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Science Fiction - Literatur, Film, TV

User Beitrag
manassas
18.02.2009 - 13:57 Uhr
Ich habe mit Erstaunen festgestellt, dass es noch keinen SF-Thread gibt. Da ich grosser Fan derselben bin, eröffne ich hiermit einen.
Dabei bitte kein Diskussion über die Schreibweise: Science Fiction, Science fiction, science fiction, Sci-fi, etc.
Ansonsten, auf geht's, möge die Macht mit Euch sein.
brny
18.02.2009 - 14:01 Uhr
super, bin ich der erste der "LEM" rufen darf?
Gabi
18.02.2009 - 14:08 Uhr
Die letzten 20 Minuten von Jazzclub sind auch Science Fiction.
U.R.ban
18.02.2009 - 14:09 Uhr
Das Theaterstück Hotel zu den zwei Welten von Eric-Emmanuel Schmitt ist super!
brny
18.02.2009 - 14:19 Uhr
@gabi:
seien wir ehrlich: der ganze helge-kosmos, von der Omma bis zum Orang-Utan-Klaus, ist science-fiction :-)
aushilfs-third
18.02.2009 - 14:19 Uhr
i robot von asimov ist ja standard

die Drei Gesetze der Robotik:

1. Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen.
2. Ein Roboter muss den Befehlen eines Menschen gehorchen, es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum ersten Gesetz.
3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem Ersten oder Zweiten Gesetz widerspricht. [2]
manassas
18.02.2009 - 14:22 Uhr
Standard in der SF, aber nicht bei Terminator.
raven-turd
18.02.2009 - 14:24 Uhr
sowohl als auch, korrekt.
Stinnes
18.02.2009 - 14:37 Uhr
Filme:
Terminator (die ersten beiden), Stalker, Solaris (aber der alte von Tarkowski), Strange Days 12 Monkeys, eine Sequenz bei Leben des Brian...
Texte:
Alles von den Brüdern Strugatzki und den schon empfohlenen Lem.
Das fällt mir spontan ein.
Dr. Finkspatz
18.02.2009 - 14:41 Uhr
Der Thread "Gibt es Leben im Inneren der Erde?"
indie spast
18.02.2009 - 15:35 Uhr
ich empfehle dir den film "die matrix" aber nur den ersten teil schauen weil teil 2 und 3 war sellout kacke mit 0 indie-credibility.
Max Power
18.02.2009 - 16:55 Uhr
Philip K. Dick muß ebenso genannt werden. Die drei Stigmata des Palmer Eldritch und Ubik sind genial. Die Verfilmungen von Dick-Büchern sind dagegen nicht so pralle (abgesehen von Blade Runner und A Scanner Darkly)
Die Hyperion-Saga von Dan Simmons ist auch noch ein Favorit von mir, eine sehr epische Space Opera.
Im Film Bereich fallen mir noch spontan Alien und 2001 ein. Und Dark City sollte man der Matrix vorziehen.
humbert humbert
18.02.2009 - 17:44 Uhr
Hat eigentlich irgendwer mal den komplette Dunezyklus von Franke Herbert gelesen? Habe nämlich den ersten Roman bei mir rumliegen.
manassas
18.02.2009 - 17:50 Uhr
@Dr.Finkspatz: Ja, Reise zum Mittelpunkt der Erde, klassischer 50-Jahre-SF-Film nach Jules Verne. Da gibt's definitiv Leben. The Core kann da nicht mithalten.
manassas
19.02.2009 - 12:04 Uhr
Ich persönlich empfehle als Einstieg Verne und Wells im Literaturbereich. Zum Sehen: die Arnold-Filme, Planet der Affen, 2001, Andromeda Strain (sehr gute Buchvorlage von M. Crichton übrigens), Westworld. Star Wars kennt eh jeder.
DDing
19.02.2009 - 12:23 Uhr
Bester SF-Film aller Zeiten: Blade Runner!

...auch weil 2001 "nicht bloß" Science Fiction ist.

