die alten Alben, so dass ich einfach immer die alten vorziehen würde.

Und was die konkreteren bezüge zur welt angeht.. ja, leider. Seine reellen meinungen haltte ich in etwa so tief wie joe rogans podcast. Mit APC hat er schon früher mit der polit message gespielt (emotive),

So Long, and Thanks for All the Fish bei apc konnte ich ja noch ab, auf humor, auch wen deutlich wurde (wie bei früheren tool lyrics) das er eindeutig geprägt ist vom oberflächlichsten teil amerikas (LA), und sich dabei deep fühlte neben all diesem plastik.

Und den tiefpunkt hatte er wohl für mich mit dissilusioned, wo sowohl im text auch im video bezug zur technologie gezogen wird "Time to put the silicon obsession down" ... so viel potential, und er als hat die deepe message man sol doch mal hoch schauen vom den ding. das ist doch bereits seit 10 jahren ein meme. Die 50 jährige mutter die nur den kopf schüttelt das in der straßenbahn keiner mehr bücher liest. Das ist so flach dass kein song danach noch ernstnehmbar währe...

aber um zum album zurück zu kommen:
frear inoculum : eh... okay. Ich hab zu dem track einfach keine meinung.
pneuma erinnert mich zwar auch an frühere tracks, hat aber ein paar Momente mit einem netten twist.
invincible: das schwächere jambi.
Ne, ernsthaft, der track ist viel zu lang für das was geboten wird.
Descending: die ultimative selbstkopie, bis auf das solo. Der riff aus wings lenkt mich einfach ab. Dafür ist die gutarre am ende sehr geil. das riffing als abschluss wieder zu sehr von früher.
culling voices: ja, das ist ein track. wie bei fear, da bleibt nicht viel... und seine stimme war auch schon mal spannender.
Chocolate Chip Trip: spannend zu sehen was jemand als seine ersten experimente mit synthsizern so anstellt, aber als track.. hm. Es klingt wie bseiten material das andere bands veröffentlichen bei raritäten während sie im studio experimentiert haben um neue sounds zu finden.
7empest: so rockig waren sie lange nicht mehr. gleichzeitig ist die produktion zu... sanft um den druck rüber zu bringen. Als referenz nehme ich hier third eye, das ähnlich hart, aber direkter war.
Wohl der spannendste track des albums, da es wirkt das sie sich hier am meisten getraut haben (und ihre 90er phase kopiert haben, anstatt die 00er jahre)
Der track erinnert mich etwas an isis - Threshold of Transformation, auch ein 7. abschluss track der zurück griff in eine frühe phase der band.

The MACHINA of God

User und Moderator

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08.05.2020 - 23:57 Uhr
Ha! Ich hör es lustigerweise gerade wieder und bin wieder begeistert. Der erste kalendarische Frühling seines Bestehen ist der zweite Frühling des Albums. Klasse. Und der Opener... bin echt begeistert von dem inzwischen.
Das Album überwältigt mich nicht so wie "Aenima" oder "Lateralus" und das wird auch nicht mehr passieren... aber toll ist es trotzdem. Wenn auch mehr "slow burn" als jemals zuvor.

The MACHINA of God

User und Moderator

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09.05.2020 - 00:03 Uhr
Und ja, "Invincible" ist riffmässig wie "Jambi" und weniger ballernd, aber gerade dieses stoische mag ich an dem Riff/Song.

