Jazz

User Beitrag
Horst
10.12.2004 - 16:21 Uhr
habe mir nicht alle Tipps durchgelesen, aber ich habe angefangen mit:
Benny Goodman ( Swing, einfach nur geil)
Dave Brubeck ( Latin Jazz)
Dizzy Gillespie ( Bebop)
Jazz Pistols ( Jazz Rock aus Deutschland)
Louis Armstrong ( New Orleans Jazz, etwas langweilig)
Horst
10.12.2004 - 16:23 Uhr
Ja gut, CDs:
Brubeck- Bravo Brubeck
Gillespie- Groovin' high

bei Goodman und Armstrong waren es best of- CDs
criszzz
10.12.2004 - 19:57 Uhr
Gretchen Lieberum
captain kidd
11.12.2004 - 12:47 Uhr
jazz ist ja ein weites feld. und halt auch geschmackssache. wenn mich jemand fragt: rock - welche cds zum einstieg? würde ich z.b. sagen: bob dylan - highway 61 revisited. ein anderer würde vielleicht die schrecklichen poser von wueens of the stone age empfehlen. geschmacksache halt.

ich würde jedoch so weit gehen und sagen, wer mit kind of blue von miles davis nicht warm wird, der wird auch anderen jazz nicht mögen. denn die platte hat eigentlich alles, was den jazz ausmacht. improvisation, rythmische spielerein, ausdruck, usw.. hör dir die platte an. dann kannst du von da aus weiter gehen.

an anderer stelle hatte ich mal diese liste gemacht:

Louis Armstrong - Hot Fives & Sevens (1925-1929) [JSP 1991]

Bix Beiderbecke - The Bix Beiderbecke Story (1927-1928) [Columbia 1990]

Billie Holiday - Lady Day: The Best of B.H. (1933-1944) [Columbia 2001]

Benny Goodman - Live at Carnegie Hall 1938 (1950) [Columbia 1999]

Django Reinhardt - Echoes of France (1937-1947) [Dreyfus 2000]

Charlie Parker - Complete Savoy Masters (1944-1948) [Definitive Classics 2000]

Chet Baker - Deep in a Dream (1952-1965) [Pacific/Capitol 2002]

Dave Brubeck - Time out (1959) [Columbia 1997]

John Coltrane - Blue Train (1957) [Blue Note 1997]

Art Blakey - Moanin’ (1959) [Blue Note 1998]

Miles Davis - Kind of Blue (1959) [Columbia 1997]

Charles Mingus - Mingus Ah Um (1959) [Columbia 1998]

Ornette Coleman - The Shape of Jazz to come (Atlantic 1959) [Rhino 1987]

Miles Davis - Sketches of Spain (1960) [Columbia 1997]

Thelonious Monk - Live at the It Club (1964) [Columbia 1998]

Horace Silver - Song for my father (1964) [Blue Note 1999]

John Coltrane - A love supreme (1964) [Impulse/Verve 2002]

Keith Jarrett - The Köln Concert (1975) [ECM 1987]

Weather Report - The Best Of (1973-1978) [Columbia 2002]

ist jetzt aber auch schon wieder veraltet.
captain kidd
11.12.2004 - 12:48 Uhr
zum noch mehr lesen:



Sketches of Jazz

Teil 1: Wie es begann


Es gibt ja kaum etwas angebermässigeres als sich über Jazz zu unterhalten. Man gilt immer als Pseudointellektueller, Existenzialistenarschloch oder bestenfalls als Wichtigtuer. Trotzdem möchte ich hier ein wenig über Jazzmusik schreiben. Nur ein wenig nen eigenen Pfad durch den Dschungel skizzieren. Auf keinen Fall eine Anleitung geben. Aber sicherlich ein wenig missionieren. Wie immer...

