Regisseur: Woody Allen

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Pedobear

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06.02.2014 - 19:57 Uhr
Gleich geht es weiter, meine kleinen Freunde!
Marc aus Belgien
06.02.2014 - 20:01 Uhr
Sehe das genauso wie Woody Allen und Daniel Cohn-Bendit!
Natascha K.
06.02.2014 - 20:05 Uhr
Die User hier sind einfach nur zum Fürchten. Woody Allen auch.
Philip Seymour "The Pusher" Hoffman
06.02.2014 - 20:56 Uhr
*push*
allen
08.02.2014 - 16:38 Uhr
Woody Allen (78) bricht sein Schweigen: Er nimmt in der „New York Times“ Stellung zu den Missbrauchsvorwürfen, die seine Adoptivtochter erhebt.

„Natürlich habe ich Dylan nicht missbraucht“, schreibt Allen in einem offenen Brief, der am Sonntag in der Zeitung erscheint. „Ich habe sie geliebt und hoffe, eines Tages wird sie bereuen, wie sie einen liebenden Vater hintergegangen hat – und sich von einer Mutter benutzen ließ, der ihre eigene Wut wichtiger ist als das Wohlergehen ihrer Tochter.“

In der Antwort auf Dylan Farrows erneuerte Vorwürfe betont Allen, dass er seine Ex-Frau Mia Farrow als Drahtzieherin vermutet. Als er vor 21 Jahren eine Beziehung mit ihrer Adoptivtochter Soon Yi Previn begann, sei es zu einer „fürchterlich verbitterten Trennung“ gekommen – für den Filmemacher der Ursprung der Missbrauchs-Vorwürfe.

Darum geht's: Inmitten eines erbitterten Sorgerechtstreits soll er 1992 Mia Farrow in ihrem Anwesen in Connecticut besucht und dort die kleine Dylan in einen dachbodenähnlichen Raum gebracht und belästigt haben. Farrow filmte später ihre Adoptivtochter dabei, wie sie die Missbrauchs-Vorwürfe gegen Allen erhebt.

Der verlor den Sorgerechtsstreit, ein Team von Experten entlastete ihn aber von dem Missbrauchs-Vorwurf. Es gab damals dennoch eine Kontaktsperre mit Dylan.

Es sei alles so offensichtlich, schreibt Allen nun, dass er noch nicht einmal einen Anwalt engagiert habe, um sich zu verteidigen. Jeder rationell denkende Mensch könne Farrows Machenschaften durchschauen.

Ian Watkins
08.02.2014 - 16:47 Uhr
Ich glaube ihm.
nyt
08.02.2014 - 18:44 Uhr
I naïvely thought the accusation would be dismissed out of hand because of course, I hadn’t molested Dylan and any rational person would see the ploy for what it was. Common sense would prevail. After all, I was a 56-year-old man who had never before (or after) been accused of child molestation. I had been going out with Mia for 12 years and never in that time did she ever suggest to me anything resembling misconduct. Now, suddenly, when I had driven up to her house in Connecticut one afternoon to visit the kids for a few hours, when I would be on my raging adversary’s home turf, with half a dozen people present, when I was in the blissful early stages of a happy new relationship with the woman I’d go on to marry — that I would pick this moment in time to embark on a career as a child molester should seem to the most skeptical mind highly unlikely. The sheer illogic of such a crazy scenario seemed to me dispositive.