Fiep

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09.05.2020 - 00:20 Uhr
Wens nur da riffmäßig bei jambi währe, aber jeder song hat mehrere passagen die wie rausgeschnitten klingen aus alten alben. es ist mir einfach zu viel der selbstreferenz, als das ich es als selbstständiges werk genießen könnte. Jedes mal wen ich anfange, kommt ein schlag der mich direkt in ein anderes album versetzt, und dann bin ich draußen aus dem flow. und die produktion: nicht schlechter als 10k Days... aber für diesen layed back weg den sie am album eingeschlagen haben (effektiv weniger inhalt auf längerer zeit da gefühlt alles langsamer/langatmiger) hätte die produktion von Salival (Merkaba , Pushit... ich weiß, live) oder Lateralus besser gepasst.
Keine ahnung wieso, aber während die aufnahmen spacig klingen, klingt diese hier als würde ich in einer großen leeren halle sitzen und in einem sofa einsinken, und nicht wie auf einer wiese oder in metaphysischen sphären.

Rainer

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09.05.2020 - 00:32 Uhr
Cringe

Fiep

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09.05.2020 - 00:52 Uhr
Auf was genau bezogen?

Rainer

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09.05.2020 - 02:15 Uhr
Keine ahnung wieso, aber während die aufnahmen spacig klingen, klingt diese hier als würde ich in einer großen leeren halle sitzen und in einem sofa einsinken, und nicht wie auf einer wiese oder in metaphysischen sphären

Given To The Rising

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09.05.2020 - 04:07 Uhr
Irgendwie war auch nicht mehr zu erwarten, aber dafür war es ziemlich gut. Maynard gefiel mir nicht besonders auf dem Album, er ist ja privat auch in anderen Sphären unterwegs, als dass man ihm die Emotionen abnimmt. Meine Tool-Phase ist vorbei, ich habe sie eine Zeit lang fast ununterbrochen gehört. Trotzdem werde ich noch ein paar Mal in das Album reinhören, weil es eben sehr hohes Niveau hat, wenn auch nicht die emotionale Tiefe und Härte der Vorgänger. Die sind halt auch schon bald Corona-Gefährdungsgruppe.

velvet cacoon

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10.05.2020 - 16:01 Uhr
Welchen der 6 Songs gebe ich mir denn heute noch?
Culling Voices?, okay!
Ich finde diese "ruhigere" Gangart steht ihnen gut incl. emotionaler Tiefe.

hos

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10.05.2020 - 16:09 Uhr
Culling Voices imho das grösste Miststück des Albums, Interludes & Instrumentals nicht mitgerechnet. Dahingeplärrte Langeweile, krummer Takt hin, krummer Takt her, dummduppdidummduppdupp.

velvet cacoon

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10.05.2020 - 16:14 Uhr
hmm.

Given To The Rising

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10.05.2020 - 16:21 Uhr
"Culling Voices imho das grösste Miststück des Albums, Interludes & Instrumentals nicht mitgerechnet. Dahingeplärrte Langeweile, krummer Takt hin, krummer Takt her, dummduppdidummduppdupp."
Absolut richtig, auch wenn man Miststück positiv werten kann und ich zunächst Meisterstück gelesen habe. Zu getragen, erinnert eher an einen Thirteenth-Step-APC-Track wie Gravity. Team Pneuma bedankt sich.

The MACHINA of God

User und Moderator

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10.05.2020 - 17:06 Uhr
Mag den ersten Teil von "Culling Voices" inzwischen sehr. Diese Art von ruhigeren Songs hat Maynard in den letzten Jahren ziemlich gut hinbekomen, wie ich finde.
Ich mag leider den "Ausbruch" nicht, der mich rhythmisch eher langweilt und auch dazu soundtechnisch anstrengend ist. Die einzige Stelle, wo ich oft leiser machen muss, weil es so in den Ohren zischt und klingelt.

Given To The Rising

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10.05.2020 - 17:16 Uhr
Ich hätte mir eher ein percussion-orientiertes Zwischenstück wie Intension gewünscht. Es ist halt nicht toolisch genug. Ab 6:20 geht es dann wieder, der Abgang vom Abschlussriff ist schon toll.

Given To The Rising

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10.05.2020 - 17:26 Uhr
Bei Descending zeigt er ja, dass er auch Emotionalität reinbringen kann, bei Culling Voices spür ich nur Melancholie.