Bei mir hat es glaube ich richtig angefangen mit dieser Jazzreihe von Ken Burns. Auf Arte. (Als ich mir noch Arte leisten konnte). Ich weiss noch genau, wie ich das goldene Papier... Ach, nee. Also. Es war am Ende einer Folge über hauptsächlich Bix Beiderbecke. Denke ich zumindest. Auf jeden Fall ertönte das Lied ‘West End Blues’ gespielt von Louis Armstrong aus dem Jahre 1928. Und ich war völlig weg. So etwas schönes, eindringliches, emotionales hatte ich noch nie vorher gehört. Es war der Ton der Trompete, die Melodie, diese wundervolle Phrasierung. Ich weiss es nicht genau. Musste sofort die Louis Armstrong CD von meinem Vater, die er mir vor Jahren mal mitgegeben hatte, herauskramen und hoffte dabei, dass dieses Lied darauf war. War es. Und ich hörte und hörte. Früher dachte ich immer: “Klar, Louis Armstrong, dieser schwitzende, schwarze Dicke, der ‘Wonderful World’ singt”. Falsch, wie sich heraustellen sollte. Um es auf den Punkt zu bringen. Armstrong IST Jazz. Und seine Aufnahmen mit den Hot Fives und Hot Sevens mit die wichtigsten Musikaufnahmen ever. Und man muss auch kein New Orleans Jazz Fan sein, um die Musik zu lieben. Die Freude und Natürlichkeit dieser Klänge spricht einen direkt an. Trifft ins Herz.

Klar, musste dann natürlich auch Bix Beiderbecke her. So in etwa der weisse Louis Armstrong in der alkoholabhängigen Version, als ob Bix als Vorläufer des Cool Jazz der 50er auch schon deren Drogenexzesse vorwegnehmen wollte. Er gilt als DER Protagonist des Dixielandjazz, der weissen Antwort auf den New Orleans Jazz aus (meist) Chicago. Sein Ton ist weicher und zurückhaltender als der von Louis. Aber auch von unendlicher Schönheit.

Ich überlege gerade. Hat die Sache vielleicht doch ganz anders angefangen? Mit Billie Holiday? Eines Tages schlenderte ich auf jeden Fall so durch den Plattenladen und sah diese CD ”Lady Day - Best of Billie Holiday”. Okay, den Namen kannte ich und ich weiss nicht, ob es daran lag, dass der Name ‘Bob Dylan’ auf der Papschuber Rückseite stand... auf jeden Fall hörte ich in die CD rein. Und war sofort gefangen von Billies Stimme. Die Stimme der eindrucksvollsten Sängerin aller Zeiten. Die Musik war irgendwie Swing. Aber Billie machte daraus was völlig eigenes. Mit dieser unbeschreiblichen Stimme. Man muss sie wirklich hören. Beschreibungen versagen hier. Es ist nicht unbedingt ein grosse Stimme und auch auch nur von geringem Tonumfang. Aber der Klang, ihre Rhytmik und ihre Melodik sind einfach einzigartig. Ihr kongenialer Partner war Lester Young, ein Tenorsaxophonist mit einem weichen, femininem Klang, der damals relativ einzigartig war. Beide spielten in der Band von Count Basie, eine DER Swing Bands der 30 Jahre.

Den weissen ‘King of Swing’ kennt wohl jeder vom Namen her. Und vor kurzem habe ich auch endlich mal was von im gehört. Und hörte wochenlang beinah nur ihn: Benny Goodman. Die Platte, die es mir so angetan hatte ist ”Live at Carnegie Hall 1938”, sicherlich eine der wichtigsten Jazzplatten aller Zeiten. Das Konzert war damals das erste Jazzkonzert in der ehrwürdigen Carnegie Hall und brachte somit den Jazz als Kunstform einen grossen Schritt weiter. Er wurde nun ernst genommen und nicht als reine Tanzmusik abgestempelt. Man kann Goodman also durchaus als Pioneer bezeichnen. Er war auch der erste, der schwarze Musiker/Solisten in seine sonst weisse Band holte, was damals etwas völlig neues war. Auch beim wunderbaren Carnegie Hall Konzert gibt es ‘schwarze Gäste’, wie z.B. Count Basie, Lester Young, Vernon Brown oder Johnny Hodges. Die Musik ist einfach wunderbar und swingt wie, äh, Sau. Herauszuheben: ‘Don’t be that way’ (der Opener mit Krupas Schlagzeug Wachrüttler), die Jamsession ‘Honeysuckle Rose’ mit allen schwarzen Stars, die Quartetversion von ‘I got rhythm’ mit u.a. Lionel Hampton, ‘Loch Lomond’ mit der Sängerin Martha Tilton und ‘Sing Sing Sing’ mit dem berühmten Pianosolo von Jess Stacy. Was für ein Konzert. Was für ein Album. Ach, die CD habe ich übrigens zum ersten mal in der Öffentlichen Bücherei entdeckt. Ein wirklich guter Platz für Erkundungen im Jazzdschungel...

