Schriftsteller: David Foster Wallace

User Beitrag
humber humbert
15.09.2008 - 16:44 Uhr
Hallo,
heute in der Zeitung: Schriftsteller David Foster Wallace hat sich erhängt. Dazu Begriffe im Text wie Postmodern, Pynchon, und Joyce. Dazu muss noch ein 1000 Seitiges Megawerk existieren, welches vor 12 Jahren erschien aber noch nicht ins Deutsche fertig übersetzt werden konnte.
Wer hat also was von diesem Mann gelesen und was sollte man von ihm lesen?
ui
15.09.2008 - 16:50 Uhr
Ach du scheiße... und ich bin grade zufällig mitten in "Kleines Mädchen mit komischen Haaren", einem Kurzgeschichtenband.
captain kidd
15.09.2008 - 16:55 Uhr
bin sehr traurig. sein kreuzfahrtbuch war grandios. oder auch das mädchenbuch. die geschichte mit "dem neger keith jarrett". wunderbar. seinen fußnotenstyle fand ich super. ach, scheiße. toller schreiber.
gawain
15.09.2008 - 17:17 Uhr
geht mir sehr ähnlich: "schrecklich amüsant aber in zukunft ohne mich" ist unglaublich gut. schade, sehr sehr schade!
Deaf
30.09.2008 - 16:00 Uhr
Hach, gerade erst erfahren. Wirklich sehr schade. Kenne jedoch nur "Kleines Mädchen mit komischen Haaren", das ich vor ein paar Jahren gelesen habe.

"Infinite Jest" sollte nächstes Jahr endlich in Deutsch erscheinen, muss man sich vormerken.
c_w
30.09.2008 - 16:10 Uhr
Habe "Schrecklich amüsant aber in Sukunft ohne mich", "Kleines Mädchen mit komischen Haaren" und "Der Besen im System" gelesen.
Eins kurioser als das andere...

Einsteigern wuerde ich das erste empfehlen, dass ist imho am besten zu lesen und man kann es ohne weiteres auch schnell verschlingen. Grandios.

Die Kurzgeschichten fand ich etwas durchwachsen... der Besen im System ist natuerlich schon ein heftiger Waelzer, da muss man erstmal durch kommen. Und es wird immer durchgeknallter, je weiter man liest.

Aber ist sehr schade, dass solch ein vielversprechender Schriftsteller den Selbstmord als einzigen Ausweg (aus was auch immer) gesehen hat.
Deaf
30.09.2008 - 16:21 Uhr
Freitod hört sich besser an.
Deaf
30.09.2008 - 16:31 Uhr
Selbsttötung oder Suizid treffen es noch besser. Aber Selbstmord ist einfach nur falsch.
Thom
30.09.2008 - 16:54 Uhr
Infinite Jest kommt nächstes Jahr im Herbst. Der Übersetzer hat bei den 1800 Seiten einiges zu tun und arbeitet daran auch ununterbrochen seid 2002. Wer die verschachtelten Sätze von ihm kennt weiß auch warum. Aber ganz ehrlich, es lohnt sich auch wirklich darauf zu warten.
Und das sage ich jetzt auch im Namen des viralen Marketings für K&W. Ätsch!
Indii
30.09.2008 - 20:01 Uhr
Aha, dann weiß ich ja mittlerweile immerhin mal, in welchem Verlag der Wälzer erscheinen wird. Aber dass es immer noch ein Jahr hin ist, finde ich ernüchternd.
thom
01.10.2008 - 13:10 Uhr
ja, ich warte auch schon mehrere Jahre, aber besser lange warten und dann richtig als son schlechter Schnellschuss.
Thom
16.06.2009 - 12:07 Uhr
Unendlicher Spaß erscheint am 24.08.2009.