Nele

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10.05.2020 - 22:13 Uhr
Culling Voices hat doch irgendwie was wunderbar meditatives (zumindest die erste „Hälfte“), man kann es natürlich auch als langweilig empfinden ;) Vielleicht eine konventionellere Art als auf den Vorgängern – wenn ich an Reflection denke. Insgesamt hat das Album schon weniger Reibefläche als die Vorgänger. Dass es nur jeweils wenige „Motive“ (weiß kein passenderes Wort) sind, die in den Songs weiterentwickelt werden – macht das diese längeren Prog Stücke nicht aus? Ich weiß es nicht. Vielleicht empfinden manche dieses Album deswegen eher als solides, kaltes Handwerk. Es fehlt vielleicht etwas Maßgebliches wie bei Lateralus, ich könnte aus dem Stegreif aber nicht genauer sagen, woran das liegt. Ihr Maßgebliches haben Tool halt schon verbraten, ich denke, das ist ok so.

Fiep

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11.05.2020 - 14:57 Uhr
@Rainer: ja gut, die formulierung ist cringe, mir ist keine bessere eingeflalen, dieses eso abfeiern find ich auch etwas dämlich, aber sie hatten wenigstens früher die produktion die einerseits dem druck eines rock albums andererseits ihrem eso gehabe gerecht wurde, beim neuen empfinde ich halt das dies nicht klappt.

Also ab und zu wird alles was ruhig und wiederholend ist als meditativ abgelegt...

ja, würde auch fast culling voices als schlechtesten track bezeichnen. Ich kauf maynard da die emotionen nicht hab, es ist alles sehr flach... ich finde an dem track nichts.
Als William Basinski fan habe ich kein problem mit ruhig und dergleichen.
Aber dies hängt auch damit zusammen, in welchem referenzramen wir uns bewegen. Und tool bewegt sich im rock/progrock/progmetal ramen. dafür bieten mir die songs einfach viel zu wenig auf die länge. weder eine neuartige produktion, instrumentalisierung, klang, nichts davon, das die fehlende entwicklung rechtfertigen würde. auch die dynamik ist nicht hoch genug, das man sagt man baut lange eine ruhige stimmung auf um auszubrechen (dazu siehe GYBE, die haben das am 2. Album perfekt geschaft)

Neuer

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11.05.2020 - 15:16 Uhr
Muss sagen, dass ich Tool besonders auf FI auch immer etwas als post metal/rock sehe. Sicher ist das komplex und vertrackt und dergleichen, aber seit Lateralus können die Songs gleichermaßen ballern wie auch entspannen. Auf FI wird das zum Extrem gebracht

velvet cacoon

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11.05.2020 - 16:35 Uhr
ich gönne mir heute noch einen Song.
ich entscheide mich für Invincible und die Gänsehaut geht schon vor der Playtaste los.

Given To The Rising

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11.05.2020 - 16:40 Uhr
Klingt fast so, als ob die Songs 3 Stunden gingen.

velvet cacoon

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11.05.2020 - 16:44 Uhr
ja, wenn ich Zeit habe zum Musik hören, höre ich nicht nur Tool!
Momentan wieder den Amen Ra Soundtrack zu A Flood of Light, nur klasse.

Given To The Rising

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11.05.2020 - 16:46 Uhr
Aber dann doch wenigstens mal ein Album am Stück.

Fiep

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11.05.2020 - 16:56 Uhr
Naja, die songs FÜHLEN sich an als ob sie 3 stunden laufen würden ;)

Die postrock vergleiche verstehe ich absolut, aber hier würde ich argumentieren, das die dynamik zwischen ruhig und ballernd nicht groß genug ist. Eine andere produktion hätte hier vielelicht die songs von einer seite zeigen können die dies besser komuniziert.

Interessanterweise: auf aenima und lateralus haben sie den spagat besser geschaft. aber zugegeben, die produktion auf den beiden alben ist weltklasse.