Wenn ich mich doch nur daran erinnern könnte, wie es nun wirklich angefangen hat, mit Jazz bei mir. Mir kommt gerade noch eine Version in den Sinn. Der typische Weg. Miles Davis. Kind of blue. Wieder war ich im Plattenladen unterwegs. Aus Zufall in die Jazzabteilung verirrt und da eine grosse Anzahl von eben dieser Platte stehen sehen. Irgendwie hatte ich dazu noch die Ahnung im Hinterkopf, dass das nen grosses Album sein soll. Also mal reingehört. Und, was soll man sagen. Sofort von dieser Atmosphäre beeindruckt. Dieses ruhige kühle Feuer, diese Melodien, dieser ernste Vortrag. Einfach von unbeschreiblicher Schönheit, Eleganz und gleichzeitiger Kraft und Spielfreude. Kein Wunder bei solchen Ausnahmekönnern. Miles Davis an der Trompete, Cannonball Adderley am Altsaxophon, John Coltrane am Tenorsaxophon, Wynton Kelly und Bill Evans am Klavier, sowie Paul Chambers am Baß und Jimmy Cobb am Schlagzeug. Nie hat es wohl eine ähnlich unglaublich besetzte Band gegeben, wie bei dieser Session von 1959. Und nie ist ein schöneres Album entstanden. Man kann gar nicht einen der 5 Titel herausheben, so perfekt fliessen sie ineinander. Sicher, ‘So what’ mag der bekannteste sein aber kann er, äh, besser oder grösser sein als ‘All blues’? Und was ist mit der kleinen Ballade ‘Blue in Green’? Und dem kräftigen ‘Freddie Freeloader’? Oder dem Ausblick auf das kommende ”Sketches of Spain” Album ‘Flamenco sketches’? Abstufungen oder Bewertungen machen hier einfach keinen Sinn, wenn sich der Kopf ausklingt und man nur noch fühlt. Dann ist einem auch völlig egal, dass man diese Art von Jazz ‘Modal’ nennt und sie damals etwas neues darstellte.

[Ende Teil 1]

captain kidd
11.12.2004 - 12:54 Uhr
des weiteren:

http://www.rollingstone.de/board/index.php?showtopic=11946
Goat of Thunder
11.12.2004 - 13:09 Uhr
Die Frage an sich "welche CDs zum Einstieg" ist schonmal ganz falsch. Jazz ist eine Sache, die man als Vinyl geniessen sollte.
Goat of Thunder
11.12.2004 - 13:12 Uhr
Oder auf Schellack.
Torsten
11.12.2004 - 13:22 Uhr
Miles Davis - Kind of Blue

und

...

Sting - All this time

*duck*
Eike
11.12.2004 - 13:56 Uhr
Kenny Burell- Chitlins con Carne
tojotaa
11.12.2004 - 14:40 Uhr
an Käptn Kidd:

Ich find das sehr schön, wie Du das beschrieben hast. Mich flasht Kind of Blue auch gehörig. Welche Jazzsängerinnen magst Du noch so?
King Bronkowitz
14.12.2004 - 19:42 Uhr
Miles Davis: Bitche's Brew. hat ziemlich viele Rockelemente dabei und groovt ziemlich. Mit Miles kann man eh relativ wenig verkehrt machen, da die Platten verschiedene musikalische Facetten ausleuchten. Sehr schön (und sehr düster) ist auch "L'Ascenseur Pour L'Echafaud", der Soundtrack zu "Fahrstuhl zum Schafott".
Was mir beim Einstieg in den Jazz geholfen hat, waren die Sampler der "Pulp Fusion"-Reihe, ziemlich viel Funk-beeinflusstes Fusionszeug drauf, u.a. Herbie Hancock und Grover Washington Jr., und auch Afro-Jazz-Kram wie Fela Anikulapo Kuti oder Manu Dibango ist recht gut, wenn man es ein bißchen funky mag.
Was man auf CD von Blue Note recht preiswert zum Einstieg kriegt, sind die beiden "Live At The Golden Circle" von Ornette Coleman, aber die sind ziemlich hektisch. Klar sollte man Jazz auf Vinyl haben, aber da bezahlt man z.T. horrende Preise, was einen als Neueinsteiger eher abschreckt.
Bohren sind auch großartig, aber mit Sicherheit Geschmackssache. Kann ich auch nie länger als 20 Minuten am Stück hören, sonst bin ich die 2 Stunden danach völlig paralysiert.
logan
14.12.2004 - 21:37 Uhr
Bitch's Brew ZUM EINSTIEG?
King Bronkowitz
21.12.2004 - 22:42 Uhr
@logan:
Warum nicht. Bei mir war das die erste Jazzplatte, bei der ich mir mehr als eine halbe Stunde am Stück anhören konnte, weil ich finde, daß die Musik nach kurzer Zeit eine Dynamik entwickelt, die einen völlig mitreißt. Da ich aber auch Noiserock und Captain Beefheart höre, bin ich wohl an etwas schrägere Sachen gewöhnt, gibt ja schon ein paar recht verwirrende Passagen auf der Platte.
k.
21.12.2004 - 23:12 Uhr
free jazz is das einzig wahre...

ornette colemann, eric dolphy, sun ra - und von mir aus auch john zorn.

und "kind of blue" als die essenz des jazz zu titulieren ist sicherlich nicht ganz falsch. reinziehen.
captain kidd
22.12.2004 - 13:22 Uhr
ich find bitches brew übel.
Flo
25.12.2004 - 20:35 Uhr
miles davis man
rummelplatz
04.03.2005 - 15:05 Uhr
Ich bräuchte ein paar Empfehlungen bezüglich Jazz.
Auf den Geschmack haben mich Radiohead mit "The National Anthem" gebracht.
Also ich suche etwas in dieser Richtung.

Danke schonmal
Unbekannt
04.03.2005 - 15:09 Uhr
Darf ich dich auslachen!? Dat is hier ja voll behindert.
UltimateBassist
04.03.2005 - 15:09 Uhr
Viel Spass mit den Sachen von Les Claypool! Lass dich von seinen vielen verwirrenden Bandnamen nicht abschrecken! Der Mann ist genial, spielt x Instrumente, hat eine Mörder-Stimme, vom musiktechnischen Talent her auf dem Niveau von Mike Patton...
rummelplatz
04.03.2005 - 15:21 Uhr
Ja, ich weis das Radiohead keine Jazzband sind.
Aber sie haben durchaus Jazzelemente in ihren Songs besonders in den oben erwähnten.
captain kidd
04.03.2005 - 20:48 Uhr
alles von art blakey und horace silver. besonders song for my father. hammer.
egal
04.03.2005 - 22:16 Uhr
Patte (09.12.2004 - 20:02 Uhr):
Warum geht Freejazz nicht?