Star Wars ist übrigens Müll. Egal, ob alt oder neu.
Max Power
19.02.2009 - 13:23 Uhr
Blade Runner auch nicht ;)
Das macht doch gute Science Fiction erst richtig gut.
XTRMNTR
19.02.2009 - 13:40 Uhr
Bücher von Alastair Reynolds sind auch tolle Science Fiction.
Robi-Wan
19.02.2009 - 13:51 Uhr
wieso finde ich "Blade Runner" nur so schlecht. Und das, obwohl ich SF-Fan bin.
humbert humbert
19.02.2009 - 13:53 Uhr
Dune scheinen wohl nicht so viele gelesen zu haben.
DDing
19.02.2009 - 14:11 Uhr
@Robi-Wan: Mit oder ohne Voice-Over gesehen?
manassas
19.02.2009 - 15:32 Uhr
@humbert: Sechs Bände plus Ableger sind auch reichlich happig. Ich empfehle von Herbert die Hellstrom-Chroniken. Passend dazu: Phase 4, einer der besten SF-Filme aller Zeiten.
humbert humbert
19.02.2009 - 17:30 Uhr
@ manassas
Aber gerade bei Dune liegt der Reiz doch in dem riesigen Umfang.
manassas
19.02.2009 - 18:08 Uhr
Schon korrekt. Aber die Tatsache, dass die Bände alle zusammenhängen, schreckt mich ab. Der lose Zusammenhang bei Asimov's Werk ist mir lieber.
manassas
06.05.2009 - 12:37 Uhr
So: ich will auch 'ne Liste.
Die fünf besten SF-Filme.

Mein Ranking:

2001
Uhrwerk Orange
Blade Runner
Andromeda Strain
Matrix I
Srill
06.05.2009 - 16:10 Uhr
Au, schwer! Spontan verzählt vielleicht so:

2001
Matrix
Solaris (Tarkowski)
12 Monkeys
Blade Runner
Phase 4

Mir ist gerade ein Film eingefallen, den ich als Kind gesehen habe, und der mich einigermaßen beeindruckt hat. Es ging da um einen Typen, der kraft seiner Gedanken Katastrophen, z.B. einen Flugzeugabsturz auslösen konnte und dies auch tat. Die "Anderen" haben versucht ihn davon abzuhalten, was ihnen aber bis zum unhappy end nicht gelungen ist.

Weiß jemand, wie dieser Film heißt?
manassas
06.05.2009 - 16:13 Uhr
"The Medusa Touch", dt. Der Schrecken der Medusa, mit R. Burton und Lino Ventura.
Höhepunkt ist die einstürzende Kathedrale, erschreckend das Ende.
Srill
06.05.2009 - 16:21 Uhr
Ah ja, danke. Nicht unbedingt Science Fiction, aber cooler Film (zumindest für Kinder :)
Srill
06.05.2009 - 16:54 Uhr
Da kann ich ja gleich noch ne Liste derjenigen Science Fiction Filme nachschicken, die mich als Kind am meisten beeindruckt haben:

Die Körperfresser kommen (1978)
Die unglaubliche Geschichte des Mister C.
Tarantula
Planet der Affen (1968)
Soylent Green
Das Philadelphia Experiment
manassas
06.05.2009 - 16:58 Uhr
Dabei sind das alles Klassiker, die mich auch jetzt noch begeistern.
Soylent Green beruht auf dem Roman NY 1999, ein ziemlich frustrierendes Zukunftsbild einer überbevölkerten Welt.