Not that I doubt Dylan hasn’t come to believe she’s been molested, but if from the age of 7 a vulnerable child is taught by a strong mother to hate her father because he is a monster who abused her, is it so inconceivable that after many years of this indoctrination the image of me Mia wanted to establish had taken root? Is it any wonder the experts at Yale had picked up the maternal coaching aspect 21 years ago? Even the venue where the fabricated molestation was supposed to have taken place was poorly chosen but interesting. Mia chose the attic of her country house, a place she should have realized I’d never go to because it is a tiny, cramped, enclosed spot where one can hardly stand up and I’m a major claustrophobe. The one or two times she asked me to come in there to look at something, I did, but quickly had to run out. Undoubtedly the attic idea came to her from the Dory Previn song, “With My Daddy in the Attic.” It was on the same record as the song Dory Previn had written about Mia’s betraying their friendship by insidiously stealing her husband, André, “Beware of Young Girls.” One must ask, did Dylan even write the letter or was it at least guided by her mother? Does the letter really benefit Dylan or does it simply advance her mother’s shabby agenda? That is to hurt me with a smear. There is even a lame attempt to do professional damage by trying to involve movie stars, which smells a lot more like Mia than Dylan.

http://www.nytimes.com/2014/02/09/opinion/sunday/woody-allen-speaks-out.html?action=click&contentCollection=Olympics&module=MostEmailed&version=Full&region=Marginalia&src=me&pgtype=article
wtf?
08.02.2014 - 20:17 Uhr
Woody Allen soll Bob Dylan als Kind sexuell missbraucht haben? Alter Falter...

Pedobear

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17.02.2014 - 21:18 Uhr
Hallo.
Come Before Christ And Murder Love
17.02.2014 - 21:20 Uhr
Jesus Christus soll Woody Allen geschändet haben und zwar vor den Augen von Roman Polanski und Klaus Kinski - mit fatalen Folgen.
Miley C.
26.01.2016 - 19:49 Uhr
For his first foray into streaming television, Woody Allen is relying on one of his tried and true formulas — casting an attention-grabbing young actress alongside himself. In this case, Miley Cyrus, the former Disney kid turned outré pop star, will appear in his coming streaming series for Amazon.

The as-of-now untitled project, which is set in the 1960s, will also star Elaine May and Mr. Allen for a scheduled run of six half-hour episodes in 2016. Deadline first reported the casting news, which was confirmed by someone with knowledge of the show.

Ms. Cyrus confirmed her role on Instagram, displaying a portrait of Mr. Allen that she said has been beside her bed for years. “I was looking into his eyes when I got the call to be a part of the cast,” she wrote, adding expletives and five unicorn emojis to convey her excitement.
The Best of Knackschuh - Teil: 2.342
26.01.2016 - 19:53 Uhr
"Woody Allen? Dieser Sohn eines Diamantschleifers!"

Desare Nezitic

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Registriert seit 13.06.2013

26.01.2016 - 23:17 Uhr
Man kann Miley Cyrus zumindest nicht vorwerfen, dass sie sich nicht genügend Credibility an ihre Seite holen würde. Dass der notorisch notgeile Bock Wayne Coyne einen Narren an ihr gefressen hat, verstehe ich ja. Aber Woody Allen? Das will mir nicht so recht einleuchten, wofür er sie gebrauchen könnte.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

27.01.2016 - 11:54 Uhr
@Desare: Gewagte These, aber vielleicht will er sie schauspielern lassen?
@MopedTobias
27.01.2016 - 12:01 Uhr
Ich glaube eher, dass er sie fikken will.
Frank
27.01.2016 - 12:52 Uhr
Seit wann ist denn Wayne Coyne notgeil? Der schreibt doch gar keine sexhungrige Texte wie z.B. R.Kelly?
Woody
27.01.2016 - 14:10 Uhr
Natürlich möchte ich Miley schauspielern lassen. Für die Kiste ist mir die doch schon viel zu alt ...

Desare Nezitic

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Registriert seit 13.06.2013

27.01.2016 - 14:27 Uhr
Gewagte These, aber vielleicht will er sie schauspielern lassen?

Aus der bloßen Ankündigung, sie schauspielern zu lassen, ergeben sich Fragen wie z.B. "Wie will er sie einsetzen?" und "Kann sie das überhaupt?". Bislang hat sie als Schauspielerin weniger als nichts gerissen. Diese Gedanken muss man sich machen. Wenn man ein Woody Allen-Fan ist, was ich zum Glück nicht bin.


die kann doch gar nicht schauspielern! (genausowenig wie desare)

Nö, stimmt nicht.
Desare
27.01.2016 - 14:39 Uhr
Woody hat mich unsittlich berührt!

