Tool - Fear inoculum

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Eurodance Commando

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01.10.2019 - 14:33 Uhr
Schon kurios, was Tool jedesmal für Diskussionen über Hörgewohnheiten hervorrufen, dabei handelt es sich doch "nur" um das neue Album irgendeiner Band.

HELVETE II

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01.10.2019 - 14:47 Uhr
Man kann natürlich gerne darüber überrascht sein, dass in einem Musikforum über Musik diskutiert wird. Wer hätte das gedacht?

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 26.02.2016

01.10.2019 - 15:37 Uhr
Sehr schöner Post von Watchful_Eye.

Hinzu kommt für viele der Nostalgie-Faktor, da Tool für viele eine Einstiegsband waren, die zeigten, zu was Musik in der Lage ist.

Ich habe zu der Zeit von "Lateralus" ziemlich ausschließlich Rock und weniger extremen Metal gehört und für mich war Tool damals tatsächlich eine Band, die mich sowohl durch ihr Können als auch durch ihr mysteriöses Auftreten unglaublich fasziniert hat.
Zeiten ändern sich eben. Mittlerweile höre ich (wieder) viel poppigere und gleichsam viel extremere Sachen, dazu noch deutlich mehr Genres, so dass Tool da einfach nicht mehr so herausstechen. Diesen Anspruch aber eben mit Eingängig-/Zugänglichkeit verbinden und dazu Songwriting auf hohem Niveau zu betreiben, das schaffen sie schon sehr gut.

Corristo

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02.10.2019 - 00:33 Uhr
"...weswegen eine nicht unerhebliche Zahl an Leuten scheinbar keinen über Tool hinausgehenden Forscherdrang entwickelt hat"

Bei mir eher im Gegenteil. Für mich war eher die Frage, ob ich mich für den neuen Tool-Release noch so begeistern können würde wie früher, eben weil man inzwischen schon weitaus krasseres und abseitigeres Zeug gehört hat. Grade hab ich schon z. B. wieder mal, wo es wieder düsterer und herbstlicher wird, die Sumac von letztem Jahr im Player. Fiel mir auch grade auf, dass das ja auch ein ziemlicher Brocken war, den ich mir nicht wirklich erschlossen habe. Auch bei den Hinweisen von Sroffus auf "Avantgarde Metal" muss ich ein bißchen schmunzeln. Ihr seid sicherlich nicht die Einzigen hier im Thread, die Musik kennen, mit denen man jeden unbedarften Mainstreamhörer in Angst und Schrecken versetzen könnte. :) Aber Tool darf ja ruhig trotzdem noch einen besonderen Stellenwert haben.

fuzzmyass

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02.10.2019 - 12:23 Uhr
Die Diskussion ist schon witzig. Wieso sollte man bei Musik hauptsächlich den Faktor Komplexität gewichten? Ist denn komplex immer gleich gut/berührend bzw. automatisch "besser"? Das liegt doch im Ohre des Zuhörers. Es gibt auch Musik, die simpel ist, aber trotzdem berührt. Durch Energie, Dringlichkeit, Groove, Riffs, Lyrics, you name it... und es gibt auch deutlich komplexere Geschichten als Tool... und kann man nicht als Zuhörer sowohl simpel als auch komplex genießen je nach Moment/Stimmung? Warum immer entweder oder? Man kann doch z.B. sowohl Tool als auch Oasis berührend finden (OK, ich nehme mich hier selbst als Beispiel).
Ich finde es etwas komisch, wenn man nicht verstehen kann, dass nicht jeder nur nach mehr Komplexität in der Musik strebt.

Mayakhedive

Postings: 1055

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02.10.2019 - 14:01 Uhr
Vor allem würde ich dann nur noch recht wenige Bands gut finden, weil ich für alle, die unter der aktuell gültigen Komplexitäts-/Härtemesslatte liegen keine Begeisterung mehr aufbringen könnte.

Ich höre aber vielleicht mittlerweile auch nicht mehr besonders kopflastig bzw. analytisch.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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02.10.2019 - 14:34 Uhr
Für mich geht es beim Musikhören primär um die Stimmung, in der ich bin, bzw. in die ich mich versetzen will. An manchen Tagen höre ich ABBA, an anderen Black Metal. Komplexität sorgt dafür, dass das analytische Hören mehr Spaß macht, aber selbst ein auf den ersten Blick primitiver Song wie "S.O.S." von ABBA besitzt immense kompositorische Raffinesse. Gerade bei Popsongs geht es ja darum, mit möglichst effizienten Mitteln maximale Eingängigkeit zu erzielen. Ich glaube, dass in solchen Debatten die uralte (und grauenhafte) Trennung zwischen E- und U-Musik noch durchschimmert. Musik soll in erster Linie Spaß machen und das Leben bereichern. Und wenn mir nach Schostakovitsch ist, dann höre ich eben den.

