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Das Ich, das Jetzt, das Sein und Schein.

User Beitrag
II©h┼ (p.b.m.), anerkanntes Schätzle™
08.12.2008 - 22:13 Uhr

Wie seht ihr es eigentlich, so losgelöst von den alltäglichen Problemen wie der Versorgung der liebgewonnenen Zimmerpflanze?
Ich denke da z.B. an Heidegger, die Rezeption, die sich fast ausschließlich auf _Sein und Zeit_ und die Metaphysik bezieht. Quasi die Erforschung des Existentialismus.
Woher kam ich, wohin gehe ich? Bin ich wirklich _Ich_?
Sagehorn
08.12.2008 - 22:16 Uhr
Hab momentan keine Lust über Heidegger nachzudenken...
Aber Wittgenstein würde seine Grammatik wahrscheinlich größtenteils ablehnen ;-)
Ravenbird
08.12.2008 - 22:19 Uhr
Das ist nicht ganz ohne Aufhebens zu beantworten. Viel stärker als die Immanenz der Gleichzeitigkeit scheint ja schon a priori die Ambivalenz androphonischer Zwölftonmusik zu zerbersten. Jede Zelle ein System als solches, jedes Universum die Überstülptheit der Gießkanne. Wer, und die Frage geht an alle, wollte angesichts der Varianzdichte zielstrebiger Ameisenarmeen widersprechen. Ich weiß es nicht genau...
Khanafist
08.12.2008 - 22:33 Uhr

Alles Gurke. Mit United Nations z.B. werden wir wieder auf unser ursprüngliches Selbst zurückversetzt, ein Katalysator auf die Hardcorestörungen der Gegenwart. Wir brauchen einen neuen Messias, soweit steht es ja eindeutig fest.
Die Katharsis müssen wir von selbst erfahren, gleichwohl von außen, aber ohne jegliche Selbstbezüglichkeit, sondern selbstoffen.
Hemmungen hemmen, meinte schon Goethe - und der wusste schon, wie man Schillers Glocke anpackt!
Sagehorn
08.12.2008 - 22:36 Uhr
Das enthemmt mich z.b. gerade sehr ^^
Der Pragmatiker
08.12.2008 - 22:38 Uhr
Unterm Stricher läuft doch das ganze Leben auf die Frage hinaus:
Lieber die Leichtigkeit des Seins via Pet Shop Boys oder höllische Kopfschmerzen via Tool?
Sagehorn
08.12.2008 - 22:39 Uhr
Vielleicht kommt es aber auch noch drauf an wer es hört bzw hören sollte ^^
DDing
08.12.2008 - 22:40 Uhr
Bei Tool bereitet höchstens die Monotonie in D Kopfschmerzen. :)
festPatte
08.12.2008 - 22:42 Uhr

Mir alles zu rechtslastig. Stand schon so alles in der FAZ. Bourgeoises Zeug! Bäh!
Carla
08.12.2008 - 22:44 Uhr
Huhu, ich bin die Carla. Frischgebackene Theologiestudentin an der Uni Paderborn. Ich grüße alle, die mich kennen. Winke!
Ravenbird
08.12.2008 - 22:46 Uhr
Khanafist du musst gar nicht gross die beleidigte Leberwurst spielen nur weil du nicht verstanden hast was ich sagen wollte!!!! Ich denke, dass die Selbstreferenzialität universell einsetz- bzw. eintauschbarer personaler Zweckgebundenheiten nicht entkräftet werden kann ohne stattdessen halbtrunkener Organisationsproblematiken zum Opfer zu fallen. Regelwidrigkeit hin oder her.
Gaylight
08.12.2008 - 22:47 Uhr
Ihr denkt mir zu trivial und verliert euch dabei in den Ingredienzien der Hülle. Dabei geht es um das grenzende Licht des unbegrenzten Ganzen, die spukhafte Fernwirkung, um es mal banal auszudrücken. Wir müssen zurück, zu einer Servilität der Geistes ohne den Geist, eine Magie der Dilatation ferner neuronaler Netzwerke eines Schöpfergottes, der sich diesen Netzwerken nur in Schnittstellen und wir uns in Indifferenzen nähern.
Armin Dings
08.12.2008 - 22:48 Uhr
Jetzt bleibt mal schön friedlich. Wir möchten nicht löschen, setzen aber eine gewisse Friedfertigkeit voraus!
Schwullicht
08.12.2008 - 22:50 Uhr
Ich möchte ein Kind von dir, Gaylight!
Sagehorn
08.12.2008 - 23:11 Uhr
Krasser Thread bisher ^^
Ravenbird
08.12.2008 - 23:32 Uhr
Kanafist das war klar das du nicht mehr schreibst. Erst hier den starken Macker markieren und dann den Schwanz einziehen.
KJM
08.12.2008 - 23:33 Uhr
Ich persönlich bevorzuge ja die Literatur von Baudrillard!
rest
08.12.2008 - 23:37 Uhr
tetst
Sagehorn
08.12.2008 - 23:45 Uhr
Maxime:
Ich lebe im jetzt und mein Sein ist mein Schein
Ravenbird
08.12.2008 - 23:53 Uhr
Sagehorn, was denkst du spielt die Inversität systemimmanenter Dispositionierungen eher rückwirkend die tragende Rolle oder ist das zu vernachlässigen angesichts der autovisuellen Verwirklichung nicht profitorientiert organisierter Kommunikationskonstruke? Ich denke, beides trifft zu.
Raventhird
08.12.2008 - 23:56 Uhr
Um mal die Fake-Kette (ob es überhaupt eine ist oder ob manche User sich selbst spielen?) zu durchbrechen und diesen surrealen Nicht-Thread ein bisschen zu erden:

@Lichtgestalt: Wenn Du Deine Frage etwas ernsthafter stellen würdest bzw. vor allem etwas ausführlicher, dann könnte man Dir vielleicht sogar wirklich eine Antwort auf Dein Anliegen geben. Sofern es denn wirklich eines ist und nicht nur reiner Sarkasmus (die Unterscheidung fällt mir angesichts der vielen sinnfreien Beiträge hier gerade etwas schwer).
Raventhird
08.12.2008 - 23:57 Uhr
Dispositionierungen

Das entlarvt Dich.

Dispositionen, wenn überhaupt ;).
Sagehorn
09.12.2008 - 00:01 Uhr
Ich versteh vor allem gerade nicht in welcher Relation das gesagte zu verstehen ist... 8B

Vermute schon, dass da jemand was mitteilen möchte, soviel aufwand macht sich doch niemand, oder? ^^
Sghrn
09.12.2008 - 00:03 Uhr
wirkt etwas wie ein neomarxistischer systemtheoretiker auf schlechtem crack
Prohaska
09.12.2008 - 00:18 Uhr
Mich verwirrt das alles. Aber Raventhirds Tipperei verstehe ich dann doch.
Prohaska
09.12.2008 - 00:20 Uhr
Raventhird, haste mal 'nen guten Witz auf Lager, zur Erleichterung des Daseins?
Ravenbird
09.12.2008 - 00:23 Uhr
Raventhird das war doch klar dass du hier wieder herum poltern musst. Ich ging ja grundsätzlich erstmal von der Nichtbedürftigkeit homogener Wechseldiskursionen aus, nicht wie du und auch manch andere hier durchscheinen lassen, von selbstreferenziellen Lebenslügen enttarnter Seitenschlüssel doppelter Kontingenzen.
II©h┼ (p.b.m.), anerkanntes Schätzle™
09.12.2008 - 00:25 Uhr

Hi Ravie. Alles okidoki bei dir?
Du musst das relaxed sehen. Ich weiss ja nicht, was hier überhaupt die Intention des Threads ist - aber läuft doch recht peace-mäßig ab.
Im situativem Kontext betrachtet ergeben sich ja auch spannungsgeladene Interpretuationsmöglichkeiten, die konkav nicht einer gewissen Suspense-Gegenwärtigkeit verleugnen können.
Ravenbird
09.12.2008 - 00:26 Uhr
Halbseidenes Kollektivbewusstsein, wenn ihr versteht, was ich meine.
luderbrecht
09.12.2008 - 00:45 Uhr
Eine relativistische Längenkontraktion in einer transhumanen Kontemplation sozusagen. Beglückend.
Proll
09.12.2008 - 00:49 Uhr
muss mal pupsen
Alles Birds hier!
09.12.2008 - 02:25 Uhr
Aber sowas von!!!
switcher
09.12.2008 - 03:01 Uhr
zwitscher
Grieche
09.12.2008 - 07:45 Uhr
Eure unreflektierte Passivität kotzt mich an!
Fight, brothers. Yo, man!
Street fighting. Vietnam, Greece, India, USA, Patte-gonien: Fiiiiiiiiiiiiight!
Norbert B:
09.12.2008 - 08:07 Uhr
Die Renten sind sicher!
Diator
09.12.2008 - 08:17 Uhr
Also mein Ich ist gerade ziemlich steif und gleich spritzt es ab.
Prohaska
09.12.2008 - 09:51 Uhr
die Differenzialität fängt eben nicht in den Hoden, sondern eben gerade deswegen im Gehirn an - die stringente Struktuarlität kann nur über die Komplexität und im Begreifen des Hier und Jetzt manifestiert werden. Ganz klar!
Oliver Kahn
09.12.2008 - 09:54 Uhr
Muss ich mich jetzt enteiern?
???
09.12.2008 - 18:30 Uhr
worum gehts eigentlich?
Durchblicker
09.12.2008 - 18:46 Uhr
Ich bin bei studiVZ, also bin ICH!
Ravenbird
09.12.2008 - 18:50 Uhr
Das war klar das hier keine ernsthafte Diskussion statt findet sondern alles wieder nur in Klamaug ab driftet......
Greylight
09.12.2008 - 18:54 Uhr
Der Thread gefällt mir. ^^
pils am fuß
09.12.2008 - 19:30 Uhr
Jaja :D
Sachste doch nur, weil selbst du in diesem Thread gewürdigt wirst. :-)
Ravenbird
09.12.2008 - 20:00 Uhr
Ich hab mir das jetzt noch mal durch den Kopf gehen lassen und mir folgenermaßendes überlegt: Mit der zeitweiligen Verzögerung der prozeduralen Anpassungsstruktur vergegenwärtigt sich das Individuum selbst in ihrer Elementarkonstruktion, ad hoc repräsentativ im Zweispalt der Weltangst gefangen, gleichsam hochgeswitcht in der Komik des Lebens-Dschungels, molekular eingearbeitet in die Tragik des Todes-Strudels, unabdingbar verworfen mit sich selbst, zum Scheitern exekutiert, fatalst seiner selbst enteignet. Ein Pamphlet des Schreckens!!!
Erich Fromm
09.12.2008 - 20:54 Uhr
Der freie Mensch lebt in Ungewissheit. Der bewusste Mensch lebt zwangsläufig mit Zweifeln.
Karzinom
09.12.2008 - 23:18 Uhr
Wir sollten stets eingedenk sein,
daß der heutige Tag nur einmal kommt und nimmer wieder.
Ravenbird
09.12.2008 - 23:20 Uhr
Das ist falsch und spätestens seit Hannah Arendts Reflektionen über die menschlichen Generativitäten mehr als hinfällig.
Khanafist
09.12.2008 - 23:24 Uhr

Ravenbird, du gehst wie immer die Sache viel zu humorlos an - als hängt dir ständig ein Furz quer.
Ravenbird
09.12.2008 - 23:41 Uhr
Findest du das jetzt sehr lustig mich zu beleidigen oder bist du einfach nur zu bloed auf das topic einzugehen oder willst du hier einfach nur rum stänkern?? @Kanafist
ToRNOuTNoW!
09.12.2008 - 23:46 Uhr
Ich bin das Sprachrohr der Gießkanne, die Gießkanne ist in mir!

...lacht nicht! Das ist hochphilosophisch!

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