Isis - Wavering radiant

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Klaus

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Registriert seit 22.08.2019

28.09.2020 - 10:30 Uhr
"Muss mich mal in die Sachen hören, die nach Isis kamen.

Ist da was zu empfehlen?"

Nix, was vom Sound her ähnelt.

Ansonsten gab es Ende 2018 eine kleine Live-Minireunion als "Celestial".

Hatte zu dem Album hier damals ein Review geschrieben, Tenor war 7/10, bisschen zu sehr Baukasten und müssen sich was neues einfallen lassen, sonst wird es langweilig. Hat dann nicht geklappt. (wer es lesen möchte, guckt beim eclat magazin)

Zu der Abschiedstour hab ich sie auch noch live gesehen. Das war schon ein guter Abschluss, aber gezündet haben da eben vor allem die alten Tracks, mit dem überragendem Celestial (The Tower) zum würdigen Abschluss.

Den Platz, den Isis hinterlassen haben, haben zumindest bei mir mittlerweile Amenra eingenommen.

Corristo

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Registriert seit 22.09.2016

06.10.2020 - 20:06 Uhr
mit dem überragendem Celestial (The Tower) zum würdigen Abschluss.

Das war letztlich eigentlich sowieso immer mein Lieblingstrack von ihnen! :) Diese Riffs, verdammt. Außerdem ist der Erstling auch mein Lieblingsalbum von ihnen. Der macht mir irgendwie immer wieder richtig Spaß. Obwohl sie da noch nicht so eingegroovt waren wie auf dem Nachfolger hat es für mich irgendeinen besonderen, brachialen Charme. Und für Sludge dennoch bereits recht filigran.

Given To The Rising

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06.10.2020 - 20:42 Uhr
Wirklich? Celestial ist doch eher was für die Groben. Auf den späteren Alben haben sie erst Melodien ausgeprägt. Mein Lieblingstrack wär wahrscheinlich Grinning Mouths, gefolgt von Hym und Syndic Calls.

Corristo

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06.10.2020 - 21:21 Uhr
Celestial ist doch eher was für die Groben.

Du bist bestimmt der größere Isiskenner, aber dennoch möchte ich dir da ehrlich gesagt widersprechen. Der Titeltrack z. B. dauert zehn Minuten, kippt jedoch bereits nach ca. 5 Minuten irgendwie in sowas wie einen Ambient-Teil ab. Und dann machen sie bereits sowas wie sie es auch auf ihren späteren Alben machen, vielleicht noch nicht ganz so ausgefeilt, aber es ist schon ziemlich cool. Über "Glisten" könnte man vielleicht etwas Ähnliches sagen usw. Es dürfte auf jeden Fall wohl letztlich das Album von ihnen sein, was ich wohl am öftesten gehört habe. Ein "ungeschliffener Rohdiamant" oder irgendso ein Scheiß, was ein Musikkritiker wahrscheinlich sagen würde. :)

Und nicht zuletzt schlägt Aaron Turner mit Sumac ja auch tatsächlich eher diese grobere Seite von Isis an.

Fiep

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06.10.2020 - 22:14 Uhr
Ich glaube damit war eher gemeint, das es das sludge lastigste album ist.
Alle danach sind sanfter geworden. Heißt nicht das es nur hau drauf ist, da gab es glaub ich keine veröffentlichung die so war.

Aber Ja: intro, 2. hälfte von celestial (vorreiter von oceanic quasi), glisten in der mitte, swarm reigns in der mitte,...
deconstructing towers ist dann eher was man von Sumac erwartet?
C.F.T. ist wohl ein vorreiter vom In the Absence sound.

Ein top album. Aber trotz der sanfteren parts definitiv ihr gröbstes, wo die dynamik und die abstufungen noch nicht so fein ausgearbeitet wurden.

Von den alben finde ich ja panopticon persönlich das schwächste.
Weder das raue der frühen alben, die melodien der späteren, noch die brutale emotion und athmosphäre von oceanic. Eine mischung aus allen, und ein gutes album... aber eben nicht herausstechend neben dem rest.

Übrigens:
Sgnl>05 EP Hat mit constructing towers einen Top Tire Isis track. Und Celestial (Signal Fills the Void) hätte aufs album gehört für mich, als closer.

Von der Mosquito Control fand ich Hive Destruction noch gut, und Relocating Swarm...aber hier sind sie noch ein gutes stück von ihrer qualität entfernt.

Und Red Sea von der gleichnamigen EP ist noch sehr gut.

Fiep

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06.10.2020 - 22:18 Uhr
Ach JA!

Falls wer an der sanfteren seite interessiert ist, die improvisierte "In the Fishtank 14" mit isis+aereogramme ist definitiv einen versuch wert.

Low Tide ist effektiv ein Isis demo track ohne Arons Gesang.
Delial ist okay, der härtere part der ep.
Stolen, nicht wirklich isis. Aber nett.

Given To The Rising

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07.10.2020 - 08:18 Uhr
Du haat Divine Mother vergessen. Einer ihrer besten Tracks.

Fiep

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07.10.2020 - 11:46 Uhr
Die erwähnten finde ich besser, aber Celestial hätte ruhig als double album mit der EP gleich drauf erscheinen können. Hatten wohl zu viel scheu als debüt album ein Doppel album raus zu bringen. Aber die tracks sind absolut von der gleichen session, und nicht wirklich schlechter. Höchstens vl zu nahe am album stuff.

Klaus

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07.10.2020 - 14:06 Uhr
Das Geschredder am Anfang von Celestial (The Tower) ist bis heute einer meiner Lieblings-Musik-Momente. Wie man ein Album so beginnen und schon so schnell alles abreißen kann - groß!

Given To The Rising

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07.10.2020 - 20:29 Uhr
"Von den alben finde ich ja panopticon persönlich das schwächste."
Mein Herz! Panopticon ist nicht nur Turners Lieblingsalbum, weil es genau Atmosphäre, Melodien und Wall Of Sound vereint.

Fiep

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07.10.2020 - 21:28 Uhr
Hab ich gelesen. Es ist aber auch das, was man am ehesten im ganzen postrock/postmetal gefielde auch bei anderen bands findet.

Ich sag nicht das es schlecht ist. es ist immer noch isis und ein tolles album. Aber da waren sie dem genre klischesound am nähesten, wen auch immer noch besser als die meisten anderen.

Given To The Rising

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08.10.2020 - 08:27 Uhr
Der Klischeesound wurde aber erst nachher etabliert und für mich reicht keines der Alben anderer Post-Metal-Bands mit Ausnahme von Neurosis an Panopticon heran. Cult Of Luna haben auf ihren ersten Alben auch eher diesen Celestial-Sound.

Fiep

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09.10.2020 - 08:59 Uhr
Verständlich. Und geb dir bei "reicht keines der Alben anderer Post-Metal-Bands mit Ausnahme " auch recht.

Mein Weg war Oceanic, In the absence, Panopticon kam danach, und da kannte ich auch neurosis und A Sun that Never Sets/Eye of Every Storm.

Panopticon war danach einfahc nicht mehr so beeindruckend.

Und wie du sagst: der sound des albums wurde sehr kopiert... aber der von In the absence und oceanic wurde weniger kopiert, und wenn dann noch schlechter als der von panopticon.


Immer noch ein absolutes top album. Historisch kontextuell vl auch relevanter als die anderen (wobei ich sagen würde oceanic nimmt ihm die grundlage), aber aus heutiger perspektive finde ich die anderen spannender.

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