Die Jack Arnold-Filme (Mr. C und Tarantula u.a.) waren früher Dritte-Programme-Standard.
Srill
06.05.2009 - 17:07 Uhr
Ich finde die heute auch immer noch sehr gut. Aber die weiter oben stehende, "erwachsene" Liste hätte mich als Kind vermutlich weniger begeistert.
manassas
06.05.2009 - 17:12 Uhr
Leichter Stoff ist das nicht.
Stalker wäre auch noch zu nennen.
Srill
06.05.2009 - 17:34 Uhr
Ich habe mal den Roman, nach dessen Motiven der Film entstanden ist gelesen ("Picknick am Wegesrand" von den Strugazkis - auch empfehlenswert), den Film selber aber bisher nicht gesehen. Solltre ich wohl mal nachholen, was?
manassas
06.05.2009 - 17:39 Uhr
Ich kenne nur den Film. Der ist schon empfehlenswert, man sollte allerdings in der Stimmung sein, da ja nicht viel "passiert".
Eben sehr dialoglastig und philosophisch, was an Solaris erinnert. Da kenne ich allerdings auch das Buch und die Verfilmung ist fast 1 zu 1.
8hor0
06.05.2009 - 17:58 Uhr
als sf-fan sollte man sich die re-imagined series 'battlestar galactica' ansehen.
logan
06.05.2009 - 21:53 Uhr
Aus meiner Sicht unumgänglich sind die folgenden Werke...

Alex Proyas:
^ "I, Robot" (Film).

Andrei Tarkowski:
^ "Stalker" (Film).

E. M. Forster:
^ "The Machine Stops".

George Orwell:
^ "Nineteen Eighty-Four".

H. G. Wells:
^ "The War In The Air".

John Carpenter:
^ "Dark Star" (Film).
^ "They Live" (Film).

Kurt Vonnegut:
^ "Slaughterhouse-Five, or: The Children's Crusade. A Duty-Dance With Death".

Philip K. Dick:
^ "We Can Remember It for You Wholesale".

Ray Bradbury:
^ "The Martian Chronicles".

Richard Fleischer:
^ "Soylent Green" (Film).

Ridley Scott:
^ "Blade Runner" (Film).

Stanisław Lem:
^ "Being Inc.",
^ "Der Unbesiegbare",
^ "Professor A. Donda",
^ "Solaris",
^ "Summa technologiae",
^ "Vom Nutzen des Drachens".
(Lems "Der Futurologische Kongress" soll übrigens dieses Jahr verfilmt werden; das könnte deutlich besser werden als "Matrix" und "Equilibrium".)

Stanley Kubrick:
^ "2001: A Space Odyssey" (Film).

Terry Gilliam:
^ "Brazil" (Film).

Thomas Morus:
^ "Utopia".
napoleon dynamite
06.05.2009 - 23:27 Uhr
foundation trilogie?
logan
07.05.2009 - 00:04 Uhr
Noch nicht gelesen.
Marx und Lenin
07.05.2009 - 12:26 Uhr
Ist Thomas Morus der Beginn der SF ? Ich würde "bewusste" SF erst Mitte des 19ten JH beginnen lassen.
Frage
07.05.2009 - 12:30 Uhr
Sag mal logan hast du die Sachen im Orginal in Englisch gelesen oder die Übersetzung ?
Paule
07.05.2009 - 12:43 Uhr
Also ich fand von Philip J. Dick bisher alles prima, was ich gelesen habe: The Man in the high Castle, The Three Stigmata of Palmer Eldritch, Do Androids dream of electric sheep? und Ubik. Gibt es in so einem schicken Sammelband zusammen.

Obwohl man mich dafür steinigen wird: Mir gefiel auch die "Dune"-Verfilmung von Lynch sehr gut
manassas
07.05.2009 - 12:51 Uhr
Wenn sich mal einer wie Jackson dranmachen würde, Dune zu verfilmen, könnte das genial werden.
Mendigo
07.05.2009 - 13:32 Uhr
puhuh, lieblingsfilme womöglich in etwa so:

Blade Runner
Alien (jaja, dieser Ridley Scott - der sollte sich wieder mal auf seine anfänge zurückbesinnen ^^)
Dark City (ist das eigentlich Science Fiction? ich nehms mal an)
Minority Report (schwerstens unterbewertet in meinen augen)
Brazil


bücher vielleicht so:
William Gibson - Neuromancer (die zwei anderen teile liegen zwar bei mir herum, bin aber noch nicht zum lesen gekommen)
Neal Stephenson - Snow Crash
Stanislav Lem - Robotermärchen (hehe^^)
Kurt Vonnegut - Slaughterhouse-Five
Thomas Pynchon - Gravity's Rainbow (wieder die frage, ob das wirklich Science fiction ist? groß ist es auf jeden fall)
George Orwell - 1984 (auch nicht wirklich das was ich mit "science fiction" verbinde, aber was solls, ein grandioses buch ist es)

