Film: Changeling (Clint Eastwood)

User Beitrag
Pelo
12.09.2008 - 13:58 Uhr
Beuer Eastwood Film!

Los Angeles, 1928. An einem Samstagmorgen verabschiedet sich Christine Collins (Jolie) von ihrem Sohn Walter und geht zur Arbeit. Als sie wieder nach Hause kommt, ist er verschwunden. Entführt! Die Suche der Polizei bleibt ergebnislos und ihre Gebete bleiben unbeantwortet, bis man ihr nach fünf verzweifelten Monaten mitteilt, man habe ihren Sohn gefunden. Anstelle ihn aber bei seiner Rückkehr in die Arme zu schließen, bezweifelt Christine, dass er wirklich Walter ist - auch wenn er selbst es behauptet und alle anderen davon überzeugt sind.

Mit ihrer Forderung, die Suche nach Walter nicht aufzugeben, gerät sie in die gefährlichen Mühlen einer korrupten und frauenfeindlichen Welt. Von der Polizei als unfähige Hysterikerin mit Wahnvorstellungen abgestempelt und von der Bevölkerung skeptisch beäugt, bekommt sie nur von dem engagierten Pfarrer Briegleb (Malkovich) echte Unterstützung.

Kinostart: 12.03.2009

Trailer englisch: http://www.filmstarts.de/kritiken/84077-Changeling/trailer/1855.html
Dän
22.01.2009 - 12:15 Uhr
Kritik bei Spiegel Online (ausnahmsweise sogar ohne größere Spoiler)

Der Film ist meiner Meinung nach nicht ganz auf einem Level mit Eastwoods besten der letzten Jahre, also "Mystic River" und "Million dollar baby", aber vor allem in den ersten 120 von insgesamt 140 Minuten sehr mitreißend und bewegend. Quasi eine Mischung aus "Einer flog über das Kuckucksnest", "Kaltblütig" und "LA Confidential". Toll auch die Darstellung des 1920er-LA. Ich bin nur mit dem Ende nicht ganz glücklich geworden.

Der zweite neue Eastwood-Film ("Gran Torino") kann da leider längst nicht mithalten.
logan
24.01.2009 - 22:23 Uhr
Klingt gut. "Toll auch die Darstellung des 1920er-LA" reizt mich noch einmal besonders. Und nachdem ich schon jetzt glaube, sagen zu können, dass ich mit "Gran Turino" mein Filmerlebniss des Jahres 2009 höchstwahrscheinlich schon hinter mir habe, werde ich gerne riskieren, mich von "Changeling" noch eines besseren belehren zu lassen.
Leatherface
25.01.2009 - 21:35 Uhr
Stark
DDing
25.01.2009 - 22:04 Uhr
Benutzt Angelina beide ihrer Gesichtsausdrücke oder doch nur den einen?
Leatherface
25.01.2009 - 22:09 Uhr
Angelina wird gemeinhin unterschätzt. Und daran ist sie selbst Schuld, schließlich nimmt sie immer wieder blasse Rollen in irgendwelchen Blockbuster-Actionfilmen an. Alle Jahre wieder liefert sie dann mal so einen Klopper ab, der einen wieder daran erinnert, dass die Frau zu Recht einen Oscar im Regal stehen hat.
DDing
25.01.2009 - 22:16 Uhr
Angelina wird gemeinhin völlig überschätzt und hätte für diesen Schwachsinn in "Girl Interrupted" niemals irgendwas bekommen sollen, außer vielleicht 'ner Erkältung.

Und komm erst recht keiner mit "Gia" oder "The Good Shepherd" (oder gar die Farce, die ihre Rolle in Alexander war). :P
DDing
25.01.2009 - 22:17 Uhr
Argh, "...der Farce..."
Leatherface
25.01.2009 - 22:18 Uhr
Dann aber mit A Mighty Heart. Oder eben Changeling. :-P
petr
25.01.2009 - 22:22 Uhr
"changeling" klingt weihnachtlich. warum?
Patte
25.01.2009 - 22:34 Uhr
"Changeling" klingt wie ein schwäbisches Kaff. Warum?
DDing
25.01.2009 - 22:34 Uhr
Naja, Changeling hab ich noch nicht gesehn.

Aber ich finde halt diesen Standard-Angelina-Gequälte-Tragik-Gesichtsausdruck so unfassbar unerträglich, dass es mich schon beim Ansehen des Trailers schüttelt.
Eastwood ist der Größte
19.09.2009 - 23:28 Uhr
Habe erst im Abspann gesehen dass "Der fremde Sohn" von Eastwood ist, wobei man es im Film eventuell hätte erraten können.

Bei allem was filmtechnisch möglich ist, ist es Eastwood hoch anzurechnen wie es manchmal ausreicht konventionell vorzugehen und trotzdem Grosses zu schaffen.

Je weniger man über die (wahre) Geschichte weiss, umso besser. Denn dann bekommt man eine packenden, bewegenden und teils hochspannenden Film zu sehen, mit authentischer Kulisse und einigen Kloß-im-Hals Szenen. Über die Darstellerleistungen muss man kein Wort verlieren, die sind makellos. Das gilt auch für Jolie, die manchmal kaum erkennbar ist.

Wer der Art Film Mystic River etwas abgewinnen konnte, sollte sich 2einhalb Stunden dem fremden Sohn widmen. Es lohnt sich.

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