Cade Redman

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Registriert seit 14.02.2018

02.10.2019 - 17:21 Uhr
Genau. Man hört das auf was man Bock hat und fertig.

Cade Redman

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Registriert seit 14.02.2018

02.10.2019 - 17:48 Uhr
Ich bin in dem Genre, in dem sich Tool befinden, nicht gerade zu Hause. Ein Interesse, besonders "anspruchsvolle" Rockmusik zu hören ist nicht vorhanden. Ich hatte nach all den Jahren Pause einfach große Lust Mal wieder Tool zu hören. Es ist im Grunde genommen einfach nur großartige Rockmusik

Cade Redman

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02.10.2019 - 18:51 Uhr
Würde gerne "anspruchsvoll" durch "komplex" ersetzen. Künstlerischen Anspruch sehe ich ja nicht negativ.

AVMsterdam

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02.10.2019 - 19:46 Uhr
Wenn Komplexität der einzige Wert von Musik wäre, müssten wir längst alle auf europäische Klassik umgestiegen sein, denn selbst die anspruchsvollsten Prog Metal-Bretter sind Kindergeburtstags-Liedchen gegen z. B. Bach oder Schönberg.

Given To The Rising

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02.10.2019 - 20:02 Uhr
Ich denke, dass der Mensch hin und her gerissen ist zwischen Anspruch auf der einen Seite (Dissonanzen, evtl. Polyrhythmen), so dass einem die Musik nicht nach dem zweiten Mal auf den Wecker geht und Harmonie auf der anderen Seite, Dinge, die man schön findet, die eine Ausstrahlung besitzen und die durchaus auch einfach gestrickt sein können (Post Rock z.B.). Für mich muss ein Mindestmaß von beidem erfüllt sein um mich zu bewegen.

Onkelz4Ever

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02.10.2019 - 21:00 Uhr
Hat hier irgendjemand behauptet, dass "komplexere" Musik in ihrem Kunstwert über der von Tool steht bzw. dass Komplexität irgendein Indikator für Qualität bei Musik sei oder worin besteht der Anlass für diese Diskussion?

nörtz

User und News-Scout

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02.10.2019 - 21:43 Uhr
Frag mich eher, ob Peter Wackels Musik schlechter als Beethovens Neunte oder Tool ist? Wer will sich anmaßen, das beurteilen zu können?

Cade Redman

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Registriert seit 14.02.2018

02.10.2019 - 22:47 Uhr
Meiner Empfindung nach ist Tools "Pushit" (Salival-Version) der Gipfel dessen, wozu epische/komplexere Rockmusik in der Lage ist, ohne in störender Weise anstrengend zu wirken.

The MACHINA of God

User und Moderator

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02.10.2019 - 22:47 Uhr
Schönes Posting von Watchful_Eye. Dem kann ich nur so zustimmen.

Hab es immer ncoh nciht hinbekommen, mal was ausführlicheres zum Album zu schreiben. Muss ich die Tage mal machen.

eselhudi

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03.10.2019 - 17:13 Uhr
hat der musikexpress fear inoculum mal reviewt?

velvet cacoon

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03.10.2019 - 18:15 Uhr
am Wochende gibts dann den 10.Durchlauf, aber iwie gibts nach jedem Lauf kleine Veränderungen im Songranking, momentan so

1.Invincible
2.Culling Voices
3.Fear Inoculum
4.Pneuma
5.7empest
6.Descending

weiterhin alle Songs 10/10.

MasterOfDisaster69

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03.10.2019 - 18:52 Uhr
Visions AdM mit Durchschnitt 8/12

keenan

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Registriert seit 14.06.2013

03.10.2019 - 20:14 Uhr
Amazon hat die platte momentan "neu" für knappe 70 euro!

Rote Arme Fraktion

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04.10.2019 - 06:16 Uhr
Und wann erscheint die Vinyl-Ausgabe?

Hoschi

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04.10.2019 - 10:31 Uhr
@RAF

Würde mich auch interessieren.
Hoffentlich ohne Interludes(kotz).
CCT können sie von mir aus auch weglassen :)
Das Teil nervt nur noch.

Autotomate

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04.10.2019 - 11:48 Uhr
Bei 25music in Hannover stand neulich "LP: Dez. '19" am CD-Stapel. Hab aber nicht gefragt, woher sie das wissen...

Rote Arme Fraktion

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04.10.2019 - 11:50 Uhr
Weihnachtsgeschäft würde aus unternehmerischer Sicht Sinn machen.

Ich hätte nur gerne schon ein genaues Datum. Einfach für die Vorfreude.

velvet cacoon

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Registriert seit 31.08.2019

06.10.2019 - 18:39 Uhr
10.Durchlauf beendet, den Nächsten gibts am kommenden Wochenende.
Wenn ich die Routine durchhalte, komme ich von der 10/10 nicht runter.
Alle 6 Songs weiterhin 10/10.
CCT sehe ich als Interlude 7/10.

Autotomate

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Registriert seit 25.10.2014

07.10.2019 - 12:42 Uhr
Hab's am Wochenende auch wieder gehört. Eigentlich steigt mit jedem Durchlauf der Anreiz, es möglichst bald wieder anzumachen, was vermutlich so lange anhält, bis ich endlich auch 7empest geil finde. Mit dem komme ich nämlich (bislang?) nicht so klar. Ob es daran liegt, dass mein Aufmerksamkeitsbudget bei dem Song schon aufgebraucht ist, oder daran, dass ich kein Kenner und Fan der alten Tool-Alben bin, weiß ich nicht. Vielleicht turnt mich CCT auch zu sehr ab^^

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

08.10.2019 - 00:02 Uhr
Ich finde "CCT" vor "7empest" weiterhin komplett deplatziert. Wenn man es weglässt, wird der Übergang von "Culling voices" zu "7empest" deutlich flüssiger. "CCT" passt mMn stimmungstechnisch nicht wirklich auf das Album. Fand es die ersten Durchgänge noch unterhaltsam - v.a. auf Kopfhörern - mit der Zeit wird es aber nervig. Und so abgedreht ist es im Kern halt auch nicht, es fängt sehr cool an und wird dann ein Duell zwischen dem Oktopus und seinem Sequencer. Meins ist das nicht.

Underground

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Registriert seit 11.03.2015

08.10.2019 - 10:36 Uhr
https://www.reddit.com/r/RecordStoreDay/comments/d1sdc4/tool_rumors_for_rsdbf_2019/

Kernone

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08.10.2019 - 17:43 Uhr
So, jetzt geb ich noch mal meinen Senf zum neuen Album ab:
Fear Inoculum -
Gemeinsam mit "The Grudge" ihr bester Opener. Ich finde ihn sehr abwechslungsreich, ohne davon überfordert zu werden. Der äußerst behutsame Aufbau des Songs und die daraus entstehende Stimmung wirkt auf mich geheimnisvoll und bisweilen sogar etwas beängstigend. Adams erste, angenehm zurückhaltende Riffs, heben den Song und die anschwellende Dramatik auf den ersten Höhepunkt zu ("Exhale,Expel"). Wunderbar. Maynards facettenreicher Gesang sticht absolut heraus. Den am wenigsten von allen Songs experimentell ausufernden Mittelteil finde ich sehr gelungen (vor allem den geradlinigeren Takt und den "Excersize-Teil"). Der Song nimmt Fahrt auf und breitet sich auf eine gewisse Weise aus. Und hinterlässt am Ende mächtig Eindruck.
10/10

Pneuma:
Momentan mein Lieblingssong. Ein mächtiges Rhythmus-Monster mit einem brillianten Danny Carey. Was er in diesem Song abliefert ist schlichtweg ein Meisterwerk. Gänsehaut-Momente en masse, vor allem an den Stellen, an denen der Song nach vertrackten und scheinbar gegenläufigen Rhythmusmustern wieder und wieder zurück kommt. Ein Brett von einem Song. Könnte nochmal 5 Minuten so weitergehen...Hach
10/10

Invincible und Descending gibt es dann morgen...
...und ja, ich sehr (bzw.höre) nicht alles rosarot an diesem Album. Aber der Start mit Fear Inoculum und Pneuma nötigt mir großen Respekt ab und gefällt absolut.

velvet cacoon

Postings: 51

Registriert seit 31.08.2019

08.10.2019 - 19:19 Uhr
ooh, macht mir da jemand meine 10/10 streitig, bislang bin ich doch weit und breit der Einzige mit der Wertung.
Es bleiben ja noch 4 Songs, bin gespannt.

Given To The Rising

Postings: 205

Registriert seit 27.09.2019

08.10.2019 - 19:21 Uhr
Bei mir haben nur der Titeltrack und Culling Voices keine 10/10, der Rest schon. CCT zählt nicht.

velvet cacoon

Postings: 51

Registriert seit 31.08.2019

08.10.2019 - 19:26 Uhr
4x10/10 ist schon ne Hausnummer.
wer bietet mehr?

Rote Arme Fraktion

Postings: 2767

Registriert seit 13.06.2013

09.10.2019 - 08:30 Uhr
Bei mir sind 2 10/10 Songs drauf.

Pneuma und Invincible

Wobei Invincible auch in den Top 3 der letzten 10 Jahre drin ist. Für mich sogar der Beste Tool-Song aller Zeiten.

Die restlichen "richtigen" Songs sind aber alle bei 9 bis 9,5.

Kernone

Postings: 83

Registriert seit 05.04.2018

09.10.2019 - 11:51 Uhr
So, weiter geht's:

Invincible -
Für mich der Mount Everest unter den Tool-Songs. Majestätisch, über alles erhaben, Tool in Reinform. Während des Songs möchte man ständig seine Anlage lauter und lauter drehen. Geht's euch auch so?
Die wunderschöne Gitarrenmelodie zu Beginn und das prägnante Bassspiel von Justin gipfeln in dem mit hohem Wiedererkennungswert ausgestatteten und wunderbaren Refrain Maynards ("Warriors struggling to remain consequentual/relevant"). Die anfängliche Schüchternheit des Songs weicht immer mehr einer bedrohlichen Kulisse. Wie dann der Song so ab Minute sieben bis auf ein fettes Riff runtergefahren wird, sich Schicht für Schicht wieder aufbaut und zu einem epischen Finale gelangt, ist schlicht und einfach fantastisch. Knapp 13 Minuten Gänsehaut.
10/10

Descending -

Für mich der schwächste Song des Albums. Wenn man im diesem Zusammenhang überhaupt von schwach reden kann. Der Beginn und der Aufbau des Songs wirkt auf mich etwas uninspiriert und etwas unausgereift. Das zieht sich über längere Abschnitte so hin, wobei es immer wieder Passagen gibt, die mich begeistern (etwa die sich auftürmenden Parts in der Mitte des Songs und zum Ende hin). Adams Solis finde ich hier etwas zu pathetisch und aufgesetzt. Ein richtiger Fluss, wie in den anderen Songs, kommt nicht zustande. Aber das ist mein Empfinden und wahrscheinlich jammern auf hohem Niveau.
7/10

Culling Voices -

Anfangs der meist unterschätzte Song des Albums. Er wächst aber bei jedem weiteren Hören mehr und mehr. Diese niedliche, kleine Gitarrenmelodie sowie Maynards engelsgleicher Gesang offenbaren den wahrscheinlich intimsten jemals eingespielten Songabschnitt, den die Band auf Platte gebracht hat. Scheinbar einfach und wenig vertrackt, was dem Song (und dem Album) sehr gut steht. Kopfhörersong, Augen schließen. Dies geht so lange gut, bis die Melancholie des Songs von Adam und Danny weggefegt wird und man mit weit aufgerissenen Augen die Luftgitarre schwingt.
9/10

7empest -

Der härteste und facettenreichste Song des Albums
Knapp 16 Minuten, die man sich erarbeiten muss. Die Frage ist: Wie schreibt man solche Songs? Tool schaffen es tatsächlich, dass man den roten Faden während dieses Monstrums nie ganz verliert (auch wenn es mir anfangs während der 4 1/2-Minuten Soloeinlage von Adam schwer fiel). Hier sind Emotionen, Wut, vertrackte Rhythmen und harte Riffs angesagt, wie zu besten Lateralus-Momenten.
Man muss den Hut vor diesen Musikern ziehen, wie sie miteinander harmonieren. Allerdings gibt es auch ein wenig Kritik:
Adams Soloeinlage wirkt etwas selbstverliebt, und auch den Songtitel "7empest" anstatt "Tempest" zu nennen, finde ich etwas albern. Auf die 7er-Takte hätte man nicht unbedingt speziell hinweisen müssen, weil es auch eigentlich nicht wirklich interessiert.
9/10

Artwork/Preis:

Sehr gelungen und absolut hochwertig. Ein 4K-Video in eine CD-Verpackung einzubauen habe ich noch nirgends gesehen und verdient meinen Respekt. Das Booklet und das gesamte Artwork (bis vielleicht auf das Cover selbst)
wirken sehr hochwertig und künstlerisch wertvoll. Da kann jeder hineininterpretieren, was er mag. Es passt auf jeden Fall zur Mystik um die Band.
Den Preis für das Package empfinde ich als mindestens 20 € zu teuer, und das es keine "normale" Version der CD gibt ist schade. Das ist auf jeden Fall diskussionswürdig.
9/10

Fazit:

Tool haben abgeliefert - und das nach 13 Jahren des Wartens. Ein wunderbares Album, das atmet, der Musik Zeit und Raum lässt und in der man sich verlieren kann. Und das unverkennbar nach Tool klingt. Was will man mehr!?

Gesamteindruck 9/10

Watchful_Eye

User

Postings: 1634

Registriert seit 13.06.2013

09.10.2019 - 12:10 Uhr
Es ist witzig, wie die Fans von "Invincible" stets "Descending" eher schwach finden und umgekehrt. Und das sogar noch aus den etwa gleichen Gründen ("zieht sich", nicht koheränt, wirkt von anderen Songs abgekupfert). Ich bin, wie gesagt, im "Descending"-Lager. ;-)

Web2.0

Postings: 98

Registriert seit 09.10.2019

09.10.2019 - 12:13 Uhr
Ungehört gebe ich 4/10. Was für ein unzeitgemäßer Mist.

Tool ist ein musikalisch herausgebrüllter

PENIS

bzw wie Tool es ausdrückt

STINKFIST

Given To The Rising

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Registriert seit 27.09.2019

09.10.2019 - 12:18 Uhr
Schöne Analyse. Descending ist aber einer der stärksten Tracks mit einem extrem starken Gesangspart. Der Song ist extrem traurig und ist wahrscheinlich daher nicht für jede Stimmungslage gemacht, aber das Riff um 10:52 ist echt wunderschön im Gegensatz zum Ende von Invincible, das mir zu einfach ist.

Eurodance Commando

Postings: 181

Registriert seit 26.07.2019

09.10.2019 - 12:19 Uhr
Ich würde keinen Song besonders hervorheben, klar sieht man dann die "Schwachstellen". Wenn ich das Album höre, dann läuft es meistens auf den kompletten Durchlauf hinaus und das macht alles einen sehr homogenen Eindruck, wenn man mal die Interludes außen vor lässt. Es ist schon irgendwie ein "Jam-Album", was ja aber im Kontext schon mal was anderes, was neues im Toolschen Klangkosmos darstellt. Gerade diesen Aspekt finde ich an diesem Werk so schön.
Und das wichtigste: Man verliert nicht die Lust es immer und immer wieder zu hören. Das rechne ich der Band hoch an. Es fügt sich in der Diskographie nahtlos ein, wie ein logischer nächster Schritt, der halt nur eben sehr lange gebraucht hat.

Web2.0

Postings: 98

Registriert seit 09.10.2019

09.10.2019 - 12:20 Uhr
Given To The Rising
09.10.2019 - 12:18 Uhr
Schöne Analyse.

Bittebitte. Keine Ursache.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 3716

Registriert seit 26.02.2016

09.10.2019 - 12:25 Uhr
Ich finde "Descending" auch besser als "Invincible" (der für mich mit dem Titeltrack der schwächste Longtrack ist).

Given To The Rising

Postings: 205

Registriert seit 27.09.2019

09.10.2019 - 12:25 Uhr
Oh scheiße. Hier posten alle viel zu schnell. Bezieht sich natürlich auf Kernone. ;)

Mann 50 Wampe

Postings: 70

Registriert seit 28.08.2019

09.10.2019 - 17:02 Uhr
Ganz klar: Mich packt das Ding nicht wirklich, über weite Strecken eher langatmig bis langweilig. Aber ich habe ja 13 Jahre Zeit mich da reinzuhören.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 17567

Registriert seit 07.06.2013

09.10.2019 - 21:18 Uhr
Mann ey, ich will mal ne längere Rezi schreiben und auch mal Felix' Rezi lesen, aber ich komm einfach nicht.
Deshalb erstmal kurz:
8,5/10 und damit eine milde Enttäuschung, für mich knapp hinter "10.000 days" und deutlicher hinter den anderen beiden der großen Alben.

Mehr dazu irgendwann. :D

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