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

27.01.2016 - 16:48 Uhr
@Desare: Naja, was hat sie denn bis auf die eine Teenieserie auch schauspielerisch groß gemacht bisher? Eine Vorverurteilung ist hier einfach unfair, erstmal abwarten und dann kannst du ja immer noch stänkern.

Außerdem frage ich mich, was du als Nicht-Woody Allen-Fan überhaupt in diesem Thread zu finden glaubst.
Desare Bellamy
27.01.2016 - 16:56 Uhr
"Außerdem frage ich mich, was du als Nicht-Woody Allen-Fan überhaupt in diesem Thread zu finden glaubst."

Nicht mehr als deine bedingungslose Liebe. Gib mir einen innigen Zungenkuss, du geiler H.urenbock!
Der eine fehlende Bindestrich aus 'Nicht-Woody Allen-Fan'
27.01.2016 - 16:58 Uhr
Hab mich im Mastdarm von Seno versteckt

dreckskerl

Postings: 545

Registriert seit 09.12.2014

27.01.2016 - 17:53 Uhr
Wird wieder vornehmlich gestritten und geätzt, statt das Thema des Forums mit Neuigkeiten und Meinungen zu beglücken.

Ich finde dass Woody Allen auch ein paar schlechtere Filme gemacht hat, aber zuletzt zeitweilig wieder zu alter Größe zurückkam.

Absolut sensationell gelungen finde ich "Blue Jasmine", der locker in meine Top5 oder gar Top3 von ihm gelangt ist.

Cate Blanchett ist ja ohnehin die beste ihrer Genaration, aber es muss auch erstmal jemand so eine fantastisch zu spielende Frauenfigur erdenken und ihr Worte in den Mund legen.

Woody Allen
27.01.2016 - 18:25 Uhr
Meine Adoptiv-Tochter und Sexgespielin wird ja auch allmählich welk.
Ostasiatisches Findelkind
27.01.2016 - 18:26 Uhr
Was soll ich sagen: Er ist und bleibt ein Wallach.
Polanski, schmollend
27.01.2016 - 18:29 Uhr
Und ich musste mich über Dekaden im Land der Austernschlürfer verstecken!

Desare Nezitic

Postings: 5406

Registriert seit 13.06.2013

27.01.2016 - 18:42 Uhr
Außerdem frage ich mich, was du als Nicht-Woody Allen-Fan überhaupt in diesem Thread zu finden glaubst.

Ich vergaß, dass die Sache mit dem über-den-Tellerrand-schaeun nicht zielführend ist. Tschuldige :/


Dazu noch sexuell frustiert

Du Armer. Da habe ich einen Tipp für dich - geh' in den Puff!
Klaus Kinski
27.01.2016 - 19:15 Uhr
Bester Maaaaaann!
VespaMoretti
27.01.2016 - 19:18 Uhr
Willst du mal von meinem Schleckriegel kosten, Desare?

dreckskerl

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27.01.2016 - 19:27 Uhr
oh ist das armselig.

MopedTobias

Postings: 8475

Registriert seit 10.09.2013

27.01.2016 - 19:45 Uhr
Grundlos in irgendwelchen random Threads rumstänkern ist vieles, aber sicher kein "über den Tellerrand schauen".

Desare Nezitic

Postings: 5406

Registriert seit 13.06.2013

27.01.2016 - 19:50 Uhr
Wenn das für dich schon stänkern ist, dann hoffe ich für dich, dass die Ecken in deiner Wohnung schön abgepolstert sind, damit du dich nicht stößt.

Desare Nezitic

Postings: 5406

Registriert seit 13.06.2013

27.01.2016 - 19:53 Uhr
Desare leidet an Selbstüberschätzung.