Und es ist verdammt nochmal riesen groß!
brny
17.06.2009 - 21:05 Uhr
"der besen im system" hab ich gestern begonnen. fängt ganz interessant an.
tzz
24.10.2009 - 14:31 Uhr
habe gerade unendlicher spass angefangen aber so wie ich das bisjetzt beurteilen kann wird das für mich kein unendlicher spass das zu lesen:)
sehr schwierig geschrieben mit massig fremdwörtern und verschachtelten sätzen
ich weiss nicht ob ich das so 1500 seiten durchhalte da ich fast jeden satz zweimal lesen muss:(
mal sehen
ettaP
24.10.2009 - 16:48 Uhr
"Infinite Jest" ist wirklich schwierig zu lesen. Weiß gar nicht, wie ich durch die restlichen 1070 Seiten (von insgesamt 1104 - wie lange hat der da Typ daran geschrieben?) kommen soll.
Flo
24.10.2009 - 17:24 Uhr
Gestern bei der Lesung des Übersetzers von "Infitine Jest" gewesen. Sehr lohnenswert, auch wenn der Kerl unglaublich verplant ist. Hätte wahrscheinlich gut und gerne 10 Stunden erzählen können, ist die ganze Zeit zwischen Einfällen hin und her gesprungen.
The MACHINA of God
24.10.2009 - 19:07 Uhr
Lustig, gerade heute wollte ih mich mal ranwagen. Liegt seit einem Monat hier und ich habe regelrecht Angst davor...
zoyd wheeler
24.10.2009 - 19:15 Uhr
da kommt neid auf. liegt bei mir auch schon einige zeit rum, komm vor lauter uni kram aber einfach nicht dazu. dabei würd ich so gern
2+2=5
24.10.2009 - 19:35 Uhr
@Machina: Trau dich! Angst könnte man vielleicht vor den Erschütterungen, die dieses Buch auslöst, haben. Bin fast durch und immer wieder erstaunt, wie viele Wahrheiten Foster Wallace benennen kann. Natürlich verlangt das Buch eine gewisse Disziplin des Lesers, aber diese lohnt sich in überwältigendem Ausmaß.
Seine Sprache mag überaus komplex sein, aber das linguistische Konzept des Romans ist eben immer direkt mit dem Inhalt verzahnt. Das erste Mal seit langem habe ich hier das Gefühl, eine vollkommen innovative literarische Stimme gefunden zu haben, die sich den Abgründen und Reizüberflutungen der (amerikanischen) Gesellschaft auch sprachlich stellt. Es wäre für mich unverständlich, wenn dieses Buch in ein paar Dekaden nicht endgültig als ein Meisterwerk der jüngeren Literaturgeschichte anerkannt werden würde.

Übrigens kann ich nicht bestätigen, dass man jeden Satz zweimal lesen müsste, ich finde seinen Schreibstil - trotz aller Verschachtelung - sehr rhythmisch und fließend. Im Original vielleicht noch mehr als in der (gelungenen) Übersetzung. Außerdem sollte Literatur doch auch aufwühlen und fordern!?
tzz
24.10.2009 - 20:04 Uhr
ich muss aber praktisch jeden satz 2 mal lesen.
das kommt vielleicht auch daher das ich sonst nicht so literarisch hochstehende bücher lese, falls du ab und an im welches buch....thread bist kannst du ja sehen was ich sonst so lese:)
bzzz
24.10.2009 - 21:41 Uhr
es wird bei einigen nicht ganz klar, was ihr lest: original oder dt. übersetzung`?
FlamingRudy
03.02.2010 - 17:09 Uhr
Ich muss krank sein: Habe "Unendlicher Spaß" jetzt etwa zur Hälfte durch und weiß jetzt schon, dass ich es irgendwann noch einmal lesen möchte. Gleichzeitig habe ich mir sämtliche anderen Bücher von Wallace zugelegt, und das, obwohl ich noch gut 700 Seiten mit den Herren Incadenza, Gateley & Co vor mir habe. Allen Anstrengungen zum Trotz ist "Unendlicher Spaß" wohl so ziemlich das brillanteste Buch, das ich je lesen durfte.
rainy april day
09.02.2010 - 23:22 Uhr
dito Flaming Rudy. Muss man nichts mehr hinzufügen. Sogar das mit den 700 Seiten stimmt :-P
Mehr Begeisterung für so ein brilliantes Werk. Wie weit seid ihr, Patte, Machina?
Mixtape
10.02.2010 - 00:11 Uhr
"Unendlicher Spaß" liegt seit Wochen auf meinem Nachtisch, aber ich komme nicht voran. Weil ich nur vorm Einschlafen zum Lesen komme und am nächsten Tag oft vergessen habe, was da am Abend vorher war. Liegt sicher auch daran, dass sich mir noch keine Handlung erschlossen hat. Das sind Szenenbilder, Gedankensplitter, zwischen denen ich noch keinen Zusammenhang sehe. Das macht es mir etwas schwierig, den Faden in der Hand zu behalten und mich daran fort zu bewegen.
FlamingRudy
10.02.2010 - 10:27 Uhr
@ Mixtape: Ich hatte zwischenzeitlich auch einen ziemlichen Hänger und habe wochenlang nichts gelesen (und wenn, dann zu kurz, um wieder reinzukommen). Das mit der Handlung ist faszinierend - und auch das Aha-Erlebnis, das mich zum Schreiben meines letzten Beitrags animiert hat: Ab Mitte des Buches kristallisieren sich so langsam die Zusammenhänge heraus, und vieles, das man fast vergessen hätte, fällt einem plötzlich wie Schuppen aus den Augen. Das hat mir einen riesigen Motivationsschub gegeben, so langsam durchzublicken und ist auch der Grund, dass ich den Klotz irgendwann von nochmal lesen möchte - weil man einiges beim zweiten Mal sicher ganz anders liest und im Gesamtzusammenhang liest.