Hoschi

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17.05.2020 - 09:45 Uhr
Culling Voices ist nachwievor mein Skip Track !
Er fängt wunderbar an aber diese Gitarrenfigur ist so dermaßen langweilig und inspiriert.
Dachte anfänglich dass das bestimmt noch was kommt aber.... Ne, Feierabend.
Produktionstechnisch muss ich meinen Vorpostern widersprechen.
Finde sie um Längen besser als auf einer Aenema(für heutige Verhältnisse eher mager) und auf der Lateralus(die geht heute immer noch :) ).
Die drückt über meine BT Box, im Verhältnis, genauso ordentlich wie über meine Nuberts im Wohnzimmer.

Given To The Rising

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17.05.2020 - 10:18 Uhr
"Die drückt über meine BT Box, im Verhältnis, genauso ordentlich wie über meine Nuberts im Wohnzimmer."
Tool über Boxen zu hören ist wie Mozart-Sinfonien von Handyspeakern zu hören.

Felix H

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17.05.2020 - 10:26 Uhr
Es ist wichtig, dass es Leute gibt, die einem sagen, wie man Musik hören muss.

Given To The Rising

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17.05.2020 - 10:30 Uhr
Ja, richtig. Sorry, aber wenn man diese Musik anhand des fetten Sounds der Boxen beurteilt, dann wird man dem nicht gerecht.

Felix H

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17.05.2020 - 10:32 Uhr
Es ist besser, nicht Musik zu hören als falsch Musik zu hören.

Hoschi

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17.05.2020 - 10:33 Uhr
Mir wurde mal von einem weisen Mann gesagt, Musik ist gut gemischt, wenn sie auch über das Küchen Transistor Radio gut klingt.

Given To The Rising

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17.05.2020 - 10:37 Uhr
Felix hat wahrscheinlich heute Miesmuscheln gefrühstückt. :D
Ist nur ein Ratschlag gewesen, dass sie sich über Kopfhörer mehr entfaltet, weil Umgebungsgeräusche wegfallen.

Neuer

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17.05.2020 - 10:38 Uhr
Christian Lidner ist mit diesem Meme unsterblich geworden :D

Hoschi

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17.05.2020 - 10:52 Uhr
@Given

Definitiv. Da bin ich voll bei dir.
Hab die FI zu Release morgens an der Soca(Fluss in Slowenien) das erste mal auf meinen Beyerdynamik DT770 Pro gehört.
Tolles Erlebnis !
Allerdings muss ich mich, während der Arbeit, auch mal mit der BT Quäke arrangieren :(

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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17.05.2020 - 11:10 Uhr
Felix hat wahrscheinlich heute Miesmuscheln gefrühstückt. :D
Ist nur ein Ratschlag gewesen, dass sie sich über Kopfhörer mehr entfaltet, weil Umgebungsgeräusche wegfallen.


Gar nicht, es klang aber auch nicht wie ein gut gemeinter Ratschlag.
Bin da eher bei Hoschi (in abgeschwächter Form): Gute Musik überträgt sich sowohl auf Kopfhörern als auch über Boxen.

Onkelz4Ever

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17.05.2020 - 11:11 Uhr
Das Album ist so uninspiriert und langweilig, dass ich es nur über Handyspeaker und zudem mit lauten Umgebungsgeräuschen (z.B. Bagger an der Baustelle oder Laubsauger) hören kann, die von der Musik ablenken.
Erst dann wirkt es experimenteller, spannender, collagenhafter und schafft es von knappen 2/10 auf immerhin gute 4/10.