Nö.
Desare Bellamy
27.01.2016 - 20:03 Uhr
Ich bevorzuge die Bezeichnung "Wutz".
Desare
27.01.2016 - 20:44 Uhr
Selbstüberschätzung? Das klingt immer so als ob ich mich dafür schämen und verschleiern müsste, ein intelligentes Bürschchen zu sein, der gedanklich eben zu mehr fähig ist.

MopedTobias

Postings: 8475

Registriert seit 10.09.2013

27.01.2016 - 20:44 Uhr
Wenn das für dich kein Stänkern ist, dann hoffe ich für dich, dass du deinen morgendlichen Brötchenkauf per Zeichensprache erledigst, damit du nicht hochkant aus deinem alternativen Backshop geschmissen wirst, sobald du den Mund aufmachst.
Desare aka MopedTobias
27.01.2016 - 20:46 Uhr
Ich Schizo führe gerne Selbstgespräche.
Crisis in Six Scenes
01.10.2016 - 11:59 Uhr
Woody Allen hat eine Serie für Amazon gedreht. Das hätte er nicht tun sollen. „Crisis in Six Scenes“ ist jämmerlich

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/die-erste-serie-nur-fuer-senioren-crisis-in-six-scenes-von-woody-allen-14461204.html
netflixer
01.10.2016 - 12:05 Uhr
gibt es bisher überhaupt gute amazon-produktionen? die hatten ja ein eher mäßiges händchen bei der auswahl ihrer partner.

dreckskerl

Postings: 545

Registriert seit 09.12.2014

01.10.2016 - 12:22 Uhr
Transparent

vielleicht die qualitativ beste Drama/Comedyserie überhaupt zur Zeit.

Die Anfrage an Allen war m.E. eine reine PR Idee, was der alte Mann dann letztlich abliefert ist Amazon möglicherweise relativ einerlei.




Armin

Plattentests.de-Chef

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08.05.2017 - 19:17 Uhr - Newsbeitrag
Woody Allen and his New Orleans Jazz Band im Juli in Hamburg
Mit bislang weit über 50 Kinofilmen, für die er als Drehbuchautor und Regisseur fungierte, zählt Woody Allen zu den fleißigsten – und auch profiliertesten – Filmemachern unserer Zeit. Zahllose Klassiker des modernen Autorenkinos findet man darunter, so etwa „Der Stadtneurotiker“, „Radio Days“, „Match Point“ oder „Midnight In Paris“. Er gilt als einer der klügsten Chronisten des American Way of Life, insbesondere seine immer wieder humorvoll und satirisch brillante Auseinandersetzung mit der intellektuellen Szene New Yorks verhalf dem 1935 in Brooklyn geborenen Künstler zu internationalem Ansehen. Allen war bislang 24 Mal für einen Oscar nominiert, vier Trophäen in den herausragenden Kategorien „Bester Regisseur“ und „Bestes Drehbuch“. Bis heute schreibt und dreht Allen weiterhin einen neuen Kinofilm pro Jahr, selbst die renommiertesten Schauspieler reißen sich förmlich darum, an seinen Filmen mitwirken