Aber wie gesagt, ist schon mühsam manchmal; besonders, dass erst nach knapp 700 Seiten so manche Dinge erklärt werden, die aber von Seite 1 im Prinzip schon präsent sind, bspw. was es mit Mario auf sich hat oder dem Verhältnis zwischen den USA / ONAN und Kanada.

Also: Kämpf Dich durch, lohnt sich!
real
10.02.2010 - 10:52 Uhr
es gibt doch ein 89-seitiges buch mit zusatzmaterial zu "unendlicher spass". bringt das was?
FlamingRudy
10.02.2010 - 11:14 Uhr
Ist mir neu, dass es so etwas gibt. Ich brauch´s jedenfalls nicht, sonst wird´s mir zu akademisch. Allerdings habe ich auch beschlossen, nicht immer alles in diesem Buch verstehen zu wollen/müssen. Die Detailfülle ist so gigantisch, dass es nichts ausmacht, wenn das eine oder andere dabei manchmal auf der Strecke bleibt.
rainy april day
11.02.2010 - 18:10 Uhr
Wieder dito Flaming Rudy. Das mit dem Nochmallesen beschäftigt mich auch schon eine Weile, hab zwischenzeitlich sogar erwogen, noch mal von vorne zu beginnen, um den Anfang jetzt endlich zu befreifen und diesem Monolithen nicht vollkomen ahnungslos gegenüberzustehen. Aber es ist mittlerweile wirklich spannend. Die Handlung wird behutsam auf 3 Handlungssränge heruntergebrochen und es werden mehr und mehr Verbindungsfäden gesponnen. Ich rechne mit einem großen Kollaps am Ende, den ich kaum noch erwarten kann. Nach der Hälfte des Buches kann ich schon sagen: Das beste was ich je gelesen habe.
Killyouridols
11.02.2010 - 19:01 Uhr
Hui, ich habs zu Weihnachten bekommen und leider noch keine Seite lesen können. Aber ihr macht mich jetzt doch ganz schön neugierig. Muss aber glaub ich erstmal mein Abi in der Tasche haben bevor ich das nächste Buch anfange. So lange unterlege ich wohl weiter der Versuchung, in jeder freien Minute mein Hirn einfach auszuschalten und mir Dünnsinn im TV/Internet anzugucken. Schade eigentlich!
FlamingRudy
11.02.2010 - 19:50 Uhr
"Nach der Hälfte des Buches kann ich schon sagen: Das beste was ich je gelesen habe."

--> Ich stimme Dir 100% zu!
Reverend Green
11.02.2010 - 20:41 Uhr
"Unendlicher Spaß" ist wirklich ein sehr tolles Buch. Wunderbar diese losen Fäden, die übers ganze Buch gelegt werden, und schließlich dann zusammenfinden bzw. aufgelöst werden (oder auch nicht). Ich werds sicher auch nochmal lesen, aber sicherlich nicht so bald, hat nämlich wirklich sehr viel Zeit in Anspruch genommen.
rainy april day
11.02.2010 - 21:40 Uhr
@Killyouridols
Mache auch grade Abi, in NRW :-D
Aber im Ernst, ich beanspruche mein Gehirn lieber mit diesem Buch als mit dem Deutsch- oder Englischunterricht (meine LKs) in denen es kaum um Inhalt sondern größtenteils um steifes Analysieren, also quasi um Malen nach Zahlen geht. Ich find das Buch viel wichtiger für meine Bildung und mein Abi wird auch so ganz okay, auch wenns mir vor der schriftlichen Mathe-Klausur graust ;-)
Also: ran da, es lohnt sich, macht Spaß und öffnet die Augen und lenkt auch gut genug ab. Zum Abschalten schau ich How I Met Your Mother.
Tipp: Suchfunktion
07.03.2011 - 13:57 Uhr
Habe jetzt bis af den großen wackerstein Unendlicher Spaß alles von David Foster wallace alles gelesen. Bin süchtig geworden:
könnt ihr mir noch einen anderen so exzellenten Schriftsteller empfehlen?
Danke
zorn
07.03.2011 - 14:41 Uhr
pynchon, updike, roth, sallinger - allesamt einflussreicher, besser, unterhaltsamer, ehrlicher.
Faserland
07.03.2011 - 15:44 Uhr
Allesamt lesenswert, aber sicherlich nicht besser oder unterhaltsamer und vor allem nicht ehrlicher als D.F.W. ... sowas kann man auch nur behaupten, wenn man sich nicht mit ihm und seinem werk beschäftigt hat.
und was einfluss betrifft: wir reden in 30 Jahren weiter.