Given To The Rising

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Registriert seit 27.09.2019

17.05.2020 - 11:18 Uhr
"Gute Musik überträgt sich sowohl auf Kopfhörern als auch über Boxen."
Sehe ich anders. Boxen sind perfekt für In-die Fresse-Nummern und Hip Hop. Du bist halt immer noch in der Alltagswelt und wirst beschallt. Mit Kopfhörern schwebst du quasi in anderen Sphären.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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17.05.2020 - 11:21 Uhr
Ich bin in meiner Wohnung eigentlich nicht in der Alltagswelt.
Sehe das zudem nicht als entweder/oder, sondern als sowohl/als auch.

Onkelz4Ever

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Registriert seit 03.03.2017

17.05.2020 - 11:22 Uhr
Hobby: "quasi in anderen Sphären schweben"...

Der Wanderjunge Fridolin

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Registriert seit 15.06.2013

17.05.2020 - 12:10 Uhr
Alben, die mir richtig viel bedeuten, höre ich mir fast ausnahmslos nur über Schallplatte an. Da möchte ich das haptische Erlebnis, das Knistern, ein Lyrics Sheet in der Hand halten.

Ist aber nur meine persönliche Herangehensweise.

Given To The Rising

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Registriert seit 27.09.2019

17.05.2020 - 12:12 Uhr
"Ich bin in meiner Wohnung eigentlich nicht in der Alltagswelt."
Aha, ein Nerd-Zimmer. Fotos?

Nele

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Registriert seit 03.05.2020

17.05.2020 - 13:46 Uhr
Das finde ich ja spannend, ich höre seit Jahren hauptsächlich mit genau denselben Beyerdynamic Kopfhörern wie Hoschi sie hat (ich habe zugegeben gar keine Ahnung von sowas) und selten über Boxen. Aber vor allem deswegen, weil ich die vierbeinigen Mitbewohner nicht andauernd quälen möchte – und auf andere Menschen nehme ich auch ein bisschen Rücksicht ;)

Ich dachte immer, ich verpasse da was, wenn ich nur über Kopfhörer höre. Dann bin ich ja beruhigt, dass es offensichtlich doch nicht so eindeutig ist. Immerhin geht es mir auch so, dass ich es mag, wenn ich sonst nicht mehr viel von draußen höre (auch nicht die Türklingel ;). Zumindest wenn ich hauptsächlich Musik hören will und sie nicht nebenbei höre.

Und ich mag tatsächliche den Klang aller Tool Alben über meine Kopfhörer und müsste jetzt nochmal durchhören, um sagen zu können, ob mir da irgendwas negativ auffällt.

hos

Postings: 577

Registriert seit 12.08.2018

17.05.2020 - 18:29 Uhr
"Produktionstechnisch muss ich meinen Vorpostern widersprechen. Finde sie um Längen besser als auf einer Aenema"

ich weiss garnicht wie ich es ausdrücken soll, weils irgendwie schwer zu verstehen und merkwürdig klingt:

Imho ist die Produktion von Baressi so brilliant gut, dass sie schon wieder scheisse ist.

Er nahm der Band irgendwie ihren Zauber, ihr Sound hatte immer etwas träumerisches, nicht greifbares, geheimnisvolles, gefährliches, rauhes. Und das geht den Baressi Produktionen irgendwie völlig ab und ist auch ein Punkt, der mir mit den letzten beiden Albem bei Tool fehlt. Ja, der Sound ist druckvoll, fett, alle Instrumente klar und sauber im Raum und deutlich zu unterscheiden. Es ist greifbarer geworden und irgendwie wirkt sich das nicht gerade vorteilhafter aus.

Fiep

Postings: 288

Registriert seit 29.04.2014

17.05.2020 - 22:36 Uhr
Ich will bei produktion garnicht über "besser" oder "schlechter" reden. Es ist immer noch top produktion...
aber einerseits trifft das davor mehr meinen geschmack, baressis wirkt mehr...rock?

2. finde ich das sie die musik nicht wirklich unterstützt.

Genauso wie albini für neurosis essentiel geworden ist um ihren sound einzufangen, aber für andere bands unbrauchbar währe.

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