zu dürfen. Neben dem Film galt Woody Allens zweite Liebe schon immer der Jazzmusik, insbesondere dem Traditional Jazz. Der überragend gute Klarinettist tritt seit den 1970er-Jahren regelmäßig auf: Am Montag einer jeden Woche ist er in New York live zu erleben mit seiner New Orleans Jazz Band. Bis zu den 1990er-Jahren spielte die Formation regelmäßig in einem New Yorker Pub, seither gehört ihnen der Montag Abend in der mondänen Konzerthalle des New Yorker Carlyle Hotels. Dieser Termin ist Allen derart wichtig, dass er dafür sogar schon eine Oscar-Verleihung sausen ließ, bei der er als „Bester Regisseur“ ausgezeichnet wurde. Sogar zwei seiner mit seiner Ehefrau Soon-Yi Previn adoptierten Kinder wurden nach berühmten Jazzmusikern benannt. Mit seiner New Orleans Jazz Band steht Allen ganz in der Tradition des klassischen Jazz von Künstlern wie Sidney Bechet, George Lewis, Johnny Dodds, Jimmie Noone und natürlich Louis Armstrong. Über 1.200 Stücke zählen zum festen Repertoire der Band, die allesamt spontan abgerufen werden können. Denn auch hier folgen Woody Allen und seine Musiker – Banjo-Spieler und Bandleader Eddy Davis, Pianist Conal Fowkes, Trompeter Simon Wettenhall, Posaunist Jerry Zigmont, Bassist Greg Cohen und Schlagzeuger John Gill – der Tradition des Jazz, niemals mit einer vorher überlegten Setlist auf die Bühne zu gehen, sondern stets aus dem Moment heraus zu entscheiden, was als nächstes Stück gespielt wird – und vor allem wie: als klassische Interpretation, intuitive Improvisation oder gänzlich neu angedachte Adaption. In ihren Konzerten unternimmt die Band stets eine weite Reise, von großen Jazz-Hymnen über alte Spirituals und Märsche bis hin zu unbekannten Blues und Rags, die sie in einem neuen Licht präsentieren. Seit 20 Jahren geht Woody Allen mit seiner New Orleans Jazz Band auch immer wieder auf Welttournee, zuletzt waren sie 2011 in Deutschland. Gleich auf ihrer ersten, 1996 absolvierten Tour entstand der mitreißende Dokumentarfilm „Wild Man Blues“ von Barbara Kopple, der umgehend zum Standardwerk über die Geschichte und Entwicklung des Traditional Jazz avancierte. Nicht zuletzt, weil man darin einen Woody Allen erleben kann, der mit unvergleichlicher Hingabe und Leidenschaft nicht nur den Jazz spielt, sondern ihn dem Zuschauer gleich auch noch erklärt. Das exklusive Deutschland-Konzert von Woody Allen and his New Orleans Jazz Band am 11. Juli in der Hamburger Elbphilharmonie dürfte damit zu dem vielleicht wichtigsten Termin des Jahres für jeden Jazz-Kenner und -Liebhaber werden.

11.07.2017 Hamburg - Elbphilharmonie (Großer Saal)

Am Freitag, den 12. Mai, 9 Uhr startet der Vorverkauf exklusiv über eventim.de.

Ab Montag, den 15. Mai, 10 Uhr gibt es die Tickets ab 25,00 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS–VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 853653 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf fkpscorpio.com und eventim.de.

Weitere Infos gibt es unter woodyallen.com und facebook.com/WoodyAllen.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

19.05.2017 - 17:53 Uhr - Newsbeitrag
Woody Allen and his New Orleans Jazz Band - Zusatzkonzert aufgrund großer Nachfrage
Mit bislang weit über 50 Kinofilmen, für die er als Drehbuchautor und Regisseur fungierte, zählt Woody Allen zu den fleißigsten – und auch profiliertesten – Filmemachern unserer Zeit. Zahllose Klassiker des modernen Autorenkinos findet man darunter, so etwa „Der Stadtneurotiker“, „Radio Days“, „Match Point“ oder „Midnight In Paris“. Er gilt als einer der klügsten Chronisten des American Way of Life, insbesondere seine immer wieder humorvoll und satirisch brillante Auseinandersetzung mit der intellektuellen Szene New Yorks verhalf dem 1935 in Brooklyn geborenen Künstler zu internationalem Ansehen. Allen war bislang 24 Mal für einen Oscar nominiert, vier Trophäen in den herausragenden Kategorien „Bester Regisseur“ und „Bestes Drehbuch“. Bis heute schreibt und dreht Allen weiterhin einen neuen Kinofilm pro Jahr, selbst die renommiertesten Schauspieler reißen sich förmlich darum, an seinen Filmen mitwirken zu dürfen. Neben dem Film galt Woody Allens zweite Liebe schon immer der Jazzmusik, insbesondere dem Traditional Jazz. Der überragend gute Klarinettist tritt seit den 1970er-Jahren regelmäßig auf: Am Montag einer jeden Woche ist er in New York live zu erleben mit seiner New Orleans Jazz Band. Bis zu den 1990er-Jahren spielte die Formation regelmäßig in einem New Yorker Pub, seither gehört ihnen der Montag Abend in der mondänen Konzerthalle des New Yorker Carlyle Hotels. Dieser Termin ist Allen derart wichtig, dass er dafür sogar schon eine Oscar-Verleihung sausen ließ, bei der er als „Bester Regisseur“ ausgezeichnet wurde. Sogar zwei seiner mit seiner Ehefrau Soon-Yi Previn adoptierten Kinder wurden nach berühmten Jazzmusikern benannt. Mit seiner New Orleans Jazz Band steht Allen ganz in der Tradition des klassischen Jazz von Künstlern wie Sidney Bechet, George Lewis, Johnny Dodds, Jimmie Noone und natürlich Louis Armstrong. Über 1.200 Stücke zählen zum festen Repertoire der Band, die allesamt spontan abgerufen werden können. Denn auch hier folgen Woody Allen und seine Musiker – Banjo-Spieler und Bandleader Eddy Davis, Pianist Conal Fowkes, Trompeter Simon Wettenhall, Posaunist Jerry Zigmont, Bassist Greg Cohen und Schlagzeuger John Gill – der Tradition des Jazz, niemals mit einer vorher überlegten Setlist auf die Bühne zu gehen, sondern stets aus dem Moment heraus zu entscheiden, was als nächstes Stück gespielt wird – und vor allem wie: als klassische Interpretation, intuitive Improvisation oder gänzlich neu angedachte Adaption. In ihren Konzerten unternimmt die Band stets eine weite Reise, von großen Jazz-Hymnen über alte Spirituals und Märsche bis hin zu unbekannten Blues und Rags, die sie in einem neuen Licht präsentieren. Seit 20 Jahren geht Woody Allen mit seiner New Orleans Jazz Band auch immer wieder auf Welttournee, zuletzt waren sie 2011 in Deutschland. Gleich auf ihrer ersten, 1996 absolvierten Tour entstand der mitreißende Dokumentarfilm „Wild Man Blues“ von Barbara Kopple, der umgehend zum Standardwerk über die Geschichte und Entwicklung des Traditional Jazz avancierte. Nicht zuletzt, weil man darin einen Woody Allen erleben kann, der mit unvergleichlicher Hingabe und Leidenschaft nicht nur den Jazz spielt, sondern ihn dem Zuschauer gleich auch noch erklärt. Am 12.07.2017 gibt Woody Allen mit seiner New Orleans Jazz Band ein Zusatzkonzert in der Elbphilharmonie.

11.07.2017 Hamburg - Elbphilharmonie (Großer Saal) (ausverkauft)
12.07.2017 Hamburg - Elbphilharmonie (Großer Saal) (neu)

Tickets gibt es ab sofort exklusiv über eventim.de.

Ab Montag, den 22.05.2017, 10 Uhr gibt es Karten ab 25,00 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS–VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 853653 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf fkpscorpio.com und eventim.de.

Weitere Infos gibt es unter woodyallen.com und facebook.com/WoodyAllen.

humbert humbert

Postings: 1595

Registriert seit 13.06.2013

09.09.2017 - 01:55 Uhr
Mal ein ehrlicher Artikel über die Qualität von Woody Allens Filmen seit fast zwei Jahrzehnten.

"In an interview during the filming of Match Point, he described himself as “functioning within the parameters of my mediocrity,” and went on to note that if he were ever to make another great film, it would be “by accident.” False modesty? Some, no doubt. But we would do best to take his words at face value."
Ach komm
09.09.2017 - 04:18 Uhr
By accident? Spielt das nicht indirekt (gewollt oder nicht gewollt) auf die künstlerisch genial eingesetzten Zufälle (Schicksale) in Match Point an? :D

Ich glaube, du hast Woodys Humor nicht ganz verstanden.

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