...vom herrn dick hab ich zugegebenermaßen noch gar nichts gelesen. muss ich wohl schnell nachholen, wenn zwei meiner lieblingsfilme auf seinen geschichten basieren.
Mendigo
07.05.2009 - 13:36 Uhr
Wenn sich mal einer wie Jackson dranmachen würde, Dune zu verfilmen, könnte das genial werden.

uhuh ich weiß nicht. wenn, dann er. ist zwar lange her dass ich das buch gelesen hab, aber so viel wie Herr der Ringe hat es mir nicht gegeben, also bin ich auch in dem fall ein bisschen am zweifeln.



oh, und bei den filmen muss ich noch das Delicatessen/The City of Lost Children duo hinzufügen.


und ein buch dass ich unbedingt einmal verfilmt sehen möchte, ist Neuromancer. da gabs schon öfters anläufe aber irgendwie ist nie was draus geworden. William Gibson wehrt sich ja anscheinend heftigst dagegen, da die bisherigen verfilmungen seiner geschichten scheinbar grottenschlecht waren, aber in den richtigen händen könnte das buch ganz groß auf der leinwand rüberkommen.
Paule
07.05.2009 - 13:45 Uhr
Und ich hätte noch ne Vonnegut-Anmerkung. Auch wenn natürlich die humane Grundaussage bei Slaughterhouse Five einfach sehr stark ist, kann ich auch "Breakfast for Champions" nur empfehlen.
manassas
07.05.2009 - 13:55 Uhr
Die Zeiten, dass gute SF-Filme - nicht die üblichen Blockbuster und C-Trash-Movies - im TV liefen, sind leider vorbei.
In den späten 70ern, frühen 80ern gabs mal eine Reihe "Der phantastische Film", in der alles lief, was wichtig war/ist:
Slaughterhouse 5, Westworld, Andromeda Strain, Soylent Green, Colossus, Frogs, Phase IV, usw.
Die Archive der Sender sind voll, aber es läuft immer das gleiche. Ich warte z.B. auf die englische Trilogie "das grüne Blut der Dämonen" oder diverse osteuropäische Streifen. Da ist man total unterversorgt.
humber humbert
07.05.2009 - 13:58 Uhr
Die genialste Dune Verfilmung wäre von Jodorowsky gewesen, aber leider ...
manassas
07.05.2009 - 14:44 Uhr
....wäre die von den Zensoren dermassen beschnitten worden, dass der Film höchstens 'ne 3/4 Stunde gedauert hätte.
Anmerkung
07.05.2009 - 17:26 Uhr
Da hier der Name Vonnegut mehrfach gefallen ist, eine kleine Anmerkung: Schlachthaus 5 ist keine SF. Durch die Schrecken des 2. WK und der Erlebnisse in Dresden löst sich für die Hauptfigur Billy die Wahrnehmung von Zeit und Realität auf. Für Vonnegut ist dies quasi die einzige "vernünftige" Reaktion auf das Grauen, welches Krieg bedeutet. Die Ausserirdischen, die da ja auch auftauchen, sind hierfür nur ein Symbol.

Würd ja auch keiner auf die Idee kommen einen Günter Grass in die SF Ecke zu stellen, weil in seinem Roman die Rättin sprechende Ratten und ein Raumschiff vorkommen.
xnx
07.05.2009 - 17:35 Uhr
Ich wundere mich, dass hier noch nicht der Name des Autors Andreas Eschbach aufgetaucht ist.

Unbedingt von ihm lesen: Die Haarteppichknüpfer

Habe selten so einen eindrucksvollen Science Fiction in der Hand gehabt. Wie der Autor auf die abartig perverse Idee mit den Haarteppichen gekommen ist... unglaublich. Total interessant sind auch die Ideen von Unsterblichkeit, Machtverhältnissen, Gesellschaft und einem unglaublich großen Reich von bewohnten Planeten. Die Dimensionen in denen Eschbach hier denkt, sind im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar.

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