Faerland
07.03.2011 - 15:53 Uhr
@Tipp: Suchfunktion

probies mal mit william gaddis, oder wenn du noch ein jahrhundert werk haben willst: william gass (the tunnel).
desweiteren: william t. vollman ist ein ebenso wie wallace innovativer, zeitgenössischer autor.

und ja, anscheinend ist der name william eine gute vorraussetzung dafür, ein grandioser autro zu werden. =D

die tagebücher von john cheever sind auch zu empfehlen, wenn du auf die kuriose und spektakuläre art von literatur stehst (was ja auch in UnendlicherSpaß vorhanden ist).

und wenn du es philosophisch haben willst: deleuze u. guattari. sher empfehlenswert, viele denkanstöße hat sich wallace von deleuze geholt, der überhaupt zu empfehlen ist.


und klar: wenn du den mainstream willst den zorn aufgelistet hat, dann greif zu: das ist keine schlechte literatur, aber auch ziemlich althergebacken, zumindestens wirst du bei roth, updike und sallinger nichts annähernd grandioses finden wie bei pynchon oder wallace oder den obrigen, aber dafür gute geschichten. und das zählt auch.
Faserland
07.03.2011 - 19:04 Uhr
fan von faserland? da liegst du sehr falsch.

und gut zu wissen, dass du zu den peniblen prüden rechtschreibheinis gehörst, sagt ja alles über dich.
schon mal dran gedacht, dass ich ihn eile geschrieben habe und inhalt vermitteln wollte, und nicht tippfehler und rechtschreibung? neeeein, hauptsache mal schön oberflächlich bleiben, wäre ja zu schwer, auf den inhalt ein zu gehen.
Faserland
07.03.2011 - 19:06 Uhr
Und Updike und Roth sind Mainstream. Frag mal in Amerika nach.

Ach und wer redet denn "nur" von guten Geschichten? Von einem "nur" war nie die Rede.
filius
07.03.2011 - 19:20 Uhr
und du gehörst zu den heinis, die die vorzüge von dfw gegenüber roth und updike nicht erklären können, obwohl sie angeblich doch sooo offensichtlich sind? oder irre ich mich da auch?

zudem gehört dfw ebenfalls zum mainstream (was auch immer das für eine abstruse wertung sein soll).
Faserland
07.03.2011 - 19:53 Uhr
Also, wenn du z.B. "Unendlicher Spaß" von Wallace aufmerksam gelesen hättest, würdest du die Frage niemals stellen. Um der Polemik an dieser Stelle ein Ende zu setzen: Du wirst in den (guten) College- und Jude-sein-Geschichten von Roth kein einziges mal eine so kraftvolle, erschütternde, intensive Analyse (auch Satire) des Untertons finden, der im 21.Jh. in der kommerziellen, sozusagen westlichgeprägten Gesellschaft (und nicht nur der Amerikanischen wie bei Roth) vorrherscht.

Versteh mich nicht falsch: Ich mag z.B. Roth auch sehr gerne. Nachdem ich den "US"-Brocken von Wallace durch hatte und erst mal nicht wusste, ob ich jemals wieder etwas so überragendes lesen würde, war das nächste Buch, welches ich mir vornahm, eines von Roth. Und gerade dann ist mir vorgekommen, dass Roth wie ein Großvater ist, der dir tolle und weise Geschichten erzählen kann, aber in Vergleich zu Wallace, ist das, was er produziert, nun gar nichts was dir ein richtiges inneres Echo geben kann. Roth ist ein grandioser und großer Erzähler, Wallace aber ein Genie. Finde ich.
filius
07.03.2011 - 20:01 Uhr
oh - ich muss mich entschuldigen. ich dachte, du bist einer dieser trolle, die dfw ohne kenntnisse verehren. ich habe "us" nicht bis zum ende lesen können. habe ca auf seite 700 kapituliert.
ich finde seine schreibe nicht genialisch, eher sehr bemüht. ich fühle mich in den vergleichsweise "kleinen" geschichten von roth eher zu hause, erst recht in seinem neuesten buch "nemesis".
dfw ist mir viel zu experimentell, sodass für mich vieles auf der strecke bleibt, was für mich gute literatur bedeutet.
Faserland
07.03.2011 - 20:20 Uhr
Das mag zweifellos sein: Nicht jedermanns Sache ist DFW's Stil, vor allem in "Unendlicher Spaß" neigt er oft zur Übertreibung und mäandert ein bissen zu viel. Ein Zeit lang später bezeichnete er "US" als misslungen, und ich glaube, er war sich damit auch der Sache bewusst, dass er da zu viel wollte.
Aber davon abgesehen: In diesem Buch steckt so unfassbar viel drinnen, was einem die Weltsicht quasi umkurbeln kann.