Jazz bleibt doch Jazz.


schon mal freejazz gehört...? da das anscheinend nich der fall ist: freejazz ist nich gleich jazz. genauso wie bigband-jazz nich gleich combo-jazz is. oder 30er jahre jazz nich gleich 50er jahre jazz.

freejazz geht deshalb nich, weil man, gerade wenn man sich erst in jazz reinhören will, absolut nich nachvollziehen kann, was die musiker sich bei ihren "ausbrüchen" denken. dazu muss man schon helge schneider heissen.
Guzica
05.03.2005 - 13:52 Uhr
gut gemischtes Programm in folgendem Internet-Jazz-Radio:

Jazzradio
Orange
05.03.2005 - 19:05 Uhr
Also ich bin gerade durch Freejazz auf den Geschmack gekommen.
Natürlich hör ich mir das nicht jeden Tag an aber hin und wieder ist der schräge Sound einfach ne wohltat.
Mir auch
05.03.2005 - 20:02 Uhr
@egal
Kann es sein das Du ein ziemlich eingebildeter Schößel bist.
Oder warum glaubst du das andere keinen Gefallen an Freejazz haben können da sie nicht genügend Verständnis haben um ihn nachzuvollziehen.
Hört sich fast so an als müßte man einen Doktor in Musikwissenschaften haben um Gefallen daran finden zu dürfen.
egal
05.03.2005 - 22:31 Uhr
Kann es sein das Du ein ziemlich eingebildeter Schößel bist. Oder warum glaubst du das andere keinen Gefallen an Freejazz haben können da sie nicht genügend Verständnis haben um ihn nachzuvollziehen.

was auch immer ein schößel ist [;)], ich habe niemals gesagt, dass ich selbst freejazz nachvolziehen kann, tatsächlich gelingt es mir nur SEHR selten. und gefallen find ich daran ebenso selten. da es in diesem thread ums in den jazz reinhören geht, würdest du jemandem empfehlen, sich freejazz anzuhören, um einstieg zu finden? (ok orange, du hasts geschafft). man muss sicher keinen doktor haben, falls es sowas im musikbereich überhaupt gibt, aber zumindest ein instrument sollte man beherrschen.

was genau dich dazu bewegt hat, mich einen "schößel" (schnösel?) zu nennen, würde ich gern mal wissen.
Seiltänzer
05.03.2005 - 22:36 Uhr
Naja, gerade im freejazz sollte man differenzieren. es gibt durchaus Bands, die sehr gut miteinander "harmonisieren" und zwischen ihren Ausbrüchen musikalisches Können und Sinn für wunderbare Arrangements beweisen.
Die Formel
Freejazz = absolutes Chaos = unhörbar
ist dann doch etwas zu pauschalisierend.
tach
05.03.2005 - 23:05 Uhr
ich hör eigendlich auch kaum jazz, kann aber

oscar peterson - we get requests

wärmstens empfehlen.
Mir auch
05.03.2005 - 23:52 Uhr
Sorry für den Schnösel.
Hab dich wohl missverstanden.
Ich beherrsche kein Instrument und kann mit fast jeden Musikgenre was anfangen und besonders mit (Free)Jazz.
Nochmal Entschuldigung für den falsch geschriebenen Schnösel.
Wurmhirn
06.03.2005 - 10:50 Uhr
ich verzeihe
egal
06.03.2005 - 16:52 Uhr
seiltänzer: Freejazz = absolutes Chaos = unhörbar ist dann doch etwas zu pauschalisierend.

jo
egal
06.03.2005 - 16:54 Uhr
Mir auch (05.03.2005 - 23:52 Uhr):
Sorry für den Schnösel.
Hab dich wohl missverstanden.
Ich beherrsche kein Instrument und kann mit fast jeden Musikgenre was anfangen und besonders mit (Free)Jazz.
Nochmal Entschuldigung für den falsch geschriebenen Schnösel.


kein problem....war das ernst gemeint?
Mir auch
06.03.2005 - 21:57 Uhr
Ja auch wenns vieleicht nicht so klingt.
Horst
20.04.2005 - 21:37 Uhr
Kennt jemand Medeski/Martin & Wood?
Ihr Album "Tonic" gefällt mir recht gut und mich würde interessieren, welche Bands/Künstler ähnlich zu Werke gehen.
Horst
20.04.2005 - 21:41 Uhr
Man sollte doch erst die Threads komplett durchlesen....

Also: Stativision, kennst du vergleichbare Jazzer?
Omi
27.04.2005 - 13:39 Uhr
Ich hör auch gerne Jazz. So BigBand-Sound gefällt mir sehr gut.
mingus
04.08.2005 - 07:46 Uhr
so, jetzt starte ich auch mal einen tread. was gibt es denn zum jazz zu sagen? hört das hier jemand? oder passt das eher nicht hierher?
Piepi
04.08.2005 - 07:53 Uhr
Miles Davis
Mahavishnu Orchestra
Weather Report
June of 44
Die Fishtank Sessions
Bohren & Der Club of Gore
Die SYR Reihe

Joa... Sieht so doch recht schicke aus ^^
dorsch
04.08.2005 - 08:35 Uhr
dave brubeck
burt bacharach
keith jarrett, ganz wichtig
u. natürlich miles
Piepi
04.08.2005 - 09:32 Uhr
Ah, ich vergass John Zorn und Naked City
captain kidd
04.08.2005 - 10:04 Uhr
yeah, ich liebe jazz. höre ich fast nur noch. es ist wie ne sucht geworden. lieblingskünstler:

art blakey
roland kirk
charlie parker
louis armstrong
count basie
duke ellington
horace silver
dizzy gillespie
brandford marsalis
bix beiderbecke
john coltrane
eric dolphy

und natürlich du, mingus.
sonic
04.08.2005 - 10:22 Uhr
emm, ja, im moment am liebsten(eine auswahl):

jaco
mahavishnu orchestra
stenley clarke
frank möbus
mingus
miles ab ca. 69
mingus
04.08.2005 - 10:30 Uhr
geht mir ähnlich. nachdem ich jahrelang nur rock&pop&folk&blues gehört habe, entschloss ich mich eines tages aus mir bis heute unbekannten beweggründen die kind of blue zu kaufen. seitdem ist nichts mehr wie zuvor. da hat sich ein ganz neues universum aufgetan. und man merkt plötzlich, wie beschränkt doch teilweise diese ganze gitarrenmusik ist... ich vermute, durch die fokussierung auf klavier und bläser sind in der jazzmusik ganz andere melodieführungen möglich, die mit gitarre nur schwer machbar sind...
k.
04.08.2005 - 10:31 Uhr
dolphy. zorn. coltrane.
captain kidd
04.08.2005 - 10:38 Uhr
@ mingus
verrückt. genau der gleiche weg. habe auch die kind of blue gehört. und war dann gleich in einer anderen welt. dieser tastende anfang des erstes stücks? hammer. da war es um mich geschehen.

schnell kamen anderen platten dazu. billie holiday (oben vergessen. mein gott. sorry. lady day), mehr miles, ellington. ach, jazz ist einfach wunderbar. warte gerade auf eine dizzy/bird scheibe mit liveaufnahmen von 1945. soll der shit sein.
don
04.08.2005 - 10:48 Uhr
gato barbieri
coltrane
pharoah sanders
jan garbarek
brötzman
dorsch
04.08.2005 - 10:50 Uhr
thelonliestmonk...coltrane ist mir teilweise zusehr auf sich u. sein instrument bedacht.D.h. er benötigt es, sein können bei jeder session in den vordergrund zu stellen. irgendwie zu egoistisch u. das ist beim jazz nicht förderlich. Deshalb taugt mir der nicht so. find den keith jarrett wahnsinnig stark, nur piano. Hört euch das Live in Vienna an, oder in Live in Köln. Absolute Weltklasse!!!
sonic
04.08.2005 - 10:52 Uhr
@dorsch
hör dir mal ascension an.
mingus
04.08.2005 - 11:09 Uhr
ich werf' jetzt mal noch den namen bill evans ins programm (den pianomann natürlich). passt derzeit perfekt zum wetter wie ich finde...

keith jarrett ist natürlich auch der wahnsinn. aber stellenweise doch ein wenig lang und sperrig. allein die bremen/lausanne dauert knapp 3 stunden...

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