Nada Surf live

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jo

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09.02.2018 - 20:52 Uhr
Ich sag's mal so: 31 Songs waren das gestern. Kann man mitnehmen :).

Hogi

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Registriert seit 17.06.2013

13.04.2018 - 06:57 Uhr
Was sollte denn der Keyboarder auf der Bühne? Meist völlig unnötig, aber wenn er dann mal zu hören war, nervte er und hat gar einige Songs ziemlich ruiniert (Inside of love). Vom 2. Gitarristen keine Spur...
Letztlich durchwachsenes Konzert in HH: Funke sprang in der Let Go-Hälfte aus meiner Sicht irgendwie gar nicht über (vorhersehbar und irgendwie alles zu routiniert). Zweite Hälfte dann mit einigen (mal mehr, mal weniger gelungenen) Überraschungen bei der Songauswahl. Da dann halt eher nicht routiniert, aber der Funke sprang aber wiederum nicht so recht über. Erst zum Ende kamen die wirklichen Gassenhauer und das Publikum wachte nochmal auf. Dauer mit Pause 2,5 Stunden. Konnte einem ziemlich lang vorkommen, zumal eine ziemliche Hitze herrschte.
fakeboy
13.04.2018 - 11:53 Uhr
@Hogi: in Zürich sprang der Funke. Ja, zu Beginn wars noch etwas zurückhaltend. Vielleicht wärs besser, sie würden mit ein paar Krachern beginnen, dann "Let Go" spielen und dann nochmals andere Songs anhängen. Aber störend wars nicht. Der zweite Gitarrist fehlte nur selten. Gerade bei den Let Go Songs fand ich die Synthiesounds super, weil es eben die Originalsounds vom Album waren (schön v.a. bei atmosphärischen Sachen wie "La pour ça" oder "Paper Boats"), übrigens gespielt von Louie Lino, der "Let Go" mitproduziert hat). Alles in allem einmal mehr äusserst stimmig. Nada Surf-Konzerte verlasse ich immer mit einem unglaublich guten Gefühl im Bauch, das war diesmal sogar noch etwas ausgeprägter.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

13.04.2018 - 23:17 Uhr
Würde mich wohl irgendwo dazwischen einordnen. Begeistert war ich leider nicht, aber Enttäuschung sieht auch anders aus. Der Sound war in Berlin nicht optimal (zu basslastig) und das relativ hölzerne Stageacting hat mich anfangs irritiert. Allerdings kann man bei Let Go nicht viel falsch machen und Nada Surf haben das Glück, dass sie einfach grundsympathisch sind. Dazu der Lauf von Blonde on Blonde bis Killian's Red... schlicht schön. La Pour ca hätten sie dann skippen können, ich mag den Song schon auf Platte nicht besonders, aber auch live kam da nichts rüber, mehr noch ging mir das gesangliche Geschwurbel von Daniel Lorca ziemlich auf die Eier. Selbigem konnte ich sowiso nicht lange zusehen, er mag das optische Trademark der Band sein, sein lässiges Gepose kam dann aber häufig zu gewollt rüber.
Das zweite Set hätte ich nicht unbedingt gebraucht, da war bei mir dann schon die Luft raus, obwohl Always Love immer geht und diese opulente Version von Blankest Year schon was hatte.

jo

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Registriert seit 13.06.2013

15.04.2018 - 14:11 Uhr
mehr noch ging mir das gesangliche Geschwurbel von Daniel Lorca ziemlich auf die Eier. Selbigem konnte ich sowiso nicht lange zusehen, er mag das optische Trademark der Band sein, sein lässiges Gepose kam dann aber häufig zu gewollt rüber.

Kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde eher, dass er rein vom Aussehen (mal die Dreadlocks abgezogen) her immer in die Kategorie "Schlägertyp" reinpassen würde, bei dem man aber ganz schnell feststellt, dass er einfach nur der "ganz nette Typ von nebenan" ist. Sehe da keine zu lässigen Posen, eher schüchtern kommt er dann daher.

Davon abgesehen mag beim Konzert in Straßburg allein deswegen schon ne andere Stimmung geherrscht haben, da 2/3 der eigentlichen Band ja fließend Französisch sprechen. Und das trotz des immer typisch verhaltenen französischen Publikums. Das will schon was heißen. Habe auch keinen Setlistvergleich jetzt bemüht.

Petr

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Registriert seit 14.06.2013

16.04.2018 - 14:39 Uhr
spannende Diskussion...

ich war wie Hogi in Zürich und kann vieles unterschreiben, was er sagt, gerade das mit dem wohligen Gefühl nach Konzertende finde ich bei Nada Surf jeweils ganz speziell...und das war bei dem Konzert natürlich genauso..

ich hab deswegen auch Mühe, die etwas enttäuschten Kommentare nachzuvollziehen, gerade was Daniel Lorca betrifft.

ich fand das zweite Set bei weitem das interessantere...ja, der Anfang vom "let Go" Teil war noch etwas gedämpft, sowohl von Musikern, als auch von Zuschauern. Der Funke ist nicht sofort rüber gesprungen. Insofern ist "Blizzard of '77" nicht ein idealer Konzertopener, der konnte seine Magie nur schwer entfalten so. Für mich war das abschliessende "Paper Boats" das deutliche Highlight von "let Go", da sass jede Zeile, der berührte mich sehr. Und halt auch ein Song, den sie sonst eher nicht spielen, im Gegensatz zu den anderen "Hits" von "Let Go".

im zweiten Set war die Atmosphäre in Zürich perfekt, auch, oder vielleicht gerade weil, sie so viele Songs spielen, die eher zu den unbekannteren oder älteren gehören. Als schliesslich auch noch mein Lieblingslied "Amateur" erklang, war meine Glückseligkeit komplett. Ja, vielleicht hätte man einen der abschliessenden vier Kracher ("See these Bones", "Popular", "Always Love", "Blankest Year") mal früher bringen können, um die Leute, die nicht alles kennen, oder einen fast dreistündigen Konzermarathon nicht gewohnt sind, bei der Stange zu halten. Für mich war es aber perfekt so, und eine Setlist, die man so wohl nie mehr erleben darf.

eric

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Registriert seit 14.06.2013

16.04.2018 - 17:01 Uhr
Für mich war das abschliessende "Paper Boats" das deutliche Highlight von "let Go", da sass jede Zeile, der berührte mich sehr. Und halt auch ein Song, den sie sonst eher nicht spielen, im Gegensatz zu den anderen "Hits" von "Let Go".

Gemeinsam mit "Kilian's Red" war's in Köln auch der beste, ja. Gänsehaut hatte ich bei beiden.

Ja, vielleicht hätte man einen der abschliessenden vier Kracher ("See these Bones", "Popular", "Always Love", "Blankest Year") mal früher bringen können, um die Leute, die nicht alles kennen, oder einen fast dreistündigen Konzermarathon nicht gewohnt sind, bei der Stange zu halten. Für mich war es aber perfekt so, und eine Setlist, die man so wohl nie mehr erleben darf.

Kann man so sehen, einen hätte man vielleicht an den Anfang des zweiten Sets setzen können. Ansonsten hätte ich noch eine Stunde zuhören können. Andere sichtlich auch, für Neulinge wiederum war's sehr lang und anstrengend. ;)

jo

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Registriert seit 13.06.2013

17.04.2018 - 15:02 Uhr
Ich finde auch, dass "Blizzard of '77" kein schlechter Opener für das Konzert war. Bei mir kam der schon gleich komplett an. War auch bei nem Konzert, an dem ein Album in der Reihenfolge gespielt werden würde, nicht wirklich ne Überraschung ;).

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