Ich würde generel auch allen raten, die sich mit DFW bschäftigen wollen, nicht mit "Unendlicher Spaß" anzufangen. Seine Kurzgeschichtenproduktion ist immens und zahlt sich auch aus, vor allem als Einstieg. Und so oder so: Er hat immer viel zu sagen. Auch wenns oft nicht leicht zu verstehen ist bzw. gleich ersichtlicht.

17.04.2011 - 01:09 Uhr
The Pale King
humber humbert
25.06.2011 - 19:17 Uhr
Jetzt habe ich das Buch auch angefangen & schon 100 Seiten gelesen. Nicht gerade leichte Kost. Da fande ich Pynchons "Gegen den Tag" um einiges angehmener zu lesen. Aber es kommen ja noch 1400 Seiten.
Gold Gold
25.06.2011 - 19:22 Uhr
Nicht aufhören oder verzweifeln, dranbleiben. Irgendwann kommt der Punkt, wo die Sache an Klarheit gewinnt und du erst wirklich merkst, wie gut das eigentlich ist. :)
humber humbert
25.06.2011 - 19:25 Uhr
Ich werde weiter kämpfen, auch wenn ich mir fast immer das Handgelenk breche, wenn ich die 1000 Seiten auf einen Schlag zu den Fußnoten zurückblättere.
Gold Gold
25.06.2011 - 19:32 Uhr
Ansonsten empfehle ich dir auf unendlicherspass.de eventuell die Blogeinträge eventuell zu durchstöbern, nicht nur, dass dir dadurch vl. einiges klarer wird, auch wird es dir wohl leichter fallen, dadurch einen besseren Zugang zu finden.

Wenn man sich schon entscheidet seine Zeit diesem wahrlich dicken Brocken zu widmen, sollte man es ordentlich machen. Abgesehen davon, dass es sich meiner Meinung nach 1000% auszahlt: Wie bei vielen anderen, war mein Weltbild nach dieser Lektüre um so vieles reicher - kein Buch zuvor und danach, konnte bis jetzt auch nur annähernd so viel in mir umkurbeln.
@Gold Gold
25.06.2011 - 19:45 Uhr
Haha, ich musste unendlicherspass.de heute (!) in der Uni vorstellen. Hab das Buch nicht gelesen, aber die Wiki-Beschreibung klingt ziemlich interessant - sollte man es auf Deutsch oder Englisch lesen? (Wobei ja offenbar schon die Übersetzung meist nur schwer verständlich sein soll?)
Gold Gold
25.06.2011 - 19:49 Uhr
Die deutsche Übersetzung ist grandios, also keine Panik, abgesehen davon, dass deine Englischfähigkeiten nicht nur muttersprachlerniveau haben sollten, sondern auch gehobenen und unüblichen Begriffen standhalten sollten.

Der Übersetzter hat jan icht nur 8 Jahre oder so für das Buch gebraucht, sondern auch jegliche Lexika, vor allem mit Medizinischen- und Fachbegriffen ist DFW nicht wirklich sparsam - was durchaus enervierend wirken kann.
Der Gegenteiler
25.06.2011 - 19:52 Uhr
Die deutsche Übersetzung ist scheiße, also ist Panik angebracht, abgesehen davon müssen deine Englischfähigkeiten aber auch nicht muttersprachlerniveau haben und müssen auch nicht gehobenen und unüblichen Begriffen standhalten.

Der Übersetzer hat weniger als 8 Jahre für die Übersetzung gebraucht und kein Lexika verwendet.

Seite: 1 2 3 »
Zurück zur Übersicht

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread
Dein Name:
Deine Nachricht: